Wie im gemeinsamen Sinn von aller Welt (Vater) geforderte Weisheit (Sohn)

Motivation mündiger Weltbürger wird


Noch vor wenigen Jahren wurde über "Gemeinsinn" nur unter vorgehaltener Hand gesprochen. Auch wenn bereits bei der Finanzkrise selbst Banker beklagten, dass Gier Geld fresse, fehlender Gemeinsinn dafür verantwortlich sei. Niemand ist damals davon ausgegangen, dass Gemeinsinn, der nun auch in der Weltpresse, meist als "Wir" ständig auftaucht, auf dem G20 Gipfel von den Führer der großen Wirtschaftsnationen (mit Ausnahme Trump) gegenseitig beschworen wurde, in der Wirtschaft etwas zu suchen habe. Doch was soll die aufgrund der ökologischen Problem, wie nun aufgrund der weltweiten Virenbedrohung in Naturlehre (Logos) begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn allen Lebens, den die Weltwirtschaftsührer gegenseitig predigten, mit dem christlichen Logos, dem Sohn oder gar dem Vater zu haben? 

Dabei zeigt es für unsere Zukunft heute nicht allein aufgrund der ökologischen Probleme oder aktueller Virenbedrohung entscheidend, dass wir  Kulturmodelle leben, bei denen eine Weisheit im gemeinsamen Sinn bei Menschen selbstbestimmende ist. Diese Weisheit, wie sie alle Welt gegenseitig auch als maßgebend für Gesundheit, Glück des Einzelnen fordert, wird nicht mehr in Glaubens- sondern in Naturlehre, Ökologie, wie auch kultureller Evolution begründet. Sie lässt sich aber nicht in Gesetzen, Vorschriften, Protesten, gegenseitiger Moralpredigt bewirken, sondern muss in künftigen Kulturmodellen zur menschlichen Bestimmung, Selbstmotivation mündiger Weltbürgern werde. Wie das die alten, nationalen Glaubenslehren waren, die ihren gemeinsamen Sinn, wie natürliche Begründung, Logik verloren haben.

Die wissenschaftliche Aufklärung über das christliche Wesen schafft die Voraussetzung für genau diese Kulturmodelle von Morgen. Denn wo heute gelehrt wird, wie in Natur begründete Weisheit als sozial-nachhaltiges Gesetz bereits bei den Hebräern das Heil "Jesus" und in Personifikation Salomo als Gesalbter "Christus" Grund eines gottgesbildlosen, mythenfreien Kultes kulturbestimmend war. Da steht fest, wie auch der christliche „Sohn“ kein Guru war, sondern Weisheit nach universaler griechischer Naturlehre. Weisheit, die nun nicht nur Beschnittenen galt, Weltvernunft war. Und die statt Gottessöhne (Mythen- wie Kaisergottheiten) als wahrer Sohn des „Sinnes aller Welt“ als Vater, kulturgerecht personifiziert wurde. Um Weisheit nicht nur philosophisch zu predigen, sondern volks- und zeitgerecht bestimmend zu machen. Die sollte In allen Weltrelegionen in verschiedenen Modellen und Namen als kulturbestimmend gelebt werden.


Konzilien von Nicäa | Thema | Herder.de

Und so könnten die Konzile, bei denen Kaiser mit Vorstehern von Philosophievereinen einen ökumenischen staatstragenden Volkskult für die Weisheit als wahren Herrn (Gesalbten, Christus) definierten, Vorbild für heute sein. Die Chance einer Hochschule mit großer philosophisch-theologischer Tradition wie Heidelberg wäre es, Natur- und Kulturwissenschaftler, wie Aufklärer der verschiedenen Religionen einzuladen. Um völlig vorurteilsfrei von heutigen Glaubensvorstellungen visionär zu diskutieren. Wie die in Naturlehre begründete Weisheit, die meist die Weltorganisationen vertreten, die Kinder freitags Erwachsenen als Voraussetzung für ihre Zukunft, ähnlich die Kirchen nur predigen und nun auch mit Blick auf eine Virenbedrohung beschworen wird, im Sinn der verschiedenen Kulturen zu definieren wäre. Ob und wie diese in Vernunft-/Weltreligionen zur Welt zu bringen ist: Wie kann Weisheit, Weltvernunft zur Motivation freier, mündiger Weltbürger werden?


 

 Weihnachten:

Die heutigen Weltproblem zeigen: Höchste Zeit, die im gemeinsamen Sinn, meist Ökologie begründete Weisheit zur Welt zu bringen. Was als himmlisches Kind in Windeln gewickelt in menschlicher Gestalt in die Krippe unserer Kultur gelegt wurde. Was als Wort der (auch des arabischen) Propheten, ähnlich im Osten als Tao oder Dharma galt. Das ist ent-wickelt „Präsent“ und könnte aufgeklärt Mensch werden: D.h. es sind die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die heute von aller Welt meist vergeblich gepredigte Weisheit in erwachsenen Kulturkonzepten intrinsische Motivation mündiger Weltbürger werden kann und in kulturellem Friede gelebt wird.

Hier wird eine zeitgemäße Weihnachtsgeschichte bedacht und erbeten. Bei der die Hochschulwissenschaft im aufgeklärten Verständnis, dass es bei Jesus Christus folgerichtig und völlig logisch um die in antiker Naturlehre (Logos) begründete Weisheit, Weltvernunft ging, eine Kulturdiskussion anstößt. Bei der nach Kulturmodellen gefragt wird, die meist in Ökologie begründete Weisheit (Sohn), im gemeinsamen Sinn (Vater) zur Welt bringen. Damit die heute weitgehend vergeblich gegenseitige geforderte Weisheit im gemeinsamen Sinn allen Lebens als „Ökologie des Menschen“ in zeitgerechter Weise zum Recht und zur Selbstmotivation werden kann. Wonach freie Weltbürger in kulturellem Frieden, wie unbestimmbaren auch eigenen natürlichen Sinn, in Glück leben, kreativ Zukunft gestalten, statt vernichten.


 

Die über dem Eingangsprotal der Neuen Universität Heidelberg den lebendigen Geist der Wissenschaft verkörpernde griechische Weisheitsgöttin Athena/Minerva fordert, wie unter Wikipedia "Aufklärung" nachzulesen, dazu auf, dass in Aufklärung die Religionen der Welt zusammenfinden. Diese Aufgabe steht noch aus. Denn so wenig Athena ein Mädchen war, ging es bei der Weisheit im Sinn der als vorausschauende Philosphen (Sinn-/Weisheitslehrer) gesehenen Hebräer und ihnen folgende Hellenisten "Jesus Christus" um einen jungen Mann.



Inhalt:

1.    Heutige Lehre belegt in Naturlehre begründete Weisheit als Christus

2.    Jesus war Weisheit, wie sie auch wegen Corona herrschen soll

3.     Vater und Sohn sind öko-logisch wesensgleich

4.    Bedeutung menschlicher Wesentlichkeit von Weisheit

5.    Zeit, um öko-logische Weisheit kulturgerecht zur Welt zu bringen

6.    Vorgeschichte des Öko-Logos als Christus - in menschlicher Gestalt

7.    Kulturelle Ausdrucksweisen in Geschichte(n)

8.    Naturphilosophisches Denken und Diskutieren in Dreieinigkeit

9.    Jesus ist öko-logische Weisheit nicht nur des arabischen Propheten

10.Das neue ökumenische Konzil mit Wissenschaftlern aller Welt

11.Zeitgemäße Diskussion, um öko-logische Weisheit zur Welt zu bringen

12.Kulturformen, in denen Weisheit zur kulturbestimmenden Motivation wird – aufgeklärte Welt-/Vernunftreligionen sind möglich.

Sehr geehrte Damen und Herren,

"Wenn wir zurückfallen in den Abgrund des Nationalismus, dann werden wir die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht lösen". So Jeremy Farrar, der den Übergriff der Vogelgrippe vom Tier auf den Menschen nachwies, mit Blick auf die Bekämpfung aktueller Virenbedrohung. Und ähnlich wird heute u.a. von Neurologen wie Gerald Hüter, Physikern wie Hans-Peter Dürr beschrieben, wie wir ein neues Weltbild von „Verbundenheit“ und gemeinsamer Verantwortung benötigen, um Zukunft zu haben. Weil, wie nicht allein Harald Lesch, sondern die gesamte Naturwissenschaft zeigt, sich sonst die Menschheit abschaffen würde. Nicht mehr die Philosophen, Theologen, sondern Naturwissenschaftler, derzeit auch Virologen scheinen die Propheten: vorausschauende Weisheitslehrer zu sein.

Doch eigentlich hätte wir weder Corona, noch die Klimakatastrophe oder ähnlich teils bereits bekannte künftige Herausforderungen gebraucht. Denen wir nur in einem weltweiten „Wir“ begegnen können, bei dem die für Zukunft, Gesundheit oder Glück als notwendig erkannte Weisheit lebensbestimmend ist. Wie Menschen als selbstbewusste Homo Sapiens, mit „Weisheit“ und Verstand begabte Affen in selbstverantwortlicher Sozial-, heute Weltgemeinschaft im Sinn des ökologischen Ganzen leben müssen, scheint bereits den alten Kulturen klar gewesen zu sein. Die dafür weltweit verschiedene Kultursysteme, meist mit Königen (Gesalbten: Christussen) an der Spitze entwickelten. Die gemeinsame Weisheit herrschen, repräsentieren, das Volk hierzu motivieren sollten.

Und wie Sie wissen, war an deren Stelle bei Hebräern eine philosophisch bedachte sozial-nachhaltige Weisheits-/Gesetzeslehre getreten. Auch wenn die zur Zeitenwende zur buchstäblichen, sinnlosen Gesetzlichkeit geworden war. So sollte frei von Gottesbildern, Kultopfern für oft auch tyrannische menschliche Herrscher und mysteriöse Gottheiten eine im Sinn der Natur, wie menschlicher Geschichte begründete Weisheit in der Gallionsfigur Salomo als Gesalbter „Christus“ bestimmend werden. Wie daher die in griechisch-monistischer Naturphilosophie (frühe Ökologie) universale begründete Weisheit, jetzt Weltvernunft für aufgeklärte hellenistische Juden der zeitgemäße Gesalbte, mehr als Salomo, in Folge Moses im Heilsnamen Josua, lat. „Jesus“ begründete „Christus“ war. Das ist völlig logisch. Ähnlich war eine im Sinn des Weltganzen bedachte Weisheit auch bei anderen aus dem Wandel vom Mythos zum Logos hervorgegangenen Weisheitslehren in verschiedenen durchdachten Weltreligionen, u.a. als Tao bestimmend. Und wie diese Weisheit bei der nun aufgrund technischer Möglichkeiten und Masse vielfach die Natur beherrschenden, jedoch nicht in deren Sinn herrschenden, sondern die eigene Zukunft zerstörenden Art heute mehr denn je selbst-, wie volksbestimmend sein müsste, ist uns heute bewusst.

Auch wie ein Leben im „Wir“, damit im gemeinsamen Sinn, Weisheit, Weltvernunft, was sich nun als Voraussetzung für die Zukunft erweist, zu Glück, Gesundheit, wahrem Wohlstand verhelfen könnte, ist heute offensichtlich. Aber hier geht es nicht darum, weiter nur Moral zu predigen, die Probleme aufzuaddieren. Die in der zu einer Stadt zusammengewachsenen Welt, in der Adam zum vielfach die Natur beherrschenden Anthropozän, so einer mehr als gefährlichen Art geworden ist, immer deutlicher werdenden. Eine Weisheit: „Ökologie des Menschen“, die nicht nur für die Zukunft unserer Gesellschaft als maßgebend erkannt ist, sondern auch für die Gesundheit des Einzelnen, die Ernährung, das gesamten soziale, humanistische Zusammenleben teilweise noch kultur- und naturwissenschaftlich auszudiskutieren wäre. Die kann in erwachsenen, aufklärten Kulturen, für die Sie in Aufklärung über das christliche Wesen als im gemeinsamen Sinn aller Welt begründete Weisheit die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen könnten, bestimmende Motivation von künftigen Weltbürgern werden. Die im friedlichen Miteinander auf kreativen Weise Zukunft gestalten, statt diese vernichten und sich gleichzeitig kulturell bekämpfen.

Wissenschaftlern, die das reine Gewinnstreben des Shareholder Value, für das der mir als Maß der Dinge beigebrachte Milton Friedmann mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, als falsch entlarven und den Weg zur gesellschaftlichen Verantwortung, Gemeinsinn als Voraussetzung für Zukunft vorzeichnen oder Weltfriede predigen, den Nobelpreis verleihen zu wollen. Das macht noch keine gemeinsinnige Verantwortung in Weltgemeinschaft.

Denn was bringt es, nur immer wieder aufzuzählen, was in der Welt von Morgen gebraucht wird, die tägliche Moralpredigt weiterzuführen, zu zeigen was sich alles ändern muss? Auch Angst ist kein guter Lehrmeister, macht krank, statt kreativ. Was sich ändern muss ist sind tief verwurzelte Vorstellungen, das Weltbild, das unser Leben bestimmt. Das auch die Abwehr von Weisheit, Weltvernunft, so kurzsichtigen National- oder Individualegoismus und Ängste vor Anderen, Fremden bei den meisten Menschen (auch mir) verstehen lässt. In Weisheit lebende Weltbürger fallen nicht vom Himmel. In ihrer alten kulturellen Prägung Gefangene wollen eh keine Weltbürger werden. Und allein verschiedene Sprachen zu sprechen oder Häuser in fremden Ländern zu haben, sich dort aufzuhalten, macht offen, aber noch keine gemeinsame Gesinnung. Daher ist die Frage, wie sich mündige Menschen ganz bewusst, in freier Entscheidung selbst zu einer Lebenseinstellung verhelfen können, die sie heute als Voraussetzung für die Zukunft erkennen.

Und so wäre mit Wissenschaftlern aller Welt nicht über die Reform der Religionen, Restauration der Gründergestalten oder gar Gottesbeweisen zu diskutieren. Unvoreingenommen wäre die Frage zu stellen, was ist der gemeinsame Sinn aller Natur, Welt, höchste gemeinsame Wesentlichkeit, so Weisheit, Ökologie des Menschen? Wie kann das zur kulturellen Bestimmung, intrinsischen Motivation von Weltbürgern werden? Ob und wie können hierzu aufgeklärte Welt- als dann Weisheits-/Vernunftreligionen beitragen?

Ein gemeinsamer Kult, den dann aus logischer Erkenntnis, wie nur so die im Leben entscheidenden Emotionen anzusprechen sind, auch Kritiker heutigen Glaubens ausüben, die bisher blasphemisch vom Lattengustl sprechen. Selbst wenn der sich weiter der menschlicher Begriffe bedient, u.a. von Jesus gesungen wird. Der wäre dann keine Selbstmanipulation. Weil der Kult und die ebenso rational, rein naturwissenschaftlich begründeten, nur so die Emotionen ansprechenden Instrumente als Voraussetzung für Zukunft und Glück erkannt sind. Damit das Leben in Weisheit, im gemeinsamen, wie eigenen Sinn nicht als Last empfunden, sondern eine neue Lebenseinstellung aufgebaut wird. Nach der die Menschen von Morgen aus Begeisterung für das Leben in dessen aller Sinn, damit auch eigener Natur, Weltvernunft, Weisheit aus eigener Motivation (nicht Vorschriften, Gesetze, Steueranreize) leben. Wobei mir klar ist, wie der in Weisheit lebende Weltbürger ein ewiges, aber immer wieder neu anzustrebendes Ideal bleiben wird.

Doch wie wir ein neues Weltbild von Verbundenheit, gemeinsamer Verantwortung in Weltvernunft, Weisheit brauchen, das ist Thema der täglichen Nachrichten, sämtlicher Reportagen der aufgeklärten Weltpresse. Die zeigen, wie wir im Nationalismus die Zukunftsprobleme nicht lösen, mehr noch im kapital- und konsumegoistischen weiter so nicht nur unsere Zukunft, sondern körperliche und geistig-psychische Gesundheit ruinieren. So wird Weisheit inzwischen von der gesamten aufgeklärten Welt nicht nur bei Weltorganisationen, wie UN, sondern auf dem G20-Gipfel nun auch im Mund der politischen Führer der großen Wirtschaftsnationen gegenseitig gepredigt.

Aber auch wenn wir aufgewachsen sind im Glauben, zwar nicht mehr an das Recht der arischen Rasse, aber das des Stärkeren und dass der Gen-Egoismus die einzige Antriebskraft für das Leben sei. Was nicht zuletzt im Kurzschluss alter Glaubenslehren als die Voraussetzung für freie Wirtschaftssysteme gesehen wird, bei denen Konsum- und Kapitelegoismus zur neuen Herrlichkeit, Antriebskraft geworden sind. Wo bis vor wenigen Jahren, bei vielen auch heute noch, der Egoismus als einzige Motivation für die gesamte Wirtschaft gesehen wird. Da wissen wir inzwischen, wo das hinführt, das Gegenteil von Wirtschaften im Sinn der Welt, Gesundheit und Glück der Menschen, sondern Zerstörung von Zukunft. Wie die „soziale Marktwirtschaft“ mehr sein sollte, als nach Ludwig Erhard auch noch persönliches oder nur nationales „Maß zu halten“, sondern ökologische Weisheit, Weltvernunft umfassen müsste. Das hat uns die schöpferische Wirklichkeit in Evolution „Versuch und Irrtum“ gezeigt, haben wir so „Gott sei Dank“ gelernt.

Das „öko-nomische Prinzip“ ist sinnvoll. Nur sollte die Nutzen- und Gewinnmaximierung auf den Welthaushalt angelegt sein bzw. das, was heute als Voraussetzung für die Zukunft auch der eigenen Gene erkannt ist. Doch sind Weisheit, Weltvernunft, Leben im Eigen-, wie Gemeinsinn nach den Vorgaben natürlicher Ordnung, heute Ökologie, wirklich neu? Um was ging es in den Weisheitslehren bereits u.a. in Ägypten, Persien, dann bei den Hebräern, in China, Indien, wie Griechenland und so allen großen Weltreligionen?

Auch wenn der Archäologe aufgrund heutiger Glaubensvorstellungen der Welt unlängst verkündete, wie die Himmelsscheibe von Nebra dazu diente, dass sich ein Priester als besonders weise über andere erhob. Sie wissen, wie hier, wie in anderen Kulturen, selbst bei den Mayas im Regenwalt Südamerikas oder in sonstigen Naturkulturen erkannte sinnvolle kosmischer Ordnung (die wir heute Ökologie nennen) im noch mythischen Sinn zum gemeinsamen menschlichen Kult und gelebt wurde. Was in den für ihre Wunderwerke und oft auch Wissenschaft bestaunten „Hochkulturen“ auf besondere Weise gelang. Auch wenn das dann auch immer wieder von Menschen zur Ausübung von Macht missbraucht oder zum sinnlosen Selbstzweck wurde. Wo taub gewordene Nationalgesetze, Kultvorstellung oder wie bei der somit wahrscheinlich untergegangenen Kultur der Osterinseln in bedeutungslos gewordenen Steingestalten verehrt wurden.

Von der „Erlösungsbedürftigkeit“, die bereits in Zeitenwende in verschiedenen Kulturmodellen bedacht, in Spätantike im Westen das jüdische Konzept mit im schöpferischen Sinn begründeter Weisheit als Christus (Gesalbter, König der Könige) gewählt wurde, berichtet Tagesschau, alle Magazine, sämtliche moderne Medien. Auch wenn die nicht von Erlösungsbedürftigkeit sprechen. Sie nur zeigen, wie sich die Menschen nicht an die inzwischen als für Glück, Gesundheit und gemeinsame Zukunft als notwendig erkannte Weisheit, Weltvernunft halten, sondern trotz aller weltweiter Moral-Predigt und Proteste in vielfacher Form oft das Gegenteil bewirken. Und da es auch nicht reicht, wenn nur Einzelne in meist ökologisch begründeter Weisheit, sozialer Weltvernunft leben wollen. Es zwar auf jeden Einzelnen ankommt, aber es vergeblicher Altruismus ist, wenn ich mein Vermögen verschenke und durch den Umstieg aufs Fahrrad die Welt retten will. Oder wie Weisheit den Volksgemeinschaften nicht in Pillen, von Parteien, Gesetzen oder den freitags protestierenden Kindern und sonstige gutgemeinten unzähligen inzwischen weltweiten, auch humanistischen Initiativen verordnet werden kann. Daher sind neue „Lösungen“ gesucht.

Der in allen Hochkulturen funktionierende, so soziale Gemeinwesen, Höchstleistungen, wahre Wunderwerke hervorbring lassende, wie gezeigt wird ganz normalen „Nürnberger Trichter“, um in Natur begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn mensch-liche Motivation, Volkskult(ur) werden zu lassen. Das waren die mythischen, dann nach dem Wandel vom Mythos zum Logos in Vernunft durchdachte Weltreligionen. Auch wenn die diesen gemeinsamen Sinn scheinbar verloren haben, sich in Vergangenheit begründen, so heute oft Abgrenzung und Gewalt bewirken.

Doch wer weder in neu-nationalistischen Demokratien, wie u.a. Amerika, mit dem das Gegenteil von Weltvernunft herrschenden, maßgeblich von Bibelgläubigen beinahe erneut gewählten König oder Überwachungsstaaten wie China die Lösung für die Zukunft sieht. Auch weil im freien Westen vom partei-verordnetem Gemeinsinn im Osten unseres Landes nur Schießbefehlt und Bespitzelung in Erinnerung geblieben sind. Und so auch eine philosophisch angedachte „Ökodiktatur“, die ähnlich wie bei derzeitiger Virenbedrohung den Menschen vorschreibt, was sie aufgrund der weit größeren ökologischen Probleme zu tun und zu lassen haben, nicht als Lösung für die Zukunft taugt.  Da bleibt m.E. nur Aufklärung über den Sinn und Grund der Welt- als künftige Vernunftreligionen. Auch um damit der Gefahr weiteren Fatal-Fundamentalismus in weltweit wachsender Neoreligiosität zu begegnen. Die nicht allein von mörderischen Islamisten ausgeht.

 Wenn heute nicht mehr nationalistische oder noch vor wenigen Jahrzehnten von „Deutschen Christen“ gewählte, angeblich gottgewollte Überlegenheit einer westlichen Rasse (in der schon der 1. Weltkrieg begründet war) sondern Weisheit im gemeinsamen Sinn auch politisch gilt. Sie bei der UN oder dem G20-Gipfel von den Präsidenten (mit Ausnahme Trump), ähnlich in verschiedenen Aspekten des täglichen Lebens, vom Energie-, Wasserverbrauch, Freizeitverhalten über Ernährung bis zum sozialverantwortlichen grenzüberschreitenden Miteinander in allen aufgeklärten Medien ständig beschworen wird. Womit sich auch so der sozialdarwinistische Kurzschluss vom Gen-Egoismus als angeblich einzigen menschlichen Antrieb als Gift für die Zukunft meiner Gene erweist. Und gleichzeitig nicht mehr in der Bibel (deren menschlichen Gottesbild oder dem angeblich jungen Mann mit Namen Jesus), sondern in Natur, dem ökologischen Ganzen die Päpste das Recht (Benedikt XVI. vor dem Bundestag) oder die rechte Lebensweise (Franziskus in Umwelt- oder Corona-Enzyklika über ein sozial-nachhaltiges Leben im gemeinsamen Sinn als Voraussetzung für Zukunft), ähnlich jeder protestantische Pfarrer seine Predigt und gutgemeinten täglichen Posts begründen. Dann zeigt all dies, wie die einst lebensbestimmenden Wesentlichkeiten (so Vater und Sohn) nicht mehr im Buch, sondern im ökologischen Ganzen (Weisheit, wie ihr Sinn) zu begründen sind. Wie es ist Zeit ist für aufgeklärte Welt-/Vernunftreligionen. Die die Grundlage dafür schaffen, dass eine rational in natur-, wie kulturwissenschaftliche begründete „Ökologie des Menschen“, Weltvernunft, die weit über Klima oder Umwelt hinausgehend das Sozialverhalten umfasst, zur Lebens-/Selbstbestimmung freier, mündiger Weltbürger werden kann.

Halten Sie mich bitte nicht für verrückt, wenn ich Sie genau aus diesem Grund erneut bitte: Stellen Sie die christliche Geschichte nicht weiter auf den Kopf. Bedenken Sie in aufgeklärter Weise die heute meist in Ökologie im Sinn der Welt, allen Lebens als maßgebend erkannte Weisheit, die auch das sozial-humanistische Miteinander, wie tägliche Verhalten und die Lebenseinstellung bestimmen muss, nicht allein als christliches Wesen. Sie könnten so die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen. Damit die Weisheit, nach der alle Welt in Zeiten von Krisen, wie derzeitiger Virenbedrohung im gemeinsamen Sinn besonders laut ruft, aus kultureller Profanität, Bestimmungslosigkeit befreit und im Sinn alter Wesentlichkeiten gelebt wird. Sie im Sinn der verschiedenen aufgeklärten Weltreligionen als wahrer König, Gesalbter (Christus), prophetisches Wort, ähnlich Tao zur selbstbestimmenden Motivation mündiger, freier, selbstverantwortlicher Weltbürger werden kann.

Mir ist bewusst, was ich damit von Ihnen, der sie es als wissenschaftlich erwiesen lehren, dass es im Neuen Testament um einen jungen Juden ging, der aufgrund von Visionen seiner Anhänger Christus wurde, verlange. Aber auch wenn künftig nicht mehr die von Ihnen ausgelegten Schriften (ähnlich die anderen Glaubensschriften) maßgebend sind, sondern diese die Menschen auf die nun nach gegenwärtiger Natur- und Kulturlehre auszudiskutierende Weisheit verweisen, die den Texten zugrunde liegt. Worin dann die Menschen ihre wahre Bestimmung, so das den Schriften zugrunde liegende Gotteswort in Natur verstehen. Was wird Ihrer hervorragenden theologischen Auslegung der christlichen Texte und Lehre genommen? Wenn die, wie ich fast wöchentlich zeige, hinter dem unbestreitbaren historischen Jesus (egal welcher Quellen, Diskussionen) die folgerichtig als „Jesus Christus“ geltende Weisheit, nun Weltvernunft im Sinn des ökologischen Ganzen freilegt. Die heute als Voraussetzung für Zukunft erkannt ist, von aufgeklärter Welt bestimmungslos gegenseitig gefordert wird. Deren Menschwerdung als Christus (wahre Gesalbter, König in Kopf und Herzen der Menschen, so Weltherrscher: Pantokrator) auf dem ewigen Weg heute mehr denn je  notwendig ist. Wird dann ihre Lehre, all Ihr Wissen nicht erst mehr als bedeutend?

Entschuldigen Sie die vielen Seiten. Doch wo sich an jeder Vorlesung zeigt, wie ein menschliches Wesen zwar als wissenschaftlich erwiesen vorausgesetzt wird, aber alles von Ihnen dargelegte exegetische, wie geschichtliche Wissen belegt, wie ein junger Guru nicht der anfängliche Grund war und warum die Geschichte umgekehrt sein musste, ganz natürlich war. Da müssen (auch wenn es langweilt) für ein aufgeklärtes Verständnis des christlichen Wesens als Weisheit, die heute bestimmend sein sollte, Argumente gebracht werden. Und die drängen sich mit allem gegebenen wachsenden Wissen und logischen Schlüssen leider massenweise auf.

Wo dann auch an dem, was wir heute u.a. über die Spätantike, Völkerwanderung, Mittelalter wissen, aufgezeigt wird, warum für die kulturelle Entwicklung von Weisheit in menschlicher Geschichte menschlichen Vorstellungen, bekannte Geschichten, Gestalten notwendig waren. Wie aber die Weltreligionen trotzt aller verschiedenartigen narrativen Geschichten einen heute notwendigen Grund haben, der kein zu glaubendes Gottesbild heutiger Vorstellung war und ist, sondern Weisheit im Sinn des Weltganzen, Lebens, bestimmend zu machen. Und wie daher mit Natur- und Kulturwissenschaftlern aus aller Welt zu diskutieren wäre, wie Weisheit, Weltvernunft sonst als in deren Aufklärung zur Welt zu bringen ist und welche Instrumente für Kulturmodelle von Morgen taugen. So selbst bei aller Verwerfung alter Gottesvorstellungen die Frage gestellt wird, ob es reicht in der allseits geforderten Weisheit die Herrlichkeit´, Wesentlichkeit zu sehen oder deren wesensgleicher Sinn (Vater), damit die Gottheiten der Väter im Sinn universaler Bedeutung weiterzuführen seien. Da sind leider 80 Seiten entstanden.

1.    1. Heutige Lehre belegt in Ökologie begründete Weisheit als Christus

Beim im Kindergarten vermittelten vorbildlichen Menschen mit Namen Jesus kann kaum jemand in den Sinn kommen, dass es hier um die in Naturlehre begründete Weisheit ging, wie sie heute die aufgeklärte Welt bestimmungslos gegenseitig predigt. Doch mit jedem Satz Ihrer ernsthaften Auslegung der Texte machen Sie doch mehr als klar, dass es dabei nicht um die Erlebnisses eines sozial- oder religionsrebellischen Gurus, sondern um die hellenistischen Juden in nun universaler Naturlehre geltende Weisheit, Weltvernunft als jetzt nicht nur Beschnittenen geltender König, Gesalbten, „Christus“ im hebräischen Heilsbegriff „Jesus“ ging. Die bereits als Grund der Moses-Propheten gesehen, sinnlos gewordener Gesetzlichkeit Jerusalems entgegengestellt wurde. Ich muss Ihnen nichts über die verschiedenen kosmologisch begründeten Aussagen, den Kyrios, Christus, David-, Gottes-, Menschensohn, Immanuel… sagen. Ich habe aber noch keine Aussage in den biblischen und außerbiblischen Texten über das christlichen Wesens gefunden, die sich mit Blick auf die universale Weisheit als Christus nicht als historisch-kulturelle Tatsachen im Rahmen des antiken Aufklärungsprozesses erklären lassen. Die Aussagen sind aufgeklärt in ihrer bewusst gewählten unterschiedlichen Verwendung hinsichtlich natürlicher Weisheit als wahren Gesalbten „König“, Gottessohn zu verstehen, völlig logisch. Nicht aber als Titel für einen noch so schlauen jungen Juden. Wo sie dann auch bei einem unterstellten Weisheitslehrer, neuen Propheten (die zwar die Weisheit als wahren König verkündeten, aber nicht waren) märchenhaft bleiben. Und sie so auch nicht mehr ernst genommen werden, sondern gleich zu Beginn der Einführungsvorlesung über das Neue Testament als Verherrlichungsrede aufgrund von Sektenanhänger-Visionen vorgestellt werden mussten.  

Müsste, egal welche Wirkungsgeschichte davon ausging, nicht der Bund der Steuerzahler einschreiten, wenn für die Lehre über Hirngespinste von antiken Sektenanhängern an einer Hochschule Gelder ausgegeben werden, statt die für unsere Zukunft notwendige Weisheit bestimmend zu machen?

Die hier als Voraussetzung für rationale Welt-/Vernunftreligionen als Zukunftsmodelle, um gemeinsame Weisheit emotional einzuverleiben, erneut erbeteten Aufklärung. Die nimmt dem christlichen Glauben nichts an seiner grundlegenden Bedeutung. Ganz im Gegenteil. Was heute als Titel für einen gutherzigen Heilsprediger gesehen wird, der alles nicht war und wollte, wird zur natürlichen, heute mehr denn je notwendigen Tatsache. Wenn der alte Davidsohn an der Hochschule dem Alten Testament nach im Begriff von „Weisheit“ definiert wird. Da war ganz logisch in der jetzt naturphilosophisch definierten Weisheit für hellenistische Juden und ihnen folgende Griechen der neue Davidsohn in einem universalen Bund im gemeinsamen Sinn allen Seins gegeben, Josua, lat. Jesus lebendig. Nicht allein, weil so auch in Bezug auf den Heilskönig Josua oder sonstige Heilsbezüge dort auch benannt. Beispielsweise auch in den Weisheitsschriften, Erkenntnislehren jüdisch-griechischer Verfasser, die von „Jeu“ sprechen: als oberste, Juden, wie Griechen geltende Wesentlichkeit. Auf die der Logos=Christus, die Weisheit logischerweise verweist. Wo in kausal-sinnvoller Gesetzmäßigkeit natürlichen Werdens (früher Ökologie) eine Weisheit erkannt wurde, in deren Sinn zu leben war. Und wie Ihnen bekannt, galt dies aufgeklärten Juden im bildhaften Verstand ihrer meist abgeschriebenen, nicht mehr ernst genommenen Traditionstexte als neue Tora galt, hatte so die Rolle buchstäblich sinnlos gewordener Gesetzlichkeit eingenommen. Da lässt sich das Heil (Jesus) der Weisheit als universaler Rechtsgrund natürlich erklären, war völlig logisch.

So war der nicht mehr mythische, sondern natürliche, d.h. in sinnvoller Kausalität erklärte Kosmos für heute als Weltbürger geltende hellenistische Juden der neue Tempel, die Vergegenwärtigung des Sinnes allen Seins. Damit war das jüdische Heil „Jesus“ der neuen universale Bund gegeben. Der in Jerusalem in Tempelritus, wo schon der Blick auf den zum jüdischen Schlachthof gewordenen Bau, mit dem Herodes vergeblich die Kulturen versöhnen wollte, als Heil galt, dann der anfänglich in Weisheit gründende Bund in sinnlos gewordenen Buchstaben erstarrt war. Wie Ihnen bekannt, wurde ein nun universaler Bund, den Sie zwar in der Theologie des Neuen Testamentes lehren, aber bei heutiger Hypothese als Heil verleugnen müssen, allseits bedacht und war im hellenistischen Judentum gegeben. Denn während sich die Jerusalemer Juden von aller Welt mörderisch abgrenzten, naturphilosophische Weisheit als Christus verwarfen, der Tempel zerstört, nach eigenen Bürgerkriegen die Juden aus Jerusalem vertrieben wurden. Da war in der heidnischen Diaspora (wahrscheinlich auch Galiläa) für Weltbürger das jüdische Heil, der Immanuel lebendig. Wo die naturphilosophisch begründete Weisheit als Christus bekanntlich die Mittlerrolle, Funktion (Person) der griechischen, wie jüdischen Gottessöhne eingenommen hatte, war auch der „Menschensohn“ kein Titel für einen Guru. Da wurde im jüdischen Sinn der aus eigenem Verstand in Weisheit lebende Mensch, um den es auch hier als ewig anzustrebendes, nie zu erreichende Ideal geht, im Endgericht erhofft.

Und wer unter Logos die allen griechischen, dann auch aufgeklärten jüdischen Denkern geltende „Lehre“ von einer Weisheit nach immer vernünftigerer Durchdringung der Natur, des in kausaler Gesetzlichkeit zusammengenhängenden Ganzen, damit gemeinsamen Sinn versteht. Der weiß, wie dies, was wir meist in Ökologie begründen, kein Titel war, der einem wanderpredigenden Zimmermann übergestülpt wurde, sondern der Weg umgekehrt war: Weisheit, die dem Gesetz/Tora zugrunde lag, so jüdisches Heil „Jesus“ war, in der Gallionsfigur Salomo als „Christus“ kulturbedeutend wurde, nun in menschlicher Gestalt eines jüdischen Wanderpredigers vermittelt wurde, um zum Volkskult werden zu können.

So im aufgeklärt-bildhaften Verstand, nachdem auch die Verfasser der Schriften die  griechischen Mythen, dann auch die hebräischen Texte lasen, die Heilung von Blinden und Lahmen, die Verwandlung von Wasser in Wein und sonstige Texte, für die alte Geschichten aufgegriffen, als erfüllt dargestellt wurden, als natürliche Tatsachen zu erklären. Das überlasse ich Ihnen. Wenn Sie doch wissen, dass es bereits den Ägyptern um die in Natur, in einem über den Sonnenverlauf als himmlischen Nil hinausgehende Sinn begründete Weisheit ging, die dann Hebräern an Stelle des gesalbten Pharao und menschlich-mythischen Gottesbilder als wahrer Gesalbter „Christus“ in Form sozial-nachhaltiger Gesetze  im Namen Salomo galt, dort Heil „Jesus“ war. Dann wissen Sie doch selbst, dass für die ihre Tradition aufgeklärt im Sinn antiker Naturlehre verstehende hellenistischen Denker, die als Verfasser der Texte gelten, kein noch so schlauer Weisheitslehrer als Judenkönig galt. Wofür das christliche Wesen nicht nur hingerichtet, sondern so auch beschrieben wurde. Es ist doch völlig logisch, wie es in der Heilsgeschichte (nicht nur den Geschichten) um das ging, was im Sommersemester nach dem Alten Testament im Begriff von „Weisheit“ definierter Judenkönig (damit jüdisches Heil „Jesus“ Rechtsgrund und Lebensbestimmung) war, heute meist in Ökologie begründete Weisheit, aber oft weder Recht, noch weit weniger Lebensbestimmung ist.

Und das wird auch  bei Ihrer Auslegung der bewusst gestaltenden Geschichten, die die Heilsgeschichte des hellenistischen Judentums, damit die Geschichte Josua, lat. Jesus, u.a. dessen Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten Jerusalems aus verschiedenen Aspekten beschreiben, mehr als deutlich. Wenn sie keinen Zweibeiner, sondern die von den Philosophen in Natur begründete Weisheit an den Anfang stellen, sind so auch die Gemeinsamkeiten, wie die Unterschiede der verschiedenen Evangelien, aber auch der außerbiblischen christlichen Texte, die teils ein ganz anderes Christentum vertreten, völlig logisch.

Auf die Frage, wie sein wahrscheinlich in Rom schreibender Kollege als Markusverfasser, dessen akademische-philosophische, wie literarische Ausbildung er eine Stunde vorstellte und der neben den Weisheits-Logien von Q und weiterem Sondergut auch zu Matthäus und Lukas geführt haben soll, einen jüdischen Handwerksburschen in Himmel gehoben hätte. Da blieb Professor Peter Lampe in Vorlesungspause eh nur die Ausrede „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht.“ Was, wie wir inzwischen von den einen notorischen Lügner und sich naturwissenschaftlicher Erkenntnis verweigernden Nationalisten erneut Wählenden wissen, maßgeblich in „Bible Belts“ begründet war. Wie sie in den Evangelien als buchstabentreue Schriftgelehrte und Pharisäer gelten, die die universal gültige Weisheit nach Naturlehre als Christus, damit den Grund ihres eigenen Gesetzes, das jüdische Heil „Jesus“ verwarfen, so das Volk nach „Kreuzigung“ rufen ließen.

Und wo beispielsweise Wanderphilosophen hellenistischer Zeit, damit Verfasser der rekonstruierten Quelle Q ihre radikale Ethik, Besitzkritik, Gewalt- und Heimatlosigkeit begründeten, wissen Sie auch. Es war die in Natur, frühe Ökologie begründete Weisheit und kein gutherziger Guru. So zeigt doch jede Vorlesung, alle Forschung immer besser, wie die heutige Hypothese die Geschichte auf den Kopf stellt. Denn auch diese Logien handeln nicht von einem einen Jungzimmermann, sondern von dem durch hellenistische Juden messianisch erwarteten endzeitlichen Messias, Menschensohn: Damit dem ohne Vermittlung durch Priester, Könige, Gottessöhne in eigenem Verstand in philosophischer Weisheit, Weltvernunft lebenden Menschen. So auch dem wahren jüdischen Heil „Jesus“ Sie lassen sich sämtlich im Heils-, Aufklärungsprozess, wie Sie ihn allein von dem das hellenistische Judentum repräsentierende Philo von Alexandrien, dessen vereinzelt gar im Namen Josua, lat. Jesus begründete Christologie die Kirche folgte, beobachten. Und sind so völlig natürlich zu begründen, logisch. Advent, Epiphanias, das auch am 6. Januar als Dreikönigstag gefeiert wird, war Römern die Ankunft des Königs. Der für die Hebräer Weisheit in Gesetzesform und Gallionsfigur Salomo, dann nach griechischer Philosophie universale Weltvernunft nach Naturlehre Logos=Christus war. So einfach ist es.

Warum muss der Logos=Christus oder Pantokrator (Weltherrschaft im Sinn der Natur: Zeus oder JHWH) von dem meist im griechischen Ursprung geschrieben wurde und der so zu Recht auch von neuen exegetischen Werken blickt, als Heiligenschein für einen jungen Juden und seinen abgeschriebenen Vater im Himmel gelten? Wieso darf nicht die Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen bedacht werden, nach der alle aufgeklärte Welt ruft und die als „Weltherrschaft“ mehr als notwendig, heilsam wäre? Die zwar in aller Ökologie herrscht, aber in einer zur Stadt gewordenen Welt des aufgrund Masse und technischer Möglichkeiten zum naturbeherrschenden Adam gewordenen, der dabei ist seine Zukunft zu zerstören, als Weltbestimmung, wahrer König mehr als dringend gebraucht wird?

Wenn Sie doch wissen, wie es in universaler Naturlehre (Logos) begründete Weisheit, Weltvernunft war, die hellenistischen Juden, im Gegensatz zu ihren sich auf den Tempelkult, dann Buchstaben des Gesetzes berufende Schriftgelehrte und Pharisäer Jerusalems als wahrer König, damit die Naturlehre (Logos) als neue Tora, der Kosmos als Tempel galt. Wie können Sie dann Ihre Studenten, wie alle Welt im Glauben lassen, bei Geburt, Kreuz, wie der gesamten, meist in altbekannten, so erfüllten Wundern und Gleichnissen erzählten Heilsgeschichte wäre es philosophisch, wie poetisch hochgebildeten Hellenisten um einen jungen Juden gegangen? Ein Handwerksbursche hätte hellenistischen Juden, die als Apostel (Weisheitslehrer) dem Heil des hellenistischen Judentums folgten, als wahrer König, so nach der Kreuzigungs-Geschichte selbst dem römischen Hauptmann gegolten. Unmöglich!

So macht auch alles wachsende Wissen um das Alte Testament, nicht allein die Art von Geschichtsschreibung oder Weisheitstheologie in Gesetzesform im Heil „Jesus“ die heutige Hypothese von einer Heilsprediger-Verherrlichung hinfällig. Selbst beispielsweise die vorgestellte Opfer-Logik des Alten Testamentes, die die Verfasser des Neuen Testamentes aufgriffen, hat nichts mit einem Handwerksburschen zu tun, der wegen häretischer Reden hingerichtet wurde. Wie aber Weisheit in menschlicher Gestalt das Kreuz der alten kulturellen Wesentlichkeiten tragen musste, um in geschichtlicher Entwicklung dann vom Kaiseropferkult, wie den stierblutigen Männer-Mysterien zu erlösen, wie sie ähnlich am Jerusalemer Tempel als Schlachthof der Juden, auch in unserer Heimat noch lange stattfanden, um die Welt in Weisheit mit deren gemeinsamen Sinn zu versöhnen, so auf dem ewigen Weg ist. Das ist logisch.

Warum verhindert Sie durch das, was Dank historischer Kritik zu einer Banalität wurde, die weder in den vom Christus (damit der im jüdischen Sinn als König geltenden Weisheit) schreibenden Evangelien, der Theologie der Briefliteratur, der Apokalyptik, anderer Weisheitsliteratur der Zeit, sonstigen außerbiblischen Texten, wie paganen Zeugnissen oder in anfänglicher Lehre und Diskussion vorkommt, noch im Alten Testament das Thema war, dass die wissenschaftlichen Weichen gestellt werden können. Um die Weisheit, die nun selbst die Kinder den Erwachsenen predigen, aus ihrer Profanität befreit, in aufgeklärten Kulturen lebens-/selbstbestimmende Motivation und so zum Pantokrator „Weltherrschaft“ (im Sinn der Natur) werden kann? Wie er nicht ohne Grund von modernen exegetischen Werken blickt.

Beim hervorragenden Überblick auf die anfänglichen Begrifflichkeiten und damit Diskussionen von Professor Friederike Nüssel durch die „Dogmen- und theologiegeschichtlichen Voraussetzungen“ in der Überblicksvorlesung Christologie und Soteriologie ist mir nicht nur wieder deutlich geworden, wie es hier eindeutig um Größen ging, die wie von Ihr gesagt in der Rede, Lehre (Logos) von der „Natur“ begründet waren. Selbst wenn ein junger Mann mit Namen Jesus gewesen wäre. Und der dann das Thema von Aposteln (in Wirklichkeit antike Weisheitslehrer, die dem Heil hellenistisch-aufgeklärter Juden, Jesus folgten) gewesen wäre. Wenn die also plötzlich einen handauflegenden Handwerksburschen als universalen Christus, Gottessohn, prophetisches Wort und damit jüdischen Weltkönig (nach dem Alten Testament Weisheit in Form sozial-nachhaltiger Gesetze, wie von Gallionsfiguren wie Josua, Salomo: Jesus Christus) und als neuen Tempel (somit Vergegenwärtigung, Offenbarung des Einen und Einzigen unbestimmbaren Sinnes der war und sein wird) verkündet hätten. Was allerdings nach dem von Ihnen gelehrten, heute gegebenem Wissen, auch wie im hellenistischen Judentum, aus dem die Texte hervorgingen und dem die Kirche folgte, die Natur der neue Tempel, hier begründete Weisheit die neue Tora/Gesetz, so Christus war, dies u.a. gar im Heilsnamen Josua, lat. Jesus bezeichnet wurde, völlig ausgeschlossen ist.

Ebenso, dass Denker hellenistischer Hochzivilisation, die in den philosophischen Schulen rund um das Mittelmeer nicht wie heute nur über eine „Ökodiktatur“ nachdachten oder einen parteiautoritären kommunistischen Überwachungsstaat. Nach dem China zur Weltmacht aufsteigt und sein Modell „Einheit ist Stärke“ in entsprechender Ausstellung auch Hinsichtlich der Überwindung von Corona empfahl. Die vielmehr wetteiferten, wie in Natur begründete Weisheit in verschiedenen jeweils psycho-logischen Konzepten zur Vernunft/-Lebensbestimmung freier Menschen, bei Epikur gar zur Lust zu machen sei. Was die Weisheit bei aufgeklärten hellenistischen Juden, Weltbürgern, die sich dabei auf Josua, das Heil lat. Jesus beriefen, dort als Gesalbter „Christus“ war. Wie dann plötzlich diese hellenistisch-aufgeklärte Juden, wie ihre griechischen Kollegen den Schwachsinn von einen wundertätigen Heilsprediger als neue Weltbestimmung, Rechtsgrund, wahren König geglaubt haben sollen. Das ist einfach unmöglich! Auch, weil heute klar ist, wie der Weg umgekehrt sein musste. Was in den Umständen, der Entwicklung der Zeit noch bedacht wird.

Das Bekenntnis des christlichen Glaubens gilt eindeutig der heute in Ökologie, wie aller auch kulturellen Evolution offensichtlichen Weisheit im einzigen und einen (in vielen Namen zu verehrenden) Sinn der Welt. Nach dem zu leben heute die aufgeklärte Welt verlangt. Der christliche Gott ist nicht abgeschrieben, wie heute angenommen und für naturwissenschaftlich tot erklärt. Umgekehrt! Nach Definition der Konzile und damit unserem Glaubensbekenntnis ist der eine und einzige Sinn/Grund allen Seins nur so, in kausal-sinnvoller Gesetzmäßigkeit der Naturlehre (Logos) offenbar, erklärbar. Auch wenn es völlig ungewohnt erscheint. Weil aufgrund des kirchlichen Missbrauches scholastischer Philosophie und der daher die Buchstaben der antiken Schriften zum Glaubensgrund machend müssenden Reformation wie selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass der christliche Glaube nichts mit Naturlehre zu tun hat, vielmehr diese dem Glauben entgegenstehen würde. Nach Aufklärung über den historischen und nach Nicäa bekannten Grund christlichen Glaubens steht fest: Wer erkennt, dass der Mensch nicht im „Sinn der Natur“ lebt und nach Leben in „ökologischer Weisheit“ ruft. Der bekennt ungeahnt nicht nur den ewigen, transzendenten, menschlich unbestimmbaren christlichen Gott, Vater Jesus, den unsagbaren, menschlich unbestimmbaren einen, ewigen Sinn des Logos. Was seit dem Monisten Ernst Haeckel  „Ökologie“ genannt wird. Der ruft nach dem Menschensohn. Der für hellenistische Juden und die ihnen folgenden Vordenker der Kirche der im Sinn des frühökologischen Weltganzen begründete Weisheit lebende Mensch war. Wer ein Leben in Weisheit nach dem gemeinsamen, so auch wahren eigenen Sinn verlangt, wie sie heute die Weltorganisationen vertreten, Kinder den Erwachsenen predigen. Der ruft, wie noch begründet wird, auch nach dem „Gottesstaat“ im Namen Mohammeds und Allahs, ähnlich dem Tao von Laotse.

Bei dem das in fernöstlicher Philosophie bedache Leben in erleuchteter Weisheit und Friede als „Tao-Te-King“ auch den Titel des Königs hat. Der dort so wenig in Weisheitslehrern selbst (gar einem bibelschlauen Handwerksburschen) oder Visionen (von Himmelserscheinungen wurde gesprochen) nach dem Tod von Gurus begründetet war.

Was am Anfang nicht nur für das Leben als maßgebend gesehen wurde, sondern auf die in den Kulturen in vielen Namen, besser namenlos zu ehrende höchste Wesentlichkeit verwies, die aller Natur vorausgeht. Das war der Sinn einer Weisheit, die heute in Naturlehre, meist Ökologie begründet, als maßgebend für die gemeinsame Zukunft gesehen wird. Und weitgehend vergeblich inzwischen auch von den politischen Führern der Welt auf dem G20 Gipfel (mit Ausnahme der USA, wo Buchstabengläubige erneut einen autokratischen Nationalisten zu ihrem König wählen wollten) beschworen wird.

Warum halten Sie verzweifelt an einem jungen Mann fest, verleugnen so die Weisheit als Christus, wie das historische Heil im Namen Josua, lat. Jesus und den Sinn allen Lebens, meist Gott genannte höchste Wesentlichkeit? Statt den historischen Jesus Christus als eine natürliche kulturelle Größe zu bedenken. Die heute als maßgebend erkannt ist, aber als kulturelle Bestimmung, Größe dringend gebraucht wird, so höchst heilsam wäre. Müssten Sie sich als theologiegeschichtliche Wissenschaftler nicht bemühen, die Weltvernunft und Weisheit der christlichen Religion zu begründen, selbst wenn die anfänglich auch von einem junger Galiläer und seinen Anhänger verkündet worden wäre?

Mein Anliegen ist nicht die Glaubenskritik, sondern die gemeinsame Zukunft, auch die meiner Enkel ist. Daher greife ich u.a. die Vorlesungen über die Weisheit des Alte Testamentes, wie über die Dogmengeschichte auf. Im aufgeklärten Verständnis nicht nur des christlichen Wesens könnten Sie dem Vorbild spätantiker Kaiser und der Vorsteher philosophischer Logos=Christus-Vereine folgen.  Sie haben die Chance, in aufgeklärter Weise eine Diskussion über das Wesen in Naturlehre begründeter Weisheit, wie ihren Sinn als Gott der Väter, damit im Sinn der alten Kulturen, wie aller aufgeklärten Welt anzustoßen. Und wie die sonst als in den aufgeklärten Kulturen, erwachsenen Welt-/Vernunftreligionen Mensch werden, zur Motivation freier, mündiger, selbstverantwortlicher Weltbürger werden kann.

-Was ist nach heutiger Naturlehre (Logos) höchste Wesentlichkeit, der gemeinsame Sinn aller Welt und davon ausgehende Weisheit?

-Wie kann die Weisheit im gemeinsamen Sinn (Weltvernunft), die in einer zur Stadt gewordenen, gegenseitig abhängigen, auch kommunikativ verbundenen Welt, der heute vielfältige Möglichkeit zur Selbstvernichtung gegeben sind, daher heute mehr denn je dringend gebraucht wird, in freier Weise zur kulturübergreifenden, weltverbindenden Lebensbestimmung werden?

-Was kann an Stelle von moderner Ersatz-Herrlichkeiten wie Konsum- und Kapitalegoismus, vergeblicher Gesetze und bürokratischen, belastendenden Vorschriften oder Angst, wie der Größen des Aberglaubens treten? Damit sich Menschen auf mündige Weise in eigener Motivation, so aus Lust im gemeinsamen, damit auch eigenen Sinn verhalten?

-Wie sonst als durch kulturelle Aufklärung, damit in aufgeklärten, aus dem Wandel vom Mythos zum Logos (der nun vernünftigen Durchdringung der Natur) hervorgegangenen Welt-/Vernunftreligionen, die sich so sämtlich in natürlicher Weisheit nach dem Sinn des kausalen kreativen Ganzen begründen, kann Weisheit, Weltvernunft zur gemeinsamen Bestimmung und die Voraussetzung für kulturellen Friede geschaffen werden?

Im aufgeklärten Verständnis des christlichen Wesens könnten Sie völlig losgelöst von traditionellen Glaubenslehren mit ähnlichen Fragen visionäre Weltbilder, Kulturmodelle für Morgen bedenken. Die sich nicht darin erschöpfen, nur immer neue Vorschläge für eine sozial-ökologische Lebensweise zu machen, Moral predigen, nach Gesetzen, Staat (modernen Königen) rufen. Sondern die die Grundlage schaffen, damit all das, was als weise, Voraussetzung für gemeinsamen Wohlstand, Glück, wie Zukunft erkannt ist, aufgeklärte Medien täglich predigen, bei mündigen Weltbürgern in demokratischer Freiheit zur „Ökologie des Menschen“ werden kann.

2. 2. Jesus war Weisheit, wie sie auch wegen Corona herrschen soll

Am 3. Advent haben die Ministerpräsidenten zusammen mit Frau Merkel zwar nicht wie die Hebräer um Hosianna „hilf doch“: Jesus, nach dem Alten Testament Hilfe bei der Rechtsfindung, um Weisheit gebeten. Sie haben sich auch nicht auf das angeblich nur im Buch zu lesende Gotteswort berufen, als Sie verkündeten, wie der neue Lockdown der Weisheit im gemeinsamen Sinn notwendig sei. Gleichwohl das nach dem, was über das Alte Testament gelehrt wird, ursprünglich das in Weisheit begründete Recht, so Gotteswort im einen, einzigen (in vielen Namen verehren) gemeinsamen Sinn des Lebens war.

Und in dem die Politiker den naturwissenschaftlichen Fakten gefolgt sind, die die Natur derzeit vorgibt. Da haben sie den Virologen und Medizinern folgend  sich dort begründet, wo vor dem Bundestag Benedikt XVI. bereits den universalen Grund allen Rechtes (so Gott) zu bedenken gab. Und wo auch aufgrund heutigen Wissens über das Alte Testament, wie es Professor Manfred Oeming vorstellte, die umfassende jüdische Weisheits-/Rechtslehre der Tora (das Gotteswort),  das Hosianna (so historisch „Jesus“) als der wahre jüdische König, Gesalbte  (Christus), damit auch dessen Sinn (Vater) an Stelle der verschiedenen mysteriösen Gottheiten, Gottesvorstellungen, -bilder der Väter getreten war.

Wenn sich heute die Tora, damit die jüdische Rechts-, als eine philosophisch bedachte gottesbildfreie Weisheitslehre (im Namen Jesus Christus) zeigt. Die an die Stelle der Gottheiten der Väter treten sollte. Sollte das nicht zu denken geben? Zwingt das nicht zu einem Verständnis von Jesus Christus als Weisheit. Damit einer Weisheit, wie sie auch heute gegenseitig gepredigt, rational in Naturlehre, wie gemeinsamem Sinn des Lebens begründet wird. Und der an Stelle der verschiedenen heutigen Gottesvorstellungen als wahre Herrlichkeit im gemeinsamen Sinn des Lebens zu folgen wäre. Was damit Vorbild für Kulturmodelle von Morgen sein könnte?

Selbst wenn die Texte des Neuen Testamentes und noch mehr die außerbiblischen Zeugen nicht allesamt vom Christus, neuen König der Juden, Gottessohn, wahren Rechtsgrund (des als frühes BGB alle in Weisheit alle Alltagsfragen regelnden) jüdischen Gesetzes beschreiben würden. Wenn er nicht den zur Zeitenwende sinnlos gewordenen Buchstaben als wahren Rechtsgrund im Sinn Moses gegenüberstellte gestellt worden wäre. Und so die Lehre, taube Gesetzlichkeit der Schriftgelehrten, die ihren eigenen Grund verwarf, im Namen Jesus als Teufelswerk verflucht worden wäre. Wie Sie es u.a.  in Berufung auf Paulus oder den von Professor Matthias Konradt interpretierten Matthäus lehren. Wenn die Schriften des Neuen Testamentes alle ausschließlich vom lustigen Leben eines Landstreichers oder wenigstens noch des gutherzigen Weisheitslehrers handeln würden, wie er mir als Kind beigebracht wurde, nichts vom Judenkönig, Christus, Weisheit in menschlicher Person (Rolle, Aufgabe) oder gar wahren jüdischen Rechtsgrund schreiben würden.

Nachdem, was Sie Dank vielfältiger Forschung nun über die Entstehung und Bedeutung, den naturphilosophisch bedachten Weisheit, der mit Hosianna auch „Jesus“ genannten Gesetzeslehre des Alten Testamentes in der Funktion eines „Christus“ (Gesalbten), wahren Königs wissen. Steht da nicht völlig außer Frage, wie hinfällig die heutige Heilsprediger-Hypothese ist: wer der historische Jesus, wie Christus war, wo Sohn und Vater zu suchen sind?

Zeigt sich nicht in den Weisheitslehrern der Hebräer, dass hier der gleiche Nomos galt, wie aller griechischen Philosophie? Wie dies logischerweise für hellenistische Juden wie griechischen Denkern die als Christen galten, dann an Stelle von mysteriöser Gottheiten und Orakel, wie der Könige, Kaiser der wahre Rechtsgrund, die einzig zu verehrende wahre Herrlichkeit: Jesus Christus so in universaler Naturlehre (Logos) begründet war. Wie damit das christliche Wesen eine Weisheit war, die ähnlich den Philosophen in China und Indien in anderen Namen galt und nun auch den heutigen Entscheidungen der Bundesregierung zugrunde liegt? Und die so aus ihrer bestimmungslosen Profanität befreit werden, die Bedeutung bekommen könnte, die sie in den alten Kulturen in verschiedenen Namen hatte.

Ohne dass die Welt davon Notiz nahm, hätten Sie in konsequenter Auswertung Ihres Wissens bereits den Papst beim Wort nehmend mit einem Paukenschlag eine Kulturreform einleiten, hierfür zumindest die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen können. Bei der die in Naturlehre begründete Weisheit, der nun viele (nicht alle) Regierungen der Welt folgen, eine kulturelle Bedeutung bekommt, die weit über menschliche Gesetze, gegenseitige Moralpredigten hinausgeht. Wie sie nun u.a. der Bundespräsident, die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten bis zur Ermüdung halten, die Beschlüsse der Bundesregierung begründen und in vielen warmen Worten an das Volk appellieren, sich im gemeinsamen Sinn zu verhalten.

Denn auch wenn der Kirchengeschichtskenner nicht wie jeweils vor den Deutschlandbesuchen gebeten, den historischen Jesus in Naturlehre zu bedenken gab. In dem Professor Ratzinger vom Grund des Rechtes im Sinn der Natur sprach, sich auf jüdische Weisheit im Namen Salomo, wie die Stoa berief. Da hat das Oberhaupt der katholischen Kirche in seiner letzten großen Rede über das Recht vor dem Bundestag ausgesprochen, was nicht allein Grund des Alten, sondern auch Neuen Testamentes ist. Und das ist nach dem, was Herr Oeming nun auch hinsichtlich heutigen Wissens über das Alte Testament vorstellte, genau die Weisheit, nach der am 3. Advent dem Deutschen Volk der harte Lockdown verordnet wurde. Und die der Welt sagt, wie nicht allein die Virenbedrohung, sondern mehr noch die ökologischen Herausforderungen nur im Wir, damit im gemeinsamen Sinn aller Welt zu meistern sind.

Aber um eine Gotteserkenntnis oder -verehrung im heutigen Sinn ist es im Alten Testament, im jüdischen Kult, der dann zur Zeitenwende auf neue naturwissenschaftliche Beine gestellt wurde, gar nicht gegangen zu sein. Auch wenn die ganzen Kulturbegriffe aufgegriffen geworfen werden müssen, um die Zusammenhänge aufzuzeigen. Bei den Hebräern scheint es nicht um Gotteserkenntnis oder sonstige Kultbegriffe, -lehren gegangen zu sein. Ganz im Gegenteil. Das Leben in Weisheit nach einer umfassenden sinnvollen naturphilosophischen Weisheits-/Gesetzeslehre, die die Details des sozialen Miteinander im gesamten Alltag regelte, den Gepflogenheiten der Zeit entsprach, selbst den sinnvollen Ackerbau regelte und auch sonst auf Nachhaltigkeit angelegt war. Diese Weisheits-/Gesetzeslehre, die auch ein Weiderdenken der Weisheitslehren alter Hochkulturen, Gesetzeskodexe aus Ägypten oder der Babylonier war, ägyptische Kosmologie, wie Zarathustra weiterführte, war für Beschnittene zum wahren Kult geworden. Menschliche Gottesvorstellungen, -bilder wurden verworfen. Könnte dies nicht Vorbild für Kulturmodelle von Morgen sein. Die die auch heute im Sinn der Natur begründete Weisheit, wie sie nun von den aufgeklärten Politikern in Gesetzen vorgeschrieben und polizeilich überwacht wird, zur Kulturbedeutung machen. Die keine Polizei benötigt, sondern in eigener Motivation, ohne immer neue bürokratische, oft umgangene Vorschriften, sinnwidrig genutzten Staatshilfen, Subventionen und Steuererleichterungen, wie immer neuer Gesetzeslast gelebt wird? 

Während im Sommersemester nur der alttestamentliche Christus, Salomo im Begriff von „Weisheit“ definiert wurde. Da ist allein mit Blick auf die in natürlich-gesellschaftlicher Weisheit begründete Rechtsordnung des Sinai-Bundes,  in dem aus einem Rechtsverfahren hervorgegangenen „Rette doch“  (Jesus) als Anruf an den Weisheits-König klar, um was es beim als nun auch Griechen geltenden Judenkönig, damit beim historischen Jesus geht. Was muss noch alles an Fakten auf den Tisch, damit die in Naturlehre (Logos) begründeten Weisheit, Weltvernunft, nach der alle aufgeklärte Welt ruft, zu der Bestimmung werden kann, die sie in unserer Gesellschaft dringend nötig hat?

Den damaligen Papst, der das Recht, ähnlich wie Franziskus die rechte Lebensweise nicht mehr im Jesus der Bibel oder deren Gottesbegriff, sondern in Naturlehre, dem ökologischen Ganzen begründet, wie gleichzeitig heutiges Wissen, allein über das Alte Testament beim „Wort“ nehmend, wäre klar zu machen gewesen: Die nun naturwissenschaftlich im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit ist das eigentliche, den Schriften zugrunde liegende Gotteswort, im Neue Testament im Namen Jesus, im Koran die Lehre Mohammeds. Und allein diese Weisheit verweist auf ihren einzig zu verehrenden Sinn, von dem sie ausging: den unaussprechlichen Ewigen, Einen, die höchste Wesentlichkeit… Gott der Väter.

Denn die einschneidenden Vorschriften, zu denen der Bundestag die Regierung aufgrund der Virenbedrohung im gemeinsamen Sinn ermächtigte, gründen genau in der Weisheit, die dem gesamten jüdischen Gesetz/Tora, wie dem griechischen Nomos (Sokrates und Platon), ähnlich den Lehren des Ostens zugrunde lag. Die jedoch für Juden der wahre König, Herr, Christus war, im Namen Jesus angerufen wurde. Die dann universal begründete Weisheit war völlig logisch der König, Christus, den sie beim Einzug in Jerusalem auf einem Esel mit Hosianna anriefen: Jesus. Und so ist auch klar, dass auch die harten Maßnahmen, die im gemeinsamen Sinn naturwissenschaftlich, wie in gesellschaftlichen Fakten begründet sind, selbst von den Atheisten im Bundestag ungewollt als „So wahr mir Gott helfe“ getroffen wurden. Die Entscheidung gründete in Weisheit: dem wahren König der Juden „Jesus“ wie dem Vater, dem Sinn des Lebens, der aller Weisheit zugrunde liegt, den diese ungenannt voraussetzt.

In Aufklärung über das christliche Wesen wäre so zu bedenken, wie statt der nur krank machenden Angst und so begründeter politischen Apellen die im gemeinsamen Sinn definierte Weisheit die notwendige tiefgreifende Kulturbestimmung bekommen kann, die sie verdient und notwendig hat. Wie so statt Angst und immer neuer Vorschriften die aufgeklärt in Naturwissen erkannte Weisheit nicht nur zum Recht, sondern zur Motivation aufgeklärter Menschen wird. Und wenn gleichzeitig Spiegel-Online berichtet, wie „Bibel Belts“ (unter diesem Begriff ist beim Googeln u.a. der amerikanische Vizepräsident aufgetaucht) damit evangelikale Gruppen mit zu den Hauptakteuren der Korona-Leugner gehören, die sich der naturwissenschaftlichen Weisheit wiedersetzen. Dann zeigt sich auch hier, welche Aufgabe und Chance Sie durch Aufklärung haben.

„Recht und Ethos als Weg zu Gott“ oder auch „Prophetie (damit vorausschauende Weisheitslehre) als Weg zu Gott“ hatte Professor Oeming seine Vorlesung über das Alte Testament überschrieben. Bei der er mir am 3. Advent ungewollt haargenau den historischen Jesus aus wieder einer neuen Perspektive, Begründung als die Weisheit (Sohn) im gemeinsamen Sinn (Vater) vorstellte. Die am Vormittag im harten Lockdown verordnet wurde. (Corona-bedingt virtuell. Was es mir erlaubte, am 3. Advent verschiedene und so nicht wie üblich an einem Wochentag in Heidelberg meist nur geschichtswissenschaftliche oder neutestamentliche Vorlesungen, sondern nun auch über das Alte Testament zu hören.) Mehr noch als das Wissen um die Bedeutung des Neuen Testamentes und die Geschichte der Zeitenwende macht heute erst gegebenes Geschichtswissen über die Hintergründe der jüdischen Tora, der in vielen Jahrhunderten, gar Jahrtausenden gewachsenen, sich ständig verändernden, angepassten jüdischen Gesetzes-/Weisheitslehre deutlich, was es mit Vater und Sohn auf sich hat.

Wir brauchen nicht darüber zu streiten, ob Gott Vater oder der Sohn bei der virtuellen Konferenz der dem Rat der Virologen und Mediziner folgenden Politiker am Tisch saß, als der Lockdown beschlossen wurde. Auch Politiker die denken, sämtliche Geschäfte und Schulen wieder zu schließen, wäre der falsche Weg, setzten dabei wahrscheinlich den gleichen, gemeinsamen Sinn voraus, dem sie auf anderer Weisheit folgen wollen. Sie sehen es wahrscheinlich als weise, die menschliche Freiheit oder Bildung nicht über die Gesundheit zu stellen. Wie selbst Wolfgang Schäuble zu bedenken gab, ob nicht die Risiken, der alles Leben ausgesetzt ist, mit in Kauf zu nehmen seien. Gleichwohl die Krankenhauskapazitäten keine andere Wahl ließen, als die Neuinfektionen mit aller Gewalt zu unterdrücken. Und dies war dann nach bestem Wissen und Gewissen, die aufgrund derzeitiger Situation gegebene, wissenschaftlich ausdiskutierte, mehrheitlich im Sinn der Gesamtheit unserer Gesellschaft, allen Lebens beschlossene und so einzuhaltende „Weisheit“.

Doch über Weisheit kann und muss man streiten: Nur weil dabei von einem Sinn ausgegangen, der Ungenannte Eine vorausgesetzt wird, ist dies möglich und notwendig. Als mir der Alttestamentler klar gemacht hatte, wie alle hochphilosophische hebräische Gesetzeslehre über Alltags-, wie Kultfragen, ebenso wie die auf Dauer und Universalität angelegte Ethik (vergleichbar der heute vertretenen Menschenrechte) nicht in Gottesbildern, sondern in einem Sinn begründete Weisheit waren, die dort als Christus galt, als Heil, Hilfe im Namen Jesus angesprochene Rechtsbegründung war. Und ich dann am frühen Montag aufwachte. Da war mir klar, warum Vater und Sohn wesensgleich sind, der jüdische König, die im natürlichen Sinn begründete Weisheit, Jesus Christus, so aber auch der der Sinn, auf den allein der Sohn verweist, bei der zwar virtuellen Konferenz höchst persönlich beteiligt waren.  Doch auch wie diese Weisheit dem jüdischen Gesetz, wie dann dem der Griechen zugrunde lag, zur Kulturreform, der Abkehr von Opfer für menschliche Gottheiten, mysteriöse Gottesbilder im Namen Josua, Jesus führte, ist offensichtlich.

An einer Hochschule, bei der das Hosianna, damit der helfende König „Jesus“ als rechtsbegründete Weisheit vorgestellt und in einer über viele Generationen in den antiken Hochkulturen des Orients, dann bei den Griechen erwachsene Weisheit begründet wird. Da ist alles über den Grund nicht allein christlichen Glaubens gesagt.

Es wäre zu mühsam, nun wieder historisch-kritisch klar machen zu müssen: Weder die konservativen Jerusalemer Juden, die in den Buchstaben ihres inzwischen leider oft sinnlos und selbst von hellenistischen Juden nicht mehr ernst genommenen Nationalgesetzes die einzig wahre Norm, das Heil sahen, haben einem von ihren Schriftgelehrten wegen Häresie verurteilten bibelschlauen Besserwisser mit zufälligem Namen Jesus  „Hosianna“ zugerufen, diesen als heilsamen neuen Rechtsgrund gesehen.

Noch weit weniger hätten Weisheitslehrer (Apostel) aus dem hellenistischen Judentum, denen bekanntlich der in griechischer Naturlehre (Logos) begründeten Nomos (so Weisheit, die auch von Stoa und Epikur in psycho-logischen Modellen zur Bestimmung machen wollten) als wahren Grund jüdisches Gesetzes galt, einen besonders schlauen Jungzimmermann als „Hosianna“ hingestellt. Es ist völlig unmöglich, dass die Denker, die als Verfasser der Schriften gelten, einen Handwerksburschen als neuen Rechtsgrund, Heil, Hilfe „Jesus“ gesehen haben. Was sie den Schriftgelehrten als den wahren Grund ihrer wie sich nun zeigt über Jahrtausende gewachsene Weisheit im Sinn aller Welt gegenüberstellten, war kein Jungzimmermann, der die Buchstaben der Bibel nur besser auslegte. Gleichwohl er aufgrund der heute unterstellten Hypothese eigentlich gar nicht lesen konnte. Wenn die Tora, das jüdische Gesetz in Weisheit gründet, die der Judenkönig war. Dann wissen Sie doch selbst, um was es hellenistischen Juden, für die die nun universale Sinn-/Naturlehre (Logos) neuen Tora war, im Neuen Testament ging.

Was den hellenistischen Juden, wie sämtlichen Verfasser der Neutestamentlichen Texte als Hosianna galt, ist ebenso klar, wie das, was dem „Kreuziget ihn“ des Volkes zugrunde lag. Nicht allein das römische Volk hat die sich in Weisheit den Mysterien und Kaiseropfer verweigernden Atheisten u.a. bei Kaiser Domitian als „Christen“ (hier erstmals erwähnter Begriff) angeschwärzt. So dass der nicht mehr anders konnte, als diese gegen seine eigene weisheitliche Gesinnung zu verurteilen.

Noch mehr müssen die von den Schriftgelehrten irregeführten konservativen Juden, denen ähnlich wie islamistische Fatal-Fundamentalisten und christliche Bibel Belts die Buchstaben ihrer sinnlos gewordenen nationalen Lehre galten, so die in Naturlehre begründete universale Weisheit verwarfen „Kreuziget“ geschrien haben. Von der nun universalen, in Naturlehre begründeten Weisheit, so Weltvernunft als Christus, die als Hosianna, rettender neuer Rechtsgrund „Jesus“ in Jerusalem (der Stadt des jüdischen Heils) Einzug hielt, wollten sie nichts wissen. Was soll der Quatsch von einem jungen Juden? Sie wissen, wie es nicht um die Story von einem jungen Mann ging, der auf einem Esel oder nur zu Fuß in Jerusalem einzog oder so nun gar in den Rechtshimmel gehoben worden sei.

Was den Schriftgelehrten und Pharisäern wie die alttestamentliche Forschung nun erst zeigt zu Recht als der wahre Grund des jüdischen Gesetzes, neues Heil „Jesus“ entgegengestellt wurde, in Jerusalem einzog, war die universal geltende Weisheit. Die in anfänglicher Naturwissenschaft nach griechischer Philosophielehre (Logos) begründet war. Die in Natur begründete Weisheit war im Gegensatz zu sich abgrenzenden Schriftgelehrten für hellenistische Juden als Weltbürger der mehr als Salomo, als König kulturbestimmende Motivation geworden, wie sie heute dringt gebraucht wird. Wo Salomo „Christus“ im Sommer zu Recht im Begriff von „Weisheit“, jetzt die Weisheit als Rechtsgrund im Namen „Jesus“ definiert wurde. Da ist nicht nur alles über den Sohn (die heute meist im ökologischen Weltganzen begründete Weisheit, Weltvernunft) und den Vater (ihren Sinn, Grund) gesagt. Da wäre Ihnen eine Steilvorlage gegeben, um mit Wissenschaftlern aller Welt über Kulturmodelle von Morgen zu diskutieren. Wie in Naturlehre begründete Weisheit zu der Bestimmung werden kann, die sie in frühen Kulturen hatte, so heute dringend gebraucht wird.

Heute ist klar ist, wie hellenistisch-weisheitlichen Juden der „zwischen“testamentlichen Zeit nach aufgeklärt-bildhaften Verstand hebräischer Texte und Tradition die griechische Sinn- und Naturlehre (Logos) als neue Tora, so wahren König galt. Daher steht felsenfest, wer zu Recht als neuer Rechtsgrund mit Hosianna „Rette doch“ so Jesus angerufen wurde. Selbst wenn hellenistische Juden, deren Christologie (in Naturlehre/Logos begründete Weisheit ist wahrer Gesalbter) dabei nicht von Josua, lat. Jesus gesprochen hätten. Allein im Hosianna des Alten Testamentes, das sich im Rechtsverfahren begründet, ist klar: In den Geschichten des Neuen Testamentes ging es um den historischen Jesus als rettende Weisheit. Die wurde zwar zu Recht, rettend in menschlicher Gestalt vermittelt, aber hatte keine zwei Beine. Und der Vater im Himmel war kein strafender Aufpasser, Designer, sondern der heute ungenannt vorausgesetzte Sinn/Grund aller im Weltganzen, allen Lebens, nun in Naturlehre begründeten Weisheit (Sohn).

Im Wissen, wie die in den antiken Hochkulturen über viele Jahrhunderte gewachsene, alle Alltagsfragen, wie auch einen aufgeklärten Kult regelnde Weisheits-/Gesetzeslehre für Hebräer der wahre König, Grund ihres Kultes war, dann ihren Sinn verloren hatte. Wie die philosophische Weisheit, die von Propheten der Hebräer nicht nur Zeitgleich mit indischen und chinesischen oder griechischen Weisheitslehrern definiert wurde, sondern den Gleichen Grund hatte, ihren Sinn jedoch verloren hatte. Die buchstäbliche Gesetzlichkeit so nicht allein hinsichtlich des Sabbats oft zum Selbstzweck geworden war und so selbst bei hellenistischen Juden, die das Hebräisch weitgehend verlernt hatten, nicht mehr ernst genommen wurde. Wie daher allseits nach neuem Bund (so nun auch in Qumran, Jerusalem ausgegraben) gesucht wurde. Da bedarf es eigentlich keiner weiteren Argumente mehr. Da muss z.B. nicht mehr an der realen Missionsgeschichte klar gemacht werden, wie die Apostelgeschichte aufgeklärt als Realität, aber völlig unmöglich weiter buchstäblich zu lesen ist: So als eine bei heutiger Hypothese notwendige Bekehrung von hellenistischen Juden und Griechen. Wie sie in Wirklichkeit rund um das Mittelmeer Weisheit u.a. in Stoa und Epikur in psychologischen Konzepten zur Vernunft- oder Lust- damit Lebensbestimmung machen wollten. Die sich nach heutiger Lehre plötzlich einem Guru oder den Christus-Halluzinationen von dessen Anhänger angeschlossen haben müssten. (So allen Ernstes auch in Christologie als großer Medienwandel vermittelt.) Und wie dann auch hellenistische Juden (wie sie als Verfasser der Texte gelten), für die die Naturlehre (Logos) neue Tora, damit der König, Christus war, von Sektenanhängern überredet worden sein sollen, deren Gründer für die Weisheit, das neue Gesetz, den Rechtsgrund, die Weltbestimmung oder gar den ungenannten Sinn allen Seins, Gott zu halten. Und so u.a. in Form von Kaiserevangelien zu beschreiben. Wie das die heute als wissenschaftlicher Fakt gelehrte Jesus-Hypothese notwendig macht. Das ist eh Quatsch.

Aber auch an allen sonstigen Texten, an Apokalyptik oder dem Wissen um die anfänglichen Denker muss nicht mehr klar gemacht werden, wie es diesen im Begriff von Jesus Christus um die gleiche Weisheit ging, wie den Neuplatonikern. Wie damit die Weisheit die nun wieder von Naturwissenschaftlern den Politikern empfohlen wird, nicht allein Grund christlichen Glaubens war. Nur, und das ist der große Unterschied, der auch heute zu diskutieren wäre: Genügt es zu wissen, was weise ist? Oder ist eine neue Diskussion über eine Aufklärung und Kulturreform notwendig: Wie diese Weisheit (ähnlich wie bei den Juden) die Rolle menschlicher Herrscher, des Aberglaubens an mysteriöse menschliche Gottheiten oder heutiger Ersatzherrlichkeiten einnehmen kann, so zum wahren König, Wort auch arabischen Propheten, wie als Tao Motivation von Weltbürgern wird?

Denn auch wenn sich über Weihnachten und wahrscheinlich selbst das strengere Silvester fast alle an die Weisheit halten, die ihnen nun von der Politik im harten Lockdown verordnet wurde. Weil sonst die Intensivbetten nicht reichen, Bergamo nicht allein in Brandenburg und Berlin stattfindet, auch die eigene Gesundheit in Gefahr ist. Nicht nur die Zukunft der Enkel. Damit diese Weisheit auch dann und dort herrscht, wo sie nicht per Gesetz verordnet werden kann. Oder wo sich eine völlig neue Lebensweise als notwendig zeigt, um die Lebensbedingen, für die wir dankbar sind, unseren Enkeln zu erhalten. Statt nur Schulden und Plastik-, wie Atommüll zu hinterlassen, auf kreative Weise aufgrund natürlicher Gegebenheiten Zukunft gestalten, statt vernichten. Dahin ist noch ein langer Weg.

Aber genau dieser Weg wird nun im Alten Testament und dessen Kulturreform beschrieben und ist dann auch in der Zeitenwende, der davon ausgehend Erkenntnis im weiteren Geschichtsverlauf, der Abkehr von Orakelglaube und Gottesmysterien nun auch bei Griechen zu beobachten. Und so wäre auch mit Vertretern der meist naturwissenschaftlichen Atheisten, wie sie u.a. in der Giordano-Bruno-Stiftung einen evolutionären Humanismus vertreten, Vernunft predigen, zu diskutieren:  Wie sonst als in kultureller Aufklärung, bei der die von diesen Denkern herbeibeschworene Weisheit, Weltvernunft, der in Evolution, so Kulturgeschichte begründete Humanismus im Sinn der alten Wesentlichkeiten verstanden und zur Bestimmung, Motivation aufgeklärter Weltbürger wird, lassen sich die Wesentlichkeiten der naturwissenschaftlichen Atheisten, so vernünftige Weltbürger machen? 

Aber all das macht ein aufgeklärtes Verständnis notwendig, wie es allein durch das Wissen um das Alte Testament (wie Sie es besser kennen, hier nur bruchstückhaft aufgegriffen wird) unumgänglich ist:

- Wo „Recht, Ethik als Weg zu Gott“, damit die Begründung des in vielen Jahrhunderten in antiken Hochkulturen gewachsenen jüdischen Gesetzes, der unzähligen auf ein soziales Miteinander, wie auch eine nachhaltige Lebensweise abzielenden Gebote in Weisheit, so einem natürlichen Sinn – nicht den heute meist unterstellten Gottesvorstellungen - bedacht werden müssen. Wie er dann auch den Griechen als Nomos galt. Da ist klar, wie die im Dekalog von Gott selbst geschriebenen Gebote nur in einem Sinn zu begründen, zu bedenken sind, wie er heute gilt, ungenannt vorausgesetzt wird.

-Wo es nicht um einen Gott als Designer im Himmel heutiger Unterstellung, einen Glauben an alte Gottheiten, eine Gotteserkenntnis, den Beweis vorgesetzter menschlicher Gottheiten, sondern in deren Verwerfung, der Verneinung aller Namen, Vorstellungen um ein Leben in Weisheit ging. Sollte das nicht zu denken geben?

-Wo sich so bereits das 1. Gebot als eine negative Theologie des Alten Testamentes erweist, die alle philosophische Kritik an menschlichen Gottesbildern übersteigt. Womit sich die heutige Vorstellung, dass hier ein nach nationaler Lehre zu glaubender, damit der eigene, eifersüchtige Gott als alleinseligmachend hingestellt wurde, als Irrsinn erweist. Wo sich zeigt, wie eine weise Lebensweise im ungenannten Einen, gemeinsamen Sinn, so natürlicher Weisheit der wahre Kult war, daher Gottesvorstellungen, -bilder verworfen wurden. Was dann auch an die Stelle der Schlachtopfer im Jerusalemer Tempel und nationaler sinnlos gewordener Gesetzlichkeit getreten war. Wäre da nicht das Modell für Morgen gegeben?

-Wo die Theologie des Alten Testamentes (egal welche Schriften, Bücher, ob Sozial- oder Kultvorschriften) als Rechtslehre gesehen werden, die in einem ungenannten Sinn/Grund begründet, die weise Lebensweise der wahre Kult waren. Muss da nicht nach dem gemeinsamen Sinn gefragt werden, um den es Hebräern, wie Hellenisten ging, heute in aufgeklärter Weise geht? Und der keine zu glaubende oder beweisende Gottheit, Aufpasser, Designer im Himmel, Erklärungsgrund für das Unerklärliche, angebliche Wunder oder gar der Vater eines Handwerksburschen, Halluzination seiner Anhänger war.

-Wo die Talio-Forschung inzwischen zeigt, wie die bis heute unsinnigerweise geübte Blutrache der Familie, das Auge um Auge, Zahn um Zahn bereits als ein Katalog von Wiedergutmachung, Ersatzleistungen für Fehlverhalten zu sehen ist. Wie hier die Begünstigung der Oberschicht abgeschafft, menschliche Gleichheit vertreten wurde. Und sich aus bereits 1920 v.Chr. verfassten Kodexen hierzu auf dem Weg eine „juristisch-theologischen Weisheit als Sapientialisierung“ entwickelt hat. Dies alles daher nichts mit Rache, sondern dem Gegenteil, Vergeltung, Entschädigung für des eigenen Fehlverhaltens zu tun hat. Sind Sie da nicht auch hier als Aufklärer gefragt. Die lautstark ihre Stimme im Sinn gemeinsamer natürlich begründeter Weisheit als Gotteswort erheben?

-Wo immer deutlicher wird, welche Weisheit beispielsweise auch hinter dem Dekalog der 10 Gebote u.a. als anfänglicher Generationenvertrag, Rentensicherungs-Recht, Erbschutz steht, dies sich zu einer Grenzen- und Zeitüberschreitenden Ethik entwickelt hat. Ist da ein junger Schriftgelehrter im „Ich aber sage Euch“ als Besserwisser aufgetreten oder als solches hingestellt worden? Oder hat die im Hosianna „Jesus“ herbeigerufene Weisheit gesprochen? Die nun in einem universalen Sinn griechischer Naturlehre begründet war, heute jedoch bestimmungslos gegenseitig gepredigt oder erst noch zum wahren Recht werden müsste?

-Wo die wahre ewige Wesentlichkeit, der eine gemeinsame Sinn, so in Naturlehre begründete Weisheit von aller aufgeklärten Welt beschworen, gegenseitig gepredigt. Und scheinbar das Verbot, sich keine Kultbilder zu machen, wie noch gezeigt wird, noch nicht befolgt werden konnte, in die Hose ging. Wie können Sie dann die Notdürftigkeiten, die dank historischer Kritik heute hintern herauskommen, als Grund christlichen Glaubens, anfänglicher Dogmatik stehen lassen, sich einer Aufklärung verweigern?

-Wo heute die Josua-Reform des Deuteronomiums, damit der Exodus, völlig unabhängig von den Bildern der biblischen Königsgeschichten (die nicht mehr als Realgeschichte gelten) als eine Kulturreform anerkannt wird. Die zur Abkehr von Magiern, Wahrsagerei, Mysterienkulte, alter menschlicher Gottheiten, Gottesvorstellungen/-bilder, wie Verehrung menschlicher Herrscher, Opfer auch am Jerusalemer Tempel führte. Und die prophetische Kultkritik zur Alleinverehrung des Sinnes allen Lebens, der war und sein wird, als der einzigen Wesentlichkeit führte, die vorher in vielen Namen verehrt wurde. Wird da nicht nur klar, was dann Ostern war und wie in Naturlehre (Logos) begründete Weisheit, die in aufgeklärten Kulturen bereits Rechtsgrund im Sinn der Juden, so Josua „Jesus“ ist, auch heute Recht und kulturbestimmend werde könnte.

Erst seit wenigen Jahren wissen wir, wie das Alte Testament einen rationalen Grund hat. Wie u.a. im Exil, an der monistischen Schule persischer Philosophie im Namen Zarathustra, am Hof Dareios (wo Esra und Nehemia als Hofbeamte u.a. für die Kultschriften zuständig waren) die heute Monotheismus (es gelte angeblich nur der eigene Gott als einzig) genannte völlig gottesbildlos, jegliche Gottesvorstellungen verwerfende Alleinverehrung eines einzigen ewigen, transzendenten Sinnes, nun in Natur erkannten ewigen Rechtsgrundes aller Weisheit entstand.

Ähnlich wie in der ägyptischen Amarna-Zeit sieben Jahrhunderte vorher. Wo Echnaton der Philosophie seiner Väter folgend die menschlichen Gottesbilder ausmeißeln ließ. Weil, wie im aufgefundenen Sonnengesang nachzulesen, die Verehrung allein einem natürlich-transzendenten Sinn galt, der über den Sonnverlauf als himmlischen Nil hinausging. Was ganz und gar kein Glaube an eine eigene einzige Gottheit war, die in der Sonne verehrt werden sollte, kein Nationalgesetz galt oder eine Nationalgottheit. Vielmehr hier ein frühes Weltbürgertum zu bedenken wäre, das (auch wenn noch im Mythos) bereits dem natürlichen Sinn allen Seins, damit auch eigener Natur im Kult entsprechen wollte. So ist dann die Josua-Kulturreform, die dabei den alten Kult-Vorstellungen gerecht wurde, damit nicht wie der Kult der Amarna-Zeit wieder völlig in Versenkung verschwand, zum Heil geworden. Da hat dann im Heilsnamen Jesus (der als König ebenso wie der alte Jesus, Josua eine fiktive Figur war) eine reale, heilsame Kulturreform ergeben, deren heutige Heilsbedeutung mit Wissenschaftlern aller Welt zu diskutieren wäre.

Stellen Sie die Frage, ob die Auferstehung, der aufgeklärte Verstand der alten Kultwesentlichkeiten, nicht auch heute die Voraussetzung für Kulturmodelle von Morgen ist. Ähnlich wie hellenistische Juden, die von Griechen den bildhaften Verstand der alten Mythen gelernt hatten, den Grund jüdischen Gesetzes/Tora, somit ihren wahren König „Jesus Christus“ in früher Naturwissenschaft definierter Weisheitslehre (Logos) verstanden.

Im Alten Testament ging es um Weisheit: die im Heil der Juden „Jesus“ die Funktion des Königs als Rechtsgrund hatte, wie als Davidsohn im Namen Salomo „Christus“ kulturbestimmender Tempelbauer, weiser Volksführer war und als König Josua, Jesus auch von Aberglaube befreite, der Kulturreform des Exodus zugrunde lag, königlich ausgemalt wurde..

So wenig im Alten Testament, egal ob als Heil der rechtsbegründenden Weisheit, wie als König, der den Exodus, die von Aberglauben an menschliche Gottheiten herbeiführenden König der großartig ausgemalte Salomo, was nun als Weisheit definiert wurde, der jüdische König zwei Beine hatte. Noch weniger kann dann hellenistisch aufgeklärten Juden, die ihre Traditionstexte in allegorisch bildhafter Weise verstanden, so das die Natur neuer Tempel, die Weisheit nach Naturlehre Tora war, ein Handwerksbursche als Grund des Neues Testamentes unterstellt werden.

Vielmehr wäre so eine Heilsrealität zu bedenken, nach der auch heute die aufgeklärte Welt ruft. Von wegen, Halluzinationen von Sektenanhängern. Im aufgeklärten Verständnis könnte diskutiert werden, wie der Kulturwandel von Exodus, wie das dann als Ostern als Vorbild für heute taugt…

…Wie die in Naturlehre, so auch im Sinn von Ökologie, wie der Weltgemeinschaft begründete Weisheit, die heute in aufgeklärten Staaten meist bereits der Rechtsgrund ist, die Funktion eines Königs, damit Volksmotivation in aller Welt bekommen kann?

…Wie Weisheit an Stelle von Aberglauben, mysteriöser Gottheiten, Gottesbilder, wie menschlicher Ersatz- und Selbstherrlichkeiten kulturbestimmende Motivation werden kann?

…Wie damit die Weisheit, nach der heute alle Welt ruft, sich gegenseitig predigt, frei von Gottesbildern, -vorstellungen, Mysterien, zu einer Kultur-, Lebensbestimmung, damit intrinsischer Motivation mündiger Weltbürger werden kann, die alle menschlichen Proteste, Gesetze, gegenseitige Moralpredigt übersteigt?

3.    3. Vater und Sohn sind öko-logisch wesensgleich (verschiedene Rollen)

Bereits bei den Inhalten und Verfassern der biblischen Schriften, wie christlichen Anfängen, auch mit Blick auf die Vorgeschichte, bei der in Natur begründete Weisheit als ägyptische Maat (so auch einbalsamierter Pharaonen), dann in sozial-nachhaltigen Gesetzen von Hebräern (in königlicher Kult-Gallionsfigur eines Gesalbte „Christus“, für Weisheit stehender Salomo) wurde mehr als deutlich: Die heutige Hypothese stellt die Geschichte auf den Kopf. Weil kein junger Jude zu Christus, mehr als dem im Sommersemester im Begriff von „Weisheit“ definierten Salomo gemacht wurde. Sie wissen, wie es von Anfang an um die in Naturlehre (Logos), damit dem Sinn des natürlich-zusammenhängenden Weltganzen, allen Lebens begründete Weisheit ging. Die im Kult in menschlicher Gestalt ausgedrückt, so zum Heil werden musste. Was kein doketistisches Scheinwesen, sondern als menschliche Erscheinung schöpferisch-kreative Wirklichkeit, Wesentlichkeit in Kulturentwicklung war.

An der christologischen Diskussion der ersten Jahrhunderte lässt sich nicht zuletzt mit Blick über die ähnliche Diskussion im paganen Neuplatonismus nachweisen, wie hier kein junger Sozialrebell, der in den Augen der Studenten das alles nicht war und wollte, zum Einziggeborenen, Christus, Gottessohn, Spider-Man gemacht wurde. Wie es heute zu unterstellen wäre. Vielmehr machen die gesamten philosophisch im neuplatonischen Sinn geführten Auseinandersetzungen mehr als deutlich. Die Weisheit, die wir heute meist in Ökologie auch als maßgebend für menschliches Leben erkennen, letztlich auch bei der Definition von Natur, jedem biologisch-chemischen Versuch, wie kosmologischen Berechnungen voraussetzen, in Evolutionslehre in allen kreativen Prozessen beschreiben. Die ist das Wesen nicht allein des christlichen Glaubens. Die heute in Ökologie begründete Weisheit sagt uns nicht allein, wonach wir unserer Lebenseinstellung ausrichten müssten, sondern verweist auf ihren transzendenten Sinn, von dem sie ausgeht. Nach dem heute alle aufgeklärte Welt bei Krisen besonders laut ruft und der nun in Naturlehre wieder offenbar ist. Das war die die einzige und eine Gottheit, um die es nach christlichem Glauben geht, die wir im Glaubensbekenntnis bekennen.

Es grenzt schon an Wahnsinn, wenn beginnend bei den Ägyptern oder Persern nicht nur das Wesen des Alten Testament in Weisheit nach natürlicher Schöpfung als König der Juden, dann die Fortsetzung dieser Geschichte in griechischer Naturphilosophie erklärt wird. Und so heute klar ist, wie hellenistische Juden in dem, was Griechen als Logos, damit im Sinn der Natur, der sinnvollen Gesetzlichkeit des zusammenhängenden Weltganzen gelehrte Weisheit im Sinn JHWH galt, die universale Tora, damit den wahren Sohn, Christus, König verstanden. Um was es in sämtlichen vielfältigen Anfängen, wie auch den biblischen Texten im Namen Christus ging. Wie können Theologen, die sich bemühen müssten, die Vernunftrealität des christlichen Glaubens, damit dessen Bedeutung auch in Gegenwart zu begründen, die Studenten im Glauben lassen: Beim Logos=Christus wäre es um eine rein philosophische, heute unbedeutende Spekulation gegangen, die einem bibelschlauen Handwerksburschen aufgrund von Visionen aufgesetzt worden sei? Oder: Das alles sei nur dazu genutzt worden, um die Lehre eines besonders schriftgelehrten Zimmermannsjungen, der seinem Vater bei der Arbeit half, für Bildungsbürger apologetisch schmackhaft zu machen (Christoph Markschies).

Nichts spricht dagegen, Jesus ins Judentum zurückzuholen. Doch bei dem, was über das Alte Testament gelehrt wird, wir heute über die dortige Weisheit als Tora und Christus, Jesus, Salomo, wie die Art von Geschichtsschreibung (die auch in scheinbar gewalttägigen Schilderungen Geistesgeschichte im gewaltigen Wandel nach kulturellen Synthesen beschreibt, keine Banalität) wissen, zeigt sich noch mehr: Mit der Hypothese von einem jungen Mann, der zu Jesus Christus wurde, wird die Geschichte auf den Kopf gestellt. So wenige es in den Geschichten von Abraham, David, Salomo, Moses, Josua um die Erlebnisse von göttlichen Männern ging, sondern hier in hochgebildeter Weise jüdische Philosophie-/Theologie-, Heilsgeschichte als kulturelle Synthese beschrieben wurde. Da kann es wenig später schreibenden hellenistischen Gebildeten, die erst die griechischen Mythen, dann auch die jüdischen Erzählungen ihrer Tradition bildhaft verstanden, in Alexandrien, Antiochien oder Kleinasien (wo die Gesetzmäßigkeit allen Lebens/Werdens nun auf Griechisch als Logos galt, auf den einen und einzigen Sinn verwies) dann um einen arbeits- und ehescheuen Landstreicher als Logos=Christus gegangen sein. Wie der historische Jesus heute ausgemalt werden muss, wenn es um ein menschliches Wesen gegangen wäre.

In Kleinasien, wo u.a. mit Thales von Milet die griechische Philosophie blühte, in Ephesus Heraklit im Lebensfluss nach sinnvoller Gesetzmäßigkeit (erstmals „Logos“ genannt) ein Sinn allen Seins und so eine Bestimmung vergleichbar der Hebräer erkannte, ebenso die menschlichen Gottheiten kritisierte. Wo dann eine Philosophenschule im Namen Johannes den Logos in Form eines Kaiserevangeliums als jüdisches Heilswesen der Glaubensgesetzlichkeit entgegenstellte und so auch ein Großteil der Paulusliteratur verfasst wurde. Da wurde nicht auf neuplatonische Weise über einen jüdischen Guru als mehr oder weniger Gott gestritten. Das ist Quatsch.

Es ist mühsame Zeitverschwendung, weiter an allen Vorlesungen, jedem theologisch hervorragend interpretierten biblischen Text, wie allem geschichtlichen Wissen über die Vor-, wie christliche Geschichte nachzuweisen, wie der einfache  junge Jude, der Dank historischer Kritik noch übrig bleibt, dort nicht vorkommt. Auch wenn ich in manchen Schlüssen falsch liege, Sie aufgrund exegetischen, wie geschichtlichen Wissens weit besser begründen könnten, dass die christliche Gottes- und Lebenslehre nicht der Halluzination von Sektenanhängern entspringt, sondern einen heute mehr als notwendigen Grund hat. Dass die hellenistischen Juden als Wort, Tora, so wahrer König, Gesalbter „Christus“ geltende Weisheit nach heute in Ökologie beschriebener Gesetzmäßigkeit des Kosmos, wie auch kultureller Evolution begründete christliche Wesen war. Und sich so u.a. auch als Lehre des arabischen Propheten bedenken lässt. Das ist Fakt.

Die alle Welt durchwirkende Gesetzmäßigkeit, das Vernunftprinzip des geordneten, dynamischen Kosmos, wie es heute in Ökologie als maßgebende für das menschliche Leben erkannt, aber weder Recht, noch kulturbestimmend ist, war völlig eindeutig das christliche Wesen. Was nach geistigem Vermögen, Verstand zur vernünftigen Rede, Lehre (Logos) führte, war für hellenistische Juden die im Sinn allen Seins begründete Weisheit, so logischerweise in Folge Moses der nun universale jüdische Heilskönig Josua, lat. Jesus.

Die „Christologisierung“ hat es gegeben, wird auch heute als heilsam gebraucht:  In Naturlehre begründete Weisheit muss nicht nur im Sinn alter Wesentlichkeiten verstanden, zum Recht, sondern kann so zur wahren Herrlichkeit, König, Gesalbten „Christus“, als Wort der alten Propheten, wie des arabischen Propheten ähnlich dem Tao selbstbestimmend werden.

Für die Weisheitslehrer aus dem hellenistischen Judentum, damit Apostel Jesus Christus, die die Auseinandersetzung dieses ihnen geltenden Heils mit ihren eigenen Grund verleugneten Schriftgelehrten Jerusalems in Form von Kaiserevangelien beschrieben, gab es keinen Diskussionsbedarf. Denker des hellenistischen Judentums verstanden die naturphilosophische Lehre als universale Tora, erkannten im bildhaften Verstand ihrer Traditionstexte in dem in philosophischer Weisheit (noch metaphysischen Weltmodellen) definierten einen Sinn allen Lebens den Gott der Väter. Der den Propheten geltende, menschlich unbestimmbare Sinn allen Seins, der war und sein wird: JHWH. So war, wie heute bestätigt wird, dort für Weltbürger der Kosmos zum neuen Tempel geworden. Doch wo die so begründete Weisheit an die Stelle der Kaiser, wie sonstiger alter Gottheiten getreten war. Da entwickelte sich auch im Volk eine Diskussion über die Wesentlichkeiten von Vater und Sohn. Von allen sonstigen Kulturdebatten im Labor der Zeit ganz zu schweigen. 

Wo jedoch klar ist, wie kein junger Mann vergöttert, sondern über die Weisheit im Sinn höchster transzendenter Wesentlichkeit (Gottes) diskutiert wurde. Da wird offensichtlich, was auch heute mehr als heilsam für die Herausforderungen der Zeit wäre. Dem aufgrund seiner Masse und technischen Möglichkeiten zum natur-beherrschenden, aber ganz und gar nicht in deren Sinn, damit in Weisheit herrschenden Adam, der dabei ist die Zukunft seiner Kinder zu zerstören. Dem hilft keine künstliche Intelligenz. Naturwissenschaftliche Aufklärung, die heute sagt, was weise wäre, war nur Halbzeit. Die eigentliche Aufklärung, durch die heute naturwissenschaftlich begründete, allseits beschworene Weisheit in Welt-/Vernunftreligionen im gemeinsamen, somit auch eigenen Sinn zur Motivation freier, mündiger Weltbürger werden kann, steht noch an.

Was bei Wikipedia auch unter „Aufklärung“ nachzulesen ist: „Minerva, die Göttin der Weisheit spendet das Licht der Erkenntnis, wonach die Religionen der Welt zusammenfinden“, so Daniel Chodowiecki 1791. Und da Minverva/Athena (so wenig ein junges Mädchen, wie es dann hellenistischen Juden um einen jungen Mann ging) über dem Eingangsprotal der Neuen Uni Heidelberg grüßt. Da ruft der aller Hochschullehre, Wissenschaft zugrunde liegende „Geist der Welt“ in Gestalt einer Weisheitsgöttin auch im Namen Jesus, wie Mohammed oder dem Tao zu dem, was noch ansteht.

Allein die Weisheitsgöttinnen wie Athena/Minerva zeigen, wie der Weg in menschlicher Kultur umgekehrt sein musste: Wie die Maat bezeichneten Naturprinzipien, die bereits das Sozialsystem der gesamten ägyptischen Hochkultur über viele Jahrhunderte trugen, dort als eine Weisheitsgöttin, wie in weiteren für die Vegetation stehenden Gottheiten und in Gesalbten Pharaonen (so frühen Christussen) zur Kulturbestimmung werden musste. Und auch die Hebräer, bei denen eine Weisheits-/Gesetzeslehre an die Stelle der Pharaonen getreten war. Die kamen ohne eine königliche Gallionsfigur als Gesalbten, den so Weisheit zum Kult machenden Salomo oder König Josua/Jesus nicht aus. Menschen sind scheinbar auf menschliche Vorbilder angewiesen, um in Natur begründete Weisheit zur Selbst-, wie Kulturbestimmung werden zu lassen. Aber nicht umgekehrt! So setzten ja auch die Römer in ihrer Naturlehre auf die auferstandenen (aufgeklärt verstandenen) Gottheiten, die Rom groß gemacht hatten, krönten nach vergeblichem Versuch von Demokratie wieder einen weisen Soldaten zu ihrem Gesalbten, König. Wonach dann selbst Juden in Augustus das messianisch erwartete Heil sahen. Und so wurden die neuartigen Kaiserkultverweigerer, gerade wenn sie nicht als Juden anerkannt waren, als staatsgefährdende Atheisten verfolgt, als Christen beschimpft.

Aber wenn der als moderner Gesalbter „Christus“ unter dem Roten Platz in Moskau liegende Lenin, so wenig wie Marx, Mao, Mahatma Gandhi oder Martin Luther King die Rolle der alten Könige, Kultwesentlichkeiten einnehmen konnten, um Weisheit, Weltvernunft im gemeinsamen Sinn zur bestimmenden Motivation von Weltbürgern zu machen. Dann muss nach neuen Lösungen gefragt werden.

Das Wissen um die Kulturdiskussion um das Wesen der jungfräulich, allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit, damit in Naturlehre (Logos) begründete Weisheit ist jung. Ich halte einen der drei mehr als dicken Bände in der Hand. Die Alois Grillmeier Kardinal Ratzinger widmete und damit begann, die Diskussion der ersten christlichen Jahrhunderte aufzuarbeiten. Doch die unzähligen noch eingeknickten Seiten, an denen ich bereits vor über 30 Jahren nachweisen wollte, dass es dort, wo er die Diskussion über das Wesen Jesus Christus beschrieb, um den, jedoch nicht den inzwischen Dank historischer Kritik bedeutungslos geworden Mann ging, kann ich mir sparen. Allein an den in den Überblickvorlesung vorgestellten Begriffsdefinitionen und Streitigkeiten der verschiedenen philosophischen Parteien lässt sich zeigen, wie diese Diskussionen ähnlich heute in aufgeklärter Weise zu führen wäre.

Wer sich dann auch noch die politische Situation dieser Zeit betrachtet, die Herausforderungen der Kaiser, die nach einem neuen zukunftstauglichen Kult suchten, um gemeinsame Weisheit im globalen römischen Reich von England bis Nordafrika ökumenisch (allen Kulturen gerecht werdend) volksbestimmend zu machen und mehr noch das in gleicher Begrifflichkeit und Theologie wie die christologische Diskussion gründende Denken der den altgriechischen Gottheiten treu bleibenden Neuplatoniker. Der kann es nicht fassen, wie völlig außerhalb des Denkens damaliger Zeit, damit des Neuplatonismus der Spätantike in Lehrbüchern und Studium getan wird, wie wenn ein junger Mann als wesenseins mit Gott, damit dem Sinn/Grund allen Seins erklärt worden wäre. Was zwar Frau Nüssel nicht sagte, wovon aber die Studenten, wie alle Welt bei heutiger Hypothese ausgehen müssen.

Wenn der biblische Jesus noch die kosmologische Größe des Christus wäre, den Klaus Berger noch vor wenigen Jahren in Heidelberg unabhängig von historischer Kritik lehrte. Daher von meinen unzähligen Bitten, dessen Vernunftrealität, Weisheit zu bedenken nichts wissen wollte. Da wären die christologischen Diskussionen, Dogmenbildung, damit christliche Theologie wenigstens noch erklärbar. Auch wenn sie bereits mit Beginn der Neuzeit, so seit der Reformation in Kritik stand, heute zwar gelehrt, aber von einem jungen Mann ausgehend nicht mehr ernst genommen werden kann. Doch wenn heute von einem einfachen jungen Juden ausgegangen wird. Wie Ihn Gerd Theißen in seinem im Studium ständig genannten Lehrbuch (dort zwar auch weisheits-theologisch, aber in dem ebenfalls zur Lektüre empfohlenen „Der Schatten des Galiläers“ völlig banal) beschreibt. Womit nun selbst der Pater im Herz-Jesus-Kloster in Erwachsenbildung nicht mehr einen Christus vertreten konnte, sondern vermittelt musste, wie ein Sozialrebell zum Spider-Man gemacht worden sei. Da müsste letztlich die gesamte mehr als heiße über Jahrhunderte dauernde philosophisch geführte Kulturdiskussion um das Wesen des Logos=Christus der Spätantike als Spider-Man-Machung eines Sozialrebellen begründet werden. Unmöglich! Gegenseitige Häresie-Bezichtigung, all die hochphilosophischen und heiß geführten Diskussionen waren keine Verherrlichung, Spider-Man-Machung eines Sozialrebellen oder noch so schlauen Weisheitslehrers. Da ging es darum (wie vielfach von Vordenkern der Kirche auch ausführlich argumentiert) die den Philosophen geltende Weisheit an Frau und Mann zu bringen. Weisheit sollte zum ökumenischen Volkskult werden. Das war keine Manipulation der Masse, für die ein gutherziger junger Mann missbraucht wurde, sondern trug, führte zu Aufklärung und Freiheit.

Die philosophische Einfärbung ist zwar auch mit den Anfängen, sämtlichen Lehren und Schriften nicht zu machen, wird aber in der christologischen Diskussion besonders deutlich. Die Hellenisierung, um die Lehre eines besonders bibelschlauen Handwerksburschen für Bildungsbürger attraktiv zu machen, wie es von meinungsführenden Theologiegeschichtswissenschaftlern den frühchristlichen Texten aufgrund heutiger Hypothese unterstellt werden muss, (selbst wenn sie die Hellenisierungs-These für überholt halten) hat es nicht gegeben. Warum der Weg umgekehrt sein musste, zeigt das Wissen um die Zeit. Was Bildungsbürgern, Philosophen (damit antiken Theologen) wesentlich war, musste, wie von den Vordenkern der Kirche umfassend begründet, in menschlicher Wesentlichkeit zum Volkskult werden. So haben auch die Evangelien zur Fleischwerdung der in Naturlehrer begründeten Weisheit, des Logos=Christus beigetragen. Nicht umgekehrt!

Während auch im paganen Neuplatonismus in der Lehre (Logos) von der Natur die heute wissenschaftlich offensichtlichen Größen der Dreieinigkeit, die natürlichen Wesentlichkeiten, Abhängigkeit von Vater und Sohn beschrieben und Erlösungswege bedacht wurden, wie den Menschen der Eine, Sinn des sinnvoll-heilsam zusammenhängenden Ganzen zu vermittelt, so ökologische Weisheit zu verwirklichen sei. Da hätten Philosophen, die Christen genannt wurde, weil bei Ihnen im Gegensatz zu den paganen Philosophen die Weisheit die Rolle des Gesalbten „Christus“ und der römisch-griechischen Mysterien-Gottheiten hatte, unter der Leitung eines Kaisers, dem Bildung und Weisheit heilig war, über die Gottheit eines jüdischen Handwerksburschen gestritten. Eusebius als Kirchenvater, wie Kirchengeschichtsschreiber geltender Vorsteher eines neujüdischen Philosophievereines in Cäsarea, der als Kaiserberater dann Bischof war. Und von dem bekannt ist, wie er hellenistisch-jüdischer Philosophie, u.a. Philo folgend die Trinität im Neuplatonismus, damit in Naturlehre (Logos) begründe. Der dann das erste apostolische Glaubensbekenntnis von Nizäa verfasste. Nach dem wir im Grund bis heute unseren Glauben bekennen. Der müsste nach heutiger Hypothese einen jungen Galiläer als Logos=Christus gesehen, als Wesentlichkeit schon vor aller Zeit und als wesenseins mit dem einen Sinn allen Seins beschrieben haben. Wahnsinn!

Wie das völlig unmöglich ist, wissen Sie ebenso, wie es nicht der heute unterstellte Schreibfehler, statt einer jungen Frau eine „Jungfrau“, gewesen sein kann, der zur Diskussion über die Gottesgebärerin führte. Das ist nicht allein mit Blick auf alles, was Sie über die Zeit, die philosophischen Diskussionen über die im einen und einzigen Sinn allen Seins begründete Weisheit und wie die als Ethik menschliche Lebensbestimmung werden kann wissen, völlig ausgeschlossen. Gegenseitige Häresie-Verurteilung nach neuplatonischer Diskussion über Jahrhunderte, bei denen der Orient mit dem Wort des arabischen Propheten einen anderen Weg ging, waren kein Heilspredigerverherrlichung.

Wir schreiben das Jahr 2020 nach Christi Geburt, nicht das der Geburt eines Gurus, der das alles nicht war und wollte. Und zu Recht wurde in den Schriften des Neuen Testamentes die im Namen Josua, lat. Jesus als Christus bekannte Weisheit als wahrer Sohn Gottes bezeugt und verkündet. Dort wurde die Lebens- bzw. Heilsgeschichte im jüdischen Sinn, ihr Leiden in Kultur, wie ihre Auferweckung als Bedeutung für die Erneuerung des Menschen in seiner Beziehung zu Gott, damit dem einen und einzigen Sinn, Grund allen Seins und so zu den Mitmenschen beschrieben. Und schon dort steht nicht nur mit Blick auf die Schriftgelehrten Jerusalems, die von naturphilosophischer Weisheit als Grund der Moses-Propheten (damit Tora, so Jesus Christus) nichts wissen wollten, sondern auch die bis in die Kirche reichenden Jünger-Missverständnisse das Verständnis der christlichen Person im Mittelpunkt. 

Doch wie die in Naturlehre (Logos), damit im Sinn aller Natur, Welt begründete Weisheit nun im Nachdenken über Person und Werk Jesus Christus die weitere Geschichte des Christentums bestimmte, zu Konflikten und oft gar gewaltsamen Diskussion mit gegenseitiger Bezichtigung von Häresie führte, hier nicht der heute vorausgesetzte Heilsprediger als Herrlichkeit vor aller Zeit diskutiert wurde. Das machen alle neutestamentlichen Vorlesungen, auch die Kirchengeschichte, aktuell von Professor Winfried Löhr (selbst wenn bei dem leider dort, wo anfänglich die „Lehre“ von der Gesetzlichkeit allen Werdens: Logos, so Weisheit Christus war, nur heiße Luft herauskommt), wie u.a. die Christologie und Soteriologie bei Professor Friederike Nüssel mehr als deutlich.

Es ist allzu mühsam, ständig auch an der gesamten Kulturentwicklung aufzuzeigen, wie es auch bei den Diskussionen, die zur Kanonisierung und den gesamten Diskussionen von Orthodoxie und Häresie innerhalb der vielfältigen christlichen Schulen, verschiedenen Kirchen, Christentümern führte, nicht um den heute unterstellten Handwerksburschen ging. Wie hier eindeutig die Weisheit, wie ihre kulturelle Umsetzung und Bedeutung das Thema war. Und wo daher Weisheitslehrer, die wie Justin den Philosophenmantel nicht ablegten, Origenes, Irenäus von Lion, Athanasius oder unzählige andere die menschliche Erscheinung, Ausdrucksweise zu Recht als höchst wesentlich begründeten, hierin die wahre Philosophie sahen, um Weisheit Mensch werden zu lassen. Da ist es diesen Denkern nicht um die Verherrlichung eines heilspredigenden Jungzimmermanns, gegangen. Wie er im Kurzschluss heutiger Notdürftigkeiten hinten herauskommt, wenn die Geschichte weiter auf den Kopf gestellt wird. So die natürliche Weisheit als Christus, wie das Heil hellenistischer Aufklärung im Namen Josua, lat. Jesus verleugnet, damit Gott für wissenschaftlich tot erklärt wird: „wer´s glaubt wird selig“. Und so die von aller Welt im gemeinsamen Sinn beschworene Weisheit profan, kulturell unwesentlich bleibt.

4.    4. Bedeutung der menschlichen Wesentlichkeit der Weisheit diskutieren

Wenn ich Sie ständig mit meiner Bitte nerve, die in Naturlehre (Logos) im Sinn des zusammenhängenden Ganzen, aller Welt begründete Weisheit als Christus an Anfang zu stellen. Dann auch, weil mir die menschliche Wesentlichkeit, wie sie dann diskutiert wurde, als Voraussetzung in der Kulturentwicklung bewusst ist. Auch um heute die allseits gegenseitig geforderte und gepredigte Weisheit kulturbestimmend zu machen.

Laden Sie neben aufgeklärten Vertretern der Weltreligionen und Philosophen insbesondere Psychologen, Neurologen, Kommunikations-, Kultur- und Evolutionswissenschaftler als bekennenden Atheisten aufgrund Corona zu einer Videokonferenz ein. Lassen Sie die nicht als Apologetik des christlichen Glaubens oder sonstiger kultureller Wesentlichkeiten, sondern in rationaler Erwägung darüber diskutieren: Wie kann die heute allseits gepredigte Weisheit kulturbestimmend werden. Auch Wissenschaftler, die in der Religion ein Relikt überholter Zeit sehen, das seinen evolutionären Sinn verloren hätte. Die sollen darüber diskutieren, wie der von Ihnen vertretene Sinn, nach dem sie wie antike Philosophen (auch der Hebräer) polemisch gegen die menschlichen Gottesbilder, Monsterwesen vorgehen, so auch die von ihnen beschworene Weisheit, sonst zur Welt zu bringen ist. Wie sonst, als im Sinn der altbekannten kulturellen Wesentlichkeiten, nicht allein Jesus Christus, kann die Weisheit im gemeinsamen Sinn, nach der nun bei der das eigene Leben bedrohenden Virenbedrohung noch lauter gerufen wird, als bei den weit über die beginnende Klimakatastrophe hinausgehenden ökologischen Krise, zur intrinsischen Motivation von damit mündigen Weltbürgern werden?

Ich gehe allen Ernstes davon aus, dass so Klarheit nicht allein über die Person (Rolle, Aufgabe) Jesus Christus in Kultur, die Mutter Kirche als Christus- wie Gottesgebärerin, wie andere kulturelle Ausdrucksformen von Weisheit gewonnen wird. Und so nicht allein der christliche Glauben in aufgeklärter Weise zu erkennen ist. Wenn Sie die Wissenschaftler über eine sich in Naturlehre begründete Weisheit diskutieren lassen, die sich völlig unvoreingenommen, allein aus natürlicher-kreativer Wirklichkeit, wie dem gemeinsamen Sinn allen Lebens, aller Welt bezeugt. Wie sie Klimaforscher, derzeit Virologen den Politikern empfehlen. Dann können Sie sich die Diskussion ersparen, warum Maria trotz Geburt des menschlichen Wesens noch jungfräulich war, jedoch die christliche Ausdrucksform (Mutter Kirche) leider längst ihre Unschuld verloren hat. Wenn es die Wissenschaftler, die bisher Witze über die Jungfräulichkeit und ewige Vorhaut von Maria machen schaffen, ihre eigene Voreingenommen zu überwinden, was nicht einfach ist. Weil jeder eine Vorstellung hat, was als Glaube gilt. Mit Gott meist eine abgeschriebene Wesentlichkeit als himmlischem Monster, Designer, Aufpasser, nicht mehr benötigter Erklärungsgrund bedacht wird. So aus Angst, mit christlicher Lehre zusammen gesehen zu werden, auch der selbst freigelegte Sinn aller Natur auf rein biologische Genweitergabe verkürzt wird. Gleichwohl wie sich heute zeigt, selbst die heute zu führende Diskussion zur natürlichen Genweitergabe gehört. Und ein Rebell auch den Atheisten ans Herz wuchs.

Wenn aber die Wissenschaftler alte Vorstellungen überwinden, sich unvoreingenommen allein in schöpferischer Wirklichkeit, Sinnhaftigkeit, Weisheit nach heute gegeben Wissen bezeugen und so begründen. Dann können die die Unschuld, Jungfräulichkeit von Mutter Kirche herstellen. Nach der die dann eine erwachsene menschliche Wesentlichkeit zu Welt bringt, die allein in natürlicher Wirklichkeit, deren Sinn bezeugt ist. Doch das wird nicht einfach sein. Allein bei meiner Arbeit erkenne ich, wie die Voreingenommenheit das Denken bestimmt. Selbst an einer Hochschule, bei der mit Blick auf die Wesentlichkeiten, den Jesus Christus (Gesetz, wie deren Gallionsfigur Salomo) des Alten Testamentes der Begriff von „Weisheit“ definiert wird. Neutestamentler wie Gerd Theißen über die „Weisheit der Urchristenheit“ oder ähnliche Werke schreiben oder wie Peter Lampe philosophisch begründete Weisheit bei Paulus, wie Johannes als Christus voraussetzen. Da ist dann keine Diskussion über die selbst gelehrte, dann universale Weisheit des Neuen Testamentes, des dort beschriebenen mehr als Salomo, neue Tora und Tempel möglich. Wie will man auch in naturwissenschaftlicher Weisheit, die im buchstäblichen Verständnis dem biblischen Glauben im Weg stand, seit Nitzsche den Gottesstod begründete, nun die christliche Theologielehre, so Vater und Sohn in Naturlehre begründen wollen? Es ist sicher nicht einfach.

Aber wenn Sie in gemeinsamer Diskussion unvoreingenommen die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen. Damit nicht allein das christliche Wesen in erwachsener Weise zur Welt zu bringen ist. Damit die heute meist in Ökologie, wie kultureller Evolution begründe Weisheit, statt der Größen des Aberglaubens und Ersatzherrlichkeiten wie Konsum und Kapital zum Gesalbten, zum Recht und in Selbstmotivation freier Weltbürger kulturbestimmend werden kann. Dann denken Sie daran, dass trotz aller notwendigen kulturellen Ausdrucksweisen, des Sprechens und Singens in alten Begriffen der Wesentlichkeiten der verschiedenen Religionen die Jungfräulichkeit bewahrt bleibt: Aller Kult allein im ewigen gemeinsamen Sinn aller Natur, heute meist ökologischer Weisheit begründet wird. Sonst haben wir wieder den gleichen Salat.

Wo die Bezeugung in einem universalen natürlichen Sinn nach zeitgemäßer Erkenntnis der schöpferischen Wirklichkeit, so Jungfräulichkeit, Unvoreingenommenheit verloren geht. Wie das wahrscheinlich bedingt durch das Mittelalter, den Rückfall in den Mythos war und der Rest scholastischer Naturphilosophie zur Kapitalbeschaffung für den Kirchenbau im Ablasshandel missbraucht wurde. So dass die Autorität des Papstes, kirchlicher Lehre auf die antiken Schriften übergehen musste. Da ist dann auch in Zukunft der Weg in Nationalgottheiten, an eigene Gründer, Aufspaltung von Glauben und Wissen, Buchstaben- oder sonstigen Aberglaube vorgezeichnet. Und wenn dann wieder die Pfarrer, denen an der Universität beigebracht wird, dass nur ein junger Mann gewesen sei, der alles nicht war und wollte, was über ihn gedacht, geschrieben, diskutiert wurde, sondern der nur aufgrund von Visionen seiner Freunde zum Christus wurde. Und sich diese sich als Pfarrer dann zum Sohn und dem Vater bekennen, diesen Glauben vom Volk verlangen, das sich so Ersatzherrlichkeiten zuwendet. Statt im gemeinsamen, wie eigenen Sinn, Weisheit zu leben, die alle Welt als maßgebend erkennt und gegenseitige predigen. Dann beginnt auf der ewigen „Reise nach Jerusalem“ wieder die mühsame, nie erledigte Arbeit von Sisyphus, des mythischen Weisheitskönigs aus Korinth. Dann muss wieder alles von Vorn anfangen, heißt es auf zur Arche Noah, zurück zu den Anfängen, Ursprüngen: Begründung im natürlichen Sinn.

5.    5. Zeit um öko-logische Weisheit kulturgerecht zur Welt zu bringen

Um den kulturellen Verlauf zu begreifen, nach dem heute wie selbstverständlich ein junger Mann an den Anfang gestellt wird, gilt es sich nicht nur die psycho-, neurologischen, kommunikationswissenschaftlichen Gründe anzuschauen, um Weisheit im Sinn altbekannter Wesentlichkeiten auf emotionale Weise menschlich einzuverleiben, sondern auch die Geschichte.

In der dann die philosophische Lehre, nicht allein wegen ihrer weiteren traditionellen Götterhörigkeit und Mysterien nur für Eingeweihte, immer mehr in den Hintergrund treten musste. So möglicherweise im beginnenden Mittelalter nicht allein die wenigen frühchristlich-philosophischen Texte, die u.a. im Namen Philo oder Origenes überliefert sind, sondern auch die des Neuen Testamentes in Übersetzung, wie Verständnis einen natürlichen Wandel erfuhren. Gleichwohl die antiken Schriften, denen Denker der Renaissance wie Erasmus von Rotterdam oder Philipp Melanchthon Weisheit unterstellten, egal von welchem christlichen Wesen sie dabei ausgingen (eine historische Kritik hat es noch nicht gegeben) nach dem kirchlichen Missbrauch scholastischer Philosophie, u.a. zum Ablasshandel für den Petersdom, an Stelle des Papstes zur Autorität werden mussten. Und daher in volksförmige deutsche Sprache, so auch Christustitel, Gottesnamen in Bezug auf anfängliche Weisheitstexte in „Jesus“ übersetzt werden mussten. Womit nun ein junger Mann, der nicht der anfängliche Grund gewesen sein kann, dann immer weiter entblättert wurde. Wobei die heutige Theologielehre die einstige Kritik längst eingeholt hat. Auch wenn selbst der letzte Rest, der dann einem unbedeutenden Heilsprediger und vor allem der angeblich davon ausgehenden Mission zugebilligt werden muss, historisch-wissenschaftlich völlig unhaltbar ist. (Wie von mir an allen unter www.jesus-lebt-wirlich.de eingestellten Texten über die heutigen Vorlesungen gezeigt, der Weg umgekehrt sein musste.) 

Machtpolitische Interessen mögen bei den frühen Diskussionen, in denen auch die menschliche Wesentlichkeit der Weisheit diskutiert wurde, mitgespielt haben. Doch allein einem Kaiser, von dem atheistische Geschichtswissenschaftler, die der Kirche vorwerfen, sie hätte das Ende einer unvorstellbaren geistigen Hochzivilisation hervorgerufen beschreiben, dass ihm Bildung und so Weisheit heilig gewesen sei. Der hat nicht aus machtpolitischen Gründen, wegen dem Guru einer Sekte, der in Visionen seiner Anhänger zum Christus geworden war, in Missbrauch des so fast zusammenbrechenden Postwesens Intellektuelle Neuplatoniker, die in der Weisheit den wahren Gesalbten sahen, zusammengetrommelt. Wo über den Logos=Christus als wesenseins oder -gleich und seine Ausdrucksweise diskutiert wurde, war bekanntlich Naturlehre, so begründete Weisheit drinnen. Die Naturlehre war jetzt im jüdischen Sinn zum Christus geworden. Und die können Sie auch dem Kaiser und seinen neuplatonischen Beratern, damit Bischöfen maßgeblich aus den geistigen Zentren des Ost- und Südreiches nicht aus der Hand, sondern diese in aufgeklärter Weise zum Vorbild für eine notwendige Kulturdiskussion nehmen. Denn es hilft nichts, wenn Sie das zwar nicht machen, einfach weiter lehren, wie wenn der Christus noch eine Größe wäre. Bei heutiger Hypothese bleiben nur Visionen, die Sektenanhänger hatten, dann zur christlichen Theologie, gar Rechtsgrund geworden sein müssten.

Wie anfänglich über den Logos=Christus=Sohn gestritten, nicht oder nur vereinzelt von Jesus, sondern im Kultlesetext auch vom Pantokrator geschrieben wurde, die Gottesnamen und Christologie-Titel erst in Reformation einheitlich in „Jesus“ übersetzt wurden. Das ist das verständlich. Das Heil „Jesus“ sahen z.B. die Pharisäer nach der Zerstörung des Tempels auch in der buchstäblichen Befolgung der Nationalgesetzlich von Beschnittenen und mögen dafür gar bei Griechen geworben haben, sich auch beschneiden zu lassen und den Buchstaben ihres Gesetzeses als Heil „Jesus“  zu folgen. Während für die hellenistischen Juden bekanntlich die naturphilosophische Weisheitslehre Logos=Christus=Sohn im Sinn von Zeus, wie JHWH war.

Doch auch das „buchstäbliche“ Recht als jüdisches Heil „Jesus“ war  für die konservativen jüdische Denker wie Hillel, der Gewaltlosigkeit und Nächstenliebe lehrte oder den sich streng an den Buchstaben des nationalen Traditionsgesetztes orientierenden Schammai, wie andere Pharisäern, die den Logos=Christus verwarfen, sicherlich auch nicht in alten Heilspredigern begründet. Wie können Sie daher hellenistischen Juden unterstellen, einen Handwerksburschen als universales Heil im Sinn Moses ausgeschmückt zu haben. Und so die Weisheit, über deren Wesentlichkeit Sie auch im Sinn anderer Weltreligionen mit den Wissenschaftlern diskutieren könnten, weil sie für unsere gemeinsame Zukunft bestimmend ist, ihr aber noch zur kulturellen Bestimmung verhelfen wäre, verwerfen? Denn dass es den Verfassern der biblischen Texte beim christlichen Wesen um den Rechtsgrund ging, der bereits im Alten Testament, jetzt in universaler Weise galt, wird von Ihnen erklärt.

Sie stellen im Umfeld des Neuen Testamentes auch selbst die philosophischen Konzepte vor, die auf verschiedene jeweils durchaus psycho-logische Weise die die nun universale Weisheit im Sinn der Natur als neue Ethik zur Vernunft-/Lebensbestimmung oder die Lust daran ausrichten wollten. Und maßgebende Neutestamentler geben Bücher heraus, wie die monotheistischen Formeln, über den einen und einzigen Sinn aller Natur, die ins Neue Testament einflossen, von vielfältigen Naturphilosophen bedacht wurden. Die von Anaxagoras über Heraklit bis zur Stoa reichen und so gleichzeitig auch die oft polemische Verurteilung menschliche-mythischen Gottheiten (die die Hebräer bereits hinter sich gelassen hatten) im Mittelpunkt stand. Sie wissen, wie hier die menschlichen griechischen Gottheiten in Kritik standen, gestorben und in aufgeklärter Weise im Sinn aller Natur (nicht allein in Zeus als Vater alter Gottheiten) verstanden (auferstanden) waren. Wie sich so ein rein naturphilosophischer Monotheismus entwickelte. Als die Moses-Erzählungen noch als sinnlose Märchen angesehen wurden, hellenistische Juden, die das Hebräisch verlernt hatten, selbst als Tempelsteuerzahler sich der römisch-griechischen Kultur anschlossen.

Wen wundert es daher, wenn Konstantin, der mit dem Sol Invictus die eine unbesiegbare kreative Kraft der Sonnen, die ihr zugrunde liegende kosmische Ordnung (als Monotheist) verehrte und dem als gebildetem Henothisten auch die Bedeutung der griechischen Götter bewusst waren, die als Christen (Logos=Christus) beschimpften Atheisten nicht weiter verfolgte. Warum fragen Sie nicht danach, was Ihn bewogen haben könnte, sich aufgeklärten hellenistischen Juden, die als Weltbürger in der Weisheit den wahren Gottkönig, Gesalbten, Christus, Rechtsgrund im Sinn Moses sahen anschließend, einen ökumenisch-einheitlichen Volkskult definieren zu wollen. Der dem gesamten römischen Reich in den enormen Ausdehnungen und damit auch den eingedrungenen barbarischen Kulturen gerecht werden sollte. Auch warum dieser neujüdische Kult, der den Menschensohn (den aus einem Verstand in Weisheit lebende Mensch) anstrebte, auf der ewigen „Reise nach Jerusalem“ im Laufe der Jahrhunderte dann viele Irrwege ging, die dann Kritiker zu Recht anprangern, lässt sich in evolutionärer Entwicklung nachvollziehen. Auch die Franzosen kamen nach Revolution nicht ohne einen neuen menschlichen Kaiser aus. Aber nicht umgekehrt!

Allein sich in aufgeklärter Weise vor Augen zu führen, was alles über den philosophischen Monotheismus der Zeit im Namen Zeus als Sinn aller Natur, die unzähligen Soldaten- wie hochgebildete Philosophenkaiser, auch Konstantins Herkunft, Bildung, Leben, das Ringen um neue Kultformen der Zeit bekannt ist. Das macht die Unterstellung, dass hier Neuplatoniker über einen jungen Juden als gottgleich oder eins mit dem ewigen Sinn aller Natur diskutiert hätte, völlig absurd. Wo die im Sinn der Natur begründete Weisheit, die Marc Aurel als stoische Selbstbelehrung in seinen Kriegsmantel eingenäht hatte, rund um das Mittelmeer galt: Eine Weisheit, die zwar noch nicht unsere Probleme kannte, aber angesichts dieser heute mehr als heilsam wäre. Da ging es dort, wo diese Weisheit nun im Sinn der aufgeklärt verstandenen Moses-Propheten als frühen Philosophen, Sinn-, Weisheitslehrer zum neuen Volkskult werden sollte, nicht um einen Guru.

Während der weise Diocletian unter Drängen des Volkes, vorher Marc Aurel die Christen aufgrund ihrer Verweigerung des traditionellen Kultes, so auch der Kaiserverehrung als Atheisten verfolgte, im Volk den mythischen Gottheiten gehuldigt wurde. Da war bereits bei Marc Aurel mit der Verehrung der Kunstfigur des späteren Jesus(bildes) nicht allein im Aussehen ähnelnden Serapis der Weg zum jüdisch-aufgeklärten Christuskult vorgezeichnet. Die aufgeklärt verstandenen, so u.a. in der Kunstfigur eines Serapis auferstandenen ägyptischen, griechischen, römischen Vegetations-Wesentlichkeiten, Gottheiten, die in dieser Kunstfigur in philosophischer Aufklärung aufgegangen waren. Die wurden nicht durch einen besonders toraschlauen Handwerksburschen abgelöst. Der gut Junge hätte nun auch noch statt der Naturlehre (Logos) auf den Göttervater „Zeus“ verweisen müssen. Der im philosophischen Monotheismus für den Sinn der Natur stand. Der wie Funde freilegen, rund um das Mittelmeer auch in Synagogen gleichbedeutend mit JHWH verehrt wurde. Womit den späteren Heiden-Christen eine gemeinsame naturphilosophische höchste Wesentlichkeit „Theos Hypsistos“ galt. Die bereits die Väter der später die Dreieinigkeit bedenkenden großen Kirchenväter in Kappadokien verehrten.

So wäre zu bedenken, wie hier all das, was erst in Neuzeit mit den Begriffen Polytheismus, Pantheismus, Henothismus, Dualismus, Monotheismus (damit von einem einzigen, sinnvollen Prinzip monistischer Ökologie ausgehend, satt negativer Welt und guten Geist) belegt wurde, in rein naturphilosophischer Diskussion stand. Um damit dem Sinn der Natur, Vernunft und Weisheit zum menschlichen Leben zu verhelfen. Denn während im Wandel vom Mythos zum Logos im fernen Osten hierfür gottesbildlose kosmologische Kultformen wie Taoismus, Buddhismus, Hinduismus entstanden, hingen die Römer weiter dem inzwischen aus Soldaten rekonstruierten ständig wechselnden Gottkaisern, menschlichen Mythengottheiten an. Dort floss trotz aller Naturphilosophie bei Männer-Mysterien weiter viel Stierblut, wurden in tierischen Eingeweihten das Recht und die Zukunft befragt. Gleichwohl auch Isis, die vergleichbar der christlichen Gottesmutter für Vernunft im Sinn der einen natürlichen Wesentlichkeit stand. So, dass die Franzosen sie nach Revolution und Verwerfung der kaisertreuen Kirche als höchste Wesentlichkeit, Sinnbild für Vernunft und Weisheit statt Jesus Christus weiterführen wollten. Dann aber ähnlich wie bereits die Römer mit Napoleon einen fähigen, für weisen gesehenen Soldaten zum Kaiser machten.

Aber all das muss doch am Beginn des Christentums, damit auch der Diskussion um den Logos-Christus bedacht werden. Auch wie in Rom Simon Magnus (ein früher römischer Petrus) mangels bildhaft-aufgeklärtem Verstand der Moses-Erzählungen eine christliche Kirche jenseits des Judentums baute. Gegen die später vielfältig und recht polemisch argumentiert wurde. Die aber mit einer Geschichte vergleichbar Lukas, bei dem die naturphilosophische Weisheitslehre (Logos) die Rolle des in Evangelien gelobten Kaisers eingenommen hatte, die gemeinsam mit Paulusliteratur als ersten Kanon herausgegeben wurde. Weil das in der späteren römisch-katholischen Kirche gelesene Alte Testament und dessen Gottheit als angeblich himmlischer Zimmermann, ähnlich wie die menschliche Wesentlichkeit des Logos=Christus als doketistisch (unwesentlicher Schein) verworfen war. Womit es aber wahrscheinlich mit auch in der Kirche, die dem hellenistischen, weisheitlichen Judentum folgte und so die zum Teil auch theologisch ins Griechische übersetzte Texte des Alten Testament im Kult gelesen wurden, notwendig wurde, einen eigenen Kanon herauszugeben.

Und da sollen Neuplatoniker, die sich dem aufgeklärten Judentum anschlossen, auf philosophische Weise mit Denkern aus Alexandrien, aus der Schule Philos, besser dortiger jüdischer Philosophie, über die Ewigkeit, Gottgleichheit oder Wesenseinheit eines hingerichteten besonders bibelschlauen Handwerksburschen gestritten haben. Den u.a. sein Freund Simon Petrus aufgrund der am Beginn der neutestamentlichen Vorlesung vorgestellten Himmelserscheinungen zu etwas gemacht hätte, was er nicht war und wollte. Sie wissen, wie das unmöglich ist!

Warum halten Sie sich, gleichwohl Sie die Kritiker der buchstäblichen Beschreibung längst eingeholt haben, weiter in buchstäblicher Weise an einen jungen Mann, dessen theologische Bedeutung sie doch längst erklären, fest, nehmen so all Ihr Wissen nicht ernst. Um damit die Bedeutung des jüdisch-christlichen Kultes deutlich zu machen, Weisheit, die wir heute mehr als notwendig hätten, zur Welt zu bringen, ihr zum universalen Recht zu verhelfen und sie zur menschlichen Motivation werden zu lassen?

Man muss nicht an den sich kritischen Geschichtsbücher über die bei der christologischen Diskussion maßgebenden Lehrern aus Alexandrien, ob Arius oder seinem oft auch gewalttätigen Gegenspieler Athanasius, wie dessen Texten nachweisen: Den anfänglichen Denker ging es in ihrer gegenseitigen Häresie-Beschuldigungen, philosophisch geführten, aber auch handgreiflichen Auseinandersetzungen, den vielfältigen Exkommunizierungen, nach denen Athanasius in Trier dann auch mit der Kultur des noch barbarischen Westens in Kontakt kam, völlig unmöglich um einen jungen Guru. Es erübrigt sich auch, auf die Orte der Konzile, allein Ephesus, der Heimat von Heraklit, inmitten der weiteren großen griechischen Naturphilosophen hinzuweisen. Der in seiner vielfachen philosophischen Kritik an allzu menschlichen Gottheiten erstmals vom noch metaphysisch erklärten natürlichen Lebensfluss als „Logos“ sprach und in kausaler Gesetzlichkeit des Kosmos eine Bestimmung, vergleichbar der Hebräer sah. Die hierin bereits ihre sozial-nachhaltigen Gesetze, Tora, damit ihren Gesalbten „Christus“ sahen.

Wie die in alle Welt eingeborene Weisheit, die seit Anbeginn der Welt angenommen wurde (was heute allein in Ökologie, wie auch Evolution offensichtlich ist) und ihr Sinn in Diskussionen stand. Das wurde allein in der Vorlesung über die Dogmenbildung, den Konzilen über das Verhältnis von Vater und Sohn, wie dessen Verständnis und seine menschliche Ausdrucksweise mehr als deutlich.

Es erübrig sich heute zu streiten, ob die Weisheit des sinnvoll-heilsam zusammenhängenden Ganzen, nach der wir leben müssen, schon vor Urknall und Schwarzen Löchern war. Wie das im übertragenen Sinn, noch nicht vom Urknall, sondern natürlich-metaphysischen Modellen ausgehend Arius verneinte. Er daher die erkennbare Weisheit nicht gleichwertig mit ihrem Grund, Sinn aller Welt (der höchsten Wesentlichkeit Theos im Sinn von Zeus oder JHWH) sah. Wesentlich wäre es in der zu führenden Diskussion, den in aller Natur erkannten Sinn im Sinn der alten Wesentlichkeiten zu erkennen, um so ökologische Weisheit in egal welchen Namen zur Welt zu bringen.

Aus der Naturlehre im sozialdarwinistischen Kurzschluss Artenlehre oder das Recht des Stärkeren ableiten zu wollen, liegt schmerzhaft hinter uns. Damit waren noch keine neuen Natur-/Vernunftreligionen zu machen. Auch nicht das Sozial- und Paarungsverhalten der Graugänze war Vorbild für die Alten, sondern der Sinn des Ganzen, so heute in Ökologie begründete Weisheit. Nach der heute alle auch negativen Gefühlsregungen, Krankheiten im kreativen Ganzen, scheinbare Bösartigkeit, tierische Grausamkeiten in Bio-, damit Ökologie erklärt wird. Die geo-logisch auch bei den Erdplattenverschiebungen beschrieben wird, die zu Erdbeben und verheerenden Tsunamis führen. Womit auch der zu Krankheit führende Hunger auf Süß und Fett einen guten Grund in Evolution hatte. Und wie wir nicht allein den einst sinnvollen Hunger nach Süß und Fett, sondern die gesamte Gier und Vieles im Leben am kreativen Sinn des Ganzen (dem wir unser heutiges Leben, allen Wohlstand verdanken) auszurichten haben, so entsprechend einer von uns unbestimmbaren öko-logischen Weisheit leben müssen. Das ist heute offensichtlich.

6.    6. Vorgeschichte des Logos als Christus

Damit die einzuladenden Wissenschaftler nicht unterstellen, sie müssten sich zu IS oder den Zeugen Jehovas, ähnlich dem „Gottesstaat“ sonstiger Buchstabengläubiger bekennen, wenn Sie von Weisheit reden, die es zur menschlichen Wesentlichkeit zu machen gelte. Da sollten Sie die geschichtlichen Voraussetzungen klarstellen. Wie die wahre Natur, damit der „Gottesstaat“ nicht allein bereits in den ägyptischen, wie persischen Hochkulturen, in denen die Hebräer erwuchsen, in früher Natur-, nicht Glaubensmythen, nationaler Schriftlehre begründet war. Wie daher die in Natur begründete Weisheit, die den Moses-Propheten (vorausschauende Weisheitslehrer) in Gesetzesform im Namen Salomo statt menschlicher Herrscher der Gesalbte, damit „Christus“ und so die in naturphilosophische Weisheitslehre (Logos) für ihre Tradition in aufgeklärter Verstehende hellenistische Juden als Tora, somit Christus, nun universal als Josua, lat. Jesus galt. Das alles muss ich sicher nicht immer wieder neu ausführen.

Aber wer die maßgeblich von aus Alexandrien kommenden Philosophen geführte Christologie-Diskussion über das Wesen von Vater und Sohn ernsthaft bedenken will. Der kommt nicht an Philo von Alexandrien vorbei, der für das mittelplatonische Judentum der Diaspora, möglicherweise nicht nur in der Bildungsmetropole Alexandrien, damit den Anfang der Christologie im Namen Jesus steht. Als Dr. Dirk Cürsgen in der Vorlesung über die philosophischen Konzepte des Hellenismus und der Spätantike auf Philo als wohl größten, in aller Natur- und Kulturlehre der Zeit Gebildeten der Antike, dessen natürliche Sinn-Erkenntnis zu sprechen kam. Dann am Rande auch auf antike Weisheit, wie „Jesus Sirach“ verwies. Da hat er nicht nur die Weisheit als universale Tora, Gesetz, so den wahren jüdischen Gesalbten „Christus“, sondern ungewollt den historischen „Jesus“ vorgestellt. Gleichwohl dieser Name, nach dem erst in der Reformation, in Bezug auf die jüdischen Weisheitslehren die Gottesnamen und Christologie-Titel der biblischen Geschichten in deutscher Volkssprache übersetzt wurden, mit so heute ein junger Mann vorausgesetzt wird, wahrscheinlich nicht vorkam. Denn im hellenistischen Judentum lässt sich all das beobachten, was die Bedeutungsinhalte des Neuen Testamentes, das Heilsgeschehen eines nun universalen neuen Bundes mit dem Sinn allen Seins ausmacht.

So hat auch der römische Rhetoriklehrer Laktanz, der für Diokletian in Nikomedia tätig war und mit dem Konstantin dort wahrscheinlich ersten „christlichen“ Kontakt hatte, völlig unmöglich die Gottheit eines jüdischen Gurus nur philosophisch ausformuliert. Da der Kulturwissenschaftler sich aufgeklärten hellenistischen Juden angeschlossen hatte, als Apologet die philosophische Grundlage des neujüdischen Kultes vertrat und so möglicherweise Konstantin für diesen neujüdischen Kult interessierte. Da lässt sich nachvollziehen, wie die ökumenisch ausdiskutierte Weisheit in volksgerechter Rhetorik, so auch den bekannten Kultbauten an alten Städten zum neuen Volkskult werden sollte.   

Selbst wenn ein Kaiserberater, wie Eusebius von Caesarea, der auch für unser Glaubensbekenntnis mitverantwortlich ist, ähnlich wie Philo dabei von Josua, damit Jesus gesprochen hätte. Dann hätte er Konstantin erklärt, wie im Kult hellenistisch-aufgeklärter Juden mit der nun in griechischer Philosophie begründeten Weisheit als Christus das Heil der Zukunft liegt, so das erhoffte gelobte Land, Leben in Weisheit und kulturellem Friede zu erreichen sei. Wie es Philo (das philosophische Judentum repräsentierend) in einer Josefs-Geschichte als Demokratie der Weisheit den Römern empfahl. Doch auch wenn er wahrscheinlich nicht von Jesus sprach, hat er als aufgeklärter hellenistischer Jude mit die Grundlage gelegt, warum der Kaiser, dem Bildung und Weisheit heilig war und der als Sol Invictus die kosmische Ordnung, inzwischen stoisch-natürliche Weisheit auf Erden zu herrschen hatte (was allein zeigt, wie die heutige Hypothese die Tatsachen auf den Kopf stellt) die als Christen geltenden Mysterien-Gottheiten und Kaiserkultverweigerer nicht weiter verfolgte. Aber auch wenn jahrhundertelang über „Jesus“ (was jüdische Heil war, so nach Zerstörung des Tempels von der Laienbewegung der Pharisäer auch in der buchstäblichen Befolgung des sinnlos gewordenen Gesetzes gesehen, bezeichnet wurde) nicht über das Wesen des Logos=Christus diskutiert worden wäre. Dann wäre das logisch gewesen. Das hätte jedoch nichts mit einem jungen Juden zu tun gehabt, sondern dem Heil eines jüdischen Aufklärungsprozesses. I

n dem durch ein allegorisches Verständnis der hebräischen Texte die nun in universaler Naturlehre (Logos) begründete Weisheit neue Tora war, so als Weltkönig im Sinn der Moses-Propheten im Namen Josua, lat. Jesus das gelobte Land „goldene Zeit“ erhofft wurde.

Wie ein Kaiser, der bekanntlich als Oberpriester nicht nur die kosmische Ordnung des Sol Invictus, sondern wie auch Marc Aurel in seiner zufällig gefunden, heute mehr als modernen Selbstbelehrung beschreibt, die in Natur begründete stoische Weisheit zu vertreten hatte, nicht für die Sekte eines Heilspredigers die Hagia Sophia erbaute und mit anderen Neuplatonikern über dessen Gottheit diskutierte, wissen Sie auch. Warum er aber die philosophischen Kritiker des Kaiser- und Mysterienkultes, die sich diesem atheistisch verweigerten, damit die Vertreter der Philosophievereine zu einem Konzil einlud, um einen einheitlichen, ökumenischen neuen staatstragemdem Volkskult zu definieren, liegt auf der Hand.

So scheint sich der Kaiser, gleichwohl ihm auch die Vernunft der griechischen Gottheiten bewusst war, der sich ausbreitenden Aufklärung des hellenistischen Judentum angeschlossen zu haben, wie wir es auch von Alexandrien kennen. Wo die nun universal in Naturlehre begründete Weisheit die neue Tora, Tempel, damit Weisheitslehre (Logos) für Weltbürger der wahre Gesalbte „Christus“ war und in Folge Moses auch als Heil Josua gesehen, so „Jesus“ genannt wurde. Er hat sich auch nicht wie Augustin (der erst als später als Hochschullehrer die Tora bildhaft im Sinn Platon verstand) dem christlich-dualistischen Manichäismus oder der ähnlich das Judentum, wie die menschliche Wesentlichkeit der Weisheit als Christus verneinenden Kirche des Philosophen Simon Markus angeschlossen. Dem anderen frühen Petrus Roms. Der das Judentum und die menschliche Ausdrucksweise der Weisheit/Logos verwarf. Was alles in dieser Zeit noch mehr als lebendige Konkurrenz, wie der Manichäismus christliche-dualistische, gar buddhistische Weltreligion war. Er setzte auf den neujüdisch-aufgeklärten Kult, der maßgeblich in Alexandrien oder Antiochien, aber auch in Kleinasien bedacht wurde.

Denn von Alexandrien wissen Sie, wie dort die in Naturlehre (Logos) begründete Weisheit an Stelle der Buchstaben die neue Tora, der Kosmos, hier begründete Weisheit als Vergegenwärtigung Gottes der wahre Tempel eines neuen, universalen Bundes mit dem Neuplatonikern geltenden „einen“  Sinn allen Seins war. Was den Moses-Propheten als JHWH, damit unsagbar galt, wurde in früher (wenn auch noch metaphysischer) Naturwissenschaft bedacht und dabei sicher nicht allein im Namen von Philo oder in Jesus Sirach von Josua, lat. Jesus gesprochen. Und während die in Naturlehre begründete Weisheit oft in alten Namen verkündet wurde. Da wurde, was bei der philosophischen Definition einer höchsten Wesentlichkeit, Gottheit typisch ist, in der von Herr Cüsgen bei Philo vorgestellten negativen (alle menschlichen Gottesvorstellungen verneinenden) Theologie von diesem der in Natur bedachte Sinn allen Lebens noch nicht mal mit JHWH beschrieben. Weil das Tetragramm (das sich in jüdischer Traditionslehre, damit auch aus kabbalistisch-kosmologischer Zahlenmystik, so mythischer Naturphilosophie, auch dort keinem Aufpasser, Designer, gar Jungzimmermann begründete) zu einem Eigennamen für einen himmlischen Handwerker verkommen war. Wie ihn ja bekanntlich auch die konkurrierende markionitische Kirche mangels allegorisch-bildhaftem Verstand unterstellte, so die Moses-Tora und deren Gottheit verwarf, deren menschliche Ausdrucksweise für unwesentlich hielt.

Womit zu bedenken wäre, ob es in Zeitenwende zwar einen Kulturwandel gab, aber es auch im alten Testament trotz aller Kultgeschichten und Namen nicht um den bereits von den Markionisten (aufgrund mangelndem allegorischen Verstand) abgelehnten, bis heute unterstellen 7-Tage oder doch etwas länger arbeitende Designer, eifersüchtigen und gewalttätige Aufpasser im Himmel ging. Auch wenn solche Vorstellungen sicher auch waren. Wie jedoch geschichtliches Wissen, auch heutige Erkenntnis über das Alte Testament zeigt, hier in vielen kulturellen bedachte Synthesen antiker Kulturen begründete Ausdrucksweise zu verstehen sind. Um den bereits bei den Ägyptern nicht allein in der fruchtbaren Nilschwemme, sondern dem über den Sonnenverlauf als himmlischen Nil hinausgehenden Sinn allen Seins, so Weisheit im Volk bestimmend zu machen. Wie sie heute in aufgeklärter Weise mehr denn je gebraucht wird.  

Aber um zu begreifen, warum an gleicher Hochschule dann in Christologie die Studenten von den schriftauslegenden Theologen allen Ernstes im Glauben gelassen werden, der große „christliche Medienwandel“ sei darin begründet gewesen, dass plötzlich alles, was in antiker Naturlehre (Logos) als Sinn, Weisheit, Tora, damit Wort Gottes begründet war, plötzlich in einen jungen Mann gesehen wurde. Wozu Dr. Jens Wolff in seiner Christologie-Vorlesung bei heutiger Hypothese gezwungen war. Und was auch die Studenten unterstellen müssen. Warum aber diese absurde, sich durch heute gelehrtes Wissen längst unmöglich gewordene Vorstellung als angeblich wissenschaftlicher erwiesen hält. Da muss man sich auch die Geschichte betrachten, die zum Bekenntnis einer menschlichen, so auch von Paulus im Wort vom Kreuz (Weisheit das Kreuz alter Wesentlichkeiten tragend, um sich entwickeln zu können) argumentierte, dann dem Mittelalter führte. Das wir scheinbar nur naturwissenschaftlich verlassen haben. Uns trotz aller historischen Kritik und philosophisch-theologischen Weisheits-Deutung an die über das Mittelalter tragende Vorstellung halten, so ein inzwischen nur noch gutherziger Held als historischer Jesus gelehrt wird.

7.    7. Kulturechten Ausdrucksweise von Weisheit in Geschichte(n)

Was also hat die Denker verlasst, nicht nur über das Wesen von Vater und Sohn, damit dem Sinn aller Welt und der in allem natürlichen Werdens, wie sinnvollen Zusammenhang im Gesamthaushalt (Evolution, Ökologie) begründeten Weisheit, sondern auch deren menschlicher Ausdrucksweise zu streiten? Dann später selbst einen der maßgebenden kirchlichen Vordenker wie Origenes aufgrund seiner rein philosophisch bleibenden Weisheitslehre als Häresie anzusehen. Ebenso untauglich für einen notwendigen neuen Volkskult, wie andere ohne menschlichen Pantokrator abstrakt bleibende Erkenntnis-/Weisheitslehren.

Die Völkerwanderung, an der das römische Reich zerbrochen sei, wie sie vom Kirchenlehrer Hieronymus beschrieben wurde, habe es so nicht gegeben, zeigen heute die Historiker. Doch auch wenn ein langsamer Übergang war. Wenn bereits vorher reger Austausch war. Die Planwagen mit blonden Kindern und bezopften Frauen, die gen Süden fuhren, wie sich nun zeigt bewaffnete Heerscharen mit Familien, teils bereits im Dienst des sich aufgrund seiner enormen Ausdehnung nur so schützenden römischen Reiches waren. So dass Roms Macht nach und nach schwand. Selbst Germanen eine Fremdbezeichnung ohne gemeinsame ethische Abstammung ist, Alemannen, Vandalen oder Goten, wie sie dann die Völker von römischen Geschichtsschreibern genannt wurden, nicht unbedingt gemeinsame Vorfahren hatten, sondern sich im gemeinsamen Kult zusammengehörig fühlten. Die barbarischen Völker, die noch keine Behausungen aus Stein hatten, währen jenseits des Rheins und Limes Städte wie das die Kaiserresidenz Konstantins, Trier, Speyer, Köln und in der Pfalz großartige römische Weingüter mit Luxuseinrichtungen entstanden. Wie sie heute in dieser Größe unvorstellbar sind. Wo allein die konstantinischen Residenz Trier Zeugnis für die gewaltigen kulturellen Unterschiedet gib. Hier großartige Bauten entstanden, deren Steine in mühevoller Arbeit über weite Strecken angekarrt wurden, während die Barbaren jenseits des Limes maximal in Holzhütten hausten. Ähnlich wie heute, mag das Wohlstandsgefälle der Welt Begehrlichkeiten geweckt haben. Auch wenn dann nicht zuletzt durch die Bedrohung der Hunnen, gotische Stämme als Söldner angeheuert wurden, mal diese im Dienst der Römer gegen Franken wie umgekehrt kämpften. Und dann die Eroberung Roms auf Heermeister-Ansprüche (ein Status, direkt dem Kaiser unterstellt) bei Gotenfürsten wie Alarich oder Vandalen-Anführern zurückzuführen ist.

Der kulturelle Unterschied muss enorm gewesen sein. Auf der barbarischen Seite Kultformen, die auch ohne ethische Gemeinsamkeit gemeinsame Stärke und Identität erzeugten, aber noch reine „Natur“-mythen waren. Auf römischer Seit eine Hochzivilisation, die vergeblich Demokratie geprobte, dann den Kaiserkult wieder eingeführt hatte. Und daher die in philosophischer Kritik stehenden Vegetationsverkörperungen, die menschliche Mythengottheiten, die Rom groß gemacht hatten, aufgeklärt als Naturwesentlichkeiten verstanden (auferstanden) wieder restaurieren wollten, um zur alten Stärke zurückzufinden. Gleichzeitig scheinen die ständig wechselnden Kaiser als Spitze des gemeinsamen Kultes meist aus den Reihen der Soldaten nicht nur machtlos geworden zu sein, sondern gehörte die Macht denen, die das Heer kommandierten. Von Nero, der sich als Rohrkrepierer erwies, stoisch-natürliche Weisheit seines Ziehvaters Seneca zu herrschen, gar zur Lebensbestimmung des Volkes zu machen, ganz zu schweigen.

Und auch wenn die in hellenistischer Aufklärung gestorbenen Gottheiten in Vernunft erklärt, auferstanden, so weitgehend austauschbar waren, Zeus/Jupiter im philosophischen Monotheismus als Vater (so viel auch zum Vater eines Gurus) für den in Weisheit bedachten Sinn der Natur stand. Und ähnlich in der philosophischen Kunstfigur, die den Kult von Marc Aurel ausmachte, dem Jesus am Kreuz zum Verwechseln ebenso ähnlich aussieht, wie Isis als Mutter Gottes, zahlreiche ägyptischen, wie römisch-griechischen Gottheiten auferstanden waren. Was bei Kritiker allein aufgrund der vielen wie Jesus gestorbenen und auferstandenen alten Gottheiten, u.a. Mithras, Osiris, Dionysos, zum Kurzschluss führt, die biblische Geschichte sei ein frei erfundenes Märchen zur Manipulation der Masse. Die Kritik an Kaiserkult und Gottheiten der Mysterien fand immer mehr Zulauf. So verweigerten sich Denker/innen, denen die Weisheit heiliger war, als der Kaiser und die den stierblutigen Männer-Mysterienkult, bei denen in Orakeln nach tierischem Gedärm Recht (statt Weisheit) gesprochen, die Zukunft befragt wurde, nicht weiter folgen wollten, dem bisher staatstragenden Kult. Diese als „Christen“ Beschimpften, denen es jedoch nicht um einen Guru ging, haben daher sicher mit zum Machtverlust des alten Reiches beigetragen. Denn so wurde es höchste Zeit, einen neuen, zukunftsfähigen Volkskult zu schaffen.

Doch wer will den Denkern, die in einem wahren Laboratorium der verschiedenen anfänglichen Christentümern (wie dem der die Weisheitslehren der Welt, selbst Buddhismus auf einen Nenner bringenden Weltreligion des Manichäismus), ebenso das Judentum, wie die menschliche Erscheinung der Weisheit verneinenden Kirchen (wie des Markionismus), sowie unzähligen anderen Erkenntnisbewegungen (von den wir oft erst nach Ausgrabungen wissen, über kirchliche Polemik hinaus Klarheit haben), nach Einheit für einen neuen Volkskult suchten, Vorwürfe machen. Weder die lange Dauer der Einigung, noch die am Beginn des Mittelalterns notwendige menschlich-volksförmige Ausdrucksweise, die selbst Origenes ins Abseits stellte, kann verurteilt werden.  Es mag sein, dass die Hochzivilisation des Hellenismus mit an der Bücherverbrennung, der Verbannung der alten paganen, die Mythengottheiten weiterführenden philosophischen Lehre zerbrochen ist. Aber alles hat seine Zeit. Hatte Kaiser Justinian (Flavius „Petrus“) am Beginn des Mittelalters eine andere Wahl, um einen einheitlichen Volkskult durchzusetzen? Oder musste so die in früher Ökologie begründete Weisheit, an der bereits Stoa und Epikur eigene Vernunft, Epikur die Lust als Lebenstrieb ausrichten wollten, in menschlicher Wesentlichkeit zur Welt gebracht werden, um sich in naturwissenschaftlicher Aufklärung, nun auch kulturell entwickeln zu können?

 So wäre sicher noch vieles zu den Umständen der Zeit zu sagen, in der Konstantin und seine Nachfolger in Konstantinopel nicht nur in Stein, sondern einer umfassenden Kulturdiskussion an der allumfassenden Kirche für die „Hagia Sophia“ (die Weisheit Logos=Christus), so auch an alten Kultstätten eine Geburt-, wie Grabeskirche für die Weisheit als Christus bauten. Hätte Konstantin geahnt, dass später einmal aufgrund der Untersuchung deren Mauer-Mörtes der Leiter der wissenschaftlichen Publikationen eines Aufklärungsorganes, wie dem  „Spiegel“, Dietmar Pieper, der Welt berichtet wird, die historische Existenz eines jungen Gurus mit Namen Jesus sei endgültig belegt. Weil dank moderner wissenschaftlicher Möglichkeiten, der Bau der Kirchen in seiner Zeit belegt sei. Dann hätte er wahrscheinlich wie der Kalif im Felsendom in Jerusalem ähnlich auch in der von ihm dort erbauten Grabeskirche ähnlich einmeißeln lassen: „Der Sohn von Mutter Kirche ist die den Propheten geltende Weisheit nach Naturlehre: Logos.“ Dabei sagt doch allein die „Hagia Sophia“, um was es beim Bau der Kirche ging. Was Sie nun in Ihrer theologischen, wie geschichtlichen Lehre belegen und wie die Diskussion um das Wesen von Sinn (Vater) und die einzig auf ihn verweisende Weisheit (Sohn) beim Bau einer einheitlichen Kirche mehr als deutlich macht.

Auch Attilas Einzug in Rom, bei dem die Herrscher, damit die alten Oberpriester geflohen waren und dem nur der Vorsteher des Philosophenvereines, damit der Bischof entgegentrat, fiel in die Zeit. In der den Kultzentren des Ostens an unzähligen Konzilen an einem neuen Volkskult für die Weisheit gebaut wurde. Und wie das nicht einfach war, zeigte allein die Diskussion, die Professor Christoph Strohm in der Kirchengeschichte vorstellte. Wo mir klar wurde, wie ohne die spätere Autorität des römischen Bischofs wahrscheinlich nur kulturelles Unheil geblieben wäre. Was auch einen philosophisch gebildeten Christen wie Julian, dem Neffen Konstantins, der als Kaiser in den beiden letzten Jahren seines Lebens die neuplatonische Weisheitslehre wieder in altbewährtem Kult mit den griechisch-römischen Gottheiten und Mysterien umsetzen wollte. Daher als der Abtrünnige gilt. So mir aber bereits vor vielen Jahren als absoluter Zeuge galt, wie es ihm als Christ und damit am Anfang von Kirche und Kanon nicht um „klein“ Jesus ging.

Wenn das Christentum für den Verfall der antiken Hochkultur, des römischen Reiches verantwortlich gemacht wird. Dann wäre neben den vielfältigen Gründen der Zeit auch die unheilvollen christologischen Streitigkeiten zu bedenken. Wonach ein einheitlicher Volkskult, wie er notwendig geworden war, als das Christentum zum Staatskult erklärt war, noch lange auf sich warten ließ. Letztlich immer noch in Arbeit, auf der ewigen „Reise nach Jerusalem“ ist. Keine einfache Arbeit für die Kaiser. Die wie Konstantin nicht nur an den alten Kult- und Pilgerstätten in Palästina, so in Jerusalem eine Grabes- oder in Bethlehem eine Geburtskirche bauten. Denn Konstantin musst im neuen Kult nicht nur den Juden, auch den Volkskulten des Ostens, wie den eingewanderten barbarischen Völkern des Westens, ihren Helden und Naturherrlichkeiten gerecht werden, die heldenhafte Heilsgeschichte im Volk gar mit Reliquien des Kreuzes anschauliche machen. Was dann auch die Aufgabe der Gotenkaiser des römischen Reiches war, die das neue Judentum zur Staatsreligion gemacht hatten. Denn auch wenn eine gemeinsame ethnische Abstammung von Germanen heute bestritten wird. So musste der neue Kult mehr noch auch dem Kult gerecht werden, der den alten Volksgruppen zur gemeinsamen Identität und Stärke verholfen hatte. Und der nicht allein über den nordischen Tannenbaum und viele sonstige heidnische Elemente, sondern wahrscheinlich auch das anfänglich unbedeutende Geburtstagsfest für die mitunter so menschgewordene Weisheit zur Wintersonnenwende (die auch den gesamten alten Sonnenkult, nicht allein Konstantins bestimmte) zum christlichen Kult geworden ist. 

Aber neben den sicher noch unendlich vielen weiter zu bedenkenden zeitpolitischen Umständen der Jahrhunderte, in denen für einen neuen Staatskult einheitliche kirchliche Bekenntnisse heiß diskutiert und erstritten, dann von den Kaisern diktiert wurden. Da muss mehr noch die neuplatonische Philosophie bedacht werden, die zu heftigen Auseinandersetzungen bei den Vorstehern der philosophisch-christlichen Vereine, den philosophischen Beratern der Kaiser führten.

8.    8. Naturphilosophisches Denken und Diskutieren in Dreieinigkeit

Das Denken der Zeit kirchlicher Dogmenbildung und einheitlicher Bekenntnisse, sowie die volksförmige Ausformung mit menschlichen Wesentlichkeiten wurde vom Neuplatonismus bestimmt. Womit die menschliche Ausdrucksform frühökologischer Weisheit mehr noch als bei Konstantin dann notwendig wurde, als das Christentum zum Staatskult erklärt war, die menschlichen Vegetationsverkörperungen als Mythengottheiten verboten waren. Womit auch zu bedenken wäre, wie das römische Reich dann auch aufgrund der eingewanderten barbarischen Völker ein anderes Kulturverständnis hatte. So anfänglich auch ganz anderen Geschichten, wie der als für die Aufnahme in den Kanon diskutierte “Hirt des Hermas“ (Hermes) oder das frühmittelalterliche Epos eines heldenhaften „Heliandes“ zu erklären sind. Das im Volkskult größere Bedeutung gehabt haben soll, als die Evangelien. Wieso werden daher im geschichtswissenschaftlichen Studium nur die sich aus verschiedenen Richtungen mit dem konservativen Judentum auseinandersetzenden Evangelien des Kanons erklärt? Und alle Darstellungen, die klar zeigen, wie der Grund der verschiedenen anfänglich in philosophischer Konkurrenz stehenden Christentümer, Kirchen und sonstiger Erkenntnisbewegungen die in der Gesetzmäßigkeit des kausalen ökologischen Ganzen erkannte Weisheit im Sinn des Lebens, so Weltvernunft ausgemalt wurde (im jüdischen Sinn der wahre Gesalbte „Christus“) als philosophische Einfärbung eines gutherzigen Heilspredigers abgetan? Aber mehr noch wären sicher die jüdischen Weisheitsschriften der Echtzeit Jesus zu bedenken. Um damit deutlich zu machen, wie es bei Christus nicht um Halluzinationen, Himmelserscheinungen von Sektenanhängern ging, sondern eine Größe ging, die wir heute meist in Ökologie erklären, aber zur kulturellen Größe werden muß.

Von einer „philosophischen“ Auseinandersetzung zwischen den dem alten Kult treu bleibenden Philosophen mit den Erbauern der christlichen Kirche als neue Staatsreligion ist nichts bekannt. Waren doch die Vordenker der Kirche allesamt Mittel-, dann Neuplatoniker und führten genau das Denken, die Diskussion der paganen Philosophen nur in dem Sinn fort, dass nun die Weisheit der Gesalbte „Christus“ war und keine menschliche Mythengottheiten mehr galten. Die unversöhnliche Konkurrenz und Opposition, die in philosophischen Debatten ausgetragen wurde, ist im Kult, der Rhetorik, verschiedenartigen Ausdrucksweise zu suchen und nicht in der kosmologischen Naturphilosophie. Die auf die Güte des monistisch (öko-logisch) zusammenhängenden Ganzen, das „Eine“, „Gute“, den einen Grund/Sinn als höchste Wesentlichkeit verwies, nach was der Mensch, wie wir heute wissen, zu leben hat. Und daher im paganen Neuplatonismus, wie auch bei den christlichen Kollegen Erlösung in kulturgerechter Form benötigte. Über den Weg, wie diese Erlösung zu bewerkstelligen, wie die im Sinn des sinnvoll öko-logisch zusammenhängenden Ganzen begründete Weisheit an Mann und Frau zu bringen war, in einem Gottesstaat zu verwirklichen war. Darüber wurde gestritten. Wie es sich bei allen frühen Diskussionen und Denkern zeigt, die wie Justin das Christentum als wahre Philosophie sahen. Weil es ökologische Weisheit in volksgerechter Weise vermittelte, zeit- und kulturgerecht bestimmend machte. Und so ist auch zu verstehen, warum im Laboratorium der Zeit viele anderen Erkenntnislehren als sich zu Unrecht auf Erkenntnis (Gnosis) berufend abgelehnt wurden.

Wo zwar aus historisch-wissenschaftlich nicht mehr nachvollziehbaren Gründen ein junger Mann an den Anfang gestellt, aber nicht allein bei Paulus ständig von Platon und Philo gesprochen, so letztlich auch das christliche Wesen der Evangelien in natürlicher Weisheit begründet wird. Da erübrigt es sich, die Apologeten und Kirchenväter als Neuplatoniker nachzuweisen oder einzelne frühchristlichen Denker, wie den Paulus-Mitarbeiter Apollon in Apollos zu begründen. Der im philosophischen Monismus für das Eine stand, das sich aus der Vielzahl ableitet. Heute ist klar, wie die christliche Theologie ein Weiterdenken des Platonismus, damit des Neuplatonismus im Sinn Moses als kreative kulturelle Synthese war. Was auch die christologische Diskussion, Dogmenbildung bestimmte.

Doch bevor Sie aufgrund der Übersetzungen des alten Denkens aus unterschiedlicher Kultur-Perspektive bei ihrer Weltvernunft-Konferenz in babylonische Sprachverwirrung verfallen, sollten Sie klar machen: Der in früher Naturlehre begründete Eine, nach dem zu Leben sei. Was nicht allein nach Parmenides der eine, gemeinsame Sinn aller Natur und Welt war, wie er bereits den Moses-Propheten, Philo, wie den Vätern der Kirchenväter als Zeus, wie JHWH, damit als höchste Wesentlichkeit galt. Der hat mehr mit dem als notwendig erkannten Gem-ein-sinn nach naturwissenschaftlicher Erkenntnis zu tun. Nach dem bei Corona besonders laut gerufen wird, als mit Himmelserscheinung der Anhänger eines jungen Juden. Was im autokratischen Überwachsungsstaat China, seinem kommunistischen System von „Gemeinsinn“ der von der Partei überwachten „Einheit ist Stärke“ auch zur Bezwingung von Corona als Modell der Zukunft lobt, im freien Westen nur noch als Schießbefehlt und Bespitzelung im Gedächtnis ist. Das könnten Sie als Grund und Aufgabe der Weltreligionen bedenken: Die aufgeklärt den gemeinsamen Sinn allen Lebens, so Weisheit in Freiheit zeit- und kulturgerecht zur Motivation mündiger Menschen werden lassen. Die inzwischen in einer Weltstadt wohnen, in der alle nicht nur an einem Strang hängen, sondern voneinander abhängig sind.

Wenn das grundlegende Element des Platonismus, die scharfe Trennung der geistigen, nur mit Verstand und Intellekt wahrnehmbaren und der mit einfachen menschlichen Sinnen wahrnehmbaren Welt ist. Wo die Welt ein geistiges Abbild eines bestimmenden Weltgeistes ist, der auf den Einen einzigen Sinn allen Seins zurückgeführt wurde. Das Niedrige ein Erzeugnis des Höheren, nach dessen Vorbild gestaltet ist, dem es sein Dasein verdankt und zu leben hat. Dann hat dort damals noch nicht die heutige naturwissenschaftliche Erkenntnis des ökologischen Ganzen in evolutionärer Weltgeschichte gesprochen. Da war noch nicht naturwissenschaftlich in heutiger Weise klar, wie wir im einen, gemeinsamen Sinn der Natur, in ökologischer Weisheit (als wahrer Christus, Herrlichkeit, König) leben müssen, nur so ewiges Leben, Zukunft ist. Aber dann wissen Sie, warum Platon als Beginn der Theologie gilt und was er mit hebräischer, dann jüdisch-christlicher Theologie, damit auch der christlogischen Diskussion, Dogmenbildung zu tun hat.

Wenn Sie sich daher weder im Platonismus begründen, noch der christlichen Dogmatik, sondern unvoreingenommen in schöpferischer Wirklichkeit begründeter Weisheit nach heutigem Wissen bezeugen, wie es in Evolution und Ökologie offensichtlich ist, so ein gemeinsamer Sinn erklärt werden kann. Nach dem heute nicht allein wegen Virenbedrohung gerufen wird. Dann können Sie mit den Natur- und Kulturwissenschaftlern genau die Diskussion zeitgemäß weiterführen, wie sie ähnlich bei Bau der allumfassenden Kirche für die heilige Weisheit bekannt ist.

Ich muss Ihnen nicht erklären, wie Naturlehre der Grund von Maat, damit ägyptischer Weisheitsgottheiten, wie des gesalbten Pharos war. Dessen Rolle dann bei Hebräern die in Natur- und Himmelsbeobachtung begründeten, auf Sozialverhalten, wie Nachhaltigkeit angelegten Gesetze als der wahre Gesalbte „Christus“ hatte. Und wie in der Gallionsfigur des Davidsohnes Salomo diese Weisheit im Sinn allen Lebens volksbestimmend wurde. Wie diese Weisheit, die im Christentum in bekannter Gestalt, als Wort des arabischen Propheten, ähnlich als Tao vermittelt, Volkskult wurde, auch heute kulturbestimmende Motivation der Menschen, so auch universales Recht werden kann, wäre aufgeklärt zu diskutieren.

Sie wissen, wie nicht nur die Hebräer, sondern auch die hellenistischen Juden, die den neuen universalen Bund im Namen Jesus begründeten und denen wir auch die Texte des Neuen Testamentes verdanken, religions- wie naturwissenschaftlich gebildete Philosophen, Weisheitslehrer waren oder sich hierin begründeten. Ich habe bei den kirchlichen Vordenker nicht einen gefunden, dem die Naturlehre (Logos) abzusprechen wäre. Apostel waren philosophisch, wie poetisch, rhetorisch (Weisheit volkgerecht vermittelnde) Wanderphilosophen, Weisheitslehrer. Über den Logos-Lehrer Justin, der in der jüdisch-christlichen Umsetzung mit einem neuen Moses die wahre Philosophie sah oder anderer Denker, die argumentativ die philosophische Weisheit des Christentums als deren besseren Weg für einen Volkskult begründeten, brauchen wir nicht zu sprechen. Origens ist nicht nur mit anderen Neuplatonikern ausgebildet worden, sondern weiter von gleicher Naturlehre (Logos), darin begründeter Weisheit ausgegangen. Auch wenn er sich unter dem Spott seiner Mitschüler, er würde doch die Vernunft der griechischen Mythen kennen, dann dem aufgeklärten Verstand der Moses-Mythen hellenistischer Juden anschloss. Die seine Kollegen als Unsinn betrachteten. Weil dort die Weisheit nach Naturlehre (Logos) der wahre Gesalbte „Christus“ war. Und Augustinus, der als Prototyp der Kirchenväter gilt. Der hat sich erst als Professor in Mailand nach allegorisch-aufgeklärtem Verstand seiner nordafrikanischen Heimatlehre, die sich nun im Platonismus begründete, von der Universal-Philosophie des (dualistisch, damit weltverneinenden) christlichen Manichäismus zum Neuplatonismus, damit zum Christentum heutiger Kirche bekehren lassen. 

Bei den vielfältigen, dann auch christlichen Erkenntnisbewegungen der Antike wird die naturphilosophische Lehre eh unterstellt. Und die ist auch nicht einem urchristlichen Denker am Anfang der Kirche, die mit Eusebius von Casearea, dann kleinasiatischen Denkern (deren Väter in Kappadokien bereits eine naturphilosophisch bedachte höchste Wesentlichkeit „Theos Hypsistos“ im Sinn von Zeus, wie JHWH verehrten) in neuplatonischer Dreieinigkeit einen allumfassenden Glauben begründete, nicht abzusprechen.

Auch wenn sicher gestritten, unterschiedliche philosophische Positionen vertreten wurde. Macht es Sie nicht nachdenklich, wenn in der gesamten christlichen Geschichte mit den Schriftgelehrten und buchstabenhörigen Pharisäern Jerusalems nur eine Gruppe bekannt ist, die sich der Naturlehre nach kausaler Gesetzlichkeit (Logos) verweigerte? Wurde das jüdische Volk zu Unrecht verfolgt? Musste es millionenfaches mörderisches Leid ertragen, u.a. weil die Schrift nach kirchlichem Missbrauch philosophischer Lehre zum Glaubensgrund werden musste, ihm die buchstabenhörige Schriftgelehrtheit der Neuzeit die Schuld für den Tod eines Religionsgründerin die Schuhe schob? Doch warum wollen Sie nun die bereits im Judentum geltende Weisheit dem Christentum aus der Hand nehmen, es auf Himmelserscheinungen von Sektenanhängern zurückführen? Bringt es wirklich Versöhnung mit dem Judentum, wenn nicht zuletzt auch mit Blick auf deutschen Massenmord die Christologie (Weisheit ist wahrer König, was das Wesen, das Heil „Jesus“, der Weisheit als „Christus“ des Judentums ausmacht) abgestritten wird? Oder wäre es Weiterführung, Verwirklichung des Judentums, Versöhnung der Kulturen zu diskutieren, wie die Weisheit, nach der nun alle Welt ruft, im Sinn der verschiedenen Religionen gottesbildfreies Recht und Volksbestimmung werden kann?

Dazu bräuchten Sie bei der Konferenz mit den Wissenschaftlern der Welt auch nicht in der Vergangenheit zu begründen, zu ägyptischer, persischer, hebräischer Philosophie, Kosmologie oder zum neuplatonischen Logos=Christus zugrückzukehren. Wären so nicht in modernem Monismus, bei der der Welthaushalt nach kausaler Gesetzlichkeit nicht mehr Logos, sondern „Ökologie“ genannt wird, das zu begründen, was an Anfang der Kirche diskutiert und kulturbestimmend wurde? Jetzt, wo die die Ewigkeit der Geschichte in Evolution aus einem gemeinsamen Stammbaum, wie kreativ-sinnvoller Prozesse in Evolutionslehre beschrieben und auch damit im gemeinsamem Sinn von aller Welt, Weisheit im Sinn der Ökologie oder angesichts einer Virenbedrohung begründet wird. Wo der Logos (=Christus), damit die vernünftige Durchdringung der Natur keine verschiedenen spekulativen metaphysischen Modelle mehr sind, sondern erwachsen ist. Da müsste Ihnen dies doch viel leichter fallen.

Möglicherweise wird so klar, wie das transzendente Prinzip, bei dem aus dem Einen (to hen) ein schöpferischer Intellekt (ho nous) hervorging, der der menschliche Seele, Psyche wie dem Leben in der wahrnehmbaren Welt dieser zugrunde liegt, diese bestimmen muss, kein religiöses (gar schriftgelehrtes) Schattenboxen, sondern Trinität Naturlehre war. Und wäre es nicht Ihre Chance, die naturwissenschaftlichen Erkenntnis der Antike auf heute übertragend klar zu machen, wie der Mensch erlösungsbedürftig ist. Wie ihm die Weisheit, wie Ihr Sinn nicht eigen ist, menschliche wesentlich, sondern im Kult psychologisch eingefleischt werden muss. Daher ökologische Weisheit im Sinn kultureller Urbilder einzuverleiben, zur Motivation selbstbewusst und so selbstverantwortlich gewordener, mündiger Weltbürger zu machen wäre.

Wenn doch klar ist, wie die Naturphilosophie nicht nur bei Platon als Voraussetzung für die Theologie, so dann die Christologie als wahre Philosophie gesehen wurde. Wie sämtlichen kirchlichen Lehrern, nicht allein Clemens von Alexandrien und anderen, bei denen dies völlig offensichtlich ist, der gleiche Logos (Sinn-, Weisheitslehre nach vernünftiger Durchdringung der Natur) galt, wie den Naturphilosophen. Nur dass dort die so begründete Weisheit als Christus, Gesalbter gesehen und auch an die Stelle von Orakelglaube und Gottheiten geheimnisvoller Männer-Mysterien getreten war. Bei denen wahrscheinlich auch im Namen Mithras in unserer Heimat in langer Konkurrenz zu Christus noch viel Stierblut floss. Lassen Sie Evolutionsbiologen diskutieren, wie in allen alten Hochkulturen und noch bis zur Neuzeit ein gemeinsamer Kult zu Verantwortung im gemeinsamen Sinn führte. Ähnlich wie der Atheist Thomas Junker in „Darwin Code“ beschreibt, ein Kult einen „Superorganismus“ macht. Wie er heute dringend gebraucht wird. Und so wäre zu bedenken, wie in der ebenso von ihm beschriebenen „Evolution der Phantasie“, damit der evolutionären Weiterführung der alten Kultbilder der Superorganismus zu machen sei. Fragen Sie daher, was dagegen spricht, den gemeinsamen Sinn, nach dem bei der Kapitalmarkkrise selbst die Banker riefen, fehlenden Gemeinsinn für die Probleme verantwortlich machten, in aufgeklärter Weise zu feiern, ihm in persönlicher Weise für alles zu danken, in der wir erwachsen sind?, um

Denn zeigt uns nicht gerade die heutige Geschichte, wie die in Naturlehre begründete Weisheit kulturell bestimmend werden, auf emotionale Weise menschlich eingefleischt gemacht werden muss, um nicht nur gegenseitig gepredigt, sondern gelebt zu werden? Wenn heute nicht allein die protestantischen Pfarrer ihre täglichen Posts und Predigten, sondern auch der Papst seine Enzykliken über die Voraussetzung für künftiges Leben nicht in biblischen Buchstaben, sondern in gegenwärtiger Weisheit, meist Ökologie begründen. Wo Benedikt XVI. vor dem Bundestag bereits den Grund allen Rechtes zu bedenken gab. Wäre es dann nicht an der Zeit, den Wissenschaftlern der Welt zu erklären, wie dies der im Glauben bekannte Logos=Christus, wie auch der seinen Vater offenbarende Jesus Christus der biblischen Geschichten war. Und damit eine Diskussion anzustoßen, wie die nun in Ökologie im gemeinsamen Sinn aller Natur begründete Weisheit in egal welchen Namen kulturbestimmend, menschliche Motivation werden kann?

Wenn Sie unvoreingenommen die Geschichte betrachten haben Sie die Chance, die negative Theologie, die Verwerfung aller menschlichen Gottesvorstellungen höchst positiv weiterzuführen. Und gleichzeitig können Sie klar machen, wie ohne eine menschlich kulturelle Ausdrucksweise der im unsagbaren Einen, gemeinsamen Sinn allen Lebens begründeten Weisheit im Sinn der alter Wesentlichkeiten Kultur auf Dauer nicht funktionieren kann. Wie ein philosophischer Gottesbegriff zu kurz greift, nicht die menschliche Emotion und Psyche anspricht, in einem Volkskult keine Motivation in gemeinsamer Verantwortung, Gemeinsinn, Weisheit bewirken kann. Wären so die natürlichen „Dreieinigen Wesentlichkeiten“ auch heute volksgerecht zur Bestimmung zu bringen:

Weil es nicht genügt, sich auf einen in der Ferne gerückten, abstrakten EINEN gemeinsamen SINN (Vater) zu berufen, ihn nun auch bei Virenbedrohung täglich zu beschwören, die Bürger für ihren doch nur kurzfristig, oberflächlichen Gemeinsinn loben zu wollen. Sondern dieser im Sinn der Vätergottheiten zu verstehen und an Stelle von Ersatzherrlichkeiten bestimmend werden muss.

Und warum es nicht reicht zu wissen, wie alles auf kreative Weise sinnvoll im UNIVERSALEN HEILEN GEIST zusammenhängt, wir so im ökologischen Ganzen weltweit voneinander abhängen, an einem Faden hängen, zeigt sich doch heute. Wäre so nicht klar zu machen, wie dieser heile Geist des ökologischen Ganzen auch in Kultur herrschen muss, im Kopf der Menschen kulturwesentlich, wach zu machen wäre?

Wie auch alle gegenseitige Predigt von WEISHEIT im Sinn des ökologisch zusammenhängenden Ganzen (christlich SOHN) kaum mehr als ein Windhauch bleibt, wenn sie nicht mit dem Grund der verschiedenen Kulturen zusammengedacht werden, zeigen doch die täglichen Nachrichten. Was nutzt es, wenn alle Medien in vielfältiger Weise ständig Weisheit als maßgebend für Gesundheit und Zukunft predigen. Liegt es da nicht auf der Hand, wie diese Weltseele, Weltvernunft, Weisheit nach der alle rufen, im erwachsenen Kult, der alle kulturellen Instrumente nutzt, in altbekannten menschliche Kulturwesentlichkeit, ob als CHRISTUS, WORT DER PROPHETEN, TAO, DHARMA …. zu einer Herrlichkeit, wesentlichen Größe, damit zur intrinsischen Motivation „Ökologie des Menschen“ mündiger, freier, selbstverantwortliche Weltbürger werden muss?

9.    9. Der Sohn ist ökologische Weisheit nicht nur des arabischen Propheten

Ich muss sicher nicht erklären, wie ein aufgeklärtes Verständnis des christlichen Wesens auch Licht auf den gemeinsamen Grund der anderen Weltreligionen wirft. Womit ihre Konferenz mit Kultur- und Naturwissenschaftlern mehr als ökumenisch werden, die Kulturen, wie Glaube und Wissen versöhnen könnte.

Während die Berufung auf die Visionen nach Tod eines handauflegenden Gurus, der als Grund christlicher Religion gilt, nicht nur die nationalistische Spaltung, Berufung auf Buchstaben vorgibt. So aller gut gemeinter Ruf nach Frieden zwischen den Religionen im Wind verhallt. Sondern den Studenten erklärte Sache mit Himmelserscheinungen von Sektenanhängern auch jeglichem Aberglauben einer Sekte oder von Fatal-Fundamentalisten der Religionen Tür und Tor öffnet.

War der arianische, dann arabische Weg, der die Lehre westlicher Kirche, die Gleichheit, wie die Wesenseinheit der Weisheit mit dem ewigen Sinn/Grund des Weltganzen, so dann auch den Isa (als in den Evangelien dafür noch Gottesnamen, Christologie-Titel) der Mutter Kirche als Gottessohn, wie das Kreuz im Koran verwarf, die aufgeklärtere Variante? Wäre es besser, aber im Westen wahrscheinlich nicht machbar gewesen, weil auf Gottessöhne nicht zu verzichten war, die nun naturphilosophische Weisheit durch einen Propheten zu verkünden?

Auch wenn weitere politisch, wie kulturelle Gründe, andere Vorbedingungen und Mentalitäten zu bedenken wären, bei denen der noch länger aufgeklärte Orient andere Wege ging, als der früher ins Mittelalter fallende Westen. Allein an der vorgestellten kirchlichen Dogmenbildung, den Diskussionen über das Wesen des Logos=Christus und seinen einzigartig Wesentlich bleibenden Sinn in arianischer und ewig virulent bleibenden Auseinandersetzung könnten Sie zeigen, warum der Islam andere Wege ging, um Weisheit zur Welt zu bringen. Wie dort die Weisheit zum Wort eines arabischen Propheten, im Koran verschriftet werden musste.

Auch wenn die narrativen (gemeinsamen Sinn vermittelnde) Geschichten völlig voneinander abweichen. Für viele Wissenschaftler steht es heute fest, wie der Islam nicht einfach vom Himmel, einem Propheten in den Schoß fiel, sondern sich aus dem syrischen Christentum entwickelt hat. Und diesen Weg könnten Sie auch in den christologischen Diskussionen, in deren Folge maßgeblich wahrscheinlich bei Cyrill, Nestorius oder Johannes von Damaskus nachvollziehen. Gleichwohl das zwar interessant, aber nebensächlich ist. Denn wenn Sie klar machen, wie es bei Christus den frühen arabischen Denkern, so dem Koran nach nicht um einen jungen Juden als neuen Gott ging, sondern der christliche „Logos nur das Wort des Propheten war“. Dann gewinnt auch das Wort Mohammeds, damit der Koran, eine völlig neue Bedeutung.

Im Gegensatz zu Jesus Christus, der in der kirchlichen Lehre als wesenseins mit dem Sinn allen Seins (Vater) bekannt wurde, so eine ganz andere Wesentlichkeit war und ist. Da wurde in den Felsendom im Auftrag in Jerusalem, im Auftrag eines das Christentum keineswegs verwerfenden, sondern sich möglicherweise auch als islamischer Herrscher noch zugehörig fühlenden Kalifen eingemeißelt, wird von Mohammed in Koran beschrieben: Die Lehre des Propheten (Logos) sei das, was der Isa der Sohn (der im Koran messianischer noch als in Kirche beschriebenen) Miriam ist. Auch wenn damit wahrscheinlich wie von Arius die Gottgleichheit des christlichen Wesens, wie die menschliche Ausdrucksweise als Gottessohn verneint wurde. So Christus dem Koran nach auch nicht am Kreuz sterben musste. Wir wissen daher, wie es trotz aller in den Jahrhunderten gewachsenen kulturellen Unterschiede den islamischen Denkern am Anfang um ein Wesen ging: Die naturphilosophisch begründete Weisheitslehre (Logos).

Was allein auch wiederum Licht auch auf das christliche Wesen als Logos=Christus wirft. Denn um einen von einer jungen Frau geborenen Zimmermannsjungen, wie er heute als historisch gilt. Um den ist es auch diesen sich mit Abraham auch auf Zarathustra, wie Platon und Aristoteles berufenden Denkern, in deren Aufklärung uns die griechische Philosophie erhalten geblieben, so überliefert ist, beim Logos=Christus als Sohn der Miriam, damit dann der Lehre des arabischen Propheten, mit absoluter Sicherheit nicht gegangen.

Ob es einen Mann gab, der als der „Gesandte“ = Mohammed galt, was viele kritischen Wissenschaftler, die selbst numismatisch nachweisen, wie Christus zu Mohammed umgemünzt wurde, verneinen, spielt keine Rolle. Es ist logisch und bekannt, wie es nicht nur einen, sondern sicher vielfältige und so möglicherweise auch einen besonders herausragenden philosophisch-prophetische Denker gab. Damit Mohammed als Mensch, anderes als sein Wort, seine Lehre (im Koran im Sinn aller Welt als Allah, so in Naturlehre begründeter Weisheit, nach den Umständen der Zeit/Kultur) eine historische Realität ist. 

Aber wenn Sie aufgeklärt deutlich machen, wie Christus, damit Isa als Sohn der westlichen Mutter Kirche nicht das Hirngespinst von Sektenanhängern nach dem grausamen Tod ihres Gurus, sondern im Sinn von Naturlehre (Logos) begründete Weisheit war, nach der heute die aufgeklärte Welt ruft. Dann ist es zumindest wissenschaftlicher Fakt. Das Wort Mohammeds ist die letztgültige Wahrheit ist. Die im Koran arabisch-zeitgemäß verschriftet wurde: Einzig der Logos, die im Sinn der Natur, des Weltganzen begründete Weisheit, wie Sie Jesus Christus war, von Mohammed gelehrt wurde, inzwischen als maßgebend für gemeinsamen Leben erkannt, meist von Weltorganisationen, wie aufgeklärten Politkern vertreten, den Kinder weltweit gepredigt wird, gilt. Wie die im Namen von Jesus, wie Mohammed nicht nur zum universalen Recht, sondern kulturbestimmend werden kann, wäre mit den Psychologen, Neurologen und Kulturwissenschaftlern zu diskutieren.

Auch wenn der Islam ohne die Gleichsetzung seines Gründers mit dem Grund, Sinn des Weltganzen die Probleme der christlichen Lehre nicht hat. Die Buchstaben des Koran sind auch dort zur maßgebenden Bestimmung geworden. Doch wo klar ist, wie das Christentum, aus dem auch der Koran erwuchs, keine Buch-, sondern Natur-/Weisheitsreligion war. Und wie es auch bei Jesus Christus, der als wahrer Grund Moses nicht nur in Matthäus oder bei Paulus der sinnlos gewordenen buchstäblichen Gesetzlichkeit gegenübergestellt wurde. Es bei Jesus, damit dem Wort des Propheten um die nun in gegenwärtiger, universaler Naturlehre (Logos), damit im Sinn der Natur/Welt begründete Weisheit, Weltvernunft ging. Die im Gegensatz zu den buchstabenhörigen Jerusalemer Schriftgelehrten stand. Die nicht nur darüber diskutierten, ob am Sabbat gelegte Eier gegessen werden dürfen, sondern ähnlich auch die anderen Vorschriften des Gesetzes, nicht nur hinsichtlich der Speisegebote auslegten. Da zeigt sich doch, wie es dort, wo die Lehre Mohammeds der gleiche Logos war, der auch den Isa der Miriam ausmachte, um eine natürliche, gegenwärtige Weisheit geht. Die sich zwar auch in kultureller Erfahrung, aber nicht in traditionellen Buchstaben, sondern gegenwärtigem Wissen, im gemeinsamen Sinn auszudiskutieren ist. Wie sie von aufgeklärter Welt weitgehend vergeblich gegenseitig gefordert wird.

Machen Sie so deutlich, wie der Koran, der aufgeklärt verstanden und weitergeführt wird, selbst sagt, wie die in Naturlehre (Logos) begründete Weisheit die letztgültige Wahrheit Mohammeds war und ist?  Oder stimmt es nicht, dass der Koran den Isa der Miriam als Lehre Mohammeds, damit auch den eigenen Logos vorstellt? Womit es nach Aufklärung über das christliche Wesen feststeht, wie es auch in der islamischen Lehre um eine in zeitgemäßer Naturlehre begründete, auch das soziale Miteinander bestimmende Weisheit im gemeinsamen Sinn allen Lebens geht.

Sicher wird das aufgeklärte Verständnis eines gemeinsamen Grundes im Sinn, den heute jeder Ruf nach ökologischer Weisheit, Gemeinsinn, wie jede Wissenschaft voraussetzt, noch ein unendlich langer Weg sein. Buchstabenhörige Moslems werden zwar so wenig wie christliche Bible Belts (nicht allein der evangelikale Protestantismus amerikanischer Südstaaten) der naturwissenschaftlichen Lehre im Sinn der gesamten Welt, Weltvernunft folgen, hier das wahre Recht sehen. Doch im aufgeklärten Verständnis des christlichen Wesens, wozu Sie die Chance haben, ist es wissenschaftlicher Fakt: IS, der Gottesstaat nach dem Wort des Propheten ist ein Leben in Weisheit, wie sie u.a. auf Welthunger-, Klima-, Friedens-, künftig vermehrt Gesundheitskonferenzen ausdiskutiert wird. Gerade der auf Universalismus angelegte Islam sollte offen für universale Welt-/Vernunftreligionen sein, die nichts von Ihrer Identität aufgeben. Die sich als kulturelle Ausdrucksweisen erweisen, um gemeinsam im Sinn der Welt auszudiskutierende Weisheit Mensch werden zu lassen. Die sich gegenseitig auch in ihren kulturellen Instrumenten ergänzen, um Weisheit zur Welt zu bringen und die sich befruchten können.

Und dass der  Logos=Christus von den Denker des Ostens nicht nur mit Tao oder Dharma übersetzt wird, sondern bei den kosmologischen Modellen der östlichen Religionen die gleiche Begründung in Naturlehre, schöpferischer Wirklichkeit des kosmischen Ganzen begründete Weisheit hat, wäre im aufgeklärten Verständnis des christlichen Wesens ebenso zu bedenken. Das liegt dort aber auf der Hand. Denn auch wenn Buddhismus, Hinduismus, Taoismus nicht die Welt-, Sinn- und damit Weisheitslehren (Logos) der griechischen Philosophie zugrunde liegt, wie der christlichen Theologie und logischerweise (aber dort noch offensichtlicher geblieben) dem Islam. Wie zwar die Modelle verschieden sind, aber es um eine Welt geht, bei denen im Osten u.a. von Gleichgewichten gesprochen wurde, die es einzuhalten gilt und damit auch so ein Sinn einzuhalten war. Der nur in unterschiedlichen Modellen erklärt und im Kult vom kreativen Ganzen, dem der Mensch zu entsprechen hat, verschieden umgesetzt werden.

Denn das muss auch den anfänglichen christlichen Denkern klar gewesen sein. Die nicht allein den Manichäern, die den Buddhismus in ihre Weltreligion einbauten, sondern auch hellenistischen Juden und sonstigen kirchlichen Vordenkern die die gesamten Weisheitslehren der Welt bedachten, wie beispielsweise Basilides. Wenn die bei schriftauswertenden Kritikern dafür herhalten sollen, dass das Christentum aus indischem Buddhismus entspringt. Dann ist das zwar Quatsch. Das zeigt aber, wie am Anfang nicht nur die Grenzen offen waren, sondern der gemeinsame Grund in natürlicher Realität noch vorhanden war, die kirchlichen Vordenker Weisheit=Christus auch in östlicher Kosmologie, Naturlehre (Logos) begründen konnten.

Sicher bedarf es noch einer Auswertung der sämtlich im Sinn des Weltganzen, natürlicher Schöpfung (die keinen Designer, Aufpasser, vergeblich zu beweisende Gottheit nach menschlicher Vorstellung unterstellte) ausgehenden Ursprünge der fernöstlichen Lehren. Bei denen nicht von Monotheismus gesprochen wird, weil das menschliche Gottesbild fehlt. Gleichwohl sie den gleichen Sinn des kreativen Weltganzen voraussetzen, den Neuplatoniker Vater nannten. Was spricht daher dagegen, wenn die in diesem Sinn begründete, in gegenwärtigem Wissen auszudiskutierende Weltvernunft, Weisheit, die der Staatspräsident Chinas auch auf dem G20-Gipfel vertrat, dann im Sinn des Tao dort die Rolle der von westlicher Welt bemängelten staatlicher Überwachung einnimmt? Damit der parteiverordnete und überwachte chinesisch Gemeinsinn (derzeit überwachter Nationalsinn), nachdem das kommunistische chinesische Modell zur Weltmacht aufsteigt, auch zur Überwindung von Corona gelobt wurde, nun im Sinn einer „Weltvernunft“ verstanden wird. Und die künftig in Zen-Meditation, Yoga oder sonstigen Kultinstrumenten (die dann auch von Moslems oder Christen genutzt werden) zum Selbst wird?

Möglicherweise wird sich in gewohnter Abgrenzung gerade im orthodoxen Judentum Wiederstand gegen eine gemeinsame Weisheit geben. Aber wenn sich dann zeigt, wie die frühe Aufklärung im Judentum den Heilsweg vorgibt, der weiterzuführen wäre. Und so das Judentum nicht nur vom Vorwurf des Christusmordes aus dem Weg geräumt, sondern dem Antisemitismus begegnet wird. Da sollte sich auch dort aufgeklärten Ein-sicht in einer in der Kultur (ebenso wie in aller Natur) zu bewahrender kreativer Verschiedenheit einstellen. Denn wenn sich der Pentateuch als ein ökumenisches Gemeinschaftswerk erweist, des sich gegenseitigen in Frage stellen lassen. Wie Professor Manfred Oeming in der Vorlesung über das Alte Testament erklärte. Er nicht auf Druck von außen, sondern im strukturellen Pluralismus (das Wesen des Judentums) die maßgebenden Gebote über den einzig und bildlos zu verehren Sinn allen Seins in Kultreform im Namen Josua bedacht wurde. Sich das Buch und Gesetz gewordene Bekenntnis im einzigen Sinn die Juden bisher von anderen Kulturen mit Moses jedoch abgrenzte. Dann kann durch neue gegenseitige Wirklichkeitserschließung in Vielfalt Josua zum weiteren Heil werden: Das Gelobte Land, Leben in Vernunft und Friede bedacht werden. Wie es auch die sich wahrscheinlich als islamischer Herrscher ebenso noch als christlich sehende Kalif der Umayyaden Ab al-Malik erhofften. Der bekanntlich noch in Jerusalem, nicht Mekka den Felsendom baute.

Wo der Glaube an Jesus nicht mehr einem jungen Juden als eigenem Religionsgründer gilt, sondern der aus dem Exil befreiende Juden-Weltkönig, so das Heil in Josua, lat. Jesus in heutiger Weisheit verstanden wird. Da erübrigen sich die Diskussionen, über die verschiedenen Schriften, die im Laufe der Jahrhunderte, ob durch die Übersetzung der hebräischen Texte in griechische Sprache, so theologisch oder durch die lateinische Vulgata (volkstümliche Fassung) auch im Christentum entstanden. Dann zu nationaler Bestimmung wurden. Da ist auch der Vorwurf des Jesus-Mordes, wie die theologische Trennung der Geschwisterreligionen zumindest wissenschaftlich aufgehoben.

Aber bei aller notwendigen Bewahrung der kreativen Verschiedenheit muss sicher der gemeinsame Grund in natürlicher Wirklichkeit jungfräulich wach gehalten werden. Die Berufung auf die verschiedenen Gründergestalten, Propheten, ohne einen gemeinsamen Nenner, zeigte sich bereits im frühen Christentum als Problem. Wie im Korintherbrief, der sich mit Sicherheit nicht an die nach heutiger Hypothese zu unterstellenden 50 von verschiedenen Aposteln (darunter gar Apollos als Weisheitslehrer Alexandriens) zur Gottheit eines Gurus Überredeten richtet, sondern die Uneinigkeit im Frühchristentum anspricht. So dort die Ermahnung notwendig war, sich nicht auf die verschiedenen Apostel, sondern auf Christus zu berufen. So zeigte sich auch am Anfang des Christentums insgesamt, wo Mani-chäismus, Markion-ismus, sich ähnlich die Epikur-ärer auf ihre Gründer, Patrone, nicht die Weisheit im gemeinsamen Sinn beriefen, wie der gemeinsame Nenner in Natur bewusst gehalten werden muss.

Doch wie diese für unseren gemeinsamen Wohlstand, Gesundheit, wie Zukunft maßgebende Weisheit nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern im Sinn der alten Wesentlichkeiten Mensch werden kann. Das wäre auf einer Konferenz mit Naturwissenschaftlern, Psychologen, Neurologen zu bedenken.

10.10. Das neue ökumenische Konzil mit Wissenschaftlern aller Welt

Wenn Sie aufhören, ihr Herz an einen nicht nur bedeutungslos, sondern so auch wissenschaftlich-historisch unhaltbaren gewordenen gutherzigen Handwerksburschen zu hängen, die Weisheit als Christus, wie das historisch Heil und den so erkannten Sinn aller Natur nicht weiter verleugnen. Dann haben Sie die Chance, die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen. Um zu besprechen, wie ist die Weisheit, nach der im gemeinsamen Sinn allen Lebens die aufgeklärte Welt ruft, entsprechend dem im Heil hellenistischer Juden im Namen Josua, lat. Jesus, damit als Christus, wie als Wort auch des arabischen Propheten oder Kulturwesentlichkeiten anderer Weltreligionen zur Welt zu bringen ist.

Sie könnten zu einer derzeit virtuellen Konferenz einladen, die als symbolischen Standort Nizäa oder Konstantinopel hat: Die einzige Stadt der Welt auf zwei Kontinenten, die den Süd-Osten mit dem Nord-Westen und damit auch die Kulturen verbindet. Die daher sicher auch Konstantin nicht zufällig gewählt hat. Und wo über viele Jahrhundert die Hagia Sophia nicht nur in Stein, sondern mehr noch auf den Konzilen an der einheitlichen ökumenischen Definition für eine Volkskult für die heilige Weisheit gebaut wurde.

Als Logo schlage ich Minerva/Athena vor. Die den „lebendigen Geist“ aller Natur- und Kulturwissenschaft über dem Eingangsportal der Neuen Uni verkörpert und unter „Aufklärung“ dazu aufruft, die Religionen der Welt zusammenzuführen.

Nicht als Konkurrenz zu den alten Kulturzentren Rom oder Mekka sollten Sie symbolisch das heutige Istanbul wählen. Die Stadt an der für die Heilige „Weisheit“ eine Kirche gebaut wurde. Wegen der völlig ungeachtet gemeinsamer Weisheit heute gestritten wird, weil ein Museum zur Moschee umfunktionierte wurde und die so weiterhin zwischen den Kulturen steht. Die wäre der beste symbolische Platz ihrer virtuellen Weltkonferenz. Nicht nur um zu bedenken, wie es beim Gottessohn der Kirche, wie beim Wort des Propheten um die eine Weisheit ging, die heute als „Ökologie des Menschen“ zu definieren wäre.

Vielmehr könnten Sie erneut eine Diskussion führen, wie sie der christlichen Dogmatik zugrunde liegt. Aber ob es eine Zeit gab, als der Sohn, damit die Weisheit des ökologischen Weltganzen nicht war und daher der Sohn nicht ewig, gleichwertig mit dem Vater, dem Sinn allen Seins ist oder Vater und Sohn wesenseins sind. Diese damals bekanntlich naturphilosophisch behandelte Frage können Sie auch heute den Naturwissenschaftlern überlassen.

Doch obwohl es heute von untergeordnetem Interesse ist, ob die Prinzipien, Gesetzmäßigkeiten der Natur (Logos), nach denen wir allen Werdens, so in Ökologie, wie kultureller Evolution menschliche Lebensweise, Weisheit begründen, schon immer waren oder erst seit sie sich heute beobachten lassen, ist selbst die alte Diskussion aktuell. Und dass es einen alles überdauernden Grund gibt, der all dem zugrunde liegt, ist selbst dem Hausmeister klar. Der den Studenten aufgrund dessen Müllverhalten ermahnte „Machen Sie nur so weiter, richten Sie die Ökologie zugrunde, dann muss wieder etwas Neues wachsen.“ Wie der transzendente Grund und Sinn allen Lebens die für uns sichtbare Welt überdauert, scheint selbstverständlich zu sein. Ob aber die Weisheit, nach der wir leben müssen, schon vor Urknall, den schwarzen Löchern war, aus denen alles entschlüpft ist, mag nebensächlich sein. Wir müssen uns nur an die Weisheit im offensichtlichen Sinn halten.

Aber wenn durch die Naturgesetzlichkeit heute der Sinn allen Seins, damit die von den Vätern verehrte höchste Wesentlichkeit in ihrer Einzigartigkeit in Frage gestellt wird. So das natürliche Werden oder die so begründete Weisheit an die Stelle seines Sinnes tritt. Damit die höchste Wesentlichkeit (Gottheit) der Väter genau durch das verneint wird, was anfänglich einzig darauf verwies. Und säkulare Ersatz- und Selbstherrlichkeiten maßgebend werden. Da scheinen sich auch die Ängste des Arius, der den prophetischen Bund mit dem Einen und Einzigen Sinn allen Seins, der war und sein wird, wie der davon ausgehender Bestimmung durch die Gottgleichheit des Logos=Christus in Gefahr sah, zu bestätigen.

Mehr noch, wenn heute Gotteserscheinungen, die angebliche Freunde eines Heilspredigers hatten, nun dem Buch, persönlicher Beliebigkeit oder Bauchgefühl nach als die einzige und eine wahre Gottheit gelten sollen. In Mannheim wurde mir und künftigen Berufssschullehrer/innen in Abgrenzung zur griechisch-naturphilosophischen Dogmatik oder heutigem Fatal-Fundamentalismus eine letzte Hoffnung als einzige verbleibende Wesentlichkeit, Gottheit beigebracht. Aber da ihre Neutestamentler Werke über die ins Neue Testament eingeflossene monotheistische Formeln herausgeben, in denen der eine und einzige (in vielen Namen zu verehrende) von vielzähligen griechischen Naturphilosophen Sinn menschlich eingeprägten Gottesbilder der Glaubenstraditionen entgegengestellt wurde. Da wissen Sie selbst, wie dies, was dann Neuplatonikern in ihrer Diskussion unterstellt wird, nicht sein kann.

Auch wenn es in der kulturellen Entwicklung, der jeweiligen Zeit seine Bedeutung hatte, dass nach Missbrauch philosophischer Lehre und sinnverfallenem Mittelalter ein Gott als gemeinsamer Grund dem Buch nach geglaubt wurde. Im aufgeklärten Verständnis könnten Sie mit den Wissenschaftlern darüber nachdenken, wie allein die seit Heraklit Logos, inzwischen meist Ökologie genannte Gesetzmäßigkeit auf den einen und einzigen Sinn verweist, von dem sie ausgeht. Nach dem heute die aufgeklärte Welt allein dann ruft, wenn sie sich für gemeinsame Weisheit einsetzt, Welt-vernunft predigt. Denn wer Weisheit, Vernunft verlangt, setzt einen ungenannten und so heute als menschlich unbestimmbar ewigen Sinn voraus.

Dass ihnen als neuplatonischen Intellektuellen, die maßgeblich aus den philosophischen Bildungszentren des Ostens kamen, nun nicht nur unterstellt wird, Gotteserscheinungen, die die Freunde eines Handwerksburschen nach dessen Tod hatten gegen den in Naturlehre (Logos) erkannten Sinn allen Lebens eingetauscht zu haben. Vielmehr die Studenten im 3. Jahrtausend gar im Glauben gelassen werden, sie hätten über die Gottheit nach Himmelerscheinungen als Wesentlichkeit im Verhältnis zum Logos=Christus, damit der ihnen geltenden Naturlehre und Weisheit über Jahrhunderte philosophisch, teils gar handgreiflich gestritten. Sie wäre dabei nicht einig geworden, ob ein guter Junge schon vor aller Welt am Werk war und hätten sich dann wegen diesem ewigen Handwerksgesellen gegenseitig der Häresie beschuldigt. Das hätten die sich sicher nicht träumen lassen. Wenn die geahnt hätten, dass der Logos=Christus, damit die in früher Ökologie begründete Weisheit zu einem Handwerksburschen wird. Und ihnen dann der Unsinn unterstellt wird, sich Jahrhunderte über dessen Gottheit, Ewigkeit gestritten zu haben. Dann hätten sich die wahrscheinlich Arius angeschlossen oder trotz aller Wesentlichkeit einer menschlichen Ausdrucksweise für die kulturelle Entwicklung und Bedeutung, um Weisheit emotional volksbestimmend zu machen, darauf verzichtet.  

Aber ich möchte nicht wieder in die Argumentation verfallen, wie die in der Gesetzlichkeit des Weltganzen (noch nach metaphysischen Modellen) begründete Weisheit der Sohn im so erkannten Sinn allen Lebens (Vater) war. Wie es auch mit Blick auf die Vorgeschichte, wie die Theologie des Alten, wie Neuen Testamentes völlig selbstverständlich ist.

Bedenken Sie mit Natur- und vor allem Psychologen, Neurologen, Kultur- und Kommunikationswissenschaftlern, wie die Weisheit, nach der heute alle Welt ruft, in erwachsenen, aufgeklärten Kulturkonzepten zur menschlichen Selbstmotivation von damit Weltbürgern werden kann. Warum weder die autokratische Parteiendiktatur Chinas als Überwachungsstaat das Modell der Zukunft ist, um Gemeinsinn, Weltvernunft zu verwirklichen, noch die wieder in Nationalismus zurückfallenden kapitalegoistisch angelegten Demokratien, bei denen jetzt Ökodiktaturen bedachten werden. Gleichzeitig maßgeblich Bibelgläubige einen rassistischen, nationalistischen Populisten wie Trump wählen. So dass im ersten demokratischen Staat der Neuzeit und großen Vorbild für alle Welt von westlichen Medien die Demokratiefähigkeit des Volkes in Frage gestellt wird. Ähnlich wie in der römischen Republik, die den Kaiserkult wieder einführte.

Wo daher der vereinzelt von Josua, so Jesus sprechende Philo von Alexandrien, dem die naturphilosophische Weisheit als Tora, so Gesalbter, König „Christus“ galt, im Namen des hellenistisch-philosophischen Judentums dem Senat die Demokratie der Weisheit im Volk als zukunftsfähiges Staatsmodelle in einer „Josefsgeschichte“ empfohlen haben soll. Einer Geschichte, die sich auf den ersten Blick wie ein Kultmärchen anhört, aber wie heute gedeutet, das jüdische Kulturmodel beinhalte. Bei dem der König die von Menschen gelebte und gewählte Weisheit war. Was ein Kulturmodell war, dem nicht nur die aus Alexandrien kommenden Kaiserberater, wie dann scheinbar auch Konstantin folgen wollte. Und dafür einen neuen volksgerechten Kult jenseits des Judentums ökumenisch ausdiskutiert werden sollte.

Dies, statt Hirngespinste von Sektenanhängern voraussetzend, könnten Sie mit den Teilnehmern ihrer Weltvernunft-Konferenz bedenken, wie die Josefs-Geschichte in aufgeklärter Weise weiterzuführen wäre. Wie in Kulturmodellen von Morgen die Weisheit in Menschen einzuverleibt, zur Motivation mündiger werden kann. Damit diese aus Begeisterung für den Sinn des Lebens, das ökologische Ganze, alle Natur in Weisheit leben, Zukunft gestalten, statt vernichten. Doch allein mit Blick darauf, wie auch im 3. Jahrtausend keine Weisheits-, Weltvernunftprogramme gewählt werden, sondern selbst nationalistische Alleinherrscher als moderne Könige, wird klar. Die menschliche Ausdrucksweise der Weisheit im Sinn aufgeklärt verstandener Kulturwesentlichkeiten war höhst wesentlich. Worüber zu diskutieren wäre, ob sie es auch bleiben muss.

11.11. Zeitgemäße Diskussion um die Wesentlichkeit von Vater und Sohn

Wie wahrscheinlich auch bei den vom Kaiser zu Diskussion über einen neuen universalen Volkskult geladenen Neuplatonikern Weisheit im gemeinsamen Sinn voraussetzten. So wenig wären die Naturwissenschaftler gefragt, um deren Weisheit es geht. Die wird heute in aufgeklärter Welt Gott sei Dank vorausgesetzt, war auch nicht das Thema der Konzile, die sich ökumenisch über den Kult, incl. Feiertage wie eines neuen Exodus, Ostern einigen mussten.

Weihnachten war noch die Wintersonnenwende, so die Geburt der in der Ordnung und Lebenskraft der Sonne erkannten und verehrten Wesentlichkeit, wurde dann erst kurz vor Konstantins Tod folgerichtig erstmals als Geburtstag Christi benannt. Hat auf jeden Fall einen kosmologisch-natürlichen Ursprung, so mit der Erkenntnis kosmischer Weisheit, Sinnhaftigkeit allein in der Wintersonnenwende und nichts mit einem jungen Juden zu tun.

Auch wenn noch ausdiskutieren wäre, was im Sinn der Weltgesellschaft und ihrer Zukunft, damit auch im Sinn der Einzelnen eine „Ökologie des Menschen“ ist. Die auch das Sozialverhalten, Familie und Ehe betrifft. Wo weder traditionelle, buchstäbliche, oft sinnlos gewordene Glaubensgesetze (die hellenistische Christen-Juden als abgelaufen verwarfen) noch beliebige menschlicher Gefühle oder purer Meinung von Volksmehrheiten maßgebend sein können. Weil Berufung auf Glaubensgesetze nicht allein bei der Frage was die gesellschaftlich sinnvolle, der menschlichen Natur entsprechende Lebenspartnerschaften oder die Ehe betrifft, oft dem rationalen Denken und Diskutieren den Weg verbaut. So wäre unvoreingenommen nach der Weisheit, Wohl und Glück der Einzelnen im gemeinsamen Sinn vorgegebener Natur zu fragen. Damit die „Ökologie des Menschen“ nicht nur das rechte Verhalten bei Klima & Co., sondern auch humanistisch-soziale Gerechtigkeit vorgibt. Weil der Mensch auch hier, so wenig wie in Sachen Klima, den eigenen Bauch darüber abstimmen lassen kann, was die Natur, der Sinn des Ganzen vorgibt, Weisheit ist. Aber solange mit der Bibel in der Hand über gleichgeschlechtliche oder möglichst auf Lebensdauer angelegt Ehen geurteilt wird, ist der rationale Blick verbaut. Bei dem wahrscheinlich allein die Sozialausgaben für Alleinerziehende oder das Leid aller Beteiligter in zerrütteten Ehen, so auch auseinandergebrocher Sozialsysteme zeigen, was „Ökologie des Menschen“ sein sollte. Wie ständig in eine liebevolle, „möglichst“ lebendlange Partnerschaft zu investieren wäre. Wozu auch der Korintherbrief, ohne noch um die biologisch bedingte psychisch-emotionale Bindungswirkung zu wissen, dem Mann (wahrscheinlich beiden Partnern) die Nichterfüllung ehelicher Pflichten, unabhängig vom Nachwuchs, nur in begründeten Ausnahmen gewährte.

Was der „Ökologie des Menschen“ entspricht, wäre sicher in weiteren Konferenzen, zwar im Sinn der verschiedenen kulturellen Bedingungen zu bedenken, aber völlig unvoreingenommen von Glaubens-, wie glaubensgegnerischen Vorstellungen in kulturübergreifenden Menschrechten auszudiskutieren. Aber wie in Welt-/Vernunftreligionen ökologische Weisheit, Weltvernunft nicht von den Religionen diktiert, gar aufgrund von nationalen Lehren vorgegeben wird, muss sicher nicht mehr betont werden.

Um visionäre Kulturmodelle für einen nicht staatlich, kommunistisch verordneten Gemeinsinn oder eine Ökodiktatur, sondern ein freies Leben in der für die gemeinsame, damit auch individuelle Zukunft notwendigen Weisheit als „Ökologie des Menschen“ zu bedenken. Bei denen in Kultur- und Naturlehre begründete Weisheit nicht als Last, sondern in Lust auf zur Motivation werden soll. Damit sich die Menschen nicht aufgrund von oft missbrauchten Steuererleichterungen, möglichst zu umgehenden bürokratischen Vorschriften, als Last empfundenen ständig neuen Gesetzen, sondern Verstand und Begeisterung für Weisheit in wahrer Vernunft verhalten. Da wäre unvoreingenommen von Glaubenslehren über Kulturmodelle für Morgen nachzudenken, ob und wie die Welt- als künftige Vernunftreligionen beitragen können, Weisheit zur Selbstbestimmung zu machen.

Noch eine weitere Diskussion, wie wir im Weiter so die Zukunft unserer Kinder vernichten, unsere Nahrungsmittel vergiften, Gesundheit gefährden, wie sonstige Missstände zu beklagen und die katastrophalen Folgen unserer heutigen Lebensideale, ist nicht notwendig. Nur ständig die Probleme aufzuaddieren, ist zwar wichtig, bringt aber keine Lösung. Vielmehr ist die Frage, wie die Weisheit, nach der alle Welt im gemeinsamen Sinn nun bei Virenbedrohung noch lauter ruft, als den nur die Enkel betreffenden ökologischen Krisen, zur menschlichen Lebensbestimmung, Motivation freier, selbstverantwortlicher Weltbürger werden kann.

Auch der Ruf nach einem neuen Weltbild von „Verbundenheit“ oder ökologischer Verantwortung für die Zukunft, wie er im gleichnamigen Buch von Natur- und Kulturwissenschaftlern beschrieben wird, wäre daher vorauszusetzen. Selbstverständlich wird die menschliche Lebenseinstellung, damit auch das Verhalten der ach so freien, sich vernünftig, weise verstehenden Menschen, nicht allein wo die sich nicht weise verhalten, vom jeweiligen Weltbild bestimmt. Was sonst ist der Grund, warum hier Neurologen nach einem neuen Weltbild von „Verbundenheit“ rufen. Das lässt sich in allen Nachrichten über das Alltagsverhalten, wie oft gar mörderischem oder selbstmörderischem Verhalten beobachten. Doch hier ist nicht der Raum, um über die heute in Frage gestellte menschliche Willensfreiheit nachzudenken. Wie die Kulturvorstellungen das Verhalten bestimmen, ist weltweit zu beobachten.

Die Fragen, die vordergründig mit Kulturwissenschaftlern, Neurologen, Psychologen aber auch Physikern und Philosophen zu diskutieren wäre: Wie das notwendige Weltbild von Verbundenheit, damit Weisheit im Gemeinsinn im Volkskult zur intrinsischen Motivation werden kann. Was auch über die Empfehlung von Zen-Meditation hinausgehen muss. Verantwortliches Weltbürgertum, wie es hellenistischen Juden, aber auch griechischen Denkern der Zeit Jesus bestätigt wird, fällt nicht vom Himmel, lässt sich nicht menschlich diktieren. Das ist auch bei allen Wahlen zu beobachten ist. Bei denen oft das Gegenteil der als Voraussetzung für Zukunft erkannten Weisheit gewählt wird. Und das nicht allein bei unseren amerikanischen Freunden, die sich in Berufung auf die biblischen Gestalten und Buchstaben der Weltvernunft verweigert.

So wäre neben den Eingang gestellten Fragen, u.a. wie heute in Ökologie, somit im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit zur menschlichen Wesentlichkeit werden kann, völlig losgelöst von traditionellen Glaubenslehren dann auch zu diskutieren, was können diese dazu beitragen, damit Weisheit menschliche bestimmend werden kann…

Genügt es sich dann aufgeklärt auf die Weisheit im Sinn der alten Wesentlichkeiten, wie Jesus Christus, Mohammed, das Tao oder Dharma zu berufen? Oder ist der gemeinsame Sinn und Grund aller Natur im Sinn der alten Gottheiten zu bedenken? Ein allem gemeinsamer Grund, Sinn, der sich in aller Weisheit zeigt, dieser zugrunde liegt, transzendent über sie hinausgeht.

…Ist den Menschen nur die Weisheit einzuverleiben, nach der sie leben müssen oder müssen die auch den Sinn allen Seins, damit ihren eigenen Lebenssinn im Sinn der alten Gottheiten lieben?

Gleichwohl die Wesenseinheit von Weisheit mit ihrem, damit einem Sinn, der nicht menschliche bestimmbar ist, heute offensichtlich scheint.

…Hat der Sinn aller Welt/Natur, den Menschen auch als eigenen Sinn lieben müssen, um danach zu leben, eine andere Rolle, Aufgabe in Kultur, als die in Ökologie, meist nur grün gefärbten Weisheit? Ist daher von einer Wesenseinheit, aber getrennten Personen auszugehen, verschiedene Rollen, Aufgaben zu bewahren, die die alten Wesentlichkeiten in Kultur hatten und haben müssen?

Ist daher die Eigenständigkeit von Vater gegenüber dem Sohn zu bewahren, gleichwohl ohne die Weisheit kein Sinn und ohne Sinn der war und sein wird keine Weisheit wäre. (Wie das Neuplatoniker, so auch die Vordenker der Kirche nicht nur in der Metapher von Vater und Sohn, sondern der Sonne und ihren Stahlen begründeten und mit Sicherheit hinter dem Sohn/den Strahlen der Sonne keinen jungen Mann sahen.)

Sollten sich daher aus kultureller-naturwissenschaftlicher Einsicht, nicht aufgrund von Traditionstreue, gar Gottesbeweisen, die meist vergeblich nur vorgesetzte menschliche Gottesbilder bestätigen wollen, aufgeklärte Menschen auf die alten Gottheiten berufen, diese weiter als höchste Wesentlichkeit, Grund aller Gaben loben und verehren?

Ähnlich wie das in der Antike zu beobachten ist. Wo bereits Parmenides den in Natur bedachten Sinn in seiner naturphilosophischen Abhandlung im Namen der den Wagen ziehenden Sonnenmädchen, damit alter Gottheiten beschreibt. Wo dann der Sinn der Natur (der in vielen Namen zu verehren sei) im aufgeklärten Verstand als Zeus, damit im philosophischen Monotheismus als Göttervater verehrt wurde. Und wo ähnlich wie die gestorbenen, aber einest Rom groß machenden Gottheiten auch der bei den Juden des Exils abgeschriebene JHWH und die davon ausgehende Bestimmung (das prophetische Wort, das Gesetz der Tora) auferstanden waren, so Kultur in kreativ-aufgeklärter Weise weitergeführt wurde, um Weisheit im gemeinsamen Sinn bestimmend zu machen.

Ist die Welt, der gemeinsame Wohlstand verwerflich oder im schöpferischen, damit im ökologischen Sinn gemeinsam anzustreben, nicht allein geistiges Vermögen aufzubauen, um damit dem gemeinsamen Sinn gerecht zu werden? Denn auch wenn wir nicht mehr von einem dualistischen Weltbild, einem negativen Prinzip ausausgehen müssen. Das oft mit der Materie gleichgesetzt wurde, diese verdammte, so die Welt nicht allein im Manichäismus verneint wurde. Sondern sich heute ähnlich wie im Neuplatonismus alles auf eine Güte, auf einen kreativ-sinnvollen Zweck, damit einen einzigen Sinn als Grund allen Seins zurückführen lässt. Der sich auch im kreativen Zufall verwirklicht.

Die in der gesamten Philosophie, u.a. mit den Kynikern (zynischen Aussteigern) geführte Diskussion, ob die Welt, der Wohlstand der Welt verwerflich sei, wie sie dann auch in früher Kirche (nicht aufgrund der Worte eines jüdischen Gurus) geführt wurde. Wäre die so im aufgeklärten Ernte-Dank auch für die materiellen Gaben zu bedenken, so das Leben, alle Gaben in Dank zu genießen, um Kraft für die kreative Gestaltung von gemeinsamer Zukunft zu haben. So auch das Vermögen nicht altruistisch zu verschenken, wegzuwerfen, sondern im gemeinsamen Sinn, wie eigener Natur einzusetzen?

Aber wie diese Weisheit im gemeinsamen Sinn und Grund allen Seins (damit Gottes) so eine ganz andere Bestimmung bekommt, als gegenseitige menschliche Moralpredigt oder allein Angst vor Katastrophen und Krankheit, was krank, aber nicht kreativ macht, wäre ein ausgiebiges Thema.

…Und wie sie im Sinn der verschiedenen kulturellen Wesentlichkeiten im Kult an Stelle von Größen des Aberglaubens oder Ersatzgottheiten, wie Konsum- und Kapitalegoismus, wie sonstige Herrlichkeiten zur intrinsischen Motivation mündiger Menschen werden kann. Das wäre sicher ein ebenso umfassend zu besprechendes Thema.

Zumal die Größen des Aberglaubens, ebenso wie säkulare Ersatzgottheiten emotional tief einverleibt sind und denen nur mit einer ebenso emotional ansprechenden Größe zu begegnen ist.

Auch weil es in heutiger Gesellschaft völlig selbstverständlich erscheint, wie der Egoismus die Motivation, der einzige Leistungsantrieb der Menschen wäre. Womit die Moralpredigt von Weisheit im gemeinsamen Sinn logischerweise ergebnislos bleibt.

Statt wie in heutiger Gotteslehre in Gottesbegriffen alter theologischer Größen nachzublättern. Da wäre bei Ihrer Konferenz unvoreingenommen von einzelnen Glaubenslehren und der Abneigung dagegen, über zwar visionäre, aber unumgängliche Kulturkonzepte der Zukunft auf unvoreingenommene Weise nachzudenken. Und so auch, ob der gemeinsame Sinn oder die darin begründete Weisheit den alten Vorstellungen, Ersatzgottheiten, Selbstherrlichkeiten und eingefleischtem Egoismus als derzeit einzige Leistungs- und Lebensmotivation entgegenzustellen ist.

…Welche Bedeutung kommt den alten Wesentlichkeiten zu, um Leistung im gemeinsamen Sinn von Last zu befreien, ein Leben im gemeinsamen Sinn aller, damit auch eigener Natur, so Weisheit, Weltvernunft zur Lust werden zu lassen? Sind hierzu die alten kulturellen menschlichen Wesentlichkeiten nicht nur aufgeklärt zu verstehen, sondern müssen diese wieder fleischlich aufleben?

Nicht allein, um die Emotionen anzusprechen, den tief in die Psyche einverleibten menschlichen Vorstellungen etwas entgegenzustellen, die Menschen zu bewegen, zu motivieren. Da werden wahrscheinlich menschliche Ausdrucksweisen, Erscheinungen höchst wesentlich bleiben. Sie sind m.E. auch heute keine doketistischen Scheinwesen, auf die zu verzichten wäre.

Auch bei sich buchstabenhörig auf Jesus Christus, wie auf Mohammed berufende Fatal-Fundamentalisten. Die auch in Amerika das Gegenteil von Weltvernunft wählten, so die im Gegensatz zu der von aller aufgeklärt gepredigten Weisheit stehende Realität, Zukunft bestimmten. Da wird ein Kult, der öko-logische Weisheit im gemeinsamen Sinn, damit nicht nur bei aufgeklärten Denkern, ökumenisch die ökologische Weisheit im Sinn des Weltganzen auch dort bestimmend machen muss, nicht ohne die Altgläubigen weiter maßgebenden Wesentlichkeit auskommen.

Allein mit dem Ruf nach Weisheit in allen aufgeklärten Weltmedien werden die bibelgläubigen amerikanischen Wähler nicht umzustimmen sein. Und mit intellektuellen Diskussionen, wie sie zur vorgerückten Stunde mit David Brecht im Bildungsfernsehen über Utopien der Zukunft geführt, dann jedoch die Philosophie für neue Weltbilder nicht bedacht, das durch Corona möglich geworden Home-Office als großer Wurf gesehen wird. Damit sind noch weniger neue Kulturmodelle zu machen. Die auch Koran- oder Mohammed-hörige Moslems ökologische Weisheit in dessen Namen zu Bestimmung, Motivation werden lassen.

Doch wo David Brecht in seinen Philosophie-Geschichtsbänden mit Logos „Vernünftige Durchdringung der Natur“ beschreibt. Hat er da nicht gesagt, was hinter dem Logos=Christus, dem christlichen Bekenntnis zu Vater und Sohn, wie der Lehre Mohammeds steht?

1212. Kultformen, in denen Weisheit kulturbestimmenden Motivation wird,

aufgeklärte Welt- als künftige Vernunftreligionen sind möglich

Ähnlich wie die Denker der Antike die gesamten Weisheitslehren der Welt bedachten. So u.a. auch das dualistische Christentum des Manichäismus in Fortführung der persischen Philosophie im Namen Zarathustra als eine auch den Buddhismus einbindende Weltreligion entstand. Aber auch hellenistische Juden Alexandriens die gesamte Welt bereisten, kirchliche Vordenker indischen Buddhismus aufgriffen. So wäre in Betrachtung aller Weltreligionen zu bedenken, welchen Beitrag diese in aufgeklärter Bewahrung ihrer Identität erbringen können, um Weisheit, Weltverbundenheit mit dem gesamten Kosmos, damit den Mitmenschen, wie aller Natur zur Motivation zu machen.

Denn wie es nicht reicht, im gemeinsamen Sinn der Welt begründete Weisheit nur zu predigen, täglich die verheerenden Folgen unseres im Grunde unnatürlichen Verhaltens vor Augen zu führen, sondern ein gemeinsamer Kult die Voraussetzung für das Gelingen einer Gesellschaft ist, hierzu menschliche Ausdrucksweisen gehören. Das war den antiken Denkern, die die Rom groß machenden Gottheiten wieder restaurieren wollten, nach vergeblich Probe von Demokratie den Kaiserkult wieder und die sich diesem verweigernden Denker als staatsgefährdende Atheisten verfolgten völlig klar. Auch wenn dann Konstantin umschwenkte und in Folge hellenistischer Juden in ökumenischer Weise einen universalen Volkskult (die Kirche) für die Weisheit bauen wollte. Da muss ihm die Notwendigkeit eines Volkskultes, damit das, was sich in Kulturentwicklung als Voraussetzung aller Hochkulturen, wie gesellschaftliches Gelingen beobachten lässt, klar gewesen sein.

Und so wie in der Antike wären daher die Weltreligionen in aufgeklärter Weise auf ihren Grund zu gehen, auf ihre Tauglichkeit zu bedenken, Weisheit mit den verschiedenen kulturellen Instrumenten zur menschlichen Bestimmung, intrinsischen Motivation zu machen.

Wie können dabei auch die heutigen kulturellen Instrumente, ob moderne Musik, bildende Kunst, Theater, selbst Sport, der bekanntlich eine olympische Kultfunktion hatte, heute dazu beitragen, die Menschen zur gemeinsamen Weisheit zu motivierten?

…Warum sollten dabei nicht auch die alten Lieder, wie vom weihnachtlichen Friedensfürsten weitergesungen werden, wenn das in aufgeklärter Weise dann beim Orgelklang zur emotionalen Begeisterung für die Weisheit im gemeinsamen Sinn, Weltfriede beitragen kann?

…Welchen Beitrag kann Mutter Kirche, damit auch die heutigen Kirchen, wie der gesamte Kult als eine Kulturform leisten, um Weisheit zur Welt zu bringen?

…Wie die alten Kirchenbauten nicht abgerissen, ersetzt, sondern dazu beitragen können, die Menschen für die zu begeistern. Das können Sie möglicherweis bei Ihrer Konferenz nach heutigen technischen Möglichkeiten gar in der virtuellen Hagia Sophie probieren. So wäre zu überlegen, wie Weisheit in unseren Kirchen weiter beim Klang der Orgel und nach Corona wieder möglichen, nach Gottfried Fischer die Menschen am besten emotional verbindenden gemeinsamen Singen, lebendig werden kann.

…Warum sollen Menschen, denen die alten Begriffe bedeutend sind, sie so ihre Emotionen ansprechen können, nicht weiter vom Jesuskind, Friedensfürsten und ähnlich auch in anderen Kulturen singen?

…Wo liegt die Bedeutung der östlichen Traditionen, auch deren verschiedener Meditationsformen, um Weisheit im gemeinsamen Sinn, Verbundenheit mit dem Kosmos, der Welt zu menschliche zu vertiefen, einzuverleiben?

…Wie können Sie die Instrumente und Lehren der verschiedenen Weltreligionen gegenseitig ergänzen, ohne die eigene Identität aufzugeben?

…Was spricht dafür, nicht nur die Verschiedenheit der Weltreligionen im Sinn eines kreativen Austausches, Wachstums zu bewahren, sondern so jeweils an eigenen Wurzeln zu erwachsen um die für die gemeinsame Zukunft als notwendig erkannte Weisheit aus kultureller Profanität zu befreien?

Doch wenn sich so selbst in der Evolution der Phantasie, wie bei allen psychologischen, neurologischen, kulturwissenschaftlichen Überlegungen zeigt, wie die kulturellen Ausdrucksformen (nicht allein Mutter Kirche) weiter notwendig sind, um Weisheit in menschlicher Weise, Wesentlichkeit zur Welt zu bringen. Dann sind in Aufklärung nicht nur erwachsene, sondern rein rationale Welt-/Vernunftreligionen zum Greifen nah. Bei denen alles mit rechten Dingen zugeht, die vielmehr für die in Naturlehre begründete Weisheit begeistern.

Aber so ist auch mehr als klar, wie die dies verhindernde Hypothese von einer Heilspredigerverherrlichung, die Kulturgeschichte auf den Kopf stellt, unhaltbar ist. Wie die Weisheit nicht allein am Anfang der Christenheit stand und es die Aufgabe von somit völlig rational zu begründenden Welt-/Vernunftreligion ist, diese im gemeinsamen Sinn zu verwirklichen.

Worauf wollen Sie noch warten?  Die Probleme der Zeit drängen, Weisheit als Recht und Motivation mündiger Weltbürger zur Welt zu bringen.

Die Begeisterung für die Herrlichkeit, Erkenntnis kreative Gesetzmäßigkeit der Natur und damit Ihren Sinn, die aus Echnatons Sonnenhymnus oder dem Sonnenhut von Schifferstadt, ebenso allen frühen Naturmythen, -kulturen oder den Schriften und Gesetzen der Hebräer, wie anderen durchdachten Weisheitslehren, Weltreligionen spricht. Die könnten Sie hinter den großen Weltreligionen, wie im Bekenntnis christlichen Glaubens freilegen.

Auch wenn das „Gelobte Land“, Leben in Weisheit und kulturellem Frieden ein ewiges, auf Höhe der Zeit anzustrebendes Ideal bleiben wird. Allein die wissenschaftliche Redlichkeit verlangt ein aufgeklärtes Verständnis des christlichen Wesens, von Vater und Sohn. Was dem christlichen Glauben nichts nimmt, sondern seine zeitgemäße Bedeutung zeigt, um Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur zum Recht und bestimmend zu machen.

Mit herzlichen Grüßen, großer Hochachtung vor ihrem Wissen, wie Ihrer Aufgabe

Gerhard Mentzel