Der noch in Bearbeitung befindliche Text dieses Projektes belegt an vielen Beispielen,
-warum es z.B. nach dem, was wir heute über die Entstehung des jüd. Monotheismus in einem Aufklärungsprozess,
-das philosophische Denken und jüdische Reformbestrebungen der Zeitenwende,
-die vielfältigen Anfänge und die Ausbreitung des Christenums
-sowie die von einem hoheitlichen Wesen ausgehenden biblischen Geschichten und Bedeutungsinhalte wissen,
bei Jesus nicht um den gegangen sein kann, der in allen heutigen Lehren wie selbstverständlich als historisch vorausgesetzt und dem ein theologischer Christus zur Seite gestellt wird oder aufgesetzt worden sein soll.

Wie vielmehr von der im antiken Monismus philosophisch definierten und als schöpferisches Wort verstandenen Vernunft allen Werdens bzw. ihrem kulturgerecht-menschlichen Ausdruck (durch Kirche und Kanon) in der Person (=Rolle/Aufgabe)  Josua, gr. Jesus (entspechend dem jüdischen Monotheismus), die messiansiche Wirkung ausging, die biblisch beschrieben ist und so bis zur Aufklärung geführt hat.

Es geht hier nicht um Anschuldigungen an die heutige Lehre, sondern Denkanstöße. Auch wenn immer unverständlicher wird, warum nicht einer der bisher ansprochenen oder angeschriebenen Theologen bereit ist, die heutige Hypothese vom mehr oder weniger göttlichen Gutmenschen zu hinterfragen.

Argumente sind gefragt, die gegen die vorgebrachten Begründungen sprechen. Vielen Dank

Schöpferische Vernunft

Wirklichkeit Jesus

Der christliche Glaube hat seinen Grund verloren. Er ist aufgeklärt wieder zu verstehen

„Auf zur Arche“:

Dem aufgeklärten Verständnis Jesus bzw. dessen, was er am Anfang (historisch) war: Kein egal wie gearteter oder nur anschließend vergötterter Heilsprediger. Vielmehr eine dem gesamten natürlichen Werden zugrunde liegenden kreative=schöpferische Logik/Vernünftigkeit (hebr. Wort), in menschlicher Person (Ausdrucksweise/Rolle). Damit den heute  wissenschaftlich erklärten Ursachen/Grundprinzipien allen kausalen Werdens als Urgrund des monotheistisch-christlichen Glaubens:

Jesus lebt wirklich

Die heutige Theologie setzt Jesus nur eine Dornenkrone auf. Im halbaufgelärten Kurz-schluss wird gelehrt, dass alle christologische Hoheitlichkeit die Verherrlichungsrede für eine Art Heilsprediger war. Doch von dem wäre in Zeiten antiker Aufklärung, Diskussionen um das Wesen der Vernunft kein neuer Bund (Wortverstand, Monotheismus) ausgegangen. Noch kann davon heute eine menschliche Bestimmung ausgehen. Das ewige Wort (hebr. Vernunft allen Werdens, die heute in wissenschaftlichen Begriffen wie Ökologie erklärt, in Sonne und Mond sichtbarer ist, wie in vielen Sonntagspredigten von einem leidenden Menschen als Christus) war König der Juden: des bildlosen Monotheismus. Das Kreuz ist nicht länger als Marterpfahl für einen jungen Rebellen, sondern aufgeklärt als Zeichen des ewigen Lebens in kreativer/schöpferischer Vernunft zu verstehen: Auf(v)erstehung.

Christen brauchen ein gesundes Maß an Verrücktheit. Die Kirche braucht keine Salonchristen, sondern Menschen, die unbequemen Dinge sagen und sich nicht scheuen, wohlsituierte Verhältnisse zu stören.

(Papst-Messe am 16. Mai 2013)

Auch wenn diesem Wunsch von Franziskus entsprochen wird. Es sind die Spuren seines Vorgängers Benedikt XVI., die Frage nach einer mit Verstand einsehbaren schöpferischen Vernunft als Wesen des christlichen Glaubens,die hier weitergegangen werden: Bisher ausgebliebene Antworten über das realhistorische Wesen Jesus, wie seiner Realisierung im wissenschaftlichen Weltbild von Heute gegeben werden.


Wir stehen vor einem gewaltigen Kultur-Wandel

Die naturwissenschaftliche Aufklärung war erst der halbe Weg zum Zeitalter der Vernunft. Der auch um seine kulturellen Wurzeln aufgeklärte Mensch von Morgen wird sich nicht mehr auf einen mehr oder weniger göttlichen Wanderprediger berufen bzw. diesen belächeln. Er wird weder ein vorgesetztes menschliches Gottesbild beweisen, blind glauben oder verneinen wollen. Wer sich für den seit dem Sternenstaub vernünftig beschriebenen Fluss allen Lebens/Werdens nach wissenschaftlicher Welterklärung begeistert, wird dies und was danach als vernünftig ausdiskutiert ist, als eine Bestimmung versteht, die bei den Alten Wort (Vernunft/ Logos) war, den Namen Josua/Jesus hatte. Er wird daraus auf mündige Weise eine schöpferische Verant-wort-ung ableiten, die zu einer auf kreative Weise Zukunft gestaltenden, ökologischen, weltökonomischen, sozial nachhaltigen bzw. ganzheitlichen Lebensweise in kulturübergreifendem Frieden führt.