Allein Naturlehre: Logos als Weisheit, Wort und Sohn offenbarte den Vater

Hier werden Vorlesungen über die frühe Kirchengeschichte, damit die christologische Diskussion der ersten Jahrhunderte, den Korintherbrief, wie die Geschichte der Neuzeit aufgegriffen um zu zeigen:

Wo Logos=Sohn stand, war in Natur begründete Lehre. Die vergleichbar mit heutiger Ökologie auf einen menschliche unbestimmbaren Sinn/Grund allen Seins (JHWH) verwies, wovon eine Weisheit ausging, die hellenistischen Juden als Wort/Bestimmung im Sinne der Moses-Propheten verstanden.

Daher ist es Aufgabe theologischer Wissenschaft, Evolution oder Ökologie unvoreingenommen als die bestimmende schöpferische Wirklichkeit, Sohn und Wort Gottes verständlich zu machen. Das die Vätergottheiten offenbarte, so bei den verschiedenen Kindern Abrahams in unterschiedlicher Weise kult(ur)bestimmend wurde, den nationalen Glaubenslehren im Namen Moses, Jesus oder Mohammed zugrunde liegt. Damit die vielfach vergeblich gepredigte Weltvernunft, ökologische Weisheit, so in Synagoge, Kirche, wie Moschee von mündigen Weltbürgern gemeinsam gefeiert werden kann. Dann begeistert vom Leben, wie aller Natur, im Namen JHWH, Gott oder Allah in schöpferischer Verant-wort-ung gelebt wird.

Logos, Lehre, war Christen nicht die Lehre nach Buchstaben des Gesetzes, wie dies die Schriftgelehrten des traditionellen Judentums vertraten, die Pharisäer predigten. Die Lehre vom natürlichen Werden in einem monistischen Ganzen nach kausalen, vernünftigen Gesetzen offenbarte ihren ewigen Sinn/Grund: JHWH der Propheten. Die Naturlehre offenbarte zur Zeit des so gegebenen Heils „Jesus“ die schöpferische Wirklichkeit als bestimmendes Wort, so begründete Weisheit als „Christus“. Was bisher nur dem Gesetz nach für Beschnittene galt, war damit in universaler Lehre/Logos lebendiges „Wort“ und „Sohn“. Dieser eine, allein in „natürlicher“ Schöpfung gezeugte (noch in Äonen-/Vernunftmodellen erklärte) Sohn, begründete in Wissen/Erkenntnis nicht nur die Weisheit, die Juden König war. Der Logos/Sohn verwies auf den umfassenden Grund/Sinn allen Seins, der nun statt menschlicher Herrscher zur Kulturbestimmung, dann auch von denen verehrt wurde, die bisher menschlichen Söhnen opferten und Mysterien-Gottheiten verehrten. Auch wenn bereits die Götterväter Zeus/Jupiter im philosophischen Monotheismus Ausdruck des Öko-Logos waren.

 Und so sind durch die Hochschullehre die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die in Ökologie begründete Weisheit nicht allein im Namen Jesus und seinem Vater in aufgeklärter Weise zur Kult(ur)bestimmung mündiger Weltbürger wird.

Denn mit einem christologischen Hirngespinst, das einem bibelschlauen Heilsprediger aus apologetischen Zwecken aufgebunden wurde, um seine Sekte der hellenistischen Bildung an Stelle Zeus und seiner auch kaiserlichen Söhne schmackhaft zu machen, wie es heutige Historien-Hypothese voraussetzt, lässt sich weder die christologische Diskussion, nicht einer der anfänglichen Denker oder der kulturelle Wandel erklären. Bei dem der christliche Sohn auch für Griechen und Römer, wie die Völker des Westens zur Kult(ur)bestimmung wurde.

Heute lässt sich verstehen, warum die von Reformjuden in einem höchsten Sinn/Grund allen Seins in früher Natur-/Kulturlehre (Logos) definierte, auf diesen verweisende Weisheit „Christus“ mensch-werden, auch in der Weihnachtsgeschichte in kulturgerechter Weise ausgedrückt werden musste. Wie so das gegeben Heil „Jesus“ katholisch im WvK der bekannten Geschichte(n) zur Welt gebracht wurde. Doch die heutige Historien-Hypothese stellt dieses selbst freigelegte Wissen geradezu auf den Kopf. Denn wie es bei dem, was als Logos=Sohn galt und im rhetorischen Schäma zum Licht der Welt wurde, um den im Kurz-schluss an den Anfang gestellten jungen Mann gegangen sein soll, ist unerklärlich geworden. Wie der heute als historisch gelehrte Handwerksburschen dann in der Bedeutung des Logos, damit der Weltvernunft, wie des wahren einen auf den Vater verweisenden Gottessohnes heiß diskutiert worden sein soll. Das zu unterstellen, ist der glatte Wahnsinn.

Die antike Natur-, Vernunft-, Sinn-, Sozialehre, wie sie sich heute meist als Ökologie (auch des Menschen) ausdrückt, galt hellenistischen Juden-Christen als Wort, Weisheit und war so der wahre eine Sohn. Dieser Sohn war für Juden nicht nur König, Kulturbestimmung, sondern hat wie das Wort die Vernunft des Sprechers oder die Strahlen der Sonne seinen „einen“ allumfassenden Grund/Sinn (JHWH) offenbar gemacht. Die in Naturlehre (Logos) begründete Weisheit als „Christus“ war so die gegebene historische Heilswirklichkeit „Jesus“. Und dessen aufgeklärtes Verständnis war und ist die Voraussetzung für ein schöpfungsgerechtes, zukunftsverant-wort-liches Verhalten und Friede zwischen den Kulturen.

An Vorlesungen über die frühkatholischen Theologen sowie den Korintherbrief, vorweg Philo (was wir heute über die in sämtlichen antiken Lehren  gründende jüdisch-hellenistische Religionsphilosophie der Zeit „Jesus“ wissen) wird deutlich gemacht…

…wie am Anfang die frühe naturwissenschaftliche Lehre/Logos, vergleichbar heutiger Ökologie stand. Die als Wort (Vernunft) verstanden, so die jüdische Weisheit begründete, damit „Christus“ und wahrer „Sohn“, somit das historisch gegeben Heil „Jesus“ war.

…wie es daher mit keinem Wort, an keiner Stelle, an keinem Ort, in keiner der Kulturdiskussionen um den heute vorausgesetzten jungen Mann oder ein christologisches Hirngespinst des Glaubens ging, das diesem aufgesetzt wurde.

...wie daher die Hypothese, dass der historische Jesus als eigentlicher Grund ein egal wie gestrickter junger Mann war (was nicht nur die Theologie/Christologie lächerlich macht), unhaltbar geworden ist.

…wie so die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen wären, dass mündige Menschen in kulturelle Grenzen überschreitender Weise die ökologische Weisheit, Weltvernunft nicht nur gegenseitig predigen, sondern als gemeinsame Kult(ur)bestimmung verstehen. Und so auf eine für die Natur, den Lebensfluss (Logos, Sohn, Christus, Wort des auch arabischen Propheten) begeisterte Weise in kulturellem Friede gemeinsam in schöpfungsgerechter Weise Zukunft  gestalten, statt weiter zu zerstören.  

wie die neutestamentliche Forschung dazu im Weiterdenken der historischen Kritik die wissenschaftliche Voraussetzung schaffen kann wird in einem Brief deutlich gemacht, der zwar an Professor Lampe adressiert, aber an alle theologischen Arbeiterinnen und Arbeiter gerichtet ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Professor Lampe,

Ihre Auslegung des Korintherbriefes, wie die Vorlesung über die frühe Kirchengeschichte, bei der Professor Strohm bei den Kirchenvätern angekommen Origenes und dann die christologische Diskussion und den Weg zur katholischen Staatskirche vorstellte, veranlasst mich zur wiederholten Bitte, das historische Wesen Jesus in neuer Weise zu bedenken. Wie es in der Zeit, in der Professor  Löhr rationalistische Denker wie Adolf von Harnack, Albert Schweizer oder die Tübinger Schule vorstellten, noch nicht gegeben war.

Dank des heute auch von Ihnen vorgestellten Wissens, ist die Hypothese von einem jungen Mann als historischen Jesus, den die Studenten dann auch beim Logos=Sohn des Origenes im Kopf haben, nicht mehr machbar. Vielmehr lässt sich so versehen, wie es künftige Aufgabe der Studentinnen und Studenten wäre, im christlichen Kult die Weisheit, die heute vergeblich gepredigt wird, im Namen des Sohnes wie des Vaters zu feiern. Damit sich mündige Menschen begeistert vom natürlichen Lebensfluss nach heutiger Lehre/Logos verant-wort-lich verhalten, gemeinsam Zukunft gestalten. Wie daher nicht allein in christlicher Theologie Antworten auf die gewaltigen Herausforderungen unserer Zeit gegeben werden können.

Denn auch mit Ihren hervorragenden Ausführungen über den Korintherbrief, bei denen deutlich wurde, wie bewusst das rhetorische Schäma gewählt wurde, damit die in Naturlehre begründete Weisheit (der Logos-Christus) im Wandel der Zeit immer wieder neu verstanden, in Kultur zu einer schöpferisch verant-wort-lichen Lebensweise zu werden kann, kann die Welt nicht wirklich etwas anfangen. Nicht, solange Sie dann nur einen charismatischen Wanderprediger vor Augen hat. Wovon nur Sie befreien können.

Die historische Kritik kann nur von Ihnen auf wissenschaftliche Weise weitergeführt werden, um so das christliche Wesen in aufgeklärter Weise als das verstehen zu lassen, was kein frei schwebender Weltgeist nach mathematischer Berechnung oder metaphysischen Modellen mehr ist. Wie vielmehr das, was nach heutiger Lehre als Weltvernunft, ökologische Weisheit gilt und rein politisch, zweckmäßig auch in der Kirche vergeblich gepredigt wird, als das gemeinsam mündig zu feiern ist, was an Weihnachten das Licht der Welt erblickte. Was dann auch  aus dem Mund des arabischen Propheten sprach, so vermittelt wurde.

Denn wie das, was der Antike als Logos/Lehre galt, so die auch für das menschliche Leben, die heute mehr als modernen Sozialehren des Mittelplatonismus maßgebliche Größe damit eine Naturlehre war, wissen Sie. Und auf den alten Naturlehre-Begriff zurückgreifend prägte  der  Monist  Ernst Hackel den Begriff „Ökologie“. Der somit weitgehend das zum Ausdruck bringt, was den antiken Logos-Begriff ausmacht: Wo nach demWandel vom Mythos zum Logos eine alles durchwaltende Vernunft, besser eine Sinnhaftigkeit, schöpferische Gesetzmäßigkeit natürlicher Prinzipien als auch maßgebend für das Miteinander der Menschen gesehen wurde. Wenn wir nach einer „Ökologie des Menschen“ rufen, wird uns so deutlich vor Augen geführt, was Logos=Sohn war, als bereits den Propheten maßgebendes Wort/Bestimmung verstanden wurde.

Der christliche Sohn, der einzig auf den Vater verwies, so Kulturbestimmung war, ist so wissenschaftlich erklärt, universal gültig und weitgehend selbstverständlich. Doch wie sollen aufgeklärte Menschen wieder im Sohn den Vater, in ökologischer Weisheit auch das Wort des Propheten, den Wille Allahs erkennen, wenn Sie ihren Studenten beibringen, am Anfang sei nur Handwerksbursche gewesen, den man als Logos, Christus, Sohn hingestellt hätte?

Doch die Hypothese, dass ein wanderpredigender Guru von seinen Anhängern in Trauervisionen als Christus gesehen, dann für die Bildung als Sohn und Logos ausgegeben wurde, ist hinfällig. Allein die Vorlesung über Origenes, wie Ihre Korintherinter-Interpretation lässt keinen anderen Schluss zu: Am Anfang stand das, was wir heute Ökologie oder Weisheit nennen, als Sohn auf den Vater verwies, Christus und so gegebenes Heil im Sinne Josua, lat. Jesus war. Was so in wissenschaftlicher Weiterführung der Heilsgeschichte „Jesus“ durch Sie wieder auf mündige Weise zu gelebter kreativer Verant-wort-ung und Kulturbestimmung führen könnte.

1.       Sohn und Wort im antiken Denken: Zusammenfassung allen Wissens, aller Lehren: Logos

Philo von Alexandrien, stellvertretend für das gesamte hellenistische Judentum der Diaspora, das im neuen Verstand/Bund von Josua, Jesus sprach, die christliche Theologie (Christologie) entwickelt, der die katholische Kirche folgte und aus dem bekanntlich auch die Texte des Neuen Testamentes hervorgingen, kommt hier zu Wort:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des 3. Jahrtausend,

auch wenn dies nicht neu ist, Ihre Geschichtswissenschaftler alles selbst aus den Schriften unserer Zeit erarbeitet haben. Es freut es mich helfen zu können, auf der Basis des von Ihnen freigelegten Wissens über unsere Zeit mit den Missverständnissen in Sachen Wort und Sohn Gottes aufzuräumen.

Von meiner Perspektive aus ist geradezu unfassbar, wie Sie bei dem, was uns als Logos/Lehre und wahren Sohn galt, als Christus im Verhältnis zum Vater heiß diskutiert wurde, einen bibelschlauen Handwerksburschen aus Galiläa oder ein aufgesetztes Hirngespinst des Glaubens unterstellen!

Wie sollen wir einen jungen Guru zum Christus gemacht, als fleischgewordene Natur-/Vernunftlehre beschrieben und dann auch noch in dieser Weise diskutiert haben? Auch wenn meine Texte, die stellvertretende für das hellenistisch aufgeklärte Judentum der Diaspora und dessen bildhaft-allegorischen Verstand Moses stehen, durch die allgemeingültige (katholische) Mühle gehen mussten oder manche gar erst dort verfasst wurden. Sie wissen, wie Logos für unsere Zeit keine fromme Phantasie war, die man einem charismatischen Religionsrebellen aufbinden konnte, um ihn als Gottessohn auszugeben. Wie Logos für die gesamte Lehre stand, die wir in Natur und deren Gesetzmäßigkeit begründeten. Wo wir so auch die auf Gemeinsinn angelegte Soziallehre, schöpferische Verantwortung (als Juden in JHWH) begründeten, nach der Sie alle rufen.

Sie wissen auch, wie diese Lehre von Wanderpredigern, insbesondere von Kynikern vertreten wurde. Und so sind die Geschichten zu verstehen. Die die Geschichte der von uns als prophetische Bestimmung verstanden Lehre, damit des in Folge Moses historisch lebendigen Heil „Josua, lat. Jesus“ aus verschiedenen Perspektiven beschreiben. Was bei Ihnen im Westen nur im WvK zur Kulturbestimmung werden konnte. Wie es von mir schon mehrfach anhand von Vorlesungen über die biblischen Geschichten konkretisiert wurde. Denn nicht erst, wenn Sie dann die Theologie des Neuen Testamentes erklären, machen Sie klar, dass es den theologischen Literaten unserer Zeit nicht um einen bibelschlauen Handwerksburschen ging, der als Wanderprediger unterwegs war, sondern was uns als Lehre/Logos nun das gegeben Wort, schöpferische Bestimmung war. Die im Westen in diesem  Bild zur Welt gebracht wurde.

Und spätestens, wenn Sie dann bei den Apologeten, den Kirchenvätern wie Irenäus oder Origenes ankommen und lehren wie der Sohn den Vater offenbarte. Dann ist es für mich völlig unfassbar, wie Sie Ihre Studenten verschweigen, dass für uns nicht nur Logos drauf stand. Wie vielmehr genau die Lehre drin war, die heute an den naturwissenschaftlichen Fakultäten nur in fortgeschrittener Weise gilt, aber bei uns kulturgerecht gefeiert wurde. Wundert es Sie daher als theologisch gebildete Seelsorger, dass die an Weihnachten gepredigte ökologische oder sozial-gemeinsinnige Lehre kaum mehr als heiße Luft ist? Wie der moderne Logos bei Ihnen noch weit bestimmungsloser bleibt, als bei den im Namen unglaublich gewordenen Gottheiten predigender Philosophen oder Pharisäer. Mit Blick auf Ihren jungen Mann und seinen dann wissenschaftlich für Tod erklärten Vater, ist die Predigt doch noch weit bedeutungsloser, als die Sozial- und Weltvernunftlehre unserer Gottesmysterien treuen Kollegen.

Denn was uns als Wort Gottes, besser eines unsagbaren Grundes/Sinnes galt, wissen Sie ebenso, wie dass auch der vielgerühmte Sohn für uns mit dem identisch war, was wir als Logos/Lehre bezeichneten. Was nicht nur die kausalen Prinzipen des natürlichen Lebensflusses oder monistischen Ganzen des Mittelplatonismus umfasste. Von unserem „denkenden Glaube“ (so der Alttestamentler Otto Kaiser in meiner Biografie) ist bekannt, wie wir die gesamten philosophischen Natur- und damit Vernunft-, Sinn-, wie Sozial- und Verhaltenslehre der Antike einbanden, die Welt bereisten, selbst philosophisch-buddhistische Systeme mit berücksichtigten.

Warum daher für uns Juden das die Lehre als „Wort“ eine viel weitreichendere Bestimmung war, als die griechisch-römischen Gottessöhne und philosophische Reden, so für ein schöpfungsgerechtes, gemeinsinniges Sozialverhalten maßgebend war, will ich gerne deutlich machen. Auch wie wir nicht unserer Vernunft und Weisheit in den Mund alter Gottheiten oder eines himmlischen Handwerkers hineinlegten, sondern das, was im kreativen Sinne Weise als Vernünftig erkannt war, auf den uns maßgebenden höheren Sinn/Grund allen Seins (JHWH) verwies, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Aber das ist Ihnen als Theologen klar.

Was Ihre Zeit als eine ökologische Weisheit, als vernünftig sieht, gegenseitig nun auch in der Kirche predigt, hätten wir nicht einfach einem vorgesetzten Gottesbild, gar einem Aufpasser in den Mund gelegt. Wo Vernunft und Weisheit war, haben wir dahinter einen ewigen Sinn/Grund des Weltganzen (JHWH) gesehen. In diesem Sinne wäre die Ökologie des Menschen für uns nicht nur einfach menschlich-zweckmäßige Kulturbestimmung gewesen. Die Lehre (Logos) im Verständnis des bereits den Propheten geltende Wortes hat den offenbar gemacht, den bereits die frühen Moses-Philosophen als weltbestimmend verehrten. Was sie von menschlich-mysteriöser Gottheiten und alter Opferkult-Bilder befreite, als einzig maßgebenden, seienden Grund aller Gesetze feierten. Auch wenn dies auf kulturell kreative Weise im Rahmen ihrer alten Mythen, Kultursprache geschah.

Wer die Geschichtswissenschaftler nicht umsonst arbeiten lässt weiß, wie in unserer Zeit das, was wir mit Logos bezeichneten, in philosophischer Lehre aus der monistisch erkannte frühen Ökologie ableiteten. Was bisher in Form von Gottessöhnen mit viel Stierblut in geheimnisvollen Ritualen und meist Männermysterien verehrt wurde, war für uns so der wahre Sohn. Und wenn ein Philosophenkaiser wie Marc Aurel, der auf die Verehrung der alten Gottheiten bestand, die Rom groß gemacht hatten, privat Serapis verehrte. Worin ägyptische All- ebenso wie Heilsgottheiten, egal welchen Namens oder Zeus auferstanden waren. Dann war auch dies bereits Ausdruck dessen, was für Sie nur inzwischen weit besser als uns, auf naturwissenschaftliche Weise Sinn macht. Um so abenteuerlicher und unerklärlicher ist es daher, wie Sie die Studenten im Glauben lassen können, in historischer Wirklichkeit sei der uns geltende Logos=Sohn (so im Schaubild des wachsenden und wieder in Materialismus verfallenden Kulturverstandes bei Origenes) nur ein Handwerksbursche oder christologisches Hirngespinst gewesen.

Auch wenn neben den 10 Kurz-Geboten für götterfeien Kult und menschliches Zusammenleben über 600 Lebensregeln, von Vorschriften über die richtigen Speisen, das soziale oder nachhaltige Verhalten bis zur Hygiene, selbst dem Ort der Notdurft durchaus sinnvolle Lebensregeln, für das menschliche Sozialgefüge nach unserer Sicht die Voraussetzung für Leben in Gemeinschaft waren. Und auch wenn wir im Kult nicht umhin kamen, alte Gottesnamen für die schöpferische Wirklichkeit zu gebrauchen, als psychologisch gebildete Seelsorger in menschlicher Weise der alten Mythen sprachen. Wir haben die Vernunftgebote unserer Zeit keinem göttlichen Handwerker in den Mund gelegt, der als Aufpasser eingreift, zu überreden wäre und so abgeschrieben ist. Wer zeigt, wie der Logos (damit die Natur- Vernunftlehre) den Vater offenbarte, sagt alles über unser sogenanntes Gottesverständnis. Einzig der Logos/Sohn, damit die philosophische Lehre hat auf den ewig seienden Vater (JHWH) verwiesen, von  dem diese Weisheit und Vernunft ausging.

Die Probleme, die ihre Zeit im buchstäblichen Verständnis mit der Bibel und Ihrer Kultsprache hat, die naturalistischen Jünger Richard Dawkins dann zynisch (kynisch) auf den Punkt bringen, sind uns hellenistischen Juden allzu gut bekannt. Wenn sie im Brockhaus „Allegorie“ aufschlagen, werden Sie zu Recht auf mich verwiesen: Wir haben jedoch nicht nur das Alte Testament verworfen, sondern auf bildhafte Weise verstanden. Diese kreativ-bildhafte, volksverständliche und die Kulturen verbindende Kultsprache im rhetorischen Schäma war das Handwerk unserer Literaten, deren Geschichten Sie heute als hohe Schule der Theologie auslegen.

Während unbeschnittene Griechen und Römer den in Naturlehren (Logos) beschriebenen sinnvollen Lebensfluss, wie das monistische Ganze, als Sohn bezeichneten und in den bekannten Gestalten auch als Vater wie Zeus verehrten, ging die Lehre bei uns von einem ewigen Grund/Sinn aus. So war die davon ausgehende Bestimmung (Wort als Sohn) nach dem Wandel vom Mythos zum Logos für das verant-wort-liche Verhalten im Alltag weit kulturbestimmender, als die Kaiseropfer, Orakel und stierblutige Gottesmysterien. Und so wundert es sicher nicht, dass sich auch immer mehr Römer weigerten, den alten Gottheiten zu opfern, diese sich für das von uns geöffnete Judentum begeisterten, das nun auf universalen Füßen der philosophischen Lehre/Logos stand. Denn mit der Sekte eines Handwerksburschen, zu der die Menschen rund um das Mittelmeer angeblich nur überredet wurden. hat die von uns ausgehende, sich in zahllosen christlichen Bewegungen ausdrückende Mission nichts zu tun. Den Wandel im Pharisäertum, der über die anfängliche Vielfalt von sich mehr oder weniger am Judentum orientierten und sich bekämpfenden Bewegungen, die dann auf katholisch-allumfassende Weise zur Weltmission wurden, können Sie bei uns beobachten.

Aber allein zu wissen, wie die gesamte Antike die verehrten Gottessöhne in dem begründete, was auch uns als Natur-, Sinnlehre (Logos) galt und damit uns als eine von einem ewigen Grund ausgehende Bestimmung (Wort) für ein schöpfungsgerechtes Leben maßgebend war. Wie so das zur Kulturbestimmung wurde, was die Stoa in philosophischer Rhetorik und kulturell mysteriösem Tam-Tam vergeblich predigte. Das sagt doch alles.

Dann jedoch zu unterstellen, ein bibelschlauer Handwerksbursche wäre nach seinem Tod als Lehre und Wort, damit nun universale Bestimmung gesehen oder hingestellt worden. Und der hätte auch noch das offenbart, was auch die Römer in Zeus als Vater ausdrückten, uns nicht als himmlischer Handwerker, sondern als unsagbarer ewig seiender Grund/Sinn des Ganzen (JHWH) galt. Ist das nicht der glatte Wahnsinn?

Aber ich will Sie keineswegs kritisieren, sondern bitten, die christliche Geschichte aus geschichtlicher Perspektive zu lesen. Vom hellenistischen Judentum aus, bei dem das als Wort und Sohn zur Kulturbestimmung wurde, was Sie weitgehend  vergeblich predigen und in Ihrer Zeit noch weit dringlicher wäre, als bei uns.

Philo beschreibt hier mit seiner philosophischen Ratio keineswegs den Volksverstand und Volkskult der Zeitenwende. Dem bereits er in religionswissenschaftlichem Verstand seelsorgerisch (psychologisch, neurologisch, kommunikativ-kulturwissenschaftlich) gerecht werden musste. Was dann noch mehr die Praxis der dem Westen gerechten römisch-katholische Kirche in ihrer allumfassenden Ausdrucksweise mit dem Wort vom Gottessohn am Kreuz im rhetorischen Schäma war. Was heute möglicherweise zu Irretationen führt. Doch im Sinne des anfänglich denkenden Glaubens, der zur Christologie und dem Logos=Sohn so offenbarenden Vater führte, ist zu fragen, was es mit Wissenschaft zu tun hat, wenn…

…weiter unterstellt wird, dass ein besonders  belesener Jungzimmermann der eine Sohn und das lebendige Wort, damit die schöpferische Wirklichkeit, deren Lehre gewesen oder als diese ausgegeben worden sei?

…ein trinkfreudiger Kyniker (dem die naturwissenschaftliche Lehre bei seiner zynischen Kulturkritik sicherlich maßgebend war, ähnlich modernen Aussteigern) für Bildungsbürger apologetisch als das ausgeben wurde, was sämtliche antiken Denker in Natur-/Vernunftlehre (Logos) als sinnvoll sahen. Und was so Juden als eine von einem unsagbaren Grund/Sinn ausgehende, so bestimmende Weisheit verstanden, die ihnen der wahre König war.

…von griechischen Philosophen, die im Johannestext so auch den Jesus aller anderen Geschichten deuten, ein junger Mann als fleischgewordener Öko-Logos beschrieben wurde? Gleichwohl auch im Korintherbrief davon gewarnt wurde, die verschiedenen Lehrer und Schulen über den Grund ihrer Lehre, damit die in schöpferischer Wirklichkeit begründete Weisheit zu stellen,

Womit dann nicht nur die Studenten denken müssen, dass der junge Mann der eigentliche Grund der gesamten christlichen Lehre gewesen sei. Wenn ein religionsrebellischer Landstreicher, der mit seinen Groupies um den See zog, von einem geheimnisvoll gewandelten Sektenpolitzisten als lebendige Weisheit verkündet wurde als die christliche Offenbarung, einzige Begründung Gottes gilt. Dann wundert es nicht, dass der wissenschaftlich für tot erklärt ist und so alle Predigt von Weltvernunft nur als menschliche Rhetorik verstanden wird.

Wenn gelehrt wird, wie die Schrift einen dreifachen Sinn hat, der nach zugrunde liegendem Schäma im Wandel der Zeit immer wieder neu entdeckt werden muss.  Dann aber in einer Zeit, bei der der biblische Text weder noch eine erbauliche Bedeutung hat, noch das Verhalten bestimmt, nicht aufgeklärt nach dem Grund der Geschichte(n) gefragt wird. Wenn  die Studenten im 3. Jahrtausend im Glauben gelassen werden, ein Wanderpredige sei für die antike Bildung als das ausgegeben wurde, was ihre Natur-/Sinnlehre/Logos ausmachte und so der Grund des Glaubens und der Schrift. . Wie soll man das beschreiben?

Doch „Gott sei Dank“ hat die historische Forschung, wie die naturwissenschaftliche Lehre den Weg frei gemacht. Damit die Studenten nicht weiter denken müssten, der Sohn wäre in Wirklichkeit nur ein junger Guru gewesen. Der dann, wie nicht allein der katholische Theologe Karl-Heinz nachweist, auch zu Mohammed, so der Christus im arabischen und arianischen Sinne als vom Propheten vermitteltes Wort, selbst numismatisch zu sehen, umgemünzt wurde.

2.       Die historische Kritik, wie die naturwissenschaftlicher Lehre hat den Weg frei gemacht

Allein sich die Glaubensgeschichte im 19. Jahrhundert zu betrachten macht klar warum bei Friedrich Hegels metaphysischen Spekulationen oder Adolf von Harnacks rationalistischer Betrachtung Jesus die Zeit noch nicht reif war. Erst durch naturwissenschaftliches Weiterdenken und rationalistische christliche wurde der Weg frei. Um die in natürlicher Schöpfung nach heutiger Lehre begründete Weisheit wieder als das zu verstehen, was Christus ausmacht..

Bereits die Geschichtsvorlesung von Professor Strohm hatte deutlich gemacht, wie durch die Aufklärung der christliche Religion der Grund entzogen wurde, sich die Theologen als „zwischen den Zeiten“ verstanden, auch deistische Versuche einer Natur-/Vernunftregligion scheiterten. Wie dann im 19. Jahrhundert Religion gerade in Preußen von großem Interesse war, im Kirchen- und Kulturkampf versucht wurde, das Christentum neu zu begründen, auf rationale Beine zu stellen oder wie bei Marx verworfen wurde, zeigte Professor Löhr.

Es trifft sicher zu, dass man Theologen wie Schleiermacher im Hinterkopf haben muss, um heutige systematische Theologie zu verstehen. Oder rationalistische Denker wie Harnack, um den historischen Jesus zu verstehen, wie er heute gelehrt wird. Und so ist zu zeigen, wie erst heute die Zeit für Antworten gegeben ist, die im 19. Jahrhundert noch nicht möglich waren.

Die Aufgabe, die Vorstellungen von ihren Überwucherungen zu befreien, die dem jeweiligen Verstand der Zeit entsprachen, so trugen, geht weiter. Denn wie alle Frage nach einem historischen Jesus im alten Stil, damit nicht nur Harnacks rationalistisches Bild nur das eigene Spiegelbild lieferten, hat bereits Albert Schweizer deutlich gemacht. Doch heute ist der Theorie des absoluten Geistes, mit der Hegel metaphysisch oder Ferdinand Bauer in der Tübinger Schule durch die historisch-kritisch Methode das Christentum rekonstruieren wollten, auf einen Nenner zu bringen. Auch  Bruno Bauer oder radikalkritische Zweifel an der historischen Tatsache der Evangelien, sind längst durch die Hochschullehre eingeholt. Um so den Logos, mit dem die radikalkritischen Neutestamentler auf noch spekulative Weise das Wesen Jesus vergeblich begründeten, in dem klar zu machen, was in der naturwissenschaftlichen Lehre (Logos) heutiger Hochschule gilt .

Heute ist der Weltgeist keine metaphysische Spekulation mehr. Inzwischen ist von Asien über Afrika bis Alaska jedem halbwegs denkenden Menschen klar, wie alles mit allem zusammenhängt, wir weltweit verbunden, abhängig sind, so eine in natürlicher Schöpfung begründete Vernunft für unser Leben maßgebend ist. Die nicht nur bei Johannes als christliches Wesen in Naturlehre begründete Weltvernunft, von der man im 19. Jahrhundert noch weit entfernte war, ist auf allen Weltklima-, Weltfriedenkonferenzen, wie bei vielen ähnlichen Institutionen das Thema.

Auch wenn man bei einem Handwerksburschen heute die Naturphilosophie meist völlig von der Gotteslehre abtrennen muss. Im aufgeklärten Verständnis christlicher Wurzel kann die natürlich-ökologische Ordnung oder Evolution in Kultur, damit die Weltvernunft nicht nur als göttliche Ordnung bezeichnen werden. Hier ist das zu verstehen, was der Antike christliches Wort/Bestimmung war, weil es als Sohn auf den Vater verwies.

Heute erst wird die Natur nicht mehr als „Böse“ betrachtet. Inzwischen wird die kreative (schöpferische) Logik in allen biologischen, meteorologischen oder geologischen Prozessen nachgewiesen. Die Evolutionsbiologie zeigt, wie sexuelle Lust oder Hunger nach Süß und Fett, die unter die Gewalt der wahrhaft schöpferisch-gesunder Vernunft gestellt werden müssen, ebenso im schöpferischen Sinn sind, wie Erdplattenverschiebungen, die Beben und Tsunamis auslösen. Und so wird auch das ökologische Gefüge aller Weltgleichgewichte als ein höchst kreativ-sinnvoller Prozess erklärt, dem wir alles Leben verdanken und bei dem jeder den bleibenden Sinn/Grund des Ganzen vor Augen hat.

Aber nicht nur die Tatsache, dass sich die menschliche Lebensweise in natürlicher Schöpfungsordnung begründen muss, die so definierte Weisheit und Weltvernunft keine Spekulation mehr, sondern universal gültig ist, zwingt neu zu verstehen. Wenn inzwischen jede vernünftige kirchliche Predigt oder die Umwelt-Enzyklika Franziskus nicht im Buch, sondern in ökologischer Lehre gründet. Die der Kirchengeschichtskenner Benedikt XVI. mit dem antiken Logos gleichsetzte, als er vor dem Bundestag in Berufung auf Stoa und jüdische Weisheit den Grund des Rechtes zu bedenken gab. Womit er das, was heute jedem denkenden Menschen als schöpferisch vernünftig klar ist, als das vor Augen führte, was er bei seinen intellektuellen Reden als Wesen des christlichen Glaubens im Weiterdenken griechischer Philosophie bezeichnete.

Was spricht noch dagegen, sich nicht mit dem Bild eines bibelschlauen Besserwissers zufrieden zu geben, sondern das christliche Wesen wieder auf die Weise zu bedenken, wie es selbst noch vor wenigen Jahrzehnten nicht möglich war? Wo in der arischen Herrenrasse noch die Schöpfungsordnung, so von der Mehrheit „deutscher Christen“  das Heil des „dritten Reiches“ theologisch begründet wurde, der Sozialdarwinismus und die Natur als böse galt, war hier nicht die Vernunft und Weisheit zu begründen, die am christlichen Anfang stand.

Der vom Zweifler Bauer ausgebildete, dann zum Atheisten gewordene Theologe Karl Marx müsste heute nicht mehr im säkularem Fehlversuch ein Himmelreichreich von Genossen in Unfreiheit herbeiführen wollen. Denn wenn der Gemeinsinn, die Weltvernunft heute in natürlicher Schöpfung/Ökologie bestätigt wird. Wenn selbst die Kapitalisten bei der Krise den fehlenden Gemeinsinn verantwortlich machen und immer klarer wird, so die gesamte Kultur krankt. Dann zeigt sich auch hier, was in einer menschlichen Gesellschaft natürlich gesund, im Sinne der Schöpfung/Genesis wäre. 

Dank der Tübinger Schule, dem dort ausgebildeten David Friedrich Strauß, dem noch die Lehrerlaubnis entzogen wurde,  ist die auch die theologische Forschung weitergegangen. Eberhard Zeller müsst heute nicht mehr in die Philosophie wechseln. Heute ist auch längst klar, warum das Christentum ein neues, reformiertes Judentum war, wird der historische Weg der Abspaltung gelehrt. Und das nicht, weil wie begründet werden musste, Jesus und der seine Sekte verfolgende Pharisäer Juden waren.

Auch die Beleuchtung der Dogmen-Entwicklung in langer Kulturdiskussion, die vormals als gesetzt galten, ebenso wie die Forschung  nach den wilden Anfängen in unzähligen Bewegungen, verschiedenen Christentümern und anfänglichen Kirchen, dann auch entsprechende Textfunde, haben erst in neuer Zeit Licht gebracht. Jetzt erst lässt sich auch das literarische Schäma, das Paulus verteidigte, in neuer Weise verstehen: Nicht die Schattenbilder, sondern den Kern hinter der Schale, die in natürlicher Schöpfung begründete Lehre/Logos, Wissen/Erkenntnis und so Weisheit als das historische Wesen Jesus erkennen. Und dies auf aufgeklärte Weise, wie es bei Hegels Weltgeist und den geistesphilosophischen Spekulationen noch nicht gegeben war.

Auch für die radikalkritischen Neutestamentler der meist holländischen Schule, die einen noch nicht in Gegenwart zu erklärenden Logos als christliches Wesen nachwiesen, wie für alle ernsthaften Denker, die sich rationalistisch der historischen Wahrheit christlicher Religion näherten, eine „Theologie für Normalos“ suchten, war die Zeit noch nicht reif. Aber was ist normaler, als in Aufklärung über die christlichen Wuzeln im natürlich-sinnvollen Werden wieder die schöpferische Bestimmung wahrzunehmen, die am Anfang galt?

Denn heute ist klar, wie nicht allein die Liebe des Mitmenschen oder preußisches Pflichtbewusstsein Arbeit am „Reich Gottes“ ist. Wie vielmehr ein schöpfungsgerechtes Verhalten, das weltweit vergeblich gepredigt wird, zu dem gehört, für was der Mensch im höheren Sinne/Grunde (JHWH) verant-wort-lich ist. Und dass sich der unser Leben bestimmende Grund/Sinn (JHWH) in natürlicher Ordnung offenbart, hier das ewige Wort zu hören ist, dürfte für jemand, der inzwischen seine Predigt vom rechten Leben in gegenwärtiger Lehre, natürlicher Schöpfung begründet, auch nicht mehr abwegig sein.

Indem neuzeitlichen theologische Denker gleichzeitig begannen, das historische Wesen zu hinterfragen, die Gottheit eines Wanderpredigers in Frage stellten oder bei dessen messianischem Bewusstsein ein „Schummeln“ unterstellten, kann heute in neuer Weise erkannt werden. Auch, wie nur in der Fleischwerdung (kulturgerechten Ausdrucksweise am Kreuz der Kulturbilder) im bekannten literarischen Schäma die ursprünglich in natürlicher Schöpfung begründete Vernunft zur Bestimmung wurde.

Ein Dank an Kaiser Wilhelm, der gegen den Willen der theologischen Autorität „ich will keine Mucker“ Harnack an die theologische Hochschule berief. Doch er war nur einer von vielen Denkern, die zu einer rationalen Sicht des historischen Jesus führten. Wie es nicht zurück zu nehmen ist, wie Klaus Berger verlangt, sondern weiterzudenken ist. Weil sich der dort übrig bleibende, bedeutungslos gewordene junge Mann  historisch-wissenschaftlich nicht mehr an den Anfang stellen lässt.

Die Zeiten, in denen die liberale Theologie an der Jungfrauengeburt zweifelte, das Glaubensbekenntnis auch hinsichtlich der Gottessohnschaft zu ändern suchten, liegen hinter uns. Auch wenn im Lippenbekenntnis „geboren aus der Jungfrau…“ weitergepredigt wird, keiner mehr über das Apostolikum streitet. Längst wird den Studenten beigebracht, dass das alles nicht war, von Visionen gesprochen und apologetischer Rede, mit der ein bibelschlauer Handwerksbursche hellenistischen Bildungsbürgern als Heil hingestellt worden wäre.

Das Wesen des Christentums, das christliche Aufklärung trotz ihrer Rationalisierung im historischen Jesus, dessen ethischer Autorität sah, ist mit dem nun übrig bleibenden arbeits- und ehescheuen, mit seinen Freunden um den See ziehenden Handwerksbursch oder Kyniker (kulturzynischen Aussteiger) nicht mehr zu machen. Der hat nicht nur Jungfräulichkeit, messianische Offenbarungsfunktion verloren, stellt nicht nur das Apostolikum nun völlig auf den Kopf. Der kann auch in keiner Weise mehr eine schöpferisch gerechte Lebensweise, wie soziale Verant-wort-ung  begründen, wie sie die liberalen protestantischen Denker noch im Glauben gegeben sahen.

3.       Mittel- und Neuplatonische Denker: frühe Ökologieleher als Kirchenväter

Bei Origenes und der christologischen Diskussion angekommen, zeigt sich nun mehr als deutlich: Der große „Medienbruch“ von dem Herr Wolff in der Vorlesung über die „Christologie“ sprach, ist nicht in dem angenommenen jungen Mann zu suchen, der jetzt plötzlich zur universalen Bestimmung geworden wäre. Es ist der glatte Wahnsinn, nun auch unterstellen zu müssen, dass ein Handwerksbursche als Logos=Sohn gesehen oder als das hingestellt wurde, was der Antike die Vätergottheiten offenbarte, so Wort und Bestimmung war.

Was Professor Christoph Strohm am Beispiel Origenes auf hervorragende Weise darstellte und ähnlich für sämtliche, in Diskussion stehenden kirchlichen Vordenker gilt, machte auf wunderbare Weise den Grund des christlichen Glaubens deutlich. Nur dass es dort, wo der den Vater offenbarende Logos=Sohn vorgestellt wurde, nicht um einen jungen Mann ging, sondern was der Antike als Logos galt: die frühwissenschaftliche Lehre. Die nicht nur die gesamte Natur- und Kulturwissenschaft der Zeit, damit die Erkenntnis einer so zu begründenden schöpferischen Bestimmung, Sinngebung umfasste, sondern die Schriftlehre. Was durch ein aufgeklärt-bildhaftes Verständnis die heilsame Brücke zwischen den Zeiten baute.

Allein das Wissen, wie alle frühchristlichen Denker Philosophen waren, die den Logos (Naturlehre) als Sohn bezeichneten, weil sie die in Natur-/Vernunft begründete Weisheit als den wahren Christus/Gesalbten sahen, müsste eigentlich alles klar machen. Ein Denker dieser Zeit hat nicht nur vom Logos gesprochen, sondern sich auf die frühwissenschaftliche Lehre berufen. Auch wenn wir es aufgrund alle logischen Gründe, der kulturellen Entwicklung und dem Denken der  Zeit nicht wüssten oder nicht auch die Auslegung der biblischer Texte und ihrer Theologie darauf verweisen würde. Eine theologische Umsetzung von Visionen, die Sektenanhänger hatten und die anschließende Verherrlichungsrede aus apologetischen Gründen, wie dies bei der Heilsprediger-Hypothese unterstellt werden müsste, ist mit den anfänglichen Denker nun wirklich nicht zu machen.

3.1.Wo selbst zu Kaisern erhobene Soldaten auf philosophische Weise  die antike Naturlehre(Öko-Logos) im Sinne ihrer alten Gottheiten bedachten,

daraus nicht nur Soziallehren ableiteten, sondern von Zeus oder Mischformen wie Serapis als höchsten Grund/Wesentlichkeit im monotheistischen Sinne sprachen. Da stand kein Wanderprediger am Anfang, der als Lehre/Logos ausgeben wurde, sondern lässt sich die Entwicklung nur umgekehrt erklären.

3.2.Wo philosophische Denker, die die Kaiseropfer und traditionellen Göttermysterien nicht mehr für zeitgemäß hielten und verweigerten,

die Lehre von einem schöpferischen Sinn/Grund wie die Markionisten auch in den Gegensatz zur Thora stellten, auch die menschliche Ausdrucksweise ablehnten, da ging es nicht um einen Wanderprediger. So wenig die Denkern von einem jungen Mann ausgingen, die sich dem nun in Natur begründeten weltgültigen prophetischen Bund/Verstand anschlossen, damit eine Volkskirche bauen wollten und die kulturgerechte Ausdrucksweise, den Weg des WvK im rhetorischen Schäma wählten. Diesen Denkern dann auch noch unterstellen zu müssen, einen bibelschlauen Handwerksburschen als fleischgewordenen Logos zur Bestimmung gemacht, dann über dessen Gottheit gestritten zu haben, ist mehr als Wahnsinn. Zumal klar ist, wie  im Sinne von Lehre/Logos, dessen Verhältnis zu ihrem Grund/Sinn diskutiert wurde?

3.3.Wo in der Hagia Sophia die „ heilige Weisheit“ verehrt wurde, da wurde dafür eine Kirche gebaut und nicht umgekehrt.

Weder die Kaiser, noch einer der kirchlichen Vordenker kann einem als Logos oder Weisheit hingestellten Handwerksburschen auf den Leim gegangen sein. Wie kann man in einem bibelschlauen jungen Mann das begründen wollten, was die gesamten antike Natur-Vernunftlehren (Logos) ausmachte?

Wem die in kosmischer Wirklichkeit wachsende Kulturentwicklung, die Äypter, Perser, Hebräer, Moses, die kulturellen Geschwister Christi, das in philosophischer Naturlehre und Weisheit begründete Umfeld, in dem Christus erwachsen und die vielfältigen philosophischen Richtungen, aus dem vielfältige Bewegungen, verschiedene Christentümer und Kirchen erwuchsen noch nicht reichen. Der muss sich dann die Zeit betrachten, in der in trinitarischer Auseinandersetzung die neue Staatsreligion entstand.

3.4.Wo ein Kaiser, für den der Kosmos nicht nur heilig war, sondern den er als Sol Invictus selbst verkörpernd zur Kultur machen sollte

 und dem (so selbst von atheistischen Historikern bestätigt) Vernunft und Bildung heilig waren, die Christen nicht weiter verfolgte, sondern darin den Staatskult der Zukunft sah. Da lässt sich dies nicht in dem erklären, was heute noch übrig geblieben ist. Mit dem Heiligenschein, der einem bibelschlauen Handwerksburschen als fleischgewordener Logos aufgebunden wurde, um ihn so für hellenistische Bildung glaubhaft zu machen, ist die Bekehrung Konstantins so wenig zu erklären, wie die weitere Geschichte.

Der Namen der Kirche, für deren Kult Konstantin eine neue Stadt baute, sagt alles. Mit allen heutigen Notdürftigkeiten ist historisch-wissenschaftlich nicht mehr zu erklären, warum ein spätantiker Kaiser wie Konstantin eine neue Kirche für die heilige Weisheit zu bauen begann. Womit nicht nur die Kirche aus Stein im Blick ist.

3.5. Wo die Söhne Konstantins die weiter Definition des christlichen Wesen bestimmten und dabei im Osten andere Sichtweisen vertreten wurden, wie bei den Westkaisern.

Da ist das nur in der Diskussion der Zeit, der unterschiedlichen Bedeutung der Vernunft in den alten Kulturen, der Weisheitslehren des Ostens und den Kultvorstellungen des Westens zu erklären. Aber um Himmels Willen: Die Herrlichkeit, die einem Handwerksburschen aus apologetischen Zwecken aufgesetzt wurde, darauf wären diese Kaiser zu wenig hereingefallen, wie die auch nur einem der frühkirchlichen Denker zu unterstellen ist. Deren heiße, existenzielle Diskussionen heute wieder mehr als aktuell wären.

Auch wenn es ermüdend wirkt, nach heutiger Sicht ja völlig absurd erscheint, auf welche Weise die damals den gesehen oder verehrt haben sollen, der heute als historisch gelehrt wird. Das gesamte Wissen um das antike Denken und Diskutieren muss auf den Tisch. Es lässt so erst mehr als deutlich erkennen, wie nicht die damalige Diskussion absurde war, sondern unser heutiges Denken über den historischen Jesus ist.

Was Alois Grillmeier erst vor wenigen Jahren als „Jesus im Glauben der Kirche“ aufarbeitete und Kardinal Ratzinger widmete, war vor Jahren für mich bereits der greifbare Beleg, dass es beim historischen Jesus nur um die antike Natur-/Vernunftlehre gegangen sein kann. Dies lässt sich allein in den Ausführungen von Herrn Strohm aber auch vielen inzwischen vorliegenden weitern Geschichtsbetrachtungen über die antiken Denker und Diskussionen noch besser verstehen.  (Beispielsweise Athanasius, wie ihn Manfred Clauss kritisch als streitbaren Sturschädel schildert, der angelich keine Skrupel kennt, um das Nizäische Bekenntnis durchzusetzen). Doch bleiben wir bei der Schilderung  in der Gliederung der Vorlesung.

3.6. Wo die Linken (auf Veränderung, Fortschritt ausgerichteten) „Arianer“,

die der in Alexandrien vertreten Weisheitslehre eines Philosophen wie dem Sohn und damit auch der Gottesdefinition der Origenes folgten.

Da sind die so wenig von einem jungen Mann ausgegangen oder haben sich durch einen apologetisch, zur Intellektualisierung einer Heilspredigersekte aufgesetzten Heiligenschein blenden lassen, wie die Rechten Nicäer, die die Subordination, die Unterordnung des Sohnes gegenüber dem Vater vertraten. Ohne die Vernunft und Weisheit zu bedenken, die damals das christliche Wesen war, nicht an Stelle der alten Gottheiten trat oder die Wesentlichkeit des Grundes/Sinnes allen Seins (JHWH) einnahm, vielmehr allein darauf verwies, sind diese Diskussionen nicht zu erklären.

3.7. Wo das „Sein“ des ewigen Grundes/Sinnes in immanenter, ewiger Trinität

von einem Philosophen wir Origenes dem „Handelnden“ Gott gegenübergestellt wurde. Da wäre nach dem ewigen Grund/Sinn allen Seins zu fragen, der Uhrmacher, Handwerker im Himmel zu überdenken. Wie er vergeblich bewiesen werden soll, aufgrund seines nicht Eingreifens bezweifelt, nur noch von Buchstaben-Kreationisten nicht mehr als Demiurg, sondern Designer verteidigt, aber selbst von der Amtstheologie tot gesagten ist.

Da versagen aber alle heutigen Erklärungsversuche, die einen jungen Mann an den Anfang stellen und der ohne weitere Erklärung im Kopf der Studenten herumspuckt, ja auch von Herrn Strohm wie selbstverständlich vorausgesetzt wird.

Aber wenn sich diese Denker in ihrer Diskussion zu Recht auf das biblische Wesen Jesus bezogen. Dann beweist allein die Vorlesung, dass es beim biblischen Jesus nicht um den ging, den eine „jungen Frau“ zur Welt brachte oder den Bangert, den zu dem sich ein gutherziger Zimmermann bekannte, damit seine Miram nicht gesteinigt wird. Wie in der Krippe von Bethlehem die bereits in David verkörperte Weisheit als schöpferische Bestimmung lag, dann im WVK zur Welt gebracht wurde.

 Aber in dem Herr Strohm erklärte, wie man als Geschichtswissenschaftler Vorsicht walten lassen muss, weil wir von Origenes nur das wissen, was ins Konzept der katholischen Kirche passte, die bei deren Denker auch bei der Übersetzung seiner Texte Hand anlegten. Dann zeigt selbst dieser Prozess, dass es hier nicht um einem Heilsprediger aufgesetzte Hirngespinste oder katholische Betrügerei ging. Vielmehr wird hier das WvK deutlich, der Weg, den die in Natur/Vernunft begründende Lehre, damit das so Verstandene Wort/schöpferischer Wirklichkeit und darin begründete Weisheit für die allgemeingültige (katholische) Kulturbesimmung des Westens gehen musste.

3.8.Wo man die Einheit Gottes (besser wäre des ewig seienden, bleibenden Grundes/Sinnes)

als Monotheismus in einem dynamischen mondalistischen Monarchianismus sah. Der der Zeit-(Drei)heit in Justins Lehrverständnis (Logos) gegenübergestellt wurde. Dabei die Hypostasienlehre Origenes in einer Unterordnung/Subordination vertrat, die der Gleichrangigkeit von Vater und Sohn bei Irenäus im Westen gegenübergestellt wurde. Wie kann man auch noch dies in der Geschichte vom heilig geworden, zum Gottessohn erklärten jungen Mann begründen wollen?

Was sollen die Studenten die Phasen des arianischen Streites auswendig lernen, wenn es nur um das gegangen wäre, was sich heute jedoch allein mit Blick auf die gesamten Diskussionen als völlig unhaltbar erweist? Wenn ein Presbyther und ein Bischof aus Alexandrien, damit hier der Ursprung der gesamten christologischen Diskussion gesehen werden. Gleichwohl diese sicher weitgehender, auch in den verschiedenen urchristlichen, auch das Judentum ablehnenden urchristlichen Denkweisen zu suchen ist. Dann wissen wir doch, nicht allein durch Philo, was in Alexandrien das Thema war.

Wo der Kosmos der Tempel war, die Naturlehre als Wort-Vermittlung verstanden wurde und damit die so begründete Weisheit den Römern noch in einer Josefsgeschichte statt Kaiser als Kulturbestimmung einer Demokratie der Vernunft vorgeschlagen wurde. Da ging es auf jeden Fall nicht um einen jungen Mann oder ein diesem aufgesetztes Hirngespinst, nach dem er als Sohn gesehen wurde.

Wie aber die in Apollon verkörperte intellektuelle Weisheit Alexandriens nicht volkstauglich für einen neuen Staatskult war, warum die katholische Kirche das Wort vom Kreuz wählte, die Weisheit im auch auf den Markplätzen der Griechen gewählten rhetorischen Schäma zeit- und kulturgerecht vermittelt wurde, haben wir allein in der Korinthervorlesung gelernt.

Nur in dieser Reihenfolge, nicht in der Verherrlichung eines Handwerksburschen, zu dem der selbst Harnack & Co. noch als Christus geltende, aber dann „Gott sei Dank“ weiter hinterfrage historische  Grund heute geworden, lässt die gesamten Geschichte erklären. Denn erst nachdem der Christus entschwunden ist, lässt er sich im historischen in antiker Natur-/Vernunft-/Sinnlehre (Logos) begründeter Weisheit verstehen, wie sie heute ähnlich in ökologische universal gültig geworden ist.

3.9.Wo wir wissen, wie die von Origenes vertretene alexandrinische Weisheitslehre katholisch bereits in Übersetzung katholisiert, allumfassend, volkstauglich gemacht werden musste,

aber dann doch abgelehnt wurde. Da können wir doch diesem hochphilosophischen bedeutendsten anfänglichen Theologen nicht unterstellen, dass er die ihm geltende Natur-/Vernunftlehre (Logos), die er als Wort verstand, theologisch als Sohn sah, in Wirklichkeit gegen ein Hirngespinst ausgetauscht hätte, das einem Handwerksburschen aufgesetzt wurde.  

Solange selbst bei den anfänglichen Rationalisten Christus noch galt, von dem ja auch Professor Strohm ausgeht, es nicht als seine Aufgabe sieht, in der Geschichtsvorlesung den historischen Jesus zu erklären, war die Lehre noch logisch. Zumal damals ja auch die hochphilosophische Diskussion um das Wesen der Weisheit auch noch nicht in heutiger Form aufgearbeitet war. Aber mit dem, was heute hinten an Notdürftigkeit hinten herauskommt, wenn ein jungen Mann an den Anfang gestellt wird, lässt sich die Geschichte nicht mehr erklären.

3.10.                     Wo Subordinationis auf hochphilosophische diskutierte wurde,

da ging es eher darum, ob wie heute meist unterstellt, die Natur selbst ihr Grund/Sinn ist, wie auch die menschliche Weisheit als Maß der Dinge gilt oder all dies auf einen höheren Sinn/Grund verweist.

Mit der Verherrlichung eines Handwerksburschen hätten weder die spätantiken Kaiser, noch auch nur einer der genannten Diskussionsteilnehmer etwas am Hut gehabt.

3.11.                     Wo die scheinbare Wortglauberei um Wesensgleichheit oder Wesenseinheit

 in Diskussion stand. Da lässt sich der große Unterschied in der Weltdeutung, nicht in der Verherrlichung eines Wanderpredigers verstehen. Denn es macht einen riesen Unterschied, ob die ökologische Weisheit oder was danach als menschlich Lehre und Weisheit gilt, wesensgleich ist. Womit die Natur auf pantheistische Weise als Gott gelten würde. Und ebenso macht es einen gewaltigen Unterschied, ob die menschliche Vernunft/Lehr selbst vergöttert wird. Oder die auf einen ewigen Sinn/Grund verweist, von dem alles ausgeht, der wie der Vater mit dem Sohn „wesenseins“ ist, so auf das verweist, was bereits von den Vätern als Wesentlich verehrt wurde.

Die Unterschiede der Sichtweise sind in den kulturellen Vorbedingen zu erklären, nach denen bisher die Welt auf verschiedene Weise gedeutet wurde, aber nicht in einer Wanderprediger-Verherrlichung. E

Es erübrigt sich, hier die Namen der Gelehrten aufzuzählen, die die verschiedenen Sichtweise vertraten und wie die Diskussion geführt wurde. Oder Lösungsversuche, wie sie beispielsweise Hosius von Cordoba als Kaiserberater für die richtige Definition des Logos in Vermittlung suchte und scheiterten. Auch wie die für verschiedene Kirchen-Geschichten stehende Eusebius von Nikomedia oder der Eusebius von Alexandria verschieden Sichtweisen vertraten, ist verständlich. 

3.12.                     Wo darüber gestritten wurde, ob der Sohn gezeugt oder wie von einem Demiurgen/Handwerker geschaffen war,

ob er aus dem ewigen Sein/Sinn hervorging, so gleichen Wesens war ohne dessen Identität (Person) einzunehmen und dies zu Jahrhundertelangen Verwerfungen führte. Da war man mehr als meilenweit davon entfernt, damit einen jungen Mann verherrlichen zu wollen oder dessen apologetischer  Einfärbung als Logos/Gottessohn auf den Leim gegangen zu sein. Da ging es ganz eindeutig um eine Diskussion über das Wesen der in Vernunft, nach der man die Natur lehrte.

3.13.                     Wo man sich gegenseitig der Häresie beschuldigte und in wilden Anfängen bitter

 bekämpfte, weil man hierin ganz existenzielle Unterschiede sah. Da lässt sich das eher  als Thema einer Diskussion beschreiben, wie auch heute in theologischer Weise zu führen ist. Auf jeden Fall ging es völlig unmöglich um den Heiligenschein, der einem Heilsprediger aufgesetzt wurde, um seine Sekte für hellenistische Bildungsbürger schmackhaft zu machen.

Denn dass ein kreativer Grund war, der zum Urknall oder einem sonst erklärten Anfang führte und dem die Evolution in ihrer kreativen Zweckmäßigkeit folgt, ist heute klar. Ebenso, dass auch dann wieder etwas wächst, wenn wir das ökologische Gleichgewicht zerstört haben. Die Diskussion, ob es eine Zeit gab, als er nicht war und bevor er gezeugt war, ob der aus dem Nichtseienden entstand, wie wandelbar und veränderlich er ist, kann abgekürzt weitergeführt werden.

Doch der frühwissenschaftlichen Diskussion ist es dabei nicht um das gegangen, was heute unterstellt werden muss, wenn von einem bibelschlauen Handwerksbursche ausgegangen wird. Wegen dessen Fehldeutung wäre ein streitbarer,sich dann nach Aufenthalten in Rom und Trier immer mehr am alten Kultur-Weltverständnis des Westens ausrichtete Athanasius, der so maßgeblich die katholische Kirche prägte, für den Kanon mitverantwortlich war, nicht fünfmal verbannt worden .

3.14.                     Wo in Sofia  oder Nizäa in vielen Konferenzen Kompromissformeln gesucht wurden.

Wo es Homöer gab oder Homäusianer mit einem Hauptvertreter wie Basilius oder Anhomörer. Und wo nach Formeln gesucht wurde, die allgemeingültig waren. Da lässt sich die Verschiedenheit nicht in einem jungen Mann oder ein diesem aufgesetztes Konstrukt erklären, weil ihn einen Philosophenschule im Johannestext so beschrieb oder er für Bildungsbürgern apologetisch als Logos verkauft wurde. Dann ist sind die Unterschiede ganz eindeutig in der Deutung der Vernunftlehre zu sehen, mit der die Welt, das Werden erklärt wurde. Auf jeden Fall ging es nicht um den selbst in „Christologie“ heute unterstellten jungen Mann, der im „großen Medienbruch“ zur universalen Bestimmung geworden war.

3.15.                     Wo dann auch im Volk, beim Baader, Metzger und Bäcker gestritten wurde,

ob der Vater dem Sohn gleich, ähnlich oder untergeordnet sei. Da ist das völlig unmöglich in einem Heilsprediger zu begründen, den seine Anhänger oder wer auch sonst zum Christus erhoben und der so als Sohn Gottes galt. Da ist auch dem Volk keine Wanderprediger-Verherrlichung zu unterstellen, sondern stand das Verständnis der in Vernunftlehren erklärten Natur auf der Tagesordnung der Zeit. Da wurde eine Diskussion geführt, die heute in neuer Weise notwendig wäre. Wenn es die theologische Wissenschaft erreicht, dass heute beim Friseur nicht nur gejammert wird, dass sich die Menschheit selbst vernichtet. Wenn wieder darüber geredet wird, wie die Ökologie auf ihren Sinn/Grund (JHWH) verweist, der statt dem heute vergötterten Konsumwachstum oder sonstigen Egoismen zu lieben und zu verehren ist. Dann haben wir es geschafft.

3.16.                     Wo dann ein christlich-philosophischer Denker in seinen letzten Lebensjahren

als Kaiser den Götterkult wieder einführen wollte, der traditionstreuen Platonikern weiterhin galt. Dann ist allein an diesem platonischen Christen klar zu machen, was Wesen Christus war. Und so ist auch zu erklären, wie ein christlich-philosophischer Denker, wie der Konstantinneffe Julian, der der unheilvollen Diskussion nicht Herr werden konnte, so keine Chance für einen neuen Volkskult sah, in den letzten Jahren seines Lebens dann als Kaiser die alten Gottheiten wieder einführen wollte. Aber selbst dieser als Apostata in die Geschichte eingegangene Kaiser, der in seiner fast gesamten Lebenszeit die schöpferische Vernunft verehrte, wurde bereits vor vielen Jahren unter www.jesus-lebt-wirlich.de dafür als Zeuge aufgerufen.

Wer sich die Karte anschaut, auf der sich das römische Reich von Nordafrika bis England erstreckte, dem wird klar, wie schwer es war, hier eine allumfassende kulturelle Synthese zu finden, dies allein mit einer neuen Kulturmetropole wie Konstantinopel nicht zu machen war. Und wie der Bau einer einheitlichen Kirche zur kulturgerechten Verehrung der als wesentlich gesehen Weisheit wesentlich schwerer war, als der sich aber ebenso über die Lebenszeit Konstantins weit hinausziehende Bau der Hagia Sophia.

Doch um in diesem Kulturraum wieder eine für die friedliche Koexistenz notwendige kulturelle Einheit zu finden, ist in aufgeklärter Weise über das nachzudenken, was der christlichen Kulturdisskussion zugrunden lag. Was dann auch zur Trennung führte, bei der nicht nur in den Kirchen, sondern auch mit dem Koran andere Wege gegangen wurden.

3.17.                     Wo das Christentum geduldet, dann selbst beim Kaiser nicht weiter zu verfolgen, sondern als Zukunft gesehen wurde und eine Reichsreligion zu gestalten war.

Da lässt sich der Weg des WvK verstehen, ab nicht umgekehrte: Die Verherrlichung eines Heilspredigers als fleischgewordenen Logos, damit die Lehre, Weisheit, Vernunft, Wissen, Erkenntnis, kommt nicht in Frage. Das Edikt des „Cuntuspopulus“, durch was das katholische Konzept reichsweit als gültig erklärt wurde, weil nicht weiter vielfältige Wahrheitsansprüche akzeptiert werden konnten, dann später auch Rom die die Autorität bekam, lässt sich all dies als ein notwendiger Weg verstehen, ohne den nur kulturelles Unheil gewesen wäre.

Von wegen Sekte eines Heilspredigers, die zur Reichsreligion erklärt wurde. Theodosius, der letzter Kaiser des Ostreiches, in das immer mehr westliche Völker einwanderten, musste die Einheit schaffen, die zentrifugalen Kräfte eines undendlich heterogenen Reiches kulturell einen. Doch dabei musste er weniger gegen die alten Kulte vorgehen. Sein Gesetz richtete sich vordergründig gegen christliche Häresien. Die sich allesamt nicht so begründen lassen, wie heute die historischen Anfänge in einer Heilsprediger-Sekte erklärt werden.  

3.18.                     Wo die Patriachate in Alexandrien, Antiochien, Rom und unwesentlich auch

Jerusalem maßgebend waren, wozu sich auch Konstantinopel gesellte. Da sind sämtlich nicht aus der Sekte erwachsen, die ihren Guru verherrlichte, der dann für die hellenistische Bildung als Weisheit oder auf den einen schöpferischen  Grund verweisende Lehre/Logos im Rang eines Sohnes aufgemotzt wurde. Selbst wenn man das theologische Denken in diesen Metropolen ausklammert, nach denen die in Vernunft erklärte höchste Wesentlichkeit, der Sinn des Ganzen auch in Göttervätern verehrt wurde. Dann  kann man diesen Denkern nicht den Schwachsinn unterstellen, wie es die Heilsprediger-Hypothese notwendig macht.

Selbst die Mosaike und Schaubilder die von dieser Zeit gemalt dann einige Jahrhundert später gemalt wurden, verweisen auf ein religionswissenschaftliches Denken der Antike, das mit der heutigen Hypothese nicht vereinbar ist.

3.19.                     Wo 12 Tauben die Jünger symbolisieren, die sich am Wort Gottes nähern

und dabei die Trinität in Kreisen dargestellt wird, wie sie im Heiligen Geist Frieden bringen sollte. Selbst da wissen wir, wie die hellenistische Juden, die die Einheit schaffen mussten die natürliche Bestimmung antiker Lehre/Logos als das bereits den Propheten geltende Wort verstanden und nicht umgekehrt.

Und wo die Weltgeschichte von der Entstehung irdischen Lebens erzählt wurde, dann dem Menschen von höchster Instanz Weisung gegeben wurde,  womit das Paradies, der Naturzustand beendet war und so die harte Arbeit beginnen musste. Da ist dies ein Arbeitsauftrag an heutige Theologie, die Menschen in Kultur wieder zu einem schöpfungsgerechten Verhalten zu bringen, die ökologische Weisheit im Sinne Christus zur Kult(ur)bestimmung werden lassen. Mit der Sekte eines Wanderpredigers hat auch die religionswissenschaftliche Betrachtung, mit der das antike Denken später im Bild nachgestellt wurde, nicht zu tun.

3.20.                     Wo heute der Weg zur christlichen Staatsreligion nachgezeichnet wird,

da kann es nicht um das gegangen sein, was bei heutiger Historien-Hypothese anzunehmen wäre.

Auch die scharfen Maßnahmen gegen den dann verbotenen heidnischen Opferkult und Orakel haben nichts damit zu tun, dass an deren Stelle ein Handwerksbursche verherrlicht werden sollte. Wie aber der im Sein/Sinn (Vater) entsprungene Sohn=Logos (die Lehre vom natürlichen Werden als schöpferische Wirklichkeit: Wort), im ganz natürlichen kulturellen Wachstum, wie es die Strauch auf der Folie zeigte, durch die Gabe des heilen Geistes zur Bestimmung wurde, dann als gefallenes Geistwesen in der Materie gefangen ist, ist geschichtliche Tatsache. Letzteres lässt sich nicht allein im heutigen Materialismus, Naturalismus beobachten. Der nicht wundert, solange an der Hochschule ein junger Mann an den Anfang, dann selbst dem Kultur-Wachstumsmodell Origenes unterstellt wird, das Hoffnung auf immer wieder neues Verständnis setzte.

3.21.                     Wo ein hochphilosophisches Denken und Diskutieren war.

Und dabei der geistesgeschichtliche Kontext bedacht wird, in dem diese Diskussionen geführt wurden. Da ist die Hypothese, dass am Anfang ein junger Mann war, der als Logos-Christus gesehenen oder egal aus welchen Gründen dazu gemachten worden wäre, endgültig zu Ende.

Selbst bei oberflächlicher Betrachtung lässt sich nicht mit einem der Denker oder der Diskussionen die heutige Hypothese machen.

Und wer sich die Mühe macht, die „Menschwerdung des Wortes“ nachzublättern, in der der fünffach verbannte Athanasius begründet, warum es mit Weisheitslehren nicht getan ist, die Vernunft und Weisheit eine menschliche Gestalt annehmen musste. Der muss mit Blindheit geschlagen sein, wenn er dann weiter unterstellt, dass am Anfang ein Wanderprediger stand und der als Sohn ausgegeben zum Wort gemacht wurde.

3.22.                     Wo es in der Antike um den Logos, damit die Lehre ging, ist klar, wer der Sohn war

Man braucht sich gar nicht mit der christologischen Diskussion zu befassen oder die Texte dieser Diskussionen und dann auch die Begründung der Fleisch- oder Menschwerdung des Logos zu lesen. Dank heute gegebenem Wissen ist es Fakt: Nicht allein in Alexandrien, der Bildungshauptstadt des römischen Reiches, wo die Christologie, die auf jüdische Philosophie (Philo) bezogen wird, ihren Ursprung hat und auch die christologischen Streiter herkamen, war der Logos kein junger Mann, der so als Gottessohn galt oder hingestellt wurde. Es ging um das, was auch die Minerva über dem Eingangsportal der neuen Uni verkörperte.

Selbst wenn wir nicht wüssten, wie in Alexandrien und damit der Bildung des gesamten hellenistischen Judentums der Zeitenwende, die Lehre (Logos) vom sinnvoll-vernünftigen, damit „natürlichen“ Werden nach kausalen Gesetzen als das verstanden wurde, was den frühen jüdischen Philosophen (Propheten) als Wort bestimmend war. Damit der Alttestamentler Otto Kaiser über den „Denkenden Glaube“ in „Philo von Alexandrien“ zu Recht schreibt, wie der Kosmos der neue Tempel war. Oder anders: Die Natur(lehre, Logos)  das war, für was bisher der Tempel als Vergegenwärtigung schöpferischer Wirklichkeit stand. Womit eigentlich schon alles über den gesagt ist, der im von Herrn Strohm gezeigten Modell als Sohn/Logos auf den Vater verwies, den Grund/Sinn allen Seins (JHWH) offenbar machte. Und damit auch klar sein müsste, wer „Christus“ war.

Wie damit die Zeitenwende zu Recht als Zeit „Jesus“ gilt, weil hier so das Heil im Sinne Josua, lat. Jesus lebendig war, der Logos von Philo auch als Josua, lat. Jesus definiert wurde. Und wie damit in aufgeklärtem Verstand, der das allegorische Verständnis der jüdischen Traditionstexte (Moses als frühe Philosophie) voraussetzte, der neue Bund/Verstand gegeben war. Und aus dieser Bildung nicht nur die Texte, des Neuen Testamentes hervorgingen, sondern wie von Philo nach jeder Vorlesung gezeigt, auch die Theologie der gesamten Jesus-Geschichten sich realgeschichtlich nachvollziehen lässt: Wie Jesus Christus so von den Pharisäern in Jerusalem abgelehnt, von den Buchstabentreuen Schriftgelehrten verurteilt oder auch römischer Autorität verurteilt und den eigenen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem verurteilt wurde…

Doch all dies kann zur Seite gelegt werden.

3.23.                     Wo im Sinne Jesus vom Logos gesprochen wurde, der auf den Vater verwies, ging es dann und dort um die Lehre: von einem Grund/Sinn, von dem alle Bestimmung ausgeht.

Dahinter stand Bildung, Weisheit, Erkenntnis über die Gesetzmäßigkeit einer rational erklärten, damit von Vernunft durchzogenen Natur, die Zusammenhänge der Welt, den „Sinn des Ganzen“. Der bekanntlich auch den Stoikern sagte, was Recht ist und Grund einer sozialen oder auch nachhaltigen, naturgerechten Lehre war, die heute mehr als gefragt wäre. Und damit ist auch alles über christlichen Glauben und die Offenbarung des Vaters durch den Sohn gesagt, wäre eigentlich die gesamte Argumentation hier nicht notwendig gewesen.

Doch da sich die Geschichte nicht einfach mit der Tatsache abhaken lässt, dass Logos für die gesamten antike Naturlehre, damit den wahren Sohn stand, die Weisheit „Christus“ und so das historische Heil „Jesus“ war,  wäre es Ihre Aufgabe, die Diskussion um das Wesen der Lehre/Logos wissenschaftlich nachzuvollziehen. Damit auch das Wort vom Kreuz, die Fleischwerdung/Menschwerdung zu erklären. Die im Korintherbrief im rhetorischen Schäma erklärt, den alexandrinischen Weisheitslehren als allumfassendes (katholisches) Konzept entgegengestellt werden musste, um im Westen zur Kulturbestimmung zu werden.

4.       Die rhetorische Figur Paulus ist in ihrem Grund zu verstehen

Heute lässt sich nicht nur das Schäma, die rhetorische Figur verstehen, die Paulus im Korintherbrief verteidigte, über die Weisheitslehrer (wie sich selbst) stellte. Und wie es hier um eine Weisheit ging, die die auch der Schrift zugrunde liegt, ebenso, wie den verschiedenen in Diskussion stehenden Lehrautoritäten.

So ging es auch hier nicht um einen Handwerksburschen, der von Sektenanhängern als Gott gesehen, zum Logos gemacht wurde oder ein Hirngespinst des Sektenpolizisten, der sich nach geheimnisvollen Geisteswandel als missionsreisender Christologe betätigte. Denn was im Geist gewandelten Pharisäern als Wort, Weisheit und so statt menschlicher Kaiser als der eine Sohn galt, gesalbte „Christus“ war, wissen wir allein durch Philo. Und da selbst die den mythischen Gottheiten treuen Griechen und Römer in ihren auferstandenen alten Gottessöhnen inzwischen das verehrten, was ihre philosophische Lehre/Logos ausmachte, dabei auch von „Vater“ sprachen, ist alles klar.

Eigentlich kann ich hier aufhören, Sie als Exegete in Ihrer hervorragenden theologiewissenschaftliche Weise das Schäma erklären lassen. Das hellenistische Pharisäer nach ihrem Geisteswandel verwendeten und  dessen Bedeutung für den ewigen Verstand einer in natürlicher Schöpfung begründeten Kulturbestimmung.  

Aber einem hellenistischen Pharisäern zu unterstellen, er hätten sich nach seinem Geisteswandel der Sekte eines Handwerksburschen angeschlossen. Oder wie heute bei Paulus nach der Heilsprediger-Hypothese dann auch unterstellt werden muss: Er hätte unabhängig vom angeblich guten Jungen sein persönliches christologische Hirngespinst, dann auch noch im bewusst gewählten Schäma (dem WvK) zur Weltmission gemacht. Wie es allein aufgrund ihrer Korintherinterpretation hier um eine Auseinandersetzung ging, die im frühen Christentum beobachtet werden kann und nicht um unterschiedliche Meinungen bei 100 beim ersten Besuch von einem Missionsreisenden überredeten Korinther. Das muss ich nicht ständig sagen.

5.       Weihnachten: Zeit das himmlische Kind zur Welt zu bringen.

Mein Weihnachtswunsch ist ganz einfach: Wenn von wissenschaftlicher Seite die heute wie selbstverständlich vorausgesetzte Hypothese auf unvoreingenommene Weise einmal öffentlich in Frage gestellt würde. Dann wäre der Weg frei. Wie auch als Zweck des rhetorischen Schäma, dem WvK gezeigt, wird dann mit der Zeit selbst erkannt, was es mit dem Logos=Sohn auf sich hat, der im Stall von Bethlehem auf die Welt kam.

Damit die Im heutigen Logos begründete Weisheit, Weltvernunft, nach der auf Weltfriedens- wie Klimakonferenzen  gerufen und der menschlichen Gier, auch nationalegoistischer Kurzsicht, wie Kapital- und Konsumvergötterung gegenübergestellt wird, nicht nur vergeblich in menschlicher Rhetorik gepredigt wird.

…sie unvoreingenommen als die im rhetorischen Schäma als WvK (in der Kirche in kulturgerechter Weise als ein in der Davidstadt geborener Weisheitslehre auf dem Weg nach Jerusalem) der Welt zu vermitteln.

…den in heutiger Lehre naturwissenschaftlich vermittelten Lebensfluss, alles Werden, wie das kreative Ganze wieder als schöpferische Wirklichkeit, so lebendiges Wort verstehen zu lassen, das hinter dem Schäma im WvK stand.

 …so die schöpferische Weisheit, die auch den Buchstaben der nationalen Glaubensgesetzen, wie den modernen Predigten von ökologischer Weisheit und Weltvernunft zugrunde liegt, als den ewiger Sohn, den wahren Gesalbten, König der Juden verstehen und zur umfassenden Kulturbestimmung werden zu lassen. Die dann von mündigen Menschen in Kirche, wie Moschee und Synagoge gefeiert und in Begeisterung für das gegebene Leben, die gesamte Natur gelebt wird.

Das ist und bleibt Ihre Aufgabe.

Mit großer Hochachtung vor ihrem theologisch-wissenschaftlichen Vermögen und ihrer Aufgabe

Gerhard Mentzel