Weg zur Kultur ökologischer Vernunft: Jesus Christus

Was wirklich war, lässt sich nur in dem begründen, was nach dem uns heute gegebenen Wissen am wahrscheinlichsten ist. Doch da alles wachsende historische Wissen, wie Schriftverständnis zeigt, dass es dort, wo von Jesus Christus gesprochen und über dessen Wesen gestritten wurde, nicht um einen Heiligenschein für den heute an den Anfang gestellten, bedeutungslos gewordenen Heilsprediger ging. Wie vielmehr eine Vernunft und Weisheit das Thema der gesamten Antike und auch des  Neuen Testamentes, damit Christus war, die sich dort ableitete wo vom Logos gesprochen wurde, wir von Evolution sprechen und noch mehr die Ökologie, für den Menschen bestimmend geworden ist. Daher ist das von heutiger Hochschullehre weiterzuführende Heil „Jesus“ und so Hoffnung auf Leben in kulturellem Friede und Vernunft gegeben.

Denn gerade weil die Bedeutung der allseits bekannten zeit- und kulturgerechten Ausdrucksweise immer klarer wird, so die „Fleischwerdung“ schöpferischer Vernunft kein Scheinwesen, sondern kreative Wirklichkeit in Kultur, so erst der historische Heilsprozess „Jesus“ war, ist es Fakt: Für den heute als historischen Jesus vermittelten bibelschlauen Handwerksburschen gibt es inzwischen kein einziges Argument mehr. Der kommt weder in der Geschichte, noch den Theologie-Geschichten oder der christlichen Lehre vor. Die Hochschulwissenschaft ist gefordert: Durch eine aufgeklärte Betrachtung der Anfänge die Voraussetzungen für einen gewaltigen kulturellen Wandel, einer nicht allein christlichen Kultur der Nachhaltigkeit, ökologischer und damit schöpferischer Vernunft, so auch einer Versöhnung der Kulturen „von Grund auf“ zu schaffen.

Nach Überlegungen zu einem notwendigen und sich allein durch die ökologischen Herausforderungen der Zeit, wie gegebenes Wissen ergebenden Kulturwandel, der mit dem der Zeitenwende verglichen wird,

der Begründung der heute erst möglichen Frage nach dem Öko-Logos (Gleichsetzung Logos, Gotteswort, Weisheit… mit Ökologie) damit dem Weiterdenken der monistischer Naturlehre als neuer Kultur-Bestimmung der Zeitenwende,

dann auch als Wort des arabischen Propheten, womit  die Lösung weiter Herausforderungen aufgezeigt wird, die sich durch den Islam ergeben, der in wenigen Jahrzehnten unweigerlich in Deutschland, wie der gesamten Welt die mehrheitlich-bestimmender Religion sein wird, durch Aufklärung über das christliche Wesen,

werden hierzu Fragen auf Grund der Vorlesung über die frühe Kirchengeschichte gestellt.

Diese zeigen:

-Wie der historische Jesus kein zum Christus erhobener junger Mann gewesen sein kann, sondern eine in Natur/Schöpfung begründete Vernunft/Weisheit war. Die heute auch als Weltvernunft gilt, auf Klima- oder Friedenkonferenzen das Thema ist. Wie damit der Grund jüdisch-christlichen Glaubens, ebenso wie des sich später andere Wege gehenden Islam ein in den politischen, gesellschaftlichen, kulturellen Umständen antiker Aufklärung gegebener Heilsprozess „Jesus“ in Realgeschichte war. Bei dem die in Natur und Weltgesellschaft begründete Weisheit als lebendiges, universales Wort (Kulturbestimmung) verstanden „Christus“ war.

Ein Kulturwandel, der weit über das philosophische Reformjudentum hinausging, auch römische Reform umfasste, die das Judentum ablehnte. Gleichwohl im hellenistisch aufgeklärten Judentum der Diaspora, das in aufgeklärter Weise die Synthese der Kulturen schaffte, der heilsame kulturelle Wandel besonders offensichtlich ist. Es heute immer klarer wird, wie hellenistische Juden in der monistischen Natur-/Vernunftlehre (antiker Ökologie) eine weltgültige Bestimmung (Wort, neuen Bundes/Verstand) im Sinne der als Frühphilosophen  gesehenen Moses-Propheten verstanden und dies im Sinne Josua definierten. Die damit die philosophische Erkenntnis weiterdachten, kulturbedeutend machten. So daher nicht nur die Grundlage für das Neue Testament und die dem Judentum folgende Kirche legten, sondern auch den Namen Jesus prägten.

-Und wie damit ein aufgeklärtes, so auch das Judentum oder den Islam umfassendes Christentum die Lösung für das ist, nach was heute alle rufen. Weil die Zeit reif ist für das, was deistische Denker bereits am Beginn der Aufklärung als Natur-/Vernunftglaube bedachten. Denn was die Denker der französischen Revolution in Befreiung von der Kirche als „Kult der Vernunft“ und „Verehrung eines „Höchsten Wesens“, einführen wollten, um die Zukunft zu wahrer Vernunft, zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit zu bringen, ist nicht im Ersatz für das Christentum, sondern dessen Aufklärung zu bewirken. Doch am christlichen Anfang ging um eine nicht menschlich zu bestimmende, sondern in natürlicher Schöpfung begründete, eine die menschliche Vernunft bestimmende Weisheit. Damit eine Weisheit, die heute alle voraussetzen, wenn sie (ohne aufgeklärte Kult(ur)bestimmung) vergeblich nach einer „Ökologie des Menschen“ als Voraussetzung für unsere Zukunft rufen.

So wird bedacht, wie die evolutionäre Entwicklung in christlicher Aufklärung und gleichzeitig die gesellschaftlichen Herausforderungen aufgrund gewaltiger vielfältiger Probleme, die eine völlig neue Lebensweise, damit jedoch auch einen Wandel der kulturellen Sinnbilder notwendig machen, zu einer nicht allein christlichen „Kultur ökologischer Weisheit“ führt kann. Was eine über die Forderungen der Franzosen und der Aufklärung hinausgehenden, in Schöpfung (der Kreativität des Ganzen, wie in jedem Garten zu beobachtenden Kreativität) begründete Vernunft in Kultur bewirkt. Die den Anthropozän (selbstherrlich die Natur bestimmenden Menschen) wieder näher zur kreativen Weisheit, damit zur gemeinsinnigen Gestaltung von Zukunft, statt deren Zerstörung bringt.

1.        Kulturwandel entsteht kulturelle Herausforderungen, gegebenes Wissen in Kreativität

Die Menschheit steht vor scheinbar unlösbaren Herausforderungen. Auch wenn sich deswegen noch keiner ins Wasser stürzt, alle weiter eine nachhaltige Lebensweise, ökologisch vernünftiges Verhalten predigen und oft lautstark protestieren. Viele wissenschaftliche Rechner haben längst die Hoffnung aufgegeben. Denn wie sollen sie mit einem gewaltigen Wandel im Kopf der Menschen, damit einer völlig neuen, an schöpferischen Idealen ausgerichteten Lebensweise rechnen können, wenn die Geisteswissenschaft den Geist aufgegeben hat? Wenn die Theologie sich selbst „abgeschrieben“ hat. Denn wenn die Buch-Religion nach heutiger Hochschullehre mit dem Verhalten von Menschen nichts mehr zu tun hat, kann davon keine Lösung erwartet werden.

Wenn nicht nur von Grünen und inzwischen fast allen Parteien, sondern auch in der Kirche gutgemeinte Predigten gehalten werden, protestantische Pfarrer mehrmals täglich posten, ökologisches Verhalten herbeibeschwören oder soziale Missstände anprangern, dann ist das keine Lösung. Auch wenn dann bei kirchlichen Bildungseinrichtungen, wo der Athropozän bedacht und mit Blick auf die gewaltigen Herausforderungen nach einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ gerufen wird, nur eine Spiritualität aufgrund längst abgeschriebener Gottesbilder bedacht werden kann, führt das nicht weiter.

Hier sollen daher nicht die allgemein bekannten, gerade auch unter dem Begriff des „Anthropozän“ nachzulesenden Weltprobleme, sondern die Lösungen bedacht werden. Die sich in weiterer evolutionärer Entwicklung ergeben, zu einem gewaltigen Kulturwandel führen werden. Wenn die Hochschulwissenschaft dafür die Voraussetzungen schafft: Statt zu lehren, wie ein Handwerksburschen als Christus verherrlicht wurde, nach der in antiker Ökologie begründeten Vernunft und Weisheit fragt, die so nicht allein im Namen Jesus gefeiert, auf tiefgreifende Weise kulturbestimmend werden könnte.

Ebenso wäre nach der kreativen Vernunft zu fragen, diese die in Natur/Schöpfung begründete Weisheit im Sinne der kulturellen Vorbilder kult(ur)gerecht zur Welt zu bringen. Denn die Kulturkonzepte der Religionen, die im ewigen Aufdecken des Alten, damit auch Bestimmung gebender Anbindung an den Grund allen Lebens, nicht nur bei den Indianern im Namen Manitu, für ein schöpfungsgerechtes Lebens begeistern sollten, verändern sich im evolutionären Wandel. Sie wachsen an den Herausforderungen der Zeit im gegeben Wissen. Auch das lässt sich in der Religions-, wie konkret der Kirchengeschichte lernen.

Und dass ein gewaltiger kultureller Wandel zu einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ notwendig ist, wenn aufgeklärte Menschheit eine Zukunft haben wollen, wenn ein im heutigen Wissen mögliches weltweites Wohl hergestellt werden soll, ist jedem klar denken Menschen bewusst. Auch wie kollektive Kommunikation funktionier, sich Menschen an das halten, was sie in Kultur gemeinsam verehren, lieben, wie Vorbilder im Kopf funktionieren, Emotionen entscheiden, ein gemeinsamer Kult das Instrument ist, um eine Kultur zu machen. All dies lässt sich nicht in nur in alten Texten nachlesen, sondern kann und muss aus heutigen psychologischen, neurologischen oder evolutionsbiologischem Wissen hergeleitet werden. Denn macht es einen ganz gewaltigen Unterschied, was die Menschen als wesentlich, sinnvoll sehen und als höchste Wesentlichkeit (aus Vernunft/Wissen auch in personaler Form) verehren, als Herrlichkeit sehen. Und genau deshalb ist nicht nur über die säkularen Gottheiten, wie die Konsumverherrlichung nachzudenken. Es muss auch die Frage gestellt werden, was bringt es, alte, meist menschliche Gottesbilder zu verehren, die sich angeblich in Halluzinationen von Sektenanhängern („Gemeindebildung“) eines so zum Christus gewordenen Gurus begründen. Die so mit der inzwischen natürlich offenbaren Sinnhaftigkeit, dem natürlichen Grund allen Lebens in keiner Weise zusammengedacht werden?

Wie daher allein das Beschimpfen neuer Nationalstaatlichkeit und politischer Kurzsicht im Sinne der Wähler, die Verdammung von Konsumwachstum, Kapitalegoismus als gegenwärtiger Gottheit nicht reichen ist klar. Da helfen auch gegenseitige ökologische Apelle, nur strenges Müll sortieren, Einkauf im Dritte Welt Land oder auch allein der Verzicht auf Flugreisen und Benzin- wie Stromsparen nicht weiter. Eine völlig neue Lebensorientierung, die nicht als Last gesehen, sondern aus kulturgerechter Begeisterung, damit intrinsischer Motivation für einen gemeinsamen Sinn/Grund geschieht, so zur grundlegenden Verhaltensänderung führt, ist gefragt.

Gerade weil Religion abgeschrieben scheint. Weil kein evolutionärer Nutzen, nur noch ein Relikt von Gestern gesehen wird. Und in heutigen Buch-Glaubensvorstellungen, wie deren Missbrauch zu Recht der Grund für den blutigen Kampf der Kulturen gesehen, selbst in der Kirchenlehre der aufkeimende Fatal-Fundamentalismus als große kulturelle Gefahr erkannt wird. Auch weil gleichzeitig die Gottesslehre als für das Verhalten nicht mehr relevant gelehrt wird und der heutige Glaube an Gottesbilder/Buchstaben mit dem Verhalten auch nichts mehr zu tun hat. Daher ist in natürlicher evolutionärer Entwicklung ein Wandel angesagt, für den die Theologielehre der Hochschule die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen hat. Ein sich im wachsenden Wissen ergebener Wandel durch ein aufgeklärtes Bewusstsein der christlichen Wurzel in dem, was wir heute als ökologische Sinnhaftigkeit/Weisheit voraussetzen. Was wir als eine an schöpferischer Wirklichkeit orientierte Weisheit/Vernunft gegenseitig vergeblich fordern, kann jedoch nur im Bewusstsein seiner kulturellen Bedeutung und dem gemeinsamen Feiern zu einer tiefgreifenden Kulturbestimmung führen.

Die zu kulturgerecht zu feiernde Weisheit ist dabei das, was auch Weltorganisationen diskutieren, Ökoaktivisten erzwingen wollen, als Weltvernunft das Thema ist. Was nicht nur grün, sondern inzwischen auch von den Päpsten (Kirchengeschichtskenner Benedikt XVI. sich auf Stoa und jüdische Weisheit beziehend vor dem Bundestag das Recht, Franziskus in Umweltenzyklika und Reisen als „Mann des Wortes“ gelobt das rechte Leben) als „Ökologie des Menschen“ nur gepredigt wird. Denn um dies für mündige Menschen kult(ur)bestimmend werden zu lassen, ist die Hochschulwissenschaft gefordert. Sie hat die Aufgabe, durch die neue Frage nach dem historischen Jesus und Christus die wissenschaftlichen Weichen für ein aufgeklärtes Christentum, einen Natur-/Vernunftglaube stellen, der nicht nur bei Christen einen dringend notwendigen Kulturwandel ermöglicht.

Denn gefragt ist eine völlig veränderte Lebensweise nicht nur bei Einzelnen, sondern der gesamten Weltgesellschaft. Deren Zukunft im natürlich-kreativen ökologischen Vernunftgefüge (in antiker Lehre Logos: bei Reformjuden zum Christus geworden) zusammen hängt. Eine „Kultur der Nachhaltigkeit“, damit ein Kult, der kreative, ökologische Weisheit zur kulturellen Bestimmung im Kopf nicht nur Einzelner, sondern aller mündigen Gesellschaften macht, fällt nicht einfach vom Himmel. Die Hochschulwissenschaft muss die Voraussetzungen schaffen, damit gegebenes Wissen auch in kultureller Erkenntnis verarbeitet und durch die Werkzeuge der Kultur in mündiger Weise kult(ur)bestimmend werden kann. Denn wie sich alle Religionen in den Herausforderungen der Zeit und nicht zufällig in persönlich-geheimnisvollen Offenbarungen, sondern wachsendem Wissen, neuer Erkenntnis entwickelt haben, wird in den Geschichtsvorlesungen klar.

Während die Denker der französischen Revolution im „Kult der Vernunft“ diese durch eine radikale „Entchristianisierung“ zur Kultur der Zukunft machen wollten und so logischerweise scheitern mussten, ist durch Aufklärung über den wahren Grund nicht allein christlicher Kultur das Heil gegeben. Doch es ist die Hochschulwissenschaft, die die durch die Frage nach den wahren Anfängen, das historische Wesen, damit eine ökologisch-kreative Vernunft/Weisheit nicht nur im Namen Jesus Christus zur Kult(ur)bestimmung werden kann. 

2.       Wachsendes Wissen lässt eine gemeinsame Bestimmung im Sinn/Grund allen Seins, damit auch dessen Verehrung als Sinn/Grund der Religionen erkennen

Hier geht es nicht um eine der vielen Verschwörungstheorien, wie sie die den Amerikanern Betrug bei der ersten Mondlandung oder die Ereignissen des „11. September“ dem Geheimdienst der USA unterstellen. Es wird von einer ganz natürliche Entwicklung ausgegangen, die inzwischen zu einer bis vor wenigen Jahren nicht möglichen neuen Sicht der Welt als sinnvolles, für rechtes Leben, wie menschliches Recht maßgebendes ökologisches Gefüge führte. Was so erst die Erkenntnisse über die Anfänge und den Sinn nicht nur der christlichen Religion ermöglicht. Und daher die bisherigen Historien-Hypothesen dann nicht verschwörerisch als Fälschungen oder Irrtümer, sondern in ihrer Zeit sinnvolle Erklärungen ansieht. Doch Sinn dessen, was erst heute nicht mehr spekulativer Logos alter Lehre, sondern als Ökologie gilt, im Sinne der Antike und damit des neuen jüdisch-christlichen Verstandes/Bundes (Testamentes) weiterzudenken, damit die verschiedenen Kultur zur gemeinsamen Ökologischen Vernunft/Weisheit des Anfangs und auch die Voraussetzungen zum Friede „von Grund auf“ zu schaffen. Das ist Aufgabe der Hochschulwissenschaft.

Als die aus Deismus und Tübinger Tendenzkritik, wie aufgeklärter Hinterfragung der Jesusgeschichten erwachsenen „Radikalkritiker“ genannten, meist holländischen Theologen aufzeigten, wie es bei Jesus Christus um den antiken Logos ging, war die Zeit noch nicht reif. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde zwar auch der Mediziner, Zoologe und dann gar zum Gegenpapst ausgerufene monistische Naturphilosoph Ernst Haeckel geboren, der den Logos-Begriff zu „Ökologie“ ausbaute. Damit nicht nur die Naturwissenschaft, sondern die so erkannten Wechselbeziehung zwischen belebter und unbelebter Umwelt, das kreative Gefüge von Klima, Boden, Wasser, Luft, der Lebewesen, wie der menschlichen Lebensweise in Systemwissenschaft definierte. Die Lehre vom richtigen, vernünftigen Haushalten im Sinne des Ganzen, die von antiken, dann von neuzeitlichen Naturphilosophen bedacht wurde, ist erst jedoch erst in den letzten Jahrzehnten wieder zu dem geworden, was den antiken Logos-Begriff ausmachte. Und was so erst dessen Weiterdenken im prophetischen Sinne und damit heutige Erkenntnis der Bedeutung bei den christlichen Anfängen ermöglicht.

Wo die Natur noch als Böse galt, der Sozialdarwinismus daraus nur das Recht des bösen Starken oder Rassentheorien ableite. Da war die Naturlehre der Neuzeit trotz aller Systemerkenntnis monistischer Zusammenhänge noch weit von antiker Naturphilosophie und damit vom Verständnis des Logos und seiner theologisch-christlichen Definition entfernt. Doch heute hat sich das Naturverständnis mit Blick auf die Ökologie in Richtung des antiken Logos-Begriffes gewaltigen geändert. Dies zeigt sich nicht allein darin, dass die protestantischen Pfarrer ihre Predigten und Posts in Wirklichkeit nicht mehr aus der Bibel ableiten und auch die Päpste, Benedikt XVI. vor dem Bundestag das Recht, Franziskus in Umweltenzyklika das rechte Verhalten in Natur/Ökologie begründen. Sich dabei nicht einfach auf ein Naturrecht berufen, sondern von einer „Ökologie des Menschen“ als wahrhaft christlicher Lebensweise sprechen. Und da sich der Kirchengeschichtskenner Joseph Ratzinger auf Stoa wie jüdische Weisheit bezog und bei dieser dann in Ökologie, damit nun natürlich begründeten schöpferischen Vernunft in seinen intellektuellen Predigten vom „christlichen Wesen“ im Weiterdenken der antiken Philosophie sprach, müsste eigentlich schon alles gesagt sein. Was aber durch die Hochschulwissenschaft in Aufklärung über das wahre historische Wesen Jesus Christus im Sinne als fleischgewordener, kulturgerecht ausgedrückter Öko-Logos erst wissenschaftlich begreifbar gemacht werden muss.

Auch wenn es zu rationalistisch erscheinen mag, den antiken Logos-Begriff, den ein aufklärerischer Kirchenkritiker zum Begriff „Ökologie“ ausbaute, damit die naturwissenschaftliche Erkenntnis der Glaubenslehre entstellte, mit dem gleichzusetzen, was wir heute als Ökologie bezeichnen, weltweit darin begründen. Und es schwer vorstellbar ist, dass der Grund nicht nur des Christuskultes, sondern auch anderer Religionen das sein soll, was allgemein als Gegensatz zum Glauben gesehen wird. Mit Blick auf die Bedeutung dessen, was heute der Ökologie beigemessen wird, kommt es genau auf das heraus, was der Antike als Logos galt. Was dann als davon ausgehende Weisheit jüdisch weitergedacht wurde, in Gestalt eines Weisheitslehrers aus Galiläa auf dem Weg nach Jerusalem zur Kulturbestimmung dem Westen bis zur Aufklärung Bestimmung gab. Was so aufgeklärt in Gegenwart zu verstehen, damit die „Ökologie des Menschen“ zur grenzüberschreitenden Kulturbestimmung mündiger Menschen zu bringen wäre. Wozu die Hochschulwissenschaft in Auswertung heutigen Wissens die Voraussetzungen schaffen muss.

Denn was weder zu Zeiten der den Logos als christliches Wesen aufdeckenden Radikalkritik, noch des aufkommenden, in den Gegensatz zur Glaubenslehre gestellten naturwissenschaftlichen Monismus möglich war, ist heute gegeben. Erst heute, wo die Natur nicht mehr sozialdarwinistisch gedeutet, als Böse gilt, sondern nicht nur ein moderner  Humanismus atheistisch in Evolution begründet, vielmehr das ökologische Ganze als maßgebende universale Bestimmung weitgehend selbstverständlich, weltgültig ist, kann und muss ein neues Denken der Ökologie im Sinne des antiken Logos beginnen. So ist es Aufgabe heutiger Hochschullehre, nicht nur Glaube und Wissen, sondern auch die Glaubensgeschwister wieder auf einen aufgeklärten Nenner zu bringen. So die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, den Öko-Logos statt Buchstaben und Gründergestalten zur gemeinsamen Kulturbestimmung werden zu lassen.

Denn erst, in dem die Natur nicht nur als sinnvoller Lebensfluss erklärt wird, bei dem die Evolutionsbiologen vom Blinddarm, über den für in alten Zeiten überlebensnotwendigen Hunger auf Süß und Fett, den weiblichen Orgasmus oder menschlicher Krankheiten sowie kultureller Entwicklungen, so auch der Entstehung von Religion, einen kreativen Sinn voraussetzen. Sondern in dem ein ökologisch sinnvoll zusammenhängendes Ganzes, wie ein „öko-logisches“ Haushalten darin selbstverständlich geworden. Erst so lässt sich erkennen, wie es dabei um genau das geht, was die antiken Denker mit dem Logos-Begriff verbanden. Der als Lehre für den logischen Fluss des Lebens in einer universalen Gesetzmäßigkeit, Vernunftordnung/-dynamik, deren Sinn stand. Und so als Maßgebend für das menschliche Haus, weit über die stoische Soziallehre hinausgehende gemeinsame universale Bestimmung (jüdisch Wort) in frühe Theologie, dann Christologie eingeflossen ist.

Doch die antiken Denker haben hier nicht das Zauberwort eines himmlischen Designers nach alten Gottesbildern verstanden, einem in Tradition vorgesetzten oder persönlichen Gottesbild, schriftgelehrter und religiöser Schwätzerei über Gott den Öko-Logos in den Mund gelegt. Sie sind den umgekehrten Weg gegangen. Sie sind von dem ausgegangen, was wir heute als Ökologie bezeichnen,   und haben dann die traditionell verehrten Wesentlichkeiten oder die jüdische Lehre in Vernunft bedacht, so die philosophische Lehre in der bekannten Weise (im Erbe der Kultur) zur Bestimmung gemacht.

Was dann die unglaublich gewordenen Gottes-Gestalten, die für die Verehrung der Vegetation/des Werdens, der Fruchtbarkeit, wie kreativer menschlicher Eigenschaften standen, wie deren Verehrung in Vernunft erklärten ließ, dann diese wie auch den Kaiserkult ablöste. Es war die Vernunft, die gleichzeitig auch die jüdische Gesetzlichkeit/Thora, damit die von einem unsagbaren Sinn/Grund ausgehende, bisher nur Beschnittenen geltende Bestimmung (Wort)im neuen Bund auf eine jetzt weltgültige Weise verstehen ließ.

Denn erst wo mit Ökologie nicht nur im engeren Sinne die Wechselwirkungen eines zusammenhängenden Ganzen, die Abhängigkeiten von belebter und unbelebter Natur bezeichnet, sondern dies als Lehre der Gesamtnatur gesehen und daraus auch die menschliche Lebensweise abgeleitet wird, lässt sich das christliche Weiterdenken des antike Logos-Verständnis begreifen. Erst heute ist so auch der Grund des Christuskultes, die Diskussion um das christliche Wesen zu bedenken, wie wir sie nicht nur bei Tertullian nachlesen. Sondern wie sie zu konkurrierenden Christentümern, den verschiedenartigen sich bekämpften urchristlichen Bewegungen führte. Wo dann auch der Kirche und noch Jahrhunderte weiter über das Wesen der Vernunft/Weisheit „Christus“ und dessen Verhältnis zu den Vätergottheiten, dem Grund allen Seins, wie die kulturgerechte Vermittlung führte. Eine Diskussion, bei der sich dann die Wege von Kirche und Islam trennten, der Koran entstand, wäre daher von heutiger Hochschullehre in aufgeklärter Weise auch im Hinblick auf die heutige Ablehnung der alten Gottesbegriffe durch die Wissenschaft vom Öko-Logos moderner Naturphilosophie weiterzuführen.

Mit dem alten Logos-Begriff, der auch unter Wiki für eine alles durchwaltende Vernunft nach der philosophischen Spekulation eines ewigen Prinzips, Weltgesetzes steht, war noch kein Grund, nicht allein christlicher Religion zu denken. Wo dann beim Logos als „auf verstehen angelegter Sprache“ oder „menschlicher, wie göttlicher Vernunft“ nur das Zauberwort eines monsterhaft-menschlichen Designers im Himmel im Blick war, der als Erklärungsgrund oder Aufpasser durch die naturwissenschaftliche Aufklärung weggefallen war, für Tod erklärt wurde, mussten die Weltbilder von Glaube und Wissen getrennte Wege gehen. Doch diese Zeit ist „Gott sei Dank“ um.

Die alten, in den Gegensatz zum Mythos gestellten philosophischen Logos-Spekulation, wo dann der Begriff bei Aristoteles als „Definition“ gelesen, Heraklits als Erfinder der Bezeichnung Logos von einer  „alles durchwaltenden Gesetzmäßigkeit“ als „Vernunftprinzip“ im logischen Tun-Ergehen-Zusammenhang ausgeht, das nach der den Stoikern (damit am Beginn der Christenheit) auch in jedem Menschen nicht nur innewohnt, sondern das Maß des Lebens sein sollte, sind zwar erleuchtend. Auch der gemeinsame Grund/Sinn oder Ursprung, wie ihn heute die Evolutionslehre dann erst empirisch machte, den die Juden statt Gottesbilder und Kaiser als unsagbar (aber in personaler Weise) verehrten, ihn die Kabbalisten in Zahlenmystik berechnetet, wurde im Logos erkannt. (Was alles nebenbei bemerkt: die Heiligenschein-Hypothese für einen Handwerksburschen, der dann und dort zu Ehren gekommen sein soll, der neue jüdischer Gott oder dessen Offenbarung gewesen sein soll, unmöglich macht.)  

Aber solange der christlichen Lehre unterstellt wird, sie hätten den Logos-Begriff nicht im jüdischen Sinne weitergedacht, sondern ihrem traditionell geglaubten Gottesbild oder gar einem Guru in den Mund gelegt, damit einen sich alles ausdenkenden Uhrmacher oder ein im Gebet zu überredendes alles regelndes Monsterwesen im Himmel beweisen wollen. Und solange dann Peter Lampe bei heutiger Jesus-Hypothese selbst der in Johannes schreibenden Philosophenschule unterstellen muss, seinen jungen Mann als „fleischgewordenen“ Öko-Logos gesehen zu haben. Damit den angeblich nur besonders bibelschlauen Handwerksburschen als da beschrieben zu haben, was den aufgeklärten hellenistischen Juden jetzt universale Bestimmung/Wort galt. Die sie bereits bei den als frühe Stoa verstandenen Propheten in Natur begründet sahen, sich jetzt in der Gesetzmäßigkeit allen Seins zeigte und so maßgebend für das richtige Leben und Offenbarung des Sinnes allen Seins galt. Solange kann die Bedeutung, die die Erkenntnis einer logischen Sinnhaftigkeit bei der Entstehung nicht nur des Christuskultes hatte, nicht bedacht werden.

Denn wer das heute gegebene geschichtliche Wissen auswertet, der stellt nicht nur fest, dass die, die im Mittelplatonismus aus der universalen Vernunftlehre ein stoisches Sozialsystem ableiteten, auf ihre in früher Naturwissenschaft mögliche Weise, mehr oder weniger genau das vor Augen hatten, was wir heute in Ökologie beschreiben. Was dann auch jüdisch als Weisheit, rechte Lebensweise galt. bezeichnen. Auch die Diskussion über das Wesen des Logos und der so erkannten menschlich maßgebenden Weisheit, seine Bedeutung bei der weltgültigen Begründung des neuen jüdisch-christlichen Bundes lässt sich erst heute bedenken.

Wo nur eine  antike Vernunft-Spekulation war, war weder ein Weiterdenken der philosophischen Sicht des Logos im Sinne des Judentums möglich. Wodurch die in Natur/Vernunft bedachte Weisheit im Kopf der Menschen statt alte Gottesbilder und Kaiser verehrt und im Kopf künftiger Menschen kult(ur)bestimmend (Wort, Christus, wahrer König, Gottessohn, im Gegensatz zum römisch-heidnischen Christentum/Markionismus in der Kirche aus dem Stamme Davids) sein sollte. Noch konnte so der Jahrhundertelangen christologischen Diskussion (angeblich um das Wesen eines Wanderpredigers) oder der Drei-Einigkeit der Sinn abgewonnen werden, um den damals heiß gestritten wird. Was in anderer Begrifflichkeit auch auf der modernen Tagesordnung steht.

So ist Logos als Ökologie nicht nur zu selbstverständlichen Maßgabe für menschliches Leben, damit universaler Bestimmung geworden, die vor 2000 Jahren im christlichen Wesen auf aufgeklärt jüdische Weise dann Kult(ur)bestimmend zum Leben erweckt wurde, was als Heil Josua, lat. Jesus definiert wurde. Der Sohn, der in früher Naturwissenschaft noch in Äonenmodellen definiert wurde, verweist auf den Vater. Die kreative Sinnhaftigkeit allen natürlichen Werdens, die heute in Evolution gelehrt und in Ökologie gesehen wird, vereist auf einen ewigen, unvergänglichen Grund, dessen Verehrung und Einhaltung Grund der verschiedenen Glaubensformen, wie auch fernöstlicher Kulturmodelle war und bleibt.

3.       Da auch der Islam vom Öko-Logos ausgeht ist er Zeuge für dessen christliches Wesen, Zeit die Kulturen zu versöhnen

Wenn über das Wesen des Logos über Jahrhunderte gestritten wurde. Dann ging es dabei weder um ein Hirngespinst, das einem Heilsprediger als fleischgewordene Vernunft aufgesetzt wurde, noch dessen bei der Hypothese von der Handwerksburschen-Sekte zu unterstellende apologetischer Einfärbung, um den Glauben an einen Guru für philosophisch Gebildete schmackhaft zu machen. Und auch die Nestorianer, Johannes von Damaskus, dann die ursprünglich sich noch christlich sehenden Kalife und arabischen Denker, die sich im Rahmen dieser Diskussion vom Christentum der Kirche abtrennten, sicher auch hinsichtlich anderer kultureller Vorbestimmung der arabischen Stämmen andere Wege gingen, begründeten sich in dem, was die Philosophen Logos nannten. Ihnen war das Kulturbestimmung und maßgebend für das Leben, was heute als Ökologie gilt.

Unabhängig davon, ob Mohammed ein historischer Kaufmann oder wie viele Kritiker (u.a. der katholische Theologieprofessor Karl-Heinz Ohlig) deutlich machen, ein andere Form des christlichen Wesens war. Damit ein für die Weltkultur „Gesandter“ (so Mohammed übersetzt), wie ihn der Westen als „ Christus“ in Gestalt eines wanderpredigenden Gottessohnes zur Welt brachte, hierin das historische Heil im Sinne Josua, lat. Jesus definierte. Und wer vom Logos ausgeht, dessen kulturgerechte Ausdrucksweise an den christlichen Anfang stellt, der wundert sich nicht, wie dieser Christus (wie die Geschichts- und Schriftforschung sowie gerade die Numismatik zeigt), dann zu Mohammed förmlich „umgemünzt“ wurde.

Doch völlig unabhängig von der Diskussion über das historische Wesen des Propheten: Nicht allein, weil es bei Christus um die in antiker Ökologie begründe Weisheit in der Kulturbestimmung eines jüdischen Königs, Gottessohnes ging. Auch weil heute auch den arabischer Gelehrten das bestätigt wird, es damit auch im Islam um das ging, was die griechische Philosophie (dort noch weit länger als in der Kirche lebendige)  als Logos bezeichnete , wird deutlich:

Wo der Öko-Logos nicht als gekreuzigter Gottessohn, sondern als Sohn/Ben Miriams und als „Wort“ (nicht Wanderprediger) galt, im Koran so mehr als Mohammed genannt und seine Mutter in einer messianische Weise wurde. Auch wenn dann in Arabisch das Wort in einem Propheten zur Welt gebracht wurde. Da ging es um genau das, was auch im Christentum das eigentliche Wesen ist: Die heute in Evolution, wie Ökologie begründete Weisheit, nach der alle Welt ruft, in einer tiefgreifenden, dem Orient wie prophetischer Tradition entsprechende Kult(ur)bestimmung.

Wenn daher die Hochschullehre nicht weiter einen Weisheit lehrenden (als diese verherrlichten) Handwerksburschen als an den Anfang stellt, sondern im Sinne heute gegeben Wissens nach der in Schöpfung begründeten Weisheit selbst als dem „Christus“ fragt. Dann ist das auch die Voraussetzung für eine dringend notwendige Reform im Islam. Von dessen Fatal-Fundamentalismus nicht nur heute Gefahr auch im politischen Missbrauch ausgeht, sondern der aufgrund der Geburtenzahlen  in wenigen Jahrzehnten unweigerlich in ganz Europa, wie die beherrschende und damit maßgebende Weltreligion sein wird.

Doch nicht nur der Angst vor dem Islam, die heutige Abwehr des Andern (letztlich aber aller alten Glaubensvorstellungen), sondern auch die berechtigte Kritik an einer fatal-fundamentalistischen Lehre, die aus einem in ihrer Tradition entstandenen Buch eine Scharia (so Normen und Recht für die ganze heutige Welt) ableiten will, kann nur durch eine Aufklärung begegnet werden. Und die muss von christlicher Lehre ausgehen, durch die Hochschulwissenschaft angestoßen werden. Ihre Aufgabe ist es, einen anfänglichen in Vernunft (Ökologie) begründeten Kulturwandel zu verdeutlichen, aus dem das Neue Testament, wie der Koran, das Christentum und auch der eigene Wege gehende Islam hervorgingen.

Der Koran und das auch dessen Vätern geltende Verständnis des Öko-Logos im prophetischen Sinne, lieft allein schon den Beweis (unter www.jesus-lebt-wirklich.de dargestellt), dass die heutigen Hypothesen von Sektenanhänger-Visionen, apologetisch-christologischem Heiligenschein für einen Handwerksburschen… hinfällig sind. Denn all das ist mit den Denkern, denen das maßgebend war, war die antike Naturphilosophie als Logos definierte und in Kultur weitergedacht wurde, unmöglich zu machen. Egal ob es zutrifft, dass Christus, damit das lebendige Wort dann in einem letzten Propheten zu Sprache, so die antike Vernunftlehre zum Koran wurde. Allein im Wissen um die messianische Bedeutung des im Koran als „Wort“ (nicht de heute unterstellte Wanderprediger) verstandenen, mehr als Mohammed genannten Isa Ben Maria und deren messianischer Verehrung muss einem klar denkenden Menschen vor Augen führen: Um den unehelichen Sohn einer jüdischen Zimmermannsfrau ist es bei dem, der den arabischen Denkern nicht als Gottessohn mit Kreuz galt, sondern als ewiges Wort/Bestimmung galt, nicht gegangen.

Im aufgeklärten Sinn aufzuzeigen, wie genau die bei der Entstehung des Koran noch geführte Kulturdiskussion um das Wesen der Vernunft/Naturlehre (Logos) war und welche kulturellen Gründe sonst dazu führten, dass sich die Wege, wäre Aufgabe heutiger Hochschullehre. Denn wenn sie so deutlich macht, dass die Scharia, auch „der Weg zur Quelle“, nicht im Befolgen von Buchstaben liegt, sondern der Logos, der auf die Quelle allen Lebens verweist, wieder als Ökologie lebendig und gemeinsam bestimmend ist. Dann ist dies die wissenschaftliche Voraussetzung für den Weltfriede, das künftige Zusammenleben der Kulturen. Die sich in Mosche oder Kirche weiter auf Mohammed und Jesus berufen, aber dann das gleiche Wesen verehren, um so gemeinsam auf weltvernünftige Weise zu leben.

Wer die sich durch Geburtenzahlen, wie unaufhaltbare Globalisierung betrachtet, nach der bereits jetzt in Deutschland angeblich mehr Moslems leben sollen, als Katholiken. Der sollte den Glauben der Brüder mit einem Christus/Wort ohne Kreuz, sondern einem den Öko-Logos verkündenden Propheten nicht als Bedrohung sehen. Auch hierdurch ergibt sich die Aufgabe, nicht allein Christen zu Weltbürgern zu machen. Wie das den christologischen Anfängen in Alexandrien (dort wo heute sich der Islam im eigenen Buch begründet wird) bestätigt wird.  Der kann ermessen, wie nicht allein die Ausbildung immer weniger gebrauchter christlicher Lehrer, sondern die Aufklärung über die gemeinsame öko-logische Bestimmung der dringende Staatsauftrag an heutige Hochschullehre wäre.

Nach einer entsprechenden Forschung müssen dann die Vorlagen für die Vorlesungen nicht geändert werden. Denn deren Inhalte verweisen sämtlich darauf, dass die vorausgesetzte Hypothese vom Handwerksburschen, der im großen Medienbruch als das maßgebend gewesen wäre, was der Antike als Öko-Logos galt, völlig unhaltbar geworden ist.

Was spricht dagegen, wenn dann die Evangelien nicht mehr als Märchengeschichten gelesen werden, bei denen aus Visionen von Anhängern eines religionsrebellischen Handwerksburschen die Theologie/Christologie des Neuen Testamentes, sondern hier die wahre Geschichte ökologischer Weisheit in kulturgerecht-menschlicher Ausdrucksweise beschrieben wurde, die auch im Islam in anderer Form maßgebend war.

4.       Die wahre Geschichte des historischen Jesus Christus

Es ist zu wenig, nur den Nachweis zu erbringen, dass ein junger Mann mit Namen Jesus weder in den Geschichten, noch bei dem vorkommt, was Geschichte machte. Wie es beim „Christus“, der im neuen jüdischen Kulturkonzept volksbestimmend werden sollte und wurde, nicht um den Heiligenschein für einen Handwerksburschen oder ein Hirngespinst, sondern die in Schöpfung begründete Vernunft, Sinnhaftigkeit, Weisheit in kulturgerechter Gestalt ging.  Wie damit das, was wir inzwischen wieder ganz selbstverständlich im modernen Monismus aus Ökologie oder Evolution ableiten, das christliche Wesen war.

Es reicht auch nicht, durch Schriftauswertung oder geschichtliche Tatsachen zu begründen, dass kein junger Mann oder ein Glaubenskonstrukt in den Himmel gehoben wurde. Weil der in den gesamten Jesusgeschichten beschrieben, der Paulusliteratur wie Kirchenlehre zugrunde liegende „Christus“ zwar nicht identisch mit dem aller antiken Philosophie zugrunde liegenden Logos war, sondern die antike Ökologie im jüdischen Sinn (Grund allein Seins) bedacht, so zum Kult und kulturbestimmend wurde. Denn gleichzeitig ist die Geschichtsentwicklung zu bedenken. Beispielsweise, wie die in früher Stoa noch spekulativer Physik, dann im mittelplatonistischen Monismus (eine Art antike Ökologie) begründete, auch die Soziallehre umfassende „Weisheit“ das Wesen war. Das im Weiterdenken eines neuen jüdischen Kulturmodelles als „Christus“ an Stelle traditioneller Gottheiten, Mysterien und Kaiserverehrung kulturtragend werden sollte: Kreative, natur- und kulturwissenschaftlich begründete Weisheit als jüdischer König im Kopf der Menschen. Was so über alle Wirren bis zur Aufklärung kulturbestimmend war und heute auf mündige Weise wieder werden kann.

Zwar ist das alles noch viel umfassender aufzuarbeiten ist. Was in anderen unter www.jesus-lebt-wirlich.de eingestellten Arbeit ansatzweise getan und hierzu die Hochschulwissenschaft gebeten wird. Doch allein die kurze Vorlesung über Umwelt und Entstehung des Christentums nach heute gegebenem Wissen reicht aus, um weiter zu bedenkende Fragen zu stellen. Nach denen an den historisch-wissenschaftlichen Voraussetzungen für eine Kultur ökologischer Vernunft kein Weg vorbei führt.

Auch wenn Professor Christoph Strohm sicherlich wie seine neutestamentlichen Kollegen einen jungen Mann mit Namen Jesus als gesetzt sieht. Er hat in der frühen Kirchengeschichte  selbst gezeigt, dass es um den nicht gegangen sein kann. Er hat so in den kurzen Stichpunkten über die Entstehung des Christentums und dessen Umwelt mehr über den „historischen Jesus“ gesagt, als in der so ausgeschriebenen neutestamentlichen Einführungsvorlesung. Bei der die Bedeutungsinhalte, der „Theologie des Neuen Testamentes“ das Thema waren. Und allein auch damit schon deutlich wurde, dass die in antiker Ökologie begründete Weisheit als wahrer Christus, Gottessohn, Davidsohn das Thema der Zeit, damit der historische Jesus war. Und kein junger Handwerker, der als historisch an den Anfang gestellt wurde. Wonach dann der künftige Pfarrer oder Forscher Professor Peter Lampe fragen musste, „warum hat Petrus seinen Freund, von dem er doch wissen musste, dass der das alles nicht war und wollte, dann als Christus verherrlicht“. Doch der Dank historischen-kritischer Forschung und aufgeklärten Denkens zum Zwergenmaß, völlig bedeutungslos gewordene junge Mann. Der dann aufgrund der Schrift in Predigten als universale Bestimmung in den Himmel gehoben wird, so den christlichen Glauben als Schwachsinn erscheinen lässt. Der kommt in der Theologie-Geschichte, wie den Jesusgeschichten nicht vor. Die in der Vorlesung über den historischen Jesus vorgestellt „Theologie des Neuen Testamentes“, die universale, in Schöpfung begründete Bestimmung als Weltkönigtum lässt sich nur in dem begründen, was in der Geschichtsvorlesung chronologisch aufgelistet wurde, so auf die ökologische Weisheit verweist.

Auch wenn die historisch Kritik, die biblische Lehre und die Betrachtung der gesamten Vorgänger-, wie Geschwisterkulte des Christentums, ebenso wie die Lehren und Diskussionen in den vielfältigen Bewegungen verschiedener anfänglicher frühen Christentum mehr als beweisen: Am Anfang ging es nicht um einen jungen Mann, sondern die in antiker Ökologie begründete Weisheit als „Christus“, die in der Geschichte, auch durch die Geschichten vom rebellischen Weisheitslehrer zur Kultur des Westens wurde. Die heutige Geschichtsbetrachtung ist dann ein weiter Baustein zur Aufklärung.

Die Gliederung über den Ursprung  der Kirche sah ohne Lesebrille betrachtet nicht nur ähnlich aus, wie die der Vorlesung über die spätere Kirchengeschichte. Gerade die Gliederungspunkte der Reformation und die folgenden Verirrungen, die vielfältige Suche nach neuer Grundlage, dann die Aufklärung und die Denkmodelle „Zwischen den Zeiten“, lassen sich mit dem Prozess der Zeitenwende vergleichen.

Wer die neuzeitliche Reformation in den gesamten Umständen der Zeit, dabei sicherlich auch den dort gegebenen Problemen/Herausforderungen im Missbrauch der scholastischen Philosophie durch päpstliche Autorität und unzähligen Denkern  beschreibt, die auf vielfältige Weise zur Reform ansetzten. Der muss auch die Zeit und die Herausforderungen betrachten, die zum Christuskult führten. Die Sekte eines Heilspredigers, die ein geheimnisvoll gewandelter Pharisäer zur Weltmission gemacht haben soll, die fällt wissenschaftlich ins Wasser. Das ist so wissenschaftlich, wie die Schrift als neue Grundlage der Reformation (die sicherlich ein viel geringerer Kulturwandel war) in der Phantasie von Luther verherrlichenden Protestanten begründen zu wollen. Wobei zu bedenken wäre, dass dabei selbst noch so besoffene Protestanten Luther nicht als neue nun universal maßgebende Bestimmung gesehen hätten. Und währen wir dem Mittelalter nicht nur kirchlichen Missbrauch der scholastischen Philosophie für Ablasslehren, sondern auch der folgenden Reformationszeit neben den Täufern viele Verirrungen vorwerfen können, wissen wir um das in früher Wissenschaft begründete Denken der Antike. Damit der Zeit einer hellenistischen Hochzivilisation, der atheistische Humanisten nicht nur der Bildung wegen nachtrauern, sondern weil sie ihre hochstehenden Denkmodelle und Verhaltenslehren in natürlicher Schöpfung begründete.

Die Reformer in Zeiten von Renaissance haben von kirchlicher Autorität befreit, sich dabei jedoch nicht in persönlicher Spiritualität ergossen, sondern auf die alten Schriften und die Weisheit der Antike, so damals zu Recht auf „sola scriptura“ gesetzt. Und darin ging es um eine schöpferische Weisheit, die heute wieder auf mündige Weise weit offensichtlicher ist, als sie dies vor 500 Jahren war, damit „sola Christus“ gegenwärtig macht.

Gerade auch die Geschichtsvorlesung und die heutige Erklärung kultureller Entwicklung zeigt, dass die Hypothese vom Heiligenschein für einen Handwerksburschen (In „Die Wirklichkeit als Bild“ wird von Peter Lampe die Massenhalluzinationen in Trauerbewältigung beschrieben. In Proseminaren muss dann erklärt werden, warum dessen apologetische philosophische Einfärbung im Literaturstiel der Zeit war.) völlig unhaltbar geworden ist. Unabhängig von allen weiteren, sich auch aus biblischer Lehre ergebenden Fakten, muss allein mit Blick auf evolutionäre Kulturentwicklung in neuer Weise gefragt werden.

Ohne die Betrachtung der Umstände der Zeit, der nicht nur geistes- sondern gesamtgeschichtlichen Fakten, wozu auch die politischen Umständen, das Proben von Demokratie und Diskutierten neuer Staatssteuerungssystem sowie die dahinter stehenden Philosophie-/Theologiemodelle gehören (bei denen dann auch das neue Juden-Christentum, das dann später auch Staatskult wurde ins Spiel kam), lässt sich die Christusgeschichte nicht erklären.

Wo die unglaublich gewordenen, traditionell für Fruchtbarkeit, wie kreative Tugenden stehende Gottheiten, die Mysterien mit ihren geheimnisvollen Blutriten oder die Kaisergottheit immer mehr in Frage und dann erstmals neue kulturumfassende theologische Denkmodelle entstanden, wurde auch das Christentum geboren. Mit der Geburt eines unehelichen Zimmermannsohnes, die dann dem Heiligen Geist in die Schuhe geschoben wurde, damit er als Gottessohn galt, hat das alles nichts zu tun. So lässt sich Geschichte nicht erklären.

Zumal heute beispielsweise auch klar sein sollte, wie damals die Notwendigkeit, aber auch die Probleme der sinnliche Ausdrucksweise (für die die Frau stand, in der Geschichte Maria, konkret dann Mutter Kirche) bewusst war. Oder wie nicht nur die jüdische Bestimmung (Wort, damit Josua, Jesus), sondern auch die mythisch-mysteriösen Göttersöhne römisch-griechischer Tradition jetzt in natürlicher Schöpfung/Vernunft bezeugt und so nicht nur im Mythos, sondern monistischen Monotheismus der Philosophen auf(v)erstanden waren.  

Auch wenn das in der Vorlesung nur ein Randthema blieb. Ohne die neuen, nun bestimmenden Philosophie-/Theologiemodellen, bei denen nicht nur die jüdischen Mythen in aufgeklärter Weise betrachtet, sondern die unglaublich gewordenen griechisch-römischen Mythen mit Inhalt gefüllt wurden, lässt sich der dann auch zum Christentum führenden Kulturwandel nicht erklären. Ein geistiger Wandel lässt sich heute nicht in Geistesblitzen, geheimnisvoll-offenbarenden Eingebungen durch Engel, so dann der Verherrlichung eines heilspredigenden Handwerksburschen begründen. Er  muss aufgrund geschichtlicher Fakten bedacht werden: Der vielfältigen Umstände in Politik, Umwelt, Verwaltung, Philosophie oder religiöser Weiterentwicklung. Wie sie sich durch den Wandel der Weltsicht, neues Wissen ergeben.

All das, was heute für den Hellenismus der Zeitenwende in umfassender Weise beschrieben ist, wurde in kurzer Form in der Vorlesung dargestellt. Auch wenn dabei nicht auf die Geburt der Vernunft, den Wandel vom Mythos zum Logos, den daraus erwachsenen Hellenismus mit seiner Religionsreform umfassend eingegangen werden konnte. Und ohne den auch in römisch-griechischer Geschichte zu beobachten Kulturwandel, die durchdachten pantheistischen, in Natur/Monismus (antiker Ökologie) begründete Monotheismus-Modell und ihre Soziallehre oder den im aufgeklärten Verstand, die Auferstehung auch der Mythengötter beleuchten zu können, ist klar geworden, was sich durch die folgenden Fragen ergibt.

    3. Fragen die zu einem neuen Verstand, zu ökologischer Kult(ur)bestimmung führen

3.1. Wo neben den in Natur/Vernunft begründeten alten Göttermythen oder Philosophiemodellen (in antiker Ökologie begründeter Monotheismus und entsprechende Sozial-/Vernunftlehren) auch das gesamte Leben, wie die römischen Verbindungswege bei der Verbreitung des Christuskultes als bedeutend bekannt sind. Und wie genau dort nicht nur von hellenistischen Reformjuden, sondern auch Römern Wissen dazu führte, den bisherigen Kult auf die Beine zeitgemäßen Wissens zu stellen. Wo dann hellenistischen Juden ein Verstand ihrer jetzt weltgültigen Bestimmung in zeitgemäßer Natur-/Vernunftlehre bestätigt wird. Wo von frühen Christen beschrieben wird, wie sie den Sinn ihres Seins sahen und es ihre Mission war, von nichts anderem mehr zu sprechen. Oder auch römische Denker nicht nur das Verhalten in Natur-/Vernunft begründeten, sondern so auch einen Grund/Sinn allen Seins.  

Wie kann es da am Anfang des Christuskultes bei Reformjuden und römischen Denkern um den Heiligenschein eines Handwerksburschen als universale Bestimmung und damit Grundlage der Ethik oder gar eine Gottheit als Grund aller Kreativität, wie allen  Seins gegangen sein?

Einen jungen Mann, den die Studenten als historischen Jesus im Kopf haben…

…trotz der im Öko-Logos-Christus, damit neuen Judenkönig, Davidsohn… begründeten „Theologie des Neuen Testamentes“,

…trotz der von Gelehrten aus Kreisen aufgeklärter Juden- oder Heidenchristen in Zeit des Mittelplatonismus, wie Markus teilweise in Straßennachbarschaft zu Seneca verfassten Geschichten. Die in einem Weisheitslehrer aus Galiläa die Geschichte eines neuen jüdischen Verstandes/Bundes, auf dem Weg vom Heidenland nach Jerusalem und seine Verurteilung durch die Tradition und vieler Missverständnisse beschreiben.

…trotz der ebenso vom Christus als einem schöpferisch-kosmischen Wesen handelender Auferstehungsschilderungen, die neuen Verstand bebildern.

…trotz einer Christologie, der es wie auch den als Johannes schreibenden Philosophen eindeutig um das ging, was damals in Natur begründete Weisheit/Sinnhaftigkeit/Bestimmung (Wort) war, wir auch als „Ökologie des Menschen“ oder Weltvernunft bezeichnen. Was im heutigen Historienverständnis jedoch ohne Kult(ur)bestimmung bleibt.

Welches historisch-wissenschaftliches Argument gibt es für diesen noch?

3.2. Wenn am Anfang nicht nur unzählige sich bekämpfende Bewegungen mit ganz unterschiedlichen Kulturmodellen, völlig abweichenden Definitionen der Natur und Weisheit sowie konkurrierende Christentümer waren. Dann kirchlich-christliche Gemeinden dort entstanden, wo auch jüdische Gemeinden in Diaspora lebten. Deren Denker (wie Philo) nicht nur Moses als frühe Philosophie, vorweggenommene Stoa (Natur-/Vernunftlehre) sahen, sondern so die jüdische Bestimmung oder Gebote (Wort) nun im neuen Verstand/Bund in Naturlehren (Logos) weltgültig begründeten und für die als Weltbürger das Universum/der Kosmos der neue Tempel war. Und auf die sich die Vordenker der Kirche bekanntlich beriefen.

Muss da die Hypothese vom bibelschlauen Heilsprediger und seiner Sekte, die ihren Guru als Gotteswort, Weisheit in Person oder Tempel sah, nicht auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden?

3.2. Wo Sokrates, Platon, Aristoteles…, dann auch Epikur und die Stoiker an den Anfang gestellt werden, gerade Poseidonis, Epiket und Seneca als „wichtig für den Christuskult“ gesehen werden.

Wäre da nicht zu bedenken, wie aus den naturphilosophischen Spekulationen früher Stoa dann im Mittelplatonismus in Natur-/Vernunftlehre (damit antiker Ökologie) begründete Soziallehre wurden?

 Und wie die nicht nur maßgeblich die christliche Lehre beeinflussten und abgeschrieben, sondern erst als Christus zur Kulturbestimmung wurde?

Oder wie die in natürlicher Schöpfung begründete Vernunft/Sinnhaftigkeit, die nun maßgebend für die menschliche Weisheit, Soziallehre war, im jüdischen Sinn (Grund allen Seins) weitergedacht, als davon ausgehende universale Bestimmung (Wort) zur Kultur des Westens wurde?

Was hat das aber alles mit der Herrlichkeit eines Handwerksburschen zu tun, der jetzt als universale Bestimmung maßgeblich oder so apologetisch ausgegeben worden sein soll?

Welchen wissenschaftlichen Halt haben die heutigen, von einem Heilsprediger ausgehenden Hypothesen, die dann eine anschließende Verherrlichung, apologetische Einfärbung unterstellen müssen noch?

3.3. Wo Poseidonis (ich habe nur den bei Platon erwähnten „letzten Rest des verlorenen Atlantis“, bei Juden Paradieses gefunden, zu dem die Weisheit „Christus“ wieder zurückführen sollte) über Cicero in die christliche Pflichtenlehre, über Ambrosius von Mailand so die Naturphilosophie gar die Pflichten und Lebensweise der Pfarrer begründe.

Ist da nicht klar, was es mit dem Christus auf sich hat?

3.4. Wo auch die die „kirchliche Lehre maßgeblich prägende späte Stoa“ nicht aus der Hosentasche kam, sondern sich in Natur-/Vernunftlehre, damit antiker Ökologie begründete, die im aufgeklärten Judentum maßgebend, nun im prophetischen Sinn bestimmend war.

Ist es da nicht Wahnsinn, den neuen jüdischen Kult weiter im Heiligenschein eines halbstarken Handwerksburschen begründen zu wollen?

Wie lang muss das herbeigezogene Haar sein, um die apologetische Aufwertung eines Religionsrebellen begründen zu können, und zwar zu genau dem, was aufgeklärte hellenistische Juden (die dort lebten, wo das Christentum entstand) in antiker Ökologie verstanden?

3.5. Wo Parallelen zwischen Philo, Paulus und der zeitgemäßen Philosophie heute auch in den wissenschaftlichen Betrachtungen des Neuen Testamentes selbstverständlich sind.

Kann es der schöpferischen Wesentlichkeit, dem Leidenden und Auferstandenen des Paulus und damit auch dem, der den Jesusgeschichten zugrunde liegt, um den Heiligenschein für einen Handwerksburschen  oder eine Halluzination des Glaubens gegangen sein?

Wenn die Weisheit bei Philo, wie auch in der weiteren Philosophie in Naturlehre/Schöpfung begründet war und die Inhalte heute mit Paulus verglichen werden.

Wie kann es da den Verfassern der Paulusliteratur um einen Sektenguru oder ein Hirngespinst als „Christus“ gegangen sein? Wozu dann die Stoa abgepinselt, gelernte philosophische Weisheit nachgeplappert wurde.

Was spricht dagegen das als gemeinsamen Grund auch des sich in Paulus ausdrückenden  Kulturwandels, damit neuen christlichen Paradigma zu bedenken, was dem Denken der Zeitgeschichte galt: Die in antiker Ökologie begründete Weisheit, die heute wieder im Kopf aufgeklärter mündiger Menschen kult(ur)bestimmend werden könnte?

Allein mit Kor. 7.1.ff braucht heute niemand mehr zu kommen. Denn wo Adam, Noah, Abraham, Moses… bei dem dies allegorisch verstehenden Philo in gleicher Weise wie bei Paulus bedacht werden.

Ist da nicht auch klar, wie heute nicht nur die Buchstaben-Kreationisten hinter den Paulusverfassern hinterherhinken?

Sind nur die den Buchstaben verfallen, die die Berufung auf das Urprinzip, die Anfängen, in kleinwüchsigen Tieren, dem noch kurzen Hals von Giraffen erklären wollten, die Noah auf den Arche packte? Die so „Glaube und Wissen“ auf einen Nenner bringen wollen, in dem sie ihre buchstäbliche Vorstellung von einem im Himmel sitzenden, recht menschlichen Monsterwesen als Schöpfer begründen wollen.

Was ist mit angeblichen Aufklärungsorganen, die beim angeblichen Fund eines Holzteiles der Arche titeln „Hat die Bibel doch Recht“? Spiegeln diese ebenso wie die an einem jungen Mann festhaltende Lehre ein Paradigma, das nicht nur hinter die die Mythen aufgeklärt verstehende antike Philosophie, die Moses als frühe Philosophie erklärenden Juden, sondern so scheinbar auch hinter Paulus zurückfällt?

3.6. Wo der Stoa im Gegensatz zu Aristoteles konkreter Ethik eine „universale, internationale Ausrichtung“ zugesprochen wird. Die das scheinbar unmögliche schaffen, die Menschen von ihrer Gier, ihren Leidenschaften befreien und ganz unter das Regiment einer in natürlicher Schöpfung (antiker Ökologie) begründeten Vernunft stellen sollte. Die damit zu einem Sozialverhalten bringen wollte, von dem wir träumen. Da kann zwar nachgedacht werden, dass die christliche Lehre auch von Leidenschaften, jedoch nicht vom Mitleiden befreien wollte. Noch mehr wäre jedoch zu bedenken, wie die nur den Intellektuellen maßgebende abstrakte Soziallehre auf christliche Weise volksbestimmend, zu gemeinsinniger, sozialer Lebensweise wurde.

Aber wie soll die „universale Bestimmung“, die Jesus Christus ausmacht, von Römern, wie Juden in Schöpfung begründete Weisheit war, dann in Wanderpredigerverherrlichung, Halluzinationen der Gemeindebildung oder eines Sektenverfolgers  und apologetischer Einfärbung begründen sein?

Wäre nicht vielmehr auch über die kulturgerechte Fleischwerdung des Öko-Logos im Erbe der so erfüllten Vorbilder als Voraussetzung für einen neuen Volkskult, damit den Kulturwandel in aufgeklärter Weise nachzudenken?

3.7. Wo im 16. Jahrhundert ein Briefwechsel zwischen Seneca und Paulus nachgestellt wurde.

Waren da diese Denker nicht näher an der historischen Wahrheit, wie Harnack? Der ähnlich wie heute die gesamte Christologie in philosophischer Begründung als aufgesetzte Verfremdung sah, was so noch heutige Lehre einer späteren Apologetik bestimmt?

Die an anderer Stelle beschriebene Diskussion, ob die Paulusliteratur von Urchristen Roms, die die Thora ablehnten nicht nur erstmals herausgegeben, sondern auch verfasst wurde oder die sich dem Judentum anschließende Version am Anfang stand, ist Nebensache: Doch dass dahinter ein Kulturwandel stand, wie er auch in Seneca deutlich wird, scheint Fakt. Denn auch wenn der Stoiker dem Kaiser und den Mythengottheiten treu blieb. Er begründete als Stoiker nicht nur das Verhalten in antiker Ökologie, sondern schloss so auf einen Grund/Sinn allen Seins. (Was dann von Gudrun Holtz im Vergleich als stoisches Gottesverständnis auch bei Epikur beschrieben wird.) Und spätestens, als sich sein Ziehsohn Nero nicht als Augustus, sondern in Sachen stoischer Vernunft als kultureller Rohrkrepierer erwies, kann dann bei Seneca über eine frühe römische Christologie nachgedacht werden.

Wie kann man aber um all diese reformenden Denker der Antike am Anfang der Christologie, in Nachbarschaft zu den biblischen Verfassern wissen und sich dann weigern, über etwas anderes nachzudenken, als die Verherrlichung, apologetische Aufwertung eines rebellischen Handwerksburschen?

3.7. Wo auch Platon, so wie selbstverständlich der Mittelplatonismus der Stoa, dann der Neuplatonismus als enge Verbindung zur christlichen Lehrbildung und Dogmatik gelehrt wird.

Wie kann man da die Studenten im Glauben an klein Jesus lassen, der mit all dem eingewickelt, zum Christus wurde?

Was hindert daran, die in Schöpfungsordnung/-dynamik, incl. Zufall (Kreativität) begründete Weisheit zu bedenken, die antiken Intellektuellen maßgebend war und in Christus kult(ur)bestimmender Volkskult wurde?

Denn dazu bedarf es keiner platonischen Ideenlehre oder physikalischer Spekulationen früher Stoa  mehr. Die Zeit ist reif. Die Schöpfungsordnung, aus der die „Deutschen Christen“ noch vor wenigen Jahrzehnten im Sozialdarwinismus ihre Herrenrasse herleiteten, den Nationalsozialismus theologisch begründeten, ist heute im ökologischen Sinne universal bestimmend geworden. So dass hier Benedikt XI. das Recht/Gesetz (Thora/Wort) und Franziskus das rechte Verhalten, beide eine „Ökologie des Menschen“ begründen. Was der als Anwalt dieser „schöpferischen Vernunft“ geltende Kirchengeschichtskenner in Bezug auf die Stoa und jüdische Weisheit auch als Wesen des christlichen Glaubens im Weiterdenken der Philosophie bezeichnete.

Warum wird das nicht wissenschaftlich weitergedacht, der Kirchengeschichtskenner, wie sein als Mann des Wortes gelobter Nachfolger beim „Wort“ genommen?

Verweist nicht die Ökologielehre auf einen im jüdischen Sinne (als höchstes Wesen) zu feiernden, auch nach der Zerstörung aller Natur durch den Menschen bleibenden, heute wie selbstverständlich vorausgesetzten (im Öko-Logos offenbaren) Grund/Sinn allein Seins?

3.8. Wo mit Platon das mit den Sinnen Wahrnehmbare nicht als Sinn selbst gesehen wurde, sondern die materielle Sichtbarkeit als dessen Schatten verstanden wurde.

Wie kann man da die christliche Lehre weiter in der apologetisch-philosophischen Einfärbung, Verfremdung einer Halluzination nach dem Tod eines Handwerksburschen, damit die Schatten zum eigentlich Grund erklären?

Wenn im antiken Volkskult für die Erklärung einer universalen Bestimmung sinnlich wahrnehmbare Bilder im kulturellen Erbe der vormals bestimmenden Bilder gebraucht wurde, dann ist das verständlich.

Aber warum machen wir mit Hilfe dieser aufgeklärt zu verstehenden Bildern die damals so ausgedrückte in antiker Ökologie/Schöpfung begründete Weisheit nicht wieder in aufgeklärter Weise emotional kult(ur)bestimmend?

3.9. Wo gezeigt wird, wie die philosophischen Lehren von einem Urgrund, aus dem alles hervorgeht, alle Einzelheiten entstanden „ganz erheblich“ für die christliche Lehre maßgeblich waren.

Bestätigt sich da nicht das, was heute jeder auch nicht naturwissenschaftlich Begabte voraussetzt, der wie selbstverständlich davon ausgeht, dass auch nach der Zerstörung der Natur durch den Menschen wieder etwas Neues wächst? 

Wenn heute die universale Sinnhaftigkeit, Bestimmung in Ökologie, Evolution offensichtlich ist, sich selbst die Päpste nicht mehr in der Bibel begründen, sondern in Ökologielehre, Vernunft der Gegenwart, dann auch in Bezug auf Stoa oder Weisheit eine Ökologie des Menschen fordern.

Wenn der Sinn/Grund allen Seins, der den Propheten unsagbar, unerklärbar aber statt Gottesbilder und menschlicher Herrscher zu verehren war, heute von allen vorausgesetzt wird, die davon ausgehen, dass auch nach dem menschlichen Sturz der Gleichgewichte wieder etwas wächst, gleichzeitig Gott für tot gehalten wird.

Ist dann nicht Zeit für eine gedankliche Wende in historischer Grundlagenforschung?

Wie kann man auf die Schnapsidee kommen, die Gotteslehre von aller Natur, Philosophie zu befreien, nur noch eine letzte Hoffnung zu lehren?

Doch geht nicht auch das mit auf das Konto eines als wissenschaftlicher Fakt vorausgesetzten jungen Mannes?

Der dann ja auch in der modernen Gotteslehre keine Rolle mehr spielt.

Wenn daher heute die christlichen Grundlagen nicht mehr interessieren, Religion nur noch eine Wohlgefühl vermittelnde Selbstbefriedigung der Emotionen und sonst persönliche Beliebigkeit ewig Gestriger ist, bei der jeder was anders „glaubt“, ruft das nicht nach gedanklicher Wende?

3.10. Wo dann auch Pythagoras gestreift wird, der das Wesen der Dinge (damit den schöpferischen Grund/Sinn) in Zahlen berechnete, in den Zusammenhang mit der Kirchengeschichte gebracht wird. Dann  gleichzeitig aufgezeigt wird, wie die altrömischen Mysterienkult in Synthese mit der antike-wissenschaftlichen Erklärung der Welt, so in Erkenntnis/Wissen auch von den volkskirchlichen (damit an das Judentum anknüpfenden) Vordenkern in „Christus“ bedacht wurde.

Was hat das dann mit der apologetisch-philosophischen Einfärbung eines bibelschlauen Religionsrebellen zu tun, der in Trauerbewältigung im Kopf seiner Groupies (Gemeindebildung) zur offenbaren Seite alter Gottheiten oder universaler Bestimmung wurde?

3.11. Wo die Zeit der das römische Reich einst tragenden, groß machenden Mysterienkulte, die der Kaiser aus der Mottenkiste holte, wenn er wieder alte Ordnung schaffen wollte, abgelaufen war.

Ist da ein Mythos von einem Heilsprediger als Gott an die Stelle der inzwischen in philosophischem Monotheismus begründeten alten Verherrlichungsgestalten von Fruchtbarkeit, Vegetation oder einzelnen Aspekten von Kreativität getreten?

Hat da ein apologetisch als neuer Zeus-Pantokrator (wie er von modernen exegetischen Werken blickt, in philosopischem begründetem Monotheismus an der Spitze stand) aufgemotzter junger Mann oder das aufgeklärte jüdisch-christliche Kulturmodell (damit der neue Josua, lt. Jesus) den Kaiserkult ersetzt? Weil der auch durch die monistisch-pantheistischen Monotheismus-Modelle mit Zeus und Jupiter an der Spitze nicht weiter zur begründen war.

3.12. Wo in Vorlesungen deutlich wird, wie allein Prinzipien zur Verehrung nichts taugen, weil bisher Personen mit menschlicher Gestalt im Kult bestimmend waren, die Emotionen ansprachen. Und wenn gleichzeitig in theologischen Symposien deutlich wird, wie in jüdischer Philosophie ein Christus vor dem scheinbaren Christus erkannt wurde.

Wird da nicht nur klar, wie das, was wir heute aus Schöpfungsordnung nicht mehr als Rassenlehre, sondern im heutigen Heil „Gott sei Dank“  als universal maßgebend wahrnehmen, das Thema des Christuskultes und der späteren kirchlichen Lehre war?

Und wie die Heilswirkung darin bestand, diesen in kulturgerechter Weise zur Welt zu bringen, damit aus abstrakten Prinzipien das zu machen, was bisher im Kult die mysteriösen Gottessöhne und allzu menschlichen Kaiser ausmachte?

3.13. Wo so die mysteriös mitzuvollziehenden blutigen Initiationsriten, die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft vermittelten, dann auch der staatstragende Kaiserkult, ähnlich bei Juden die Beschneidung in eine neuen Nähe und Nächstenliebe mündeten. Womit aus reinem Ritus das jüdisch-christliche System von Verantwortung aus Gemeinsinn in christlichen Gemeinden/Vereinen wurde.  

Ist es da um die heute unterstellte Heilspredigerverherrlichung oder sonstige Hirngespinste des traditionstreuen Glaubens gegangen?

3.14. Wo der Kybele-Kult, ähnlich Gaja, die für das ökologische Ganze steht (heute so gar von Neuen Atheisten beschworen, auch) damals philosophisch untermauert war, so sterbend und auferstehend dargestellt wurde.

Wie wahrscheinlich ist es dann, dass dies durch einen Christuskult abgelöst wurde, bei dem nach heutigen Hypothesen die Auferstehung, der Christus in Visionen von Sektenanhängern erklärt werden muss, kein aufgeklärter, auch das Alte umfassender Verstand bedacht werden kann?

3.15 Wo wie bei allen alten Gottheiten auch bei Isis und Osiris von „Fruchtbarkeit“ , Vegetation, Kreativität auch in Kultureigenschaften gesprochen wird. Wo bekannt ist, wie Isis naturwissenschaftlichen Intellektuellen neuzeitlicher Aufklärung, die zur Zeit der französischen Revolution ihre Zeitschrift nach ihr benannten, als Idol galt. Isis möglicherweise auch im „Kult der Vernunft“ von französischen Aufklärern als Christusersatz bedacht wurde.

Was bring es da, nur ständig über die Verehrung von Fruchtbarkeit zu reden, Parallelen zur christlichen Fruchtbarkeitsverehrung zu zeigen oder zu wissen, wie Isis mit dem Horus auf dem Arm nicht nur so aussieht, wie Maria mit dem Jesuskind, sondern so noch in manchen Kirchen steht?

Warum wird nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern Kreativität des in Evolution beschriebenen Ganzen, die sich in Ökologie offenbarende Vernunft/Weisheit bedacht, die dann im jüdischen Sinne das Jesuskind ausmacht, auf sinnlich wahrnehmbare Weise zur Welt gebracht, ausgedrückt wurde?

3.16. Wo auch Mithras, der in persischem Monismus wenn nicht geboren, zumindest aber dort weitergedacht, bereits im Namen Zarathustra vom Mythos befreit wurde, erneut mit Philosophie im kreativen Werden begründeter Männer- und Beamtenkult war. Dann als Vorgänger oder militärisch verbreitende Konkurrenz noch Jahrhunderte neben Christus stand. Gleichzeitig über „erstaunliche Parallelen“ gesprochen wird. Was der kritische Kurzschluss als Beleg sehen will, dass beispielsweise Geburt, Tod und Auferstehung im christlichen Lager nur nachgestellt wurden.

Was hat das dann aber mit dem Heiligenschein für einen Handwerksburschen zu tun, der nicht nur die Kritiker befeuert, sondern so den heutigen Verstand einer universalen Kult(ur)bestimmung verbaut?

3.17. Wo dann gerade auch der Kaiserkult bei der Umwelt der Entstehung des Christentums aufgelistet und gezeigt wird, wie dies neben dem beliebigen Mysterienritus und seinen austauschbaren Gottheiten (Verehrung der Vegetation/Fruchtbarkeit) die staatsleitende und tragende römische Religion war. Weswegen ja auch die christlichen Opferverweigerer wegen Staatsgefährdung verfolgt wurden.

Wie kommt man da auf die absurde Idee, bei der Theologie des Neuen Testamentes ständig von der Königsrolle, der Basileia Jesus zu reden. Dann aber weiter an einem jungen Mann festzuhalten, diesen gar der vom Öko-Logos aufgeklärter Juden in Johannes schreibenden Philosophenschule zu unterstellen?

Wie kann man um die kulturgerecht  „fleischgewordene“ Ausdrucksweise philosophisch-theologischer  Sachverhalte der Zeit wissen, dann die in kosmischer Ordnung (damit auch Ökologie) begründete Weisheit nicht bedenken wollen?

Die Moses bereits an Stelle des Pharao galt, dann als Christus-König die Kult-Rolle der Kaiser einnahm. Und die auch daher menschliche Gestalt/Geschichte brauchte, in evolutionärer Entwicklung an der Achse der Zeit in menschlicher Gestalt das Kreuz zu tragen hatte.

3.18. Wo nicht der selbst von manchen Juden als Messias verehrte Friedenskaiser Augustus,  wie andere durch die Erklärung der Vorgänger zu Gott zum einem Gottessohn wurde. Und wo dann der Christus als wahrer Messias die Rolle der Gottessöhne (mysteriöser, unglaublich gewordener Vegetationsverherrlichungen) einnahm und dem allzu menschlichen Gottessohn die Opfer von den daher als Christen (wahrscheinlich „Weisheitsverehrer“) Beschimpften die Opfer verweigert wurden.

Wie haltbar sind dann noch die heutigen Hypothesen vom Heiligenschein für einen Handwerksburschen, die den Verstand ökologischer Vernunft/Weisheit als nicht allein christliche Kult(ur)bestimmung versperren?

3.19. Wo die die Ausbreitung des Christentums mit dem aufgeklärten Judentum der Diaspora in Verbindung gebracht wird, Alexandrien mit 13 Prozent eine besondere Bedeutung zukommt, auch in Rom eine große jüdische Kolonie gesehen wird, währen in Palästina  nach den Religionskriegen nur noch wenige Juden anzutreffen waren. Und wo dann die den Juden unterstellte starrsinnig, strenge Abgrenzung von den anderen Kulturen, das „Negativ-Image“ durch die Juden der Diaspora überwunden wurde, bei denen die ersten christlichen Gemeinden erwuchsen. Weil die im universalen Neuverstand der bisher nur Beschnitten geltenden  Bestimmung (bei ihnen die Rolle des Königs) in antiker Ökologie verstanden, dies als den Christus sahen.

Wie soll dann der in früher Natur-/Vernunftlehre (Logos) wahrgenommene, damit auch Griechen als Wort/Bestimmung (Judenkönig) geltende  Christus einem Religionsrebellen, Weisheitslehrer… als Heiligenschein aufgesetzt worden sein?

Wie kann man auf die absurde Idee kommen, selbst den griechischen Philosophen, die in Johannes auch den Jesus der anderen Geschichten als den Öko-Logos erklärten, wäre es um einen jungen Mann als fleischgewordenen Öko-Logos  gegangen?

 Wie kann die Natur und die so begründete Weisheit zu dem jungen Mann geworden sein, an dem nicht nur Peter Lampe  festhalten will?

(Auch wenn Herr Mentzel…. Aber der hat nichts gegen den „jungen Mann“. Denn dessen berufliches Handwerk war es, in Kommunikation Bilder zu gebrauchen. Der weiß nicht nur, wie Menschen menschlich-sinnlich wahrnehmbare, die Emotion ansprechende, damit das Verhalten bestimmende Bilder brauchen und dass ohne die Fleischwerdung des Öko-Logos kein Kulturwandel gewesen wäre.)

Doch ist die heutige Heilsprediger-Hypothese nicht so, wie wenn man den Naturwissenschaftlern der Universität Heidelberg oder deren Erkenntnisse weiterdenkenden Geistwissenschaftlern unterstellen wollte, sie würden plötzlich all ihr Wissen über den Haufen werfen und einen durch die Hauptrasse ziehenden Guru an Stelle ökologischer Erkenntnis als maßgebend für die Zukunft sehen und diesen dann als fleischgewordenen Öko-Logos verherrlichen?

3.19. Wo längst klar ist, wie der Kulturwandel nur zu machen war, indem die in antiker Ökologie begründete Weisheit an der Achse der Zeit das Kreuz der so erfüllten Vorbilder trug, in einem Kaiserevangelium als Weisheitslehrer auf dem Weg vom Heidenland nach Jerusalem von alter Autorität verurteilt und eigenen Jüngern missverstanden wurde. Was historisch nachvollziehbare Realgeschichte ist, nur so den Wandel vom Kaiser- und Mysterienkult, Leberschau und Blutriten zu christlichen Bewegungen und Gemeinden bewirkte.

Wie kann man dann den antiken Denkern Verehrung von Schatten kulturnotwendiger sinnlicher, die Emotionen ansprechenden Ausdrucksweisen unterstellen und heutigen Menschen den Verstand einer in Ökologie begründeten schöpferischen Bestimmung, damit mündige Verant-wort-ung verwehren?

3.19. Wo über die „hohe Anziehungskraft des jüdischen Monotheismus“ bei denen nachgedacht wird, die ihren philosophischen, in antiker Ökologie begründeten Monotheismus in Zeus und Jupiter maximus zum Ausdruck brachten. Dann braucht man gar nicht weiter über die von der Kirche abgelehnten Bewegungen oder mit ihr in Konkurrenz stehenden anfänglichen Christentümer bzw. neuen Montheismusmodellen (ob Markioniten, Manichäismus, Mandäer oder den Monarchismus) zu sprechen, die sich zwar auf Jesus Christus beriefen, aber eindeutig in dem begründen, was wir als Ökologie bezeichnen.

Wie kann man dann weiter einen apologetisch zum Logos-Christus aufgebauten jungen Mann unterstellen, sich so einem aufgeklärten Monotheismus verweigern? Der sich nicht in absolut gesetzten traditionellen Gottesbildern begründet, Gewalt auslöst, so zu Recht als Gefahr gesehen wird, sondern aus Ökologie eine universale Kult(ur)bestimmung macht.

3.20. Wo dann auch über das allegorische Schriftverständnis gesprochen wird, wie Mythen, ebenso wie die jüdischen Traditionstexte, nicht allein Moses, in Vernunft, als frühe in Natur/Schöpfung begründete Philosophie (letztlich Ökologie) gesehen, so das wahre Leben begründet wurde.

Warum verweigert sich die theologische Hochschullehre dieser Leseweise, jagt weiter einen jungen Mann als historischen Jesus durch die Hörsäle und lässt so den, den sie ständig im Munde führt, weiter als tot erscheinen?

3.21. Wo gelehrt wird, dass die Juden nach Zerstörung eine neue Identität benötigten und bewusst ist, wie Jesus Christus aufgeklärten Juden der Neue Tempel, die lebendige Bestimmung/statt Wort/Gesetz für Beschnittene war.

Wie haltbar sind dann noch die Hypothesen von einem in Kirche verherrlichten Weisheitslehrer?

Wie kann man den nicht-kirchlichen Christen oder in Konkurrenz zur Kirche stehenden Christentümern eine Begründung in Philosophie, damit antiker Ökologie zuschreiben (wie Christoph Markschies in seinen Werken über die anfänglichen Denkweisen). Dann aber der liebgewonnenen Hypothese vom bibelschlauen Handwerkersohn der kirchlichen Lehre die philosophische Erkenntnis, die Grundlage im Wissen der Zeit verweigern?

Gleichwohl die sich nicht nur auf den Logos, sondern aufgeklärte Juden beriefen, die sich Naturwissenschaft/Philosophie begründenden (nicht allein Philo). Weil die im Gegensatz zum ebenso im Öko-Logos gründenden Markionismus, im aufgeklärten Verstand die Thora bewahrten.

3.22. Wo die Einheit und Trennung von Judentum und Christentum, bedacht wird, wobei die spätere Kirche  anfänglich das Alte Testament las, was die Markionisten ablehnten. Was heute auch in der Paulusgeschichte ebenso wie bei Philo gespiegelt gesehen wird. Und wie daher die Schriftrolle im aufgeklärten Verständnis in Christus (ökologischer Weisheit in Person, Königsrolle) auch Petrus und Paulus mit auf den Weg gegeben wurde. Wobei gleichzeitig auch klar ist, wie die jüdischen Traditionstexte als vorweggenommen, in Natur begründete Vernunftlehre/Stoa gesehen wurde.

Wie kann die Hochschulwissenschaft dann den Studenten einen zum Christus gewordenen jungen Mann als einzigen historischen Fakt hinzustellen, der als lebendiges Wort/Thora galt oder ausgegeben worden wäre. Damit die selbst zutage geförderten historisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den Kopf stellen?

3.23. Wo auch klar ist, wie Christus nicht nur von Kaiservergötterung und sonstigem mysteriösen Opferkult, sondern auch taub gewordener jüdischer Gesetzlichkeit befreite, so der wahre neue Christus-Glaube über die Werkgerechtigkeit und ihre Gesetze gestellt wurde. Wonach heute vergeblich auch die rufen, die 68 immer mehr staatlichen Vorschriften den blanken Hintern hinstreckten.

Warum verhindert dann die Hypothese vom Heilsprediger der modernen Welt eine Kult(ur)bestimmung in dem, was in Ökologie erklärt, als von einem ewigen Grund ausgehend sinnvoll gesehen wird? Was weit wirkungsvoller ist, als noch mehr Gesetze, Subventionen und gutgemeinte Moralpredigten.

3.24. Wo deutlich wird, wie aus den Problemen, den vielfältigen Herausforderungen der Zeit in Synthese von Judentum und hellenistischem Weltbild das Christentum entstand.

Ist da nicht nur klar, dass die alten Hypothesen nicht haltbar sind, sondern besteht berechtigte Hoffnung auf Heil „Jesus“ in heutiger Zeit?

Was hindert die Hochschulwissenschaft noch, nicht allein einen Wanderprediger vorauszusetzen, sondern in aufgeklärter Weise nach einer in antiker Ökologie begründeten Weisheit und deren kulturgerechten Ausdrucksweise zu forschen. So die wissenschaftlichen Voraussetzung zu schaffen für eine „Kultur der Nachhaltigkeit“, einem Leben in schöpferischer Vernunft und damit auch einer Versöhnung der Kulturen „von Grund auf“?