Vernunftreligionen lassen ökologische Weisheit leben

Rational begründete Religionen, die im Wissen über die in natürlicher Schöpfung begründete Vernunft/Weisheit als Wesen „Christus“, damit Heil in Folge Moses „Jesus“ möglich sind, werden nicht nur dazu führen, dass die inzwischen bereits von den Schulkindern weltweit geforderte Weisheit an Stelle von National-, Kapital- und Konsumegoismus zum Lebensideal mündiger Weltbürger, damit selbstverant-wort-lich gelebt wird. Die Aufklärung über die die Wurzeln des Christentums, wie der Weltreligionen verhindert Missbrauch von Religionen und Aberglaube, ist Bedingung für kulturellen Frieden und kreative Gestaltung von Zukunft im Gemeinsinn.

Wenn künftig die Wissenschaft aufklärt, wie der biblisch-historische Christus als Offenbarer, wie Begründung rechten Lebens kein Guru, sondern die philosophisch in früher Ökologielehre (Logos) begründete Weisheit in kulturgerecht-menschlicher Person (Rolle) war. Wie damit die Kirche für die Weisheit/Weltvernunft gebaut wurde, die heute allein wegen der Erderwärmung vergeblich in aller Munde ist. Und es ähnlich in den großen Weltreligionen darum ging und in aufgeklärter Reform mehr denn je gehen muss, die heute in Ökologie, wie kultureller Evolution begründete Weisheit im Kult volksbestimmend zu machen. Dann ist das entscheidend für die Zukunft. Daher ist es Zeit für ein aufgeklärt-bildhaftes Verständnis Jesus Christus als in früher Lehre vom kreativen Ganzen  (Öko-Logos) begründete Weisheit als „Christus“, so historisches Heil: „Jesus“.

Denn es macht einen mehr als gewaltigen Unterschied –  auch das Verhältnis der Religionen und abgeschriebene Gottesverständnis, wie folgeschweren Aber“glaube“ an jeweils eigene Buchstaben/Traditionen -  ob an den Hochschulen die urchristliche Verhaltens-, wie Sinn-/Gotteslehre in Weisheit im Weiterdenken der Philosophie begründet, diese als Grundlage der drei westlichen Glaubensgeschwister gelehrt wird. Dann aber weiter ein eigener Gründer als Offenbarung und statt Könige und Orakel bestimmend an den Anfang gestellt, selbst den neuplatonischen Vätern der Kirche unterstellt wird. Für die nachweislich die Lehre des natürlich-zusammenhängenden Weltganzen (Öko-Logos) maßgebend war. Oder ob erklärt wird, wie der Weg umgekehrt sein musste: Wie in kultureller Synthese von Juden und Griechen das von den Schriftgelehrten verworfene Heil in Folge Moses: Josua „Jesus“ (ohne zwei Beine) auf dem biblisch beschriebenen Weg vom Heidenland nach Jerusalem war, in menschlicher Gestalt das Kreuz alter Gottheiten tragen musste. Und wie so die in der Antike nur Philosophen geltende, heute als wesentliche Voraussetzung für Zukunft erkannte Weisheit (für Juden König, Gesalbter) als „Christus“ und eine Gottessohn in Schrift zur Volksbestimmung der westlichen Welt wurde. Wie die Ausdrucksweise der Weisheit im Sinne bisher kulturbestimmender menschlicher Gestalten gerade für die bis ins Mittelalter reichende Mission des wilden Nordwestens die Voraussetzung war. Weil nur so dem einfachen Volk der im Öko-Logos offenbare Sinn allen Seins (Gott), die darauf verweisende, wie davon ausgehende Weisheit zu vermitteln, Befreiung von Orakelglaube, wie menschlichen Gottesmysterien war

 Inhalt:

        Vorweg: Die Zeit ist reif für den Verstand der Weisheit „Christus“, historisches Heil „Jesus“

1.      Grund, Wesen von Vernunftreligionen – Einheit der Religionen in Aufklärung    

2.      Aufgeklärte Anwendung, statt Abschaffung von Religionen entscheidet über Zukunft

3.      Am Anfang waren rationale Religionssysteme, um Weisheit zur Welt zu bringen

4.      Gegensätze Glauben - Wissen sind aufgehoben: gemeinsinnige Nachhaltigkeit ist machbar

5.      Die Wissenschaft ist gefordert

6.      Wie heutige Vorlesungen auf die Weisheit als historisches Heilswesen „Jesus“ verweisen

7.      Danke für vermitteltes Wissen, Bitte um neue Sicht

8.      Der historisch gewandelte Pharisäer Paulus schreibt an die heutigen Jünger der Weisheit

Vorwort – auch zur Unhaltbarkeit heutiger Hypothese

Wenn heute die Naturvergessenheit beklagt, die Ignoranz gegenüber ökologischen Gleichgewichten für die vielfache Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlage verantwortlich gemacht wird. Dabei der Versuch, die ökologische Weisheit dem Markt und der Ideologie des Konsumwachstums zu unterwerfen ebenso gescheitert ist, wie eine grundlegende Veränderung globaler Lebens- und Wirtschaftsweise durch Einsicht, Gesetze und Moralpredigten oder weltweiten Klimastreik herbeizuführen. Und wenn gleichzeitig Religionen politisch missbraucht werden, der Aberglaube an eigene Traditionen, Gesetze, Gottheiten zu täglicher Gewalt, Kriegen und weltweiten terroristischen Morden führt. Dann ist Aufklärung, sind Kultursysteme gefragt, wie sie im Wandel vom Mythos zum Logos weltweit entstanden. Vernunftreligionen sind heute mehr als notwendig und in Aufklärung über die Anfänge, wonach in Wissen begründete Weisheit nicht nur als „Christus“ galt, in grundlegender Reformen machbar. Denn wenn heute die Anfänge der Weltreligionen in früher Ökologie, statt menschlicher Gestalten, Glaubensmythen begründet werden. Dann steht aus rationaler Erwägung gefeierten Vernunftreligionen, die sich aufgeklärt auf Gründungsmythen, Traditionen,  nationale Bücher oder Gestalten beziehen, aber in gegenwärtiger, weltgültiger, auch Humanismus umfassender Weisheit begründen, nichts mehr im Wege: Um Weisheit als „Ökologie des Menschen“ in einem natürlichen Schöpfungs-/Sinn- (Gottes-) und so neuen Selbstverständnis zu gelebter Kultur, intrinsischer Lebensbestimmung mündiger Weltbürger zu machen, die die heutigen Religionen zu Recht ablehnen.

Denn die im Wandel vom Mythos zum Logos entstandenen großen Weltreligionen begründeten sich nicht nur im kreativen Ganzen, statt menschlichen Wesen, Meinungen, Traditionen, alten Mythen. Der Grund, der sich im kreativen Kulturwachstum auf ihre jeweiligen Traditionen beziehenden Kulturkonzepte war es, die in früher Ökologie begründete Weisheit in verschiedener Weise, als Tao, Dharma, Logos oder schöpferisches Wort des dann auch arabischen Propheten zur tiefgreifenden Lebensbestimmung zu machen. Die in der Antike nur der Bildung geltende Weisheit hat sich entwickelt, wird naturwissenschaftlich begründet von Weltorganisationen, Parteien oder kirchlichen Predigten, wie Schulkindern gefordert, aber nicht gelebt. Die daher hier erbetene Aufklärung über die Begründung der christlichen Religion, wie Weltreligionen im Öko-Logos ermöglicht in Reformen Vernunftreligionen. Durch die die menschlich unbestimmbare Weisheit bei mündigen Weltbürgern  in intrinsischer Motivation nicht als  Last empfunden, sondern in gem-ein-sinnigen Motivation zur Lebensbestimmung wird. Doch diese Aufklärung kann nur von wissenschaftlicher Autorität ausgehen.

Wie u.a. am Beispiel von Vorlesungen in Heidelberg gezeigt, ist heute, nachdem die biblischen Geschichten nicht mehr wörtlich gelesen, die christlichen Anfänge und Verhaltenslehren in philosophischer Weisheit begründet werden und nur so auch die Sinn-/Gotteslehre in frühökologischer Weisheit zu erklären ist, eine aufgeklärte Sicht mehr als fällig. Auch wenn noch der Gewohnheit, buchstäblicher Glaubensvorstellungen wegen die Reihenfolge auf den Kopf, ein als Logos/Weisheit ausgegebener junger Mann als weltbestimmende Offenbarung an den Anfang gestellt wird. Womit die natürliche, öko-logische „Christus“-Wirklichkeit der Antike, wie das historisch vielfach gegebene Heil, im Judentum „Jesus“, verleugnet, die christliche Religion heute in Visionen nach dem Tod eines Gurus begründet werden muss. Was Religion als gestrig, Gefahr, gegen alle Vernunft und Fortschritt erscheinen lässt, ohne Relevanz für ein weltvernünftiges Verhalten.  

Ohne Zweifel hat es zur Zeitenwende eine Vielzahl von Wanderpredigern, auch jüdischen Kynikern und Stoikern, wie Heilsverkünder im christlichen Sinne gegeben. Die neben den Propheten, den Kaisern oder die Vegetation in Mythen verkörpernden wunderwirkenden Gottessöhnen als nun in Weisheit erfüllt gesehen wurden. Die ebenso wie Zeus als inzwischen im Öko-Logos bedachter, so wie dann auch Serapis bereits den einen Sinn allen Seins verkörpernder philosophischer Pantokrator Modell für Kulturliteraten waren. Deren Heilserzählungen in den Kanon aufgenommen wurden. Es waren vielfältige Schulen, die bekanntlich ja auch ganz verschiedene Heilsgeschichten verfassten, die sich völlig von der als historisch angenommen Geschichte unterscheiden. Die den erst in Neuzeit einheitlich in Jesus übersetzten christlichen Glaubensgrund in ganz anderer Weise beschreiben, als die bekannten, aber selbst auch völlig unterschiedlichen Evangelien.

So sind auf Seiten der Juden-, wie auch Heidenchristen, die die jüdische Tradition verwarfen, Denker und ihre Schulen allein aus der anfänglichen Diskussion der allumfassenden Kirche mit anderen Erkenntnisbewegungen, Kirchen, Christentümern bekannt oder lassen sich heute aufgrund von Textfunden rekonstruieren. Doch das den vielfältigen Heilsgeschichten zugrunde liegende Wesen, der auch den anfänglichen kirchlichen Denkern weltgültige Judenkönig, Gesalbte (Christus), erhoffte Messias als Erfüllung der Propheten, eine Gottes-, wie jetzt weltgültige jüdische Menschensohn war nicht ein heute als historisch ausgegeben junger Mann aus Galiläa. Im biblischen Text, wie bei sämtlichen Erbauern der Kirche ging es um die Weisheit, die im jetzt platonistisch (im Öko-Logos) begründeten Judentum „Christus“ war. Worauf nach einer Notiz von Philipp Melanchthon (auf „Jesus Sirach“ verweisend) Erasmus von Rotterdam Bezug nahm, als er in volksverständlicher Form die vormaligen Christustitel und Nomina sacra wie dann auch Martin Luther einheitlich in „Jesus“ übersetzte. Mit dem heute unterstellten Handwerksburschen hatte weder der ursprünglich griechische Pantokrator nach Zeus, wie er noch heute in der Kirche hängt oder von modernen exegetischen Werken blickt und hatten dann in Latein die heiligen Namen auf jeden Fall nichts zu tun.

Die Gnosis, philosophische Erkenntnis, damit Weisheit nach frühem Monismus (Lehre vom zusammenhängenden kreativen Ganzen: Öko-Logos) war keine neben dem Christentum entstandene antike Sekte. Die philosophische Weisheit nach Öko-Logos war auch Grundlage des allumfassenden, volks-/kulturtauglichen Christus-Konzeptes der von Neuplatonikern und Kaisern auf unzähligen Konzilen erbauten Kirche. Weder diesen über das Wesen der Weisheitslehre  diskutierten Philosophen, noch den Verfassern der verschiedenen Heilsgeschichten (bei Johannes eine griechische Philosophenschule) auf die sich die anfänglichen Denker beriefen, damit auch Paulus (bei dem heute von Platonismus oder Philo gesprochen wird) kann die philosophische Erkenntnis, Weisheit abgesprochen und ein junger Galiläer unterstellt werden.  Auch in der Kirche ging es ganz eindeutig um die in philosophischer, damit frühwissenschaftlicher Erkenntnis begründete Weisheit. Es war damit die Weisheit, nach der heute aufgrund weiter fortgeschrittener, nun empirischer naturwissenschaftlicher Erkenntnis von aller aufgeklärten Welt gerufen wird.  

Zwar führt das zu einem völlig neuen Glaubensverständnis, das gegen derzeitige Vorstellungen spricht. Doch dass es bei Jesus Christus nicht um ein menschliches Wesen, sondern um die in frühwissenschaftlichem Ökologieverständnis begründete, heute mehr denn je gefragte Weisheit/Logos (Weltvernunft) in menschlicher Person (Rolle) ging, steht bei freiem, unvoreingenommenem Blick außer Frage. Auch wenn das jüdische, wie griechische, im antiken Monismus (zusammenhängende Ganze) begründete Verständnis in noch recht spekulativen verschiedenen Modellen begründet war. Wo von vorsokratischen Denkern, dann von die stoische Soziallehre definierenden Mittel- und Neuplatonikern vom Logos, jüdisch von Weisheit, göttlichen Pneuma, einen Sohn, Kyrios oder dem Vater als sich in aller Schöpfung zeigenden, alles zusammenhaltenden Potenz einer höchsten Sinnhaftigkeit, Herrlichkeiten, Gutheit (Gott) gesprochen wurde. Wo so ein im kreativen Weltgeschehen wahrgenommenes einziges Mittlerwesens, damit „Christus“, wie eine himmlische Gabe, ein Welterlöser, die Geschichte des Heils, der historische „Jesus“  kulturgerecht geschildert wurde. Da war das kein Geschwätz im Aufwärmen alter Glaubensmythen, durch die der inzwischen natürlich-kausal erklärten Schöpfung spekulativ eine feinstaubliche Substanz  unterstellt und die einem Heilsprediger aufgesetzt wurde.

Da ging es um das, was damals nur wenigen Denkern galt, als Christus in Schrift über das Mittelalter bewahrt wurde, wir heute in fortgeschrittener wissenschaftlicher Weise nicht mehr als platonische Weltseele, göttlichen Plan, sondern als in Ökologie naturwissenschaftlich begründete Weisheit bezeichnen. Es ist ein Unding, hellenistischen Juden als Verfasser der Evangelien, noch mehr der Paulusliteratur die in Philosophie begründete Weisheit als das christliche Wesen zu unterstellen. So zu lehren, wie diese Vernunftlehre (Logos) vom Weltganzen, Weisheit auch das Thema der Theologie sämtlicher neuplatonischer kirchlicher Vordenker war. Die die Notwendigkeit eines volksgerechten Kultes sahen, daher die menschliche Erscheinung der Vernunftlehre, selbst das Zeichen des Kreuzes in den verschiedenen bisherigen Kulturvorstellungen begründeten: Um  Weisheit im bisher menschliche Bilder, wie Kaiser verehrenden Volk, dem die Philosophie fremd war, kulturbestimmend zu machen, in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Daher lässt sich nicht weiter auf buchstäbliche Weise unterstellen, es wäre nur um einen nach Visionen seiner Anhänger zur universalen Bestimmung und Offenbarung gewordenen Heilspredigers gegangen, der als neue Königsherrschaft schöpferischer Weisheit hingestellt wurde.

Denn weder die bewusst komponierten Geschichten (die die Weisheit als Christus im Stile der Kaiserevangelien als wahren König beschrieben), den die Theologie der Weisheit, anstelle Buchstaben des Gesetzes als Christus zur Mission machenden Aposteln wie Paulus oder ihm folgende neuplatonische Vordenker der Kirche handeln von dem, der heute an den Anfang gestellt wird. Der aufgrund von Visionen als Juden-, jetzt Weltkönig ausgegebene Sohn einer jungen Frau kommt an keinem Ort, keiner Stelle der Kultgeschichten oder der Kulturgeschichte vor.

Hier geht es nicht darum, alles besser zu wissen, als die theologische Hochschulwissenschaft. Die heute in buchstäblicher Weise wie selbstverständlich einen inzwischen einfachen Wanderprediger mit Namen Jesus als historisch voraussetzt und mühsam, aber völlig unhaltbar geworden, versucht so die Anfänge zu erklären. Vielmehr wird diese aufgegriffen, um die urchristliche Geschichte und Lehre aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Von natürlicher, im Öko-Logos begründeter Weisheit, damit einem realen kosmischen „Christus“ und historischen Heil „Jesus“ aus. Was einem Studenten, der von Kind auf keinen Zweifel an der der Heilsprediger-Hypothese seiner Lehrer hat und dieser  in seiner Arbeit gerecht werden muss, nicht möglich ist. So wird nicht nur die historische, sondern die davon ausgehende heutige Heilswirklichkeit bedacht.

Die heutige Hypothese ist historisch-wissenschaftlich unhaltbar geworden.

Es ist unhaltbar geworden, die christlichen Anfänge in den verschiedenen philosophischen Vernunftlehren (Logos) zu erklärten, bei Paulus von Platonismus zu sprechen oder den vielfältigen anfänglichen Christentümern, Erkenntnisbewegungen, die philosophische Suche nach dem Woher und Wozu, dem Sinn allen Seins und davon ausgehende Diskussion über die rechte Lebensweise zu bestätigen. Dann aber weiter  davon ausgehen zu wollen, dass all dies bedenkende Neuplatoniker, denen die Vernunft/Weisheit heilig und maßgebend  war, einen Wanderprediger auf diese Weise hochleben ließen. Selbst den Arabern, die sich ebenso auf Platon, Aristoteles oder Zarathustra beriefen, im Koran eigene Wege gingen und die Ausdrucksweise der in Schöpfung begründeten Vernunft/Weisheit (Wort) als Gottessohn ablehnten, zu unterstellen, sie hätten Jesus Christus, den sie eindeutig als „Wort“ sahen und bezeichneten, was sie in prophetischer Form vermittelten, für den gehalten, der heute als historisch gilt. Wenn heute Wissenschaftler den Weg nachzeichnen, wie und warum aus Jesus Christus Mohammed wurde, zeigen Sie damit selbst, wie unhaltbar es ist, weiter einen jungen Mann an den Anfang stellen zu wollen. Nach Aufklärung über die gemeinsamen Anfänge in schöpferischer Weisheit, frühem Öko-logos, wird der wahre Gottesstaat im Sinne von Jesus und Mohammed nicht mehr von terroristischen Vereinigungen vertreten. Die sich auf Buchstaben berufen, die vor 1.500 Jahren im Orient schöpferischer Weisheit/Vernunft entsprachen. Vielmehr ist IS dann, wenn weltvernunftbegeistert das gelebt wird, was UN, Weltklima-, Friedens-, Gesundheits- und Ernährungsorganisationen oder inzwischen die Schulkinder predigen.

Selbst die längst abgeschriebene, nach heutiger Hypothese nur noch lächerliche oder von Theologen willkürlich definierte, anfänglich jedoch philosophisch heiß diskutierte Trinität zeigt eindeutig, dass es am Anfang nicht um einen jungen Mann ging.  So wenig wie die zur Symbolfigur, so die Menschen weltweit ansprechende, wachrüttelnde Greta Thunberg die Verkörperung von ökologischer Weisheit oder dafür maßgebend ist, ging es anfänglichen Denkern um einen besonders bibelschlauen Galiläer. Wobei sich selbst bei der zum Kultobjekt gewordenen jungen Schwedin, die der Klimabewegung, wie der künftigen Generation ein Gesicht gibt, das mehr Gehör findet, als alle Wissenschaftler und Weltpolitiker, zeigt, wie Kultur funktioniert. Nicht nur warum in der Antike die philosophische Weisheit allein zu kurz griff, sondern auch heute mehr notwendig ist, als Wissen um das, was im schöpferischen Sinn richtig wäre, lässt sich heute auch bei allen nicht von Programme, sondern von menschlichen Personen bestimmten Wahlen, wie in der gesamten Kommunikation beobachten..

Mit der Missionsaufforderung des heute unterstellten Handwerksburschen, der seine Anhänger nach Matthäus 29,19 aufforderte, alle Völker und Menschen zu seinen Jüngern zu machen, sie im Namen des Vaters und Sohnes und des Heiligen  Geistes zu taufen und zu lehren, was er befohlen hat,  lässt sich die jahrhundertelange christologische Auseinandersetzung und auch die Trinität mit Sicherheit nicht erklären. Zumal selbst hierbei deutlich wird, wie nicht den Worten eines handauflegenden Wanderpredigers Folge zu leisten, darauf die Lehre zu gründen, sondern die im Öko-Logos begründete Weisheit an die Stelle von Orakelglaube und jüdischem Traditionsgesetz/Buchstaben getreten war.

Die Dreieinigkeit ist bei dem, was heute an den Hochschulen als der historische Jesus vermittelt wird, nicht nur mehr als mysteriös. Denn wo der Sohn einer jungen Frau, der alles nicht war und wollte, was aus ihm gemacht wurde, als der historische Sohn gilt. Da ist es geradezu absurd, ihn auf eine Stufe mit dem stellen zu wollen, was den Alten in kosmischer Ordnung begründete Wesentlichkeit oder ein Sinn allen Seins, so Gottheit der Väter war. Beim bedeutungslosen jungen Mann muss sich niemand wundern, dass dann in Dreieinigkeit auch der Vater zur völligen Unwesentlichkeit wird, der Gottestod eine wissenschaftlich beschlossene Sache scheint.  Wenn es im christlichen Glauben um das ginge, was der heute vorausgesetzte, von seinen Anhängern vergötterte Guru über die rechte Lebensweise sagte und offenbarte, müsste die christliche Theologie an den Hochschulen schnellstens verboten werden.

Aber da der Logos, damit die Lehre vom kreativ zusammenhängenden Weltganzen und der so begründeten Weisheit das Thema der anfänglichen Denker und ihrer Diskussionen war, löst sich das die christliche Lehre lächerlich machende Mysterium auf. Denn es können keine schlechten Träume gewesen sein, die  bei Neuplatonikern dazu führten, einen jüdischen Heilsprediger zu hellenisieren, als das hinzustellen, was diesen Denkern bisher  als Logos/Weisheit maßgebend war und dann eine  Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist zu bedenken. Wo als Kirchenväter geltende Neuplatoniker aus Kappadokien, deren Väter bereits eine philosophisch bedachte höchste Wesentlichkeit im Sinn von Zeus und JHWH in Synagogen verehrten, auf den Konzilen Dreieinigkeit definierten. Da kann es nur um das gegangen sein, was heute nicht mehr in spekulativen Modellen des Weltganzen von Philosophen als Sohn zu bedenken, sondern in umfassender naturwissenschaftlicher Arbeit begründete Weisheit ist. Denn die heilsamen ökologischen Zusammenhänge der Welt, die der Mensch ohne ein heilvolles Verständnis der kulturellen Zusammenhänge durch seine Kurzsicht, unheilvollen Wesentlichkeiten (Gottheiten) kippt, werden heute beispielsweise von Klimaforschen im Labor berechnet, am Wachstum von Bäumen, im Waldbestand oder in Expeditionen am Nordpol untersucht.

Die Bio-Wissenschaften haben heute die weltgültige Deutungshoheit über die gemeinsamen Wesentlichkeiten, den Sinn des Ganzen und so rechte Lebensweise, wie sie inzwischen auch in der Kirche als schöpferisch gerecht gepredigt wird. Auch wenn Philosophen beklagen, dass ihnen der Boden unter den Füßen genommen wird und sie zu Recht darauf hinweisen, dass die anfängliche Philosophie mehr war, als Naturwissenschaft, sondern Haltung zum Leben. Die Naturwissenschaften beschreiben das System des Weltganzen, die natürliche, öko-logische, damit schöpferische Ordnung nicht nur der Erde, sondern des Weltalles. Sie haben die Arbeit übernommen, die bei den Vorsokratikern noch recht spekulativ begann, dann von den verschiedenen philosophischen Schulen fortgesetzt wurde und so nicht allein ins Christentum mündete, zum Kult gemacht wurde.

Warum über das Wesen der Weltvernunft/Weisheit, die heute keine Angelegenheit spekulativer Philosophie ist, sondern selbst den Schulkindern aller Welt gilt, gestritten wurde,  lässt sich nachvollziehen.  Wäre es nicht auch heute mehr als heilsam zu erkennen, wie die ökologisch begründete Weisheit wesenseins mit dem Grund allen Seins und damit den Wesentlichkeiten der Väter ist, wohl aber in Kultur eine eigene Aufgabe, Rolle (Person) hat?

Und dass es außer der im jüdischen Heil „Jesus“ als  Messias, Christus geltenden Weisheit/Weltvernunft nichts über den Sinn/Grund allen Seins, damit die Wesentlichkeiten/Gottheiten der Väter zu sagen gibt, lässt sich nicht nur historisch nachvollziehen. Wer heute beobachtet, was nicht nur in der Kirche und erst Recht in Bibel-TV alles über Gottes Eigenschaften oder Wille gesagt wird, wie im buchstabengerechten Fundamentalismus ein menschlicher Designer bewiesen werden soll, dann von den Glaubenskritikern als Spaghettimonster polemisiert wird. Und wer Vorlesungen über Gotteslehre besucht, bei denen in Abgrenzung dazu den Lehramtsanwärter(n)innen eine völlig Natur-/Philosophiefreie letzte Hoffnung als moderne, wissenschaftlich jedoch längst abgeschriebene Gottheit vermittelt werden muss, ohne jegliche Verhaltensrelevanz. Bei der auch der biblisch-historische Jesus keine Rolle mehr spielt. Der kann erkennen,  warum es auch heute außer dem in der Antike als Sohn definierten, in Vernunftlehre erklärten Weltganzen, so begründeter Weisheit nichts über den Vater, die Wesentlichkeiten der Väter zu sagen gab.

Auf jeden Fall war die Weisheit, die den spätantiken Kaiser als König aller Könige galt, völlig unmöglich der heute unterstellte junge Galiläer. Es kann dabei nur die im historischen Heilsprozess, jüdisch „Jesus“ gegebene Weisheit als „Christus“, gegangen sein, die in aller Natur/Schöpfung begründet war. Nach der im Zeitalter des allein durch seine technischen Möglichkeiten zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Menschen nicht allein zu regieren, sondern zu leben und die Regierenden zu wählen wären. Denn wie gerade in einer Demokratie das jüdische Kulturmodell sinnvoll sei, bei dem die Weisheit an Stelle des Kaisers nicht nur im philosophischen Kopf, sondern durch den gemeinsamen Kult im Herzen (der Psyche, Emotion) zur intrinsischen Motivation der Masse der Menschen geworden war, war Thema antiker Denker. Allein in einer im philosophischen Judentum (bei Philo) entstandenen „Josefsgeschichte“. So wundert es auch nicht, wenn Neuplatoniker wie Plotin im ägyptischen Kult im Namen Isis und Osiris eine frühe Philosophie, dann dessen als Kirchenväter geltende Schüler so die jüdische Tradition verstanden, die Moses-Mythen der Thora in diesem Sinne deuteten. Doch mit einem besonders thorschlauen Handwerksburschen, den man nur philosophisch eingefärbt hätte, hat das alles nichts zu tun.

Und  wenn Neuplatoniker die Notwendigkeit eines umfassenden Kultes beschrieben, um Weisheit/Logos als König im Volk einzuverleiben, lebendig werden zu lassen und hierzu auf rationale Weise volkstaugliche Religionskonzepte begründen. Wonach aufgrund der bisherigen Kultvorstellungen die Vernunft der Geschichten von Tod und Auferstehung einer menschliche Erscheinung für das in Weisheit=Christus begründete Heil, damit der bekannte Heiland begründet wird. Dann ging es eindeutig nicht um die unterstellte Verherrlichung, Hellenisierung eines heilspredigenden Handwerkers oder dessen apologetische Ausgabe für Bildungsbürger. Was bisher den von der Mehrheitskirche als sich wegen ihrer  Abstraktheit oder Gültigkeit nur für Eingeweihte zu Unrecht auf wissenschaftliche Erkenntnis (Gnosis) verworfenen Lehren oder Christentümern unterstellt werden muss. Weil dort, wo in den von der auf einen allumfassenden Volkskult setzenden Kirche abgelehnten Lehren die einfache menschliche Erscheinung nicht im Mittelpunkt stand, noch eindeutiger die Weisheit philosophischer Lehre (Logos) als Heilswesen zutage tritt. Vielmehr war die kulturgerechte Erscheinung des Logos (der in früher Wissenschaft um Ökologie begründeten Weisheit) das Thema in der gesamten anfänglichen Theologie/Christologie, für die eine Kirche gebaut wurde. Und dies war nicht einfach ein Gottesbild traditionellen Glaubens, sondern im Gegenteil: Was in den maßgeblich  den heutigen Humanismus begründenden philosophischen Schulen im Sinne des kausal-kreativen Ganzen bedacht wurde, den Soziallehren der Stoa zugrunde lag, war im christlichen Kult als König im Sinne des bisherigen Kultes einzuverleiben, lebendig zu machen. Nicht umgekehrt!

Und die Aufklärung, dass am christlichen Anfang keine Heilsprediger-Herrlichkeit, sondern in Ökologie, damit auch Gemeinsinn begründete, humanistische Weisheit und eine so im Sinne von JHWH, wie Zeus erkannte/offenbare höchste Wesentlich stand. Die ist die Voraussetzung, auch den ursprünglichen und heute höchst modernen Grund der Schwesterreligionen in aufgeklärter Weise zu sehen: Um die in heutigem Wissen begründete ökologische Weisheit in intrinsischer Motivation zur tiefgreifenden Lebensbestimmung moderner Menschen zu machen. Die sich für das Leben, die Natur begeistern und was danach im Sinne der Vätergottheiten höchst wesentlich war, ist und sein wird.

Vorweg:  Die Zeit ist reif für den Verstand der Weisheit „Christus“, historisches Heil „Jesus“

Ob Christen als Anhänger überkommener Glaubensvorstellungen gesehen werden oder ob mündige Menschen, die bisher Religionen als gestrig und Gefahr sehen, den christlichen Kult aus rein rationalen Erwägungen praktizieren. Weil sie so als selbstverantwortliches Teil der Natur, damit als Weltbürger in humanistischer Weise eine Ökologie des Menschen leben, Zukunft gestalten, statt weiter vernichten wollen. Das hängt allein an der konsequenten Auswertung heute gegeben kulturhistorischen Wissens. Was zumindest die Voraussetzung wäre, dass in Natur begründete Weisheit in Kopf, wie Herzen (der Emotion, Psyche) mündiger Menschen in Kult(ur) auf moderne Weise zum wahren König werden kann, so der Mensch der Natur/Schöpfung gerecht wird.

Jesus von Nazareth ist eine Gestalt der Geschichte und die Bewegung der Christen ein  Zeugnis der Wirkungsgeschichte dieser Person. So beginnt zu Recht ein aktuelles Lehrbuch über „Die ersten 100 Jahren des Christentums“.  Aber die bekannte Wirkungsgeschichte kann bei dem, was wir über die Anfänge des jüdischen Monotheismus in früher Philosophie, Weisheit, dessen nun auch Griechen geltende Neubegründung in Christus wissen und auch im Lehrbuch über das Denken und die Erkenntnis und die davon ausgehenden Denker der Zeitenwende, ob hellenistische Juden, Kaiser, wie neuplatonische Vordenker der Kirche  nachzulesen ist,  unmöglich von dem ausgegangen sein, der heute unterstellt wird. Wo die monotheistischen Anfänge im Namen Moses in ägyptischer Kosmotheologie, wie in persischer Philosophie, Weisheitslehre im Namen Zarathustra nachvollzogen, Propheten wie Jesaja im Gleichklang mit griechischen Naturphilosophen oder Religionsgründern des Ostens genannt wird, die nach dem Übergang vom Mythos zum Logos neue Kulturmodelle entwarfen. Wo in vielfältigen philosophischen Lehren der biblische Monotheismus und davon ausgehende Lehre von einem schöpfungsgerechten Verhalten auf weltgültige Beine gestellt wurde. Da können Denker, die die All-Einheit, den einen Sinn allen Seins in neuer Weise erkannten, hierin das Recht und schöpferisch gerechte Lebensweise begründeten, nicht plötzlich auf Visionen umgeschwenkte sein, die sich nach dem Tod eines Heilspredigers ergaben, der alles nicht sein wollte und war, was über ihn geschrieben wurde.

Von dem, der heute unterstellt werden muss, wenn am Anfang nur ein zweibeiniges Wesen war, ist keiner der anfänglichen Denker ausgegangen. Von dem handeln weder die vielfältigen biblischen Texte, noch die  eindeutig sich in natürlicher Schöpfung begründete weit darüber hinausgehende am Anfang verschiedener Christentümer, Kirchen, Erneuerungsbewegungen stehende weiter frühchristliche Literatur. Das Heil war dort gegeben, wo im allegorischen Verstand der Thora die Theologie (Rede vom Einen, Wesentlichen, wie Verhaltenslehren) im Öko-Logos, so bedachter Weisheit begründet war. Die Person, von der die Wirkungsgeschichte ausging, kann nach allem was wir über das antike Denken und Diskutieren wissen, nur die menschlich-kulturgerechte Ausdrucksweise der Weisheit gewesen sein. Zumal wir nachvollziehen heute können, wie nur so die kreative kulturelle Entwicklung, die menschliche Erscheinung im Sinne bisheriger Kulturbestimmungen (Götter, Kaiser, Propheten) die Voraussetzung für die Wirkungsgeschichte und damit kein doketistisches Scheinwesen war, damit das in Weisheit gegeben Heil in Folge Moses, Josua, lat. Jesus keine zwei Beine hatte.

Von wegen, dass da ein besonders thoraschlauer Junghandwerker als autodidaktischer Weisheitslehrer unterwegs war, als Christus zur Weltbestimmung, zum König, Gotteswort, Weisheit, neuem Tempel oder gar Gottheit erhoben wurde. Auch wenn die als Christus (Gesalbter: wahrer, jetzt weltgültiger Judenkönig) weitergedachte Weisheit von Philosophenschulen begründet wurde. Sie kam nicht aus dem Mund menschlicher Wesen und Beliebigkeit, war nicht in Buchstaben der Tradition, sondern in Natur begründet. Es ging um eine Weisheit, wie sie im Zeitalter des naturbeherrschenden Anthropozän mehr als wesentlich, aber noch nicht im modernen Sinne als König oder schöpferische Bestimmung (Wort), Mittler höchster Wesentlichkeit (Gottheit) maßgebend ist.

Weder das, was wir als christliche Offenbarung bezeichnen (in früher ökologischer Weisheit auf eine höchste Wesentlichkeit im Sinne der Vätergottheiten verwies), noch die Verhaltenslehren oder sonstige Bedeutungsaussagen des Neuen Testamentes, das mit Blick auf ein jetzt weltgültiges Judentum erwartete messianische Heil, lassen sich in dem begründen, der heute an den Anfang gestellt wird. Mit der heute zu unterstellenden Verherrlichung eines Gurus durch seine Anhänger ist all das nicht zu machen, was für die anfänglichen Denker in bekannter Synthese von Juden und Griechen Jesus Christus ausmachte. Selbst die Liebe des Nächsten, wie des Selbst und auch die frühchristlichen Diskussionen über eine rein asketisch Lebensweise, wie sie die Kyniker vertraten oder eine schöpferisch vernünftige ohne Sack und Asche, die mehr der Weisheitslehre der Stoa, wie auch Mehrheitskirche (Augustin) entsprach, verweisen auf die Weisheit/Weltvernunftlehre (Logos), die antiker Bildung maßgebend und heilig war, dem Volk in Bildern bestimmend werden musste.

a)     Wo ein Mensch als Weisheit, Wort an den Anfang gestellt wird, sind Bibelfälscher am Werk

Wie die Zeit erfüllt ist, zeigt allein die unumkehrbare zeitgemäße  historisch-kritische Sicht, die die Kritik an biblischen Aussagen von Glaubensgegnern längst überholt hat. Wegen der Klaus Berger, der als meistgelesener deutscher Theologe noch vor wenigen Jahren in Heidelberg für das Neue Testament verantwortlich war, nun seine Schüler und Nachfolger auf evangelischer, wie katholischer Seite als „Die Bibelfälscher“ bezeichnet. Die mit dem um seine schöpferische Bedeutung beraubten Wanderprediger die Welt um die Wahrheit betrügen, den christlichen Glauben zerstören, nur eine Wüste hinterlassen würden. Was zwar zutrifft, aber zeigt, wie wir „zwischen den Zeiten“ leben. Wie die Zeit der biblisch-buchstäblichen Offenbarung als maßgebende Bestimmung abgelaufen, so ein bedeutungsloser, auf ein Zwergenmaß geschrumpfter, damit den Glauben grundlos machender Wanderprediger vorausgesetzt wird. Der jedoch den modernen Menschen (selbst die einen Charismatiker ins Herz geschlossen haben) so wenig eine natur-, damit schöpfungsgerechte und soziale Lebensbestimmung geben kann, wie dies mit Bergers buchstäblicher Heiligenschein nach den buchstäblich verstandenen biblischen Geschichten noch möglich ist.

Wenn der heute bedeutungslos gewordene (so jedoch unhaltbare) jungen Mann, auf den Professor Berger als Christus beharrt, an den Anfang gestellt wird, kann heute nur eine Verfälschung der Anfänge, wie Bibel herauskommen. Wo heute ein Heilsprediger gilt, der alles nicht war und wollte, was aus ihm wurde, dann aber dargestellt wird, wie der nach Visionen seiner Anhänger die neue Königsherrschaft der Weisheit verkörpert hätte. Da tritt Zutage, wie die historische Reihenfolge (damit auch die Bibel) auf den Kopf gestellt wird. Denn wenn die Königsherrschaft der Weisheit als Christus (Gesalbter) das Thema des Neue Testamentes ist. Dann hat das nichts mit einem jungen Mann, Visionen nach dessen Tod, gar einer Glaubenspoesie oder Manipulation der Masse zu tun. Vielmehr zeigt sich, warum die im Öko-Logos begründete Weisheit, nach der heute vergeblich gerufen wird, damals das Kreuz der bisher bestimmender Kulturbilder-/Vorstellungen tragen musste, um den Menschen mit der Natur, wie deren Sinn zu versöhnen.

Denn wie notwendig die menschliche Ausdrucksweise war, es aber in Wirklichkeit um eine im Weltganzen begründete Realität, Weisheit ging, lässt sich mit jedem Zuwachs an Wissen, auch über die Geschichte des Mittelalters und der Mission des Nordwestens erkennen. Die allmähliche Absage an Götzen, sterbliche Götter geschah nicht aufgrund eines verherrlichten Gurus, sondern dem, was im Weltganzen, allem Werden wahrgenommen, kulturgerecht vermittelt wurde.

Wo beispielsweise auch im China der frühen Jahrhunderte ein nestorianisches Christentum nachgewiesen wird, das sich auf Abraham bezog, das Dao in der christlichen Lehre verwirklicht sah. Da tritt das Wesen Christus zutage, ist diesen Denkern so wenig wie den Vätern des Koran oder der Kirche zu unterstellen, einem als Logos/Weisheit gesehenen oder so verherrlichten Heilsprediger auf den Leim gegangen zu sein oder diesen philosophisch verherrlicht zu haben.   

b)     Erfüllung des Alten Testamentes in Weisheit als lebendiges, weltgültiges Wort/Gesetz

Wo das Evangelium nicht mehr in Halluzinationen nach dem Tod eines Gurus erklärt werden muss, sondern die in früher Ökologie begründete Weisheit bedacht wird. Da kann die schöpferische Stimme/Bestimmung, die der Bibel/Schrift zugrunde liegt, in Gegenwart, wissenschaftlich begründeter Wesentlichkeit, natürliche Sinnhaftigkeit, Weisheit wieder aufgeklärt als schöpferische Bestimmung (Gotteswort) verstanden und zur frohen Botschaft werden.

Denn nicht allein Paulus, auf den noch eingegangen wird, auch die Evangelien, die das im Alten Testament erwartete Heilswesen in seiner Geschichte in kulturgerechten Bildern beschreiben, sind eindeutige Zeugen, dass es beim Jesus Christus, den die Verfasser vor Augen hatten, völlig unmöglich um den ging, der heute als historisch gelehrt wird und nur als Gotteswort gesehen oder ausgegeben wurde. Da war kein Aufwärmen alter Lehren, Buchstaben, sondern eine im Öko-Logos (Lehre vom natürlichen Weltganzen) begründete, auch in anderen Weltreligionen vorausgesetzte Weisheit als „Christus“  und lebendiges Wort das Thema. Da ging es um eine Weisheit, die sich „Gott sei Dank“ entwickelt hat, wir heute voraussetzen, naturwissenschaftlich in Ökologie, wie auch kultureller Evolution begründen.

Sich auf Jesus von Nazareth gar als Erfüllung des Alten Testamentes und damit lebendig Wahrheit, weltgültigen König zu berufen, ohne die Weisheit bedenken zu wollen, die antiker Bildung maßgebend war, ist unmöglich geworden. Das macht nicht nur den christlichen Glauben lächerlich. Zumal wir heute wissen, wie auch das Judentum, der Lobgesang der dann ins Neue Testament eingeflossenen Psalmen oder die Lehre der Propheten in kosmologischer/schöpferischer Weisheit gründen, im Christentum, wie Islam aufgingen. Oder befassen sich die Psalmen, die als Loblieder der Herrlichkeit (früher Weisheit) der natürlichen Schöpfung schwärmen, daher von der jungen Kirche in Jesus Christus erfüllt gesehen wurden, mit einem heilspredigenden Handwerksburschen?

Waren die Ägypter, dann die Weltentstehung in der Vorstellung ihrer Zeit beschreibenden, aus himmlischer Berechnung statt menschlicher Könige ihre Bestimmung ableitenden Hebräer, deren Heilserwartung als erfüllt gesehen wurde, Naturbeobachter? Oder ging es da, wo die Weisheit im Königtum der Hörer schöpferischer Bestimmung „Israel“ in David und Salomo auf lyrische und literarische Weise zum Ausdruck gebracht wurde, auch nur um Verherrlichung eines Gurus?

c)      Juden, Christen, Islam gingen vom im Öko-Logos begründeter Weisheit aus

Wenn heute die gemeinsame Grundlage von Bibel, wie des Koran im Judentum erkannt, dann in Platonismus beschrieben wird. Oder wenn Jerusalem, wie Mekka als Ideal und Mohammed als Weiterführung von Christus erklärt wird. Dann führt das nicht weiter, wenn den Studenten beigebracht wird, dass in Jerusalem ein häretischer Heilsprediger hingerichtet, dann verherrlicht oder hellenisiert wurde. Denn so  wird die dem Kulturmodell des Nordwestens, wie Südens zugrunde liegende Weisheit nicht bedacht. Doch wo heute der Platonismus als Grundlage für die im Orient und Okzident in Folge Abraham (aufgeklärten Verstandes der Moses-Propheten als frühe Philosophie) entstandenen Weltreligionen (philosophischer Sinn- und Verhaltensbegründungen) beschrieben wird. Ist es da keine bücherverbrennende Wissensverweigerung, weiter als einzig wissenschaftlich auf einen Wanderprediger  als Offenbarung eines neuen, weltgültigen jüdischen Bundes bestehen zu wollen? Wobei dem philosophischen Judentum der Zeitenwende (beileibe nicht allein Philo), das in Synthese von Platonismus und Thora die jüdische Bestimmung (Wort/Thora) in philosophisch bedachter Weisheit auf weltgültige Beine stellte, eine Schlüsselrolle zukommt.

Wo sich beispielsweis auch philosophische Vorlesungen damit befassen, wie Plotin als Begründer des Neuplatonismus, dessen Schüler die die Väter der Kirche waren (ähnlich wie im Namen Philo), bereits die die ägyptischen Mythen von Isis und Osiris im Sinne der platonisch-rationalen Lehre deutete und so dann auch die biblischen Geschichten gelesen wurden.  Wo heute auch klar ist, wie dabei der Islam im Orient andere Wege gehen musste, als die als Kirchenväter geltenden Neuplatoniker, daher die Inhalte Paulus wie des Koran nicht zufällig ähnlich sind. Wie vielmehr die beiden Weltreligionen die gleiche Grundlage im philosophisch beachten Öko-Logos haben, der Messias nicht nur verschiedene Gesichter hatte, sondern bewusst verschiedene Konzepte gewählt wurden, um Weisheit kulturgerecht zur Welt zu bringen. Da gibt es zwar sicher noch viel über die Anfänge und verschiedenen kulturellen Begründungen und Konzepte der beiden Weltreligionen zu erforschen. Doch dass im Konzert der Weltreligionen im Christentum ein Handwerksbursche als Weisheit und damit Weltbestimmung ausgegeben, so dann Neuplatonikern, die eine höchste Wesentlichkeit im Sinne von Zeus, wie JHWH bedachten, wie dann auch Germanen und Franken nur ein jüdisches Gottesbild von einem himmlischen Handwerker schmackhaft gemacht wurde. Und dass darauf selbst die sich auf Aristoteles, wie persische Weisheitslehre berufenden Erfinder des Korans hereinfielen oder chinesische Denker in diesem das Dao sahen. Das ist nach heutigem Wissen ein Witz.

Wie kann man das Neue Testament auf die alte Weisheitsliteratur beziehen oder beispielsweise Jesaja in eine Reihe mit den anderen in der Achsenzeit, dem Wandel vom Mythos zum Logos zeitgleichen vorsokratischen Weisheitslehrern, ebenso  den Erfindern östlicher Weltreligionen wie Konfuzius oder Buddha stellen. Dann aber weiter unterstellen wollen, da sei ein bibelschlauer Handwerksbursche nach seinem Tod zum Christus erhoben und so als neuer Exodus, endgültige Befreiung aus dem jüdischen Exil, Weltgültigkeit jüdischer Bestimmung, Weisheit gesehen worden?

d)     Die messianisch erwarte Weltgültigkeit jüdischer Bestimmung war in Weisheit gegeben

Wo durch Schriftzitate aus dem Alten Testament nachgewiesen wird, dass Jesus der erwartete Messias und gleichzeitig der Schlüssel zur Auslegung des alten Gesetzes ist. Da kann nur die jetzt weltgültige, im Öko-Logos begründete Weisheit bedacht werden. Wie sie im hellenistischen Judentum als Heil im Sinne Moses, so Josua, lat. Jesus galt. Was allein schon aus Jesus Sirach bekannt ist. Was gegen den Widerstand von alten jüdische, wie heidnischen Autoritäten galt, als Heilsbringer den Völkern den Weg wies, war historisch eindeutig die in früher Ökologie begründete Weisheit als Jesus Christus. Ein besonders thoraschlauer, weisheitspredigender Handwerksbursche, der von seinen Freunden als Messias gesehen und als Weisheit hingestellt wurde, schließt sich aus.

So handeln nicht allein die den Logos als ihr Thema vorstellende, damit „wort“gewaltige Erzählung einer eindeutig von Weisheit ausgehende griechischen Philosophenschule (Johannes), die wahrscheinlich in Rom entstandene älteste, auch für weitere Evangelien als Vorlagen geltende Jesusgeschichte (Markus), ebenso das universale Jesusbuch (Matthäus) und die hellenistisch-lebendige Geschichte (Lukas),  vom historischen Jesus. Dem Heil „Jesus“, das dem hellenistischen Diaspora-Judentum in Weisheit „Christus“ gegeben war. Nur ist es dabei nicht um den unterstellten jungen Mann, ein altes Gottesbild oder einen zu glaubenden poetischen Mythos gegangen, sondern das Heil, wie es historisch in Weisheit den nun platonistischen Juden gegeben war, als wanderpredigender Pantokrator zur Welt gebracht wurde. Der daher zu Recht von den Werken einer modernen exegetischen Reihe des kath. Bibelwerkes blickt, als lebendige Weisheit in gleicher Weise auf Ikonen über menschlichen Königen, wie christlichen Aposteln thront.

Ein Klick nach Bildern von „Weisheit auf Ikonen“ wirkt Wunder: Wer in der Mitte keinen buchstäblich als Gott zu glaubenden Guru sitzen sieht, sondern die der Antike maßgebende und heute in aller Natur erkannte Weisheit. Dem zeigen die Bilder, was anfänglich einzig auf eine höhere Wesentlichkeit, einen gemeinsamen Sinn des Weltganzen (Vater) verwies, wie als weltbestimmende Weisheit „Christus“ von diesem ausging. Und was so über Kirche, Apostel oder menschliche Könige thronte, das Heilswesen der Evangelien war: Es ist die Weisheit, die heute mehr denn je in intrinsischer Motivation gelebt, daher in aufgeklärter Religion zum Kult werden muss.

e)     Das Neue Testament bezeugt die Weisheit als Wesen Jesus Christus

Die Bedeutungsaussagen des Neuen Testamentes verweisen eindeutig auf die in früher Ökologie begründete Weisheit, die bekanntlich im hellenistisch-christologischen Judentum als wahrer Tempel, lebendiges Wort/Gesetz, wahrer König galt. Ist es nicht himmelschreiende Papierverschwendung, wenn in allen exegetischen Werken der in Weisheit nachvollziehbare Machtanspruch Jesus in Himmel und Erde, wie die vielfache theologische Bedeutung Jesus Christus dargestellt wird? Denn wenn dann von einem nach seinem Tod nur als Weisheit verherrlichten Handwerksbursche ausgegangen werden muss, der in einer heute als Gemeindebildung (Visionen) geltenden Auferstehung zu Gott wurde. Dann werden die zu Recht dargelegten Bedeutungsaussagen nur noch lächerlich gemacht.

Was die als Vorlage für andere kanonischen Evangelien geltende Markusgeschichte Vespasian entgegenstellte, war eindeutig die Weisheit, die heute als moderner König in menschlich-selbstveratwortlicher Kulturbestimmung mehr als notwendig wäre, kein plötzlich weisheitspredigender Handwerksbursche. Wenn Vespasian, der wegen fehlender kaiserlicher Vorfahren nicht als Gottessohn galt und daher alle Register, beispielsweise die Macht über die Naturgewalten gezogen wurden, um ihn als Soter, Retter, Theos, Kyrios auszuzeichnen. Dann wurden keinem Heilsprediger nach seinem Tod Titel verliehen, ihm Wunder angedichtet, um ihn statt den angeblich Seesturm stillenden Vespasian zum wahren König zu machen. Der König der Könige war die Weisheit. Eine Weisheit, die wie wir inzwischen wissen Wind und Wetter bestimmt, naturwissenschaftlich seit Anbeginn erklärt wird, selbst den Erbeben auslösenden Plattenverschiebungen zugrunde liegt und uns heute sagt, wie wir der Natur gerecht werden könnten, war eindeutig das Thema.

Eine Weisheit, die bei Juden über die menschlichen Könige gestellt werden sollte, muss mehr noch in Zeiten des naturbeherrschenden Anthropozän im Kult in Fleisch und Blut übergehen. Um so nicht nur in Kopf, sondern im Herzen (intrinsischer Motivation, Psyche, Emotion) von handelnden und derzeit nicht zuletzt aus Angst vor anderen Kulturen, deren Glaubensvorstellungen, wieder nationalegoistische Führer wählenden Menschen als Voraussetzung für die Zukunft bestimmend werden. Was allein mit Gesetzen und Moralpredigten nicht zu machen ist.

Wer auf die alttestamentliche Weisheit als Schöpfungsmacht Bezug nimmt, wie sie auch bei Philo (damit im philosophischen Judentum) galt, dann jedoch nur einen jungen Weisheitsprediger bedenken will, der 12 Freunde in die Welt schickte, stellt einen Pseudo-Christus in den Raum. Gegen die schon anfängliche Denker vorgehen mussten. Denn zur Zeitenwende war eindeutig die in natürlicher Wirklichkeit begründete Weisheit, nach der auch die Könige regieren mussten oder wollten, das Thema. Und wenn die Konstantin folgenden Kaiser der Spätantike, für die Bildung heilig war, zusammen mit neuplatonischen Denkern für die ihnen maßgebende Weisheit eine Kirche, auf unzähligen Konzilen einen allumfassenden, einheitlichen Volkskult bauten. Dann hatte das rein rationale Gründe. Die heute weit mehr als in ihrer Zeit gegeben sind. Die mehr noch als bereits im jüdischen Exil in antiken Hochkulturen oder dann im Hellenismus in heutigen Krisenzeiten nach Veränderung, Wandel rufen.

Doch wie können Alt- und Neutestamentler bei Jesus auf das Scheitern der alten Könige Bezug nehmen, die schöpferischer Weisung (damit früher Weisheit) nicht folgten und denen der Sinn/Grund allen Seins und so begründete Weisheit entgegengehalten wurde. Gleichzeitig darstellen, wie die Propheten in der schöpferischen Herrschaft, damit frühökologische Weisheit die bessere Alternative zu menschlichen Herrschern sahen und schreiben, wie die Menschen in Ebenbildlichkeit (Repräsentationsbilder natürlicher/schöpferischer Realität) „in Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung“ Königwürde bekommen sollten. Damit wissen, wie in Analogie auch zur Pazifizierung der Königsideologie der Perserzeit die in Schrift (Wort) gefasste Weisheit, wie ihr Grund bei Juden als König galt. Und ebenso wissen, wie die Weisheit auch über die zum buchstäblichen Selbstzweck gewordene Thora gestellt und dabei die dem Christentum zugrunde liegende Synthese von Judentum und griechischer Philosophie gegeben war, damit dem „ich aber sage Euch“ natürliche Weisheit, Sinn-/Weltvernunftlehre (Logos) zugrunde liegt. Dann aber weiter Visionen nach dem Tod eines Wanderpredigers als Heil an den Anfang stellen. Und  damit nicht nur all das begründen wollen, was nachweislich in Weisheit bedacht war, sondern auch noch, warum ein hingerichteter Handwerksbursche nur als Weisheit ausgegeben wurde.

Wer in den Evangelien die Auseinandersetzung der Zeit, Dokumente der jüdischen Religionsgeschichte nachzeichnet. Wie beispielsweise bei Matthäus die christliche Wurzel im Judentum herausstellte, im Gegensatz zu anderen anfänglichen Bewegungen, Christentümern. Der macht doch klar, dass der universalen Sendung, die nicht allein im Manichäismus auch ganz unabhängig vom Judentum definiert wurde, keine Visionen nach dem Tod eine besonders bibelschlauen jungen Juden zugrunde liegen. Wer heute  deutlich macht, wie hier eine theologische Auseinandersetzung unter verschiedenen anfänglichen, unmöglich von einem jüdischen Guru ausgehenden, konkurrierenden Christentümern war.  Wie vielmehr die den Philosophen geltende Weisheit das Thema war, die in der Mission hellenistisch-platonistischer Juden nach bildhaftem Verstand auch als Grundlage jüdischer Tradition, so als jüdisches Heilswesen „Jesus“ und wahrer Ausleger der Thora gesehen wurde. Wie kann der als hervorragender Geschichtswissenschaftler wie Christoph Markschies im Dokumentarfilm einen bibelschlauen Handwerksbursche an den Anfang stellen wollen? Dann gleichzeitig den nachweislich von philosophisch begründeter Weisheit ausgehenden anfänglichen Christentümern, Kirchen, die teils in Verwerfung der jüdischen Tradition eindeutig von Weisheit/Weltvernunftlehre (Logos) schreiben unterstellen, einen jüdischen Guru aus apologetischen Zwecken für Bildungsbürger als Weisheit/Logos ausgegeben zu haben?

f)        Das Heil war in vielfacher Weise, nicht allein in Folge Moses, Jesus, lebendig

Aber egal ob wir Heiden- oder Judenchristen betrachten, die bewusst gestalteten, theologisch wohlüberlegten Evangelien mehr der einen oder anderen Seite zurechnen. Beim im Stamme Davids erwachsenen Weltgericht, der jetzt für Juden, wie Heiden maßgebenden Bestimmung, Heil für alle Völker in Erfüllung der alten Schriften, ging es nicht um einen jungen Mann. Jede theologische oder religionsgeschichtliche Bedeutung, die heute dem Neuen Testament mit mehr oder weniger Bezug auf die Psalmen und Propheten im Rahmen der Jesus-, wie der Kreuzesgeschichte (Verheißung und Erfüllung) beigemessen wird. Die lässt sich im Weisheitsverständnis der Zeit, maßgeblich hellenistisch-philosophischen Juden erklären. Nicht jedoch in einer Wanderprediger-Herrlichkeit.

Auch wenn das Heil der westlichen Welt in einer menschlichen Erscheinung in Folge Moses lag, hellenistisch-jüdische Kulturliteraten bei den in den Kanon aufgenommenen Evangelien die Heilsgeschichte zu Recht im Stammland der Juden darstellen. Mit dem heute unterstellten Heilsprediger hat das nichts zu tun. Und auch wenn dabei die Auseinandersetzung mit dem römischen Kaisertum in Form von Herodes und Pilatus, mehr noch den traditionsorientieren Pharisäern und Schriftgelehrten, die das dem hellenistischen Judentum in Weisheit als „Christus“ gegebene jüdische Heil „Jesus“ verwarfen, im Mittelpunkt stand. Dann drückt sich damit die Geschichte des historisch nachvollziehbare Heilsprozesses aus, wie er im hellenistischen, damit gewandelten, in zeitgemäßer Philosophie (frühökologischer Weisheit „Christus“) begründenden Diaspora-Judentum war und dort in Folge Moses als Josua: „Jesus“ definiert wurde. 

Doch von wegen, dass da einem wegen Häresie angeklagten Heilsprediger mit diesem zufälligen Namen der Prozess gemacht, dieser dann als Heil-land verherrlicht wurde. Vielmehr lässt sich heute nachvollziehen, wie das von den an der buchstäblichen Lehre festhaltenden Schriftgelehrten als Häresie gesehene Heil historisch nicht allein im hellenistischen Diaspora-Judentum lebendig war. Das die Moses-Propheten als frühe Philosophen verstand, was die kulturelle Synthese von Juden- und Griechentum ermöglichte. Wonach dann die  Bestimmung (Wort/Gesetz), die von einem bisher allein von Juden verehrten unbestimmbaren Sinn/Grund allen Seins ausging, der nur noch in Buchstaben des erstarrtem Gesetzes abgeschrieben war,  in Alexandrien oder Antiochien auf die Beine gegenwärtiger Weisheit gestellt wurde. Auch in Kleinasien (bei Heiden-Christen) oder im Christentum des Manichäismus, der die Weltreligionen auf einen Nenner brachte, sich jedoch mehr an persischen oder chinesischen Weisheitslehren, als an jüdischen Sagen orientierte, war das Heil in Erkenntnis (dafür steht Nazareth) gegeben. Nazareth war auch in Ephesus, bei der als Johannes bekannten Philosophenschule. Wo bereits Heraklit im natürlich gelehrten logischen Lebensfluss (Logos) die den Hebräern geltende götter-/gottesbildlose Bestimmung (Wort) verstand und nun in der Weltvernunft der Christus im Sinne von Zeus, wie JHWH verstanden wurde. Eine Synthese, die die Zeiten und Kulturen mit dem Sinn ihres Seins versöhnte.

g)      Das Juden, Christen und Moslems maßgebende Wort war Weisheit nach Öko-Logos

Damit war einige Jahrhunderte später das Heil auch dort gegeben, wo Isa als Sohn der Kirche (der römisch-griechischen Ausdrucksweise der Weisheit in schriftlich-fleischlicher Form) in Koran oder Jerusalemer Felsendom einzig als „Wort“ beschrieben wurde. Wo diese Weisheit aber dann auf Arabisch in einem Propheten volksgerecht verkündet wurde. Und wo daher die menschliche Ausdrucksweise als Gottessohn, damit auch das Kreuz abgelehnt, so die im Öko-Logos begründete Weisheit zum Koran (nicht einfach syroaramäische Texte, die auch im Neuen Testament zu lesen sind, abgeschrieben) wurde.  Denkern, die von Jesus im Koran als Sohn der in messianischer Weise verehrten Maria (dem im Westen ausdrückenden Wesen) mehr schrieben, als von Mohammed, zu unterstellen, sie hätten in Jesus nur einen einfachen Menschen gesehen,  stellt auch die Anfänge des Islam auf den Kopf. Zumal bekannt ist, was auch im Felsendom eingemeißelt zu lesen ist: Isa war für diesen Denker das Wort, die in Schöpfung begründete Bestimmung, philosophisch bedachte Weisheit.

Es kann hier nicht geleistet werden, die vielfachen Gründe nachzuvollziehen, die zum Islam als einer anderen Form aufgeklärten Judentums führten. Was wissenschaftlich vielfach beschrieben  und weiterzudenken ist. So wurde an anderer Stelle unter www.jesus-lebt-wirklich.de auch bereits deutlich gemacht: Nicht allein am Christentum des Manichäismus, das sich nicht auf die jüdischen Wurzeln bezog, mehr noch im Wissen um die Anfänge des Islam, der sich mit Abraham auf die prophetischen Anfänge berief, dann in nicht allein nach christlogischer Diskussion eigene Wege ging, zeigt sich die Unhaltbarkeit heutiger Hypothese. Isa/Jesus und im Koran öfter als Mohammed erwähnt wird, dort das Wort des Propheten war. Das war für die Zarathustra, wie Aristoteles weiterdenkenden Erfinder des Koran mit Sicherheit kein galiläischer Guru. Vielmehr lässt sich deutlich machen, wie die natürliche Weisheit/Logos am gemeinsamen Anfang stand, die heutige Heilsprediger-Hypothese unhaltbar ist. Denn was heute in christlicher Lehre an den Anfang gestellt wird, kann den Vordenkern von Islam und Koran, die in der Weisheitslehre nicht allein wegen Uneinigkeit im christologischen Streit eigene Wege gingen, unmöglich auch noch unterstellt werden. Denn dort wurde nicht wie heute auch von katholischen Wissenschaftlern wie Karl-Heinz Ohlig „Die dunklen Anfänge“  nachgezeichnet, ein zu Christus erhobenen Handwerksburschen selbst numismatisch zu Mohamed umgemünzt. Da wurde die Weisheit/Logos nicht als das Kreuz bisher Kulturbestimmungen/Bilder der tragender  Gottessohn,  Pantokrator, sondern als Wort des letzten Propheten zur Welt gebracht.

Was bringt es aber für die aufgeklärte Betrachtung eines gemeinsamen Grundes, wenn zwar die Moses-Propheten  als frühe Philosophen in Naturbeobachtung und Himmelsberechnung (frühe Öko-Logos), so auch Paulus im Platonismus begründet, beim Islam wie der Kirche vom Weiterdenken Aristoteles oder Zarathustra ausgegangen wird. Wenn dann Jesus nur als guter Junge gilt, der verherrlicht wurde? 

h)     Heutiges Wissen befreit von Glaubens-Halluzinationen und Hokus-Pokus

Wo getreu heutiger Hypothese nur von Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers ausgegangen werden kann. Da muss letztlich auch die heilsame Entwicklung in den anderen Religionen wie eine religiöse Halluzination erklärt werden. Da muss die Gabe des in Synthese der Kulturen und Zeiten auch in den natürlichen Weltzusammenhängen verstandenen und so in Kultur gegeben heilen Geistes, der einem Sinn allen Seins, wie davon ausgehender Weisheit (prophetisches Wort) im philosophisch begründenden Diaspora-Judentum der Zeitenwende gegeben war, verschiedene Wege ging, als Hokus-Pokus gesehen werden!  

Auch jeder Zuwachs an Wissen um die dem Christentum vorausgehenden antiken Kulturen, die so erfüllt oder abgelöst wurden, lässt nur die in Ökologie begründete Weisheit als christliches Wesen zu. Wie kann man die in Zahlen- und Zeichenmystik auf kosmologischer Grundlage begründe Traditionslehre/Kabbala kennen. Wie um die Mischna (Wiederholung) als ersten Kanon wissen, in dem die mündliche Thora, damit die wichtigsten Sammlungen in frühökologischer Weisheit begründeter religionsgesetzlicher Überlieferungen, bei der neben dem Handeln des Menschen der gerechte Ackerbau sowie ähnliche Gesetze ökologisch-schöpferisch rechten Handelns  ganz wesentlich waren. Oder wie nicht nur im hellenistisch-platonistischen Judentum der Diaspora, sondern auch in Qumran, nahe Jerusalm mit Blick in den Himmel, die Ordnung der Sonne bei deren Aufgang Weisheitstexte gelesen wurden, im bildhaft-allegorischen Aufarbeiten der Traditionstexte nach neuem, zeitgemäßem Bund gesucht wurde. Dann es aber als einzig wissenschaftlich bezeichnen, dass dort, wo im bildhaften Verstand der jüdischen Tradition als frühe Philosophie, die bisher nur Juden geltende Bestimmung damit weltgültig war, die Texte der Thora ins Griechisch übersetzt wurden, Visionen nach dem Tod eines heilspredigenden Handwerksburschen als neuer Bund gesehen wurden?

Wenn den Studenten weiter beigebracht wird, dass es einzige wissenschaftliche Tatsache sei, dass der historische Jesus ein einfacher junger Mann war, kann die Universitätsbibliothek  geschlossen werden, war alle Arbeit umsonst. Denn nicht nur die kulturhistorischen, auch die naturwissenschaftlichen Werke, wie die geschichtliche Entwicklung der Erkenntnis machen deutlich, dass die im Öko-Logos begründete Weisheit am Anfang stand. Es ist die Gesamtheit des heute gegebenen Wissens, was die Heilsprediger-Hypothese unhaltbar macht.

Nicht allein das Wissen um die kosmologische Begründung der alten Kulturen, auch das Wissen um die hellenistische Hochzivilisation und ihre große philosophische Bildung, Vernunft-/Weisheitslehren (Logos), bei der aus Synthese von griechischem und jüdischen Kulturverständnis nicht allein die allumfassende Kirche erwuchs, bringt Aufklärung. Ebenso  lässt sich das frühchristliche Denken und Diskutieren in vielfältigen Bewegungen, Kirchen, verschiedenen Christentümern nur in der Sinn-/Weisheits-/Vernunftlehre (Logos) erklären, die der Antike maßgebend war. Jede in archäologischen Funden gegebene neue Erkenntnis, jedes geschichtswissenschaftliche Buch, selbst jede Seite, wo die Vordenker der Kirche wie Kaiser und ihre Diskussionen über das neue Konzept vorgestellt werden oder sich mit der Entstehung und theologischen Bedeutung der weit über den Kanon hinausgehenden christlichen Kulttexte beschäftigt wird, macht die Hypothese der heutigen Lehre unmöglicher.

Wie beispielsweise Heidenchristen, die nach heutigen Ausgrabungen im ganzen Nordwesten eine philosophisch bedachte Wesentlichkeit im Sinn von Zeus und JHWH „Theos Hypsistos“ verehrten, dann nicht weiter in so begründeter Weisheit/Vernunftlehre (Logos), sondern  in einem Heilspredigeranhänger, die bisher in Vernunft offenbarende Weltbestimmung gesehen haben sollen, ist ein unlösbares Rätsel.  Auch wenn nicht wie von machen Wissenschaftlern aufgrund der Funde angenommen, alle in der Apostel als Gottesfürchtige bezeichnete Heidenchristen (zum Judentum Konvertierte) Anhänger dieser philosophisch bedachten höchsten Wesentlichkeit waren. Allein zu wissen, wie bereits die Väter der für die Definition der Dreieinigkeit maßgebenden kappadokischen Väter der Kirche die in schöpferischer Wirklichkeit (im Öko-Logos) definierte höchsten Wesentlichkeit in Synagogen feierten,  daher mit Sicherheit nicht zur Gottheit eines Gurus überredet wurden, kippt nicht nur die Hypothese, dass es im Streit um das christliche Wesen um einen Wanderprediger ging. Auch dass dann ein vom Geistesblitz getroffener Pharisäer, der sich jetzt Paulus nannte, als Heidenmissionar die Menschen rund um das Mittelmeer zur Gottheit eines hingerichteten Guru überredet hätte, wie es bei heutiger Hypothese anzunehmen wäre, schließt sich aus.  Vielmehr ist, wie unter „Paulus“ noch dargestellt wird, die in der Apostelgeschichte bebilderte Heidenmission im gewandelten, jetzt die davidsche Weisheit, Moses im Platonismus begründenden Judentum, damit dem gewandelten Pharisäer zu begründen, der vom historischen Jesus Christus ausging. Aber nicht von dem, der heute unterstellt wird.

Denn alles inzwischen gegebene Wissen macht es unhaltbar, dass der heute als historisch geltende Handwerksbursche im großen Medienbruch einer Christologie von hellenistisch-platonistischen Juden als Heil gesehen, so eine auch Griechen geltenden Offenbarung oder universale Bestimmung im Sinn einer höchsten Wesentlichkeit allen Seins gegolten hat und daher als kosmische Größe im Sinne des Öko-Logos beschrieben wurde.

i)       Gegebene Erkenntnis über Anfänge unvoreingenommen wissenschaftlich auswerten

Auch wenn dies völlig gegen derzeitige Glaubensvorstellungen spricht. Bei der Wissen und Glaube aufgrund der im Mittelalter tragenden biblischen Schrift  getrennte Wege gehen. Und wo so die biblisch in Christus berichteten Offenbarungen heute der naturwissenschaftliche Erkenntnis um das kausales Werden entgegensteht. Und zwar nicht nur bei fälschlich Kreationisten genannten Buchstabengläubigen, die so ein vorgesetztes menschliches Gottesbild, einen zauberhaften Designer (Handwerker hinter den Wolken) beweisen wollen. Statt die anfängliche Wesentlichkeit, den allem Werden zugrunde liegenden einen (nicht mehr jüdisch alleinigen), sich heute in Weisheit ( „Christus“) offenbarenden Sinn, Grund allen Seins zu bedenken. Wo  die christlichen Anfänge in frühwissenschaftlicher Lehre vom zusammenhängenden kreativen Ganzen nach kausaler Welterklärung (früher Ökologie) im Namen Jesus Christus gelehrt werden, lösen sich die alten, unheilvollen Gegensätze auf. 

Nachdem heute nicht mehr über eine platonischen „Weltseele“ oder einen göttlichen Plan spekuliert, etwas in die Natur hineingedeutet oder diese zurechtgebogen werden muss, sondern in der naturwissenschaftlich beschriebenen Logik der Schöpfung die öko-logische Weisheit, wie sie ähnlich der Antike galt, als maßgebend für das menschliche Leben offenbar ist. Da ist Zeit neu zu denken. Wenn nun auch nicht mehr, wie bei mittelalterlichen Denkern auf mystische Weise eine Schöpfungs-/Naturordnung als menschlich bestimmend angenommen werden muss, sondern mit Verstand eine ganzheitliche Weisheit im dynamischen Weltganzen vorausgesetzt wird. Und wenn sich hierauf auch in der Kirche oder in päpstlicher Enzyklika berufen, so die rechte, für die Zukunft notwenige Lebensweise begründet wird. Wenn von Benedikt XVI., der dabei sonst vom christlichen Wesen im Weiterdenken der Philosophie sprach, in Bezug auf jüdische Weisheit, wie die philosophische Lehre (Logos) der Stoa vor dem Bundestag in Ökologie der Grund allen Rechtes zu bedenken gegeben wurde. Dann ist die Zeit gekommen, die Weisheit zu bedenken, die der antiken Philosophie, wie dann als Christus galt, kultur-/zeitgerecht in menschlicher Gestalt vermittelte Offenbarung war und so in Schrift universale Bestimmung wurde.

Auch wenn das hier vertretene aufgeklärtes Verständnis bisher auf Ablehnung stoßen musste, weil es völlig gegen die derzeitigen Vorstellung spricht, bei der bisher Naturwissen als Gegner des Glaubens galt, ein Guru vorausgesetzt wurde. Wobei sich auch auf dessen Wunder, gar sein leibliches Wiedererwachen als naturbrechender Beweise für das heute menschliche Gottesbild berufen, Wissen und so begründete Philosophie meist verdammt wurde. Allein mit den sich in philosophischer Erkenntnis, Weisheit, in frühem Wissen begründenden Anfängen, wie sie heute wissenschaftlich klar sind, an der Hochschule erklärt werden, ist dieser Hokus-Pokus im Zuge einer wundersamen Heilsprediger-Herrlichkeit als offenbarende Weltbestimmung nicht mehr zu machen.

j)       Höchste Zeit für aufgeklärten Verstand

Auch an der von Klaus Berger buchstäblich festgehaltenen jungfräulicher Geburt (in historischer Realität: Zeugung der Vernunft/Weisheit unvoreingenommen in schöpferischer Autorität, kosmisch-kreativer Wirklichkeit), der in vielen Wundern beschriebenen Heilswirklichkeit (heute historisch zu beobachten: wie in Vernunft von Blindheit befreit, Fortschritt bewirkt wurde), durch Auferstehung (dem in Zeitenwende gegebenen aufgeklärten Verstand aufgrund eines bildhaften Verstandes der Traditionen) oder Himmelfahrt, damit aller hoheitlichen Bedeutungsaussagen, kann nicht mehr im Sinne eines jungen Gurus festgehalten werden. Die Zeit der Kirchenlehre, dann biblischer Buchstaben, die über das Mittelalter trugen, bei dem der Mythos die Vernunftlehre weitgehend wieder eingeholt hatte, ist abgelaufen. Ohne die der Antike geltende Weisheit zu bedenken, ist es gegen auch heute gegebenes Heil, führt es zu Irrsinn, statt gemeinsamer natürlicher Sinn-Erkenntnis und Bestimmung, so an hoheitlich-schöpferischen Aussagen festhalten zu wollen. Am bildhaften Verstand der Bibel, wie des christlichen Wesens, um den ich Professor Berger seit bald 30 Jahren oft vergeblich, nun seine Nachfolger nach fast jeder Vorlesung als freier Auswerter ihrer Lehre bat und hier erneut bitte, führt kein Weg vorbei. Auch wer die Bibel als Wort Gottes bewahren will, kommt ohne die ökologische Weisheit (Weltbestimmung, Wort), die den biblischen Verhaltenslehren, wie auch dem Heilswesen „Jesus“ zugrunde liegt, nicht aus, lässt sie sonst als gestriges Glaubensgeschwätz erscheinen.

Und während wir von Kind auf gewohnt sind, einen charismatischen Rebellen und seine Anhänger vor Augen zu haben, schreiben nicht nur die Evangelien, wie mehr noch die weiteren Texte und gingen auch die kirchlichen Vordenker in ihren rational begründeten Diskussionen, Christologie eindeutig von einer kosmischen Größe aus. Der Jesus Christus als historische Größe, die nach den biblischen Texten als Erfüllung der Propheten gesehen wurde, hinter den biblischen Texten, wie den wenigen außerbiblischen Zeugnissen steht, mehr aber noch den  Kulturwandel bewirkte: die Verweigerung der Kaisergottheit, wie des Glaubens an Orakel und menschliche Mysteriengottheiten, ebenso soziale Lebensgemeinschaften in frühem Kommunismus (Gemeinschaftseigentum) oder christliche Weisheitslehren. Das alles kann weder in einem als Gott oder hoheitlich geltenden Heilsprediger begründet werden, an dem Berger festhalten will, noch weniger dem zum Zwergenmaß geworden Handwerksburschen.

Dies ist in einem heute nachvollziehbaren, in frühökologischer Weisheit begründeten Heilsprozess  zu bedenken. Den der Hellenismus auch in der Auseinandersetzung mit dem Judentum als eine Synthese der verschiedenen Kulturen herausforderte. Und die war nicht in Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers gegeben, sondern nachdem inzwischen platonistische Juden, die in Vernunftlehre (Logos) erklärte Weisheit, wie ihren Sinn im Sinne Davids, so das von den Moses-Propheten vermittelte Wort nun auf philosophische Weise, damit weltgültige Bestimmung Weise definierten. Wonach  der Kosmos dann der wahre Tempel, in früher Ökologielehre (Logos) das bei aufgeklärten Juden inzwischen abgeschriebene Wort/Gesetz, wie dessen Grund (JHWH) als höchste Wesentlichkeit wieder lebendig war, nun auch Griechen galt.

k)     Heute gegebenes Wissen ruft nach neuer Betrachtung der Anfänge und Reform

Uns ist heute nicht nur Wissen gegeben, wie bereits die hebräischen Propheten als naturbeobachtende Himmelsberechner hier ihre Bestimmung ableiteten, Schöpfung in Schrift fassten, frühökologische Weisheit zum Gesetz/Thora machten. Wie so seit dem Exodus ein Sinn allen Seins, der war und sein wird, statt Opfer für Gottheiten und Kaiser (Pharaonen) von Juden allein verehrt und in menschlichen Worten kulturgerecht verschriftet wurde. Wir wissen auch, wie dieser dann von den Vorsokratikern als der weltgültige „Eine“ bedacht, dann in Zeiten Jesus hieraus Mittelplatoniker die in der Stoa nachzulesende Verhalts- Soziallehre bedachten. Was für hellenistische Juden nach bildhaftem Verstand ihrer Tradition im Sinne der Propheten (als Wort/Weisheit/lebendige Thora) verstanden. Wie daher die Hypothese von einem Heilsprediger als weltgültigen Exodus, prophetische Erfüllung  schon so ausgeschlossen ist, sondern dafür allein die nun natürlich im ökologischen Ganzen, wie Lebensfluss begründete Weisheit und Lehre (Logos) in Frage kommt.

Wir kennen auch die  umfassende griechische Polemik und Kritik gegenüber menschlichen Gottheiten. Und wir wissen, wie bereits die Vorsokratiker wie Heraklit im dann natürlichen, in Vernunft erklärten Lebensfluss (erstmals „Logos“) oder Parmenides „einen einzigen“ Sinn in allem Seienden sahen, hieraus nun die bisher in Mythen vermittelte menschliche Bestimmung ableiteten: Wie damit das, was bisher Juden allein galt, so bereits weltgültig wurde. Wie können sich daher Wissenschaftler, die Bücher herausgegeben, in denen beschrieben wird, wie bereits der die menschlichen Gottheiten polemisch kritisierende Xenophanes (Lehrer von Parmenides) monotheistische Kultformeln vom „einen einzigen“  verwendete, die dann auch das Neue Testament ausmachen. Dann es aber als einzig historisch-wissenschaftlich ausgeben, dass Neuplatoniker, die in Bezug auf die bekannten griechischen Philosophen von Weisheit und Logos sprachen, dies alles nur in einem bibelschlauen Handwerksburschen gesehen oder diesen als neuen Gott ausgegeben hätten?

Wir kennen inzwischen vielfältige Reformbewegungen bei Juden und Griechen, wie die auch zu Kriegen führender gegenseitige Ablehnung, bei der gar der Tempel in Jerusalem den inzwischen aufgeklärt verstandenen griechischen Gottheiten gewidmet oder zerstört werden sollte. Und wir wissen, wie dort, wo dann im nun hellenistisch-platonistischen Judentum auch die hebräischen Schriften in Griechisch übersetzt wurden, die jüdische Tradition im allegorischen Verständnis ihrer Texte in aufgeklärter Weise verstanden, so die Kulturen versöhnt wurden. Denn wo der Kosmos (die darin begründete Weisheit „Christus“) der neuen Tempel war, die Weltvernunftlehre (Logos) für das stand, was bisher die Thora, das buchstäblich abgeschriebene Gesetz war, hatten sich die Gegensätze zwischen Juden und Griechen aufgelöst. So war für spätantike Kaiser wie Konstantin die Zeit gekommen, die Verweigerer der alten Gottheiten nicht weiter zu verfolgen, sondern in Diskussion mit intellektuellen Beratern (Bischöfen) auf unzähligen Konzilen für die Weisheit eine Kirche (einen allumfassenden Volkskult) zu bauen, der dem Zeitenwandel, wie dem globalen römischen Reich gerecht wurde.

l)       Wo Weisheit als Christus den Aberglaube im Kult als König ablöste

Wir wissen, wie in Rom vergeblich aristokratische Demokratie geprobt wurde, jüdisch-philosophische Bildung (Philo) dann die frühökologische Weisheit im Kopf des einfachen Volkes (die dort heute mehr als notwendig wäre) noch in einer „Josefsgeschichte“ für eine Demokratie der Vernunft im Volk als Zukunftsmodell vorstellte.  Wir kennen die Fehlversuche durch Kaiser wie Nero, die stoische Vernunft Senecas im Volk zu regieren, ebenso die Probleme der kurzzeitigen Soldatenkaiser und auch die Herausforderungen des Sittenverfalles im alten Rom. Wir wissen, wie daher bereits Augustus als Kaiser einer 25jährigen Friedensepoche versuchte, die Rom einst groß machenden Gottheiten zu restaurieren, um Vernunft im Volk zu bewirken, Frieden zu sichern. Uns ist bekannt, wie dann philosophische Kaiser, denen die Vernunft heilig war, neue Religionsmodelle wie den Serapiskult entwarfen. Bei dem schon allein im Namen die alten, nun in Vernunft erklärten ägyptischen Gottheiten, aber auch der bereits in Vernunft als Vater aller Götter definierte Zeus und seine so austauschbaren Söhne auferstanden waren. Wie dort dann der heute unterstellte junge Mann bei sich im Platonismus begründenden, auf die Philosophen berufenden Denkern im großen Medienbruch zur Weltbestimmung, Weisheit, wahren Gottheit oder als Logos (damit Weltsinn-, Vernunft-, Weisheitslehre im Sinne der Schrift: Wort) ausgegeben geworden sein soll, wie in Christologie den Studenten getreu heutiger Hypothese vermittelt werden muss. Das wäre noch nicht mal mit Wahnsinn zu erklären.

Wie sich aber dann und dort in Kritik an allzu menschlichen Mysterien-Gottheiten, damit auch der Verweigerung gegenüber dem Kaiseropfer ein Kult entwickelte, der die Weisheit als „Christus“ zum Thema hatte, ist ebenso logisch nachzuvollziehen, wie das allumfassende Modell der dabei auf eine menschliche Gestalt setzende Mehrheitskirche. Doch nicht einer der philosophischen Kaiser der Spätantike und meist neuplatonischen Kaiserberater (Bischöfe) hätte sich in dieser Zeit der Sekte dessen angeschlossen, wie sie heute aufgrund von Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers vorausgesetzt wird. Wo vom Logos/Weisheit gesprochen wurde, wurde auf unzähligen Konzilen auf philosophische Weise nicht über das Wesen, damit die Gottheit eines Wanderpredigers, sondern die Weisheit/Logos gestritten.

Heute ist auch bekannt, wie auch die vielfältigen, sich auf Vernunft/Weisheit berufenden Christentümer, Kirchen, Bewegungen, deren Anhänger sich den alten menschlichen Gottheiten verweigerten, in Konkurrenz standen, in einem kulturellen Laboratorium um das richtige zukunfts- und volkstaugliche Konzept rangen. Wie sich die Vordenker der allumfassenden Mehrheitskirche dann nach allegorisch-bildhaftem Verstand der jüdischen Mythen auf das gewandelte, die prophetische Bestimmung jetzt im Platonismus begründete Judentum, aber auch griechisch-römische Philosophenschulen und deren frühökologische Lehren (Logos) beriefen, dessen menschliche Erscheinung in ihrer kultur-kreativen Notwendigkeit betonten. Wie diese daher auch das menschliche Wesen der Weisheit  zu Recht nicht als doketistischen Schein, sondern als in Kultur kreative/schöpferische (göttliche) Realität/Wesentlichkeit sahen.

Ist es somit nicht völlig Ausgeschlossen, den gewaltigen kulturellen Wandel, der durch die hellenistische Aufklärung, den bildhaften Verstand der griechischen, wie jüdischen Mythen und die Herausforderungen der Zeit hervorgerufen wurde und die ägyptischen, griechisch-römischen, wie jüdischen Gottheiten in heilvoller kultureller Synthese in philosophischer Weisheit definieren ließ, die im Öko-Logos (Lehre vom zusammenhängenden kreativen Ganzen) begründet war, dann in der Verherrlichung eines Wanderpredigers nach dessen grausamem Tod erklären zu wollen?

m)   Ohne die in früher Ökologie begründete Weisheit ist das Christentum undenkbar

Neben dem dann auch in Aristoteles einfließenden Platonismus, der sich auf den Logos=Christus berufende katholische Lehre zugrunde liegt, sind so auch die Weisheitslehren des dualistischen Weltbildes persischer Philosophie zu bedenken. Wie sie maßgeblich dem damals die Weltreligionen einenden, sich dabei auf die Weisheit als Christus berufenden Manichäismus zugrunde liegt. Doch ohne die in Philosophie begründete, so hellenistischen Juden geltende Weisheit der Zeitenwende ist der Jesus Christus der römisch-katholischen Kirche undenkbar. Da bleiben nur Hirngespinste von Sektenanhängern, in denen weder das Zeitgeschehen, noch die verschiedenen Christentümer, Kirchen, die vielfältigen Bewegungen und ihre Fülle von Texten, noch die Theologie des Neuen Testamentes, die Heilhoffnung, die christlichen Anfänge, Lebensweisen, frühchristlichen Weisheitslehren zu erklären sind.

Denn während sich im aufgeklärten Sinne, bei bildhafter Betrachtung die gesamten Bedeutungsgeschichten im geschichtlichen Heilsprozess der Zeit, maßgeblich im hellenistischen, sich jetzt in Vernunft (Logos) begründeten Judentum verstehen lassen. Wo so das von den Propheten vermittelte, jedoch inzwischen abgeschriebene, erstarrte Wort/Gesetz jetzt in Weisheit aufverstanden und der zugrunde liegende Sinn/Grund allen Seins (JHWH) in Vernunftlehre (Logos) auf in Auseinandersetzung mit der Schriftgelehrten Tradition auf weltgültige Beine gestellt wurde. Und wo sich auch die Begründung der christlichen Neuplatoniker, warum die Weisheit/Vernunft am Kreuz der Zeit (der nach Wandel vom Mythos zum Logos völlig neuer Ausrichtung) in menschliche Erscheinung das Kreuz der bisher kulturbestimmenden Gestalten, Gottheiten tragen musste, um zum Heil der Völker zu werden, nachvollziehen lässt.  Da führt die von Professor Berger bei einem jungen Mann vertretene Bewahrung der hoheitlichen Bedeutung Jesus dazu, den Glauben als noch absurder zu sehen, wie bei der Hypothese von Halluzinationen nach dem Tod eines Heilspredigers. Wobei selbst beim Schauspiel, wo ein grausam hingerichteter Heilsprediger dann gar  100fach als echt lebendige Gestalt aus dem Grab gehüpft wäre, der nachvollziehbare Auferstehungs- und Heilsprozess nicht zu erklären wäre, sondern so der Blick auf dessen geschichtliche Realität verbaut wird.

n)     Die den Verstand verhindernde Heilsprediger-Hypothese ist hinfällig

Wenn Klaus Berger nun die im Kurz-schluss von Halbaufklärung stecken bleibende Lehre anklagt, dass sie alles als reine „Dichtung“ hinstellen, dem Glaube die Grundlage nehmen würden, liegt das nicht am rationalen historisch-kritischen Verstand, sondern am inzwischen bedeutungslos gewordenen jungen Mann, auf den er insisierte, seine Lehr-Hypothese nicht hinterfragen wollte und so selbst die Bibel verfälscht. Denn mit dem ist all das nicht zu machen, was die Bibel beschreibt. Was in heutiger Lehre mehr als deutlich wird. Denn gleichwohl nur von einem völlig bedeutungslosen Heilsprediger ausgegangen wird, halten sich seine Nachfolger an die Texte. Sie stellen den Christus, einen Gottessohn oder die Basileia (Königsherrschaft) dort vor, wo dann bei Paulus, der sich auf den historischen Jesus berufen würde, die im Platonismus philosophisch bedachte Weisheit das Thema ist. Was alles in heutiger Heilsprediger-Hypothese unerklärlich ist, nach einem bildhaften Verstand der Texte, damit der Weisheit als Christus in einem historischen Heilsprozess in Folge Moses, damit Jesus ruft.

Auch wenn sich in jedem Satz des Neuen Testamentes deutlich machen lässt, dass es hier weder um Geschichten über oder Worte des als historisch vorausgesetzten Handwerksburschen geht, der große Töne spuckte oder dem alles aufgesetzt wurde, sondern die der Antike heilige Weisheit „Christus“ in ihrer Heilsgeschichte das Thema ist. Bei einer aufgeklärten Betrachtung des ursprünglichen Grundes kann es sicherlich nicht darum gehen, die von hellenistischen Theologieliteraten bewusst gestalteten, dabei der jeweiligen Situation gerecht werdenden biblischen Texte in ihren einzelnen Geschichten im Einzelnen zu erklären. Zumal heute gelehrt wird, dass hier, wie bei allen philosophischen Sachverhalten der Antike üblich, eine volksförmige Verdichtung vorliegt. Was von den kirchlichen, für den Kanon maßgebenden Vätern auch konkret begründet wird. Bei den bekannten Evangelien handelt es sich um Kult(ur)geschichten, die die maßgeblich im hellenistischen Judentum zu beobachtende Heilsgeschichte „Jesus“ im Stile eines Kaiserevangeliums  aus unterschiedlichen Aspekten/Richtungen beschreiben und daher sicher nicht in allen Einzelheiten auszulegen sind. Hätte Athanasius den damals ebenso bedeutenden Hirten des Hermas in den Kanon aufgenommen oder die Heilsgeschichte völlig anders ausmalende Evangelien (die Berger teilweise auch in seiner Zusammenstellung des Neuen Testamentes berücksichtigte), die noch unverbauter von den volksnotwendigen Übersetzungen, so eindeutiger vom Logos/Weisheit handeln, wäre viel zu tun.

Wenn Klaus Berger nun klagt, dass für viele seiner Nachfolger der christlichen Geschichte den Grund nehmen, das Christentum erst in Kleinasien, weit fern von Palästina beginnen, alles als reine Dichtung hinstellen würden oder aus dem Heiland ein völlig bedeutungsloser Heilpraktiker geworden wäre. Dann geht das auf das Konto der Lehrer wie ihm, die an einem jungen Mann festhalten, gleichwohl sie ein hoheitlich-schöpferisches Wesen schildern und predigen. Denn der von ihm beschuldigte „Leithammel“, dem wie im Supermarkt auch in der Theologie alle, wie auch seine 59 promovierten Schüler folgen würden, die angeblich mit dem Strom schwammen um Karriere  zu machen. Der ist keineswegs bei der nicht mehr rückgängig zu machenden rationalen historisch-kritischen Sicht zu suchen, sondern dem von jedem Studenten, der zur Prüfung zugelassen werden will, als völlig selbstverständlich vorauszusetzende junge Mann. Der jedoch „Gott sei Dank“ so bedeutungslos geworden ist, dass damit die Anfänge nicht mehr zu erklären sind.

o)     Die Heilsgeschichte aufgeklärt weiterführen

Als selbst die von Berger wegen der Entmythologisierung beschuldigte Bultmann-Schule, ebenso wie Karl Barth („ich kenne diesen Herren nicht“ hinsichtlich des historischen Jesus) am biblischen Christus festhalten konnten, war damit die in Christus gründende, biblische Theologie noch halbwegs machbar. Auch wenn sie seit neuzeitlicher Aufklärung unglaublich geworden war und inzwischen nicht mehr ernst genommen wird, so das über das Mittelalter getragene Gottesbild der Schrift zum scheinbaren, wissenschaftlichen Gottestod führte. Doch mit dem Zwergenmaß des heute als historisch geltenden Jesus, den selbst jeder künftige Pfarrer vor Augen hat, wenn er wie der neben mir sitzenden Kommilitone dann zum Abschluss der Vorlesung („Der historische Jesus“, vorgestellt wurde die Theologie des Neuen Testamentes) fragt, warum den sein Freund Petrus zu etwas gemacht hätte, was er nicht war und wollte. Mit dem ist das, was heute über die Anfänge in frühökologischer Weisheit gelehrt wird, nicht zu machen.

Wenn die Neuzeit ihre Legitimation und selbst die Kirche die rechte Lebensweise, wie das Recht statt in der Bibel, in ökologischer Lehre (Logos) begründet. Und wenn nun hier auch die Theologie der neutestamentlichen Geschichten, wie Paulus, dann die Theologie, wie Diskussionen der kirchlichen Vordenker begründet werden. Dann ist die Zeit reif für einen aufgeklärten Verstand dessen, was auch der biblischen Lehre zugrunde liegt.

Wie gezeigt wird, war auch in der Antike der bildhafte Verstand der jüdischen, wie griechisch-römischen Traditionsgottheiten und Mythen die Voraussetzung für Jesus Christus: Um in philosophisch bedachter Weisheit nicht allein Zeus und seine gegenseitig austauschbaren Söhne zur Verehrung der Vegetation/Kreativität, sondern das bereits von den Propheten vermittelte schöpferische Wort, sowie den menschliche unbestimmbaren einen Grund/Sinn allen Seins, der war und sein wird (JHWH) zu verstehen. Somit die im Öko-Logos begründete Weisheit als wahren König und „Christus“ im Sinne Moses aufzuverstehen, womit die Voraussetzung für das weltgültige Heil „Jesus“ gegeben war.

Auch wenn daher die Hoffnung auf kulturellen Frieden schaffende Vernunftreligionen, wie sie hier als Voraussetzung für die Lösung  heutiger Probleme bedacht werden, eine Utopie bleiben sollte. Allein die wissenschaftliche Redlichkeit und Verantwortung für den christlichen Glauben müsste zu einer neuen Betrachtung der christlichen Anfänge führen!

1.      Grund, Wesen von Vernunftreligionen – Einheit der Religionen in Aufklärung

Vernunftreligionen, wie sie hier mit Blick auf die christliche Wurzel bedacht werden, entstehen nach wissenschaftlicher Aufklärung über den gemeinsamen rationalen anfänglichen Grund. Somit einer mit der Zeit unvermeitbaren, heilsamen Reform von Religionen, die ihre Verschiedenheit bewusst bewahren. Doch nicht religiöse Gefühle oder Traditionslehren führen zu Vernunftreligionen, sondern rationale Gründe und vorausgehende wissenschaftliche Aufklärung über die Anfänge.

Zwar muss die Aufklärung über die Anfänge in früher Wissenschaft vom öko-logischen, damit auf einen Sinn verweisenden Ganzen, die Vernunftreligionen ermöglicht, von offizieller Autorität ausgehen. Doch zu Vernunftreligionen werden die Menschen nicht bekehrt, müssen nicht an etwas glauben, was ihnen meist von der Tradition und deren Institutionen, Schriften vorgesetzt wird oder in einen Vernein eintreten. Sie werden in freier Weise aus Vernunft praktiziert, um Weisheit zu leben.

Mündige Menschen, die sich für das Leben, die Welt, Natur, deren Herrlichkeit begeistern, den in Ökologie offenbaren Sinn sehen,  werden diese Wesentlichkeiten (jetzt sind wir wahrscheinlich schon wieder  bei der ursprünglich christologischen Diskussion über das Wesen des Christus) in Bezug auf ihre jeweiligen kulturellen Wurzeln gemeinsam feiern, um in Vernunft/Weisheit zu leben.

Auch wenn sich Vernunftreligionen gewaltig von heutigen Glaubensvorstellungen unterscheiden, Christen kein gegen das Wissen zu glaubendes, meist recht menschliches Wesen vergöttern, sondern in aufgeklärtem Bezug auf die Anfänge die wissenschaftlich begründete Weisheit und Herrlichkeit, wie ihren Grund und Sinn verehren. Womit im Kult gefeiert wird, was heute als  höchste Wesentlichkeit offenbar ist. In Aufklärung über die Anfänge geht es dabei um das, was der Antike als Zeus/Jupiter, wie Juden als JHWH galt, so nun für Christen höchste Wesentlichkeit war. Auf die einzig die in frühem Wissen begründete Vernunft/Weisheit  „Christus“ verwies, wie davon ausging.

Vernunftreligionen werden daher nicht nur als Notwendig gesehen, um in  Vernunft/Weisheit zu  leben. Vielmehr geht nach aufgeklärtem Verstand ihrer Anfänge alles mit rechten Dingen zu, werden auch die Kultpraktiken rational, wissenschaftlich begründet.

-Vernunftreligionen beziehen sich zwar auf ihre aufgeklärt verstandenen Wurzeln. Sie begründen sich jedoch, ähnlich wie das anfängliche Christentum, bei dem die Notwendigkeit eines neuen Kultes rational, dafür die in früher Wissenschaft philosophisch bedachte Weisheit/Logos als Christus galt (im bildhaften Verstand der jüdischen Mythen das Heil im Sinne Moses, Josua, lat. Jesus), nicht in Tradition und deren Buchstaben, Gesetzen, Vorschriften.

-Wenn in Vernunftreligion dann weiter die alten Lieder, nicht von ökologisch-humanistischer Weisheit oder gar Logos, sonder in der christlichen Kirche von Jesus  gesungen und gesprochen wird. Dann geschieht dies aus vernünftigen Gründen, wird in Psychologie, Kommunikationswissenschaft oder neurologisch als in menschlicher Kultur notwendig begründet, ohne dass dann jemand behaupten würde, das sei Selbstmanipulation.

-Vernunftreligionen nutzten dazu in aufgeklärter Weise nicht allein die bekannten und in Kultur erfolgreichen Riten oder Lieder, sondern bedienen sich sämtlicher moderner Kulturpraktiken. Sie nutzen alle geeigneten modernen kulturellen Kanäle oder Techniken, um den schöpferischen Sinn humanistisch-ökologischer Weisheit auf intrinsische Weise bestimmend zu machen.

-Die in Kultur-/Welterfahrung, damit Wissenschaft begründete Weisheit (anfänglich Christus) ist jedoch nicht nur die einzige Instanz, die sagt was Recht, rechte Lebensweise ist. Wie das bei anfänglicher Weisheit „Christus“ galt, sagt sie auch alleinig, was es über das zu sagen gibt, was als höchste Wesentlichkeit, Herrlichkeit, Sinn, Gottheit aus rationaler Erkenntnis gemeinsame gefeiert wird.

Vernunftreligionen vertreten daher keine negative Theologie, die nur sagt, was es über Gott, besser die höchste Wesentlichkeit, den Sinn allen Seins nicht zu sagen gibt, wie sie dem Platonismus unterstellt wird. Weil bereits die Philosophen, wie in Folge kirchliche Vätern nicht nur die allzu menschlichen Gottheiten der Griechen polemisch angriffen, sondern auch die menschlichen Bezeichnungen, Eigenschaften für das höchst wesentliche Eine, Gute, den bereits von Parmenides bedachten, alles überdauernden, menschlich unbestimmbaren Sinn allen Seins abgelehnten.

Wo es in frühen Zeiten über den Grund/Sinn allen Seins wenig zu sagen gab, kann sich heute die negative in eine positive Theologie verwandeln. Denn wenn sich heute eine höchste Wesentlichkeit, Herrlichkeit als Grund für das rechte Leben, das Gute sprachlich allein in der allseits anerkannten ökologischen Weisheit ausdrücken lässt. Dann spricht auch nichts dagegen, diese in  aufgeklärter Weise, auch im Wissen um die Notwendigkeit dieser Sprachform für das Denken, die Ansprach der für das Verhalten entscheidenden Emotion, stark machenden Gefühle, menschlichen Attributen im Sinne bisheriger Kultsprache zu gebrauchen und seinen Sinn auf persönliche Weise anzusprechen.

-So wird auch ewiges Leben, Zukunft in dessen Kette der Einzelne aus vernünftigen Gründen ein selbstverant-wort-liches Teil des kausal-zusammenhängenden großen Ganzen ist, in einem Lebensfluss begründet, den wir nicht mehr Logos nennen, sondern in Evolution und Ökologie beschreiben. Denn wie die Software menschlicher Kultur, damit auch der Anteil, den der Einzelne ob als Vater/Mutter, Entdecker oder einfach durch seine Emotion, Leistung, Lebensweise, jedes Lachen Anteil an einer Ewigkeit hat, die den körperlichen Verfall überdauert, ist heute in Evolution offensichtlich. Und wie die Ewigkeit des menschlichen Lebens von in Kultur gelebter Vernunft/Weisheit abhängig ist, damit dem, was  anfänglich auch als Christus und Heilswesen Jesus galt, ist auch klar.

„Fleisch vergeht, wie die Blume auf dem Felde, doch das schöpferische Wort währet ewig…“, „Jesus spricht, ich bin der Anfang und das Ende, wer an mich glaubt, wird ewig leben“. Was alles ganz logisch ist, wenn dabei von der Weisheit ausgegangen wird, die auch dann Bestand hat, wenn wir die Erde zugrunde gerichtet haben. Doch wenn ein Pfarrer am Grab zum Trost diese Worte spricht, dabei von einem Wanderguru oder das diesem aufgesetztes, wissenschaftlich abgeschriebene Gottesbild ausgehen muss, müsste dem nicht das „Wort“ verboten werden?

-Auch wenn in alten Zeiten Bilder, Mythen, Buchstaben, Texte die Träger und Mittler sein mussten, aus kulturpsychologischer Vernunft auf kreative Weise im Kult heute weitergeführt werden. Vernunftreligionen gründen nicht in Tradition, sondern in einer Weisheit, die im Grunde ewig ist, jedoch in ihrem Verständnis und ihren Lehren dem Wandel der Zeit, den natürlich- kulturellen Gegebenheiten, Umständen unterliegt, sich in gegenwärtigem Wissen  begründet.

-Daher machen Vernunftreligionen keine starren Vorschriften, die zum Selbstweck werden, halten keine Moralpredigten, kauen auch nicht nur  allseits bekannten alten Weisheiten buchstäblich wieder.

- Vernunftreligionen machen die in natürlicher Schöpfung (Ökologie, Evolution) begründete Weisheit, die heute offensichtlich ist, damit aber selbst die Lebens-Weisheiten, wie sie auf Kalenderblättern zu lesen sind, als ganzheitliche Lebensweise gelten, in intrinsischer, vom Selbst kommender, jedoch in einer gemeinsamen, menschliche nicht bestimmbaren Wesentlichkeit, damit einem höheren Sinn begründeten Motivation zum Lebenswerk mündiger Weltbürger.

1.1. Vernunftreligionen sind das Gebot der Zeit

Allein die ständigen Auflistungen der durch menschliche Unvernunft, Egoismus und Gier verursachten Weltprobleme, dann der Ruf nach einer völlig neuen Lebensweise in ökologischer Weisheit bringt so wenig, wie allein gesetzliche Vorschriften und nun auch kirchliche Moralpredigten und die päpstliche Umweltenzyklika. Wer denkt, er müsste nur auf Flüge und Autofahren verzichten, Müll trennen, kein Fleisch essen…, dabei meist den Nachbar im Auge hat, überschätzt die menschliche Vernunft. Denn die konnte bisher weder in freien, demokratischen Gesellschaften, noch im politisch-säkular verordneten Kommunismus einen Geist der gemeinsamen Verantwortung, ganzheitlich-weltvernünftigen Verhaltens bewirken.

Das heute nicht mehr „geheime“ oder nur „Grünen“ heilige Band zwischen Mensch und Natur war nicht nur der Gegenstand der antiken Philosophie. Die von Weisheit sprach, wenn der Mensch entsprechend der Natur, mit ihr im Gleichklang, so in der Stoa  definiert, in natürlich-schöpferischer Gerechtigkeit und Verantwortung leben sollte. Wo daher als Kirchenväter geltende Neuplatoniker im Weiterdenken der im Öko-Logos begründeten Weisheit als Christus (wahren König, Gesalbten) über Kulturmodelle diskutierten, um den Menschen mit seiner wahren Natur, wie deren Sinn in Einklang zu bringen. Da war das die Umsetzung eines nun weltgültigen Judentums als messianisch erwartetes Heil im Sinne Josua, lat. Jesus.

Denn der heute in vielfacher Weise seine Zukunft vernichtende, naturbeherrschenden Anthropozän ist keine Erfindung der Moderne, sondern bereits dort erwachsen, wo beispielsweise der systematische Ackerbau in Ägypten begann. Und wo dann die Hebräer im Exil in Naturbeobachtung und Himmelberechnung an Stelle des Pharaonenkultes und Opfer für menschliche Götter in früher Weisheit Gesetze  aufstellten, von denen zu Recht gesagt wird „Am Anfang war Ökologie“. Weil die Thora nicht nur das schöpfungsgerechte Zusammenleben in menschlich-sozialer Natur, sondern vielfach auch den Ackerbau und sonstige Nachhaltigkeit oder naturgerechte Lebensweise selbst in den Speisevorschriften zum Thema hatten. Dass dies dann alles nicht durch Visionen nach dem Tod eines heilspredigenden Handwerksburschen in einem neuem Bund auf weltgültige Beine gestellt worden sein kann, sondern in dem die der antiken Philosophie geltende Weisheit im Sinne dessen gesehen wurde, was bisher Juden alleinige Kulturbestimmung war, so die im Öko-Logos begründete Weisheit der weltgültige Judenkönig, damit das Heil „Jesus“ war. Das muss nicht ständig deutlich gemacht werden.

Nicht ohne Grund wird heute erkannt, wie einst die alten Götter für Ordnung sorgten und selbst von Intellektuellen das Ende der Erdgöttin Gaia und ihrer Kollegen beklagt. Eine Lebensweise nach ökologischer Weisheit ist weder allein aus Einsicht um die Vernichtung der Zukunft, noch mit mehr Vorschriften, Gesetzen oder gar einer an philosophischen Hochschulen bedachten Öko-Diktatur zu machen. Gefragt ist ein völlig neues Lebensbewusstsein, das eh nicht nur den Einzelnen ausmachen kann, sondern die Gesamtheit bestimmen muss. Ob mit Selbstbewusstsein und Geist, Vernunft begabte menschliche Wesen, deren Vorfahren vor vielen Jahren  das natürliche Eden verlassen haben, eine schöpfungsgemäße (ökologische) Lebensweise als Last empfinden, hängt von ihrem Bewusstsein ab.  Ob der egoistische Konsum oder die ökologische Lebensweise Lust verschafft, wird von eingefleischten (Fleisch gewordenen) Motiven bestimmt. Die in Ökologie begründete Weisheit als Lebensmotiv ist jedoch weder allein in menschlicher Vernunft, noch einer Reaktivierung der Götter, sondern nur in einem aufgeklärten gemeinsamen Kult, in Vernunftreligionen einzuverleiben.

Eine Kultur der Nachhaltigkeit, die in verschiedenen Kultkonzepten eine gemeinsame Wesentlichkeit/Sinnhaftigkeit (Herrlichkeit/Gottheit) feiert, ist so weit gesünder, wirksamer, nachhaltiger als alle Vorschriften und Gesetzesbürokatie. Denn es ist nicht der Verstand, sondern die Seele, heute sagen wir die menschliche Psyche und die Emotion, damit die linke Hirnhälfte (was wahrscheinlich auch ein Bild ist) die Flügel hat. Die auch in der gesamten modernen Kommunikation aus rationaler Erwägung angesprochen wird, weil sie für das Verhalten maßgebend ist, damit auch Höchstleistungen (ob in Weisheit oder Unsinn) bewirken kann.

1.2.Eingefleischte Vernunft lässt ökologische Last lustvoll zur Hochleistung werden

Selbst atheistische Evolutionsbiologen wie Thomas Junker, die mit Blick auf die heutigen Religionen diese nur noch als überkommenes Relikt sehen können (ähnlich dem einst überlebensnotwendigen, jetzt der Vernunft zu unterstellenden Hunger auf Süß und Fett), reden in „Der Darwin Code“ vom Superorganismus, den ein gemeinsamer Kult bewirkt. Und sie beschreiben auch den Sinn der Natur, damit auch Evolution, wie die Bedeutung der phantastischen Bilder, Vorstellungen im evolutionären Wandel dabei. Wie bereits von Philosophen wie Cicero, dann Neuplatonikern (Vätern der Kirche) begründet, muss daher die aller Natur zugrunde liegende Weisheit/Weltvernunft (Logos) im ewigen Auferstehen (aufgeklärten Verstehen) der alten Bilder Fleisch werden, im gemeinsamen Kult in Fleisch und Blut übergehen.

Auch der Hunger nach mehr Konsum, die menschlich-egoistische Gier, wie auch Triebhaftigkeit sind ähnlich wie der Hunger auf Süß und Fett in Evolution tief eingefleischte, weil in der Steinzeit notwendige Verhaltensmuster. Die jedoch wie sich heute zeigt, nicht nur oft zu gesundheitlichen, wie gesellschaftlichen Problemen führen, sondern inzwischen die gemeinsame Zukunft mehr als gefährden. Um dieser tief eingefleischten menschlichen Unvernunft entgegenzuwirken, ist mehr notwendig, als Erkenntnis dessen, was weise wäre, Angst vor Morgen oder Moralpredigt. Selbst der Klimawandel mit spürbar beginnenden weltweiten Katastrophen kann so wenig wie beginnende Flüchtlingsströme und bevorstehende Kriege um Nahrung, letztes fruchtbares Land oder Wasser einen Gemeinsinn und so eine Verantwortung für die kreative, naturgerechte Zukunftsgestalt bewirken. Mehr denn je zeigt sich, wie ohne einen vernünftigen gemeinsamen Kult keine Vernunft, Weisheit in Kultur, Zukunft zu machen ist.

Und dazu waren, wie am Anfang der Kirche bereits aus frühpsychologischer Erkenntnis definiert (heute wissenschaftlich zu erklären), auch Bilder, menschliche Erscheinungen, heute deren aufgeklärtes Verständnis notwendig. Wie Piktogramme wirken, Bilder und menschliche Persönlichkeiten weit mehr bewirken, als noch so vernünftige Botschaften, Programme, können wir in der täglichen Kommunikation, mehr noch im politischen Alltag, bei Wahlen beobachten. Selbst die Tatsache, dass jeder Zweifel an menschlichen Wesen als Angriff auf die christliche Religion gesehen, nicht erkannt wird, wie gerade so nicht nur das historische begründet, sondern auch heutige Heil geben wäre, zeigt, wie tief menschliche Bilder verwurzelt sind, in aufgeklärter Weise im Kult notwendig bleiben.

Keine der in frühökologischer Weisheit (nicht menschlichen Wesen) begründeten alten Kulturen wäre ohne den gemeinsamen Kult und damit auch menschliche Mittlerwesen und Geschichten denkbar gewesen. Und wo wir Hochkulturen bestaunen, ob in Ägypten oder in Südamerika bei den Mayas,  waren umfassende, systematische Kultsysteme, die sich in kosmischer Kreativität begründeten und so beispielswiese die Hochleistungen im Regenwald, wie in Ägypten ermöglichten. Die in Ägypten, wie im Exil in Persien von den Propheten der himmelsberechnenden, naturbeobachtenden, so Schöpfung in Schrift fassenden Hebräer (frühe Philosophen) im Namen Moses weitergedacht wurden. Wodurch die sich im Exodus von den Opfern für menschliche Gottheiten, damit auch Pharaonen befreiten, die Weisheit als noch allein Juden geltendes Gesetz/Thora zu ihrem König machten, aber ohne menschliche Schriftgestalten nicht auskamen.  

1.2. Menschen die eine gemeinsame Weisheit, wie deren Sinn vergöttern, leben ihn

Ohne den Kult in Form verschiedener Gottheiten, der sich auf die noch auf mythische Weise erfasste Naturprinzipien, wie auch die fruchtbare Nilschwemme (die für Gerechtigkeit und ewiges Lebens stehende Maat) begründete, wäre die ägyptische Hochkultur, die auf Bildungsreisen bestaunten Wunder menschlicher Leistung nicht gewesen wäre. Und wo der erste, allzu radikale, daher wieder völlig verschwundene sogenannte Monotheismus war. Da ging es nicht um den Glaube an himmlische Monsterwesen, Handwerker, menschliche Gottheiten, sondern das Gegenteil. Da wurden diese später auch von den Philosophen recht polemisch kritisierten menschlichen Gottheiten, denen die Christen dann endgültig das Opfer verweigerten, ausgemeißelt. Weil bereits in der Amarna-Zeit allein die Kraft der das irdische Leben bestimmenden Sonne im Kult verehrt, besungen wurde.

Aber nicht nur die damals allzu radikale Vernichtung menschlicher Gottesbilder, statt kulturell kreative Weiterentwicklung zeigt, wie notwendig gleichzeitig auch menschliche Kult(ur)bilder für den Volkskult sind. Mehr noch wird dies dort klar, wo die Pharaonen, die wie Echnaton die Sonne im Kult nun allein in seiner menschlichen Person verkörperte, dann von den Propheten in ihrer Gottheit verworfen wurden. Denn als deren Autorität durch durchdachte Weisheitslehren ersetzt wurde, wie Jahrhunderte später weltweit dann am Anfang der Kirche, war dies dem Volk nur in menschlichen Bildern zu vermitteln.  

Wenn wir dann beobachten, wie nach der Erkenntnis von Vernunft ca. 600 vor Chr., in sogenannter Achsenzeit nach dem Wandel vom Mythos zum Logos die heutigen großen Weltreligionen gleichzeitig im Westen und Osten entstanden. Dann waren dies letztlich allesamt in nun natürlicher Schöpfung, deren Vernunft/Logik  begründete Weisheitslehren, die diese als Wort/Gesetz in der Thora (bei den Propheten), als Tao, Dharma (Weisheitslehrer des Ostens) oder wie die griechischen Philosophen im zunehmend polemisch kritisierten Götterpantheon des dann in Vernunft erklärten Zeus zum Volkskult machten. Und wo ähnlich wie die hebräischen Propheten Parmenides und seine Kollegen in Griechenland in umfassender Himmels-,  Naturbeobachtung den Sinn allen Seins als Wesen des Seienden bedachten. Da wurde das, was bisher Juden als alleinig galt, weltgültig. Da wurde die Grundlage für das gelegt, was dann bei hellenistischen Juden dazu führte, die im jüdischen Gesetz erstarrte, abgeschriebene schöpferische Wesentlichkeit und davon ausgehende, so begründete Weisheit in Vernunft auf neue, nun weltgültige Beine zu stellen. Was damals auch als Heil in Folge Moses, Josua, lat. Jesus definiert wurde.

Denn dass ein gemeinsamer Kult und damit Geschichten für die menschliche Kultur notwendig waren, im ewigen Wandel sein musste, war dort, wo Moses (frühphilosophische Weisheit) mit Zelt, damit die Verehrung eines höchsten Sinnes im ewigen Wandel unterwegs war, keine Frage. Auch für die philosophischen Schulen der Griechen, die die menschlichen Gottheiten der alten Religionen kritisierten, polemisch verwarfen, stand die Notwendigkeit eines gemeinsamen Kultes außer Frage. So wurden nicht nur im christlichen Laboratorium neue Modelle diskutiert und erprobt. Doch wo dann Neuplatoniker auf den bekannten Konzilen über diese Wesentlichkeit in verschiedenen Personen (Aufgaben, Rollen), damit einen neuen Kult stritten, für die Weisheit die Kirche bauten. Da war der Logos, der in menschlicher Kultur Fleisch, so lebendig werden sollte, kein geheimnisvoller Gott oder eine philosophische Spekulation, mit der die  Tradition aufgewärmt und einem Handwerksburschen aufgesetzt wurde.

Wie in der gesamten Geschichte menschlicher Kultur zu beobachten, konnte die Weisheit, die die Stoa frühwissenschaftlich  in Natur (kausal zusammenhängende Ganze) als Vernunftlehre (Logos) begründete, erst im allumfassenden Volkskult verwirklicht werden. Gerade heute zeigt sich, dass es nicht reicht zu wissen, was im Sinne des natürlichen Ganzen weise wäre. Wie vielmehr ein gemeinsamer Kult, eine tiefgreifende gemeinsame Kommunikation im Sinne historischer Kulturbilder, wie heutiger Weisheit notwendig ist, um Weisheit, statt Konsum- und sonstige Herrlichkeiten des Un-sinns zu leben. Während selbst die heutigen Vertreter der Religionen aufgrund ihrer buchstäblichen Begründung weder Kompetenz zur Lösung, noch weniger Verantwortung für die heutigen Probleme sehen, müssten wissenschaftlich konsequente, rationale Denker aufgrund  evolutions-, kommunikationswissenschaftlicher, psychologischer oder neurologischer Erkenntnisse zeitgemäße, vernunftbegründete Religionen erfinden.

1.3.Neben Mutter Natur auch den Vater lieben und verehren

Zu helfen, sich altruistisch zu verhalten,  sich für das Kollektiv stark zu machen und im Gemeinsinn zu engagieren, ist weder eine Erfindung des Christentums, noch kommunistischer Vordenker, sondern der Natur, Evolution.  Etwas zu geben ohne dafür etwas zu verlangen, sich für die gemeinsame Sache einzusetzen,  widerspricht nur scheinbar der Biologie und ihrem Kampf ums Überleben. Zumal heute klar ist, wie das Überleben, die Zukunft vom Verhalten der Gesamtheit abhängig ist. Nicht nur Menschen verhalten sich daher selbstlos, sondern auch  viele Tiere. Die so als Teile eines ökologischen Ganzen ihre Brut und  Mitglieder, wie den Fortbestand der Sippe und der eigenen Art sichern.  Wie auf einer Pyramide aus Bauklötzen sitzt jedoch bei selbstbewusst gewordenen Menschen das Selbst, darunter die Blutsverwandten und das engere Umfeld. Je mehr sich die Menschen vom Selbst entfernen, werden sie wenig wichtig.

Die Aufgabe des gemeinsamen Kultes besteht heute mehr denn je darin, die Pyramide flach zu halten. Was die auch kommunikativ zusammengewachsene Welt, in der allen voneinander abhängig sind, angesichts der globalen Probleme braucht, ist weltverant-wort-lichen Gemeinsinn. So ging es auch den neuplatonischen Vordenkern der Kirche darum, die Weltvernunft (Logos) im gemeinsamen Kult auf intrinsische Weise Fleisch werden zu lassen. Denn Weltverbundenheit als Familiensinn, bei der die gemeinsam erkannte Wesentlichkeit der Vater ist, lässt sich vom Verstand nicht einfach befehlen. Wo aber heute klar ist, wie die Spendenbereitschaft bereits dann wächst, wenn Namen genannt werden, selbst neurologisch belegt wird, wie die Emotion über das gemeinsinnige Verhalten entscheidet. Da wird die Bedeutung des gemeinsamen Kultes, seiner Bilder und Geschichten, Sprache bewusst. Warum sollte jemand, der liebevoll von der maßgebenden „Mutter Natur“ spricht, nicht auch das, was  allen höchst wesentlich ist, als gemeinsamer Sinn hinter aller natürlichen Werden, der so begründeten Weisheit zu erkennen ist, nicht aus vernünftigen Gründen auch als „Vater“, damit im Sinne der Vätergottheiten ansprechen?

So haben bereits in einer Zeit, die weit von heutigen weltweiten gegenseitigen Abhängigkeiten entfernt war, nicht allein die als frühe Christen geltende Schüler Platons erkannt, wie der gemeinsame Sinn, die höchste Wesentlichkeit im Kult einzuüben, einzuverleiben ist. Auch die anderen großen Religionen haben ihren Grund darin, persönliches Glück des Einzelnen in einem kreativen Ganzen zu schaffen, dem das Selbst gerecht werden muss. Und da wir in einer zur Stadt gewordenen Welt mehr denn je gegenseitig abhängig sind, ist eine Weltverbundenheit in Vernunft gefragt, die Menschen zu den Brüdern machen muss, nach denen bereits die französische Revolution in Freiheit und Gleichheit rief. Was allein mit Einsicht und intellektueller Moralpredigt heutiger Medien nicht zu machen ist. Wie der Blick auf teilweise mittelalterlichen Vorstellungen und so auch berechtige Angst vor anderen Kulturen und gegenseitigen Abschottungen, wie nationalegoistische Wahlen zeigt.

Aber selbst Gleichheit und grenzenlose Brüderlichkeit voraussetzende Gesetze und politischen Parolen können Weisheit im Kopf der Menschen nicht bewirken. So wenig wie dies mit neue Vernunftgottheiten möglich war, die die katholische Kirche verwerfenden Franzosen nach der Revolution zur Verherrlichung einer höchsten Wesentlichkeit einführen wollten, ohne noch aufgeklärt an die christliche Tradition anknüpfen zu können. Wer die Emotionen ansprechen muss, tut gut daran, aus vernünftigen Gründen nicht nur von einer gemeinsamen Wesentlichkeit zu sprechen, sie  vorschreiben zu wollen, sondern von einem gemeinsamen „Vater“ des Ganzen im Sinne seiner kulturellen Wurzeln.  

1.4.Kulturwesen müssen auf ihren kulturellen Wurzeln wachsen

Auch wenn wir wissen, wie am Anfang der Christenheit kein Wanderprediger, sondern  ein im Öko-Logos begründetes philosophisches Gottesverständnis, besser das Verständnis eines Sinnes des natürlichen Weltganzen, einer gemeinsamen Wesentlich im Sinne von Zeus wie des jüdischen JHWH war, reicht allein die philosophische Sprache und Lehre nicht aus. Nicht ohne Grund hat der Logos, die Lehre der Weisheit das Kreuz kultureller Vorbilder, alter Kulturbestimmung getragen oder wird bei Paulus das Wort vom Kreuz als ein sich mit der Zeit entwickelndes rhetorisches Schäma vorgestellt. Das den weisheitlichen Überfliegern, die dachten, das Heil wäre ihnen bereits gegeben, im Sinne eines eine gemeinsamen Kultes entgegengestellt wurde. Und so wurde auch von den Neuplatonikern am Anfang der Kirche, nicht allein von Origenes in seiner Prinzipienlehre oder Athanasius argumentiert, warum Erkenntnislehren für Eingeweihte nicht reichen, ein allumfassenden Volkskult, daher die menschliche Erscheinung der Weisheit/des Logos notwendig war.

Wie kann es aber sein, dass Intellektuelle bezugnehmend auf den antiken Logos-Begriff in „Connectedness“ beschreiben, wie wir ein neues Weltbild der Verbundenheit brauchen, dies auch vielfältig, ob in Physik oder in Psyche ebenso belegen, wie die psychologisch-neurologische Bedeutung der Bilder, Emotion für das menschliche Bewusstsein, Weltbild. Dann aber an Exzellenz- Hochschulen mit großer philosophisch-theologischer Tradition nicht nur die christliche Ethik, sondern  auch Gotteslehre, Paulus ebenso wie die Evangelien im philosophisch bedachten Logos, so in frühökologischer Weisheit begründet werden, ohne dann darin auch den Grund des christlichen Glaubens bedenken, sondern einzig einen Guru als wesentlich ansehen zu wollen?

Der König, der einst stellvertretend für das Ganze galt, die kosmische Ordnung repräsentierte, so den Staat sicherstellte und zusammen mit den Göttersöhnen ein Leben im Gleichgewicht garantierten sollte, wurde bereits von den Moses- Propheten (frühe Philosophen) durch die Weisheit, so das Wort Gesetz/Thora ersetzt. Doch die Liebe gegenüber der Mitwelt (wie des Selbst), damit Verant-wort-ung gegenüber dem großen Ganzen, wie der gemeinsamen Zukunft, lassen sich – wie bereits die Geschichte der Stoa zeigte - nicht einfach herbeireden, politisch vorschreiben oder per Gesetz herbeiführen. 

Doch warum sollten sich dort, wo nicht zuletzt aufgrund des Missverstandes der schöpferischen Ordnung in der Bestimmung einer arischen Herrenrasse das Heil dann in den Nationalsozialismus gesetzt wurde und ebenso der maßgeblich von Marx und Engels bedachte säkulare Gemeinsinn des Kommunismus verheerende Folgen hatte, nicht neue Religionskonzepte bedenken lassen? Denn nun, wo aus Jesus kein Arier mehr gemacht wird. Wie bei der Mehrheit der dann auch trotz kriegsbedingter Papierknappheit neue Bibeln druckenden Deutschen Christen. Wo vielmehr die schöpferische Ordnung nun nicht mehr im arischen Heil, sondern in weltgültiger Weisheit erkannt wird. Da kann auf  Konzepte zurückgegriffen werden, die bereits in der Antike die philosophische Erkenntnis zu Gemeinsinn und Verantwortung führten. In dem sie die bereits von den Vorsokratikern, dann Platonikern philosophisch bedachte Weltvernunft  (Logos: kein Wanderprediger oder Gottesbild) bei freien Menschen Fleisch werden ließen.  

1.5.Aufgabe der Weltreligionen war/ist: ökologische Weisheit zur Kulturbestimmung machen

Wenn heute gar die alten Götter als Wächter für die natürlichen Gleichgewichte angesehen sind oder der „Große Manitu“ als Stadthalter ökologischer Ordnung begründet wird. Dann kann den durchdachten Religionssystemen, die die menschlichen Gottheiten im Wandel vom Mythos zum Logos ablösten, sich in natürlicher Kreativität, Weisheit oder wie das Tao ganz konkret in den natürlichen Gleichgewichten begründeten, diese nicht abgesprochen werden. Vielmehr war es Aufgabe der verschiedenen Kulturkonzepte, diese zum Leben bringen, zur menschlichen Kultur machen.

Auch wenn dies hier in einer Arbeit, die zur Reform der dabei eine Schlüsselstellung einnehmenden christlichen Religion Anstoß geben soll, nur am Rande gestreift werden kann, wissenschaftlich weiterzudenken wäre. Die aufgeklärte Betrachtung der sämtlich in kosmischer Realität begründeten, so Weisheit zum Volkskult machenden alten Kulturen, die teilweise  im Christentum aufgingen oder von dessen Vordenkern mit bedacht wurden, zeigt: Es ist völlig ausgeschlossen, dass in der kulturellen Synthese von Judentum und griechischer Philosophie, die zum Christentum führte, der heute unterstellte Handwerksbursche zur Weltbestimmung geworden ist. Da dies jedoch heute an den Hochschulen, so von aller Welt vorausgesetzt wird, ist eine Reform, die die der antiken Bildung heilige Weisheit, nach auch heute alle rufen, zur Kulturbestimmung macht, mehr als fällig. Was nur von wissenschaftlicher Seite ausgehen kann.

Die auch in den verschiedenen  Kulturtexten östlicher Weisheitslehren nachzublätternde Tatsache, wie es Aufgabe aller Kulturen war, im jeweils vernünftig erkannten, zusammenhängenden kreativen Ganzen (früher Ökologie) begründeten Weisheit, ob als Gotteswort, Logos oder Tao in verschiedenen, meist noch auf einen König setzenden Kultkonzepten im Volk in Fleisch und Blut übergehen zu lassen, zeigt, wie modern und heute mehr als notwendig rational begründete zeigemäße Religionen sind. Denn wo der Mensch zum naturbeherrschenden Anthropozän geworden ist, jedoch das Gegenteil von ökologischer Weisheit, sondern gegen die Natur, seinen Grund/Sinn herrscht, auf vielfache Weise in Gier und egoistischer Unvernunft seine Lebensgrundlage zerstört. Da sind Religionen, die sich im kreativen kulturellen Wachstum aufgeklärt auf ihrer Wurzeln beziehen und so in gegenwärtigem Wissen begründete ökologisch-humanistische Weisheit zum Kult(ur)gut machen, in Fleisch und Blut übergehen lassen, dringend erforderlich: höchst rational.   

1.6.Vielfach bedachte Vernunftreligionen sind möglich, um Gefühle, Emotionen anzusprechen

Die nach Ende des Mittelalters (dem Verfall der alten Autoritäten, damit auch der biblischen Schrift und ihres menschlichen Gottesbildes) bereits von Herbert von Cherbury oder David Hume als notwendig erkannte, in der Geschichte vielfach, ähnlich von Kant vergeblich bedachte, rational begründete Natur- oder Vernunftreligion ist möglich. Sie kann helfen, ökologische Weisheit zur Lebensbestimmung zu machen: Freie Vernunftwesen mit der Gesamtnatur, deren und Grund/Sinn zu versöhnen. In Aufklärung, dass es bei Christus nicht um einen verherrlichten Guru, sondern um die in frühwissenschaftlicher Ökologie begründete Weisheit in menschlicher Erscheinung als historisch nachvollziehbares Heil in Folge Moses, Josua, lat. Jesus ging, können auch andere, ebenso in Weisheit, wie im Kult rational zu begründende Religionen dazu beitragen, die vielfach nur gepredigte Weisheit zur intrinsischen Motivation zu machen.

Vernunftreligionen sollen nicht nur den kognitiven Verstand ansprechen, sondern aufgeklärt und ganz bewusst, aus heute wissenschaftlicher Erkenntnis, auch um die Notwendigkeit, neurologische, kommunikations-psychologische Funktion des Kultes in gemeinsamer Kult(ur) die Gefühle, Emotionen und Psyche des Menschen ansprechen. Damit in einem neuen Geschichts- und so Selbstbewusstsein alle Sinne in tiefgreifender Motivation zu dem bewegen, was heute gegenseitig als ökologische Weisheit im höchst wesentlichen gemeinsamen Sinn/Grund (der war und sein wird) nur rational gepredigt wird.

Vernunftreligionen, die nach Aufklärung über die Anfänge nicht im Gegensatz zu den sogenannten Offenbarungsreligionen und ihren Gründergestalten, Schriften, Gottheiten stehen, sondern sich zwar in gegenwärtiger Weisheit begründen, sich im Religionskonzept hierbei aber auf die Anfänge, ihre Geschichten und Gestalten beziehen, sind machbar. Um in der auferstandenen Kraft der jeweiligen kulturellen Wurzeln weiterzuwachsen. So die bisher im Wort/Schrift bildhaft beschriebene, nun in aller Schöpfung wahrnehmbare Weisheit im menschlich unbestimmbaren Sinn allen Seins zu leben.

Wenn die Wissenschaft hierzu in Aufklärung allein über die christlichen Anfänge die Voraussetzungen schafft: natürliche Weisheit „Christus“ als historisches, zur Zeitenwende maßgebendes und offenbarendes christliches Wesen und damit in menschlicher Erscheinung als Heil im Sinne Moses „Jesus“ bedenkt. Statt die Geschichte auf den Kopf, einen nur als Weisheit, Weltvernunft, Logos ausgerufenen Guru, für den es im aufgeklärten Sinne keinen einzigen Beleg mehr gibt, an den Anfang zu stellen.

Denn Aufklärung über die Anfänge lässt auch erkennen, wie modern die im Glauben bekannte Dreieinigkeit ist: Wie es danach außer der heute in Ökologie zu erkennenden Weisheit (bei Christen Jesus , bei Juden Gesetz/Wort, auch das des arabischen Propheten, über den gemeinsam in Kult(ur) zu liebenden und zu verehrenden gemeinsamen Sinn/Grund allen Seins (damit die höchste eine Wesentlichkeit) nichts zu sagen gibt. Und hierzu wird hier in Bezug auf  Vorlesungen über die Theologie, Christologie, wie deren Geschichte, nun in Bezug auf das Sommersemester 2019 Paulus, die Theologie der Kirchenväter und die Geschichte der Kirche die Wissenschaft aufgefordert.

Denn während ich vor Jahren, bei meinen vergeblichen Bitten das christliche Wesen in Evolution und Ökologie zu bedenken an Professor Berger, wie weitere Theologen und Briefen an Benedikt XVI. aufgrund rationalen Denkens und historischer Kritik nur weitgehend sicher war, dass es bei Jesus Christus um das ging, was die Antike als Logos, so Weisheit bezeichnete. Bereits das Seminar über Dogmatik: Gotteslehre, wo den Lehramtsanwärterinnen/-anwärtern aus Gefahr vor weltweit aufflammendem Fatalfundamentalismus in Mannheim nur frei allem natürlich-philosophischen Denken eine völlig unbestimmte, für das Verhalten nicht relevante letzte Hoffnung beigebracht wurde, die an den Schulen nichts verloren hätte, hat klar gemacht: Ein wieder in aufgeklärter Weise in natürlicher Schöpfung begründetes Verständnis entsprechend der Anfänge ist dringend notwendig. So wurde dann in Heidelberg in den verschiedenen Vorlesungen nicht nur die Leere, aber auch Unhaltbarkeit heutiger Jesus-Hypothese deutlich. Vielmehr hat sich nicht zuletzt auch durch die nach heutigem Wissen gegebene geschichtliche Literatur im Zusammenfügen vieler Puzzleteile das wissenschaftlich weiterzuarbeitende Gesamtbild einer logisch zu erklärenden, nach weitgehendem Verfall antiker Vernunftlehre/Weisheit in Schriftform über das Mittelalter getragenen Entwicklung ergeben. Die mit Blick auf die heutigen Herausforderungen dringend nach Reform im aufgeklärten Verständnis der Anfänge ruft.     

1.7.Die Göttin der Weisheit ruft zur kulturellen Aufklärung im Silicon Valery von Morgen

Minerva, die römisch-griechische Göttin der Weisheit, spendet das Licht der Erkenntnis, wodurch die Religionen der Welt zusammenfinden (Daniel Chodowiecki, 1791, Wiki: Aufklärung)

Die auch als Athena geltende, in der Antike für die Verehrung der Wissenschaften, die Weisheit, Weltvernunft stehende römisch-griechische Göttin fordert so unter Wikipedia auch zur kulturellen Aufklärung auf: Voraussetzung für ein Leben in Friede und Vernunft. Wie es zur Zeitenwende, wie dann durch die bisher nur naturwissenschaftliche Aufklärung erhofft wurde. Nach der der naturbeherrschend gewordene Mensch (Anthropozän) ohne aufgeklärten gemeinsamen Kult jedoch das Gegenteil von Herrlichkeit bewirkt: Weisheit predigt, aber in unvernünftiger Gier seine Lebensgrundlage zerstört, Religionen das Gegenteil von Friede bewirken.

Minerva/Athena (im philosophischen Auferstand der mit dem Mythos gestorbenen Gottheiten waren in der Antike die Namen austauschbar) ruft auch vom Eingangsportal der Neuen Universität Heidelberg, damit der ältesten Hochschule Europas nach Einheit der Weltreligionen, deren Begründung in Wissen und Erkenntnis. Für wissenschaftliche Aufklärung stehend fordert Sie auch in Sachen der Kulturvorstellungen ein Ende des Mittelalters und aufgeklärten Verstand in einem mehr als notwendigen geisteswissenschaftlichen Silicon Valley von Morgen. Damit fordert sie auch eine kulturgerechte Neubelebung dessen, was der Antike als Weisheit nicht nur „Minerva/Athena“, sondern als „Christus“ heilig, so historisch „Jesus“ war. Vergebens. Solange der Glaubensgewohnheit und bisherigen Lehre zuliebe heute gegebenes, selbst gelehrtes Wissen ausgeblendet, weiter ein junger Mann unterstellt wird. Der nur als Christus verherrlicht oder apologetisch als eine im frühökologischen Weltganzen, damit in Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründete Weisheit hingestellt worden sein soll.

Denn alle auch in Heidelberg abgehaltenen religionswissenschaftlichen Symposien, das in vielen Werken der Universitätsbibliothek aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nachzulesenden und in Dissertationen beschriebene Wissen um die philosophisch-weisheitliche Grundlage der verschiedenen, nicht nur abrahamitischen Weltreligion bringt bei heutiger Hypothese nicht weiter. Wenn selbst die Doktoraten, die heute gegebenes Wissen auswerten, getreu ihrer Lehrer davon ausgehen müssen, im Christentum sei in Folge Moses nur ein junger Religionsrebell als Weisheit ausgegeben worden, sind ihre Werke, war alles Forschen, Graben vergebens.

2.      Aufgeklärte Anwendung, statt Abschaffung von Religion entscheidet über Zukunft

Die heutige Lehrhypothese verhindert nicht nur, die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die heute vielfach gepredigte Weisheit zur kulturellen Bestimmung, sondern weiter nur der wissenschaftliche Gottestod als gegeben, Religion als Relikt für Gestrige gesehen  wird. Bei einem als Gott ausgegebenen antiken Sektenführer, ähnlich James Manson (Guru, Kyniker: Hippi, der mit seiner Lehre auch Anhänger in den Tod trieb), müsste jeder normal denkende Mensch der Religion den Rücken zukehren. Und so wundert es auch nicht, dass Jesus Christus in der modernen Gotteslehre nicht mehr vorkommt oder sich viele aufgeklärten Menschen Ersatz-Herrlichkeiten, wie Konsumwachstum ohne Arbeit, Freizeitvergnügen oder sonstigen Zeitvertreib als persönliches Glück suchen, hier ihre Herrlichkeit sehen. Gleichwohl sie Vernunft, Weisheit predigen, wissen was höchste Wesentlichkeit wäre.

Und selbst noch kirchlich aktive Zeitgenossen, die im Vernunftdefätismus den Verfall der sich so heute in vielfacher Weise vernichtenden Kultur bitter beklagen, jegliche Hoffnung aufgegeben haben und denen es auch mehr als egal ist, ob der historische Jesus zwei Beine hatte. Die können nach heutiger Lehre nicht erkennen, wie genau diese Frage nach dem historischen Glaubensgrund über Aberglauben, wie folgerichtigen Abfall vom gemeinsamen Kult, damit auch die heutige Lebensweise, weltweite Unvernunft entscheidet. Bei der zwar inzwischen fast jeder die Zusammenhänge der Welt und die sich so ergebende Weisheit, damit die Notwendigkeit einer völlig neu, an „schöpferischer Wesentlichkeit“ ausgerichtete Lebensweise weiß. Diese aber ohne Kulturbestimmung in einem aufgeklärt-rationalen Kult, der im aufgeklärten Bewusstsein der kulturellen Wurzeln, auf systematische Weise auch alle Kanäle moderner Kultur nutzend, nicht nur den Verstand, sondern die Emotionen, Psyche anspricht, vergeblich gegenseitig gepredigt wird.

2.1. Wo Christologie und christliche Ethik in ökologischer Weisheit erklärt wird…

Gleichwohl wird heute gelehrt, wie die in früher Ökologie begründete Weisheit der christlichen Verhaltenslehre, wie Theologie/Gotteslehre, damit auch der sich auf den historischen Jesus beziehenden Christologie Paulus zugrunde liegt, sich hier das monotheistische Gottesverständnis des Neuen Testamentes begründet. Wie damit ein rationales, in frühem Wissen begründetes philosophisches Gottesverständnis, das so von Vater und Sohn sprach, das christliche war: Besser wäre das Verständnis einer höchsten Wesentlichkeit, eines menschlich undefinierbaren, unbestimmbaren Grundes/Sinnes allen Seins, auf den allein die in der natürlichen Schöpfung wahrnehmbare Weisheit verwies. Die wie der Sohn den Vater bezeugt und davon ausgeht, ohne den Sohn kein „Vater“, wie ohne einen Vater kein „Sohn“ wäre.

Denn auch wie am christlichen Anfang ein in philosophischer Weisheit um natürliches Werden begründete Verständnis einer höchsten Wesentlichkeit im Sinne des aufgeklärt verstandenen Zeus, wie JHWH war, ist bekannt. Doch wo am Anfang Wissen/Erkenntnis stand, war dies das Gegenteil eines menschlichen Gottes, der nach wissenschaftlicher Welterklärung als nicht mehr notwendiger Erklärungsgrund gilt. Wer vergeblich als Designer (himmlischer Handwerkerker) bewiesen werden soll und dann wegen seines Nichteingreifens bezweifelt oder als unwissenschaftlich abgestritten wird, kam beim philosophisch-christlichen Anfang nicht vor. Wo eine höchste Wesentlichkeit in frühwissenschaftlicher Natur-/Vernunftlehre (Logos=Christus) offenbar war, war auch kein Gottesbild von einem inzwischen unwirksam gewordenen Aufpasser, der heute vorausgesetzt und an theologisch-philosophischen Meisterkursen der Hochschulen in seiner evolutionären Bedeutung (die dieses buchstäblich vorgesetzte Bild zweifellos in Zeiten ohne Weisheit hatte) bedacht wird.

Wo beispielsweise die Erdbeben und Tsunamis noch nicht in für das Weltgefüge höchst kreativen Plattenverschiebungen, damit einem schöpferischen Sinn folgend begründet waren. Da stellte sich die sogenannten Gotteszweifel auf eine Weise, die heute weggefallen sind. Denn heute wird nicht nur Blitz und Donner, sondern werden alle evolutionären Prozesse  im ökologischen Ganzen (vom Fressen und gefressen werden in der Natur, über den Blinddarm, bis zu menschlichen Gefühlsregungen) in einem kreativen, ökologischen Sinn in Weisheit/Vernunft begründet.

2.1. So wenig wie Athena eine junge Frau oder das Tao in einem jungen Mann begründet war…

Anfängliche Neuplatoniker dachten die philosophisch im nun kausal-zusammenhängenden Weltganzen begründete, als Göttin verehrte Weisheit (bei-leibe kein junges Mädchen) als Christus weiter und begründeten dessen menschliche Erscheinung als erforderlich für den in menschlicher Kultur notwendigen Volkskult. Wie daher entsprechend der dem Volk geltenden menschlichen Mythen-Gottheiten oder den jüdischen Auferstehungsvorstellungen die bekannte Jesus-Geschichte notwendig war, wird von neuplatonischen Kirchenvätern erklärt. Nur so war die nun philosophisch rational bedachte Weisheit/Weltvernunft, die auf einen und einzigen Sinn/Grund allen Seins verwies, wie davon ausging, kulturbestimmend zu machten.  Und hierzu war die menschlich volksbekannte Erscheinung notwendig. Nicht umgekehrt.

Wo eine Fülle von Weisheitslehren weltweit eine Explosion an verschiedenen Heils-Schriften auslöste, von Göttermysterien ablöste, gleichzeitig auch mit der Kirche konkurrierende Christentümer, wie ein die Weisheitslehren der Welt vereinender, vorwiegend in persischer Philosophie begründeter, allerdings noch in einem dualistischen Weltverständnis gründender Manichäismus als Weltreligion entstanden. Da kann es den am christlichen Anfang stehenden Mittel- dann Neuplatonikern, die den Weg des hellenistischen Judentum weitergingen, von Alexandrien oder Antiochien, wie Kleinasien aus zum allumfassenden Volkskult machten, nicht um den jungen Mann als offenbarende Weltbestimmung gegangen sein. Als was der historische Jesus heute gilt, als Weisheit oder Logos hellenisiert worden sein soll. Da ist der Weg in aufgeklärter Weise umgekehrt zu betrachten. Da wurde die heute vergeblich gepredigte Vernunft/Weisheit in rationalen Religionskonzepten, im Nord-Westen in bekannter menschlicher Gestalt volksbestimmend.

2.2.Schöpferische Natur in menschlicher Kultur Logos, Wort, Tao, Dharma…

Logos, Wort, Tao oder Dharma wurden nicht ohne Grund in den Übersetzungen oft wechselhaft verwendet. Auch in den  vom anfänglichen Denken zeugenden Texten wird klar, wie die natürliche Schöpfung, die Ordnung, Dynamik des Weltgefüges, kreativen Ganzen (frühen Öko-Logos) die Grundlage der verschiedenartigen Weisheitslehren und so Religionen der Welt war. Was so im menschlichen Zusammenleben in schöpferischer Verantwortung in verschiedenen Modellen verwirklicht werden sollte, war die heute mehr denn je einzuhaltende natürlich-ökologische Ordnung als Himmel auf Erden im Ideal. Wer sich nicht an die verschiedenartig erscheinenden jeweiligen Traditionslehren oder Gründergestalten oder die zu beobachtenden Verschiedenheiten der Konzepte und ihrer Bilder, wie Kulturpraktiken heftet, sondern aufgeklärt die Anfänge betrachtet erkennt: Die großen Weltreligionen sind nicht nur zeitgleich entstanden, im Wandel vom Mythos zum Logos der Achsenzeit aus der Erkenntnis von Vernunft erwachsen.

Auch wenn noch keine einheitliche wissenschaftliche Welterklärung, sondern verschiedene, auch dualistische Modelle bedacht wurden. Wenn die Zusammenhänge und Abhängigkeiten, wie sie heute durch eine nicht allein ökologisch gegenseitig abhängige, auch kommunikativ zur Stadt gewordenen Welt gegeben sind, noch nicht erkannt waren. Wenn daher zwar philosophische Spekulationen die Mythen abgelöst hatten, die Anfänge aber noch meilenweit  davon entfernt waren, dass Schulkinder weltweit auf die Idee gekommen wären, den Erwachsenen schöpferische Weisheit zu predigen. Die großen Weltreligionen gründen in einer Weisheit, die sich aus natürlicher Schöpfung, damit auch Kulturerfahrung ergibt, um emotional und geistbegabte menschliche Wesen der verschiedenen Kulturen mit ihrer wahren Natur, dem Sinn des Ganzen zu verbinden. Damit sie auf schöpferisch vernünftige Weise, somit eine „Ökologie des Menschen“ leben.

Denn ob dies in den verschiedenen Kulturkonzepten durch Meditation und  Techniken wie Yoga oder durch die kultische Verehrung einer gemeinsamen höchsten Wesentlichkeit, Herrlichkeit, eines einzigen Grundes, Sinnes als Gottheit im Religionskonzept erfolgte. In einer Zeit, bei der Mensch zum Natur beherrschenden Anthropozän geworden, daher eine völlig neue Lebensweise in schöpferischer Weisheit gefragt, aber im weiter so nicht zu machen ist, muss man dazu keine neuen Konzept erfinden. Da sind die alten Religionen in aufgeklärter Weise wieder zu beleben, ist das gefragt, was die Alten als Auferstehung beschrieben.

Ob die heute vielfach vergeblich herbei beschworene, im natürlichen, kreativ-zusammenhängenden Ganzen (Ökologie) begründete Weisheit als gemeinsamer Grund der großen Weltreligionen, wie auch als „Christus“, damit das im hellenistischen Judentum so auch definierte historische Heil in Folge Moses „Jesus“ erkannt wird. Oder ob die Hochschullehre den historischen Jesus gegen besseres heute gegebenen Wissens als einen von seinen Anhängern als Christus verherrlichten, als Weltvernunftlehre/Logos, damit Weisheit ausgegebenen jungen Mann hinstellt, so die Reihenfolge auf den Kopf stellt. Was dann nicht allein die christliche Religion als abgeschriebenes, überkommenes Relikt erscheinen lässt, ohne jegliche Bedeutung, Verhaltensrelevanz und Problemlösungs-Kompetenz für die heutigen Herausforderungen. Das ist nicht nur entscheidend für den kulturellen Friede, der Begegnung mörderischer Gefahr, die von überkommenen, auch politisch missbrauchten, sich auf ihre Buchstaben, inzwischen Bauchgefühle berufenden Glaubensvorstellungen oder dem nicht allein in der dritten Welt aufflammenden religiösen Aberglaube, damit auch gegenseitige Ängste und so Abschottung ausgehen, sondern die gemeinsame Zukunft.  

Denn wenn heute wissenschaftlich klar gemacht wird, wie es umgekehrt war, es die Aufgabe ursprünglich rationaler Religionen war, die in früher Ökologie begründete Weisheit im Westen in menschlicher Erscheinungsweise als gesalbten Weltkönig (Christus/Gottessohn), wie dann als Wort des arabischen Propheten, im Osten in kosmologischen Konzepten als Tao oder Dharma zur Kulturbestimmung zu machen. Dann ist der Weg frei für zeitgemäße Kulturkonzepte, die sich auf ihre jeweiligen Wurzeln, Gestalten und Schriften beziehen und zu einer völlig neuen Lebensweise, wie kulturellem Friede führen. Indem sie die derzeit nur gegenseitig gepredigte, selbst mit politischem Willen oder einer Öko-Diktatur nicht zu erreichende ökologisch-humanistische Weisheit zu einer intrinsische Motivation auf mündige Weise freier selbstverant-wort-liche handelnder Weltbürger machen.

2.3.Aufklärung über die christlichen Anfänge ist Grundlage kultureller Aufklärung

Hier wird zwar gebeten, vordergründig den christlichen Glaubensgrund aufgeklärt zu bedenken. Doch wenn klar gemacht wird, wie sich die Denker am Anfang der christlichen Kirche die Aufgabe stellten, die in Wissen, im Platonismus der Stoa (so als verantwortliche Teile eines kausalen Ganzen definierte), dann jüdisch im Namen Jesus (nicht allein Sirach), wie ähnlich auch im Osten begründete, dort u.a. im Namen Laotse beschriebene Lebensweise ging. Die in durchdachten und psychologisch begründeten Konzepten zur Kulturbestimmung zu machen war. Dann wirft das wissenschaftlich weiter aufzuarbeitende Licht auf die gerade heute mehr als notwendige Aufgabe aller in Natur/Vernunft auch in ihrer Funktion zu begründenden Religionen. Denn selbstverständlich greift es zu kurz, allein die in natürliche Schöpfung, im großen Ganzen gelehrte (Öko-Logos) erkannte und so begründete Weisheit als Grund der verschiedenen Religionen anzunehmen. Um die Voraussetzung zu schaffen, dass aus den Religionen in aufgeklärter Weise Vernunftreligionen werden können, die die allseits geforderte Weisheit zur tiefgreifenden, intrinsischen Lebensbestimmung machen, wie es heute mehr als notwendig wäre. Da ist mit christlich aufgeklärten Augen all das wissenschaftlich weiterzuführen, was heute bereits in aufgeklärtem Blick auf die Anfänge der Weltreligionen und ihrer Kulturtechniken zu lesen ist.

Die Antike kannte nicht das Abbrennen des brasilianischen Regenwaldes für die Erzeugung von Mastfutter für Deutschland, damit auch Fleisch für China. Sie hatte nicht über eine auch so menschlich verursachte Heißzeit, über das Leerfischen der Meere, deren Vermüllung, den sinnlosen Verbrauch der in Jahrmillionen gewachsenen Energievorräte und damit die vielfache Unvernunft zu klagen. Aufgrund der wir in egoistischer, kapital-, nationalstaatlicher Kurzsicht und systematisch herbeigeführter Konsum-Herrlichkeit die Zukunft der Kinder fressen. Daher ist es verständlich, wenn zwar nicht nur bereits die Thora in früher Ökologie gründete, dort ein nachhaltig-gemeinsinniges Verhalten das Thema war, aber die alten Weisheitslehren vordergründig das menschlich-soziale Miteinander und Glück, damit die Grundlage für den Humanismus legten. Gleichwohl gerade in Thora viel über vernünftigen Ackerbau und auch sonst eine nachhaltig-ökologische Lebensweise zu lesen ist, selbst die Verrichtung er Notdurft so beschrieben wird. Was nebenbei alles nicht nur einen biblischen Besserwisser auf neue Beine gestellt worden sein konnte, sondern dafür nur die der Antike geltende Weisheit als Christus in Frage kommt.

Doch die Weltprobleme, die beispielsweise Harald Lesch in „Die Menschheit schafft sich ab“ beschreibt und dabei den Tod der einst für die kosmische Ordnung, die Gleichgewichte stehenden Götter beklagt, waren noch lange nicht gegeben. Die schöpfungsgerechte Lebensweise, die Versöhnung des selbstbewussten, so selbstverantwortlichen, dafür mit Vernunft begabten Menschen mit seiner wahren Natur, dem Grund und Sinn allen Seins, war das Thema aller der nach dem Wandel vom Mythos zum Logos, damit in Ablösung des Götterkultes durchdachten Kulturkonzepte, der in der Achsenzeit entstandenen großen Weltreligionen. Gaia und andere Mythengötter wieder zum Leben erwecken zu wollen, wäre sicher der falsche Weg, ein Rückfall von Vernunft in den Mythos. Und auch Vernunftreligionen, die sich auf die jeweiligen kulturellen Wurzeln in den großen, die allzu menschlichen Götter ablösenden Weltreligionen berufen, sind kein Zurück, sondern nur im kultureller Fortschritt wirksam.

2.4. Ökologische Weisheit ist nur in aufgeklärter Kultur zu machen

Und wo auch moderne Naturwissenschaftler die ungebremste Gier, den Raubbau an unserem Planeten in verschwenderischem Wohlstand in Zusammenhang mit der kulturellen Entwicklung, dem jeweiligen Blick der Menschen in den Himmel betrachten, eine Neugestaltung unserer Zivilisation als notwendig sehen. Weil der einzelne Fleisch-, Auto- und Flugverzichter allein ökologische Weisheit nicht leben kann, sondern sich das unsere Lebensgrundlage vernichtende Verhalten, bei dem alles schief läuft, in der Menschheits- damit Kulturgeschichte begründet liegt. Wo daher immer klarer wird, wie entscheidend es ist, in welcher Weise, mit welchem Bewusstsein, wir die Welt, die Natur, die unendlich dynamische Ordnung im Himmel, die Gleichgewichte des kreative Ganzen betrachten und uns dafür begeistern. Da hilft auch kein Ruf nach alten Göttern, die längst von frühökologischer Weisheit als Christus und so wahren einen Sohn abgelöst waren.

Wie kann es da sein, dass in einer Zeit, bei der der biblische Christus, nachdem er zu einem herrlich geworden jungen Mann geworden ist, keinerlei Bedeutung für das Leben mehr ausgeht. Wo dann Benedikt XVI., der sonst von schöpferischer Vernunft (Logos) als christliche Wesen sprach, das er im Weiterdenken der Stoa, wie jüdischer Weisheitslehre begründet, in seiner letzten großen Rede vor dem Bundestag das Recht in Ökologielehre zu bedenken gab. Und hier auch der „Mann des Wortes“ Franziskus seine Umwelt- „Enzyklika laudato Si“ über eine schöpfungsgerechte Lebensweis als Voraussetzung für die Zukunft begründet. Wie dies jeder protestantische, meist ökologisch-sozial engagierte Pfarrer in seine Predigtoder Posts bei Facebook tut. Gleichzeitig an einer Hochschule mit großer philosophisch-theologischer Tradition die christlichen Anfänge in philosophischer, damit frühökologischer Weisheit und so auch das kirchliche Kulturkonzept begründet wird, um Weisheit in menschlicher Erscheinung zur Welt zu bringen, so auch die Theologie der Kirchenväter in Weisheit erklärt wird. Dann aber allein noch der Gewohnheit wegen ein heilspredigender Galiläer, den man als kosmische Weisheit gesehen, ausgegeben und so beschrieben hätte, als einzig wissenschaftlich gilt?

Wird es da nicht höchste Zeit, in aufgeklärter Weise die rationale Weisheitskonzepte, damit nicht allein die christliche Religion wiederzubeleben, wie sie nach dem Wandel vom Mythos zum Logos in ökologischer Vernunft/Weisheit bedacht wurden um diese menschwerden zu lassen: Zur Volkskultur zu machen?

2.5.Weisheit der großen Weltreligionen in Gegenwart begründen, weiterführen

Die Frage nach dem Geheimnis des Lebens, den Ursprüngen, die nach dem Wandel vom Mythos zum Logos in Vernunft jenseits der Mythengötter gestellt und beantwortet wurde, haben fast zeitgleich in aller Welt zu Weisheits-Modellen und damit Religionen geführt, die auf frühem Wissen gründeten. Viele biblische Propheten wie Jesaja, bekannte griechische und persische Philosophen oder fernöstliche Weisheitslehrer wie Buddha und Konfuzius haben zeitgleich gelebt. Denn auch wenn wie heute selbst von Harald Lesch beklagt, im Laufe der Zeit die Götter nicht mehr über die natürliche Ordnung wachten. Die Natur und damit der Ursprung allen Lebens stand in jetzt rationaler Begründung im Zentrum aller in der Achsenzeit, der Entdeckung von Vernunft entstanden Kultursysteme, Philosophiemodelle, wie auch deren späterem Weiterdenken im Christuskult. Zurück zur Natur, ähnlich wie 68, war nicht allein der Ruf der welt-, zumindest kulturverneinenden Zyniker (Kyniker). Denen daher Gerd Theißen seinen Galiläer zurechnet. Gerade die Stoa, auf die heute bei der christlichen Theologie, wie bei Paulus ständig verwiesen wird, begründete ihre Soziallehre in einer natürlichen Kausalkette allen Lebens, des kreativen Ganzen, wie es heute offensichtlich, wieder im Kult zur Bestimmung zu bringen ist. So wird bei Seneca & Co. von „Naturlehre“ gesprochen. Wir brauchen heute „Gott sei Dank“ keine mystischen, metaphysischen Konzepte, Begründungen mehr, müssen uns nicht auf die Weltseele Platons berufen und haben auch den Sozialdarwinismus als angebliche Schöpfungsordnung  der arischen Rasse, des Stärkeren, egoistischen Gens und böser Biologie hinter uns. Wir kennen die von Menschen zu lebende Weisheit, die sich aus natürlicher Schöpfungsordnung ergibt. Damit kennen wir auch deren in freier aufgeklärter Weise gemeinsam zu feiernden Grund als gemeinsame Wesentlichkeit , Herrlichkeit, die sich in aller Natur offenbart, aber auch dann noch sein, für neues Lebens sorgen wird, wenn wir die Natur zerstört haben.

Wenn der Mensch nicht zum wahren Herrscher (Weisheit/Vernunft in menschlicher Lebensweise), sondern Vernichter der Natur geworden ist. Dann kann das weder den kosmologischen Modellen des Ostens, noch den monotheistischen Systemen angelastet werden. Die eine höchste Wesentlichkeit, Herrlichkeit als Grund/Vater aller Weisheit, damit „einen“ gemeinsamen Sinn über willkürlich menschliche Gottheiten und Opferkult stellten. Bei denen es dort, wo die frühwissenschaftlich begründe Weisheit als Christus galt, ursprünglich nicht darum ging, an ein vorgesetztes, somit durch wissenschaftliche Erkenntnis arbeitslos gewordenes himmlisches Monsterwesen als Erklärungsgrund für Unerklärlichkeiten, einen  Designer als Gott zu glauben und diesen auch anderen als absolut vorzuschreiben. Wie dies dem heutigen Monotheismus, besser den sich auf ihre Bücher, deren Gründergestalten berufenden Religionen zu Recht unterstellt wird, so als für die Gewalt der Welt mit verantwortlich zu sein. Vielmehr wurde am Anfang der Kirche begründet, wie man dem nun philosophisch bedachten Sinn des Ganzen als höchste Wesentlichkeit im Sinne von Zeus, wie JHWH, damit wieder der natürlichen Herr-lichkeit (dem Eden) und dessen Grund gemeinsam in kulturellem Friede gerecht werden kann. Auch die Argumentation, die keine in Mythen, Schriften vorgesetzten menschlichen Gottheiten verteidigt, sondern rational begründete, warum es einen Grund (Vater) gibt, der alle sichtbare Schöpfung, menschliche Weisheit (Sohn) überdauert, ist nicht allein durch Tertullian bekannt.

2.6.Menschlich frei, friedlich im schöpferischen Sinn selbstverant-wort-lich herrschen

Wenn heute selbst im scheinbar friedlichen Indien als der größten Demokratie der Welt eine Zeitbombe tickt, bei der die hinduistische Mehrheit viele Millionen von anderen Religionsangehörigen, meist Moslems, zu Feinden macht. Dann liegt das an nicht am gemeinsamen Grund der Religionen, sondern ruft nach dessen Aufklärung hinter scheinbar so gegensätzlichen religiösen Vorstellungen in Vernunft.

Auch wenn bei der Betrachtung der Weltreligionen meist die jeweiligen Kultpraktiken, Geschichten, Vorstellungen im Vordergrund stehen, was meist den Blick für das gemeinsam Wesentliche verbaut. Die großen Weltreligionen haben alle den gleichen Grund: Selbstbewusst gewordene, damit Geist begabte menschliche Wesen in Kultur mit dem großen Ganzen,  dem Grund allen Seins zu verbinden, damit in schöpferischer Verantwortung und Weisheit, so friedlicher Gemeinschaft zu leben. Im Wandel vom Mythos zum Logos (Vernunft)  wurde nicht wie heute vielfach beklagt, der Mensch zum willkürlichen Herrscher über die Natur erhoben, für deren Gleichgewichte vormals der Götterkult sorgte. Das Streben nach egoistischem Profit in einer individualistischen Gesellschaft, wie die Gewalt im Namen des Glaubens kann daher nicht aus dem Wandel vom Mythos zum Logos hervorgegangen Weisheitskonzepten, Religionen angelastet werden. Wie heute oft nicht allein der Buchstaben wegen unterstellt werden muss. Vielmehr wurden jenseits der alten Mysterien für Eingeweihte, des blutigen Opferkultes, wie Orakelglaubens aufgrund von Gedärmen und der Kaisergottheiten Kulturkonzepte im Sinne der Propheten bedacht. Durch die selbstbewusste und damit selbstverantwortliche Menschen wieder ihrer Natur, dem Sinne des Weltganzen jenseits von Gier und Kurzsicht gerecht werden: jenseits von geheimnisvollen Mysterien schöpferische Herrlichkeit, Wesentlichkeit, damit auch ökologische Weisheit leben. Und genau dies ist wieder aufgeklärt zu beleben.

Denn wie sollen sich Menschen, für die auf systematische Weise der täglichen Massen- wie Freizeitkonsum zum gemeinsamen Sinn geworden ist. Die so in der Wirtschaftsleistung (was die Leistung öko-logischen Haushaltens im Welthaus sein müsste), heutige Misswirtschaft begründen. Die gar das „Sozialprodukt“ wie selbstverständlich am soziale Zukunft vernichtenden Konsumwachstum messen, das Wachstums des Kapitals aufgrund der Aktienkurse (Gewinn ohne Arbeit) zum Kult geworden ist. Wie sollen die sich im schöpferischen Sinn verhalten?

Was Menschen, die im heutigen aber „glaube“ (an was auch immer: laut heutiger Gotteslehre der Hochschule nur noch eine naturphilosophiefreie letzte Hoffnung) Konsum- und Kapitalwachstum zu ihrer Herrlichkeit gemacht haben, mit ganzem Herzen verehren und lieben, entscheidet weit mehr über das Verhalten, als alle Gesetze und Vorschriften. Wenn heute auch Wirtschaften nicht wie in der Antike als Haushalten in der gemeinsamen Wohnung definiert, sondern in wirtschaftlicher Notwendigkeit deren Zerstörung, wie Nationalegoismus begründen wird. Dann liegt das an einem grundlegenden Weltverständnis, dessen Wandel heute mehr als notwendig wäre und nur in zeitgemäßen Kultur-, damit vernünftigen Religionskonzepten zu erreichen ist. Die sich aufgeklärt auf ihre kulturellen Wurzeln, damit auch eine heute wissenschaftlich offenbare höchste Wesentlichkeit, Weisheit, wie deren Grund/Sinn beziehen. 

3.      Am Anfang waren rationale Religionssysteme, um Vernunft zur Welt zu bringen

Nicht nur dem Namen „Hagia Sophia“ nach, musste in Konstantinopel, wie auf unzähligen Konzilen, bei denen sich die intellektuellen Kaiserberater (Bischöfe) der Zeit über das Wesen des Logos/der „heiligen Weisheit“ in Bezug auf die Väter-Gottheiten stritten, dann Dreieinigkeit definierten, ein allumfassender Kult bedacht werden. So wurde die Kirche, später in gleicher Vernunft-/Weisheitslehre (Logos) Moscheen für den Islam gebaut. Der nicht der Trinität der allumfassenden (katholische) Kulturkonzeption des Nordwestens folgte. Der auch aufgrund anderer kulturgeschichtliche Gegebenheiten des Orient einen eigenen Weg ging. Für den es rational war, das Wort, das er in Isa (Jesus) lebendig sah, nicht in einem menschlichen Gottessohn am Kreuz sterben und auferstehen zu lassen, sondern als Wort des Propheten zur Welt zu bringen.

 

3.1.  Der Heilsweg des Geist begabten Homo Sapiens: Zurück zum Urgrund paradiesischer Natur

Erst wenn man keinen Wanderprediger, sondern die natürliche Weisheit an den Anfang stellt. Und sich so die gesamte philosophische, eigentlich religionswissenschaftliche antiken Begründungen der Notwendigkeit eines Kultes und Auseinandersetzungen um das zeitgemäße Kultkonzept nicht allein bei Cicero und Co. betrachtet. Da wird auch klar, welche hohe Weisheit sich hinter der Theologie der Kirchenväter verbirgt. So wird beispielsweise von für den Bau der Kirche, wie des für den allumfassenden neujüdischen Kult herausgegebenen Kanon maßgebenden Denkern wie Athanasius religionswissenschaftlich beschrieben, wie die Vernunft/Weisheit nur in menschlicher Erscheinung in Erfüllung der alten Kulturvorstellung (damit als Gottessohn) zur Volksbestimmung zu machen ist. Weil der aus dem Paradies vertriebene, so selbstverantwortliche Adam auf die Kulturbestimmung von Vernunft und Weisheit im Sinn des kulturellen Erbes angewiesen ist. Doch da unmöglich eine Heilspredigerverherrlichung, -hellenisierung, wie heute unterstellt wird. Da wurde kein Wanderprediger der das alles nicht wollte, für Bildungsbürger als Logos ausgegeben. Da ging es eindeutig um die in Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründete, damit frühökologische Weisheit als Christus. Da wurde bedacht, wie die als Erbsünde angesehene Selbsterkenntnis des Menschen, durch die er aus der ökologischen Ordnung, dem Eden herausgenommen war, wie der folgende Aberglaube und Abfall, durch die Menschwerdung der Vernunft aufgehoben werden kann. Wofür in kreativer kultureller Entwicklung im Sinne des menschliche Emotionen ansprechenden Volkskultes den geerbten menschlichen Gottes-/Kulturvorstellung zu entsprechen war. So wurde die Aufgabe von Vernunftreligionen beschrieben, wie sie heute mehr denn je gebraucht werden und aufgeklärt machbar sind.

Denn wo genau erklärt wurde, warum daher menschliche Götter gewohnte menschliche Bilder benötigen. Wie eine bekannte, wie Moses oder Asklepios und die Kaiser sichtbar wunderwirkende Gestalten, damit der biblisch beschriebene Wanderprediger notwendig war. Und wie dessen Auferstehung und Tod nicht allein nach den gestorbenen und inzwischen auferstandenen (aufgeklärt verstandenen) Göttergestalten, sondern auch im Sinne der jüdischen Kulturvorstellungen und Messiaserwartungen eines neuen Moses, Elia, wie der Auferstehung in aller Natur sein musste. Und wo selbst das Kreuz, die in ausgebreiteten Arme, in alle Himmelsrichtungen ausgebreitete Gestalt als kulturnotwenig, so als Zeichen für die Kulturen untereinander, wie mit ihrem Sinn versöhnend, damit die menschliche Erscheinung für die Menschwerdung des Logos (der schöpfungsgerechten Lebensweise) erklärt wurde. Da ist es weder um einen jungen Mann gegangen, der auf grausame Weise hingerichtet wurde, wie nach heutiger Hypothese vermittelt werden muss. Dessen Tod die Verfasser des Koran nur nicht wahrhaben wollten. Noch kann es um die Hellenisierung eines besonders bibelschlauen Handwerksburschen gegangen sein, der sich Wunderheiler betätigte. Heute ist klar: Die Weisheit/Weltvernunft musste im Westen in menschlicher Gestalt das Kreuz alter Kulturvorstellungen tragen, daran leiden, um so das Heil, im jüdischen Sinn, den erhofften neuen Moses, Josua, lat. „Jesus“ lebendig werden zu lassen.

3.3. Geschichte(n) sind nicht weiter auf den Kopf zu stellen

Auch wenn die neutestamentlichen, wie geschichtswissenschaftlichen Hochschullehrer noch wie gewohnt ein zweibeiniges Wesen unterstellen, das ihrer bisherigen Lehre, Lebenswerken, wie Glaubensvorstellungen zugrunde liegt. So zeigt sich Dank ihrer historischer-kritischer Lehre, wie geschichtswissenschaftlicher Kompetenz, dass die in früher Ökologie begründete Weisheit der bekannten philosophischen Schulen, damit die Weltvernunft in Schrift und menschlicher Gestalt als „Christus“ volksbestimmend und somit erst zum Heil „Jesus“ wurde. Ein Heil, das den vielfältigen anfänglichen Erkenntnisbewegungen, Christentümern, Kirchen, dann auch der katholischen Mehrheitskirche galt. Die in allumfassender Weise dem sich in frühökologischer Weisheit begründenden hellenistisch-platonistischen Judentum folgte. Die die dort nicht nur entstanden Geschichten, sondern nachvollziehbare Geschichte des Heils „Jesus“ und dessen Auseinandersetzung mit den buchstabentreuen Schriftgelehrten in rationaler Begründung in den Kanon aufnahm. Was aus heute  kulturpsychologischen, religionswissenschaftlich einsehbaren Gründen in Gestalt und Erfüllung bisheriger menschlicher Kulturbestimmungen von jüdischer, wie griechischer Seite, damit auch in Form von Kaiserevangelien geschah. Nicht umgekehrt.

3.4. Anschaulich zu machende Weisheit war kein Wanderprediger

Um einen virtuellen regionalen Markplatz anschaulich zu machen, bediente auch ich mich des Bildes der bekannten „Marktfrau Marie“. Auch wenn man sich die Notwendigkeit heute, wo das Einkaufen im Internet zum Alltag geworden ist, kaum mehr vorstellen kann. Das damals völlig neue virtuelle System musste aus rationalen Gründen (ähnlich wie in der Antike die Weisheit) unter bekanntem Namen, wie entsprechend der bisher gewohnten Einkaufsverhalten vorgestellt, so anschaulich, damit auch im bekannten Bild einer menschlichen Person vertrauenswürdig gemacht werden. Nun stelle man sich vor, ähnlich wie im Mittalter, wo die in der Antike bedachte Weltvernunft und Weisheit (nicht zuletzt aufgrund des in Völkerwanderung in Süden einbrechenden wildgermanischen Nordwestens) wieder dem Mythos weichen musste, hätte dann einen technischen Kulturverfall gegeben.  So dass die Möglichkeit des Einkaufens im Internet in Vergessenheit geraten waren und diese dann wieder (ähnlich die weltgültige, in natürlicher Schöpfung begründete gemeinsame Weisheit der Antike) erst wieder viel später neu erfunden werden musste.

Die heute als einzig wissenschaftlich ausgegebene Jesus-Hypothese ist so, wie wenn man, gleichwohl man dann lehren würde, wie wir einen virtuellen Marktplatz nach dann erst wieder machbarer Technik betrieben und wie dieser einst im Sinne gewohnter Personen und vormaligen Einkaufsverhaltens anschaulich zu machen war. Mann dann aber die gute Marie als den eigentlich Grund unserer Arbeit hingestellten würde.

So würde man den Studenten beibringen, warum ganz bewusst eine menschliche Gestalt und entsprechende Geschichten benötigt wurden, um das völlig neue virtuelle Einkaufen möglich zu machen. Aber es dann als einzigen historisch-wissenschaftlichen Fakt hinstellen: Nein, da war nur die gute Marie vom Markplatz. Die Existenz von Markfrauen würde man dann als sichtbaren Beweis für die Behauptung hinstellen, dass wir die Menschen unter Vortäuschung eine Internetplattform (in der Theologie wird von Apologetik für Bildungsbürger gesprochen) auf die Markplätze der Pfalz locken wollten. Trotz des Wissen, wie eine virtuelle Einkaufsplattform vorgestellt wurde, würde dann das Lebensumfeld einer Marktfrau als historische Grundlage ausgegeben. Dicke Abhandlungen, die das Lebensumfeld von Marktfrauen beschreiben, würden so als wissenschaftlicher Beleg ausgegeben, dass es beim virtuellen Marktplatz der Pfalz nur um eine Maria aus Neustadt gegangen wäre. Ähnlich werden dann heute die Anfänge des Christentums erklärt.

Und Theologen, die heute nach den aramäischen Wortes eines Heilspredigers als eigentliche christliche Wahrheit fragen und nach Gründen suchen, warum man diesen Guru als Christus gesehen habe. Die dann wie nicht allein der theologische Meinungsführer Christoph Markschis bei allen philosophischen Lehren von apologetischer Einfärbung bei Bildungsbürgern sprechen müssen, um ihre Hypothese zu halten. Die tun so, wie wenn wir, als aus BTX das anfänglich meist nur pornografisch genutzte Internet wurde, ähnlich dem damals nur Bücher vertreibenden Amazon eine Plattform für lokale Händler schaffen und so von der Marktfrau Marie im Sinne des bisher gewohnten Einkaufens sprachen. Man uns aber nun unterstellen würde, für werbliche Zwecken dieser eine moderne Einkaufsplattform aufgesetzt zu haben, um auch Internetaffine (in der Antike Menschen, denen die Weisheit maßgebend war) dann darauf hereingefallen wären, zum Einkauf auf die lokalen Marktplätze zu locken.

In der Theologielehre wird von hellenistischen Bildungsbürgern gesprochen und dann zu allem Übel auch noch unterstellt, das diese Neuplatoniker, denen die Weisheit heilige Weltbestimmung, höchste Wesentlichkeit (im aufgeklärte Sinne von Zeus, wie JHWH) war, auf die Botschaft eines Handwerksburschen hereingefallen wären, sich dazu bekehrt hätten. Völlig ausgeschlossen. Selbstverständlich hat es in der Antike Weisheitslehrer gegeben, so wie heute auch Marktfrauen und Markplätze. Doch so wenig die inzwischen völlig selbstverständliche virtuelle Einkaufsplattform etwas mit einer Marie aus Neustadt zu tun hat, haben die neuplatonischen Weisheitslehrern, die die menschliche Erscheinung rational für den notwendigen Kult begründeten, einen jungen Mann als Weisheit hingestellt, hellenisiert, verherrlicht.

4.      Gegensätze Glaube – Wissen sind aufgehoben: Gemeinsinniger Nachhaltigkeit ist machbar

Die allseits gepredigte Weisheit/Weltvernunft kann aufgeklärt als „Ökologie des Menschen“ in einer Kultur kreativer Nachhaltigkeit zur gemeinsinnigen Bestimmung mündiger Weltbürger nicht allein im Namen Jesus Christus werden. Dafür ist nur ein aufgeklärtes Verständnis der in natürlicher Schöpfung, damit Wissen begründeten Weisheit als „Christus“, wie das so dem hellenistischen Judentum, dem die Kirche folgte, in Synthese der Zeiten und Kulturen gegebene Heil „Jesus“ notwendig. Wie es sich nach heute gegebenem Wissen erkennen lässt. Denn im Rahmen von in aufgeklärter Weise machbaren Vernunftreligionen wird die Weisheit, die weder mit Gesetzen, Moralpredigten, noch mit einer an philosophischen Hochschulen bedachten Ökodiktatur zu erreichen ist, in intrinsischer Eigenmotivation zur Lebensbestimmung freier Menschen. Die sich begeistert vom natürlichen Lebensfluss auf die Wurzeln ihrer Kultur, die alten Schriften und Gründergestalten beziehen und den gemeinsamen Kult, selbst das Singen der alten Lieder, wie die Nutzung sämtlicher moderner kultureller Kanäle nicht als Selbstmanipulation, sondern darin einen kreativen Sinn sehen.

Wissen und Glaube sind dort, wo frühwissenschaftliche Erkenntnis, damit Weisheit am Anfang standen, keine Gegensätze mehr. Religion ist so nicht mehr ein abgeschriebenes Relikt von Gestern, sondern Voraussetzung für die Zukunft menschlicher Kultur. Rational in ihrer Grundlage, wie ihren Kulturfunktionen wissenschaftlich begründete Vernunftreligionen, die sich zwar gewaltig von heutigen Glaubensvorstellungen unterscheiden, von denen aber keine Gewalt und Gefahr mehr ausgeht, sondern die Friede und kreativen Fortschritt bewirken können, sind nicht nur machbar, sondern mehr als notwendig. Um aufgrund der Psyche menschlicher Kulturwesen Weltvernunft und -verbundenheit, damit Gemeinsinn, wie eine in Ökologie begründete Weisheit auf humanistische Weise zu leben. Vernunftreligionen, die in Bezug auf ihre Wurzeln und im gemeinsamen Kult, damit in Nutzung aller kulturellen Kanäle die mit Gesetzen, Vorschriften, Anreizen und gegenseitigen Moralpredigten allein nicht zu erreichende ökologisch-humanistische Weisheit zur intrinsischen Motivation machen, sind möglich. Ihnen steht nur die geschichtlich völlig unhaltbare gewordene, nur noch der Gewohnheit als angeblich wissenschaftlich folgende Hypothese von einem zum Christus erhobenen jungen Mann als dem historischer Jesus im Weg.

5.      Die Wissenschaft ist gefordert

„Herr Lampe, wenn Sie Paulus im hellenistischen Judentum begründen, dabei ständig von Platon und der Stoa sprechen, dann wissen Sie doch selbst, dass die als Christus gesehene Weisheit, von der die Texte handeln, nicht allein wegen Kolosser oder Epheser, die eindeutig eine kosmische Größe vorstellen, in früher Ökologie begründet war. Es war die so begründete Weisheit, die nach dem von Ihnen vorgestellten, sich mit der Zeit entblätternden rhetorischen Schäma zur Zeiten- und Kulturwende das Kreuz bisheriger kulturellen Vorbilder tragen musste. Da ging es nicht um die von ihnen zu unterstellenden Halluzinationen nach dem grausamen Tod eines häretischen Heilspredigers, der als Krimineller gehängt wurde.“  „Dann überzeugen Sie doch die Welt, dass es bei Jesus Christus um die Weisheit in menschlicher Erscheinung ging und nicht um den jungen Mann, gegen den Sie was haben“, so der Chefneutestamentler von Heidelberg, der sich jetzt der Wissenschaft widmen will, nach seiner letzten Vorlesung über Paulus. Doch ist die Vernunft-Begründung des christlichen Glaubens nicht die Aufgabe theologischer Wissenschaft?

Zum Abschluss des Sommersemesters 2019 werden hier nicht allein die theologischen Hochschullehrer in Heidelberg gebeten, aufgrund des von Ihnen gelehrten, wie des gesamten heute gegebenen Wissens bei der Betrachtung des christlichen Glaubensgrundes die Perspektive, Reihenfolge zu wechseln. Um so die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen. Damit die für die gemeinsame Zukunft im Zeitalter des seine Zukunft zerstörenden Anthropozän mehr als notwendige ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn zur intrinsischen Motivation, damit schöpfungsverant-wort-lichen Lebensbestimmung werden kann. Wenn wissenschaftlich klar gemacht wird, wie am christlichen Anfang kein junger Mann, sondern die in natürliche Schöpfung und ihre Zusammenhänge begründete Weisheit antiker Wissenschaftslehre (Logos) stand, die in menschlicher Gestalt vermittelt wurde. Dann wirft dies auch Licht auf die weiteren Religionen, wie den gemeinsamen Grund.

5.1. Hochschullehre liefert den letzen Beweis für die Weisheit als christliches Wesen

In den gesamten Vorlesungen wurde mehr als deutlich, wie die christliche Lebensweise im Gleichklang mit der philosophischen Lehre in antiker Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründet und so auch der Sinn/Grund allen Seins, der bisher nur Juden allein bestimmend war, entsprechend JHWH, wie Zeus neu definiert wurde. Was in monotheistischen Kultformeln dann auch im Neuen Testament zu lesen ist. Und wenn dann die kirchlichen Vordenker als religionspsychologische Wissenschaftler erklärten, wie der Mensch auf einen rationalen gemeinsamen Kult angewiesen ist, um seiner wahren Natur, deren Grund zu entsprechen (ökologisch zu leben), daher der Logos (in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit-/Vernunftlehre) in einer menschliche Gestalt im Sinne bisheriger Kulturbestimmungen vermittelt werden muss (Athansius), schließlich auch nicht jeder Zeit und Möglichkeit für die Philosophie hätte (Origenes). Wie kann man dann weiter die Geschichte auf den Kopf stellen und behaupten: Es sei einzig wissenschaftlich, dass am Anfang die Lehre eines besonders bibelschlauen jungen Zimmermannes zur Weltbestimmung im jüdischen Sinn sowie Offenbarung der Väter-Gottheiten geworden sei?  Wie soll der dann aus apologetischen Gründen als Christus-Logos oder Weisheit ausgegeben worden und noch schlimmer: von mittel- später neuplatonischen Bildungsbürgern, die bisher ihre Bestimmung aus dem kausal zusammenhängenden Ganzen, wie kreativ-sinnvollen Lebensfluss (Logos) ableiteten, als genau dies angesehen, geglaubt worden sein?

Bisher war ich aufgrund des Wissens um die geschichtliche Entwicklung, der sich in kosmischer Wirklichkeit begründenden Vor- und Geschwisterkulturen des Christentums und des kulturellen Umfeldes in Zeiten antiker Hochzivilisation, der Bildung und Vernunft heilig waren, der historischen Kritik an den Texten, wie gleichzeitig der vielfältigen, weit über die heutige Kirche hinausgehenden christlichen Bewegungen, konkurrierenden anfänglichen Christentümern, mehr noch der Logos-Christologie, wie der damit verbundenen Diskussion kirchlicher Väter, die ein allumfassend-volksverständliches Konzept in Folge jetzt platonistischer Juden bedachten, sicher: Beim historischen Jesus ging es nicht um den unterstellten Guru, sondern den Logos, damit die in früher Natur- und Kulturlehre philosophisch begründete Weisheit. Die Hochschullehre hat nun hierfür den letzten und absoluten Beweis gebracht.

5.2.Heute ist klar, warum die menschliche Ausdrucksweise, das Kreuz sein musste

Bei den Vorlesungen wurde nicht nur die völlige Leere und Bedeutungslosigkeit heutiger, für das Verhalten nicht mehr relevanter Gottesslehre und Christologie, damit sämtlicher Theologie deutlich, wenn ein verherrlichter Guru vorausgesetzt wird. Vielmehr wurde mehr als klar, wie die den christlichen Glauben als gestrig, für Kritiker Schwachsinn erscheinen lassende Hypothese, dass der historische Jesus ein besonders bibelschlauer Handwerksbursche war, der seinem Vater bei der Arbeit half und dann als Weisheit ausgegeben wurde, ein Kurz-schluss ist. Wie es im Paradigmenwandel der Zeitenwende nicht um die Botschaft des heute logischerweise zu unterstellenden einfachen jungen Mann gegangen sein kann. Wie in Christologie, wo zwar vom Logos (in früher Ökologie begründete) Sinn, Wort, Weisheit als eine Sohn gesprochen wurde, getreu heutiger Hypothese aber ein junger Mann  als großer Medienbruch unterstellt, so die Geschichte auf den Kopf gestellt wurde. Denn auch wenn die Weisheit als Grundlage christlicher Theologie erklärt wird. Wo in Christologie dann ein von seinen Anhänger verherrlichter Guru gelehrt werden muss, wird dem christlichen Glauben nicht nur der historische Grund genommen.

Gerade die letzten Vorlesungen haben nicht nur gezeigt, wie es völlig ausgeschlossen ist, dass das platonistisch-weisheitliche hellenistische Judentum, in dem nun auch die Christologie/Theologie Paulus, mehr noch die Theologie der Kirchenväter in Bezug auf den historischen Jesus begründet wird, so einen handauflegenden Handwerksburschen  in den Himmel hob. Hier wurde mehr als deutlich gemacht, wie es umgekehrt war: warum Religionen und dafür die menschliche Ausdrucksweise der Natur-/Vernunftlehren begründeten Weisheit in menschlicher Gestalt sein musste. Und wie heilsam es wäre, dies heute aufgeklärt zu verstehen.

Wie auch hier wieder in Auswertung heutigen Wissens und der dies verarbeitenden Hochschullehre gezeigt, ging es anfänglich ganz eindeutig um eine in natürlicher Schöpfung frühwissenschaftlich begründete Weisheit, die nicht allein antiker Philosophie, sondern hellenistischen Juden als prophetisches Wort/Thora und damit „Christus“ galt. Womit dort das Heil in Folge Moses, Josua „Jesus“ gegeben war. Diese philosophische Weisheit wurde dann auch im arabischen Propheten zum Ausdruck gebracht, hat in anderen Weltreligionen, Weisheitskonzepten nur andere Namen. Sie muss aber heute mehr denn je gelebt werden. Was allein mit gestrigen Glaubensvorstellungen, aber auch mit Gesetzen und nun auch kirchlichen Moralpredigten ohne intrinsische Motivation nicht zu erreichen ist. In Vernunftreligionen kann in Begeisterung für die natürliche Schöpfung und ihren Sinn die so begründete Weisheit, die heute nicht nur den Philosophen gilt, sondern vielfach gepredigt wird, zur Lebensbestimmung mündiger freier Menschen werden. Die in Schöpfung, damit auch Kulturerfahrung begründete Weisheit, die beispielsweise nach Tai Chi eingeübt werden soll, in Sprüchen auf Kalenderblättern zu lesen und weit mehr doch die ökologisch-humanistische Weisheit, die die Weltorganisationen vertreten, kann so in Anknüpfung an die Bedeutungsinhalte und -gestalten  der verschiedenen Religionen und ihre Schriften zur gemeinsamen Bestimmung mündiger Weltbürger werden.

5.3.Der in Kultur zu lebende gem-ein-same Sinn schöpferischer Weisheit ist offensichtlich

Was dem Christentum, wie den verschiedenen Kulturkonzepten der Weltreligionen zugrunde liegt, im gemeinsamen Kult zu verwirklichen war, ist kein Geheimnis mehr, das nur wenigen Philosophen vorbehalten bleibt. Im Gegensatz zur geisteswissenschaftlichen, die den Studenten beibringt, da sei nur ein rebellischer Guru gewesen, den man nach grausamem Tod vergöttert hätte, hat die naturwissenschaftliche Aufklärung ihre Aufgabe erfüllt und damit die Voraussetzung für die weitere kulturwissenschaftliche Aufklärung geschaffen. Wir wissen heute, wie wir all am einem gemein“samen“ Faden, gegenseitig voneinander abhängen. Heute ist offensichtlich, wie wir uns gemeinsam an eine in der Ökologie des Weltganzen begründete Weisheit, Herrlichkeit, Wesentlichkeit, damit an einen menschliche nicht bestimmbaren gemeinsamen Sinn allen Seins halten müssen, um Zukunft zu haben.

Denn über die die Grundfeste der Erde von Anfang an bestimmende, von Menschen nicht bestimmbare, aber zum eigenen Wohl einzuhaltende schöpferische Weisheit, die in den biblischen Sprüchen kulturgerecht beschrieben, auf Ikonen, wie alten Kirchenbildern als über den menschlichen Königen und biblischen Gestalten thronender Christus zu sehen ist. Die muss nicht mehr wie in Goethes Faust spekuliert, in der Bibel gelesen oder im Tanz der Atome und Moleküle als einem himmlischen Klang oder gar bei Walfischen gesucht werden. Die Weisheit, die bereits in der Antike in der Herrlichkeit und wundervollen Schönheit aller Schöpfung, nicht dem Klang des Weltalles, sondern in den Philosophenschulen, wie der Stoa, auf rationale Weise im ökologischen Weltganzen, wie evolutionären Lebensfluss wahrgenommen und als Christus im jüdischen Sinne, in Folge Moses als Jesus zum Kult wurde. Die ist heute offensichtlich, aber noch nicht weltbestimmend geworden.

Zwar spricht die Schöpfung selbst in der Musik der Wale. Doch die in früher Ökologie begründete Weisheit, die nicht allein im neujüdischen Kulturmodell als Christus kulturbestimmend wurde, wird heute (wie in der Antike) von Naturwissenschaftlern erklärt, die inzwischen vor den Folgen der Gier im sinnlosen Konsumwachstum, maßgeblich der westlichen Welt warnen. Da der Mensch auch durch die gewachsenen technischen Möglichkeiten in vielfacher Weise zum naturbeherrschenden Faktor geworden ist, sich aber offensichtlich trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnis, Gesetze und gegenseitigen Moralpredigt nicht im Sinn der Schöpfung verhält, so nicht nur Wohlstand gefährdet, sondern seine Zukunft vernichtet. Da sind rationale Kulturkonzepte gefragt, die von Anfang an die Aufgabe hatten, die menschliche Kultur in schöpferischer selbstverant-wort-ung der Ordnung des kreativen Ganzen, dem Sinn der Schöpfung, der dort heute naturwissenschaftlich erklärten Weisheit zu unterstellen.

Und auch wenn das gegen die natürliche Schöpfung gerichtete Fehlverhalten in vielfacher Weise zu katastrophalen, nicht nur hinsichtlich der Klimaveränderung nicht mehr aufzuhaltenden Entwicklungen führten wird. Allein zur Bewältigung dieser unabwendbaren Probleme, über die heute vielfach gesprochen wird, ist ein Geist von Gemeinsinn und Kreativität gefragt, der nur in einen aufgeklärten  Natur- und somit Kulturverständnis zu machen ist, in einem vernünftigen Kult die Psyche und Emotion ansprechend, als intrinsische Motivation in Fleisch und Blut übergehen muss. 

Den Archäologen sei Dank wissen wird, wie in der Zeit, als der die philosophische Lehre zugunsten einer volksförmigen, allumfassenden Erscheinung der Weisheit eine Kirche bauende Kaiser Justian nicht nur die Hagia Sophia (heilige Weisheit) in Konstantinopel fertigstellte, ähnlich die im südamerikanischen Regenwald in Jahrtausenden erwachsenen Mayas die Natur verehrten. Um dort eine Hochkultur mit unerklärlichen Höchstleistungen entstehen zu lassen, die in Wildnis schöpferische Ordnung lebte. Oder wie die Azteken in Nordamerika in Verehrung der alles irdische Leben hervorbringen kreativen Sonnenkraft ähnlich wie in Ägypten die Vorfahren Moses Pyramiden bauten, Städte entwarfen, die die himmlische Ordnung (Weisheit) auf der Erde nicht nur abbildeten, sondern so umsetzen sollten. Und wie ebenso in kosmologischer Kreativität begründete Weisheit in im Fernen Osten durch  Kultsysteme gelebt wurde. Wo mit Kampfsport wie Konfu buddhistische Weisheit verwirklicht, die Menschen durch Meditation zur Erleuchtung, so von gieriger Selbstsucht befreit, zu Friede und Glück geführt wurden, wie es (ähnlich wie die Griechen) die Philosophie Konfuzius bedachte.

Wo aber im Gegensatz zur Intention des jeglichen Menschenkultes verwerfenden Buddha, gerade für ihn riesige Monumente im Volkskult notwendig waren und gebaut wurden. Was daher ähnlich auch  die Heilswirklichkeit der menschlichen Erscheinung und Verehrung frühökologischer Weisheit ebenso verständlich macht, wie die Heilswirkung der biblische Schrift. Die über das Mittelalter tragen musste. Bei dem die Vernunft wieder weitgehend dem Mythos gewichen, nur so dem Volk Weisheit und Sinn zu vermitteln war. Wie sonst wäre beispielsweise den die Natur in vielfacher Weise in menschlichen Gottheiten verehrenden Germanen, für die menschliche Schamanen maßgebende Größen waren, im Laufe der Zeit dann ein neuer gemeinsamer Geist schöpferischer Weisheit zu vermitteln gewesen?  

Doch wo nun nicht nur die kreative kulturelle Entwicklung, so der Sinn menschlicher Bilder und Schriften offensichtlich ist, sondern der gemeinsame schöpferische Sinn, der so vermittelt, in Kulturkonzepten volksbestimmend wurde. Und wo mehr denn je die Notwendigkeit gegeben ist, dass sich aus der Natur verabschiedenden, Geist begabte menschliche Wesen an die Weisheit halten, die in Schöpfung/Natur vorgegeben ist. Da sind rationale Kulturkonzepte dringend notwendig.

5.4.Wo ökologische Weisheit nicht nur Grünen maßgebend ist, ist Zeit zur Reform

Im Gegensatz zur Antike muss eine menschliche unbestimmbare, in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit nicht mehr in menschlichen Gestalten und Geschichten im Volk vermittelt werden, sondern ist volksgültig geworden, als maßgebend für das menschliche Leben erkannt. Doch die Voraussetzung für Vernunftreligionen, die ökologisch-humanistische Weisheit „Ökologie des Menschen“ in Erkenntnis und intrinsischer Motivation zu Lebensbestimmung machen, was selbst dann nicht zu erwarten ist, wenn wenn wir die natürliche Welt vernichtet haben, Kriege um das letzte nutzbare Land, Nahrung oder Wasservorräte toben, ist die aufgeklärte Sicht der Anfänge.

Doch wie kann es sein, dass einer Zeit, in der Kulturkonzepte konkurrierten, um die aus dem Eden entlassende Menschen von selbstsüchtiger Gier und mysteriösen menschlichen Gottheiten zu befreien, wieder mit ihrer wahren Natur, dem gemeinsamen Sinn zu versöhnen sind und daher die Väter der Kirche begründeten, wie die in früher Ökologie begründete Weisheit entsprechend bisheriger Kulturbestimmungen in menschlicher Erscheinung zu vermitteln ist. So auch die in schöpferischer Weisheit begründete Theologie bereits in den Evangelien, noch deutlicher bei Paulus, wie bei den Kirchenvätern vorgestellt wird. Dann aber aufgrund einer Hypothese, für die es kein einziges historisch-wissenschaftliches, wie kulturelles Argument mehr gibt, an geisteswissenschaftlichen Exzellenzhochschulen keine Antwort auf die heutigen Herausforderungen gegeben werden kann?

Zum Abschluss der Vorlesungen über Paulus, die Theologie der Kirchenväter, wie in die in die Reformation mündende Kirchengeschichte des Mittelalters wird insbesondere die theologische Wissenschaft gebeten, die Anfänge in neuer Reihenfolge zu bedenken. Nicht nur von Platon, Stoa, hellenistischen Juden, früher Ökologie als Grund christlicher Lehre und Rechtes zu reden. Dann aber weiter Halluzinationen nach dem Tod eines angeblichen Heilspredigers an den Anfang zu stellen. Vielmehr die im Hellenismus lebendige Sinnhaftigkeit/Weisheit als „Christus“, damit das im hellenistischen Judentum gegebene, dort auch so definierte Heil im Namen Josua, lat. Jesus zu bedenken. Das in der bekannten Gestalt Schrift werden, im Volk als Weisheit verkündender Pantokrator vermittel werden musste. Um die Weltvernunft/Weisheit, die heute nicht nur in vielfältigen Lehren eines naturgerechten, ganzheitlich-sinnvollen, damit schöpferisch gerechten, glücklichen Lebens vermittelt wird, sondern im Zeitalter des seine Zukunft zerstörenden Anthropozän alle weitgehend vergeblich predigen, Fleisch, menschliche Kultur-, Lebensbestimmung werden zu lassen.

6.      Wie heutige Vorlesungen auf die Weisheit als historisches Heilswesen Jesus verweisen

Hier können abermals die unzähligen, meist in der Kulturgeschichte, damit auch hellenistisch-philosophischer Hochzivilisation begründeten Argumente aufgelistet werden, dass es bei Jesus nicht um den unterstellten Heiligenschein für einen Guru, sondern die Vernunftlehre (Logos), damit in früher Ökologie begründete Weisheit ging. Wie sie anfänglich unter www.theologie-der-vernunft.de, dann www.jesus-lebt-wirklich.de, teilweise auch im Blog www.vernunftglaube.wordpress.com  zusammengetragen wurden. Auch alle Argument für die im hellenistischen Judentum als Heilsgröße „Jesus“ lebendige Weisheit „Christus“, die in den letzten Jahren aufgrund von Vorlesungen aufgriffen wurden, so u.a. Philo von Alexandrien (stellvertretend für die philosophische Aufklärung im Judentum) regelmäßig, auch jetzt bei Paulus die Heidelberger Theologen bitten ließ, das christliche Wesen in neuer Weise zu bedenken, können nicht erneut dargestellt werden. Hier wird nur das Sommersemester 2019 zusammengefasst und so deutlich gemacht, warum die Reihenfolge in neuer Weise zu bedenken ist. Denn wo nicht einfach Glaubenslehren in die Welt gesetzt werden, sondern die philosophische Rationalität der anfänglichen Denker in ihren Diskussionen klar gemacht wird, führt kein Weg mehr daran vorbei, die heute in aller Natur vorausgesetzte Weisheit an den Anfang zu stellen.

6.1. Paulus:

Nach dem, was bereits Berger über Paulus lehrte und heute noch deutlicher zutage tritt, liegt der christlichen Theologie ganz eindeutig die Weisheit zugrunde, wie sie im Platonismus im Öko-Logos begründet war. Denn gleichwohl Paulus heute dem sich nicht mehr in traditionellen Mythen, sondern philsophisch im Öko-Logos begründenden hellenistischen Judentum zugerechnet, dabei auch von Platon oder Philo gesprochen wird, kann ihm keine vom historischen Jesus unabhängige Theologie unterstellt werden. Er ist er vom Gekreuzigten, dem Jesus Christus der Evangelien ausgegangen. Doch einem Juden des Mittelplatonismus, dem die im kreativen Ganzen begründete Stoa galt, damit der Kosmos, die hier begründete Weisheit der wahre Tempel, lebendige Thora war, damit all das, was das Heil im hellenistischen Judentum ausmacht, dort als „Jesus“ definiert wurde. Dem kann unmöglich unterstell werden, dieses Heil dann in einem hingerichteten Heilsprediger mit diesem zufälligen Namen gesehen zu haben. Vielmehr  wird an Paulus klar, wer der historische Jesus war: Das Heil, das im platonistischen Judentum  in Synthese der Kulturen und damit einer weltgültigen jüdischen Bestimmung nach neuem Bund in Weisheit gegeben war. Das wie auch die Kirchenväter beschreiben, entsprechend der Erwartung eines neuen Moses als Messias mit zwei Beinen, damit in menschlicher Erscheinung das Kreuz der bisherigen jüdischen, wie griechischen Kulturbestimmung tragen, unter den alten Bildern, Vorstellungen leiden musste. Wo hinter Paulus das sich jetzt platonistisch begründete Judentum, der gewandelte Pharisäer gelehrt wird, schließt es sich damit auch aus, dass es in der Paulusliteratur um die unterstellten Belehrung-Briefe ging, die ein geheimnisvoll gewandelter Pharisäer an Gemeinden schrieb, die er vorher im Eiltempo zur Gottheit des bisher verfolgten Gurus überredet hätte.

Paulus beweist: Die Hypothese vom verherrlichten Heilsprediger ist unhaltbar

Wo wie bei Klaus Berger der historische Jesus als lebendiger Christus galt, war auch Paulus erklärbar. Doch mit dem, von dem bei einem menschlichen Wesen heute logischerweise ausgegangen werden muss, wird auch Paulus auf den Kopf gestellt, zeigt sich die heutige Hypothese als völlig unhaltbar.

Wer betrachtet, was wir nicht nur über die verschiedenen philosophischen Schulen, dann den Neuplatonismus Plotins, sondern über die in Philo von Alexandrien zum Ausdruck kommende Religionsphilosophie hellenistischer Juden des Mittelplatonismus wissen. Wie hier in Auswertung aller Natur- und Kulturwissenschaftlichen Erkenntnis und Weisheitslehren der Welt über neue Kulturmodelle gedacht, im aufgeklärt-bildhaften Verstand der Moses-Propheten als frühe Philosophie, damit der Kosmos, die in Naturlehre begründete Weisheit als lebendige Thora, damit ein weltgültiges Judentum als Lösung gesehen wurde. Was alles sich in der Paulusliteratur mit ausdrückt und heute, wo Platon und Philo bei Paulus genannt werden, auch bestätigt wird. Der müsste bei heutiger Hypothese Heidelberger Professoren, die demnächst die naturwissenschaftliche Erkenntnis in Auswertung aller bekannter Weisheitslehren und dem bildhaften Verstand christlicher Tradition, (nicht mehr nur Moses, sondern  nun auch Jesus als frühe Weisheitslehre) religionswissenschaftlich weiterdenken, um die Menschen mit ihrer Natur, deren Sinn zu versöhnen und hierzu im kreativen Wachstum  sich auf die bisher bestimmenden menschlichen Erscheinungen berufen folgendes unterstellen: Wenn die von Weisheit reden, dann würden sie diese nicht mehr in naturwissenschaftlich Weisheit, sondern in persönlichen Visionen begründen. Denker, denen bisher die im Ökologie, wie kultureller Evolution begründete Weisheit maßgebend war, würden einen Guru, wie sie oft in der Heidelberger Hauptstrasse zu sehen sind, plötzlich als neue Weltbestimmun sehen. Bei einem Einzelnen mögen solche Halluzinationen nach dem Tod eines Heilspredigers noch möglich sein. Aber die gesamten anfänglichen Denker, die Paulus, wie Petrus folgende christliche Mission rund um das Mittelmeer und die davon ausgehende kulturelle Wende so begründen zu wollen, ist so völlig unmöglich.

Und so ist auch unmöglich, die anderen Apostel und die gesamte christliche Mission in Halluzinationen erklären zu wollen, die nach dem Tod eines heilspredigenden Handwerksburschen entstanden. Wie griechische Denkern (die philosophisch eine höchste Wesentlichkeit im Sinne von Zeus und JHWH im Öko-Logos begründeten, so als Gottesfürchtige gelten) dann wegen Visionen nach dem Tod eines häretischen Heilspredigers, die der Verfolger von dessen Sekte hatte, zum Judentum konvertiert sein sollen, ist eh ein Witz. Wäre es nicht der glatte Wahnsinn, auf diese Weise gar die weiteren vielfältigen Anfänge, Kirchen, Christentümer begründen zu wollen?

Die Paulusliteratur handelt von in Natur wahrgenommener schöpferischer Weisheit

Das Kolosseum war das größte geschlossene Gebäude der römischen Antike als Amphitheatrum. Das diente nicht nur der allseits bekannten Unterhaltung des Volkes durch grausame Spiele , sondern  im Rahmen des alten Kultes auch der Verehrung des Neronachfolgers Vespasian. Der angeblich mit dem im jüdischen Krieg erbeuteten Tempelschatz diesen Volkskulturbau (den römischen Tempel zu seinen Ehren) errichten ließ. Aber egal wie wir diesen Texte an Kolosser erklären. Er ist eine theologische Auseinandersetzung der Zeit, die von platonistischten Judentum, deren Weisheitslehre aus argumentiert und kein Belehrungsbriefchen, das ein Wendepharisäer an einen römischen Christusverein schrieb, den er vorher zur Gottheit eines häretischen Landstreichers überredet hätte. Da geht es nicht um einen grausam hingerichteten Guru, der hier nur als alle Welt durchwaltende Macht dargestellt wird, sondern ist eindeutig eine kosmische Größe das Thema. Die bezeichnen wir heute nicht mehr als dunkle Materie, alles durchwaltend Harmonier oder müssen auf sonst spekulative Weise argumentieren, wie der platonistisch-jüdischen Verfasser des Kolosser. Es geht hier um eine öko-logische Weisheit als Christus, die von Ewig zu Ewig ist, alle Welt durchzieht, in ganz verschiedener Weise im höchst kreativ-dynamischen Bauplan der Evolution, Ökologie von den naturwissenschaftlichen Fakultäten beschreiben wird.

Nach der Lukasvorlesung: „Akademische Mittagspause“ in der Peterskirche, gleich hinter der Uni. Die Fakultät der Biowissenschaften (damit zeitgemäße Lehre vom Leben: Logos) hat zu 56 Reisen in den Kosmos Leben in die Universitätskirche geladen. „Die molekulare Evolution des Menschen und anderer Säugetiere“ stand auf dem Programm des Tages. Prof. Dr. Henrik Kaessmann vom Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg stellte dabei nichts dar, was nicht jedem naturwissenschaftlich Interessierten ähnlich bekannt ist. Nichts, was nicht auch in allen Büchern über die Evolution und den öko-logischen Aufbau der Welt, damit unsere Herkunft, den Grund allen Seins, die sinnvollen Prozesse  und was danach für Menschen „geboten“ wäre, zu lesen ist. Oder doch?

Denn während sich die Theologen entsprechend heutiger Lehr-Hypothese bei Ihren Predigten in der Universitätskirche auf einen jungen Mann beziehen, stellt der Naturwissenschaftler die schöpferische Wirklichkeit (das lebendige Wort). Wenn er sprach „schließen Sie die Augen, hören Sie nur auf meine Stimme. Dann stellte er die Weisheit, damit das ewige Wort vor, das hellenistischen Juden maßgebend war. Und wenn Professor Lampe dann an Heiligabend in der Universitätskirche von einem historischen Stallkind wie einem kleinen Gott predigte, der so Vorbild für gerechtes Leben wäre. Dann stellte er nicht nur das auf den Kopf, was er heute über die hochgebildeten Verfasser der Jesusgeschichten erklärt, die ganz bewusst, auf kreative Weise Theologiegeschichte (damit historische Heils-Tatsache: Jesus) in kult(ur)bildern beschreiben. Dann wird seine gutgemeinte welt- wie sozialpolitische und ökologisch begründete Rede vom Wort Gottes, nicht nur kaum ernster genommen, als Bibel TV, sondern verhindert den Verstand.

Was hier aus einer Arbeit zitiert wird, die argumentierte, warum es nicht nur wie bei Johannes gelehrt, sondern auch bei Lukas um den Öko-Logos, damit die schöpferische Weisheit als das christliche Wesen geht. Das wird nicht nur im Kolosserbrief, sondern beim platonistischen Juden „Paulus“, der nach heutiger Lehre im Gleichklang mit Philo steht, noch deutlicher. Es sind nicht mehr allein die „Grünen“, die die schöpferische Stimme erheben. Die Bio-Wissenschaften, die die Entstehung der Welt auf Wunder-bare Weise beschreiben, sind längst zur Lebenswissenschaft geworden. Auch in der Kirche (ob pästlicher Enzyklika oder evangelisch-protestantischer Predigt) geben längst nicht mehr biblische Buchstaben den Ton an. Und wenn sich die Kirchen dem Freitagsprotest der Schulkinder anschließen. Dann tun sie das aus der gleichen schöpferischen Verantwortung, wie die säkularen Aktivisten.

Das das für die gemeinsame Zukunft gerechte  Verhalten wird in gegenwärtiger Weisheit, damit in dem begründet, was naturwissenschaftlich offenbar und höchst wesentlich ist. Ohne dass hier das Wort, die Weisheit verstanden wird, die der Antike nicht nur für das Leben, sondern auch in Sachen Theologie maßgebend war. Die auf das verwies, was als höchste Herrlichkeit, Gottheit, Wesentlichkeit zu verehren war. Wie es heute aber als philosophisch begründete Gotteslehre von Frühchristen gilt. Weil die in philosophischem Wissen begründete Weisheit weder den kirchlichen Vordenkern, noch dem oder den Paulusverfasser(n) abzustreiten ist.

Doch gleichzeitig soll nach heutiger theologischer Lehre nur ein junger Zimmermann gewesen sein, der nach seinem Tod dann auch von einem seine Sekte verfolgenden Pharisäer in Visionen als Weisheit gesehen oder ausgegeben wurde. Unmöglich. Wie kann man den gar mit dem in Verbindung bringen, was der Kolossertext beschreibt?

Wer nicht nur wie viele Glaubenskritiker sinnloses Geschwätz liest, sondern die Texte als Zeugnisse platonistisch-jüdischen Denkens der Antike ernst nimmt. Und wer nicht nur auf schriftgelehrte Weise einen einzelnen Text zerpflückt, um damit seine kindliche Sicht vom Jesuskindlein, damit den inzwischen zum Zwergenmaß gewordenen Guru bestätigen will. Wer Paulus im Wissen um den antiken Platonismus auslegt, die davon ausgehende jüdische Religionsphilosophie/-wissenschaft (Philo), wie sie nach heutiger Lehre in den Texten zum Ausdruck kommt. Der kann eigentlich nicht mehr ein Geistesgebilde oder  einen nach Visionen verherrlichten Guru an den Anfang stellen. Der kann nicht nur von Weisheit reden, diese als Grundlage der Paulusliteratur erklären, sondern muss die heute nicht mehr mythisch oder metaphysisch, sondern an den naturwissenschaftlichen Fakultäten in wissenschaftlicher Vernunft begründete öko-logische Weisheit als Wesen Christus, damit den wahren jetzt weltgültigen Judenkönig bedenken. Was auch heute weit heilsamer wäre, als die vielfach gutgemeinten Moralpredigten zu halten, ökologisches Fehlverhalten anzuprangern und in den Kirchen gemeinsam mit den Kindern der Welt zum Freitagsprotest aufzurufen.

Ohne gewandelte, die Bestimmung/Wort in Natur verstehende Juden wäre ein falscher „Paulus“

Auch wenn es bei Paulus nicht um den im buchstäblichen Verständnis unterstellten Verfolger einer Heilspredigersekte ging, der die Menschen rund um das Mittelmeer dann zu dieser überredet hätte. Und auch wenn die Paulus-Texte teilweise von einem römischen Simon Magus stammen würden, nicht nur wie bekannt  im Marcionismus erstmals herausgegeben wurden, sondern wie Kritiker nachzeichnen, auch ihren Ursprung in der von der allumfassenden Mehrheitskirche verworfen Kirche hatte. Die sich nicht dem Judentum anschloss, mangels bildhaftem Verstand bekanntlich die Thora ablehnte, so auch deren himmlische Handwerkergottheit (den heute geltenden, jedoch wissenschaftlich abgeschriebenen Demiurgen) verwarf und daher einen ersten Kanon mit Paulustexten und einem Evangelium vergleichbar Lukas herausgab. Was möglicherweise dort, wo Neuplatoniker anfänglich im allegorisch-bildhaften Verstand im Kult bisher das Alte Testament lasen, erst den kirchlichen Kanon mit seinen verschiedenen Heilsgeschichten hervorrief.

Das Heil bestand im hellenistischen Judentum nicht nur darin, seine Bestimmung nicht mehr in den Buchstaben des traditionellen Gesetzes zu begründen, die abgeschrieben, wie wir aus der Jesusgeschichte im Beispiel des Verbotes, Sonntags das Kind aus dem Brunnen zu ziehen wissen, zum Selbstzweck geworden waren. Wie im auch heute bestand das Heil vielmehr darin, in der philosophischen Naturlehre, Weisheit, das von den Propheten vermittelte Wort, die zeitgemäße schöpferische Bestimmung zu verstehen.

So ist es auch in heutiger Zeit durchaus heilsam, wenn die schöpferische Bestimmung, das rechte Verhalten nicht mehr in Buchstaben der verschiedenen nationalen Glaubensgesetze, alten Traditionen, Buchstaben, damit auch biblischer Lehren begründet wird. Wie sie für Männer wie Erasmus von Rotterdam, Phillip Melanchthon oder Martin Luther das Maß aller Dinge, des Rechten Lebens, einzige Bestimmung, Gotteswort sein musste. Weil nach dem Entschwinden antiker Weisheit im Mittelalter im Rückgriff (Reformation) auf  die antiken Lehren, Schriften in beginnender Neuzeit das Heil gegeben war. Dann das Buch biblischer Schriften das einzige Evangelium sein musste.

Doch ähnlich wie im hellenistischen Judentum, das kaum mehr des Hebräisch mächtig, die Weltentstehung und somit rechte Lebensweise nun in frühwissenschaftlicher Naturlehre des Platonismus begründete, besteht auch heute das Heil darin, hier die in aufgeklärtem Verstand (Auferstehung) die den Alten als Gotteswort geltende schöpferische Bestimmung zu hören. Denn auch heute ist die Bibel weitgehend abgeschrieben, wird nur noch von Zeugen Jehovas oder Evangelikalen, wie Bibel TV, In biblischen Lehre als Maß aller Dinge gesehen oder so die Lehre über die Weltentstehung nachgeblättert. In Buchstaben begründen weder die „evangelischen“ Pfarrer die Lehre über die Entstehung der Welt, noch ihre Predigt über ein ökologisch-sozial gerechtes Verhalten, noch Franziskus seine Umweltenzyklika. Und so hat sein Vorgänger in der Rechtsrede vor dem Bundestag nicht die Bibel aufgeschlagen, sondern den universalen Grund allen Rechtes in ökologischer, damit Naturehre, so dort zu bedenken gegeben, wo sich fast alle modernen Menschen begründen.

Zwar wird von den meisten Kirchenvertretern der sich auf Buchstaben berufenden Kreationismus, der am liebsten die Weltentstehung in 7 Tagen wieder einführen würde und einen menschenartigen Designer im Himmel beweisen will, verworfen. In kirchlicher Lehre gilt weitgehend die naturwissenschaftliche Erklärung in Evolution, Ökologie. Doch wie soll hier die schöpferische Wirklichkeit erkannt werden, die Hebräern, wie am Anfang der Christenheit auf frühwissenschaftliche Weise, nicht nur im Platonismus oder der Stoa, nach Paulus als  Christus galt. Wo Paulus in Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers erklärt wird, wird so der aufgeklärte Verstand universaler schöpferischer Bestimmung verbaut.

Wie im hellenistischen Judentum, das den Kosmos als Tempel und die Naturlehre (Logos), philosophische Weisheit als damit weltgültiges Wort der Moses-Propheten verstand. So besteht daher auch das heute gegeben Heil darin, nicht nur in Ökologie begründe Weisheit, evolutionären Humanismus, Sozialverhalten allseits zu predigen, sondern hierin die gemeinsame schöpferische Wirklichkeit und damit Bestimmung zu verstehen, die als Gotteswort nicht allein biblisch bekannt ist, in den Kulturkonzepten des fernen Osten in anderen Begriffen beschrieben wurde.

Doch wie sollen moderne Menschen, die zwar die richtige Lebensweise in natürlicher Schöpfung begründen, die von den Weltorganisationen vertreten, auf Weltklima-, Hunger- oder Friedenskonferenzen geforderte Lebensweise für richtig halten oder sich hierfür engagieren, darin auch die den Alten geltende, gemeinsame Bestimmung verstehen. Wenn zwar die urchristliche  Theologie und Verhaltenslehre in philosophischer Weisheit begründen, aber den künftigen Pfarrern beigebracht wird, da wurde nur ein junger Mann als Gotteswort nach dem Alten Testament ausgegeben?

Der gewandelte, jetzt im Öko-Logos Weisheit „Christus“ begründete Pharisäer: Paulus

Der gewandelte Pharisäer, der so die philosophisch begründeter Weisheit als „Christus“, damit dem im hellenistischen Judentum gegeben Heil „Jesus“ folgte, wovon die christliche Mission ausging und der sich dann im Sinne der allumfassenden Kirche an verschiedene urchristliche Denkweisen wendet, steht außer Frage. Die Briefe sind daher weder Fälschungen, noch Paulusbriefe ohne Paulus, wie Heinrich Detering, der ihren Ursprung in Simon Magnus, damit dem Manichäismus nachzeichnete, unterstelle. Weder Jesus, noch Paulus sind ein nachträglich aufgesetzter Mythos. Selbst da, wo Detering, der in Fernsehduellen mit führenden theologischen Wissenschaftlern diskutierte, in einem fernöstlichen Mythos auch die Vorlage für Christus begründen wollte, ging es um die heute weitgehend ausgereifte, in wissenschaftlicher Vernunft begründete ökologische Weisheit. Und das Heil, der geistige Wandel, nach dem das hellenistisch-platonische Judentum, dessen Weltbürger den Kosmos als neuen Tempel sahen, in der Naturlehre (Logos) das prophetische Wort im Sinn JHWH verstanden und dessen Mission die Kirche folgte, ist ein historischer Fakt. So ist auch die Begründung des nun weltgültigen Bundes in naturphilosophisch bedachter Weisheit und damit lebendigen Heils als der „historische Jesus“, der das Kreuz der alten, gestorbenen, aber ebenso wie die jüdische Tradition aufgeklärt verstandenen alten Gottesssöhne tragen musste, in der Paulusvorlesung Fakt geworden. Nicht umgekehrt.  

Ein falscher Paulus ist danach nur, sich auf diesen zu berufen, dann jedoch in Buchstaben, Traditionslehren zu nicht allein die rechte Lebensweise zu begründen. So nicht die Weisheit zu bedenken, die im platonischen Judentum über die jüdische Gesetzlichkeit, Tradition, Buchstaben hinausgehend nun maßgebend und offenbarend war, aber auch den alten Lehren zugrunde lag, heute wieder gegenwärtig ist.

Gegenwärtige Wissen, Weisheit sagt was Schöpfung und Recht ist

Nicht weil Benedikt XVI. vor dem Bundestag den Grund des Rechtes nicht mehr in der Bibel, sondern der ökologischen Lehre begründete, sich auf jüdische Weisheit, wie philosophischen Logos (sonst von ihm als Wesen des Neuen Testamentes bezeichnet) bezog. Wo die in Wissen begründete Weisheit am Anfang steht, ist es demnach auch falsch, die richtige, schöpfungsgerechte Lebensweise „Ökologie des Menschen“ bei Levitikus oder  im Neuen Testament, damit auch der Paulusliteratur nachblättern zu wollen. Wer die Natur danach fragt, was er essen soll und wem so die Weisheit sagt, dass der übermäßige Schweinefleischkonsum nicht nur krank macht, sondern mit für die Zerstörung von Zukunft verantwortlich ist. Wer sich auch sonst in allen Lebenslagen nach wissenschaftlicher Erkenntnis fragt, heute mehr denn je in einer von ihm unbestimmbaren natürlichen Weisheit die zukunftsgerechte Lebensweise begründet. Der kann bei den grundlegenden Fragen, wie der Lebenspartnerschaft nicht die menschliche Beliebigkeit, sondern muss die natürlichen Vorgaben, Welterfahrung, wie heutige Erkenntnis fragen, was weise wäre, die Zukunft menschlicher Kultur sichert.

Und wenn sich beispielsweise nicht allein am Leid bei vielen getrennten Familien, wie mehr noch den Kindern, sondern schon an den Straßenbau verhindernden kommunalen Sozialausgaben für Alleinerziehende zeigt: Eine  Partnerschaft, bei der sich zwei junge Menschen verschiedener Geschlechter trauen, eine lebenslange Beziehung einzugehen, ist für die Gesellschaft und ihre Zukunft die beste, gesegnete Lösung. Dann hat die Weisheit gesprochen, die im Namen Sokrates ausdiskutiert wurde, im Platonismus in Staatsmodellen, Gesetzeslehren und sonstigen Idealen bedacht wurde, bei Christen in jüdischen Sine der weltgültige König, Kulturbestimmung, damit der Gesalbte „Christus“ war. Gleichwohl verurteil die in Paulus als Christus sprechende Weisheit nicht die Menschen, denen die Natur die zweigeschlechtliche Partnerschaft versagt oder die lebenslange Partnerschaft aus sonstigen Gründen nicht gelingt. Zumal sich Zukunft nicht an der Kinderzahl misst, sich auch Menschen ohne Familie im Rahmen ihrer Möglichkeit in die natürliche Zukunft der Gemeinschaft einbringen.

Doch die Ökologie des Menschen, damit die Lebensweise nach einer Weisheit, die durch die natürliche Schöpfung (ob Ökologie oder kulturelle Evolution, Erfahrung) vorgegeben wird, geht weit über die angesichts der Heißzeit allseits bekannten Erkenntnisse, Verhaltensweisen hinaus.

Judentum des Mittelplatonismus, für das im Heil „Jesus“ die Weisheit „Christus“ König war

Philo von Alexandrien, der nach jeder Vorlesung über den historischen Jesus, damit die Theologie des Neuen Testamentes und die Evangelien, ebenso Auferstehung, wie Christologie, damit auch die Hermeneutik des Alten Testamentes im Licht des Neuen aufforderte, das im philosophisch-aufgeklärten Judentum lebendige Heil zu betrachten, kann seine Arbeit an Paulus abgeben. Nachdem heute die Christologie Paulus im platonistischen Judentum begründet wird. Da muss nicht mehr der philosophische Monotheismus, besser der in frühökologischer Weisheit begründete Sinn/Grund allen Seins als Beleg für die Unhaltbarkeit der Hypothese von einem offenbaren Landstreicher herhalten. Da hat es sich auch erübrigt zu begründen, wie die ins Christentum eingeflossenen philosophische Weisheit die heutiger Hypothese von der Botschaft eines besonders bibelschlauen Handwerksburschen als christliche Ethik und so neue Weltbestimmung völlig unhaltbar ist. Da zeigt sich, wie dort, wo der Kosmos im Sinne der alten Gottheiten, wie als der bisher Juden als JHWH allein geltende Sinn allen Seins und höchste Wesentlichkeit gesehen, in der philosophischen Vernunftlehre (Logos) das von den Propheten vermittelte Wort, damit Weisheit verstanden wurde, die Grundlage für die christliche Theologie zu suchen ist.

Alles was über Paulus auch in dessen Bezug auf das Alte Testament, die buchstäbliche Lehre der Thora gelehrt wird, kann weder in einem besonders bibelschlauen Handwerksburschen, noch in Visionen nach dessen Tod begründet werden. Was dort, wo Paulus heute auf wissenschaftlich redliche Weise begründet werden muss, über den Buchstaben des abgeschriebenen Gesetzes stand, wahre Thora war, ist bekannt. Ohne die im Öko-Logos begründete Weisheit des platonistischen Judentums ist Paulus nicht zu machen, kann nur ein falscher Paulus, eine Fälschung, eine Fehlinterpretation herauskommen.

Paulus als Weiterdenken von Stoa, Platon und so Mission philosophischer Juden als Kirche

Auch wenn in den Paulusbriefen (insbesondere an die Korinther) schon die Mission des hellenistischen Judentums im Sinne der allumfassenden Kirche, damit auf eine menschliche Erscheinung des Logos/der Weisheit setzenden Kultes zu erkennen ist. So zeigt sich, wie die egal wo und wann verfassten Texte im Sinne des allumfassenden Konzeptes im Sinn der Mehrheitskirche weitergeschrieben wurden. Die in Philo von Alexandrien zum Ausdruck kommende philosophisch-jüdische Theologie, die auch den Apologeten galt, die Kirchenväter zum Volkskult machten, drückt sich in Paulus aus. Im Platonismus werden philosophische Ideale beschrieben, die im natürlichen Ganzen, logisch-kreativen Lebensfluss begründet waren. Und in Alexandrien gelten entsprechende Weisheitslehren. In der philosophisch-jüdischen Literatur des Hellenismus, wie bei Philo von Alexandrien, wird zwar entsprechend dem Judentum von  einer Josefsgestalt gesprochen, darin in Geschichten das jüdische Heil ausgedrückt. Aber von einem Pantokrator, einer menschlichen Erscheinung der Weisheit, die so in kreativer kultureller Entwicklung des Volkskultes das Kreuz der vormaligen Kulturbestimmungen tragen musste, ist auch in der zwischentestamentlichen Literatur, selbst bei Jesus Sirach nichts zu sehen. Gleichwohl die in personaler Weise von der Weisheit spricht.

Erst bei Paulus geht es danach um den historische Jesus, das im nun platonischen Judentum so auch definierte und in seiner Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten, wie Pharisäern in den Evangelien beschriebene Heil „Jesus“ auf dem Weg vom Heidenland, Galiläa, nach Jerusalem. Womit  die christliche Theologie nicht auf  Hirngespinsten von Groupies nach dem grausamen Tod ihres Gurus baut, sondern  in Natur und Menschheitsgeschichte begründeter Weisheit, die im hellenistischen Judentum in Folge des als frühe Philosophie verstandenen Moses das Heil im Sinne Josua, lat. Jesus war.

Wo in Paulus auch Philo spricht, ist alles gesagt

Doch die Argumentation durch Philo hat sich erledigt, da nun die Christologie, damit Theologie des Paulus bereits von Berger  im hellenistischen Judentum verortet, nun in den Vorlesungen nicht nur von der Stoa und , sondern Philo gesprochen wird. Denn wie kann man die Theologie/Christologie der Paulusliteratur im hellenistischen Judentum begründen, dabei von Platon und der Stoa sprechen und dann weiter einen hingerichteten Handwerksburschen, Halluzinationen nach dessen grausamem Tod an den Anfang stellen wollen?

Wenn aber Paulus an der Hochschule nun ähnliches unterstellt wird, wie den angeblichen Heilsprediger-Anhängern, die ihren Freund verherrlichten. Wenn so die Studenten, wie alle Welt im Glauben gelassen werden, der Pharisäer und Verfolger einer Sekte, die einem wegen Häresie hingerichteten Handwerksburschen folgte, wäre plötzlich übergelaufen oder hätte eine eigene Theologie, damit die Kirche in die Welt gesetzt. Dann wird nicht nur die eigene Lehre auf den Kopf gestellt, sondern etwas unterstellt, was völlig unmöglich sein kann. Dass hellenistische Juden, wie wir sie durch Philo kennen, denen der Kosmos als neuer Tempel galt und die in Verarbeitung des gesamten damaligen Weltwissens die philosophisch im großen, nun natürlichen Ganze, wie logischen Lebensfluss begründete Weisheit als „Christus“ heilig war, dort als Heil „Jesus“ definiert wurde, jetzt plötzlich einen Heilsprediger mit diesem zufälligen Namen verherrlicht haben sollen. Das ist völlig ausgeschlossen.

Wenn nun bei Paulus oder der Theologie der ihm folgenden Kirchenväter mehr als deutlich wird, wie die naturphilosophische Lehre hellenistischer Juden am Anfang stand, bei denen nicht nur historisch nachweislich das Heil Zuhause war, sondern die die Vernunftlehre/Weisheit auch als „Jesus“ definierten, zeigt sich da die Sache mit der Sekte eines Heilspredigers nicht als völlig absurd? So hat sich auch die Frage des neben mir sitzenden künftigen Pfarrers oder Forschers zum Abschluss der Vorlesung über den historischen Jesus „warum hat Petrus seinen Freund, von dem er doch wusste, dass er das alles nicht war und wollte, als Christus und Gottessohn verherrlicht?“ erledigt. Denn mit dem platonistisch denkenden, naturwissenschaftlich gebildeten, weisheitlichen Juden, der bei Paulus  in Bezug auf Platon, Philo oder die Stoa vorgestellt wird, ist die versehentliche Verherrlichung eines Gurus durch seinen Fischer-Freund nun wirklich nicht zu machen. (Dass es bei Petrus nicht um einen Fischer ging, sondern die neuplatonischen Kaiserberater/Bischöfe von Alexandrien, Antiochien und dann Rom ist ein anderes Thema.)

Paulus hat keinen Heilsprediger, sondern natürliche Weisheit als Christus gesehen

Auch die bereits dort unhaltbare Antwort von Professor Lampe auf die polemische Frage in der Vorlesungspause, wie ein hellenischer Jude des Mittelplatonismus, wie der Markusverfasser, von dessen antik-universitärer Ausbildung er eine Stunde schwärmte, dann einen jungen Guru in der aus der Theologie des Neuen Testamentes bekannte Weise verherrlicht, zur Weisheit, damit dem lebendigen neun Gesetz gemacht hätte: „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht“. Was neben seiner konstruktivistischen Erklärung in „Die Wirklichkeit als Bild“, wo als Beispiel Jungendliche auf Traumwanderung, die ihre Träume dann für die Wirklichkeit halten, dann als einziges Argument für die heutige Hypothese noch bleiben. Die kann gestrichen werden. Wie will man nun einem philosophisch argumentierenden hellenistischen Juden, bei dem von Platon oder mit der Stoa von Cicero und Seneca gesprochen wird, nun unterstellen, er hätte einen galiläischen Wanderprediger nach seinem Tod als Weisheit in Person gesehen und davon ausgehend eine in Weisheit (statt erstarrtem Gesetz/Buchstaben) begründete Theologie verfasst?

Wo Paulus von Platon, wie der Stoa ausgehender Jude gelehrt und gleichzeitig aufgrund der ernst genommen Texte nicht davon ausgegangen wird, dass es sich beispielsweise beim Bezug auf die Heilsbedeutung von Kreuzigung, Auferstehung oder anderen Aussagen über den historischen Jesus nicht um Hirngespinste handelt, die für eine vom historischen Jesus unabhängige hellenistische Theologie herhalten mussten. Wo der Christus des Paulus als der historischen Jesus, der ja ebenfalls vom Christus, der Weisheit, so lebendigen Wort und neuen Tempel als wahren einen Sohn schreibenden Evangelien zu sehen ist. Da ist die Paulusliteratur und deren heutige Lehre der letzte noch fehlende Beweis für die Unhaltbarkeit heutiger Hypothese. 

Das rhetorische Schäma, nach dem sich die Weisheit mit der Zeit entwickelte

Auch wenn jeder Satz der paulinischen Literatur und Theologie im Paradigmenwandel zu begründen ist, bei dem die in früher Ökologie begründete, damit lebendige, gegenwärtige Weisheit „Christus“ das Thema war, dem abgeschriebenen Gesetz der Juden, wie den philosophisch abstrakt bleibenden Lehren gegenübergestellt wurde und so auch gleichzeitig vor weisheitlicher Überheblichkeit, Selbstherrlichkeit gewarnt, das Schäma im Wort vom Kreuz (der bekannten Ausdrucksweise) begründet wurde. In einem bibelschlauen Handwerksburschen, der wegen Häresie hingerichtet wurde, hat auf jeden Fall kein platonistischer Jude, wie nun Paulus vorgestellt wird, seine Christologie begründet.  Wenn der Paulus-Verfasser der in frühe Ökologie begründeten Weisheit als Christus folgte, das im hellenistischen Judentum gegeben Heil „Jesus“ nicht weiter verfolgte, womit heute seine Christologie, Theologie des Neuen Testamentes im Sinne hellenistisch-platonistischer Juden vorgestellt wird. Da ist eigentlich alles gesagt.

Wo das Heil im Folge Moses im aufgeklärten Verstand der prophetischen Tradition nicht nur gegeben war, sondern so die in früher Ökologie begründete Weisheit auch als Heil „Jesus“ definiert wurde. Ist da nicht mehr als klar, wer der historische Jesus war und warum dieses Heil das Kreuz bisher bestimmender Kulturvorstellungen zu tragen hatte? Zumal das „Warum“ von den im Hörsaal direkt darüber, zur gleichen Stunde vorgestellten Kirchenvätern wie Origenes (weil nicht alle Zeit und Muße für Philosophie haben) und dann in psychologischer Begründung im Sinne bisheriger heidnischer, wie jüdischer Kulturvorstellungen und entsprechender Heilshoffnungen von Athanasius auch ganz konkret erklärt wurde.

Wie in Paulus und mehr noch der Theologie der Kirchenväter begründet, hat bereits der Markustext, (der bewusst einem Kaiserevangelium nachgestellt war, ähnlich wie die anderen Evangelien aufgrund von Weisheitslehren komponiert wurde), die Weisheit als Christus (damit neues Heilswesen Jesus) auf dem Weg vom Heidenland (Galiläa) nach Jerusalem beschrieben. Dieses Heil „Jesus“ hat nach seiner Verwerfung durch die Schriftgelehrten und Pharisäer, wie Verurteilung durch die alten römischen Autoritäten das Kreuz menschlicher Vorstellungen (ob als neuer Moses oder wunderwirkender Gottessöhnen) getragen. Wenn Paulus heute nicht losgelöst vom historischen Jesus, sondern in einer diesem folgenden Theologie im hellenistischen Juden begründet, dabei ständig von Philo von Alexandrien, Platonismus gesprochen wird. Was hat das dann mit dem heute an den Anfang gestellten besonders bibelschlauen Handwerksburschen zu tun, der nur als Christus verherrlicht wurde?

Lukas hat nicht gelogen, sondern zeitgemäß, kulturgerecht Missionsgeschichte beschrieben

Die Apostelgeschichte des Lukas ist so wenig eine freie Erfindung, wie es in dessen Evangelium um die Lebensgeschichte eines Gurus geht, sondern hier die Geschichte des Heils verdichtet ist, das im hellenistischen Judentum lebendig war, in Jesus identifiziert wurde. Und von der Mission des im Heidenland (im Hellenismus, griechischer Philosophie) jungfräulich geborenen, allein in Schöpfung bezeugten Heils aus dem Stamme Davids, in Folge Moses, damit Josua „Jesus“, damit des sich jetzt im Platonismus begründenden Pharisäers handelt die Missionsgeschichte. Die sich dabei sicherlich auch literarischer Vorbilder bedient.

Schon nach den Vorlesungen über den „Korintherbrief“, die jeweils der „Geschichte der frühen Kirchen“ folgten, wurde jeweils in Briefen an Professor Lampe und Strohm klar gemacht, wie sich hier die Themen spiegeln, in Paulus die Mission der frühen Mehrheitskirche nach allumfassenden (katholischem) Konzept deutlich wird. Wie es daher nicht um ein Schreiben gegangen sein kann, das nach heutiger Hypothese ein Wendepharisäer an 100 Korinther richtete, die er vorher zur Gottheit eines Gurus überredet hatte. Und die sich jetzt theologisch uneinig waren, daher über die rechte Glaubenslehre belehrt werden mussten. So sind die „weisheitlichen Überflieger“, die im Sinne Apollos denken das Heil schon in der Tasche zu haben, nicht allein unter einigen Korinthern zu suchen, die durch ihren vormaligen Überredungskünster jetzt über den richtigen Weg belehrt wurden. Vielmehr zeigt sich im Brief die Problematik der christlichen Anfänge, Mission, die sich mit Lehren auseinanderzusetzen hatte, die nicht für den allumfassenden Volkskult geeignet waren, als sich zu Unrecht auf Wissen/Erkenntnis (Gnosis) berufend abgelehnt werden mussten.

Und so, wie sich in Missionsgeschichte oder in der Auseinandersetzung Paulus mit den Korinthern die Missionsgeschichte des gewandelten Pharisäertums, damit die Geschichte der frühen Kirche spiegelte, die jeweils vorher vorgestellt wurde. So wird bei Paulus auch die Theologie der meist aus dem hellenistischen Judentum stammenden, als Väter der Kirche geltenden Neuplatoniker deutlich, die zur gleichen Zeit im Hörsaal darüber von Professor Löhr vorgestellt wurden.

Paulus und seine Geschichte sind Realität. Nur ist es dabei mit keiner Silbe um einen einzelnen Pharisäer gegangen, der die Sekte eines Gurus nicht weiter verfolgte, sondern sich nach einem Geistesblitz (aufgrund grausamer Kreuzigung des Häretikers) dieser anschoss. Der aber dann seine eigene Theologie (heute: eine hellenistisch-platonistische Weisheits-Christologie zur Umsetzung der Stoa) in Schnelltempo Afrika und Europa bereisend die Völker rund um das Mittelmeer zur Kirche gemacht hätte.      

Wenn Paulus heute nicht mehr in einem wundersamen Geisteswandel oder einer privaten, zur Kirche gewordenen Theologie begründet wird, sondern ein hellenistisch Jude vorgestellt wird, der sich nun im Platonismus, damit in antiker Naturwissenschaft begründet. Wenn dann so auch die paulinische Weisheitstheologie im Namen Jesus Christus dargelegt wird. Da wird klar, wie hier der in einem neuen Bund im Logos-Christus die Weisheit lebendig sehende, gewandelte Pharisäer spricht, dem die Neuplatoniker folgten, die für die Weisheit eine Kirche bauten. Da fällt der gegen besseres Wissen weiter vorausgesetzte sektenverfolgende Pharisäer weg. Da ist kein häretischer Zimmermann am Kreuz gestorben, sondern wird deutlich, was dann auch neuplatonischen Vätern, die zusammen mit den spätantiken Kaisern für die ihnen heilige Weisheit eine Kirche bauten, einen allumfassenden Kult ausdiskutierten.

Aber wie am Anfang die in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit als Christus stand, die christliche Lehre nur so, damit in heute gegenwärtiger Weisheit zu verstehen ist, aber ein Kult gebraucht wurde, um der Weisheit in Volksbestimmung zum Leben zu verhelfen, sie Fleisch werden zu lassen und daher die menschliche Erscheinung am Kreuz der menschlichen Vorbilder sein musste. Das soll Paulus im folgenden Brief selbst sagen.

Egal wo bei Paulus, damit im Platonismus, noch mehr bei philosophischen Juden von Christus gesprochen wurde, der von Ewigkeit zu Ewigkeit reicht und an den man glauben, ihn  wahrzunehmen muss, um ewig zu leben. Da ging es um die nun auf natürliche Weise, in Vernunft erklärte schöpferische Wirklichkeit und so Weisheit, die heute zwar offensichtlich ist, die aber im Kult als Christus wahrzunehmen ist, um Zukunft zu schaffen, ewiges Leben zu sichern.

6.2. Die Theologie der Kirchenväter

Mehr noch wird dies alles in der Theologie der Kirchenväter klar, die als Neuplatoniker die der Mission des gewandelten Pharisäer, Paulus, damit des platonistischen Judentums folgten. Die nach dem, was in historischem Wissen gelehrt wird, nicht einfach als Heilsprediger-Verherrlicher ähnlich heutiger Sonntagsprediger gesehen werden können. Nach denen heute nicht nur bei Tertullian das Recht und rechte Leben im Namen Jesus, ähnlich wie bei den philosophischen Schulen der Antike, in früher Ökologie begründet wird. Wo auch hellenistische Juden nun ihre Bestimmung sahen, hier das prophetisch vermittelte „Wort“ nun in frühökologischer „Weisheit“ verstanden. Was dann durch die Theologie der Kirchenväter in neuer Weise als „Christus“ zum allumfassenden, auch für Griechen geltenden Kult wurde.

Selbstverständlich gingen die Neuplatoniker am Anfang der Kirche vom biblischen Jesus aus, dem Christus, Gottessohn in menschlicher Erscheinung als Heiland. Genau dies zeigt jedoch, wer der biblische, wie historische Jesus war. Denn das heutige Wissen beweist, wie es dabei weder um die Verherrlichung, Hellenisierung eines Gurus ging, der dann für Bildungsbürger als die diesen maßgebende in Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründete Weisheit maßgebend galt. Noch war der Logos (frühwissenschaftliche Lehre), wonach der kirchkritische Monist Ernst Hackel den Begriff „Ökologie“ prägte, einfach ein Gottesgebilde alten Glaubens, wie heute geglaubt werden muss bzw. soll.

Wer die Werke der meist neuplatonischen Väter mir rationalen Augen liest, ohne sich von der Übersetzung nach heutiger Glaubens-/Vorstellungswelt abschrecken zu lassen. Der erkennt allein in den Ausführungen über die „Fleischwerdung des Logos und seiner menschlichen Erscheinung“ des maßgeblich am Bau der Kirche und des dafür notwendigen Kanon beteiligten Athanasius aus der Bildung Alexandriens, die mit einem Klick oder für wenige Cent in Buchform herunterzuladen sind: Wenn hier vom Logos, der Weisheit gesprochen wurde, die in dem als notwendig erkannten, allumfassenden Volkskult eine menschlichen Erscheinung als Heiland benötigte. Dann ging es weder um einen Guru, noch den heute als Glaube unterstellten Gott der Buchstaben und Bauchgefühle nach, sondern das genaue Gegenteil.

Was nutzt alles Wissen über den Beginn der europäischen Philosophie, damit den Sinn allen Seins bei den Vorsokratikern wie Parmenides oder Heraklit. Die nicht nur die menschlichen Gottesbilder kritisierten. Die erstmals in dem, was wir heute in Ökologie oder Evolution begründen, damit die Lehre vom sinnvollen großen Ganzen, wie des vernünftigen Lebensflusses als Logos bezeichneten. Die daraus die menschliche Bestimmung ableiteten, die Juden nach früher Moses-Philosophie bisher alleinig als Wort/Gesetz galt, dann aber abgeschrieben, erstarrt war.  Die Bücher von Aleida Assmann über die Europäische Idee, die Frage nach der Grundlage unserer europäischen Ideale, Werte, Legitimation kann man dann, wenn doch nur ein junger Guru war, ebenso in den Mülleimer werfen, wie Karl Poppers Begründung Europas bei Parmenides. Wer trotz allem Wissen um anfängliche Philosophie, wie die kosmische Begründung der Vorkulturen und sämtlicher im Wandel vom Mythos zum Logos entstandenen Kult(ur)konzepten weiter einen Wanderprediger an den christlichen Anfang stellt. Für den haben alle Forscher umsonst gegraben, sind wurden Bäume, aus denen Papier für Bücher auch über die anfängliche Theologie gemacht wurde, umsonst umgehauen. Da hätte man daraus besser gleich Feuer gemachen um die Herzen zu erwärmen.

Wo von Platon und noch mehr dann von der Stoa gesprochen, dann aber ein junger Heilsprediger vorausgesetzt wird, bleibt nicht nur die ganze archäologische, wie geschichtswissenschaftliche, Arbeit vergebens, sondern auch die Suche nach der Grundlage europäischer Werte und Legitimation.  

Die kulturelle Umsetzung, Einfleischung der in früher Ökologie begründeten Weisheit, die sich heute alle Welt gegenseitig vorbetet ohne sich daran zu halten, war eindeutig das anfängliche Thema. Der grausam am Kreuz gestorbene und in Visionen seiner Anhänger als Christus, Heiland wiedererweckte junge Mann ist ein Hirngespinst von Halbaufklärung. Der kommt an keiner Stelle vor. Eher ist die Welt doch in 6 Tagen von einem himmlischen Monster hervorgezaubert worden, als es auch nur einem der anfänglichen Denker um ein egal wie gestrickten jungen Mann oder nur ein traditionelles menschliches Gottesgebilde ging, wie es bei heute gelehrter Hypothese angenommen werden muss.

Wer sich bisher mit den Werken von jüdischen Denkern wie Aristobul oder im Namen von Philo von Alexandrien auseinandersetzte. Weil er so den Nachweis erbringen wollte, wie im hellenistisch-weisheitlichen Diasporajudentum der zwischentestamentlichen Zeit, das nicht nur die gesamte philosophische Natur- und Kulturwissenschaft der Zeit verarbeitete, sondern auch die kulturellen Traditionen und verschiedenen kulturellen Weisheitskonzepte der gesamten damaligen Welt bedachte. Und wo so echte Auferstehung und damit das Heil „Jesus“ nicht nur in diesem Namen definiert wurde, sondern lebendig war. Weil hier im Sinne hellenistischer Hochzivilisation für Weltbürger der Kosmos zum neuen Tempel, damit der Vergegenwärtigung des menschlich unbestimmbaren Sinnes/Grundes allen Seins (JHWH) in Vernunft bedacht wurde. Was im aufgeklärten Verstand (Auferstehung) nun nicht mehr allein nur Juden galt, sondern jetzt eine und einzig gültige Wesentlichkeit im Sinne von JHWH, wie Zeus war. Und wie so die Vernunftlehre/Weisheit zum wieder lebendigen prophetischen Gesetzt/Thora geworden war und der allegorisch-bildhafte Auferstand der Moses-Mythen dazu führte, die abgeschriebene hebräische Tradition wieder zu erlernen und die Thora in Griechisch zu übersetzen.

Der wurde nun nicht allein von Paulus eingeholt, der im hellenistisch-platonistischen Judentum im Sinne Philos vorgestellt wurde. Auch die Vorlesung über die Kirchengeschichte machte mehr als deutlich, wie hier nicht nur die griechische Philosophie, sondern konkret das weisheitliche Judentum weitergedacht, so erst in Dreieinigkeit zum allumfassenden Kulturkonzept (katholischer Kirche) wurde.

Mann meint jedoch im falschen Schiff zu sitzen, wenn in völliger Ignoranz des selbst gelehrten Wissen ein junger Mann wie völlig selbstverständlich als Christus unterstellt, alles andere nicht eines Blickes gewürdigt, als Angriff gesehen wird. Gleichwohl auf hervorragende Weise mehr als deutlich gemacht wird, wie die Väter der Kirche die platonischen Weisheitslehren, wie sie die Stoa nur vergeblich predigte weiterdachten, zum Kulturgut machten. Wie von einem Vordenkern der Kirche wie Origenes konkret beschrieben wurde, wie ähnlich, wie bei allen philosophischen Lehren, die volksverständlichen Geschichten sein mussten: weil wegen der täglichen Mühen und Plagen nicht jeder Zeit zum Philosophieren hätte. Und wie dann noch konkreter von einem maßgeblichen Erbauer der Kirche und ihres Kanons wie Athanasius nicht nur religionswissenschaftlich, damit in frühpsychologischer Seelen-Kenntnis beschrieben wurde, wie die Weltvernunft/Weisheit erst im gemeinsamen Kult zur Volksbestimmung, damit der bewusst gewordene, so mit Vernunft begabte Adam mit dem Grund seiner Natur wieder versöhnt wird. Und wie daher aufgrund der menschlichen Vorprägung die Weisheit eine menschliche Erscheinung im Sinne bisheriger griechischer, wie jüdischer Kulturvorstellungen benötigte, nur in Tod in einem alle Religions-Richtungen verbindenden Kreuz und Auferstehung des Logos/Weltvernunft auch Moses weitzuführen war. Und wenn dann selbst bei einem Platon und Aristoteles weiterdenkenden Augustin weiterführend begründet wird, wie der „philosophische Weise“ erst im wahren Kult, für den er nach seinem anfänglichen Manichäismus nach bildhaftem Verstand Moses den Weg seiner Heimat im hellenistischen Judentum Alexandriens wählt, Lebenswirklichkeit werden kann. Dann ist doch eigentlich alles klar.

Wenn dann jedoch blindwütig weiter ein junger Mann als Christus unterstellt und jeder Zweifel daran als völlig unwissenschaftlich, nicht eines Blickes wert angesehen wird. Dann mache ich dafür nicht die offen gezeigte wissenschaftliche Borniertheit verantwortlich, sondern ist das nur in der erstarrten Lehre zu erklären. Nach der sich dann selbst dort, wo von Christus keinerlei Kulturbestimmung mehr ausgeht, sich allenfalls ein persönliches Glaubensbild festgesetzt hat, so nicht wahrgenommen wird, wie das in völligem Gegensatz zu den selbst gelehrten in ökologischer Weisheit begründenden Anfängen steht.

Und nachdem die Studenten den Ausführungen zuhören, weil sie das für die Prüfung auswendig lernen müssen, scheint man auch nicht wahrzunehmen, wie die Hypothese vom herrlichen Handwerksburschen im aufgeklärten Alltag den christlichen Glauben zu einem für das Verhalten völlig unrelevanten Schwachsinn macht, gegen den die Hochschullehre vorgehen müsste.

Dabei wird in den Vorlesungen heute deutlich gemacht, wie wichtig der Weg der kirchlichen Vordenker war, die dann die im ökologischen Ganzen (als gegeben Wohnung) wahrgenommene schöpferische Bestimmung im Sinne der Thora Moses in menschlicher Erscheinung im Volk vermittelten. Und welches historische Heil bereits der  Verstand der Moses-Geschichten im Sinne der Propheten als frühe Philosophen brachte. Weil dieser aufgeklärte Verstand Voraussetzung für die Auferstehung der abgeschriebenen hebräischen Tradition war, die sich bisher in erstarrter Gesetzlichkeit buchstäblicher Thora in Abgrenzung von den Kulturen im Kult allein auf einen Sinn/Grund allen Seins berief.

Wenn aber hochbegabte Professoren an einer Exzellenzuniversität des 3. Jahrtausend ihr Herz weiter an die menschliche Erscheinung des Logos, den charismatischen Heilsprediger hängen. Weil der im Mittelalter, damit in Zeiten ohne die erst in den letzten Jahrzehnten gegebene Erkenntnis gemeinsam gültiger, naturwissenschaftlich begründeter Weisheit als Weltbestimmung gelten musste und sie so auch ihre Lehre ausgerichtet haben. Wenn damit Denker, die wie heute jeder aufgeklärte Zeitgenosse die rechte Verhaltensweise aus einer in natürlicher Schöpfung begründeten Bestimmung, Weisheit herleiten, so inzwischen auch die Theologie des Neuen Testamentes, die Christologie des Paulus, wie die sämtlicher kirchlicher Vordenker begründen. Und diese sich trotzdem weigern, in dieser Weisheit auch nur eine Meile des Weges auch das christliche Wesen zu bedenken. Dann macht dies klar, wie noch weit mehr bei dem menschliche Gottheiten gewohnten römischen Volk oder gar den weit von philosophischen Weisheitslehren entfernten Germanenstämmen des Westens, aber auch bei den auf einen neuen Moses wartenden Juden, die Weisheit ohne menschliche Gestalt bedeutungslos geblieben wäre.

Doch wenn der wanderpredigende Pantokrator im Zuge der Aufklärung nicht nur bedeutungslos, sondern historisch unhaltbar geworden, uns Aufklärung über die Anfänge in ökologischer Weisheit und deren Weltgültigkeit heute gegeben ist. Und wenn gleichzeitig die Notwendigkeit ihrer Volksbestimmung immer deutlicher wird. Dann wird es höchste Zeit die Anfänge aufgeklärt zu bedenken und zu verstehen.

6.3. Die Geschichte der Kirche

Dabei hat die Geschichte der Kirche mehr als deutlich gemacht, wie nicht nur am Anfang heftig diskutiert, gestritten, sondern auch in den weiteren 2000 Jahre ständig hinterfragt, von unzähligen Köpfen, engagierten Denkern der christliche Glaube, jeweils im Sinne der Antike immer wieder neu definiert und entdeckt wurde. Wie man daher an einer aktuell als Exilenzuniversität ausgezeichneten Hochschule mit der philosophisch-theologischen Tradition wie Heidelberg die Anfänge in philosophischer, theologisch weitergedachter Weisheitslehre begründet. Und es dann als einzig wissenschaftlich hält, aufgrund von Geschichten, deren Bedeutung und Notwendigkeit einer bewussten Komposition im Sinne vormaliger Vorstellungen als Kult(ur)gut man kennt,meist neuplatonischen Weisheitslehren unterstellt, einen bibelschlauen Handwerksburschen als kosmische Größe im Sinne der Weisheit und so Christus oder Gottessohn gesehen oder ausgemalt zu haben. Das ist völlig unverständlich.

Denn in der Kirchengeschichte ist auch klar geworden, wie das antike Weisheitsideal über alle Wirren bis zur Autorität der antiken Schriften im Rahmen der Reformation galt: Von den kirchlichen Anfängen, über die sich um die Stellvertretung Christus streitenden, so als neuen Salomo sehenden Kaisern und den dann spät erst zur Autorität werdenden Päpsten, der scholastischen Philosophie bis zur Reformation in Zeiten der Renaissance. Die genau aus diesem Grund die antiken Texte, statt die zur Kapitalbeschaffung missbrauchte scholastische Philosophie und die päpstliche Lehre zur einzigen Autorität erhob. Und wer sich betrachtet, wie die vielfältigen Umstände die Zeit, unzählige Denker im Laufe der Kirchengeschichte zur Reformation und dann den Folgen verlorener Kirchenautorität führten, die dann erst Recht den Bezug auf die antiken Texte notwendig machten. Der muss eh den Kopf schütteln, wenn dann die Anfänge, der Medienbruch der Antike, der nun die Vernunft/Weisheit heilig war, in einem besonders bibelschlauen Handwerksburschen begründet werden soll.

Wenn heute die in natürlicher Schöpfung begründete Weisheitslehre der Antike als Grund des Christuskultes vorgestellt wird, dies aber bei dem heute unterstellten Wanderprediger jedoch keiner mehr ernst nehmen kann. Und wenn so der ursprünglich die naturwissenschaftlich begründete Weisheit der Welt zum Christuskult machendende Religion der Wissenschaft als Relikt von Gestern gilt und weit davon entfernt ist, ein Leben in ökologischer Weisheit bei mündigen Weltbürgern aus intrinsischer Motivation zu bewirken. Dann kann es doch nicht sein, dass gegen alles heutige geschichtliche Wissen weiter ein Wanderprediger als einzig wissenschaftlich hingestellt wird. Was den Menschen des Mittalters nach einheitlicher Übersetzung bisheriger Gottessnamen, Christologietitel (in Bezug auf antike Weisheit von Erasmus von Rotterdam im biblischen Text einheitlich als Jesus übersetzt) bestimmend war, wäre nach heute gegebenem Wissen in ökologisch-humanistischer Weisheit, allseits vergeblich gepredigter, geforderter Weltvernunft zu verstehen.

Denn die Vorlesungen haben nicht nur bestätigt, dass es für den heute auf ein Zwergenmaß geschrumpften jungen Mann als angeblich historischer Jesus kein einziges wissenschaftlich-historisches Argument mehr gibt, außer der Gewohnheit, die dies als einzig wissenschaftlich voraussetz. Vielmehr ist klar geworden, warum der Weg in der Geschichte umgekehrt war und sein musste. Mehr noch als bei Paulus, wo diese zwar vertreten wird, ist bei der Theologie der Kirchenväter, dann Kirchengeschichte klar geworden, wie die von den antiken Philosophen gepredigte Weisheit im aufgeklärt verstandenen (auferstandenen) bildfreien prophetischen Kulturkonzept der Hebräer zur Volksbestimmung wurde. Und wie diese alte Vorstellungen aufgreifende Religionskonzepte für die Psyche menschlicher Kulturwesen auch heute notwendig sind, um eine in Ökologie, wie kultureller Evolution begründete, damit humanistische Weisheit zur Kulturbestimmung mündiger Menschen zu machen.

Die Hoffnung auf eine Einheit von Glaube und Wissen, die noch die die antike Lehre vertretenden Denker der mittleren Scholastik hegten, kann nur im aufgeklärten Verständnis wahr werden. Es kann doch nicht sein, dass an heutigen Hochschulen die Anfänge christlicher Theologie in Weisheit, damit natürlich-schöpferischer Wirklichkeit erklärt werden. Und dann mit Blick auf die vielfältigen Denker, die im Laufe der Kirchengeschichte eine Fortentwicklung bewirkten, in einer Zeit, der die Weisheit wieder heilig erscheint, eine  Handwerksburschen-Herrlichkeit, damit in Zeiten Adolf von Harnacks noch einzig denkbare und damit angemessene Hellenisierung der letzte Schluss sein soll!

Ähnlich wie bereits die vorhergegangen Vorlesungen werden im Folgen Brief von Paulus auch die Inhalte der letzten Vorlesungen aufgegriffen. Um die Hochschullehrer, wie alle an christlicher Religion, wissenschaftlicher Wahrheit und mehr noch gelebter Weisheit Interessierte zu bitten, die bei der Betrachtung die Perspektive/Reihenfolge zu wechseln. 

Die Hoffnung auf die Einheit von Wissen und Glaube, die noch mittelalterliche Scholastiker hatten, in Hochscholastik aufgaben, dann in der Reformation an die Autorität der antiken Schriften abgegeben wurde, kann heute in aufgeklärter Weise erfüllt werden.

7.      Dank für vermitteltes Wissen, bitte um neue Sichtweise

Sehr geehrter Herr Professor Peter Lampe, sehr geehrter Herr Professor Löhr,

sehr geehrte Damen und Herren,

vielen herzlichen Dank für Ihre hervorragenden historisch-wissenschaftlich orientierten Ausführungen, die mich nicht nur bestätigten, dass die Weisheit als Christus und damit Heil im Sinne Moses, Jesus am Anfang stand. Die mehr noch deutlich machten, warum diese in kulturgerecht-menschlicher Weise zum Ausdruck gebracht werden, so im psychologisch-rationalen Religionskonzept an bisherige Kulturvorstellungen angeknüpft werden musste und dies auch heute im aufgeklärten Verstand mehr als notwendig wäre, um Weisheit zur Welt zu bringen. Was machbar ist.

Denn für einen jungen Zimmermann, der seinem Vater bei der Arbeit half, in der Thora besonders gut ausgebildet war und wegen häretischer Reden als Krimineller hingerichtet wurde, gibt es nach aufgeklärter Betrachtung auch der biblischen Evangelien, wie Sie sie vorstellen, keinen einzigen historisch-wissenschaftlichen Beleg, wie kulturellen Grund mehr. Vielmehr haben auch die Vorlesungen im Sommersemester wieder eindeutig gezeigt, wie die Geschichte umgekehrt war, die philosophisch bedachte, in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit am Anfang stand und in der bekannten Weise Fleisch werden, zur Welt gebracht werden musste. Ich muss die gesamten Fakten, Belege, die aufgrund Ihrer Vorlesungen und den an Sie gerichteten Briefen aufgegriffen wurden, unter www.jesus-lebt-wirklich.de nachzulesen sind, nicht ständig wiederholen. Wie Sie ständig sagten „Wir drehen uns im Kreis“, wenn das von Ihnen dargelegte heute gegeben Wissen nicht konsequent weitergedacht wird.

Doch es ist nicht wie unterstellt meine Aufgabe, die Menschen davon zu überzeugen, dass die von Ihnen vermittelte christliche Theologie nicht den Hirngespinsten von Sektenanhängern oder deren Verfolger entspringt, damit die christliche Religion kein Relikt von Gestern, für Kritiker gefährlicher Schwachsinn, sondern höchste notwendig ist, um die vielbeschworene, gegenseitig gepredigte Weisheit zur Kulturbestimmung zu machen.

Denn während ich bisher

-aufgrund der historischen Kritik,

-der gesamten Kultentwicklung, dem Wandel vom Mythos zum Logos,

-der Entdeckung der Vernunft und Entstehung der Weltreligionen in der Achsenzeit,

-damit auch des von himmelsberechnenden, naturbeobachtenden Hebräern in antiken Hochkulturen in natürlicher Schöpfung begründeten,

-dann im hellenistischen Judentum im Heil „Jesus“ weltgültig erneuerten bildlos-prophetischen,

-wie der Hochzivilisation des philosophischen Hellenismus und in Synthese der Kulturen und Zeiten erwachsenen Christentums,

-dessen Vorgänger- und ebenso kosmologisch (teilweise noch mythisch-traditionell wie die Kabbala) begründeten Geschwisterkulturen,

-auch der anfänglichen Rede vom Logos-Christus und der hochphilosophischen christologischen Diskussion um den Logos, allein der Betrachtung einzelner christlicher Kaiser wie Konstantin (der gar laut atheistischen Wissenschaftlern die Weisheit und Bildung für heilig hielt) völlig sicher war:  

Dort wo von Jesus Christus gesprochen wird, ging es um das was der Antike als Logos, damit in Natur-/Vernunftlehre begründeter Weisheit galt. Nachdem, was ich bei Ihnen auch über den antiken Heilsprozess im Rahmen der menschlichen Erscheinung der Weisheit am Kreuz bisheriger Kulturbestimmungen im hellenistischen Judentum, damit Jesus hörte, ist es einfach unfassbar, wie  Sie weiter die Geschichte auf den Kopf stellen, die Studenten und so alle Welt im Glauben lassen, es wäre anfänglich um einen Guru gegangen, der wegen Häresie hingerichtet, dann zu Christus wurde.

Wenn ich allein am Beispiel der Frage, warum Petrus (so logischerweise auch Paulus) seinen Freund zu etwas machte, was er nicht war und wollte und wie die christliche Theologie nach der von Ihnen vorausgesetzten Hypothese trotz all Ihrer historisch-wissenschaftlichen Weisheits-Begründung nur eine heute bedeutungslose oder höchst gefährliche Halluzination wäre, möchte ich Ihnen keine Vorwürfe machen oder Sie auf Ihre Aufgaben hinweisen. Ich möchte so nur deutlich machen, wie notwendig es ist, die Weisheit an den Anfang zu stellen. Und wie dies dann nicht nur eine in Vernunft begründete christliche Religion ermöglicht, die Weisheit im Namen Jesus Christus zur Kulturbestimmung macht. Wie es auch Licht auf den im gleichen Logos/Weisheit (Platon, Aristoteles, dort auch Zarathustra) begründeten Islam wirft, der aufgrund anderer kultureller Vorbedingen, aber auch aufgrund der christologischen Differenzen andere Wege ging.

Die von Herrn Lampe angeblich von Paulus nicht mehr zu beantwortende Frage, wie dieser auf die fixe Idee kam, einen bibelschlauen Gutmenschen für seine platonisch begründete Theologie als Christus in den Himmel zu heben. Die habe ich dem hellenistischen Judentum gestellt. Vielmehr dem, was wir über das Denken wissen, auf das er sich bei der Theologie des Neuen Testamentes, bei Johannes, damit einer griechischen Philosophenschule und nun noch deutlicher bei Paulus bezog. Die Antwort bezieht sich auch auf die Theologie der neuplatonischen Kirchenväter, die der Mission des gewandelten Pharisäers, damit dem hellenistischen Judentum folgten. Wonach der Logos-Christus (Weisheit), damit das historische Heil „Jesus“ um in Auferstehung zur neuen Weltbestimmung zu werden, wie von den Kirchenvätern dargelegt, aus kulturpsychologischen Gründen das Kreuz bisheriger menschlicher Kulturvorstellungen, Volksbestimmungen zu tragen hatte. Nicht umgekehrt.

8.      Der platonische Pharisäer „Paulus“ an die heutigen Jünger der Weisheit

Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor ich meine Bitte begründe, den von uns eingeschlagenen Weg, die uns als Christus geltende, in Natur, damit im schöpferischen Sinn begründete Weisheit nach frühwissenschaftlicher Erkenntnis zur Volksbestimmung zu machen, zeitgemäß weiterzuführen, möchte ich Sie bitten, meine historische Existenz und Mission in aufgeklärter Weise zu bedenken.

Die Antwort, wie ich auf die absurde Idee kam, einen galiläischen Handwerksburschen, der wegen Häresie angeklagt war, aufgrund seiner grausamen Hinrichtung als Heil und Christus, damit lebendige Weisheit sah, wie Sie es aufgrund Ihrer Hypothese und der Lehre beim Wort vom Kreuz annehmen müssen, lasse ihnen von dem Denken geben, das sie mir zugrunde legen. Denn da Sie selbst lehren, wie das hellenistische, sich jetzt im Platonismus begründende Judentum, in dem Sie mich und meine Theologie verorten, in der Natur-/Vernunftlehre (Logos) das bereits von den Propheten Wort, damit eine in Schöpfung begründete Weisheit als Christus verstand, kennen Sie die bereits. Oder wollen Sie wirklich einem Judentum, dem bestätigt wird, wie es den Kosmos als neuen Tempel, damit die Vergegenwärtigung schöpferischer Wesentlichkeit sah unterstellen, in einem besonders bibelschlauen Handwerksburschen die wahre und einzige Offenbarung gesehen, die universal gültige Weltbestimmung verstanden zu haben?

Sie wissen, wie wir in früher Wissenschaft vom zusammenhängenden kreativen Ganzen (Ökologie), wie sinnvollen, kausalen Lebensfluss (Evolution) unsere Bestimmung verstanden, daher Stoiker wie Seneca als Naturlehrer gelten. Und Sie wissen auch, wie nun hellenistisch-weisheitliche Diasporajuden des Mittelplatonismus, die Sie auch als  Verfasser der Evangelien lehren, Jünger der Weisheit, nicht die eines wegen Häresie hingerichteten Handwerksburschen waren, der nach heutiger Hypothese die Schriftgelehrten in der Auslegung der Thoara übertroffen haben muss.  

Nachdem Sie bei mir von Platon und hellenistischen Juden wie Philo sprechen, damit meine von Christus ausgehende Theologie im weisheitlichen Judentum begründen,  das die prophetische Tradition der Thora jetzt im Platonismus begründete, sollte es ihnen leicht fallen, auch meine Person und Mission mit neuen Augen zu betrachten. Die von meinem Schüler Lukas verfasste Apostel-, damit meine Lebens- und Missionsgeschichte, ist keineswegs ein Märchen. Ich bin in der Stadt der Stoa, in Tarsus, an der Schnittstelle der Kontinente geboren, aus der Synthese der Kulturen hervorgegangen und habe als Zeltmacher den zeltenden, im ewigen Wandel befindlichen Monotheismus der Moses-Propheten weitergeführt. Und selbstverständlich sind die im Namen des gewandelten, sich jetzt im Platonismus der Stoa begründenden Pharisäers verfassten Briefe, die die Theologie der Weisheit „Christus“ im Sinne des allumfassenden Volkskultes der Kirche möglicherweise auch älteren Vorlagen aufgreifend beschreiben und sich an die verschiedenen christlichen Denkweisen der antiken Welt richten, nicht einfach vom Himmel geflogen.

Aber Sie müssen sich entscheiden. Entweder Sie lassen das Christentum weiter als Schwachsinn erscheinen, den man heute schnellstens verbieten, nicht in der Hochschullehre auch noch verbreiten müsste. Wonach ein Rattenfänger nicht von Hameln, sondern Nazareth, 12 seiner Freunde, meist Fischer, jetzt zu „Menschenfischern“ machte und dann auch ich als deren Verfolger die Menschen rund um das Mittelmeer zur Sekte eines handauflegenden Heilspredigers überredete, die ihren Guru als neuen Gott sah. Wie Eckhard Schnabel als evangelikaler Professor für Neues Tesament auf 1800 Seiten „Die urchristliche Mission“ auf buchstäbliche Weise dem Werk Harnacks eine angeblich nun wissenschaftlich fundierte, 2018 überarbeitete Missionsgeschichte folgen ließ. In dem er historisch-fundierte Weise die buchstäbliche Vorstellung anreichernd umfassend und ganz ausführlich beschrieb, wie ich im Eiltempo die Welt zur Sekte eines Guru bekehrt hätte. Und damit im guten Glauben, sicherlich ohne auch nur einen Moment daran zu zweifeln, dass es beim historischen Jesus, dem ich folgte, um den wahrhaften Christus ging, die Steilvorlage für jeden Aberglaube auf der Welt legt.

Wonach jeder normal denkende Mensch, der nicht mehr wie er den Buchstaben nach glaubt, schnellstens die Kirche verlassen müsste. Die danach zur Verherrlichung eines in weihnachtlichen Dokumentarfilmen von führenden Theologen als bibelschlauen Landstreichers Vorgestellten, gebaut wurde. Oder Sie verschließen nicht weiter die Augen aufgrund des einst tragendenden buchstäblichen Verständnisses, sondern nehmen das in den Vorlesungen vorgetragene Wissen ernst. Nachdem es bei mir um eine christologische Mission und Theologie ging, die aus dem hellenistischen, jetzt philosophischen Judentum hervorging und heute höchst modern und mehr als notwendig wäre, um die allseits gepredigte Weisheit volksbestimmend zu machen.

Denn allein Ihre nun nicht mehr buchstäbliche Auslegung, der der meine Mission in evangelikaler Weise beschreibende Theologie folgt, ähnlich von dem vor wenigen Jahren in Heidelberg maßgeblichen großen Theologen Klaus Berger auch heute als postmodern vertreten wird, macht die Sache nicht besser. Allein die 12 Jünger in neuer Weise zu definieren ist zu wenig. Dass es historisch nicht um Christus gegangen wäre, sondern Anhänger eines Zimmermanns, der sich nach der Arbeit in der Werkstatt seines Vaters als Heilsprediger Betätigenden, heute dann konstruktivistisch erklärte Halluzinationen hatte. Und dass ich durch die grausame Hinrichtung des als kriminell Geltenden zu diesem als Christus bekehrt wurde. Das macht dann, wenn nicht aufgeklärt weitergedacht, die uns geltende Weisheit als Christus an den Anfang gestellt wird, die Sache nur noch schlimmer.

Selbst wenn Sie das uns gewandelten, sich jetzt in philosophischer Weisheit begründende hellenistischen Juden gegeben Heil nicht wahrhaben wollen, so den uns geltenden historischen Jesus verleugnen und Christus für eine Halluzination von Sektenanhängern halten. Die nicht von der Weisheit/Vernunft ausgingen, nach der heute die Welt als ökologisch zusammenhängendes kreatives Ganzes beschrieben wird, sondern ihren Guru bei der Entstehung der Welt am Werk sahen. Wer meine Christologie und damit Theologie im hellenistischen Judentum verortet, von Philo spricht. Von dem Sie wissen, wie er als Weltbürger im Kosmos den wahren Tempel, die Vergegenwärtigung des bisher Juden allein geltenden Sinnes/Grundes der war und sein wird (JHWH) sah, in philosophischer Lehre das von den Propheten vermittelte, dem Gesetz nach abgeschriebene Wort in aufgeklärter Weise als neue Weltbestimmung in Weisheit verstand. Wie kann der weiter davon ausgehen, ich sei der Verfolger einer Heilspredigersekte gewesen, die ihren Guru als neuen Gott und Weltbestimmung sah, hätte den bibelschlauen Handwerksburschen nach seinem grausamen Tod oder gar eine private Theologie als Christus zur Weisheit gemacht?

Denn so wenig Sie das Evangelium nach Lukas heute in buchstäblicher Weise lesen, tun Sie es doch bei der meine Mission beschreibende Geschichte. Und da Sie mich als Mitleidenden, mitgekreuzigten vorstellen, wissen Sie, wie auch wir hellenistische Juden, die sich nun in philosophischer Weisheit begründeten, das Kreuz der volksförmigen Vermittlung trugen. Bitte nehmen Sie ernst, was Sie selbst lehren, wie ich das platonische Judentum, damit den gewandelten Pharisäer repräsentiere, wie Sie ihn aufgrund der überlieferten Texte am besten von Philo kennen. Und dass sich der Geisteswandel hellenistischer Juden nicht in einem wegen Häresie hingerichteten und im Geist seiner Groupies wiedererwecketen Groupies begründete, wissen Sie auch.

In dem ich die Bedeutung der in philosophischer Natur-/Sinnlehre (Logos) begründeten Weisheit darlege, die uns als Christus galt, so in Folge Moses das Heil im Sinne Josua, lat. Jesus war, das wir nicht weiter ablehnten, sondern zur Mission machten, solle auch meine Person (Rolle, Aufgabe) klar werden. Wie die traditionellen Pharisäer am den Juden allein geltenden Gesetz, des Buchstaben festhielten, die philosophische Weisheit nicht als „Christus“ akzeptierten und so das im hellenistischen Judentum gegenwärtige Heil „Jesus“ verurteilten, ist Ihnen bekannt. Denn wenn Sie ernst nehmen, was Sie selbst über mich sagen, können Sie nicht weiter davon ausgehen, dass ich einst die Sekte eines heilspredigenden Handwerksburschen verfolgte und diesen dann ähnlich wie Ihr Student bei Petrus unterstellte, zu etwas machte, was er nicht war und wollte. Ich bin

Auch wie die uns geltende Weisheit über das Gesetz hinausging, ist Gegenstand Ihrer Vorlesungen. Sie wissen, wie die uns als Christus maßgebende, allein in natürlicher Schöpfung, damit deren Grund/Sinn begründete Weisheit nicht in Buchstaben gründete, sondern vom Grund/Sinn des jüdischen Gesetzes ausging. Dass dies nichts mit einem besonders bibelschlauen Zimmermann zu tun hat, der wegen Häresie auf grausame Weise hingerichtet wurde und dessen Anhänger ich verfolgt hätte, muss ich daher nicht erklären. Auch wenn Texte, die sie in meinem Namen lesen, nicht wie Ihnen bekannt bereits von Christen wie den Markioniten verfasst wurden, die die Thora ablehnten, die jüdische Gottheit gering schätzten, sondern dort bereits verfasst wurden. In mir hat der gewandelte, sich jetzt im Platonismus begründete Pharisäer gesprochen, dem die Kirche folgte. Die für die uns als Christus geltende Weisheit einen allumfassenden Volkskult baute, der so das Kreuz der bisherigen menschlichen Kulturbestimmungen tragen musste.

Die platonische, damit im Sinn allen Seins begründete Weisheit, die mir nach dem Geisteswandel als Christus galt, war bekanntlich an Stelle des Gesetzes getreten. Nicht mehr die bei uns hellenistischen Juden, die kaum noch Hebräisch verstanden, abgeschriebene Buchstaben des Gesetzes, Anders als die den Buchstaben treuen Schriftgelehrten und Pharisäer, die sich von der neuen Welt bekanntlich kriegerisch abgrenzten, haben wir hellenistische Juden,

Aber wie kann es sein, dass Sie heute das Wort vom Kreuz als ein rhetorisches Schäma vorstellen, bei dem sich die Weisheit mit der Zeit entwickelt, wie es ähnlich dann auch konkret von den Neuplatonikern bei der Herausgabe des Kanon begründet wird. Dann aber uns doch unterstellen, wir hätten beim Kreuz von der grausamen Hinrichtung eines wegen Häresie ans Kreuz genagelten Heilspredigers geschrieben oder wären wie mir in angeblich aufgeklärter, historisch-wissenschaftlicher Hochschullehre unterstellt, so zur dessen Sekte bekehrt worden.

Denn während Sie aufgrund meiner Schriften nur lehren, wie ich zu Recht auf das Wort vom Kreuz bestand, weisheitlichen Überfliegern, die dem Volkskult nicht gerecht wurden, Weisheit für Eingeweihte, Philosophen, einzelne Erkenntnislehrer waren,  allein im Korintherbrief zurechtwies, wird genau dies  von kirchlichen Vordenkern klar gemacht. So beschreibt Athanasius in seiner Menschwerdung des Logos, warum der Logos, damit die Weisheit das Kreuz menschlicher Erscheinungen, alter Kultvorstellungen tragen musste.

Und wer wie Sie auch die Vordenker der Kirche, wie Origenes oder Augustin, in dessen Namen der gesamte anfängliche Weg beschriebe ist, in ihrer philosophischen Lehre über die menschliche Willensfreiheit und die Begründung des Kultes und seiner dafür notwenigen, in menschlicher Psychologie begründeten Bilder ernst nimmt, der sagt doch alles.

Was hat der Christenmensch, der die in früher Ökologie philosophisch begründete „Weisheit als wahre Natur“, so als Realisierung des „stoischen Weisen“ in neujüdischer Religion schöpferisch gerecht und in höchstem Glück lebt, mit der mir unterstellten Halluzination nach grausamem Kreuzestod eines häretischen Handwerksburschen zu tun?

Wie können Sie bei den neuplatonischen Denkern, die meiner Theologie nicht nur folgen, sondern sie noch konkreter ausformulieren die gesamte philosophische Weisheit der Zeit freilegen, die Gedanken über die Willensfreiheit des nun Geist begabten Affen und wie dieser der nun als in allein Einzelprozessen als höchst kreativ-sinnvoll erkannten Dynamik und Ordnung der Welt (Ökologie) als vernunftbegabtes Teil des Ganzen gerecht werden muss. Was in Ihrer Zeit mehr denn je die Voraussetzung für die Zukunft der Menschheit ist. Und den Studenten erklären, wie den mir folgenden Denker klar war, dass Menschen als aus der Natur Freigelassene, damit Selbstverant-wort-liche, nun nicht allein aufgrund kognitiven Wissens, sonder des die menschlichen Psyche, Emotion ansprechenden Kultes einer höheren Weisheit/Vernunft folgen, ihr Leben, die Gier und egoistische Kurzsicht in den Griff bekommen müssen.

Was sich gerade in Ihrer Zeit als überlebensnotwenig zeigt, allein mit Werkgerechtigkeit, Moralpredigt nicht zu machen ist, damals im neuen, nun auch Griechen geltenden jüdischen Bund bewirkt werden sollte.

Im Sinne Ihrer Zeit bitte ich Sie daher, nicht allein die christlichen Anfänge in unvoreingenommener Auswertung des Ihnen gegebenen Wissens in aufgeklärter Weise zu bedenken. Denn wenn Sie ihre Studenten im Glauben lassen, der mit von mir bedachte neue Bund wäre aufgrund von Visionen entstanden, die die Freunde und Anhänger eines Heilspredigers hatten, ich aufgrund von Halluzinationen nach grausamer Hinrichtung oder eigenen Hirngespinsten, lösen Sie die ewige Schuld nicht ein, nutzen Sie das Ihnen gegeben Wissen nicht. So versäumen Sie es, die wissenschaftlichen Voraussetzungen für kulturellen Friede, ein Leben in ökologischer Vernunft, wie humanistischer Weisheit und Weltverbundenheit mündiger Weltbürger zu schaffen.

Mit höchster Hochachtung vor Ihrer großen Aufgabe

Paulus von Tarsus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vernunftreligionen lassen ökologische Weisheit leben

Rational begründete Religionen, die im Wissen über die in natürlicher Schöpfung begründete Vernunft/Weisheit als Wesen „Christus“, damit Heil in Folge Moses „Jesus“ möglich sind, werden nicht nur dazu führen, dass die inzwischen bereits von den Schulkindern weltweit geforderte Weisheit an Stelle von National-, Kapital- und Konsumegoismus zum Lebensideal mündiger Weltbürger, damit selbstverant-wort-lich gelebt wird. Die Aufklärung über die die Wurzeln des Christentums, wie der Weltreligionen verhindert Missbrauch von Religionen und Aberglaube, ist Bedingung für kulturellen Frieden und kreative Gestaltung von Zukunft im Gemeinsinn.

Wenn künftig die Wissenschaft aufklärt, wie der biblisch-historische Christus als Offenbarer, wie Begründung rechten Lebens kein Guru, sondern die philosophisch in früher Ökologielehre (Logos) begründete Weisheit in kulturgerecht-menschlicher Person (Rolle) war. Wie damit die Kirche für die Weisheit/Weltvernunft gebaut wurde, die heute allein wegen der Erderwärmung vergeblich in aller Munde ist. Und es ähnlich in den großen Weltreligionen darum ging und in aufgeklärter Reform mehr denn je gehen muss, die heute in Ökologie, wie kultureller Evolution begründete Weisheit im Kult volksbestimmend zu machen. Dann ist das entscheidend für die Zukunft. Daher ist es Zeit für ein aufgeklärt-bildhaftes Verständnis Jesus Christus als in früher Lehre vom kreativen Ganzen  (Öko-Logos) begründete Weisheit als „Christus“, so historisches Heil: „Jesus“.

Denn es macht einen mehr als gewaltigen Unterschied –  auch das Verhältnis der Religionen und abgeschriebene Gottesverständnis, wie folgeschweren Aber“glaube“ an jeweils eigene Buchstaben/Traditionen -  ob an den Hochschulen die urchristliche Verhaltens-, wie Sinn-/Gotteslehre in Weisheit im Weiterdenken der Philosophie begründet, diese als Grundlage der drei westlichen Glaubensgeschwister gelehrt wird. Dann aber weiter ein eigener Gründer als Offenbarung und statt Könige und Orakel bestimmend an den Anfang gestellt, selbst den neuplatonischen Vätern der Kirche unterstellt wird. Für die nachweislich die Lehre des natürlich-zusammenhängenden Weltganzen (Öko-Logos) maßgebend war. Oder ob erklärt wird, wie der Weg umgekehrt sein musste: Wie in kultureller Synthese von Juden und Griechen das von den Schriftgelehrten verworfene Heil in Folge Moses: Josua „Jesus“ (ohne zwei Beine) auf dem biblisch beschriebenen Weg vom Heidenland nach Jerusalem war, in menschlicher Gestalt das Kreuz alter Gottheiten tragen musste. Und wie so die in der Antike nur Philosophen geltende, heute als wesentliche Voraussetzung für Zukunft erkannte Weisheit (für Juden König, Gesalbter) als „Christus“ und eine Gottessohn in Schrift zur Volksbestimmung der westlichen Welt wurde. Wie die Ausdrucksweise der Weisheit im Sinne bisher kulturbestimmender menschlicher Gestalten gerade für die bis ins Mittelalter reichende Mission des wilden Nordwestens die Voraussetzung war. Weil nur so dem einfachen Volk der im Öko-Logos offenbare Sinn allen Seins (Gott), die darauf verweisende, wie davon ausgehende Weisheit zu vermitteln, Befreiung von Orakelglaube, wie menschlichen Gottesmysterien war

 Inhalt:

        Vorweg: Die Zeit ist reif für den Verstand der Weisheit „Christus“, historisches Heil „Jesus“

1.      Grund, Wesen von Vernunftreligionen – Einheit der Religionen in Aufklärung    

2.      Aufgeklärte Anwendung, statt Abschaffung von Religionen entscheidet über Zukunft

3.      Am Anfang waren rationale Religionssysteme, um Weisheit zur Welt zu bringen

4.      Gegensätze Glauben - Wissen sind aufgehoben: gemeinsinnige Nachhaltigkeit ist machbar

5.      Die Wissenschaft ist gefordert

6.      Wie heutige Vorlesungen auf die Weisheit als historisches Heilswesen „Jesus“ verweisen

7.      Danke für vermitteltes Wissen, Bitte um neue Sicht

8.      Der historisch gewandelte Pharisäer Paulus schreibt an die heutigen Jünger der Weisheit

Vorwort – auch zur Unhaltbarkeit heutiger Hypothese

Wenn heute die Naturvergessenheit beklagt, die Ignoranz gegenüber ökologischen Gleichgewichten für die vielfache Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlage verantwortlich gemacht wird. Dabei der Versuch, die ökologische Weisheit dem Markt und der Ideologie des Konsumwachstums zu unterwerfen ebenso gescheitert ist, wie eine grundlegende Veränderung globaler Lebens- und Wirtschaftsweise durch Einsicht, Gesetze und Moralpredigten oder weltweiten Klimastreik herbeizuführen. Und wenn gleichzeitig Religionen politisch missbraucht werden, der Aberglaube an eigene Traditionen, Gesetze, Gottheiten zu täglicher Gewalt, Kriegen und weltweiten terroristischen Morden führt. Dann ist Aufklärung, sind Kultursysteme gefragt, wie sie im Wandel vom Mythos zum Logos weltweit entstanden. Vernunftreligionen sind heute mehr als notwendig und in Aufklärung über die Anfänge, wonach in Wissen begründete Weisheit nicht nur als „Christus“ galt, in grundlegender Reformen machbar. Denn wenn heute die Anfänge der Weltreligionen in früher Ökologie, statt menschlicher Gestalten, Glaubensmythen begründet werden. Dann steht aus rationaler Erwägung gefeierten Vernunftreligionen, die sich aufgeklärt auf Gründungsmythen, Traditionen,  nationale Bücher oder Gestalten beziehen, aber in gegenwärtiger, weltgültiger, auch Humanismus umfassender Weisheit begründen, nichts mehr im Wege: Um Weisheit als „Ökologie des Menschen“ in einem natürlichen Schöpfungs-/Sinn- (Gottes-) und so neuen Selbstverständnis zu gelebter Kultur, intrinsischer Lebensbestimmung mündiger Weltbürger zu machen, die die heutigen Religionen zu Recht ablehnen.

Denn die im Wandel vom Mythos zum Logos entstandenen großen Weltreligionen begründeten sich nicht nur im kreativen Ganzen, statt menschlichen Wesen, Meinungen, Traditionen, alten Mythen. Der Grund, der sich im kreativen Kulturwachstum auf ihre jeweiligen Traditionen beziehenden Kulturkonzepte war es, die in früher Ökologie begründete Weisheit in verschiedener Weise, als Tao, Dharma, Logos oder schöpferisches Wort des dann auch arabischen Propheten zur tiefgreifenden Lebensbestimmung zu machen. Die in der Antike nur der Bildung geltende Weisheit hat sich entwickelt, wird naturwissenschaftlich begründet von Weltorganisationen, Parteien oder kirchlichen Predigten, wie Schulkindern gefordert, aber nicht gelebt. Die daher hier erbetene Aufklärung über die Begründung der christlichen Religion, wie Weltreligionen im Öko-Logos ermöglicht in Reformen Vernunftreligionen. Durch die die menschlich unbestimmbare Weisheit bei mündigen Weltbürgern  in intrinsischer Motivation nicht als  Last empfunden, sondern in gem-ein-sinnigen Motivation zur Lebensbestimmung wird. Doch diese Aufklärung kann nur von wissenschaftlicher Autorität ausgehen.

Wie u.a. am Beispiel von Vorlesungen in Heidelberg gezeigt, ist heute, nachdem die biblischen Geschichten nicht mehr wörtlich gelesen, die christlichen Anfänge und Verhaltenslehren in philosophischer Weisheit begründet werden und nur so auch die Sinn-/Gotteslehre in frühökologischer Weisheit zu erklären ist, eine aufgeklärte Sicht mehr als fällig. Auch wenn noch der Gewohnheit, buchstäblicher Glaubensvorstellungen wegen die Reihenfolge auf den Kopf, ein als Logos/Weisheit ausgegebener junger Mann als weltbestimmende Offenbarung an den Anfang gestellt wird. Womit die natürliche, öko-logische „Christus“-Wirklichkeit der Antike, wie das historisch vielfach gegebene Heil, im Judentum „Jesus“, verleugnet, die christliche Religion heute in Visionen nach dem Tod eines Gurus begründet werden muss. Was Religion als gestrig, Gefahr, gegen alle Vernunft und Fortschritt erscheinen lässt, ohne Relevanz für ein weltvernünftiges Verhalten.  

Ohne Zweifel hat es zur Zeitenwende eine Vielzahl von Wanderpredigern, auch jüdischen Kynikern und Stoikern, wie Heilsverkünder im christlichen Sinne gegeben. Die neben den Propheten, den Kaisern oder die Vegetation in Mythen verkörpernden wunderwirkenden Gottessöhnen als nun in Weisheit erfüllt gesehen wurden. Die ebenso wie Zeus als inzwischen im Öko-Logos bedachter, so wie dann auch Serapis bereits den einen Sinn allen Seins verkörpernder philosophischer Pantokrator Modell für Kulturliteraten waren. Deren Heilserzählungen in den Kanon aufgenommen wurden. Es waren vielfältige Schulen, die bekanntlich ja auch ganz verschiedene Heilsgeschichten verfassten, die sich völlig von der als historisch angenommen Geschichte unterscheiden. Die den erst in Neuzeit einheitlich in Jesus übersetzten christlichen Glaubensgrund in ganz anderer Weise beschreiben, als die bekannten, aber selbst auch völlig unterschiedlichen Evangelien.

So sind auf Seiten der Juden-, wie auch Heidenchristen, die die jüdische Tradition verwarfen, Denker und ihre Schulen allein aus der anfänglichen Diskussion der allumfassenden Kirche mit anderen Erkenntnisbewegungen, Kirchen, Christentümern bekannt oder lassen sich heute aufgrund von Textfunden rekonstruieren. Doch das den vielfältigen Heilsgeschichten zugrunde liegende Wesen, der auch den anfänglichen kirchlichen Denkern weltgültige Judenkönig, Gesalbte (Christus), erhoffte Messias als Erfüllung der Propheten, eine Gottes-, wie jetzt weltgültige jüdische Menschensohn war nicht ein heute als historisch ausgegeben junger Mann aus Galiläa. Im biblischen Text, wie bei sämtlichen Erbauern der Kirche ging es um die Weisheit, die im jetzt platonistisch (im Öko-Logos) begründeten Judentum „Christus“ war. Worauf nach einer Notiz von Philipp Melanchthon (auf „Jesus Sirach“ verweisend) Erasmus von Rotterdam Bezug nahm, als er in volksverständlicher Form die vormaligen Christustitel und Nomina sacra wie dann auch Martin Luther einheitlich in „Jesus“ übersetzte. Mit dem heute unterstellten Handwerksburschen hatte weder der ursprünglich griechische Pantokrator nach Zeus, wie er noch heute in der Kirche hängt oder von modernen exegetischen Werken blickt und hatten dann in Latein die heiligen Namen auf jeden Fall nichts zu tun.

Die Gnosis, philosophische Erkenntnis, damit Weisheit nach frühem Monismus (Lehre vom zusammenhängenden kreativen Ganzen: Öko-Logos) war keine neben dem Christentum entstandene antike Sekte. Die philosophische Weisheit nach Öko-Logos war auch Grundlage des allumfassenden, volks-/kulturtauglichen Christus-Konzeptes der von Neuplatonikern und Kaisern auf unzähligen Konzilen erbauten Kirche. Weder diesen über das Wesen der Weisheitslehre  diskutierten Philosophen, noch den Verfassern der verschiedenen Heilsgeschichten (bei Johannes eine griechische Philosophenschule) auf die sich die anfänglichen Denker beriefen, damit auch Paulus (bei dem heute von Platonismus oder Philo gesprochen wird) kann die philosophische Erkenntnis, Weisheit abgesprochen und ein junger Galiläer unterstellt werden.  Auch in der Kirche ging es ganz eindeutig um die in philosophischer, damit frühwissenschaftlicher Erkenntnis begründete Weisheit. Es war damit die Weisheit, nach der heute aufgrund weiter fortgeschrittener, nun empirischer naturwissenschaftlicher Erkenntnis von aller aufgeklärten Welt gerufen wird.  

Zwar führt das zu einem völlig neuen Glaubensverständnis, das gegen derzeitige Vorstellungen spricht. Doch dass es bei Jesus Christus nicht um ein menschliches Wesen, sondern um die in frühwissenschaftlichem Ökologieverständnis begründete, heute mehr denn je gefragte Weisheit/Logos (Weltvernunft) in menschlicher Person (Rolle) ging, steht bei freiem, unvoreingenommenem Blick außer Frage. Auch wenn das jüdische, wie griechische, im antiken Monismus (zusammenhängende Ganze) begründete Verständnis in noch recht spekulativen verschiedenen Modellen begründet war. Wo von vorsokratischen Denkern, dann von die stoische Soziallehre definierenden Mittel- und Neuplatonikern vom Logos, jüdisch von Weisheit, göttlichen Pneuma, einen Sohn, Kyrios oder dem Vater als sich in aller Schöpfung zeigenden, alles zusammenhaltenden Potenz einer höchsten Sinnhaftigkeit, Herrlichkeiten, Gutheit (Gott) gesprochen wurde. Wo so ein im kreativen Weltgeschehen wahrgenommenes einziges Mittlerwesens, damit „Christus“, wie eine himmlische Gabe, ein Welterlöser, die Geschichte des Heils, der historische „Jesus“  kulturgerecht geschildert wurde. Da war das kein Geschwätz im Aufwärmen alter Glaubensmythen, durch die der inzwischen natürlich-kausal erklärten Schöpfung spekulativ eine feinstaubliche Substanz  unterstellt und die einem Heilsprediger aufgesetzt wurde.

Da ging es um das, was damals nur wenigen Denkern galt, als Christus in Schrift über das Mittelalter bewahrt wurde, wir heute in fortgeschrittener wissenschaftlicher Weise nicht mehr als platonische Weltseele, göttlichen Plan, sondern als in Ökologie naturwissenschaftlich begründete Weisheit bezeichnen. Es ist ein Unding, hellenistischen Juden als Verfasser der Evangelien, noch mehr der Paulusliteratur die in Philosophie begründete Weisheit als das christliche Wesen zu unterstellen. So zu lehren, wie diese Vernunftlehre (Logos) vom Weltganzen, Weisheit auch das Thema der Theologie sämtlicher neuplatonischer kirchlicher Vordenker war. Die die Notwendigkeit eines volksgerechten Kultes sahen, daher die menschliche Erscheinung der Vernunftlehre, selbst das Zeichen des Kreuzes in den verschiedenen bisherigen Kulturvorstellungen begründeten: Um  Weisheit im bisher menschliche Bilder, wie Kaiser verehrenden Volk, dem die Philosophie fremd war, kulturbestimmend zu machen, in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Daher lässt sich nicht weiter auf buchstäbliche Weise unterstellen, es wäre nur um einen nach Visionen seiner Anhänger zur universalen Bestimmung und Offenbarung gewordenen Heilspredigers gegangen, der als neue Königsherrschaft schöpferischer Weisheit hingestellt wurde.

Denn weder die bewusst komponierten Geschichten (die die Weisheit als Christus im Stile der Kaiserevangelien als wahren König beschrieben), den die Theologie der Weisheit, anstelle Buchstaben des Gesetzes als Christus zur Mission machenden Aposteln wie Paulus oder ihm folgende neuplatonische Vordenker der Kirche handeln von dem, der heute an den Anfang gestellt wird. Der aufgrund von Visionen als Juden-, jetzt Weltkönig ausgegebene Sohn einer jungen Frau kommt an keinem Ort, keiner Stelle der Kultgeschichten oder der Kulturgeschichte vor.

Hier geht es nicht darum, alles besser zu wissen, als die theologische Hochschulwissenschaft. Die heute in buchstäblicher Weise wie selbstverständlich einen inzwischen einfachen Wanderprediger mit Namen Jesus als historisch voraussetzt und mühsam, aber völlig unhaltbar geworden, versucht so die Anfänge zu erklären. Vielmehr wird diese aufgegriffen, um die urchristliche Geschichte und Lehre aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Von natürlicher, im Öko-Logos begründeter Weisheit, damit einem realen kosmischen „Christus“ und historischen Heil „Jesus“ aus. Was einem Studenten, der von Kind auf keinen Zweifel an der der Heilsprediger-Hypothese seiner Lehrer hat und dieser  in seiner Arbeit gerecht werden muss, nicht möglich ist. So wird nicht nur die historische, sondern die davon ausgehende heutige Heilswirklichkeit bedacht.

Die heutige Hypothese ist historisch-wissenschaftlich unhaltbar geworden.

Es ist unhaltbar geworden, die christlichen Anfänge in den verschiedenen philosophischen Vernunftlehren (Logos) zu erklärten, bei Paulus von Platonismus zu sprechen oder den vielfältigen anfänglichen Christentümern, Erkenntnisbewegungen, die philosophische Suche nach dem Woher und Wozu, dem Sinn allen Seins und davon ausgehende Diskussion über die rechte Lebensweise zu bestätigen. Dann aber weiter  davon ausgehen zu wollen, dass all dies bedenkende Neuplatoniker, denen die Vernunft/Weisheit heilig und maßgebend  war, einen Wanderprediger auf diese Weise hochleben ließen. Selbst den Arabern, die sich ebenso auf Platon, Aristoteles oder Zarathustra beriefen, im Koran eigene Wege gingen und die Ausdrucksweise der in Schöpfung begründeten Vernunft/Weisheit (Wort) als Gottessohn ablehnten, zu unterstellen, sie hätten Jesus Christus, den sie eindeutig als „Wort“ sahen und bezeichneten, was sie in prophetischer Form vermittelten, für den gehalten, der heute als historisch gilt. Wenn heute Wissenschaftler den Weg nachzeichnen, wie und warum aus Jesus Christus Mohammed wurde, zeigen Sie damit selbst, wie unhaltbar es ist, weiter einen jungen Mann an den Anfang stellen zu wollen. Nach Aufklärung über die gemeinsamen Anfänge in schöpferischer Weisheit, frühem Öko-logos, wird der wahre Gottesstaat im Sinne von Jesus und Mohammed nicht mehr von terroristischen Vereinigungen vertreten. Die sich auf Buchstaben berufen, die vor 1.500 Jahren im Orient schöpferischer Weisheit/Vernunft entsprachen. Vielmehr ist IS dann, wenn weltvernunftbegeistert das gelebt wird, was UN, Weltklima-, Friedens-, Gesundheits- und Ernährungsorganisationen oder inzwischen die Schulkinder predigen.

Selbst die längst abgeschriebene, nach heutiger Hypothese nur noch lächerliche oder von Theologen willkürlich definierte, anfänglich jedoch philosophisch heiß diskutierte Trinität zeigt eindeutig, dass es am Anfang nicht um einen jungen Mann ging.  So wenig wie die zur Symbolfigur, so die Menschen weltweit ansprechende, wachrüttelnde Greta Thunberg die Verkörperung von ökologischer Weisheit oder dafür maßgebend ist, ging es anfänglichen Denkern um einen besonders bibelschlauen Galiläer. Wobei sich selbst bei der zum Kultobjekt gewordenen jungen Schwedin, die der Klimabewegung, wie der künftigen Generation ein Gesicht gibt, das mehr Gehör findet, als alle Wissenschaftler und Weltpolitiker, zeigt, wie Kultur funktioniert. Nicht nur warum in der Antike die philosophische Weisheit allein zu kurz griff, sondern auch heute mehr notwendig ist, als Wissen um das, was im schöpferischen Sinn richtig wäre, lässt sich heute auch bei allen nicht von Programme, sondern von menschlichen Personen bestimmten Wahlen, wie in der gesamten Kommunikation beobachten..

Mit der Missionsaufforderung des heute unterstellten Handwerksburschen, der seine Anhänger nach Matthäus 29,19 aufforderte, alle Völker und Menschen zu seinen Jüngern zu machen, sie im Namen des Vaters und Sohnes und des Heiligen  Geistes zu taufen und zu lehren, was er befohlen hat,  lässt sich die jahrhundertelange christologische Auseinandersetzung und auch die Trinität mit Sicherheit nicht erklären. Zumal selbst hierbei deutlich wird, wie nicht den Worten eines handauflegenden Wanderpredigers Folge zu leisten, darauf die Lehre zu gründen, sondern die im Öko-Logos begründete Weisheit an die Stelle von Orakelglaube und jüdischem Traditionsgesetz/Buchstaben getreten war.

Die Dreieinigkeit ist bei dem, was heute an den Hochschulen als der historische Jesus vermittelt wird, nicht nur mehr als mysteriös. Denn wo der Sohn einer jungen Frau, der alles nicht war und wollte, was aus ihm gemacht wurde, als der historische Sohn gilt. Da ist es geradezu absurd, ihn auf eine Stufe mit dem stellen zu wollen, was den Alten in kosmischer Ordnung begründete Wesentlichkeit oder ein Sinn allen Seins, so Gottheit der Väter war. Beim bedeutungslosen jungen Mann muss sich niemand wundern, dass dann in Dreieinigkeit auch der Vater zur völligen Unwesentlichkeit wird, der Gottestod eine wissenschaftlich beschlossene Sache scheint.  Wenn es im christlichen Glauben um das ginge, was der heute vorausgesetzte, von seinen Anhängern vergötterte Guru über die rechte Lebensweise sagte und offenbarte, müsste die christliche Theologie an den Hochschulen schnellstens verboten werden.

Aber da der Logos, damit die Lehre vom kreativ zusammenhängenden Weltganzen und der so begründeten Weisheit das Thema der anfänglichen Denker und ihrer Diskussionen war, löst sich das die christliche Lehre lächerlich machende Mysterium auf. Denn es können keine schlechten Träume gewesen sein, die  bei Neuplatonikern dazu führten, einen jüdischen Heilsprediger zu hellenisieren, als das hinzustellen, was diesen Denkern bisher  als Logos/Weisheit maßgebend war und dann eine  Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist zu bedenken. Wo als Kirchenväter geltende Neuplatoniker aus Kappadokien, deren Väter bereits eine philosophisch bedachte höchste Wesentlichkeit im Sinn von Zeus und JHWH in Synagogen verehrten, auf den Konzilen Dreieinigkeit definierten. Da kann es nur um das gegangen sein, was heute nicht mehr in spekulativen Modellen des Weltganzen von Philosophen als Sohn zu bedenken, sondern in umfassender naturwissenschaftlicher Arbeit begründete Weisheit ist. Denn die heilsamen ökologischen Zusammenhänge der Welt, die der Mensch ohne ein heilvolles Verständnis der kulturellen Zusammenhänge durch seine Kurzsicht, unheilvollen Wesentlichkeiten (Gottheiten) kippt, werden heute beispielsweise von Klimaforschen im Labor berechnet, am Wachstum von Bäumen, im Waldbestand oder in Expeditionen am Nordpol untersucht.

Die Bio-Wissenschaften haben heute die weltgültige Deutungshoheit über die gemeinsamen Wesentlichkeiten, den Sinn des Ganzen und so rechte Lebensweise, wie sie inzwischen auch in der Kirche als schöpferisch gerecht gepredigt wird. Auch wenn Philosophen beklagen, dass ihnen der Boden unter den Füßen genommen wird und sie zu Recht darauf hinweisen, dass die anfängliche Philosophie mehr war, als Naturwissenschaft, sondern Haltung zum Leben. Die Naturwissenschaften beschreiben das System des Weltganzen, die natürliche, öko-logische, damit schöpferische Ordnung nicht nur der Erde, sondern des Weltalles. Sie haben die Arbeit übernommen, die bei den Vorsokratikern noch recht spekulativ begann, dann von den verschiedenen philosophischen Schulen fortgesetzt wurde und so nicht allein ins Christentum mündete, zum Kult gemacht wurde.

Warum über das Wesen der Weltvernunft/Weisheit, die heute keine Angelegenheit spekulativer Philosophie ist, sondern selbst den Schulkindern aller Welt gilt, gestritten wurde,  lässt sich nachvollziehen.  Wäre es nicht auch heute mehr als heilsam zu erkennen, wie die ökologisch begründete Weisheit wesenseins mit dem Grund allen Seins und damit den Wesentlichkeiten der Väter ist, wohl aber in Kultur eine eigene Aufgabe, Rolle (Person) hat?

Und dass es außer der im jüdischen Heil „Jesus“ als  Messias, Christus geltenden Weisheit/Weltvernunft nichts über den Sinn/Grund allen Seins, damit die Wesentlichkeiten/Gottheiten der Väter zu sagen gibt, lässt sich nicht nur historisch nachvollziehen. Wer heute beobachtet, was nicht nur in der Kirche und erst Recht in Bibel-TV alles über Gottes Eigenschaften oder Wille gesagt wird, wie im buchstabengerechten Fundamentalismus ein menschlicher Designer bewiesen werden soll, dann von den Glaubenskritikern als Spaghettimonster polemisiert wird. Und wer Vorlesungen über Gotteslehre besucht, bei denen in Abgrenzung dazu den Lehramtsanwärter(n)innen eine völlig Natur-/Philosophiefreie letzte Hoffnung als moderne, wissenschaftlich jedoch längst abgeschriebene Gottheit vermittelt werden muss, ohne jegliche Verhaltensrelevanz. Bei der auch der biblisch-historische Jesus keine Rolle mehr spielt. Der kann erkennen,  warum es auch heute außer dem in der Antike als Sohn definierten, in Vernunftlehre erklärten Weltganzen, so begründeter Weisheit nichts über den Vater, die Wesentlichkeiten der Väter zu sagen gab.

Auf jeden Fall war die Weisheit, die den spätantiken Kaiser als König aller Könige galt, völlig unmöglich der heute unterstellte junge Galiläer. Es kann dabei nur die im historischen Heilsprozess, jüdisch „Jesus“ gegebene Weisheit als „Christus“, gegangen sein, die in aller Natur/Schöpfung begründet war. Nach der im Zeitalter des allein durch seine technischen Möglichkeiten zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Menschen nicht allein zu regieren, sondern zu leben und die Regierenden zu wählen wären. Denn wie gerade in einer Demokratie das jüdische Kulturmodell sinnvoll sei, bei dem die Weisheit an Stelle des Kaisers nicht nur im philosophischen Kopf, sondern durch den gemeinsamen Kult im Herzen (der Psyche, Emotion) zur intrinsischen Motivation der Masse der Menschen geworden war, war Thema antiker Denker. Allein in einer im philosophischen Judentum (bei Philo) entstandenen „Josefsgeschichte“. So wundert es auch nicht, wenn Neuplatoniker wie Plotin im ägyptischen Kult im Namen Isis und Osiris eine frühe Philosophie, dann dessen als Kirchenväter geltende Schüler so die jüdische Tradition verstanden, die Moses-Mythen der Thora in diesem Sinne deuteten. Doch mit einem besonders thorschlauen Handwerksburschen, den man nur philosophisch eingefärbt hätte, hat das alles nichts zu tun.

Und  wenn Neuplatoniker die Notwendigkeit eines umfassenden Kultes beschrieben, um Weisheit/Logos als König im Volk einzuverleiben, lebendig werden zu lassen und hierzu auf rationale Weise volkstaugliche Religionskonzepte begründen. Wonach aufgrund der bisherigen Kultvorstellungen die Vernunft der Geschichten von Tod und Auferstehung einer menschliche Erscheinung für das in Weisheit=Christus begründete Heil, damit der bekannte Heiland begründet wird. Dann ging es eindeutig nicht um die unterstellte Verherrlichung, Hellenisierung eines heilspredigenden Handwerkers oder dessen apologetische Ausgabe für Bildungsbürger. Was bisher den von der Mehrheitskirche als sich wegen ihrer  Abstraktheit oder Gültigkeit nur für Eingeweihte zu Unrecht auf wissenschaftliche Erkenntnis (Gnosis) verworfenen Lehren oder Christentümern unterstellt werden muss. Weil dort, wo in den von der auf einen allumfassenden Volkskult setzenden Kirche abgelehnten Lehren die einfache menschliche Erscheinung nicht im Mittelpunkt stand, noch eindeutiger die Weisheit philosophischer Lehre (Logos) als Heilswesen zutage tritt. Vielmehr war die kulturgerechte Erscheinung des Logos (der in früher Wissenschaft um Ökologie begründeten Weisheit) das Thema in der gesamten anfänglichen Theologie/Christologie, für die eine Kirche gebaut wurde. Und dies war nicht einfach ein Gottesbild traditionellen Glaubens, sondern im Gegenteil: Was in den maßgeblich  den heutigen Humanismus begründenden philosophischen Schulen im Sinne des kausal-kreativen Ganzen bedacht wurde, den Soziallehren der Stoa zugrunde lag, war im christlichen Kult als König im Sinne des bisherigen Kultes einzuverleiben, lebendig zu machen. Nicht umgekehrt!

Und die Aufklärung, dass am christlichen Anfang keine Heilsprediger-Herrlichkeit, sondern in Ökologie, damit auch Gemeinsinn begründete, humanistische Weisheit und eine so im Sinne von JHWH, wie Zeus erkannte/offenbare höchste Wesentlich stand. Die ist die Voraussetzung, auch den ursprünglichen und heute höchst modernen Grund der Schwesterreligionen in aufgeklärter Weise zu sehen: Um die in heutigem Wissen begründete ökologische Weisheit in intrinsischer Motivation zur tiefgreifenden Lebensbestimmung moderner Menschen zu machen. Die sich für das Leben, die Natur begeistern und was danach im Sinne der Vätergottheiten höchst wesentlich war, ist und sein wird.

Vorweg:  Die Zeit ist reif für den Verstand der Weisheit „Christus“, historisches Heil „Jesus“

Ob Christen als Anhänger überkommener Glaubensvorstellungen gesehen werden oder ob mündige Menschen, die bisher Religionen als gestrig und Gefahr sehen, den christlichen Kult aus rein rationalen Erwägungen praktizieren. Weil sie so als selbstverantwortliches Teil der Natur, damit als Weltbürger in humanistischer Weise eine Ökologie des Menschen leben, Zukunft gestalten, statt weiter vernichten wollen. Das hängt allein an der konsequenten Auswertung heute gegeben kulturhistorischen Wissens. Was zumindest die Voraussetzung wäre, dass in Natur begründete Weisheit in Kopf, wie Herzen (der Emotion, Psyche) mündiger Menschen in Kult(ur) auf moderne Weise zum wahren König werden kann, so der Mensch der Natur/Schöpfung gerecht wird.

Jesus von Nazareth ist eine Gestalt der Geschichte und die Bewegung der Christen ein  Zeugnis der Wirkungsgeschichte dieser Person. So beginnt zu Recht ein aktuelles Lehrbuch über „Die ersten 100 Jahren des Christentums“.  Aber die bekannte Wirkungsgeschichte kann bei dem, was wir über die Anfänge des jüdischen Monotheismus in früher Philosophie, Weisheit, dessen nun auch Griechen geltende Neubegründung in Christus wissen und auch im Lehrbuch über das Denken und die Erkenntnis und die davon ausgehenden Denker der Zeitenwende, ob hellenistische Juden, Kaiser, wie neuplatonische Vordenker der Kirche  nachzulesen ist,  unmöglich von dem ausgegangen sein, der heute unterstellt wird. Wo die monotheistischen Anfänge im Namen Moses in ägyptischer Kosmotheologie, wie in persischer Philosophie, Weisheitslehre im Namen Zarathustra nachvollzogen, Propheten wie Jesaja im Gleichklang mit griechischen Naturphilosophen oder Religionsgründern des Ostens genannt wird, die nach dem Übergang vom Mythos zum Logos neue Kulturmodelle entwarfen. Wo in vielfältigen philosophischen Lehren der biblische Monotheismus und davon ausgehende Lehre von einem schöpfungsgerechten Verhalten auf weltgültige Beine gestellt wurde. Da können Denker, die die All-Einheit, den einen Sinn allen Seins in neuer Weise erkannten, hierin das Recht und schöpferisch gerechte Lebensweise begründeten, nicht plötzlich auf Visionen umgeschwenkte sein, die sich nach dem Tod eines Heilspredigers ergaben, der alles nicht sein wollte und war, was über ihn geschrieben wurde.

Von dem, der heute unterstellt werden muss, wenn am Anfang nur ein zweibeiniges Wesen war, ist keiner der anfänglichen Denker ausgegangen. Von dem handeln weder die vielfältigen biblischen Texte, noch die  eindeutig sich in natürlicher Schöpfung begründete weit darüber hinausgehende am Anfang verschiedener Christentümer, Kirchen, Erneuerungsbewegungen stehende weiter frühchristliche Literatur. Das Heil war dort gegeben, wo im allegorischen Verstand der Thora die Theologie (Rede vom Einen, Wesentlichen, wie Verhaltenslehren) im Öko-Logos, so bedachter Weisheit begründet war. Die Person, von der die Wirkungsgeschichte ausging, kann nach allem was wir über das antike Denken und Diskutieren wissen, nur die menschlich-kulturgerechte Ausdrucksweise der Weisheit gewesen sein. Zumal wir nachvollziehen heute können, wie nur so die kreative kulturelle Entwicklung, die menschliche Erscheinung im Sinne bisheriger Kulturbestimmungen (Götter, Kaiser, Propheten) die Voraussetzung für die Wirkungsgeschichte und damit kein doketistisches Scheinwesen war, damit das in Weisheit gegeben Heil in Folge Moses, Josua, lat. Jesus keine zwei Beine hatte.

Von wegen, dass da ein besonders thoraschlauer Junghandwerker als autodidaktischer Weisheitslehrer unterwegs war, als Christus zur Weltbestimmung, zum König, Gotteswort, Weisheit, neuem Tempel oder gar Gottheit erhoben wurde. Auch wenn die als Christus (Gesalbter: wahrer, jetzt weltgültiger Judenkönig) weitergedachte Weisheit von Philosophenschulen begründet wurde. Sie kam nicht aus dem Mund menschlicher Wesen und Beliebigkeit, war nicht in Buchstaben der Tradition, sondern in Natur begründet. Es ging um eine Weisheit, wie sie im Zeitalter des naturbeherrschenden Anthropozän mehr als wesentlich, aber noch nicht im modernen Sinne als König oder schöpferische Bestimmung (Wort), Mittler höchster Wesentlichkeit (Gottheit) maßgebend ist.

Weder das, was wir als christliche Offenbarung bezeichnen (in früher ökologischer Weisheit auf eine höchste Wesentlichkeit im Sinne der Vätergottheiten verwies), noch die Verhaltenslehren oder sonstige Bedeutungsaussagen des Neuen Testamentes, das mit Blick auf ein jetzt weltgültiges Judentum erwartete messianische Heil, lassen sich in dem begründen, der heute an den Anfang gestellt wird. Mit der heute zu unterstellenden Verherrlichung eines Gurus durch seine Anhänger ist all das nicht zu machen, was für die anfänglichen Denker in bekannter Synthese von Juden und Griechen Jesus Christus ausmachte. Selbst die Liebe des Nächsten, wie des Selbst und auch die frühchristlichen Diskussionen über eine rein asketisch Lebensweise, wie sie die Kyniker vertraten oder eine schöpferisch vernünftige ohne Sack und Asche, die mehr der Weisheitslehre der Stoa, wie auch Mehrheitskirche (Augustin) entsprach, verweisen auf die Weisheit/Weltvernunftlehre (Logos), die antiker Bildung maßgebend und heilig war, dem Volk in Bildern bestimmend werden musste.

a)     Wo ein Mensch als Weisheit, Wort an den Anfang gestellt wird, sind Bibelfälscher am Werk

Wie die Zeit erfüllt ist, zeigt allein die unumkehrbare zeitgemäße  historisch-kritische Sicht, die die Kritik an biblischen Aussagen von Glaubensgegnern längst überholt hat. Wegen der Klaus Berger, der als meistgelesener deutscher Theologe noch vor wenigen Jahren in Heidelberg für das Neue Testament verantwortlich war, nun seine Schüler und Nachfolger auf evangelischer, wie katholischer Seite als „Die Bibelfälscher“ bezeichnet. Die mit dem um seine schöpferische Bedeutung beraubten Wanderprediger die Welt um die Wahrheit betrügen, den christlichen Glauben zerstören, nur eine Wüste hinterlassen würden. Was zwar zutrifft, aber zeigt, wie wir „zwischen den Zeiten“ leben. Wie die Zeit der biblisch-buchstäblichen Offenbarung als maßgebende Bestimmung abgelaufen, so ein bedeutungsloser, auf ein Zwergenmaß geschrumpfter, damit den Glauben grundlos machender Wanderprediger vorausgesetzt wird. Der jedoch den modernen Menschen (selbst die einen Charismatiker ins Herz geschlossen haben) so wenig eine natur-, damit schöpfungsgerechte und soziale Lebensbestimmung geben kann, wie dies mit Bergers buchstäblicher Heiligenschein nach den buchstäblich verstandenen biblischen Geschichten noch möglich ist.

Wenn der heute bedeutungslos gewordene (so jedoch unhaltbare) jungen Mann, auf den Professor Berger als Christus beharrt, an den Anfang gestellt wird, kann heute nur eine Verfälschung der Anfänge, wie Bibel herauskommen. Wo heute ein Heilsprediger gilt, der alles nicht war und wollte, was aus ihm wurde, dann aber dargestellt wird, wie der nach Visionen seiner Anhänger die neue Königsherrschaft der Weisheit verkörpert hätte. Da tritt Zutage, wie die historische Reihenfolge (damit auch die Bibel) auf den Kopf gestellt wird. Denn wenn die Königsherrschaft der Weisheit als Christus (Gesalbter) das Thema des Neue Testamentes ist. Dann hat das nichts mit einem jungen Mann, Visionen nach dessen Tod, gar einer Glaubenspoesie oder Manipulation der Masse zu tun. Vielmehr zeigt sich, warum die im Öko-Logos begründete Weisheit, nach der heute vergeblich gerufen wird, damals das Kreuz der bisher bestimmender Kulturbilder-/Vorstellungen tragen musste, um den Menschen mit der Natur, wie deren Sinn zu versöhnen.

Denn wie notwendig die menschliche Ausdrucksweise war, es aber in Wirklichkeit um eine im Weltganzen begründete Realität, Weisheit ging, lässt sich mit jedem Zuwachs an Wissen, auch über die Geschichte des Mittelalters und der Mission des Nordwestens erkennen. Die allmähliche Absage an Götzen, sterbliche Götter geschah nicht aufgrund eines verherrlichten Gurus, sondern dem, was im Weltganzen, allem Werden wahrgenommen, kulturgerecht vermittelt wurde.

Wo beispielsweise auch im China der frühen Jahrhunderte ein nestorianisches Christentum nachgewiesen wird, das sich auf Abraham bezog, das Dao in der christlichen Lehre verwirklicht sah. Da tritt das Wesen Christus zutage, ist diesen Denkern so wenig wie den Vätern des Koran oder der Kirche zu unterstellen, einem als Logos/Weisheit gesehenen oder so verherrlichten Heilsprediger auf den Leim gegangen zu sein oder diesen philosophisch verherrlicht zu haben.   

b)     Erfüllung des Alten Testamentes in Weisheit als lebendiges, weltgültiges Wort/Gesetz

Wo das Evangelium nicht mehr in Halluzinationen nach dem Tod eines Gurus erklärt werden muss, sondern die in früher Ökologie begründete Weisheit bedacht wird. Da kann die schöpferische Stimme/Bestimmung, die der Bibel/Schrift zugrunde liegt, in Gegenwart, wissenschaftlich begründeter Wesentlichkeit, natürliche Sinnhaftigkeit, Weisheit wieder aufgeklärt als schöpferische Bestimmung (Gotteswort) verstanden und zur frohen Botschaft werden.

Denn nicht allein Paulus, auf den noch eingegangen wird, auch die Evangelien, die das im Alten Testament erwartete Heilswesen in seiner Geschichte in kulturgerechten Bildern beschreiben, sind eindeutige Zeugen, dass es beim Jesus Christus, den die Verfasser vor Augen hatten, völlig unmöglich um den ging, der heute als historisch gelehrt wird und nur als Gotteswort gesehen oder ausgegeben wurde. Da war kein Aufwärmen alter Lehren, Buchstaben, sondern eine im Öko-Logos (Lehre vom natürlichen Weltganzen) begründete, auch in anderen Weltreligionen vorausgesetzte Weisheit als „Christus“  und lebendiges Wort das Thema. Da ging es um eine Weisheit, die sich „Gott sei Dank“ entwickelt hat, wir heute voraussetzen, naturwissenschaftlich in Ökologie, wie auch kultureller Evolution begründen.

Sich auf Jesus von Nazareth gar als Erfüllung des Alten Testamentes und damit lebendig Wahrheit, weltgültigen König zu berufen, ohne die Weisheit bedenken zu wollen, die antiker Bildung maßgebend war, ist unmöglich geworden. Das macht nicht nur den christlichen Glauben lächerlich. Zumal wir heute wissen, wie auch das Judentum, der Lobgesang der dann ins Neue Testament eingeflossenen Psalmen oder die Lehre der Propheten in kosmologischer/schöpferischer Weisheit gründen, im Christentum, wie Islam aufgingen. Oder befassen sich die Psalmen, die als Loblieder der Herrlichkeit (früher Weisheit) der natürlichen Schöpfung schwärmen, daher von der jungen Kirche in Jesus Christus erfüllt gesehen wurden, mit einem heilspredigenden Handwerksburschen?

Waren die Ägypter, dann die Weltentstehung in der Vorstellung ihrer Zeit beschreibenden, aus himmlischer Berechnung statt menschlicher Könige ihre Bestimmung ableitenden Hebräer, deren Heilserwartung als erfüllt gesehen wurde, Naturbeobachter? Oder ging es da, wo die Weisheit im Königtum der Hörer schöpferischer Bestimmung „Israel“ in David und Salomo auf lyrische und literarische Weise zum Ausdruck gebracht wurde, auch nur um Verherrlichung eines Gurus?

c)      Juden, Christen, Islam gingen vom im Öko-Logos begründeter Weisheit aus

Wenn heute die gemeinsame Grundlage von Bibel, wie des Koran im Judentum erkannt, dann in Platonismus beschrieben wird. Oder wenn Jerusalem, wie Mekka als Ideal und Mohammed als Weiterführung von Christus erklärt wird. Dann führt das nicht weiter, wenn den Studenten beigebracht wird, dass in Jerusalem ein häretischer Heilsprediger hingerichtet, dann verherrlicht oder hellenisiert wurde. Denn so  wird die dem Kulturmodell des Nordwestens, wie Südens zugrunde liegende Weisheit nicht bedacht. Doch wo heute der Platonismus als Grundlage für die im Orient und Okzident in Folge Abraham (aufgeklärten Verstandes der Moses-Propheten als frühe Philosophie) entstandenen Weltreligionen (philosophischer Sinn- und Verhaltensbegründungen) beschrieben wird. Ist es da keine bücherverbrennende Wissensverweigerung, weiter als einzig wissenschaftlich auf einen Wanderprediger  als Offenbarung eines neuen, weltgültigen jüdischen Bundes bestehen zu wollen? Wobei dem philosophischen Judentum der Zeitenwende (beileibe nicht allein Philo), das in Synthese von Platonismus und Thora die jüdische Bestimmung (Wort/Thora) in philosophisch bedachter Weisheit auf weltgültige Beine stellte, eine Schlüsselrolle zukommt.

Wo sich beispielsweis auch philosophische Vorlesungen damit befassen, wie Plotin als Begründer des Neuplatonismus, dessen Schüler die die Väter der Kirche waren (ähnlich wie im Namen Philo), bereits die die ägyptischen Mythen von Isis und Osiris im Sinne der platonisch-rationalen Lehre deutete und so dann auch die biblischen Geschichten gelesen wurden.  Wo heute auch klar ist, wie dabei der Islam im Orient andere Wege gehen musste, als die als Kirchenväter geltenden Neuplatoniker, daher die Inhalte Paulus wie des Koran nicht zufällig ähnlich sind. Wie vielmehr die beiden Weltreligionen die gleiche Grundlage im philosophisch beachten Öko-Logos haben, der Messias nicht nur verschiedene Gesichter hatte, sondern bewusst verschiedene Konzepte gewählt wurden, um Weisheit kulturgerecht zur Welt zu bringen. Da gibt es zwar sicher noch viel über die Anfänge und verschiedenen kulturellen Begründungen und Konzepte der beiden Weltreligionen zu erforschen. Doch dass im Konzert der Weltreligionen im Christentum ein Handwerksbursche als Weisheit und damit Weltbestimmung ausgegeben, so dann Neuplatonikern, die eine höchste Wesentlichkeit im Sinne von Zeus, wie JHWH bedachten, wie dann auch Germanen und Franken nur ein jüdisches Gottesbild von einem himmlischen Handwerker schmackhaft gemacht wurde. Und dass darauf selbst die sich auf Aristoteles, wie persische Weisheitslehre berufenden Erfinder des Korans hereinfielen oder chinesische Denker in diesem das Dao sahen. Das ist nach heutigem Wissen ein Witz.

Wie kann man das Neue Testament auf die alte Weisheitsliteratur beziehen oder beispielsweise Jesaja in eine Reihe mit den anderen in der Achsenzeit, dem Wandel vom Mythos zum Logos zeitgleichen vorsokratischen Weisheitslehrern, ebenso  den Erfindern östlicher Weltreligionen wie Konfuzius oder Buddha stellen. Dann aber weiter unterstellen wollen, da sei ein bibelschlauer Handwerksbursche nach seinem Tod zum Christus erhoben und so als neuer Exodus, endgültige Befreiung aus dem jüdischen Exil, Weltgültigkeit jüdischer Bestimmung, Weisheit gesehen worden?

d)     Die messianisch erwarte Weltgültigkeit jüdischer Bestimmung war in Weisheit gegeben

Wo durch Schriftzitate aus dem Alten Testament nachgewiesen wird, dass Jesus der erwartete Messias und gleichzeitig der Schlüssel zur Auslegung des alten Gesetzes ist. Da kann nur die jetzt weltgültige, im Öko-Logos begründete Weisheit bedacht werden. Wie sie im hellenistischen Judentum als Heil im Sinne Moses, so Josua, lat. Jesus galt. Was allein schon aus Jesus Sirach bekannt ist. Was gegen den Widerstand von alten jüdische, wie heidnischen Autoritäten galt, als Heilsbringer den Völkern den Weg wies, war historisch eindeutig die in früher Ökologie begründete Weisheit als Jesus Christus. Ein besonders thoraschlauer, weisheitspredigender Handwerksbursche, der von seinen Freunden als Messias gesehen und als Weisheit hingestellt wurde, schließt sich aus.

So handeln nicht allein die den Logos als ihr Thema vorstellende, damit „wort“gewaltige Erzählung einer eindeutig von Weisheit ausgehende griechischen Philosophenschule (Johannes), die wahrscheinlich in Rom entstandene älteste, auch für weitere Evangelien als Vorlagen geltende Jesusgeschichte (Markus), ebenso das universale Jesusbuch (Matthäus) und die hellenistisch-lebendige Geschichte (Lukas),  vom historischen Jesus. Dem Heil „Jesus“, das dem hellenistischen Diaspora-Judentum in Weisheit „Christus“ gegeben war. Nur ist es dabei nicht um den unterstellten jungen Mann, ein altes Gottesbild oder einen zu glaubenden poetischen Mythos gegangen, sondern das Heil, wie es historisch in Weisheit den nun platonistischen Juden gegeben war, als wanderpredigender Pantokrator zur Welt gebracht wurde. Der daher zu Recht von den Werken einer modernen exegetischen Reihe des kath. Bibelwerkes blickt, als lebendige Weisheit in gleicher Weise auf Ikonen über menschlichen Königen, wie christlichen Aposteln thront.

Ein Klick nach Bildern von „Weisheit auf Ikonen“ wirkt Wunder: Wer in der Mitte keinen buchstäblich als Gott zu glaubenden Guru sitzen sieht, sondern die der Antike maßgebende und heute in aller Natur erkannte Weisheit. Dem zeigen die Bilder, was anfänglich einzig auf eine höhere Wesentlichkeit, einen gemeinsamen Sinn des Weltganzen (Vater) verwies, wie als weltbestimmende Weisheit „Christus“ von diesem ausging. Und was so über Kirche, Apostel oder menschliche Könige thronte, das Heilswesen der Evangelien war: Es ist die Weisheit, die heute mehr denn je in intrinsischer Motivation gelebt, daher in aufgeklärter Religion zum Kult werden muss.

e)     Das Neue Testament bezeugt die Weisheit als Wesen Jesus Christus

Die Bedeutungsaussagen des Neuen Testamentes verweisen eindeutig auf die in früher Ökologie begründete Weisheit, die bekanntlich im hellenistisch-christologischen Judentum als wahrer Tempel, lebendiges Wort/Gesetz, wahrer König galt. Ist es nicht himmelschreiende Papierverschwendung, wenn in allen exegetischen Werken der in Weisheit nachvollziehbare Machtanspruch Jesus in Himmel und Erde, wie die vielfache theologische Bedeutung Jesus Christus dargestellt wird? Denn wenn dann von einem nach seinem Tod nur als Weisheit verherrlichten Handwerksbursche ausgegangen werden muss, der in einer heute als Gemeindebildung (Visionen) geltenden Auferstehung zu Gott wurde. Dann werden die zu Recht dargelegten Bedeutungsaussagen nur noch lächerlich gemacht.

Was die als Vorlage für andere kanonischen Evangelien geltende Markusgeschichte Vespasian entgegenstellte, war eindeutig die Weisheit, die heute als moderner König in menschlich-selbstveratwortlicher Kulturbestimmung mehr als notwendig wäre, kein plötzlich weisheitspredigender Handwerksbursche. Wenn Vespasian, der wegen fehlender kaiserlicher Vorfahren nicht als Gottessohn galt und daher alle Register, beispielsweise die Macht über die Naturgewalten gezogen wurden, um ihn als Soter, Retter, Theos, Kyrios auszuzeichnen. Dann wurden keinem Heilsprediger nach seinem Tod Titel verliehen, ihm Wunder angedichtet, um ihn statt den angeblich Seesturm stillenden Vespasian zum wahren König zu machen. Der König der Könige war die Weisheit. Eine Weisheit, die wie wir inzwischen wissen Wind und Wetter bestimmt, naturwissenschaftlich seit Anbeginn erklärt wird, selbst den Erbeben auslösenden Plattenverschiebungen zugrunde liegt und uns heute sagt, wie wir der Natur gerecht werden könnten, war eindeutig das Thema.

Eine Weisheit, die bei Juden über die menschlichen Könige gestellt werden sollte, muss mehr noch in Zeiten des naturbeherrschenden Anthropozän im Kult in Fleisch und Blut übergehen. Um so nicht nur in Kopf, sondern im Herzen (intrinsischer Motivation, Psyche, Emotion) von handelnden und derzeit nicht zuletzt aus Angst vor anderen Kulturen, deren Glaubensvorstellungen, wieder nationalegoistische Führer wählenden Menschen als Voraussetzung für die Zukunft bestimmend werden. Was allein mit Gesetzen und Moralpredigten nicht zu machen ist.

Wer auf die alttestamentliche Weisheit als Schöpfungsmacht Bezug nimmt, wie sie auch bei Philo (damit im philosophischen Judentum) galt, dann jedoch nur einen jungen Weisheitsprediger bedenken will, der 12 Freunde in die Welt schickte, stellt einen Pseudo-Christus in den Raum. Gegen die schon anfängliche Denker vorgehen mussten. Denn zur Zeitenwende war eindeutig die in natürlicher Wirklichkeit begründete Weisheit, nach der auch die Könige regieren mussten oder wollten, das Thema. Und wenn die Konstantin folgenden Kaiser der Spätantike, für die Bildung heilig war, zusammen mit neuplatonischen Denkern für die ihnen maßgebende Weisheit eine Kirche, auf unzähligen Konzilen einen allumfassenden, einheitlichen Volkskult bauten. Dann hatte das rein rationale Gründe. Die heute weit mehr als in ihrer Zeit gegeben sind. Die mehr noch als bereits im jüdischen Exil in antiken Hochkulturen oder dann im Hellenismus in heutigen Krisenzeiten nach Veränderung, Wandel rufen.

Doch wie können Alt- und Neutestamentler bei Jesus auf das Scheitern der alten Könige Bezug nehmen, die schöpferischer Weisung (damit früher Weisheit) nicht folgten und denen der Sinn/Grund allen Seins und so begründete Weisheit entgegengehalten wurde. Gleichzeitig darstellen, wie die Propheten in der schöpferischen Herrschaft, damit frühökologische Weisheit die bessere Alternative zu menschlichen Herrschern sahen und schreiben, wie die Menschen in Ebenbildlichkeit (Repräsentationsbilder natürlicher/schöpferischer Realität) „in Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung“ Königwürde bekommen sollten. Damit wissen, wie in Analogie auch zur Pazifizierung der Königsideologie der Perserzeit die in Schrift (Wort) gefasste Weisheit, wie ihr Grund bei Juden als König galt. Und ebenso wissen, wie die Weisheit auch über die zum buchstäblichen Selbstzweck gewordene Thora gestellt und dabei die dem Christentum zugrunde liegende Synthese von Judentum und griechischer Philosophie gegeben war, damit dem „ich aber sage Euch“ natürliche Weisheit, Sinn-/Weltvernunftlehre (Logos) zugrunde liegt. Dann aber weiter Visionen nach dem Tod eines Wanderpredigers als Heil an den Anfang stellen. Und  damit nicht nur all das begründen wollen, was nachweislich in Weisheit bedacht war, sondern auch noch, warum ein hingerichteter Handwerksbursche nur als Weisheit ausgegeben wurde.

Wer in den Evangelien die Auseinandersetzung der Zeit, Dokumente der jüdischen Religionsgeschichte nachzeichnet. Wie beispielsweise bei Matthäus die christliche Wurzel im Judentum herausstellte, im Gegensatz zu anderen anfänglichen Bewegungen, Christentümern. Der macht doch klar, dass der universalen Sendung, die nicht allein im Manichäismus auch ganz unabhängig vom Judentum definiert wurde, keine Visionen nach dem Tod eine besonders bibelschlauen jungen Juden zugrunde liegen. Wer heute  deutlich macht, wie hier eine theologische Auseinandersetzung unter verschiedenen anfänglichen, unmöglich von einem jüdischen Guru ausgehenden, konkurrierenden Christentümern war.  Wie vielmehr die den Philosophen geltende Weisheit das Thema war, die in der Mission hellenistisch-platonistischer Juden nach bildhaftem Verstand auch als Grundlage jüdischer Tradition, so als jüdisches Heilswesen „Jesus“ und wahrer Ausleger der Thora gesehen wurde. Wie kann der als hervorragender Geschichtswissenschaftler wie Christoph Markschies im Dokumentarfilm einen bibelschlauen Handwerksbursche an den Anfang stellen wollen? Dann gleichzeitig den nachweislich von philosophisch begründeter Weisheit ausgehenden anfänglichen Christentümern, Kirchen, die teils in Verwerfung der jüdischen Tradition eindeutig von Weisheit/Weltvernunftlehre (Logos) schreiben unterstellen, einen jüdischen Guru aus apologetischen Zwecken für Bildungsbürger als Weisheit/Logos ausgegeben zu haben?

f)        Das Heil war in vielfacher Weise, nicht allein in Folge Moses, Jesus, lebendig

Aber egal ob wir Heiden- oder Judenchristen betrachten, die bewusst gestalteten, theologisch wohlüberlegten Evangelien mehr der einen oder anderen Seite zurechnen. Beim im Stamme Davids erwachsenen Weltgericht, der jetzt für Juden, wie Heiden maßgebenden Bestimmung, Heil für alle Völker in Erfüllung der alten Schriften, ging es nicht um einen jungen Mann. Jede theologische oder religionsgeschichtliche Bedeutung, die heute dem Neuen Testament mit mehr oder weniger Bezug auf die Psalmen und Propheten im Rahmen der Jesus-, wie der Kreuzesgeschichte (Verheißung und Erfüllung) beigemessen wird. Die lässt sich im Weisheitsverständnis der Zeit, maßgeblich hellenistisch-philosophischen Juden erklären. Nicht jedoch in einer Wanderprediger-Herrlichkeit.

Auch wenn das Heil der westlichen Welt in einer menschlichen Erscheinung in Folge Moses lag, hellenistisch-jüdische Kulturliteraten bei den in den Kanon aufgenommenen Evangelien die Heilsgeschichte zu Recht im Stammland der Juden darstellen. Mit dem heute unterstellten Heilsprediger hat das nichts zu tun. Und auch wenn dabei die Auseinandersetzung mit dem römischen Kaisertum in Form von Herodes und Pilatus, mehr noch den traditionsorientieren Pharisäern und Schriftgelehrten, die das dem hellenistischen Judentum in Weisheit als „Christus“ gegebene jüdische Heil „Jesus“ verwarfen, im Mittelpunkt stand. Dann drückt sich damit die Geschichte des historisch nachvollziehbare Heilsprozesses aus, wie er im hellenistischen, damit gewandelten, in zeitgemäßer Philosophie (frühökologischer Weisheit „Christus“) begründenden Diaspora-Judentum war und dort in Folge Moses als Josua: „Jesus“ definiert wurde. 

Doch von wegen, dass da einem wegen Häresie angeklagten Heilsprediger mit diesem zufälligen Namen der Prozess gemacht, dieser dann als Heil-land verherrlicht wurde. Vielmehr lässt sich heute nachvollziehen, wie das von den an der buchstäblichen Lehre festhaltenden Schriftgelehrten als Häresie gesehene Heil historisch nicht allein im hellenistischen Diaspora-Judentum lebendig war. Das die Moses-Propheten als frühe Philosophen verstand, was die kulturelle Synthese von Juden- und Griechentum ermöglichte. Wonach dann die  Bestimmung (Wort/Gesetz), die von einem bisher allein von Juden verehrten unbestimmbaren Sinn/Grund allen Seins ausging, der nur noch in Buchstaben des erstarrtem Gesetzes abgeschrieben war,  in Alexandrien oder Antiochien auf die Beine gegenwärtiger Weisheit gestellt wurde. Auch in Kleinasien (bei Heiden-Christen) oder im Christentum des Manichäismus, der die Weltreligionen auf einen Nenner brachte, sich jedoch mehr an persischen oder chinesischen Weisheitslehren, als an jüdischen Sagen orientierte, war das Heil in Erkenntnis (dafür steht Nazareth) gegeben. Nazareth war auch in Ephesus, bei der als Johannes bekannten Philosophenschule. Wo bereits Heraklit im natürlich gelehrten logischen Lebensfluss (Logos) die den Hebräern geltende götter-/gottesbildlose Bestimmung (Wort) verstand und nun in der Weltvernunft der Christus im Sinne von Zeus, wie JHWH verstanden wurde. Eine Synthese, die die Zeiten und Kulturen mit dem Sinn ihres Seins versöhnte.

g)      Das Juden, Christen und Moslems maßgebende Wort war Weisheit nach Öko-Logos

Damit war einige Jahrhunderte später das Heil auch dort gegeben, wo Isa als Sohn der Kirche (der römisch-griechischen Ausdrucksweise der Weisheit in schriftlich-fleischlicher Form) in Koran oder Jerusalemer Felsendom einzig als „Wort“ beschrieben wurde. Wo diese Weisheit aber dann auf Arabisch in einem Propheten volksgerecht verkündet wurde. Und wo daher die menschliche Ausdrucksweise als Gottessohn, damit auch das Kreuz abgelehnt, so die im Öko-Logos begründete Weisheit zum Koran (nicht einfach syroaramäische Texte, die auch im Neuen Testament zu lesen sind, abgeschrieben) wurde.  Denkern, die von Jesus im Koran als Sohn der in messianischer Weise verehrten Maria (dem im Westen ausdrückenden Wesen) mehr schrieben, als von Mohammed, zu unterstellen, sie hätten in Jesus nur einen einfachen Menschen gesehen,  stellt auch die Anfänge des Islam auf den Kopf. Zumal bekannt ist, was auch im Felsendom eingemeißelt zu lesen ist: Isa war für diesen Denker das Wort, die in Schöpfung begründete Bestimmung, philosophisch bedachte Weisheit.

Es kann hier nicht geleistet werden, die vielfachen Gründe nachzuvollziehen, die zum Islam als einer anderen Form aufgeklärten Judentums führten. Was wissenschaftlich vielfach beschrieben  und weiterzudenken ist. So wurde an anderer Stelle unter www.jesus-lebt-wirklich.de auch bereits deutlich gemacht: Nicht allein am Christentum des Manichäismus, das sich nicht auf die jüdischen Wurzeln bezog, mehr noch im Wissen um die Anfänge des Islam, der sich mit Abraham auf die prophetischen Anfänge berief, dann in nicht allein nach christlogischer Diskussion eigene Wege ging, zeigt sich die Unhaltbarkeit heutiger Hypothese. Isa/Jesus und im Koran öfter als Mohammed erwähnt wird, dort das Wort des Propheten war. Das war für die Zarathustra, wie Aristoteles weiterdenkenden Erfinder des Koran mit Sicherheit kein galiläischer Guru. Vielmehr lässt sich deutlich machen, wie die natürliche Weisheit/Logos am gemeinsamen Anfang stand, die heutige Heilsprediger-Hypothese unhaltbar ist. Denn was heute in christlicher Lehre an den Anfang gestellt wird, kann den Vordenkern von Islam und Koran, die in der Weisheitslehre nicht allein wegen Uneinigkeit im christologischen Streit eigene Wege gingen, unmöglich auch noch unterstellt werden. Denn dort wurde nicht wie heute auch von katholischen Wissenschaftlern wie Karl-Heinz Ohlig „Die dunklen Anfänge“  nachgezeichnet, ein zu Christus erhobenen Handwerksburschen selbst numismatisch zu Mohamed umgemünzt. Da wurde die Weisheit/Logos nicht als das Kreuz bisher Kulturbestimmungen/Bilder der tragender  Gottessohn,  Pantokrator, sondern als Wort des letzten Propheten zur Welt gebracht.

Was bringt es aber für die aufgeklärte Betrachtung eines gemeinsamen Grundes, wenn zwar die Moses-Propheten  als frühe Philosophen in Naturbeobachtung und Himmelsberechnung (frühe Öko-Logos), so auch Paulus im Platonismus begründet, beim Islam wie der Kirche vom Weiterdenken Aristoteles oder Zarathustra ausgegangen wird. Wenn dann Jesus nur als guter Junge gilt, der verherrlicht wurde? 

h)     Heutiges Wissen befreit von Glaubens-Halluzinationen und Hokus-Pokus

Wo getreu heutiger Hypothese nur von Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers ausgegangen werden kann. Da muss letztlich auch die heilsame Entwicklung in den anderen Religionen wie eine religiöse Halluzination erklärt werden. Da muss die Gabe des in Synthese der Kulturen und Zeiten auch in den natürlichen Weltzusammenhängen verstandenen und so in Kultur gegeben heilen Geistes, der einem Sinn allen Seins, wie davon ausgehender Weisheit (prophetisches Wort) im philosophisch begründenden Diaspora-Judentum der Zeitenwende gegeben war, verschiedene Wege ging, als Hokus-Pokus gesehen werden!  

Auch jeder Zuwachs an Wissen um die dem Christentum vorausgehenden antiken Kulturen, die so erfüllt oder abgelöst wurden, lässt nur die in Ökologie begründete Weisheit als christliches Wesen zu. Wie kann man die in Zahlen- und Zeichenmystik auf kosmologischer Grundlage begründe Traditionslehre/Kabbala kennen. Wie um die Mischna (Wiederholung) als ersten Kanon wissen, in dem die mündliche Thora, damit die wichtigsten Sammlungen in frühökologischer Weisheit begründeter religionsgesetzlicher Überlieferungen, bei der neben dem Handeln des Menschen der gerechte Ackerbau sowie ähnliche Gesetze ökologisch-schöpferisch rechten Handelns  ganz wesentlich waren. Oder wie nicht nur im hellenistisch-platonistischen Judentum der Diaspora, sondern auch in Qumran, nahe Jerusalm mit Blick in den Himmel, die Ordnung der Sonne bei deren Aufgang Weisheitstexte gelesen wurden, im bildhaft-allegorischen Aufarbeiten der Traditionstexte nach neuem, zeitgemäßem Bund gesucht wurde. Dann es aber als einzig wissenschaftlich bezeichnen, dass dort, wo im bildhaften Verstand der jüdischen Tradition als frühe Philosophie, die bisher nur Juden geltende Bestimmung damit weltgültig war, die Texte der Thora ins Griechisch übersetzt wurden, Visionen nach dem Tod eines heilspredigenden Handwerksburschen als neuer Bund gesehen wurden?

Wenn den Studenten weiter beigebracht wird, dass es einzige wissenschaftliche Tatsache sei, dass der historische Jesus ein einfacher junger Mann war, kann die Universitätsbibliothek  geschlossen werden, war alle Arbeit umsonst. Denn nicht nur die kulturhistorischen, auch die naturwissenschaftlichen Werke, wie die geschichtliche Entwicklung der Erkenntnis machen deutlich, dass die im Öko-Logos begründete Weisheit am Anfang stand. Es ist die Gesamtheit des heute gegebenen Wissens, was die Heilsprediger-Hypothese unhaltbar macht.

Nicht allein das Wissen um die kosmologische Begründung der alten Kulturen, auch das Wissen um die hellenistische Hochzivilisation und ihre große philosophische Bildung, Vernunft-/Weisheitslehren (Logos), bei der aus Synthese von griechischem und jüdischen Kulturverständnis nicht allein die allumfassende Kirche erwuchs, bringt Aufklärung. Ebenso  lässt sich das frühchristliche Denken und Diskutieren in vielfältigen Bewegungen, Kirchen, verschiedenen Christentümern nur in der Sinn-/Weisheits-/Vernunftlehre (Logos) erklären, die der Antike maßgebend war. Jede in archäologischen Funden gegebene neue Erkenntnis, jedes geschichtswissenschaftliche Buch, selbst jede Seite, wo die Vordenker der Kirche wie Kaiser und ihre Diskussionen über das neue Konzept vorgestellt werden oder sich mit der Entstehung und theologischen Bedeutung der weit über den Kanon hinausgehenden christlichen Kulttexte beschäftigt wird, macht die Hypothese der heutigen Lehre unmöglicher.

Wie beispielsweise Heidenchristen, die nach heutigen Ausgrabungen im ganzen Nordwesten eine philosophisch bedachte Wesentlichkeit im Sinn von Zeus und JHWH „Theos Hypsistos“ verehrten, dann nicht weiter in so begründeter Weisheit/Vernunftlehre (Logos), sondern  in einem Heilspredigeranhänger, die bisher in Vernunft offenbarende Weltbestimmung gesehen haben sollen, ist ein unlösbares Rätsel.  Auch wenn nicht wie von machen Wissenschaftlern aufgrund der Funde angenommen, alle in der Apostel als Gottesfürchtige bezeichnete Heidenchristen (zum Judentum Konvertierte) Anhänger dieser philosophisch bedachten höchsten Wesentlichkeit waren. Allein zu wissen, wie bereits die Väter der für die Definition der Dreieinigkeit maßgebenden kappadokischen Väter der Kirche die in schöpferischer Wirklichkeit (im Öko-Logos) definierte höchsten Wesentlichkeit in Synagogen feierten,  daher mit Sicherheit nicht zur Gottheit eines Gurus überredet wurden, kippt nicht nur die Hypothese, dass es im Streit um das christliche Wesen um einen Wanderprediger ging. Auch dass dann ein vom Geistesblitz getroffener Pharisäer, der sich jetzt Paulus nannte, als Heidenmissionar die Menschen rund um das Mittelmeer zur Gottheit eines hingerichteten Guru überredet hätte, wie es bei heutiger Hypothese anzunehmen wäre, schließt sich aus.  Vielmehr ist, wie unter „Paulus“ noch dargestellt wird, die in der Apostelgeschichte bebilderte Heidenmission im gewandelten, jetzt die davidsche Weisheit, Moses im Platonismus begründenden Judentum, damit dem gewandelten Pharisäer zu begründen, der vom historischen Jesus Christus ausging. Aber nicht von dem, der heute unterstellt wird.

Denn alles inzwischen gegebene Wissen macht es unhaltbar, dass der heute als historisch geltende Handwerksbursche im großen Medienbruch einer Christologie von hellenistisch-platonistischen Juden als Heil gesehen, so eine auch Griechen geltenden Offenbarung oder universale Bestimmung im Sinn einer höchsten Wesentlichkeit allen Seins gegolten hat und daher als kosmische Größe im Sinne des Öko-Logos beschrieben wurde.

i)       Gegebene Erkenntnis über Anfänge unvoreingenommen wissenschaftlich auswerten

Auch wenn dies völlig gegen derzeitige Glaubensvorstellungen spricht. Bei der Wissen und Glaube aufgrund der im Mittelalter tragenden biblischen Schrift  getrennte Wege gehen. Und wo so die biblisch in Christus berichteten Offenbarungen heute der naturwissenschaftliche Erkenntnis um das kausales Werden entgegensteht. Und zwar nicht nur bei fälschlich Kreationisten genannten Buchstabengläubigen, die so ein vorgesetztes menschliches Gottesbild, einen zauberhaften Designer (Handwerker hinter den Wolken) beweisen wollen. Statt die anfängliche Wesentlichkeit, den allem Werden zugrunde liegenden einen (nicht mehr jüdisch alleinigen), sich heute in Weisheit ( „Christus“) offenbarenden Sinn, Grund allen Seins zu bedenken. Wo  die christlichen Anfänge in frühwissenschaftlicher Lehre vom zusammenhängenden kreativen Ganzen nach kausaler Welterklärung (früher Ökologie) im Namen Jesus Christus gelehrt werden, lösen sich die alten, unheilvollen Gegensätze auf. 

Nachdem heute nicht mehr über eine platonischen „Weltseele“ oder einen göttlichen Plan spekuliert, etwas in die Natur hineingedeutet oder diese zurechtgebogen werden muss, sondern in der naturwissenschaftlich beschriebenen Logik der Schöpfung die öko-logische Weisheit, wie sie ähnlich der Antike galt, als maßgebend für das menschliche Leben offenbar ist. Da ist Zeit neu zu denken. Wenn nun auch nicht mehr, wie bei mittelalterlichen Denkern auf mystische Weise eine Schöpfungs-/Naturordnung als menschlich bestimmend angenommen werden muss, sondern mit Verstand eine ganzheitliche Weisheit im dynamischen Weltganzen vorausgesetzt wird. Und wenn sich hierauf auch in der Kirche oder in päpstlicher Enzyklika berufen, so die rechte, für die Zukunft notwenige Lebensweise begründet wird. Wenn von Benedikt XVI., der dabei sonst vom christlichen Wesen im Weiterdenken der Philosophie sprach, in Bezug auf jüdische Weisheit, wie die philosophische Lehre (Logos) der Stoa vor dem Bundestag in Ökologie der Grund allen Rechtes zu bedenken gegeben wurde. Dann ist die Zeit gekommen, die Weisheit zu bedenken, die der antiken Philosophie, wie dann als Christus galt, kultur-/zeitgerecht in menschlicher Gestalt vermittelte Offenbarung war und so in Schrift universale Bestimmung wurde.

Auch wenn das hier vertretene aufgeklärtes Verständnis bisher auf Ablehnung stoßen musste, weil es völlig gegen die derzeitigen Vorstellung spricht, bei der bisher Naturwissen als Gegner des Glaubens galt, ein Guru vorausgesetzt wurde. Wobei sich auch auf dessen Wunder, gar sein leibliches Wiedererwachen als naturbrechender Beweise für das heute menschliche Gottesbild berufen, Wissen und so begründete Philosophie meist verdammt wurde. Allein mit den sich in philosophischer Erkenntnis, Weisheit, in frühem Wissen begründenden Anfängen, wie sie heute wissenschaftlich klar sind, an der Hochschule erklärt werden, ist dieser Hokus-Pokus im Zuge einer wundersamen Heilsprediger-Herrlichkeit als offenbarende Weltbestimmung nicht mehr zu machen.

j)       Höchste Zeit für aufgeklärten Verstand

Auch an der von Klaus Berger buchstäblich festgehaltenen jungfräulicher Geburt (in historischer Realität: Zeugung der Vernunft/Weisheit unvoreingenommen in schöpferischer Autorität, kosmisch-kreativer Wirklichkeit), der in vielen Wundern beschriebenen Heilswirklichkeit (heute historisch zu beobachten: wie in Vernunft von Blindheit befreit, Fortschritt bewirkt wurde), durch Auferstehung (dem in Zeitenwende gegebenen aufgeklärten Verstand aufgrund eines bildhaften Verstandes der Traditionen) oder Himmelfahrt, damit aller hoheitlichen Bedeutungsaussagen, kann nicht mehr im Sinne eines jungen Gurus festgehalten werden. Die Zeit der Kirchenlehre, dann biblischer Buchstaben, die über das Mittelalter trugen, bei dem der Mythos die Vernunftlehre weitgehend wieder eingeholt hatte, ist abgelaufen. Ohne die der Antike geltende Weisheit zu bedenken, ist es gegen auch heute gegebenes Heil, führt es zu Irrsinn, statt gemeinsamer natürlicher Sinn-Erkenntnis und Bestimmung, so an hoheitlich-schöpferischen Aussagen festhalten zu wollen. Am bildhaften Verstand der Bibel, wie des christlichen Wesens, um den ich Professor Berger seit bald 30 Jahren oft vergeblich, nun seine Nachfolger nach fast jeder Vorlesung als freier Auswerter ihrer Lehre bat und hier erneut bitte, führt kein Weg vorbei. Auch wer die Bibel als Wort Gottes bewahren will, kommt ohne die ökologische Weisheit (Weltbestimmung, Wort), die den biblischen Verhaltenslehren, wie auch dem Heilswesen „Jesus“ zugrunde liegt, nicht aus, lässt sie sonst als gestriges Glaubensgeschwätz erscheinen.

Und während wir von Kind auf gewohnt sind, einen charismatischen Rebellen und seine Anhänger vor Augen zu haben, schreiben nicht nur die Evangelien, wie mehr noch die weiteren Texte und gingen auch die kirchlichen Vordenker in ihren rational begründeten Diskussionen, Christologie eindeutig von einer kosmischen Größe aus. Der Jesus Christus als historische Größe, die nach den biblischen Texten als Erfüllung der Propheten gesehen wurde, hinter den biblischen Texten, wie den wenigen außerbiblischen Zeugnissen steht, mehr aber noch den  Kulturwandel bewirkte: die Verweigerung der Kaisergottheit, wie des Glaubens an Orakel und menschliche Mysteriengottheiten, ebenso soziale Lebensgemeinschaften in frühem Kommunismus (Gemeinschaftseigentum) oder christliche Weisheitslehren. Das alles kann weder in einem als Gott oder hoheitlich geltenden Heilsprediger begründet werden, an dem Berger festhalten will, noch weniger dem zum Zwergenmaß geworden Handwerksburschen.

Dies ist in einem heute nachvollziehbaren, in frühökologischer Weisheit begründeten Heilsprozess  zu bedenken. Den der Hellenismus auch in der Auseinandersetzung mit dem Judentum als eine Synthese der verschiedenen Kulturen herausforderte. Und die war nicht in Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers gegeben, sondern nachdem inzwischen platonistische Juden, die in Vernunftlehre (Logos) erklärte Weisheit, wie ihren Sinn im Sinne Davids, so das von den Moses-Propheten vermittelte Wort nun auf philosophische Weise, damit weltgültige Bestimmung Weise definierten. Wonach  der Kosmos dann der wahre Tempel, in früher Ökologielehre (Logos) das bei aufgeklärten Juden inzwischen abgeschriebene Wort/Gesetz, wie dessen Grund (JHWH) als höchste Wesentlichkeit wieder lebendig war, nun auch Griechen galt.

k)     Heute gegebenes Wissen ruft nach neuer Betrachtung der Anfänge und Reform

Uns ist heute nicht nur Wissen gegeben, wie bereits die hebräischen Propheten als naturbeobachtende Himmelsberechner hier ihre Bestimmung ableiteten, Schöpfung in Schrift fassten, frühökologische Weisheit zum Gesetz/Thora machten. Wie so seit dem Exodus ein Sinn allen Seins, der war und sein wird, statt Opfer für Gottheiten und Kaiser (Pharaonen) von Juden allein verehrt und in menschlichen Worten kulturgerecht verschriftet wurde. Wir wissen auch, wie dieser dann von den Vorsokratikern als der weltgültige „Eine“ bedacht, dann in Zeiten Jesus hieraus Mittelplatoniker die in der Stoa nachzulesende Verhalts- Soziallehre bedachten. Was für hellenistische Juden nach bildhaftem Verstand ihrer Tradition im Sinne der Propheten (als Wort/Weisheit/lebendige Thora) verstanden. Wie daher die Hypothese von einem Heilsprediger als weltgültigen Exodus, prophetische Erfüllung  schon so ausgeschlossen ist, sondern dafür allein die nun natürlich im ökologischen Ganzen, wie Lebensfluss begründete Weisheit und Lehre (Logos) in Frage kommt.

Wir kennen auch die  umfassende griechische Polemik und Kritik gegenüber menschlichen Gottheiten. Und wir wissen, wie bereits die Vorsokratiker wie Heraklit im dann natürlichen, in Vernunft erklärten Lebensfluss (erstmals „Logos“) oder Parmenides „einen einzigen“ Sinn in allem Seienden sahen, hieraus nun die bisher in Mythen vermittelte menschliche Bestimmung ableiteten: Wie damit das, was bisher Juden allein galt, so bereits weltgültig wurde. Wie können sich daher Wissenschaftler, die Bücher herausgegeben, in denen beschrieben wird, wie bereits der die menschlichen Gottheiten polemisch kritisierende Xenophanes (Lehrer von Parmenides) monotheistische Kultformeln vom „einen einzigen“  verwendete, die dann auch das Neue Testament ausmachen. Dann es aber als einzig historisch-wissenschaftlich ausgeben, dass Neuplatoniker, die in Bezug auf die bekannten griechischen Philosophen von Weisheit und Logos sprachen, dies alles nur in einem bibelschlauen Handwerksburschen gesehen oder diesen als neuen Gott ausgegeben hätten?

Wir kennen inzwischen vielfältige Reformbewegungen bei Juden und Griechen, wie die auch zu Kriegen führender gegenseitige Ablehnung, bei der gar der Tempel in Jerusalem den inzwischen aufgeklärt verstandenen griechischen Gottheiten gewidmet oder zerstört werden sollte. Und wir wissen, wie dort, wo dann im nun hellenistisch-platonistischen Judentum auch die hebräischen Schriften in Griechisch übersetzt wurden, die jüdische Tradition im allegorischen Verständnis ihrer Texte in aufgeklärter Weise verstanden, so die Kulturen versöhnt wurden. Denn wo der Kosmos (die darin begründete Weisheit „Christus“) der neuen Tempel war, die Weltvernunftlehre (Logos) für das stand, was bisher die Thora, das buchstäblich abgeschriebene Gesetz war, hatten sich die Gegensätze zwischen Juden und Griechen aufgelöst. So war für spätantike Kaiser wie Konstantin die Zeit gekommen, die Verweigerer der alten Gottheiten nicht weiter zu verfolgen, sondern in Diskussion mit intellektuellen Beratern (Bischöfen) auf unzähligen Konzilen für die Weisheit eine Kirche (einen allumfassenden Volkskult) zu bauen, der dem Zeitenwandel, wie dem globalen römischen Reich gerecht wurde.

l)       Wo Weisheit als Christus den Aberglaube im Kult als König ablöste

Wir wissen, wie in Rom vergeblich aristokratische Demokratie geprobt wurde, jüdisch-philosophische Bildung (Philo) dann die frühökologische Weisheit im Kopf des einfachen Volkes (die dort heute mehr als notwendig wäre) noch in einer „Josefsgeschichte“ für eine Demokratie der Vernunft im Volk als Zukunftsmodell vorstellte.  Wir kennen die Fehlversuche durch Kaiser wie Nero, die stoische Vernunft Senecas im Volk zu regieren, ebenso die Probleme der kurzzeitigen Soldatenkaiser und auch die Herausforderungen des Sittenverfalles im alten Rom. Wir wissen, wie daher bereits Augustus als Kaiser einer 25jährigen Friedensepoche versuchte, die Rom einst groß machenden Gottheiten zu restaurieren, um Vernunft im Volk zu bewirken, Frieden zu sichern. Uns ist bekannt, wie dann philosophische Kaiser, denen die Vernunft heilig war, neue Religionsmodelle wie den Serapiskult entwarfen. Bei dem schon allein im Namen die alten, nun in Vernunft erklärten ägyptischen Gottheiten, aber auch der bereits in Vernunft als Vater aller Götter definierte Zeus und seine so austauschbaren Söhne auferstanden waren. Wie dort dann der heute unterstellte junge Mann bei sich im Platonismus begründenden, auf die Philosophen berufenden Denkern im großen Medienbruch zur Weltbestimmung, Weisheit, wahren Gottheit oder als Logos (damit Weltsinn-, Vernunft-, Weisheitslehre im Sinne der Schrift: Wort) ausgegeben geworden sein soll, wie in Christologie den Studenten getreu heutiger Hypothese vermittelt werden muss. Das wäre noch nicht mal mit Wahnsinn zu erklären.

Wie sich aber dann und dort in Kritik an allzu menschlichen Mysterien-Gottheiten, damit auch der Verweigerung gegenüber dem Kaiseropfer ein Kult entwickelte, der die Weisheit als „Christus“ zum Thema hatte, ist ebenso logisch nachzuvollziehen, wie das allumfassende Modell der dabei auf eine menschliche Gestalt setzende Mehrheitskirche. Doch nicht einer der philosophischen Kaiser der Spätantike und meist neuplatonischen Kaiserberater (Bischöfe) hätte sich in dieser Zeit der Sekte dessen angeschlossen, wie sie heute aufgrund von Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers vorausgesetzt wird. Wo vom Logos/Weisheit gesprochen wurde, wurde auf unzähligen Konzilen auf philosophische Weise nicht über das Wesen, damit die Gottheit eines Wanderpredigers, sondern die Weisheit/Logos gestritten.

Heute ist auch bekannt, wie auch die vielfältigen, sich auf Vernunft/Weisheit berufenden Christentümer, Kirchen, Bewegungen, deren Anhänger sich den alten menschlichen Gottheiten verweigerten, in Konkurrenz standen, in einem kulturellen Laboratorium um das richtige zukunfts- und volkstaugliche Konzept rangen. Wie sich die Vordenker der allumfassenden Mehrheitskirche dann nach allegorisch-bildhaftem Verstand der jüdischen Mythen auf das gewandelte, die prophetische Bestimmung jetzt im Platonismus begründete Judentum, aber auch griechisch-römische Philosophenschulen und deren frühökologische Lehren (Logos) beriefen, dessen menschliche Erscheinung in ihrer kultur-kreativen Notwendigkeit betonten. Wie diese daher auch das menschliche Wesen der Weisheit  zu Recht nicht als doketistischen Schein, sondern als in Kultur kreative/schöpferische (göttliche) Realität/Wesentlichkeit sahen.

Ist es somit nicht völlig Ausgeschlossen, den gewaltigen kulturellen Wandel, der durch die hellenistische Aufklärung, den bildhaften Verstand der griechischen, wie jüdischen Mythen und die Herausforderungen der Zeit hervorgerufen wurde und die ägyptischen, griechisch-römischen, wie jüdischen Gottheiten in heilvoller kultureller Synthese in philosophischer Weisheit definieren ließ, die im Öko-Logos (Lehre vom zusammenhängenden kreativen Ganzen) begründet war, dann in der Verherrlichung eines Wanderpredigers nach dessen grausamem Tod erklären zu wollen?

m)   Ohne die in früher Ökologie begründete Weisheit ist das Christentum undenkbar

Neben dem dann auch in Aristoteles einfließenden Platonismus, der sich auf den Logos=Christus berufende katholische Lehre zugrunde liegt, sind so auch die Weisheitslehren des dualistischen Weltbildes persischer Philosophie zu bedenken. Wie sie maßgeblich dem damals die Weltreligionen einenden, sich dabei auf die Weisheit als Christus berufenden Manichäismus zugrunde liegt. Doch ohne die in Philosophie begründete, so hellenistischen Juden geltende Weisheit der Zeitenwende ist der Jesus Christus der römisch-katholischen Kirche undenkbar. Da bleiben nur Hirngespinste von Sektenanhängern, in denen weder das Zeitgeschehen, noch die verschiedenen Christentümer, Kirchen, die vielfältigen Bewegungen und ihre Fülle von Texten, noch die Theologie des Neuen Testamentes, die Heilhoffnung, die christlichen Anfänge, Lebensweisen, frühchristlichen Weisheitslehren zu erklären sind.

Denn während sich im aufgeklärten Sinne, bei bildhafter Betrachtung die gesamten Bedeutungsgeschichten im geschichtlichen Heilsprozess der Zeit, maßgeblich im hellenistischen, sich jetzt in Vernunft (Logos) begründeten Judentum verstehen lassen. Wo so das von den Propheten vermittelte, jedoch inzwischen abgeschriebene, erstarrte Wort/Gesetz jetzt in Weisheit aufverstanden und der zugrunde liegende Sinn/Grund allen Seins (JHWH) in Vernunftlehre (Logos) auf in Auseinandersetzung mit der Schriftgelehrten Tradition auf weltgültige Beine gestellt wurde. Und wo sich auch die Begründung der christlichen Neuplatoniker, warum die Weisheit/Vernunft am Kreuz der Zeit (der nach Wandel vom Mythos zum Logos völlig neuer Ausrichtung) in menschliche Erscheinung das Kreuz der bisher kulturbestimmenden Gestalten, Gottheiten tragen musste, um zum Heil der Völker zu werden, nachvollziehen lässt.  Da führt die von Professor Berger bei einem jungen Mann vertretene Bewahrung der hoheitlichen Bedeutung Jesus dazu, den Glauben als noch absurder zu sehen, wie bei der Hypothese von Halluzinationen nach dem Tod eines Heilspredigers. Wobei selbst beim Schauspiel, wo ein grausam hingerichteter Heilsprediger dann gar  100fach als echt lebendige Gestalt aus dem Grab gehüpft wäre, der nachvollziehbare Auferstehungs- und Heilsprozess nicht zu erklären wäre, sondern so der Blick auf dessen geschichtliche Realität verbaut wird.

n)     Die den Verstand verhindernde Heilsprediger-Hypothese ist hinfällig

Wenn Klaus Berger nun die im Kurz-schluss von Halbaufklärung stecken bleibende Lehre anklagt, dass sie alles als reine „Dichtung“ hinstellen, dem Glaube die Grundlage nehmen würden, liegt das nicht am rationalen historisch-kritischen Verstand, sondern am inzwischen bedeutungslos gewordenen jungen Mann, auf den er insisierte, seine Lehr-Hypothese nicht hinterfragen wollte und so selbst die Bibel verfälscht. Denn mit dem ist all das nicht zu machen, was die Bibel beschreibt. Was in heutiger Lehre mehr als deutlich wird. Denn gleichwohl nur von einem völlig bedeutungslosen Heilsprediger ausgegangen wird, halten sich seine Nachfolger an die Texte. Sie stellen den Christus, einen Gottessohn oder die Basileia (Königsherrschaft) dort vor, wo dann bei Paulus, der sich auf den historischen Jesus berufen würde, die im Platonismus philosophisch bedachte Weisheit das Thema ist. Was alles in heutiger Heilsprediger-Hypothese unerklärlich ist, nach einem bildhaften Verstand der Texte, damit der Weisheit als Christus in einem historischen Heilsprozess in Folge Moses, damit Jesus ruft.

Auch wenn sich in jedem Satz des Neuen Testamentes deutlich machen lässt, dass es hier weder um Geschichten über oder Worte des als historisch vorausgesetzten Handwerksburschen geht, der große Töne spuckte oder dem alles aufgesetzt wurde, sondern die der Antike heilige Weisheit „Christus“ in ihrer Heilsgeschichte das Thema ist. Bei einer aufgeklärten Betrachtung des ursprünglichen Grundes kann es sicherlich nicht darum gehen, die von hellenistischen Theologieliteraten bewusst gestalteten, dabei der jeweiligen Situation gerecht werdenden biblischen Texte in ihren einzelnen Geschichten im Einzelnen zu erklären. Zumal heute gelehrt wird, dass hier, wie bei allen philosophischen Sachverhalten der Antike üblich, eine volksförmige Verdichtung vorliegt. Was von den kirchlichen, für den Kanon maßgebenden Vätern auch konkret begründet wird. Bei den bekannten Evangelien handelt es sich um Kult(ur)geschichten, die die maßgeblich im hellenistischen Judentum zu beobachtende Heilsgeschichte „Jesus“ im Stile eines Kaiserevangeliums  aus unterschiedlichen Aspekten/Richtungen beschreiben und daher sicher nicht in allen Einzelheiten auszulegen sind. Hätte Athanasius den damals ebenso bedeutenden Hirten des Hermas in den Kanon aufgenommen oder die Heilsgeschichte völlig anders ausmalende Evangelien (die Berger teilweise auch in seiner Zusammenstellung des Neuen Testamentes berücksichtigte), die noch unverbauter von den volksnotwendigen Übersetzungen, so eindeutiger vom Logos/Weisheit handeln, wäre viel zu tun.

Wenn Klaus Berger nun klagt, dass für viele seiner Nachfolger der christlichen Geschichte den Grund nehmen, das Christentum erst in Kleinasien, weit fern von Palästina beginnen, alles als reine Dichtung hinstellen würden oder aus dem Heiland ein völlig bedeutungsloser Heilpraktiker geworden wäre. Dann geht das auf das Konto der Lehrer wie ihm, die an einem jungen Mann festhalten, gleichwohl sie ein hoheitlich-schöpferisches Wesen schildern und predigen. Denn der von ihm beschuldigte „Leithammel“, dem wie im Supermarkt auch in der Theologie alle, wie auch seine 59 promovierten Schüler folgen würden, die angeblich mit dem Strom schwammen um Karriere  zu machen. Der ist keineswegs bei der nicht mehr rückgängig zu machenden rationalen historisch-kritischen Sicht zu suchen, sondern dem von jedem Studenten, der zur Prüfung zugelassen werden will, als völlig selbstverständlich vorauszusetzende junge Mann. Der jedoch „Gott sei Dank“ so bedeutungslos geworden ist, dass damit die Anfänge nicht mehr zu erklären sind.

o)     Die Heilsgeschichte aufgeklärt weiterführen

Als selbst die von Berger wegen der Entmythologisierung beschuldigte Bultmann-Schule, ebenso wie Karl Barth („ich kenne diesen Herren nicht“ hinsichtlich des historischen Jesus) am biblischen Christus festhalten konnten, war damit die in Christus gründende, biblische Theologie noch halbwegs machbar. Auch wenn sie seit neuzeitlicher Aufklärung unglaublich geworden war und inzwischen nicht mehr ernst genommen wird, so das über das Mittelalter getragene Gottesbild der Schrift zum scheinbaren, wissenschaftlichen Gottestod führte. Doch mit dem Zwergenmaß des heute als historisch geltenden Jesus, den selbst jeder künftige Pfarrer vor Augen hat, wenn er wie der neben mir sitzenden Kommilitone dann zum Abschluss der Vorlesung („Der historische Jesus“, vorgestellt wurde die Theologie des Neuen Testamentes) fragt, warum den sein Freund Petrus zu etwas gemacht hätte, was er nicht war und wollte. Mit dem ist das, was heute über die Anfänge in frühökologischer Weisheit gelehrt wird, nicht zu machen.

Wenn die Neuzeit ihre Legitimation und selbst die Kirche die rechte Lebensweise, wie das Recht statt in der Bibel, in ökologischer Lehre (Logos) begründet. Und wenn nun hier auch die Theologie der neutestamentlichen Geschichten, wie Paulus, dann die Theologie, wie Diskussionen der kirchlichen Vordenker begründet werden. Dann ist die Zeit reif für einen aufgeklärten Verstand dessen, was auch der biblischen Lehre zugrunde liegt.

Wie gezeigt wird, war auch in der Antike der bildhafte Verstand der jüdischen, wie griechisch-römischen Traditionsgottheiten und Mythen die Voraussetzung für Jesus Christus: Um in philosophisch bedachter Weisheit nicht allein Zeus und seine gegenseitig austauschbaren Söhne zur Verehrung der Vegetation/Kreativität, sondern das bereits von den Propheten vermittelte schöpferische Wort, sowie den menschliche unbestimmbaren einen Grund/Sinn allen Seins, der war und sein wird (JHWH) zu verstehen. Somit die im Öko-Logos begründete Weisheit als wahren König und „Christus“ im Sinne Moses aufzuverstehen, womit die Voraussetzung für das weltgültige Heil „Jesus“ gegeben war.

Auch wenn daher die Hoffnung auf kulturellen Frieden schaffende Vernunftreligionen, wie sie hier als Voraussetzung für die Lösung  heutiger Probleme bedacht werden, eine Utopie bleiben sollte. Allein die wissenschaftliche Redlichkeit und Verantwortung für den christlichen Glauben müsste zu einer neuen Betrachtung der christlichen Anfänge führen!

1.      Grund, Wesen von Vernunftreligionen – Einheit der Religionen in Aufklärung

Vernunftreligionen, wie sie hier mit Blick auf die christliche Wurzel bedacht werden, entstehen nach wissenschaftlicher Aufklärung über den gemeinsamen rationalen anfänglichen Grund. Somit einer mit der Zeit unvermeitbaren, heilsamen Reform von Religionen, die ihre Verschiedenheit bewusst bewahren. Doch nicht religiöse Gefühle oder Traditionslehren führen zu Vernunftreligionen, sondern rationale Gründe und vorausgehende wissenschaftliche Aufklärung über die Anfänge.

Zwar muss die Aufklärung über die Anfänge in früher Wissenschaft vom öko-logischen, damit auf einen Sinn verweisenden Ganzen, die Vernunftreligionen ermöglicht, von offizieller Autorität ausgehen. Doch zu Vernunftreligionen werden die Menschen nicht bekehrt, müssen nicht an etwas glauben, was ihnen meist von der Tradition und deren Institutionen, Schriften vorgesetzt wird oder in einen Vernein eintreten. Sie werden in freier Weise aus Vernunft praktiziert, um Weisheit zu leben.

Mündige Menschen, die sich für das Leben, die Welt, Natur, deren Herrlichkeit begeistern, den in Ökologie offenbaren Sinn sehen,  werden diese Wesentlichkeiten (jetzt sind wir wahrscheinlich schon wieder  bei der ursprünglich christologischen Diskussion über das Wesen des Christus) in Bezug auf ihre jeweiligen kulturellen Wurzeln gemeinsam feiern, um in Vernunft/Weisheit zu leben.

Auch wenn sich Vernunftreligionen gewaltig von heutigen Glaubensvorstellungen unterscheiden, Christen kein gegen das Wissen zu glaubendes, meist recht menschliches Wesen vergöttern, sondern in aufgeklärtem Bezug auf die Anfänge die wissenschaftlich begründete Weisheit und Herrlichkeit, wie ihren Grund und Sinn verehren. Womit im Kult gefeiert wird, was heute als  höchste Wesentlichkeit offenbar ist. In Aufklärung über die Anfänge geht es dabei um das, was der Antike als Zeus/Jupiter, wie Juden als JHWH galt, so nun für Christen höchste Wesentlichkeit war. Auf die einzig die in frühem Wissen begründete Vernunft/Weisheit  „Christus“ verwies, wie davon ausging.

Vernunftreligionen werden daher nicht nur als Notwendig gesehen, um in  Vernunft/Weisheit zu  leben. Vielmehr geht nach aufgeklärtem Verstand ihrer Anfänge alles mit rechten Dingen zu, werden auch die Kultpraktiken rational, wissenschaftlich begründet.

-Vernunftreligionen beziehen sich zwar auf ihre aufgeklärt verstandenen Wurzeln. Sie begründen sich jedoch, ähnlich wie das anfängliche Christentum, bei dem die Notwendigkeit eines neuen Kultes rational, dafür die in früher Wissenschaft philosophisch bedachte Weisheit/Logos als Christus galt (im bildhaften Verstand der jüdischen Mythen das Heil im Sinne Moses, Josua, lat. Jesus), nicht in Tradition und deren Buchstaben, Gesetzen, Vorschriften.

-Wenn in Vernunftreligion dann weiter die alten Lieder, nicht von ökologisch-humanistischer Weisheit oder gar Logos, sonder in der christlichen Kirche von Jesus  gesungen und gesprochen wird. Dann geschieht dies aus vernünftigen Gründen, wird in Psychologie, Kommunikationswissenschaft oder neurologisch als in menschlicher Kultur notwendig begründet, ohne dass dann jemand behaupten würde, das sei Selbstmanipulation.

-Vernunftreligionen nutzten dazu in aufgeklärter Weise nicht allein die bekannten und in Kultur erfolgreichen Riten oder Lieder, sondern bedienen sich sämtlicher moderner Kulturpraktiken. Sie nutzen alle geeigneten modernen kulturellen Kanäle oder Techniken, um den schöpferischen Sinn humanistisch-ökologischer Weisheit auf intrinsische Weise bestimmend zu machen.

-Die in Kultur-/Welterfahrung, damit Wissenschaft begründete Weisheit (anfänglich Christus) ist jedoch nicht nur die einzige Instanz, die sagt was Recht, rechte Lebensweise ist. Wie das bei anfänglicher Weisheit „Christus“ galt, sagt sie auch alleinig, was es über das zu sagen gibt, was als höchste Wesentlichkeit, Herrlichkeit, Sinn, Gottheit aus rationaler Erkenntnis gemeinsame gefeiert wird.

Vernunftreligionen vertreten daher keine negative Theologie, die nur sagt, was es über Gott, besser die höchste Wesentlichkeit, den Sinn allen Seins nicht zu sagen gibt, wie sie dem Platonismus unterstellt wird. Weil bereits die Philosophen, wie in Folge kirchliche Vätern nicht nur die allzu menschlichen Gottheiten der Griechen polemisch angriffen, sondern auch die menschlichen Bezeichnungen, Eigenschaften für das höchst wesentliche Eine, Gute, den bereits von Parmenides bedachten, alles überdauernden, menschlich unbestimmbaren Sinn allen Seins abgelehnten.

Wo es in frühen Zeiten über den Grund/Sinn allen Seins wenig zu sagen gab, kann sich heute die negative in eine positive Theologie verwandeln. Denn wenn sich heute eine höchste Wesentlichkeit, Herrlichkeit als Grund für das rechte Leben, das Gute sprachlich allein in der allseits anerkannten ökologischen Weisheit ausdrücken lässt. Dann spricht auch nichts dagegen, diese in  aufgeklärter Weise, auch im Wissen um die Notwendigkeit dieser Sprachform für das Denken, die Ansprach der für das Verhalten entscheidenden Emotion, stark machenden Gefühle, menschlichen Attributen im Sinne bisheriger Kultsprache zu gebrauchen und seinen Sinn auf persönliche Weise anzusprechen.

-So wird auch ewiges Leben, Zukunft in dessen Kette der Einzelne aus vernünftigen Gründen ein selbstverant-wort-liches Teil des kausal-zusammenhängenden großen Ganzen ist, in einem Lebensfluss begründet, den wir nicht mehr Logos nennen, sondern in Evolution und Ökologie beschreiben. Denn wie die Software menschlicher Kultur, damit auch der Anteil, den der Einzelne ob als Vater/Mutter, Entdecker oder einfach durch seine Emotion, Leistung, Lebensweise, jedes Lachen Anteil an einer Ewigkeit hat, die den körperlichen Verfall überdauert, ist heute in Evolution offensichtlich. Und wie die Ewigkeit des menschlichen Lebens von in Kultur gelebter Vernunft/Weisheit abhängig ist, damit dem, was  anfänglich auch als Christus und Heilswesen Jesus galt, ist auch klar.

„Fleisch vergeht, wie die Blume auf dem Felde, doch das schöpferische Wort währet ewig…“, „Jesus spricht, ich bin der Anfang und das Ende, wer an mich glaubt, wird ewig leben“. Was alles ganz logisch ist, wenn dabei von der Weisheit ausgegangen wird, die auch dann Bestand hat, wenn wir die Erde zugrunde gerichtet haben. Doch wenn ein Pfarrer am Grab zum Trost diese Worte spricht, dabei von einem Wanderguru oder das diesem aufgesetztes, wissenschaftlich abgeschriebene Gottesbild ausgehen muss, müsste dem nicht das „Wort“ verboten werden?

-Auch wenn in alten Zeiten Bilder, Mythen, Buchstaben, Texte die Träger und Mittler sein mussten, aus kulturpsychologischer Vernunft auf kreative Weise im Kult heute weitergeführt werden. Vernunftreligionen gründen nicht in Tradition, sondern in einer Weisheit, die im Grunde ewig ist, jedoch in ihrem Verständnis und ihren Lehren dem Wandel der Zeit, den natürlich- kulturellen Gegebenheiten, Umständen unterliegt, sich in gegenwärtigem Wissen  begründet.

-Daher machen Vernunftreligionen keine starren Vorschriften, die zum Selbstweck werden, halten keine Moralpredigten, kauen auch nicht nur  allseits bekannten alten Weisheiten buchstäblich wieder.

- Vernunftreligionen machen die in natürlicher Schöpfung (Ökologie, Evolution) begründete Weisheit, die heute offensichtlich ist, damit aber selbst die Lebens-Weisheiten, wie sie auf Kalenderblättern zu lesen sind, als ganzheitliche Lebensweise gelten, in intrinsischer, vom Selbst kommender, jedoch in einer gemeinsamen, menschliche nicht bestimmbaren Wesentlichkeit, damit einem höheren Sinn begründeten Motivation zum Lebenswerk mündiger Weltbürger.

1.1. Vernunftreligionen sind das Gebot der Zeit

Allein die ständigen Auflistungen der durch menschliche Unvernunft, Egoismus und Gier verursachten Weltprobleme, dann der Ruf nach einer völlig neuen Lebensweise in ökologischer Weisheit bringt so wenig, wie allein gesetzliche Vorschriften und nun auch kirchliche Moralpredigten und die päpstliche Umweltenzyklika. Wer denkt, er müsste nur auf Flüge und Autofahren verzichten, Müll trennen, kein Fleisch essen…, dabei meist den Nachbar im Auge hat, überschätzt die menschliche Vernunft. Denn die konnte bisher weder in freien, demokratischen Gesellschaften, noch im politisch-säkular verordneten Kommunismus einen Geist der gemeinsamen Verantwortung, ganzheitlich-weltvernünftigen Verhaltens bewirken.

Das heute nicht mehr „geheime“ oder nur „Grünen“ heilige Band zwischen Mensch und Natur war nicht nur der Gegenstand der antiken Philosophie. Die von Weisheit sprach, wenn der Mensch entsprechend der Natur, mit ihr im Gleichklang, so in der Stoa  definiert, in natürlich-schöpferischer Gerechtigkeit und Verantwortung leben sollte. Wo daher als Kirchenväter geltende Neuplatoniker im Weiterdenken der im Öko-Logos begründeten Weisheit als Christus (wahren König, Gesalbten) über Kulturmodelle diskutierten, um den Menschen mit seiner wahren Natur, wie deren Sinn in Einklang zu bringen. Da war das die Umsetzung eines nun weltgültigen Judentums als messianisch erwartetes Heil im Sinne Josua, lat. Jesus.

Denn der heute in vielfacher Weise seine Zukunft vernichtende, naturbeherrschenden Anthropozän ist keine Erfindung der Moderne, sondern bereits dort erwachsen, wo beispielsweise der systematische Ackerbau in Ägypten begann. Und wo dann die Hebräer im Exil in Naturbeobachtung und Himmelberechnung an Stelle des Pharaonenkultes und Opfer für menschliche Götter in früher Weisheit Gesetze  aufstellten, von denen zu Recht gesagt wird „Am Anfang war Ökologie“. Weil die Thora nicht nur das schöpfungsgerechte Zusammenleben in menschlich-sozialer Natur, sondern vielfach auch den Ackerbau und sonstige Nachhaltigkeit oder naturgerechte Lebensweise selbst in den Speisevorschriften zum Thema hatten. Dass dies dann alles nicht durch Visionen nach dem Tod eines heilspredigenden Handwerksburschen in einem neuem Bund auf weltgültige Beine gestellt worden sein kann, sondern in dem die der antiken Philosophie geltende Weisheit im Sinne dessen gesehen wurde, was bisher Juden alleinige Kulturbestimmung war, so die im Öko-Logos begründete Weisheit der weltgültige Judenkönig, damit das Heil „Jesus“ war. Das muss nicht ständig deutlich gemacht werden.

Nicht ohne Grund wird heute erkannt, wie einst die alten Götter für Ordnung sorgten und selbst von Intellektuellen das Ende der Erdgöttin Gaia und ihrer Kollegen beklagt. Eine Lebensweise nach ökologischer Weisheit ist weder allein aus Einsicht um die Vernichtung der Zukunft, noch mit mehr Vorschriften, Gesetzen oder gar einer an philosophischen Hochschulen bedachten Öko-Diktatur zu machen. Gefragt ist ein völlig neues Lebensbewusstsein, das eh nicht nur den Einzelnen ausmachen kann, sondern die Gesamtheit bestimmen muss. Ob mit Selbstbewusstsein und Geist, Vernunft begabte menschliche Wesen, deren Vorfahren vor vielen Jahren  das natürliche Eden verlassen haben, eine schöpfungsgemäße (ökologische) Lebensweise als Last empfinden, hängt von ihrem Bewusstsein ab.  Ob der egoistische Konsum oder die ökologische Lebensweise Lust verschafft, wird von eingefleischten (Fleisch gewordenen) Motiven bestimmt. Die in Ökologie begründete Weisheit als Lebensmotiv ist jedoch weder allein in menschlicher Vernunft, noch einer Reaktivierung der Götter, sondern nur in einem aufgeklärten gemeinsamen Kult, in Vernunftreligionen einzuverleiben.

Eine Kultur der Nachhaltigkeit, die in verschiedenen Kultkonzepten eine gemeinsame Wesentlichkeit/Sinnhaftigkeit (Herrlichkeit/Gottheit) feiert, ist so weit gesünder, wirksamer, nachhaltiger als alle Vorschriften und Gesetzesbürokatie. Denn es ist nicht der Verstand, sondern die Seele, heute sagen wir die menschliche Psyche und die Emotion, damit die linke Hirnhälfte (was wahrscheinlich auch ein Bild ist) die Flügel hat. Die auch in der gesamten modernen Kommunikation aus rationaler Erwägung angesprochen wird, weil sie für das Verhalten maßgebend ist, damit auch Höchstleistungen (ob in Weisheit oder Unsinn) bewirken kann.

1.2.Eingefleischte Vernunft lässt ökologische Last lustvoll zur Hochleistung werden

Selbst atheistische Evolutionsbiologen wie Thomas Junker, die mit Blick auf die heutigen Religionen diese nur noch als überkommenes Relikt sehen können (ähnlich dem einst überlebensnotwendigen, jetzt der Vernunft zu unterstellenden Hunger auf Süß und Fett), reden in „Der Darwin Code“ vom Superorganismus, den ein gemeinsamer Kult bewirkt. Und sie beschreiben auch den Sinn der Natur, damit auch Evolution, wie die Bedeutung der phantastischen Bilder, Vorstellungen im evolutionären Wandel dabei. Wie bereits von Philosophen wie Cicero, dann Neuplatonikern (Vätern der Kirche) begründet, muss daher die aller Natur zugrunde liegende Weisheit/Weltvernunft (Logos) im ewigen Auferstehen (aufgeklärten Verstehen) der alten Bilder Fleisch werden, im gemeinsamen Kult in Fleisch und Blut übergehen.

Auch der Hunger nach mehr Konsum, die menschlich-egoistische Gier, wie auch Triebhaftigkeit sind ähnlich wie der Hunger auf Süß und Fett in Evolution tief eingefleischte, weil in der Steinzeit notwendige Verhaltensmuster. Die jedoch wie sich heute zeigt, nicht nur oft zu gesundheitlichen, wie gesellschaftlichen Problemen führen, sondern inzwischen die gemeinsame Zukunft mehr als gefährden. Um dieser tief eingefleischten menschlichen Unvernunft entgegenzuwirken, ist mehr notwendig, als Erkenntnis dessen, was weise wäre, Angst vor Morgen oder Moralpredigt. Selbst der Klimawandel mit spürbar beginnenden weltweiten Katastrophen kann so wenig wie beginnende Flüchtlingsströme und bevorstehende Kriege um Nahrung, letztes fruchtbares Land oder Wasser einen Gemeinsinn und so eine Verantwortung für die kreative, naturgerechte Zukunftsgestalt bewirken. Mehr denn je zeigt sich, wie ohne einen vernünftigen gemeinsamen Kult keine Vernunft, Weisheit in Kultur, Zukunft zu machen ist.

Und dazu waren, wie am Anfang der Kirche bereits aus frühpsychologischer Erkenntnis definiert (heute wissenschaftlich zu erklären), auch Bilder, menschliche Erscheinungen, heute deren aufgeklärtes Verständnis notwendig. Wie Piktogramme wirken, Bilder und menschliche Persönlichkeiten weit mehr bewirken, als noch so vernünftige Botschaften, Programme, können wir in der täglichen Kommunikation, mehr noch im politischen Alltag, bei Wahlen beobachten. Selbst die Tatsache, dass jeder Zweifel an menschlichen Wesen als Angriff auf die christliche Religion gesehen, nicht erkannt wird, wie gerade so nicht nur das historische begründet, sondern auch heutige Heil geben wäre, zeigt, wie tief menschliche Bilder verwurzelt sind, in aufgeklärter Weise im Kult notwendig bleiben.

Keine der in frühökologischer Weisheit (nicht menschlichen Wesen) begründeten alten Kulturen wäre ohne den gemeinsamen Kult und damit auch menschliche Mittlerwesen und Geschichten denkbar gewesen. Und wo wir Hochkulturen bestaunen, ob in Ägypten oder in Südamerika bei den Mayas,  waren umfassende, systematische Kultsysteme, die sich in kosmischer Kreativität begründeten und so beispielswiese die Hochleistungen im Regenwald, wie in Ägypten ermöglichten. Die in Ägypten, wie im Exil in Persien von den Propheten der himmelsberechnenden, naturbeobachtenden, so Schöpfung in Schrift fassenden Hebräer (frühe Philosophen) im Namen Moses weitergedacht wurden. Wodurch die sich im Exodus von den Opfern für menschliche Gottheiten, damit auch Pharaonen befreiten, die Weisheit als noch allein Juden geltendes Gesetz/Thora zu ihrem König machten, aber ohne menschliche Schriftgestalten nicht auskamen.  

1.2. Menschen die eine gemeinsame Weisheit, wie deren Sinn vergöttern, leben ihn

Ohne den Kult in Form verschiedener Gottheiten, der sich auf die noch auf mythische Weise erfasste Naturprinzipien, wie auch die fruchtbare Nilschwemme (die für Gerechtigkeit und ewiges Lebens stehende Maat) begründete, wäre die ägyptische Hochkultur, die auf Bildungsreisen bestaunten Wunder menschlicher Leistung nicht gewesen wäre. Und wo der erste, allzu radikale, daher wieder völlig verschwundene sogenannte Monotheismus war. Da ging es nicht um den Glaube an himmlische Monsterwesen, Handwerker, menschliche Gottheiten, sondern das Gegenteil. Da wurden diese später auch von den Philosophen recht polemisch kritisierten menschlichen Gottheiten, denen die Christen dann endgültig das Opfer verweigerten, ausgemeißelt. Weil bereits in der Amarna-Zeit allein die Kraft der das irdische Leben bestimmenden Sonne im Kult verehrt, besungen wurde.

Aber nicht nur die damals allzu radikale Vernichtung menschlicher Gottesbilder, statt kulturell kreative Weiterentwicklung zeigt, wie notwendig gleichzeitig auch menschliche Kult(ur)bilder für den Volkskult sind. Mehr noch wird dies dort klar, wo die Pharaonen, die wie Echnaton die Sonne im Kult nun allein in seiner menschlichen Person verkörperte, dann von den Propheten in ihrer Gottheit verworfen wurden. Denn als deren Autorität durch durchdachte Weisheitslehren ersetzt wurde, wie Jahrhunderte später weltweit dann am Anfang der Kirche, war dies dem Volk nur in menschlichen Bildern zu vermitteln.  

Wenn wir dann beobachten, wie nach der Erkenntnis von Vernunft ca. 600 vor Chr., in sogenannter Achsenzeit nach dem Wandel vom Mythos zum Logos die heutigen großen Weltreligionen gleichzeitig im Westen und Osten entstanden. Dann waren dies letztlich allesamt in nun natürlicher Schöpfung, deren Vernunft/Logik  begründete Weisheitslehren, die diese als Wort/Gesetz in der Thora (bei den Propheten), als Tao, Dharma (Weisheitslehrer des Ostens) oder wie die griechischen Philosophen im zunehmend polemisch kritisierten Götterpantheon des dann in Vernunft erklärten Zeus zum Volkskult machten. Und wo ähnlich wie die hebräischen Propheten Parmenides und seine Kollegen in Griechenland in umfassender Himmels-,  Naturbeobachtung den Sinn allen Seins als Wesen des Seienden bedachten. Da wurde das, was bisher Juden als alleinig galt, weltgültig. Da wurde die Grundlage für das gelegt, was dann bei hellenistischen Juden dazu führte, die im jüdischen Gesetz erstarrte, abgeschriebene schöpferische Wesentlichkeit und davon ausgehende, so begründete Weisheit in Vernunft auf neue, nun weltgültige Beine zu stellen. Was damals auch als Heil in Folge Moses, Josua, lat. Jesus definiert wurde.

Denn dass ein gemeinsamer Kult und damit Geschichten für die menschliche Kultur notwendig waren, im ewigen Wandel sein musste, war dort, wo Moses (frühphilosophische Weisheit) mit Zelt, damit die Verehrung eines höchsten Sinnes im ewigen Wandel unterwegs war, keine Frage. Auch für die philosophischen Schulen der Griechen, die die menschlichen Gottheiten der alten Religionen kritisierten, polemisch verwarfen, stand die Notwendigkeit eines gemeinsamen Kultes außer Frage. So wurden nicht nur im christlichen Laboratorium neue Modelle diskutiert und erprobt. Doch wo dann Neuplatoniker auf den bekannten Konzilen über diese Wesentlichkeit in verschiedenen Personen (Aufgaben, Rollen), damit einen neuen Kult stritten, für die Weisheit die Kirche bauten. Da war der Logos, der in menschlicher Kultur Fleisch, so lebendig werden sollte, kein geheimnisvoller Gott oder eine philosophische Spekulation, mit der die  Tradition aufgewärmt und einem Handwerksburschen aufgesetzt wurde.

Wie in der gesamten Geschichte menschlicher Kultur zu beobachten, konnte die Weisheit, die die Stoa frühwissenschaftlich  in Natur (kausal zusammenhängende Ganze) als Vernunftlehre (Logos) begründete, erst im allumfassenden Volkskult verwirklicht werden. Gerade heute zeigt sich, dass es nicht reicht zu wissen, was im Sinne des natürlichen Ganzen weise wäre. Wie vielmehr ein gemeinsamer Kult, eine tiefgreifende gemeinsame Kommunikation im Sinne historischer Kulturbilder, wie heutiger Weisheit notwendig ist, um Weisheit, statt Konsum- und sonstige Herrlichkeiten des Un-sinns zu leben. Während selbst die heutigen Vertreter der Religionen aufgrund ihrer buchstäblichen Begründung weder Kompetenz zur Lösung, noch weniger Verantwortung für die heutigen Probleme sehen, müssten wissenschaftlich konsequente, rationale Denker aufgrund  evolutions-, kommunikationswissenschaftlicher, psychologischer oder neurologischer Erkenntnisse zeitgemäße, vernunftbegründete Religionen erfinden.

1.3.Neben Mutter Natur auch den Vater lieben und verehren

Zu helfen, sich altruistisch zu verhalten,  sich für das Kollektiv stark zu machen und im Gemeinsinn zu engagieren, ist weder eine Erfindung des Christentums, noch kommunistischer Vordenker, sondern der Natur, Evolution.  Etwas zu geben ohne dafür etwas zu verlangen, sich für die gemeinsame Sache einzusetzen,  widerspricht nur scheinbar der Biologie und ihrem Kampf ums Überleben. Zumal heute klar ist, wie das Überleben, die Zukunft vom Verhalten der Gesamtheit abhängig ist. Nicht nur Menschen verhalten sich daher selbstlos, sondern auch  viele Tiere. Die so als Teile eines ökologischen Ganzen ihre Brut und  Mitglieder, wie den Fortbestand der Sippe und der eigenen Art sichern.  Wie auf einer Pyramide aus Bauklötzen sitzt jedoch bei selbstbewusst gewordenen Menschen das Selbst, darunter die Blutsverwandten und das engere Umfeld. Je mehr sich die Menschen vom Selbst entfernen, werden sie wenig wichtig.

Die Aufgabe des gemeinsamen Kultes besteht heute mehr denn je darin, die Pyramide flach zu halten. Was die auch kommunikativ zusammengewachsene Welt, in der allen voneinander abhängig sind, angesichts der globalen Probleme braucht, ist weltverant-wort-lichen Gemeinsinn. So ging es auch den neuplatonischen Vordenkern der Kirche darum, die Weltvernunft (Logos) im gemeinsamen Kult auf intrinsische Weise Fleisch werden zu lassen. Denn Weltverbundenheit als Familiensinn, bei der die gemeinsam erkannte Wesentlichkeit der Vater ist, lässt sich vom Verstand nicht einfach befehlen. Wo aber heute klar ist, wie die Spendenbereitschaft bereits dann wächst, wenn Namen genannt werden, selbst neurologisch belegt wird, wie die Emotion über das gemeinsinnige Verhalten entscheidet. Da wird die Bedeutung des gemeinsamen Kultes, seiner Bilder und Geschichten, Sprache bewusst. Warum sollte jemand, der liebevoll von der maßgebenden „Mutter Natur“ spricht, nicht auch das, was  allen höchst wesentlich ist, als gemeinsamer Sinn hinter aller natürlichen Werden, der so begründeten Weisheit zu erkennen ist, nicht aus vernünftigen Gründen auch als „Vater“, damit im Sinne der Vätergottheiten ansprechen?

So haben bereits in einer Zeit, die weit von heutigen weltweiten gegenseitigen Abhängigkeiten entfernt war, nicht allein die als frühe Christen geltende Schüler Platons erkannt, wie der gemeinsame Sinn, die höchste Wesentlichkeit im Kult einzuüben, einzuverleiben ist. Auch die anderen großen Religionen haben ihren Grund darin, persönliches Glück des Einzelnen in einem kreativen Ganzen zu schaffen, dem das Selbst gerecht werden muss. Und da wir in einer zur Stadt gewordenen Welt mehr denn je gegenseitig abhängig sind, ist eine Weltverbundenheit in Vernunft gefragt, die Menschen zu den Brüdern machen muss, nach denen bereits die französische Revolution in Freiheit und Gleichheit rief. Was allein mit Einsicht und intellektueller Moralpredigt heutiger Medien nicht zu machen ist. Wie der Blick auf teilweise mittelalterlichen Vorstellungen und so auch berechtige Angst vor anderen Kulturen und gegenseitigen Abschottungen, wie nationalegoistische Wahlen zeigt.

Aber selbst Gleichheit und grenzenlose Brüderlichkeit voraussetzende Gesetze und politischen Parolen können Weisheit im Kopf der Menschen nicht bewirken. So wenig wie dies mit neue Vernunftgottheiten möglich war, die die katholische Kirche verwerfenden Franzosen nach der Revolution zur Verherrlichung einer höchsten Wesentlichkeit einführen wollten, ohne noch aufgeklärt an die christliche Tradition anknüpfen zu können. Wer die Emotionen ansprechen muss, tut gut daran, aus vernünftigen Gründen nicht nur von einer gemeinsamen Wesentlichkeit zu sprechen, sie  vorschreiben zu wollen, sondern von einem gemeinsamen „Vater“ des Ganzen im Sinne seiner kulturellen Wurzeln.  

1.4.Kulturwesen müssen auf ihren kulturellen Wurzeln wachsen

Auch wenn wir wissen, wie am Anfang der Christenheit kein Wanderprediger, sondern  ein im Öko-Logos begründetes philosophisches Gottesverständnis, besser das Verständnis eines Sinnes des natürlichen Weltganzen, einer gemeinsamen Wesentlich im Sinne von Zeus wie des jüdischen JHWH war, reicht allein die philosophische Sprache und Lehre nicht aus. Nicht ohne Grund hat der Logos, die Lehre der Weisheit das Kreuz kultureller Vorbilder, alter Kulturbestimmung getragen oder wird bei Paulus das Wort vom Kreuz als ein sich mit der Zeit entwickelndes rhetorisches Schäma vorgestellt. Das den weisheitlichen Überfliegern, die dachten, das Heil wäre ihnen bereits gegeben, im Sinne eines eine gemeinsamen Kultes entgegengestellt wurde. Und so wurde auch von den Neuplatonikern am Anfang der Kirche, nicht allein von Origenes in seiner Prinzipienlehre oder Athanasius argumentiert, warum Erkenntnislehren für Eingeweihte nicht reichen, ein allumfassenden Volkskult, daher die menschliche Erscheinung der Weisheit/des Logos notwendig war.

Wie kann es aber sein, dass Intellektuelle bezugnehmend auf den antiken Logos-Begriff in „Connectedness“ beschreiben, wie wir ein neues Weltbild der Verbundenheit brauchen, dies auch vielfältig, ob in Physik oder in Psyche ebenso belegen, wie die psychologisch-neurologische Bedeutung der Bilder, Emotion für das menschliche Bewusstsein, Weltbild. Dann aber an Exzellenz- Hochschulen mit großer philosophisch-theologischer Tradition nicht nur die christliche Ethik, sondern  auch Gotteslehre, Paulus ebenso wie die Evangelien im philosophisch bedachten Logos, so in frühökologischer Weisheit begründet werden, ohne dann darin auch den Grund des christlichen Glaubens bedenken, sondern einzig einen Guru als wesentlich ansehen zu wollen?

Der König, der einst stellvertretend für das Ganze galt, die kosmische Ordnung repräsentierte, so den Staat sicherstellte und zusammen mit den Göttersöhnen ein Leben im Gleichgewicht garantierten sollte, wurde bereits von den Moses- Propheten (frühe Philosophen) durch die Weisheit, so das Wort Gesetz/Thora ersetzt. Doch die Liebe gegenüber der Mitwelt (wie des Selbst), damit Verant-wort-ung gegenüber dem großen Ganzen, wie der gemeinsamen Zukunft, lassen sich – wie bereits die Geschichte der Stoa zeigte - nicht einfach herbeireden, politisch vorschreiben oder per Gesetz herbeiführen. 

Doch warum sollten sich dort, wo nicht zuletzt aufgrund des Missverstandes der schöpferischen Ordnung in der Bestimmung einer arischen Herrenrasse das Heil dann in den Nationalsozialismus gesetzt wurde und ebenso der maßgeblich von Marx und Engels bedachte säkulare Gemeinsinn des Kommunismus verheerende Folgen hatte, nicht neue Religionskonzepte bedenken lassen? Denn nun, wo aus Jesus kein Arier mehr gemacht wird. Wie bei der Mehrheit der dann auch trotz kriegsbedingter Papierknappheit neue Bibeln druckenden Deutschen Christen. Wo vielmehr die schöpferische Ordnung nun nicht mehr im arischen Heil, sondern in weltgültiger Weisheit erkannt wird. Da kann auf  Konzepte zurückgegriffen werden, die bereits in der Antike die philosophische Erkenntnis zu Gemeinsinn und Verantwortung führten. In dem sie die bereits von den Vorsokratikern, dann Platonikern philosophisch bedachte Weltvernunft  (Logos: kein Wanderprediger oder Gottesbild) bei freien Menschen Fleisch werden ließen.  

1.5.Aufgabe der Weltreligionen war/ist: ökologische Weisheit zur Kulturbestimmung machen

Wenn heute gar die alten Götter als Wächter für die natürlichen Gleichgewichte angesehen sind oder der „Große Manitu“ als Stadthalter ökologischer Ordnung begründet wird. Dann kann den durchdachten Religionssystemen, die die menschlichen Gottheiten im Wandel vom Mythos zum Logos ablösten, sich in natürlicher Kreativität, Weisheit oder wie das Tao ganz konkret in den natürlichen Gleichgewichten begründeten, diese nicht abgesprochen werden. Vielmehr war es Aufgabe der verschiedenen Kulturkonzepte, diese zum Leben bringen, zur menschlichen Kultur machen.

Auch wenn dies hier in einer Arbeit, die zur Reform der dabei eine Schlüsselstellung einnehmenden christlichen Religion Anstoß geben soll, nur am Rande gestreift werden kann, wissenschaftlich weiterzudenken wäre. Die aufgeklärte Betrachtung der sämtlich in kosmischer Realität begründeten, so Weisheit zum Volkskult machenden alten Kulturen, die teilweise  im Christentum aufgingen oder von dessen Vordenkern mit bedacht wurden, zeigt: Es ist völlig ausgeschlossen, dass in der kulturellen Synthese von Judentum und griechischer Philosophie, die zum Christentum führte, der heute unterstellte Handwerksbursche zur Weltbestimmung geworden ist. Da dies jedoch heute an den Hochschulen, so von aller Welt vorausgesetzt wird, ist eine Reform, die die der antiken Bildung heilige Weisheit, nach auch heute alle rufen, zur Kulturbestimmung macht, mehr als fällig. Was nur von wissenschaftlicher Seite ausgehen kann.

Die auch in den verschiedenen  Kulturtexten östlicher Weisheitslehren nachzublätternde Tatsache, wie es Aufgabe aller Kulturen war, im jeweils vernünftig erkannten, zusammenhängenden kreativen Ganzen (früher Ökologie) begründeten Weisheit, ob als Gotteswort, Logos oder Tao in verschiedenen, meist noch auf einen König setzenden Kultkonzepten im Volk in Fleisch und Blut übergehen zu lassen, zeigt, wie modern und heute mehr als notwendig rational begründete zeigemäße Religionen sind. Denn wo der Mensch zum naturbeherrschenden Anthropozän geworden ist, jedoch das Gegenteil von ökologischer Weisheit, sondern gegen die Natur, seinen Grund/Sinn herrscht, auf vielfache Weise in Gier und egoistischer Unvernunft seine Lebensgrundlage zerstört. Da sind Religionen, die sich im kreativen kulturellen Wachstum aufgeklärt auf ihrer Wurzeln beziehen und so in gegenwärtigem Wissen begründete ökologisch-humanistische Weisheit zum Kult(ur)gut machen, in Fleisch und Blut übergehen lassen, dringend erforderlich: höchst rational.   

1.6.Vielfach bedachte Vernunftreligionen sind möglich, um Gefühle, Emotionen anzusprechen

Die nach Ende des Mittelalters (dem Verfall der alten Autoritäten, damit auch der biblischen Schrift und ihres menschlichen Gottesbildes) bereits von Herbert von Cherbury oder David Hume als notwendig erkannte, in der Geschichte vielfach, ähnlich von Kant vergeblich bedachte, rational begründete Natur- oder Vernunftreligion ist möglich. Sie kann helfen, ökologische Weisheit zur Lebensbestimmung zu machen: Freie Vernunftwesen mit der Gesamtnatur, deren und Grund/Sinn zu versöhnen. In Aufklärung, dass es bei Christus nicht um einen verherrlichten Guru, sondern um die in frühwissenschaftlicher Ökologie begründete Weisheit in menschlicher Erscheinung als historisch nachvollziehbares Heil in Folge Moses, Josua, lat. Jesus ging, können auch andere, ebenso in Weisheit, wie im Kult rational zu begründende Religionen dazu beitragen, die vielfach nur gepredigte Weisheit zur intrinsischen Motivation zu machen.

Vernunftreligionen sollen nicht nur den kognitiven Verstand ansprechen, sondern aufgeklärt und ganz bewusst, aus heute wissenschaftlicher Erkenntnis, auch um die Notwendigkeit, neurologische, kommunikations-psychologische Funktion des Kultes in gemeinsamer Kult(ur) die Gefühle, Emotionen und Psyche des Menschen ansprechen. Damit in einem neuen Geschichts- und so Selbstbewusstsein alle Sinne in tiefgreifender Motivation zu dem bewegen, was heute gegenseitig als ökologische Weisheit im höchst wesentlichen gemeinsamen Sinn/Grund (der war und sein wird) nur rational gepredigt wird.

Vernunftreligionen, die nach Aufklärung über die Anfänge nicht im Gegensatz zu den sogenannten Offenbarungsreligionen und ihren Gründergestalten, Schriften, Gottheiten stehen, sondern sich zwar in gegenwärtiger Weisheit begründen, sich im Religionskonzept hierbei aber auf die Anfänge, ihre Geschichten und Gestalten beziehen, sind machbar. Um in der auferstandenen Kraft der jeweiligen kulturellen Wurzeln weiterzuwachsen. So die bisher im Wort/Schrift bildhaft beschriebene, nun in aller Schöpfung wahrnehmbare Weisheit im menschlich unbestimmbaren Sinn allen Seins zu leben.

Wenn die Wissenschaft hierzu in Aufklärung allein über die christlichen Anfänge die Voraussetzungen schafft: natürliche Weisheit „Christus“ als historisches, zur Zeitenwende maßgebendes und offenbarendes christliches Wesen und damit in menschlicher Erscheinung als Heil im Sinne Moses „Jesus“ bedenkt. Statt die Geschichte auf den Kopf, einen nur als Weisheit, Weltvernunft, Logos ausgerufenen Guru, für den es im aufgeklärten Sinne keinen einzigen Beleg mehr gibt, an den Anfang zu stellen.

Denn Aufklärung über die Anfänge lässt auch erkennen, wie modern die im Glauben bekannte Dreieinigkeit ist: Wie es danach außer der heute in Ökologie zu erkennenden Weisheit (bei Christen Jesus , bei Juden Gesetz/Wort, auch das des arabischen Propheten, über den gemeinsam in Kult(ur) zu liebenden und zu verehrenden gemeinsamen Sinn/Grund allen Seins (damit die höchste eine Wesentlichkeit) nichts zu sagen gibt. Und hierzu wird hier in Bezug auf  Vorlesungen über die Theologie, Christologie, wie deren Geschichte, nun in Bezug auf das Sommersemester 2019 Paulus, die Theologie der Kirchenväter und die Geschichte der Kirche die Wissenschaft aufgefordert.

Denn während ich vor Jahren, bei meinen vergeblichen Bitten das christliche Wesen in Evolution und Ökologie zu bedenken an Professor Berger, wie weitere Theologen und Briefen an Benedikt XVI. aufgrund rationalen Denkens und historischer Kritik nur weitgehend sicher war, dass es bei Jesus Christus um das ging, was die Antike als Logos, so Weisheit bezeichnete. Bereits das Seminar über Dogmatik: Gotteslehre, wo den Lehramtsanwärterinnen/-anwärtern aus Gefahr vor weltweit aufflammendem Fatalfundamentalismus in Mannheim nur frei allem natürlich-philosophischen Denken eine völlig unbestimmte, für das Verhalten nicht relevante letzte Hoffnung beigebracht wurde, die an den Schulen nichts verloren hätte, hat klar gemacht: Ein wieder in aufgeklärter Weise in natürlicher Schöpfung begründetes Verständnis entsprechend der Anfänge ist dringend notwendig. So wurde dann in Heidelberg in den verschiedenen Vorlesungen nicht nur die Leere, aber auch Unhaltbarkeit heutiger Jesus-Hypothese deutlich. Vielmehr hat sich nicht zuletzt auch durch die nach heutigem Wissen gegebene geschichtliche Literatur im Zusammenfügen vieler Puzzleteile das wissenschaftlich weiterzuarbeitende Gesamtbild einer logisch zu erklärenden, nach weitgehendem Verfall antiker Vernunftlehre/Weisheit in Schriftform über das Mittelalter getragenen Entwicklung ergeben. Die mit Blick auf die heutigen Herausforderungen dringend nach Reform im aufgeklärten Verständnis der Anfänge ruft.     

1.7.Die Göttin der Weisheit ruft zur kulturellen Aufklärung im Silicon Valery von Morgen

Minerva, die römisch-griechische Göttin der Weisheit, spendet das Licht der Erkenntnis, wodurch die Religionen der Welt zusammenfinden (Daniel Chodowiecki, 1791, Wiki: Aufklärung)

Die auch als Athena geltende, in der Antike für die Verehrung der Wissenschaften, die Weisheit, Weltvernunft stehende römisch-griechische Göttin fordert so unter Wikipedia auch zur kulturellen Aufklärung auf: Voraussetzung für ein Leben in Friede und Vernunft. Wie es zur Zeitenwende, wie dann durch die bisher nur naturwissenschaftliche Aufklärung erhofft wurde. Nach der der naturbeherrschend gewordene Mensch (Anthropozän) ohne aufgeklärten gemeinsamen Kult jedoch das Gegenteil von Herrlichkeit bewirkt: Weisheit predigt, aber in unvernünftiger Gier seine Lebensgrundlage zerstört, Religionen das Gegenteil von Friede bewirken.

Minerva/Athena (im philosophischen Auferstand der mit dem Mythos gestorbenen Gottheiten waren in der Antike die Namen austauschbar) ruft auch vom Eingangsportal der Neuen Universität Heidelberg, damit der ältesten Hochschule Europas nach Einheit der Weltreligionen, deren Begründung in Wissen und Erkenntnis. Für wissenschaftliche Aufklärung stehend fordert Sie auch in Sachen der Kulturvorstellungen ein Ende des Mittelalters und aufgeklärten Verstand in einem mehr als notwendigen geisteswissenschaftlichen Silicon Valley von Morgen. Damit fordert sie auch eine kulturgerechte Neubelebung dessen, was der Antike als Weisheit nicht nur „Minerva/Athena“, sondern als „Christus“ heilig, so historisch „Jesus“ war. Vergebens. Solange der Glaubensgewohnheit und bisherigen Lehre zuliebe heute gegebenes, selbst gelehrtes Wissen ausgeblendet, weiter ein junger Mann unterstellt wird. Der nur als Christus verherrlicht oder apologetisch als eine im frühökologischen Weltganzen, damit in Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründete Weisheit hingestellt worden sein soll.

Denn alle auch in Heidelberg abgehaltenen religionswissenschaftlichen Symposien, das in vielen Werken der Universitätsbibliothek aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nachzulesenden und in Dissertationen beschriebene Wissen um die philosophisch-weisheitliche Grundlage der verschiedenen, nicht nur abrahamitischen Weltreligion bringt bei heutiger Hypothese nicht weiter. Wenn selbst die Doktoraten, die heute gegebenes Wissen auswerten, getreu ihrer Lehrer davon ausgehen müssen, im Christentum sei in Folge Moses nur ein junger Religionsrebell als Weisheit ausgegeben worden, sind ihre Werke, war alles Forschen, Graben vergebens.

2.      Aufgeklärte Anwendung, statt Abschaffung von Religion entscheidet über Zukunft

Die heutige Lehrhypothese verhindert nicht nur, die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die heute vielfach gepredigte Weisheit zur kulturellen Bestimmung, sondern weiter nur der wissenschaftliche Gottestod als gegeben, Religion als Relikt für Gestrige gesehen  wird. Bei einem als Gott ausgegebenen antiken Sektenführer, ähnlich James Manson (Guru, Kyniker: Hippi, der mit seiner Lehre auch Anhänger in den Tod trieb), müsste jeder normal denkende Mensch der Religion den Rücken zukehren. Und so wundert es auch nicht, dass Jesus Christus in der modernen Gotteslehre nicht mehr vorkommt oder sich viele aufgeklärten Menschen Ersatz-Herrlichkeiten, wie Konsumwachstum ohne Arbeit, Freizeitvergnügen oder sonstigen Zeitvertreib als persönliches Glück suchen, hier ihre Herrlichkeit sehen. Gleichwohl sie Vernunft, Weisheit predigen, wissen was höchste Wesentlichkeit wäre.

Und selbst noch kirchlich aktive Zeitgenossen, die im Vernunftdefätismus den Verfall der sich so heute in vielfacher Weise vernichtenden Kultur bitter beklagen, jegliche Hoffnung aufgegeben haben und denen es auch mehr als egal ist, ob der historische Jesus zwei Beine hatte. Die können nach heutiger Lehre nicht erkennen, wie genau diese Frage nach dem historischen Glaubensgrund über Aberglauben, wie folgerichtigen Abfall vom gemeinsamen Kult, damit auch die heutige Lebensweise, weltweite Unvernunft entscheidet. Bei der zwar inzwischen fast jeder die Zusammenhänge der Welt und die sich so ergebende Weisheit, damit die Notwendigkeit einer völlig neu, an „schöpferischer Wesentlichkeit“ ausgerichtete Lebensweise weiß. Diese aber ohne Kulturbestimmung in einem aufgeklärt-rationalen Kult, der im aufgeklärten Bewusstsein der kulturellen Wurzeln, auf systematische Weise auch alle Kanäle moderner Kultur nutzend, nicht nur den Verstand, sondern die Emotionen, Psyche anspricht, vergeblich gegenseitig gepredigt wird.

2.1. Wo Christologie und christliche Ethik in ökologischer Weisheit erklärt wird…

Gleichwohl wird heute gelehrt, wie die in früher Ökologie begründete Weisheit der christlichen Verhaltenslehre, wie Theologie/Gotteslehre, damit auch der sich auf den historischen Jesus beziehenden Christologie Paulus zugrunde liegt, sich hier das monotheistische Gottesverständnis des Neuen Testamentes begründet. Wie damit ein rationales, in frühem Wissen begründetes philosophisches Gottesverständnis, das so von Vater und Sohn sprach, das christliche war: Besser wäre das Verständnis einer höchsten Wesentlichkeit, eines menschlich undefinierbaren, unbestimmbaren Grundes/Sinnes allen Seins, auf den allein die in der natürlichen Schöpfung wahrnehmbare Weisheit verwies. Die wie der Sohn den Vater bezeugt und davon ausgeht, ohne den Sohn kein „Vater“, wie ohne einen Vater kein „Sohn“ wäre.

Denn auch wie am christlichen Anfang ein in philosophischer Weisheit um natürliches Werden begründete Verständnis einer höchsten Wesentlichkeit im Sinne des aufgeklärt verstandenen Zeus, wie JHWH war, ist bekannt. Doch wo am Anfang Wissen/Erkenntnis stand, war dies das Gegenteil eines menschlichen Gottes, der nach wissenschaftlicher Welterklärung als nicht mehr notwendiger Erklärungsgrund gilt. Wer vergeblich als Designer (himmlischer Handwerkerker) bewiesen werden soll und dann wegen seines Nichteingreifens bezweifelt oder als unwissenschaftlich abgestritten wird, kam beim philosophisch-christlichen Anfang nicht vor. Wo eine höchste Wesentlichkeit in frühwissenschaftlicher Natur-/Vernunftlehre (Logos=Christus) offenbar war, war auch kein Gottesbild von einem inzwischen unwirksam gewordenen Aufpasser, der heute vorausgesetzt und an theologisch-philosophischen Meisterkursen der Hochschulen in seiner evolutionären Bedeutung (die dieses buchstäblich vorgesetzte Bild zweifellos in Zeiten ohne Weisheit hatte) bedacht wird.

Wo beispielsweise die Erdbeben und Tsunamis noch nicht in für das Weltgefüge höchst kreativen Plattenverschiebungen, damit einem schöpferischen Sinn folgend begründet waren. Da stellte sich die sogenannten Gotteszweifel auf eine Weise, die heute weggefallen sind. Denn heute wird nicht nur Blitz und Donner, sondern werden alle evolutionären Prozesse  im ökologischen Ganzen (vom Fressen und gefressen werden in der Natur, über den Blinddarm, bis zu menschlichen Gefühlsregungen) in einem kreativen, ökologischen Sinn in Weisheit/Vernunft begründet.

2.1. So wenig wie Athena eine junge Frau oder das Tao in einem jungen Mann begründet war…

Anfängliche Neuplatoniker dachten die philosophisch im nun kausal-zusammenhängenden Weltganzen begründete, als Göttin verehrte Weisheit (bei-leibe kein junges Mädchen) als Christus weiter und begründeten dessen menschliche Erscheinung als erforderlich für den in menschlicher Kultur notwendigen Volkskult. Wie daher entsprechend der dem Volk geltenden menschlichen Mythen-Gottheiten oder den jüdischen Auferstehungsvorstellungen die bekannte Jesus-Geschichte notwendig war, wird von neuplatonischen Kirchenvätern erklärt. Nur so war die nun philosophisch rational bedachte Weisheit/Weltvernunft, die auf einen und einzigen Sinn/Grund allen Seins verwies, wie davon ausging, kulturbestimmend zu machten.  Und hierzu war die menschlich volksbekannte Erscheinung notwendig. Nicht umgekehrt.

Wo eine Fülle von Weisheitslehren weltweit eine Explosion an verschiedenen Heils-Schriften auslöste, von Göttermysterien ablöste, gleichzeitig auch mit der Kirche konkurrierende Christentümer, wie ein die Weisheitslehren der Welt vereinender, vorwiegend in persischer Philosophie begründeter, allerdings noch in einem dualistischen Weltverständnis gründender Manichäismus als Weltreligion entstanden. Da kann es den am christlichen Anfang stehenden Mittel- dann Neuplatonikern, die den Weg des hellenistischen Judentum weitergingen, von Alexandrien oder Antiochien, wie Kleinasien aus zum allumfassenden Volkskult machten, nicht um den jungen Mann als offenbarende Weltbestimmung gegangen sein. Als was der historische Jesus heute gilt, als Weisheit oder Logos hellenisiert worden sein soll. Da ist der Weg in aufgeklärter Weise umgekehrt zu betrachten. Da wurde die heute vergeblich gepredigte Vernunft/Weisheit in rationalen Religionskonzepten, im Nord-Westen in bekannter menschlicher Gestalt volksbestimmend.

2.2.Schöpferische Natur in menschlicher Kultur Logos, Wort, Tao, Dharma…

Logos, Wort, Tao oder Dharma wurden nicht ohne Grund in den Übersetzungen oft wechselhaft verwendet. Auch in den  vom anfänglichen Denken zeugenden Texten wird klar, wie die natürliche Schöpfung, die Ordnung, Dynamik des Weltgefüges, kreativen Ganzen (frühen Öko-Logos) die Grundlage der verschiedenartigen Weisheitslehren und so Religionen der Welt war. Was so im menschlichen Zusammenleben in schöpferischer Verantwortung in verschiedenen Modellen verwirklicht werden sollte, war die heute mehr denn je einzuhaltende natürlich-ökologische Ordnung als Himmel auf Erden im Ideal. Wer sich nicht an die verschiedenartig erscheinenden jeweiligen Traditionslehren oder Gründergestalten oder die zu beobachtenden Verschiedenheiten der Konzepte und ihrer Bilder, wie Kulturpraktiken heftet, sondern aufgeklärt die Anfänge betrachtet erkennt: Die großen Weltreligionen sind nicht nur zeitgleich entstanden, im Wandel vom Mythos zum Logos der Achsenzeit aus der Erkenntnis von Vernunft erwachsen.

Auch wenn noch keine einheitliche wissenschaftliche Welterklärung, sondern verschiedene, auch dualistische Modelle bedacht wurden. Wenn die Zusammenhänge und Abhängigkeiten, wie sie heute durch eine nicht allein ökologisch gegenseitig abhängige, auch kommunikativ zur Stadt gewordenen Welt gegeben sind, noch nicht erkannt waren. Wenn daher zwar philosophische Spekulationen die Mythen abgelöst hatten, die Anfänge aber noch meilenweit  davon entfernt waren, dass Schulkinder weltweit auf die Idee gekommen wären, den Erwachsenen schöpferische Weisheit zu predigen. Die großen Weltreligionen gründen in einer Weisheit, die sich aus natürlicher Schöpfung, damit auch Kulturerfahrung ergibt, um emotional und geistbegabte menschliche Wesen der verschiedenen Kulturen mit ihrer wahren Natur, dem Sinn des Ganzen zu verbinden. Damit sie auf schöpferisch vernünftige Weise, somit eine „Ökologie des Menschen“ leben.

Denn ob dies in den verschiedenen Kulturkonzepten durch Meditation und  Techniken wie Yoga oder durch die kultische Verehrung einer gemeinsamen höchsten Wesentlichkeit, Herrlichkeit, eines einzigen Grundes, Sinnes als Gottheit im Religionskonzept erfolgte. In einer Zeit, bei der Mensch zum Natur beherrschenden Anthropozän geworden, daher eine völlig neue Lebensweise in schöpferischer Weisheit gefragt, aber im weiter so nicht zu machen ist, muss man dazu keine neuen Konzept erfinden. Da sind die alten Religionen in aufgeklärter Weise wieder zu beleben, ist das gefragt, was die Alten als Auferstehung beschrieben.

Ob die heute vielfach vergeblich herbei beschworene, im natürlichen, kreativ-zusammenhängenden Ganzen (Ökologie) begründete Weisheit als gemeinsamer Grund der großen Weltreligionen, wie auch als „Christus“, damit das im hellenistischen Judentum so auch definierte historische Heil in Folge Moses „Jesus“ erkannt wird. Oder ob die Hochschullehre den historischen Jesus gegen besseres heute gegebenen Wissens als einen von seinen Anhängern als Christus verherrlichten, als Weltvernunftlehre/Logos, damit Weisheit ausgegebenen jungen Mann hinstellt, so die Reihenfolge auf den Kopf stellt. Was dann nicht allein die christliche Religion als abgeschriebenes, überkommenes Relikt erscheinen lässt, ohne jegliche Bedeutung, Verhaltensrelevanz und Problemlösungs-Kompetenz für die heutigen Herausforderungen. Das ist nicht nur entscheidend für den kulturellen Friede, der Begegnung mörderischer Gefahr, die von überkommenen, auch politisch missbrauchten, sich auf ihre Buchstaben, inzwischen Bauchgefühle berufenden Glaubensvorstellungen oder dem nicht allein in der dritten Welt aufflammenden religiösen Aberglaube, damit auch gegenseitige Ängste und so Abschottung ausgehen, sondern die gemeinsame Zukunft.  

Denn wenn heute wissenschaftlich klar gemacht wird, wie es umgekehrt war, es die Aufgabe ursprünglich rationaler Religionen war, die in früher Ökologie begründete Weisheit im Westen in menschlicher Erscheinungsweise als gesalbten Weltkönig (Christus/Gottessohn), wie dann als Wort des arabischen Propheten, im Osten in kosmologischen Konzepten als Tao oder Dharma zur Kulturbestimmung zu machen. Dann ist der Weg frei für zeitgemäße Kulturkonzepte, die sich auf ihre jeweiligen Wurzeln, Gestalten und Schriften beziehen und zu einer völlig neuen Lebensweise, wie kulturellem Friede führen. Indem sie die derzeit nur gegenseitig gepredigte, selbst mit politischem Willen oder einer Öko-Diktatur nicht zu erreichende ökologisch-humanistische Weisheit zu einer intrinsische Motivation auf mündige Weise freier selbstverant-wort-liche handelnder Weltbürger machen.

2.3.Aufklärung über die christlichen Anfänge ist Grundlage kultureller Aufklärung

Hier wird zwar gebeten, vordergründig den christlichen Glaubensgrund aufgeklärt zu bedenken. Doch wenn klar gemacht wird, wie sich die Denker am Anfang der christlichen Kirche die Aufgabe stellten, die in Wissen, im Platonismus der Stoa (so als verantwortliche Teile eines kausalen Ganzen definierte), dann jüdisch im Namen Jesus (nicht allein Sirach), wie ähnlich auch im Osten begründete, dort u.a. im Namen Laotse beschriebene Lebensweise ging. Die in durchdachten und psychologisch begründeten Konzepten zur Kulturbestimmung zu machen war. Dann wirft das wissenschaftlich weiter aufzuarbeitende Licht auf die gerade heute mehr als notwendige Aufgabe aller in Natur/Vernunft auch in ihrer Funktion zu begründenden Religionen. Denn selbstverständlich greift es zu kurz, allein die in natürliche Schöpfung, im großen Ganzen gelehrte (Öko-Logos) erkannte und so begründete Weisheit als Grund der verschiedenen Religionen anzunehmen. Um die Voraussetzung zu schaffen, dass aus den Religionen in aufgeklärter Weise Vernunftreligionen werden können, die die allseits geforderte Weisheit zur tiefgreifenden, intrinsischen Lebensbestimmung machen, wie es heute mehr als notwendig wäre. Da ist mit christlich aufgeklärten Augen all das wissenschaftlich weiterzuführen, was heute bereits in aufgeklärtem Blick auf die Anfänge der Weltreligionen und ihrer Kulturtechniken zu lesen ist.

Die Antike kannte nicht das Abbrennen des brasilianischen Regenwaldes für die Erzeugung von Mastfutter für Deutschland, damit auch Fleisch für China. Sie hatte nicht über eine auch so menschlich verursachte Heißzeit, über das Leerfischen der Meere, deren Vermüllung, den sinnlosen Verbrauch der in Jahrmillionen gewachsenen Energievorräte und damit die vielfache Unvernunft zu klagen. Aufgrund der wir in egoistischer, kapital-, nationalstaatlicher Kurzsicht und systematisch herbeigeführter Konsum-Herrlichkeit die Zukunft der Kinder fressen. Daher ist es verständlich, wenn zwar nicht nur bereits die Thora in früher Ökologie gründete, dort ein nachhaltig-gemeinsinniges Verhalten das Thema war, aber die alten Weisheitslehren vordergründig das menschlich-soziale Miteinander und Glück, damit die Grundlage für den Humanismus legten. Gleichwohl gerade in Thora viel über vernünftigen Ackerbau und auch sonst eine nachhaltig-ökologische Lebensweise zu lesen ist, selbst die Verrichtung er Notdurft so beschrieben wird. Was nebenbei alles nicht nur einen biblischen Besserwisser auf neue Beine gestellt worden sein konnte, sondern dafür nur die der Antike geltende Weisheit als Christus in Frage kommt.

Doch die Weltprobleme, die beispielsweise Harald Lesch in „Die Menschheit schafft sich ab“ beschreibt und dabei den Tod der einst für die kosmische Ordnung, die Gleichgewichte stehenden Götter beklagt, waren noch lange nicht gegeben. Die schöpfungsgerechte Lebensweise, die Versöhnung des selbstbewussten, so selbstverantwortlichen, dafür mit Vernunft begabten Menschen mit seiner wahren Natur, dem Grund und Sinn allen Seins, war das Thema aller der nach dem Wandel vom Mythos zum Logos, damit in Ablösung des Götterkultes durchdachten Kulturkonzepte, der in der Achsenzeit entstandenen großen Weltreligionen. Gaia und andere Mythengötter wieder zum Leben erwecken zu wollen, wäre sicher der falsche Weg, ein Rückfall von Vernunft in den Mythos. Und auch Vernunftreligionen, die sich auf die jeweiligen kulturellen Wurzeln in den großen, die allzu menschlichen Götter ablösenden Weltreligionen berufen, sind kein Zurück, sondern nur im kultureller Fortschritt wirksam.

2.4. Ökologische Weisheit ist nur in aufgeklärter Kultur zu machen

Und wo auch moderne Naturwissenschaftler die ungebremste Gier, den Raubbau an unserem Planeten in verschwenderischem Wohlstand in Zusammenhang mit der kulturellen Entwicklung, dem jeweiligen Blick der Menschen in den Himmel betrachten, eine Neugestaltung unserer Zivilisation als notwendig sehen. Weil der einzelne Fleisch-, Auto- und Flugverzichter allein ökologische Weisheit nicht leben kann, sondern sich das unsere Lebensgrundlage vernichtende Verhalten, bei dem alles schief läuft, in der Menschheits- damit Kulturgeschichte begründet liegt. Wo daher immer klarer wird, wie entscheidend es ist, in welcher Weise, mit welchem Bewusstsein, wir die Welt, die Natur, die unendlich dynamische Ordnung im Himmel, die Gleichgewichte des kreative Ganzen betrachten und uns dafür begeistern. Da hilft auch kein Ruf nach alten Göttern, die längst von frühökologischer Weisheit als Christus und so wahren einen Sohn abgelöst waren.

Wie kann es da sein, dass in einer Zeit, bei der der biblische Christus, nachdem er zu einem herrlich geworden jungen Mann geworden ist, keinerlei Bedeutung für das Leben mehr ausgeht. Wo dann Benedikt XVI., der sonst von schöpferischer Vernunft (Logos) als christliche Wesen sprach, das er im Weiterdenken der Stoa, wie jüdischer Weisheitslehre begründet, in seiner letzten großen Rede vor dem Bundestag das Recht in Ökologielehre zu bedenken gab. Und hier auch der „Mann des Wortes“ Franziskus seine Umwelt- „Enzyklika laudato Si“ über eine schöpfungsgerechte Lebensweis als Voraussetzung für die Zukunft begründet. Wie dies jeder protestantische, meist ökologisch-sozial engagierte Pfarrer in seine Predigtoder Posts bei Facebook tut. Gleichzeitig an einer Hochschule mit großer philosophisch-theologischer Tradition die christlichen Anfänge in philosophischer, damit frühökologischer Weisheit und so auch das kirchliche Kulturkonzept begründet wird, um Weisheit in menschlicher Erscheinung zur Welt zu bringen, so auch die Theologie der Kirchenväter in Weisheit erklärt wird. Dann aber allein noch der Gewohnheit wegen ein heilspredigender Galiläer, den man als kosmische Weisheit gesehen, ausgegeben und so beschrieben hätte, als einzig wissenschaftlich gilt?

Wird es da nicht höchste Zeit, in aufgeklärter Weise die rationale Weisheitskonzepte, damit nicht allein die christliche Religion wiederzubeleben, wie sie nach dem Wandel vom Mythos zum Logos in ökologischer Vernunft/Weisheit bedacht wurden um diese menschwerden zu lassen: Zur Volkskultur zu machen?

2.5.Weisheit der großen Weltreligionen in Gegenwart begründen, weiterführen

Die Frage nach dem Geheimnis des Lebens, den Ursprüngen, die nach dem Wandel vom Mythos zum Logos in Vernunft jenseits der Mythengötter gestellt und beantwortet wurde, haben fast zeitgleich in aller Welt zu Weisheits-Modellen und damit Religionen geführt, die auf frühem Wissen gründeten. Viele biblische Propheten wie Jesaja, bekannte griechische und persische Philosophen oder fernöstliche Weisheitslehrer wie Buddha und Konfuzius haben zeitgleich gelebt. Denn auch wenn wie heute selbst von Harald Lesch beklagt, im Laufe der Zeit die Götter nicht mehr über die natürliche Ordnung wachten. Die Natur und damit der Ursprung allen Lebens stand in jetzt rationaler Begründung im Zentrum aller in der Achsenzeit, der Entdeckung von Vernunft entstanden Kultursysteme, Philosophiemodelle, wie auch deren späterem Weiterdenken im Christuskult. Zurück zur Natur, ähnlich wie 68, war nicht allein der Ruf der welt-, zumindest kulturverneinenden Zyniker (Kyniker). Denen daher Gerd Theißen seinen Galiläer zurechnet. Gerade die Stoa, auf die heute bei der christlichen Theologie, wie bei Paulus ständig verwiesen wird, begründete ihre Soziallehre in einer natürlichen Kausalkette allen Lebens, des kreativen Ganzen, wie es heute offensichtlich, wieder im Kult zur Bestimmung zu bringen ist. So wird bei Seneca & Co. von „Naturlehre“ gesprochen. Wir brauchen heute „Gott sei Dank“ keine mystischen, metaphysischen Konzepte, Begründungen mehr, müssen uns nicht auf die Weltseele Platons berufen und haben auch den Sozialdarwinismus als angebliche Schöpfungsordnung  der arischen Rasse, des Stärkeren, egoistischen Gens und böser Biologie hinter uns. Wir kennen die von Menschen zu lebende Weisheit, die sich aus natürlicher Schöpfungsordnung ergibt. Damit kennen wir auch deren in freier aufgeklärter Weise gemeinsam zu feiernden Grund als gemeinsame Wesentlichkeit , Herrlichkeit, die sich in aller Natur offenbart, aber auch dann noch sein, für neues Lebens sorgen wird, wenn wir die Natur zerstört haben.

Wenn der Mensch nicht zum wahren Herrscher (Weisheit/Vernunft in menschlicher Lebensweise), sondern Vernichter der Natur geworden ist. Dann kann das weder den kosmologischen Modellen des Ostens, noch den monotheistischen Systemen angelastet werden. Die eine höchste Wesentlichkeit, Herrlichkeit als Grund/Vater aller Weisheit, damit „einen“ gemeinsamen Sinn über willkürlich menschliche Gottheiten und Opferkult stellten. Bei denen es dort, wo die frühwissenschaftlich begründe Weisheit als Christus galt, ursprünglich nicht darum ging, an ein vorgesetztes, somit durch wissenschaftliche Erkenntnis arbeitslos gewordenes himmlisches Monsterwesen als Erklärungsgrund für Unerklärlichkeiten, einen  Designer als Gott zu glauben und diesen auch anderen als absolut vorzuschreiben. Wie dies dem heutigen Monotheismus, besser den sich auf ihre Bücher, deren Gründergestalten berufenden Religionen zu Recht unterstellt wird, so als für die Gewalt der Welt mit verantwortlich zu sein. Vielmehr wurde am Anfang der Kirche begründet, wie man dem nun philosophisch bedachten Sinn des Ganzen als höchste Wesentlichkeit im Sinne von Zeus, wie JHWH, damit wieder der natürlichen Herr-lichkeit (dem Eden) und dessen Grund gemeinsam in kulturellem Friede gerecht werden kann. Auch die Argumentation, die keine in Mythen, Schriften vorgesetzten menschlichen Gottheiten verteidigt, sondern rational begründete, warum es einen Grund (Vater) gibt, der alle sichtbare Schöpfung, menschliche Weisheit (Sohn) überdauert, ist nicht allein durch Tertullian bekannt.

2.6.Menschlich frei, friedlich im schöpferischen Sinn selbstverant-wort-lich herrschen

Wenn heute selbst im scheinbar friedlichen Indien als der größten Demokratie der Welt eine Zeitbombe tickt, bei der die hinduistische Mehrheit viele Millionen von anderen Religionsangehörigen, meist Moslems, zu Feinden macht. Dann liegt das an nicht am gemeinsamen Grund der Religionen, sondern ruft nach dessen Aufklärung hinter scheinbar so gegensätzlichen religiösen Vorstellungen in Vernunft.

Auch wenn bei der Betrachtung der Weltreligionen meist die jeweiligen Kultpraktiken, Geschichten, Vorstellungen im Vordergrund stehen, was meist den Blick für das gemeinsam Wesentliche verbaut. Die großen Weltreligionen haben alle den gleichen Grund: Selbstbewusst gewordene, damit Geist begabte menschliche Wesen in Kultur mit dem großen Ganzen,  dem Grund allen Seins zu verbinden, damit in schöpferischer Verantwortung und Weisheit, so friedlicher Gemeinschaft zu leben. Im Wandel vom Mythos zum Logos (Vernunft)  wurde nicht wie heute vielfach beklagt, der Mensch zum willkürlichen Herrscher über die Natur erhoben, für deren Gleichgewichte vormals der Götterkult sorgte. Das Streben nach egoistischem Profit in einer individualistischen Gesellschaft, wie die Gewalt im Namen des Glaubens kann daher nicht aus dem Wandel vom Mythos zum Logos hervorgegangen Weisheitskonzepten, Religionen angelastet werden. Wie heute oft nicht allein der Buchstaben wegen unterstellt werden muss. Vielmehr wurden jenseits der alten Mysterien für Eingeweihte, des blutigen Opferkultes, wie Orakelglaubens aufgrund von Gedärmen und der Kaisergottheiten Kulturkonzepte im Sinne der Propheten bedacht. Durch die selbstbewusste und damit selbstverantwortliche Menschen wieder ihrer Natur, dem Sinne des Weltganzen jenseits von Gier und Kurzsicht gerecht werden: jenseits von geheimnisvollen Mysterien schöpferische Herrlichkeit, Wesentlichkeit, damit auch ökologische Weisheit leben. Und genau dies ist wieder aufgeklärt zu beleben.

Denn wie sollen sich Menschen, für die auf systematische Weise der täglichen Massen- wie Freizeitkonsum zum gemeinsamen Sinn geworden ist. Die so in der Wirtschaftsleistung (was die Leistung öko-logischen Haushaltens im Welthaus sein müsste), heutige Misswirtschaft begründen. Die gar das „Sozialprodukt“ wie selbstverständlich am soziale Zukunft vernichtenden Konsumwachstum messen, das Wachstums des Kapitals aufgrund der Aktienkurse (Gewinn ohne Arbeit) zum Kult geworden ist. Wie sollen die sich im schöpferischen Sinn verhalten?

Was Menschen, die im heutigen aber „glaube“ (an was auch immer: laut heutiger Gotteslehre der Hochschule nur noch eine naturphilosophiefreie letzte Hoffnung) Konsum- und Kapitalwachstum zu ihrer Herrlichkeit gemacht haben, mit ganzem Herzen verehren und lieben, entscheidet weit mehr über das Verhalten, als alle Gesetze und Vorschriften. Wenn heute auch Wirtschaften nicht wie in der Antike als Haushalten in der gemeinsamen Wohnung definiert, sondern in wirtschaftlicher Notwendigkeit deren Zerstörung, wie Nationalegoismus begründen wird. Dann liegt das an einem grundlegenden Weltverständnis, dessen Wandel heute mehr als notwendig wäre und nur in zeitgemäßen Kultur-, damit vernünftigen Religionskonzepten zu erreichen ist. Die sich aufgeklärt auf ihre kulturellen Wurzeln, damit auch eine heute wissenschaftlich offenbare höchste Wesentlichkeit, Weisheit, wie deren Grund/Sinn beziehen. 

3.      Am Anfang waren rationale Religionssysteme, um Vernunft zur Welt zu bringen

Nicht nur dem Namen „Hagia Sophia“ nach, musste in Konstantinopel, wie auf unzähligen Konzilen, bei denen sich die intellektuellen Kaiserberater (Bischöfe) der Zeit über das Wesen des Logos/der „heiligen Weisheit“ in Bezug auf die Väter-Gottheiten stritten, dann Dreieinigkeit definierten, ein allumfassender Kult bedacht werden. So wurde die Kirche, später in gleicher Vernunft-/Weisheitslehre (Logos) Moscheen für den Islam gebaut. Der nicht der Trinität der allumfassenden (katholische) Kulturkonzeption des Nordwestens folgte. Der auch aufgrund anderer kulturgeschichtliche Gegebenheiten des Orient einen eigenen Weg ging. Für den es rational war, das Wort, das er in Isa (Jesus) lebendig sah, nicht in einem menschlichen Gottessohn am Kreuz sterben und auferstehen zu lassen, sondern als Wort des Propheten zur Welt zu bringen.

 

3.1.  Der Heilsweg des Geist begabten Homo Sapiens: Zurück zum Urgrund paradiesischer Natur

Erst wenn man keinen Wanderprediger, sondern die natürliche Weisheit an den Anfang stellt. Und sich so die gesamte philosophische, eigentlich religionswissenschaftliche antiken Begründungen der Notwendigkeit eines Kultes und Auseinandersetzungen um das zeitgemäße Kultkonzept nicht allein bei Cicero und Co. betrachtet. Da wird auch klar, welche hohe Weisheit sich hinter der Theologie der Kirchenväter verbirgt. So wird beispielsweise von für den Bau der Kirche, wie des für den allumfassenden neujüdischen Kult herausgegebenen Kanon maßgebenden Denkern wie Athanasius religionswissenschaftlich beschrieben, wie die Vernunft/Weisheit nur in menschlicher Erscheinung in Erfüllung der alten Kulturvorstellung (damit als Gottessohn) zur Volksbestimmung zu machen ist. Weil der aus dem Paradies vertriebene, so selbstverantwortliche Adam auf die Kulturbestimmung von Vernunft und Weisheit im Sinn des kulturellen Erbes angewiesen ist. Doch da unmöglich eine Heilspredigerverherrlichung, -hellenisierung, wie heute unterstellt wird. Da wurde kein Wanderprediger der das alles nicht wollte, für Bildungsbürger als Logos ausgegeben. Da ging es eindeutig um die in Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründete, damit frühökologische Weisheit als Christus. Da wurde bedacht, wie die als Erbsünde angesehene Selbsterkenntnis des Menschen, durch die er aus der ökologischen Ordnung, dem Eden herausgenommen war, wie der folgende Aberglaube und Abfall, durch die Menschwerdung der Vernunft aufgehoben werden kann. Wofür in kreativer kultureller Entwicklung im Sinne des menschliche Emotionen ansprechenden Volkskultes den geerbten menschlichen Gottes-/Kulturvorstellung zu entsprechen war. So wurde die Aufgabe von Vernunftreligionen beschrieben, wie sie heute mehr denn je gebraucht werden und aufgeklärt machbar sind.

Denn wo genau erklärt wurde, warum daher menschliche Götter gewohnte menschliche Bilder benötigen. Wie eine bekannte, wie Moses oder Asklepios und die Kaiser sichtbar wunderwirkende Gestalten, damit der biblisch beschriebene Wanderprediger notwendig war. Und wie dessen Auferstehung und Tod nicht allein nach den gestorbenen und inzwischen auferstandenen (aufgeklärt verstandenen) Göttergestalten, sondern auch im Sinne der jüdischen Kulturvorstellungen und Messiaserwartungen eines neuen Moses, Elia, wie der Auferstehung in aller Natur sein musste. Und wo selbst das Kreuz, die in ausgebreiteten Arme, in alle Himmelsrichtungen ausgebreitete Gestalt als kulturnotwenig, so als Zeichen für die Kulturen untereinander, wie mit ihrem Sinn versöhnend, damit die menschliche Erscheinung für die Menschwerdung des Logos (der schöpfungsgerechten Lebensweise) erklärt wurde. Da ist es weder um einen jungen Mann gegangen, der auf grausame Weise hingerichtet wurde, wie nach heutiger Hypothese vermittelt werden muss. Dessen Tod die Verfasser des Koran nur nicht wahrhaben wollten. Noch kann es um die Hellenisierung eines besonders bibelschlauen Handwerksburschen gegangen sein, der sich Wunderheiler betätigte. Heute ist klar: Die Weisheit/Weltvernunft musste im Westen in menschlicher Gestalt das Kreuz alter Kulturvorstellungen tragen, daran leiden, um so das Heil, im jüdischen Sinn, den erhofften neuen Moses, Josua, lat. „Jesus“ lebendig werden zu lassen.

3.3. Geschichte(n) sind nicht weiter auf den Kopf zu stellen

Auch wenn die neutestamentlichen, wie geschichtswissenschaftlichen Hochschullehrer noch wie gewohnt ein zweibeiniges Wesen unterstellen, das ihrer bisherigen Lehre, Lebenswerken, wie Glaubensvorstellungen zugrunde liegt. So zeigt sich Dank ihrer historischer-kritischer Lehre, wie geschichtswissenschaftlicher Kompetenz, dass die in früher Ökologie begründete Weisheit der bekannten philosophischen Schulen, damit die Weltvernunft in Schrift und menschlicher Gestalt als „Christus“ volksbestimmend und somit erst zum Heil „Jesus“ wurde. Ein Heil, das den vielfältigen anfänglichen Erkenntnisbewegungen, Christentümern, Kirchen, dann auch der katholischen Mehrheitskirche galt. Die in allumfassender Weise dem sich in frühökologischer Weisheit begründenden hellenistisch-platonistischen Judentum folgte. Die die dort nicht nur entstanden Geschichten, sondern nachvollziehbare Geschichte des Heils „Jesus“ und dessen Auseinandersetzung mit den buchstabentreuen Schriftgelehrten in rationaler Begründung in den Kanon aufnahm. Was aus heute  kulturpsychologischen, religionswissenschaftlich einsehbaren Gründen in Gestalt und Erfüllung bisheriger menschlicher Kulturbestimmungen von jüdischer, wie griechischer Seite, damit auch in Form von Kaiserevangelien geschah. Nicht umgekehrt.

3.4. Anschaulich zu machende Weisheit war kein Wanderprediger

Um einen virtuellen regionalen Markplatz anschaulich zu machen, bediente auch ich mich des Bildes der bekannten „Marktfrau Marie“. Auch wenn man sich die Notwendigkeit heute, wo das Einkaufen im Internet zum Alltag geworden ist, kaum mehr vorstellen kann. Das damals völlig neue virtuelle System musste aus rationalen Gründen (ähnlich wie in der Antike die Weisheit) unter bekanntem Namen, wie entsprechend der bisher gewohnten Einkaufsverhalten vorgestellt, so anschaulich, damit auch im bekannten Bild einer menschlichen Person vertrauenswürdig gemacht werden. Nun stelle man sich vor, ähnlich wie im Mittalter, wo die in der Antike bedachte Weltvernunft und Weisheit (nicht zuletzt aufgrund des in Völkerwanderung in Süden einbrechenden wildgermanischen Nordwestens) wieder dem Mythos weichen musste, hätte dann einen technischen Kulturverfall gegeben.  So dass die Möglichkeit des Einkaufens im Internet in Vergessenheit geraten waren und diese dann wieder (ähnlich die weltgültige, in natürlicher Schöpfung begründete gemeinsame Weisheit der Antike) erst wieder viel später neu erfunden werden musste.

Die heute als einzig wissenschaftlich ausgegebene Jesus-Hypothese ist so, wie wenn man, gleichwohl man dann lehren würde, wie wir einen virtuellen Marktplatz nach dann erst wieder machbarer Technik betrieben und wie dieser einst im Sinne gewohnter Personen und vormaligen Einkaufsverhaltens anschaulich zu machen war. Mann dann aber die gute Marie als den eigentlich Grund unserer Arbeit hingestellten würde.

So würde man den Studenten beibringen, warum ganz bewusst eine menschliche Gestalt und entsprechende Geschichten benötigt wurden, um das völlig neue virtuelle Einkaufen möglich zu machen. Aber es dann als einzigen historisch-wissenschaftlichen Fakt hinstellen: Nein, da war nur die gute Marie vom Markplatz. Die Existenz von Markfrauen würde man dann als sichtbaren Beweis für die Behauptung hinstellen, dass wir die Menschen unter Vortäuschung eine Internetplattform (in der Theologie wird von Apologetik für Bildungsbürger gesprochen) auf die Markplätze der Pfalz locken wollten. Trotz des Wissen, wie eine virtuelle Einkaufsplattform vorgestellt wurde, würde dann das Lebensumfeld einer Marktfrau als historische Grundlage ausgegeben. Dicke Abhandlungen, die das Lebensumfeld von Marktfrauen beschreiben, würden so als wissenschaftlicher Beleg ausgegeben, dass es beim virtuellen Marktplatz der Pfalz nur um eine Maria aus Neustadt gegangen wäre. Ähnlich werden dann heute die Anfänge des Christentums erklärt.

Und Theologen, die heute nach den aramäischen Wortes eines Heilspredigers als eigentliche christliche Wahrheit fragen und nach Gründen suchen, warum man diesen Guru als Christus gesehen habe. Die dann wie nicht allein der theologische Meinungsführer Christoph Markschis bei allen philosophischen Lehren von apologetischer Einfärbung bei Bildungsbürgern sprechen müssen, um ihre Hypothese zu halten. Die tun so, wie wenn wir, als aus BTX das anfänglich meist nur pornografisch genutzte Internet wurde, ähnlich dem damals nur Bücher vertreibenden Amazon eine Plattform für lokale Händler schaffen und so von der Marktfrau Marie im Sinne des bisher gewohnten Einkaufens sprachen. Man uns aber nun unterstellen würde, für werbliche Zwecken dieser eine moderne Einkaufsplattform aufgesetzt zu haben, um auch Internetaffine (in der Antike Menschen, denen die Weisheit maßgebend war) dann darauf hereingefallen wären, zum Einkauf auf die lokalen Marktplätze zu locken.

In der Theologielehre wird von hellenistischen Bildungsbürgern gesprochen und dann zu allem Übel auch noch unterstellt, das diese Neuplatoniker, denen die Weisheit heilige Weltbestimmung, höchste Wesentlichkeit (im aufgeklärte Sinne von Zeus, wie JHWH) war, auf die Botschaft eines Handwerksburschen hereingefallen wären, sich dazu bekehrt hätten. Völlig ausgeschlossen. Selbstverständlich hat es in der Antike Weisheitslehrer gegeben, so wie heute auch Marktfrauen und Markplätze. Doch so wenig die inzwischen völlig selbstverständliche virtuelle Einkaufsplattform etwas mit einer Marie aus Neustadt zu tun hat, haben die neuplatonischen Weisheitslehrern, die die menschliche Erscheinung rational für den notwendigen Kult begründeten, einen jungen Mann als Weisheit hingestellt, hellenisiert, verherrlicht.

4.      Gegensätze Glaube – Wissen sind aufgehoben: Gemeinsinniger Nachhaltigkeit ist machbar

Die allseits gepredigte Weisheit/Weltvernunft kann aufgeklärt als „Ökologie des Menschen“ in einer Kultur kreativer Nachhaltigkeit zur gemeinsinnigen Bestimmung mündiger Weltbürger nicht allein im Namen Jesus Christus werden. Dafür ist nur ein aufgeklärtes Verständnis der in natürlicher Schöpfung, damit Wissen begründeten Weisheit als „Christus“, wie das so dem hellenistischen Judentum, dem die Kirche folgte, in Synthese der Zeiten und Kulturen gegebene Heil „Jesus“ notwendig. Wie es sich nach heute gegebenem Wissen erkennen lässt. Denn im Rahmen von in aufgeklärter Weise machbaren Vernunftreligionen wird die Weisheit, die weder mit Gesetzen, Moralpredigten, noch mit einer an philosophischen Hochschulen bedachten Ökodiktatur zu erreichen ist, in intrinsischer Eigenmotivation zur Lebensbestimmung freier Menschen. Die sich begeistert vom natürlichen Lebensfluss auf die Wurzeln ihrer Kultur, die alten Schriften und Gründergestalten beziehen und den gemeinsamen Kult, selbst das Singen der alten Lieder, wie die Nutzung sämtlicher moderner kultureller Kanäle nicht als Selbstmanipulation, sondern darin einen kreativen Sinn sehen.

Wissen und Glaube sind dort, wo frühwissenschaftliche Erkenntnis, damit Weisheit am Anfang standen, keine Gegensätze mehr. Religion ist so nicht mehr ein abgeschriebenes Relikt von Gestern, sondern Voraussetzung für die Zukunft menschlicher Kultur. Rational in ihrer Grundlage, wie ihren Kulturfunktionen wissenschaftlich begründete Vernunftreligionen, die sich zwar gewaltig von heutigen Glaubensvorstellungen unterscheiden, von denen aber keine Gewalt und Gefahr mehr ausgeht, sondern die Friede und kreativen Fortschritt bewirken können, sind nicht nur machbar, sondern mehr als notwendig. Um aufgrund der Psyche menschlicher Kulturwesen Weltvernunft und -verbundenheit, damit Gemeinsinn, wie eine in Ökologie begründete Weisheit auf humanistische Weise zu leben. Vernunftreligionen, die in Bezug auf ihre Wurzeln und im gemeinsamen Kult, damit in Nutzung aller kulturellen Kanäle die mit Gesetzen, Vorschriften, Anreizen und gegenseitigen Moralpredigten allein nicht zu erreichende ökologisch-humanistische Weisheit zur intrinsischen Motivation machen, sind möglich. Ihnen steht nur die geschichtlich völlig unhaltbare gewordene, nur noch der Gewohnheit als angeblich wissenschaftlich folgende Hypothese von einem zum Christus erhobenen jungen Mann als dem historischer Jesus im Weg.

5.      Die Wissenschaft ist gefordert

„Herr Lampe, wenn Sie Paulus im hellenistischen Judentum begründen, dabei ständig von Platon und der Stoa sprechen, dann wissen Sie doch selbst, dass die als Christus gesehene Weisheit, von der die Texte handeln, nicht allein wegen Kolosser oder Epheser, die eindeutig eine kosmische Größe vorstellen, in früher Ökologie begründet war. Es war die so begründete Weisheit, die nach dem von Ihnen vorgestellten, sich mit der Zeit entblätternden rhetorischen Schäma zur Zeiten- und Kulturwende das Kreuz bisheriger kulturellen Vorbilder tragen musste. Da ging es nicht um die von ihnen zu unterstellenden Halluzinationen nach dem grausamen Tod eines häretischen Heilspredigers, der als Krimineller gehängt wurde.“  „Dann überzeugen Sie doch die Welt, dass es bei Jesus Christus um die Weisheit in menschlicher Erscheinung ging und nicht um den jungen Mann, gegen den Sie was haben“, so der Chefneutestamentler von Heidelberg, der sich jetzt der Wissenschaft widmen will, nach seiner letzten Vorlesung über Paulus. Doch ist die Vernunft-Begründung des christlichen Glaubens nicht die Aufgabe theologischer Wissenschaft?

Zum Abschluss des Sommersemesters 2019 werden hier nicht allein die theologischen Hochschullehrer in Heidelberg gebeten, aufgrund des von Ihnen gelehrten, wie des gesamten heute gegebenen Wissens bei der Betrachtung des christlichen Glaubensgrundes die Perspektive, Reihenfolge zu wechseln. Um so die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen. Damit die für die gemeinsame Zukunft im Zeitalter des seine Zukunft zerstörenden Anthropozän mehr als notwendige ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn zur intrinsischen Motivation, damit schöpfungsverant-wort-lichen Lebensbestimmung werden kann. Wenn wissenschaftlich klar gemacht wird, wie am christlichen Anfang kein junger Mann, sondern die in natürliche Schöpfung und ihre Zusammenhänge begründete Weisheit antiker Wissenschaftslehre (Logos) stand, die in menschlicher Gestalt vermittelt wurde. Dann wirft dies auch Licht auf die weiteren Religionen, wie den gemeinsamen Grund.

5.1. Hochschullehre liefert den letzen Beweis für die Weisheit als christliches Wesen

In den gesamten Vorlesungen wurde mehr als deutlich, wie die christliche Lebensweise im Gleichklang mit der philosophischen Lehre in antiker Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründet und so auch der Sinn/Grund allen Seins, der bisher nur Juden allein bestimmend war, entsprechend JHWH, wie Zeus neu definiert wurde. Was in monotheistischen Kultformeln dann auch im Neuen Testament zu lesen ist. Und wenn dann die kirchlichen Vordenker als religionspsychologische Wissenschaftler erklärten, wie der Mensch auf einen rationalen gemeinsamen Kult angewiesen ist, um seiner wahren Natur, deren Grund zu entsprechen (ökologisch zu leben), daher der Logos (in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit-/Vernunftlehre) in einer menschliche Gestalt im Sinne bisheriger Kulturbestimmungen vermittelt werden muss (Athansius), schließlich auch nicht jeder Zeit und Möglichkeit für die Philosophie hätte (Origenes). Wie kann man dann weiter die Geschichte auf den Kopf stellen und behaupten: Es sei einzig wissenschaftlich, dass am Anfang die Lehre eines besonders bibelschlauen jungen Zimmermannes zur Weltbestimmung im jüdischen Sinn sowie Offenbarung der Väter-Gottheiten geworden sei?  Wie soll der dann aus apologetischen Gründen als Christus-Logos oder Weisheit ausgegeben worden und noch schlimmer: von mittel- später neuplatonischen Bildungsbürgern, die bisher ihre Bestimmung aus dem kausal zusammenhängenden Ganzen, wie kreativ-sinnvollen Lebensfluss (Logos) ableiteten, als genau dies angesehen, geglaubt worden sein?

Bisher war ich aufgrund des Wissens um die geschichtliche Entwicklung, der sich in kosmischer Wirklichkeit begründenden Vor- und Geschwisterkulturen des Christentums und des kulturellen Umfeldes in Zeiten antiker Hochzivilisation, der Bildung und Vernunft heilig waren, der historischen Kritik an den Texten, wie gleichzeitig der vielfältigen, weit über die heutige Kirche hinausgehenden christlichen Bewegungen, konkurrierenden anfänglichen Christentümern, mehr noch der Logos-Christologie, wie der damit verbundenen Diskussion kirchlicher Väter, die ein allumfassend-volksverständliches Konzept in Folge jetzt platonistischer Juden bedachten, sicher: Beim historischen Jesus ging es nicht um den unterstellten Guru, sondern den Logos, damit die in früher Natur- und Kulturlehre philosophisch begründete Weisheit. Die Hochschullehre hat nun hierfür den letzten und absoluten Beweis gebracht.

5.2.Heute ist klar, warum die menschliche Ausdrucksweise, das Kreuz sein musste

Bei den Vorlesungen wurde nicht nur die völlige Leere und Bedeutungslosigkeit heutiger, für das Verhalten nicht mehr relevanter Gottesslehre und Christologie, damit sämtlicher Theologie deutlich, wenn ein verherrlichter Guru vorausgesetzt wird. Vielmehr wurde mehr als klar, wie die den christlichen Glauben als gestrig, für Kritiker Schwachsinn erscheinen lassende Hypothese, dass der historische Jesus ein besonders bibelschlauer Handwerksbursche war, der seinem Vater bei der Arbeit half und dann als Weisheit ausgegeben wurde, ein Kurz-schluss ist. Wie es im Paradigmenwandel der Zeitenwende nicht um die Botschaft des heute logischerweise zu unterstellenden einfachen jungen Mann gegangen sein kann. Wie in Christologie, wo zwar vom Logos (in früher Ökologie begründete) Sinn, Wort, Weisheit als eine Sohn gesprochen wurde, getreu heutiger Hypothese aber ein junger Mann  als großer Medienbruch unterstellt, so die Geschichte auf den Kopf gestellt wurde. Denn auch wenn die Weisheit als Grundlage christlicher Theologie erklärt wird. Wo in Christologie dann ein von seinen Anhänger verherrlichter Guru gelehrt werden muss, wird dem christlichen Glauben nicht nur der historische Grund genommen.

Gerade die letzten Vorlesungen haben nicht nur gezeigt, wie es völlig ausgeschlossen ist, dass das platonistisch-weisheitliche hellenistische Judentum, in dem nun auch die Christologie/Theologie Paulus, mehr noch die Theologie der Kirchenväter in Bezug auf den historischen Jesus begründet wird, so einen handauflegenden Handwerksburschen  in den Himmel hob. Hier wurde mehr als deutlich gemacht, wie es umgekehrt war: warum Religionen und dafür die menschliche Ausdrucksweise der Natur-/Vernunftlehren begründeten Weisheit in menschlicher Gestalt sein musste. Und wie heilsam es wäre, dies heute aufgeklärt zu verstehen.

Wie auch hier wieder in Auswertung heutigen Wissens und der dies verarbeitenden Hochschullehre gezeigt, ging es anfänglich ganz eindeutig um eine in natürlicher Schöpfung frühwissenschaftlich begründete Weisheit, die nicht allein antiker Philosophie, sondern hellenistischen Juden als prophetisches Wort/Thora und damit „Christus“ galt. Womit dort das Heil in Folge Moses, Josua „Jesus“ gegeben war. Diese philosophische Weisheit wurde dann auch im arabischen Propheten zum Ausdruck gebracht, hat in anderen Weltreligionen, Weisheitskonzepten nur andere Namen. Sie muss aber heute mehr denn je gelebt werden. Was allein mit gestrigen Glaubensvorstellungen, aber auch mit Gesetzen und nun auch kirchlichen Moralpredigten ohne intrinsische Motivation nicht zu erreichen ist. In Vernunftreligionen kann in Begeisterung für die natürliche Schöpfung und ihren Sinn die so begründete Weisheit, die heute nicht nur den Philosophen gilt, sondern vielfach gepredigt wird, zur Lebensbestimmung mündiger freier Menschen werden. Die in Schöpfung, damit auch Kulturerfahrung begründete Weisheit, die beispielsweise nach Tai Chi eingeübt werden soll, in Sprüchen auf Kalenderblättern zu lesen und weit mehr doch die ökologisch-humanistische Weisheit, die die Weltorganisationen vertreten, kann so in Anknüpfung an die Bedeutungsinhalte und -gestalten  der verschiedenen Religionen und ihre Schriften zur gemeinsamen Bestimmung mündiger Weltbürger werden.

5.3.Der in Kultur zu lebende gem-ein-same Sinn schöpferischer Weisheit ist offensichtlich

Was dem Christentum, wie den verschiedenen Kulturkonzepten der Weltreligionen zugrunde liegt, im gemeinsamen Kult zu verwirklichen war, ist kein Geheimnis mehr, das nur wenigen Philosophen vorbehalten bleibt. Im Gegensatz zur geisteswissenschaftlichen, die den Studenten beibringt, da sei nur ein rebellischer Guru gewesen, den man nach grausamem Tod vergöttert hätte, hat die naturwissenschaftliche Aufklärung ihre Aufgabe erfüllt und damit die Voraussetzung für die weitere kulturwissenschaftliche Aufklärung geschaffen. Wir wissen heute, wie wir all am einem gemein“samen“ Faden, gegenseitig voneinander abhängen. Heute ist offensichtlich, wie wir uns gemeinsam an eine in der Ökologie des Weltganzen begründete Weisheit, Herrlichkeit, Wesentlichkeit, damit an einen menschliche nicht bestimmbaren gemeinsamen Sinn allen Seins halten müssen, um Zukunft zu haben.

Denn über die die Grundfeste der Erde von Anfang an bestimmende, von Menschen nicht bestimmbare, aber zum eigenen Wohl einzuhaltende schöpferische Weisheit, die in den biblischen Sprüchen kulturgerecht beschrieben, auf Ikonen, wie alten Kirchenbildern als über den menschlichen Königen und biblischen Gestalten thronender Christus zu sehen ist. Die muss nicht mehr wie in Goethes Faust spekuliert, in der Bibel gelesen oder im Tanz der Atome und Moleküle als einem himmlischen Klang oder gar bei Walfischen gesucht werden. Die Weisheit, die bereits in der Antike in der Herrlichkeit und wundervollen Schönheit aller Schöpfung, nicht dem Klang des Weltalles, sondern in den Philosophenschulen, wie der Stoa, auf rationale Weise im ökologischen Weltganzen, wie evolutionären Lebensfluss wahrgenommen und als Christus im jüdischen Sinne, in Folge Moses als Jesus zum Kult wurde. Die ist heute offensichtlich, aber noch nicht weltbestimmend geworden.

Zwar spricht die Schöpfung selbst in der Musik der Wale. Doch die in früher Ökologie begründete Weisheit, die nicht allein im neujüdischen Kulturmodell als Christus kulturbestimmend wurde, wird heute (wie in der Antike) von Naturwissenschaftlern erklärt, die inzwischen vor den Folgen der Gier im sinnlosen Konsumwachstum, maßgeblich der westlichen Welt warnen. Da der Mensch auch durch die gewachsenen technischen Möglichkeiten in vielfacher Weise zum naturbeherrschenden Faktor geworden ist, sich aber offensichtlich trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnis, Gesetze und gegenseitigen Moralpredigt nicht im Sinn der Schöpfung verhält, so nicht nur Wohlstand gefährdet, sondern seine Zukunft vernichtet. Da sind rationale Kulturkonzepte gefragt, die von Anfang an die Aufgabe hatten, die menschliche Kultur in schöpferischer selbstverant-wort-ung der Ordnung des kreativen Ganzen, dem Sinn der Schöpfung, der dort heute naturwissenschaftlich erklärten Weisheit zu unterstellen.

Und auch wenn das gegen die natürliche Schöpfung gerichtete Fehlverhalten in vielfacher Weise zu katastrophalen, nicht nur hinsichtlich der Klimaveränderung nicht mehr aufzuhaltenden Entwicklungen führten wird. Allein zur Bewältigung dieser unabwendbaren Probleme, über die heute vielfach gesprochen wird, ist ein Geist von Gemeinsinn und Kreativität gefragt, der nur in einen aufgeklärten  Natur- und somit Kulturverständnis zu machen ist, in einem vernünftigen Kult die Psyche und Emotion ansprechend, als intrinsische Motivation in Fleisch und Blut übergehen muss. 

Den Archäologen sei Dank wissen wird, wie in der Zeit, als der die philosophische Lehre zugunsten einer volksförmigen, allumfassenden Erscheinung der Weisheit eine Kirche bauende Kaiser Justian nicht nur die Hagia Sophia (heilige Weisheit) in Konstantinopel fertigstellte, ähnlich die im südamerikanischen Regenwald in Jahrtausenden erwachsenen Mayas die Natur verehrten. Um dort eine Hochkultur mit unerklärlichen Höchstleistungen entstehen zu lassen, die in Wildnis schöpferische Ordnung lebte. Oder wie die Azteken in Nordamerika in Verehrung der alles irdische Leben hervorbringen kreativen Sonnenkraft ähnlich wie in Ägypten die Vorfahren Moses Pyramiden bauten, Städte entwarfen, die die himmlische Ordnung (Weisheit) auf der Erde nicht nur abbildeten, sondern so umsetzen sollten. Und wie ebenso in kosmologischer Kreativität begründete Weisheit in im Fernen Osten durch  Kultsysteme gelebt wurde. Wo mit Kampfsport wie Konfu buddhistische Weisheit verwirklicht, die Menschen durch Meditation zur Erleuchtung, so von gieriger Selbstsucht befreit, zu Friede und Glück geführt wurden, wie es (ähnlich wie die Griechen) die Philosophie Konfuzius bedachte.

Wo aber im Gegensatz zur Intention des jeglichen Menschenkultes verwerfenden Buddha, gerade für ihn riesige Monumente im Volkskult notwendig waren und gebaut wurden. Was daher ähnlich auch  die Heilswirklichkeit der menschlichen Erscheinung und Verehrung frühökologischer Weisheit ebenso verständlich macht, wie die Heilswirkung der biblische Schrift. Die über das Mittelalter tragen musste. Bei dem die Vernunft wieder weitgehend dem Mythos gewichen, nur so dem Volk Weisheit und Sinn zu vermitteln war. Wie sonst wäre beispielsweise den die Natur in vielfacher Weise in menschlichen Gottheiten verehrenden Germanen, für die menschliche Schamanen maßgebende Größen waren, im Laufe der Zeit dann ein neuer gemeinsamer Geist schöpferischer Weisheit zu vermitteln gewesen?  

Doch wo nun nicht nur die kreative kulturelle Entwicklung, so der Sinn menschlicher Bilder und Schriften offensichtlich ist, sondern der gemeinsame schöpferische Sinn, der so vermittelt, in Kulturkonzepten volksbestimmend wurde. Und wo mehr denn je die Notwendigkeit gegeben ist, dass sich aus der Natur verabschiedenden, Geist begabte menschliche Wesen an die Weisheit halten, die in Schöpfung/Natur vorgegeben ist. Da sind rationale Kulturkonzepte dringend notwendig.

5.4.Wo ökologische Weisheit nicht nur Grünen maßgebend ist, ist Zeit zur Reform

Im Gegensatz zur Antike muss eine menschliche unbestimmbare, in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit nicht mehr in menschlichen Gestalten und Geschichten im Volk vermittelt werden, sondern ist volksgültig geworden, als maßgebend für das menschliche Leben erkannt. Doch die Voraussetzung für Vernunftreligionen, die ökologisch-humanistische Weisheit „Ökologie des Menschen“ in Erkenntnis und intrinsischer Motivation zu Lebensbestimmung machen, was selbst dann nicht zu erwarten ist, wenn wenn wir die natürliche Welt vernichtet haben, Kriege um das letzte nutzbare Land, Nahrung oder Wasservorräte toben, ist die aufgeklärte Sicht der Anfänge.

Doch wie kann es sein, dass einer Zeit, in der Kulturkonzepte konkurrierten, um die aus dem Eden entlassende Menschen von selbstsüchtiger Gier und mysteriösen menschlichen Gottheiten zu befreien, wieder mit ihrer wahren Natur, dem gemeinsamen Sinn zu versöhnen sind und daher die Väter der Kirche begründeten, wie die in früher Ökologie begründete Weisheit entsprechend bisheriger Kulturbestimmungen in menschlicher Erscheinung zu vermitteln ist. So auch die in schöpferischer Weisheit begründete Theologie bereits in den Evangelien, noch deutlicher bei Paulus, wie bei den Kirchenvätern vorgestellt wird. Dann aber aufgrund einer Hypothese, für die es kein einziges historisch-wissenschaftliches, wie kulturelles Argument mehr gibt, an geisteswissenschaftlichen Exzellenzhochschulen keine Antwort auf die heutigen Herausforderungen gegeben werden kann?

Zum Abschluss der Vorlesungen über Paulus, die Theologie der Kirchenväter, wie in die in die Reformation mündende Kirchengeschichte des Mittelalters wird insbesondere die theologische Wissenschaft gebeten, die Anfänge in neuer Reihenfolge zu bedenken. Nicht nur von Platon, Stoa, hellenistischen Juden, früher Ökologie als Grund christlicher Lehre und Rechtes zu reden. Dann aber weiter Halluzinationen nach dem Tod eines angeblichen Heilspredigers an den Anfang zu stellen. Vielmehr die im Hellenismus lebendige Sinnhaftigkeit/Weisheit als „Christus“, damit das im hellenistischen Judentum gegebene, dort auch so definierte Heil im Namen Josua, lat. Jesus zu bedenken. Das in der bekannten Gestalt Schrift werden, im Volk als Weisheit verkündender Pantokrator vermittel werden musste. Um die Weltvernunft/Weisheit, die heute nicht nur in vielfältigen Lehren eines naturgerechten, ganzheitlich-sinnvollen, damit schöpferisch gerechten, glücklichen Lebens vermittelt wird, sondern im Zeitalter des seine Zukunft zerstörenden Anthropozän alle weitgehend vergeblich predigen, Fleisch, menschliche Kultur-, Lebensbestimmung werden zu lassen.

6.      Wie heutige Vorlesungen auf die Weisheit als historisches Heilswesen Jesus verweisen

Hier können abermals die unzähligen, meist in der Kulturgeschichte, damit auch hellenistisch-philosophischer Hochzivilisation begründeten Argumente aufgelistet werden, dass es bei Jesus nicht um den unterstellten Heiligenschein für einen Guru, sondern die Vernunftlehre (Logos), damit in früher Ökologie begründete Weisheit ging. Wie sie anfänglich unter www.theologie-der-vernunft.de, dann www.jesus-lebt-wirklich.de, teilweise auch im Blog www.vernunftglaube.wordpress.com  zusammengetragen wurden. Auch alle Argument für die im hellenistischen Judentum als Heilsgröße „Jesus“ lebendige Weisheit „Christus“, die in den letzten Jahren aufgrund von Vorlesungen aufgriffen wurden, so u.a. Philo von Alexandrien (stellvertretend für die philosophische Aufklärung im Judentum) regelmäßig, auch jetzt bei Paulus die Heidelberger Theologen bitten ließ, das christliche Wesen in neuer Weise zu bedenken, können nicht erneut dargestellt werden. Hier wird nur das Sommersemester 2019 zusammengefasst und so deutlich gemacht, warum die Reihenfolge in neuer Weise zu bedenken ist. Denn wo nicht einfach Glaubenslehren in die Welt gesetzt werden, sondern die philosophische Rationalität der anfänglichen Denker in ihren Diskussionen klar gemacht wird, führt kein Weg mehr daran vorbei, die heute in aller Natur vorausgesetzte Weisheit an den Anfang zu stellen.

6.1. Paulus:

Nach dem, was bereits Berger über Paulus lehrte und heute noch deutlicher zutage tritt, liegt der christlichen Theologie ganz eindeutig die Weisheit zugrunde, wie sie im Platonismus im Öko-Logos begründet war. Denn gleichwohl Paulus heute dem sich nicht mehr in traditionellen Mythen, sondern philsophisch im Öko-Logos begründenden hellenistischen Judentum zugerechnet, dabei auch von Platon oder Philo gesprochen wird, kann ihm keine vom historischen Jesus unabhängige Theologie unterstellt werden. Er ist er vom Gekreuzigten, dem Jesus Christus der Evangelien ausgegangen. Doch einem Juden des Mittelplatonismus, dem die im kreativen Ganzen begründete Stoa galt, damit der Kosmos, die hier begründete Weisheit der wahre Tempel, lebendige Thora war, damit all das, was das Heil im hellenistischen Judentum ausmacht, dort als „Jesus“ definiert wurde. Dem kann unmöglich unterstell werden, dieses Heil dann in einem hingerichteten Heilsprediger mit diesem zufälligen Namen gesehen zu haben. Vielmehr  wird an Paulus klar, wer der historische Jesus war: Das Heil, das im platonistischen Judentum  in Synthese der Kulturen und damit einer weltgültigen jüdischen Bestimmung nach neuem Bund in Weisheit gegeben war. Das wie auch die Kirchenväter beschreiben, entsprechend der Erwartung eines neuen Moses als Messias mit zwei Beinen, damit in menschlicher Erscheinung das Kreuz der bisherigen jüdischen, wie griechischen Kulturbestimmung tragen, unter den alten Bildern, Vorstellungen leiden musste. Wo hinter Paulus das sich jetzt platonistisch begründete Judentum, der gewandelte Pharisäer gelehrt wird, schließt es sich damit auch aus, dass es in der Paulusliteratur um die unterstellten Belehrung-Briefe ging, die ein geheimnisvoll gewandelter Pharisäer an Gemeinden schrieb, die er vorher im Eiltempo zur Gottheit des bisher verfolgten Gurus überredet hätte.

Paulus beweist: Die Hypothese vom verherrlichten Heilsprediger ist unhaltbar

Wo wie bei Klaus Berger der historische Jesus als lebendiger Christus galt, war auch Paulus erklärbar. Doch mit dem, von dem bei einem menschlichen Wesen heute logischerweise ausgegangen werden muss, wird auch Paulus auf den Kopf gestellt, zeigt sich die heutige Hypothese als völlig unhaltbar.

Wer betrachtet, was wir nicht nur über die verschiedenen philosophischen Schulen, dann den Neuplatonismus Plotins, sondern über die in Philo von Alexandrien zum Ausdruck kommende Religionsphilosophie hellenistischer Juden des Mittelplatonismus wissen. Wie hier in Auswertung aller Natur- und Kulturwissenschaftlichen Erkenntnis und Weisheitslehren der Welt über neue Kulturmodelle gedacht, im aufgeklärt-bildhaften Verstand der Moses-Propheten als frühe Philosophie, damit der Kosmos, die in Naturlehre begründete Weisheit als lebendige Thora, damit ein weltgültiges Judentum als Lösung gesehen wurde. Was alles sich in der Paulusliteratur mit ausdrückt und heute, wo Platon und Philo bei Paulus genannt werden, auch bestätigt wird. Der müsste bei heutiger Hypothese Heidelberger Professoren, die demnächst die naturwissenschaftliche Erkenntnis in Auswertung aller bekannter Weisheitslehren und dem bildhaften Verstand christlicher Tradition, (nicht mehr nur Moses, sondern  nun auch Jesus als frühe Weisheitslehre) religionswissenschaftlich weiterdenken, um die Menschen mit ihrer Natur, deren Sinn zu versöhnen und hierzu im kreativen Wachstum  sich auf die bisher bestimmenden menschlichen Erscheinungen berufen folgendes unterstellen: Wenn die von Weisheit reden, dann würden sie diese nicht mehr in naturwissenschaftlich Weisheit, sondern in persönlichen Visionen begründen. Denker, denen bisher die im Ökologie, wie kultureller Evolution begründete Weisheit maßgebend war, würden einen Guru, wie sie oft in der Heidelberger Hauptstrasse zu sehen sind, plötzlich als neue Weltbestimmun sehen. Bei einem Einzelnen mögen solche Halluzinationen nach dem Tod eines Heilspredigers noch möglich sein. Aber die gesamten anfänglichen Denker, die Paulus, wie Petrus folgende christliche Mission rund um das Mittelmeer und die davon ausgehende kulturelle Wende so begründen zu wollen, ist so völlig unmöglich.

Und so ist auch unmöglich, die anderen Apostel und die gesamte christliche Mission in Halluzinationen erklären zu wollen, die nach dem Tod eines heilspredigenden Handwerksburschen entstanden. Wie griechische Denkern (die philosophisch eine höchste Wesentlichkeit im Sinne von Zeus und JHWH im Öko-Logos begründeten, so als Gottesfürchtige gelten) dann wegen Visionen nach dem Tod eines häretischen Heilspredigers, die der Verfolger von dessen Sekte hatte, zum Judentum konvertiert sein sollen, ist eh ein Witz. Wäre es nicht der glatte Wahnsinn, auf diese Weise gar die weiteren vielfältigen Anfänge, Kirchen, Christentümer begründen zu wollen?

Die Paulusliteratur handelt von in Natur wahrgenommener schöpferischer Weisheit

Das Kolosseum war das größte geschlossene Gebäude der römischen Antike als Amphitheatrum. Das diente nicht nur der allseits bekannten Unterhaltung des Volkes durch grausame Spiele , sondern  im Rahmen des alten Kultes auch der Verehrung des Neronachfolgers Vespasian. Der angeblich mit dem im jüdischen Krieg erbeuteten Tempelschatz diesen Volkskulturbau (den römischen Tempel zu seinen Ehren) errichten ließ. Aber egal wie wir diesen Texte an Kolosser erklären. Er ist eine theologische Auseinandersetzung der Zeit, die von platonistischten Judentum, deren Weisheitslehre aus argumentiert und kein Belehrungsbriefchen, das ein Wendepharisäer an einen römischen Christusverein schrieb, den er vorher zur Gottheit eines häretischen Landstreichers überredet hätte. Da geht es nicht um einen grausam hingerichteten Guru, der hier nur als alle Welt durchwaltende Macht dargestellt wird, sondern ist eindeutig eine kosmische Größe das Thema. Die bezeichnen wir heute nicht mehr als dunkle Materie, alles durchwaltend Harmonier oder müssen auf sonst spekulative Weise argumentieren, wie der platonistisch-jüdischen Verfasser des Kolosser. Es geht hier um eine öko-logische Weisheit als Christus, die von Ewig zu Ewig ist, alle Welt durchzieht, in ganz verschiedener Weise im höchst kreativ-dynamischen Bauplan der Evolution, Ökologie von den naturwissenschaftlichen Fakultäten beschreiben wird.

Nach der Lukasvorlesung: „Akademische Mittagspause“ in der Peterskirche, gleich hinter der Uni. Die Fakultät der Biowissenschaften (damit zeitgemäße Lehre vom Leben: Logos) hat zu 56 Reisen in den Kosmos Leben in die Universitätskirche geladen. „Die molekulare Evolution des Menschen und anderer Säugetiere“ stand auf dem Programm des Tages. Prof. Dr. Henrik Kaessmann vom Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg stellte dabei nichts dar, was nicht jedem naturwissenschaftlich Interessierten ähnlich bekannt ist. Nichts, was nicht auch in allen Büchern über die Evolution und den öko-logischen Aufbau der Welt, damit unsere Herkunft, den Grund allen Seins, die sinnvollen Prozesse  und was danach für Menschen „geboten“ wäre, zu lesen ist. Oder doch?

Denn während sich die Theologen entsprechend heutiger Lehr-Hypothese bei Ihren Predigten in der Universitätskirche auf einen jungen Mann beziehen, stellt der Naturwissenschaftler die schöpferische Wirklichkeit (das lebendige Wort). Wenn er sprach „schließen Sie die Augen, hören Sie nur auf meine Stimme. Dann stellte er die Weisheit, damit das ewige Wort vor, das hellenistischen Juden maßgebend war. Und wenn Professor Lampe dann an Heiligabend in der Universitätskirche von einem historischen Stallkind wie einem kleinen Gott predigte, der so Vorbild für gerechtes Leben wäre. Dann stellte er nicht nur das auf den Kopf, was er heute über die hochgebildeten Verfasser der Jesusgeschichten erklärt, die ganz bewusst, auf kreative Weise Theologiegeschichte (damit historische Heils-Tatsache: Jesus) in kult(ur)bildern beschreiben. Dann wird seine gutgemeinte welt- wie sozialpolitische und ökologisch begründete Rede vom Wort Gottes, nicht nur kaum ernster genommen, als Bibel TV, sondern verhindert den Verstand.

Was hier aus einer Arbeit zitiert wird, die argumentierte, warum es nicht nur wie bei Johannes gelehrt, sondern auch bei Lukas um den Öko-Logos, damit die schöpferische Weisheit als das christliche Wesen geht. Das wird nicht nur im Kolosserbrief, sondern beim platonistischen Juden „Paulus“, der nach heutiger Lehre im Gleichklang mit Philo steht, noch deutlicher. Es sind nicht mehr allein die „Grünen“, die die schöpferische Stimme erheben. Die Bio-Wissenschaften, die die Entstehung der Welt auf Wunder-bare Weise beschreiben, sind längst zur Lebenswissenschaft geworden. Auch in der Kirche (ob pästlicher Enzyklika oder evangelisch-protestantischer Predigt) geben längst nicht mehr biblische Buchstaben den Ton an. Und wenn sich die Kirchen dem Freitagsprotest der Schulkinder anschließen. Dann tun sie das aus der gleichen schöpferischen Verantwortung, wie die säkularen Aktivisten.

Das das für die gemeinsame Zukunft gerechte  Verhalten wird in gegenwärtiger Weisheit, damit in dem begründet, was naturwissenschaftlich offenbar und höchst wesentlich ist. Ohne dass hier das Wort, die Weisheit verstanden wird, die der Antike nicht nur für das Leben, sondern auch in Sachen Theologie maßgebend war. Die auf das verwies, was als höchste Herrlichkeit, Gottheit, Wesentlichkeit zu verehren war. Wie es heute aber als philosophisch begründete Gotteslehre von Frühchristen gilt. Weil die in philosophischem Wissen begründete Weisheit weder den kirchlichen Vordenkern, noch dem oder den Paulusverfasser(n) abzustreiten ist.

Doch gleichzeitig soll nach heutiger theologischer Lehre nur ein junger Zimmermann gewesen sein, der nach seinem Tod dann auch von einem seine Sekte verfolgenden Pharisäer in Visionen als Weisheit gesehen oder ausgegeben wurde. Unmöglich. Wie kann man den gar mit dem in Verbindung bringen, was der Kolossertext beschreibt?

Wer nicht nur wie viele Glaubenskritiker sinnloses Geschwätz liest, sondern die Texte als Zeugnisse platonistisch-jüdischen Denkens der Antike ernst nimmt. Und wer nicht nur auf schriftgelehrte Weise einen einzelnen Text zerpflückt, um damit seine kindliche Sicht vom Jesuskindlein, damit den inzwischen zum Zwergenmaß gewordenen Guru bestätigen will. Wer Paulus im Wissen um den antiken Platonismus auslegt, die davon ausgehende jüdische Religionsphilosophie/-wissenschaft (Philo), wie sie nach heutiger Lehre in den Texten zum Ausdruck kommt. Der kann eigentlich nicht mehr ein Geistesgebilde oder  einen nach Visionen verherrlichten Guru an den Anfang stellen. Der kann nicht nur von Weisheit reden, diese als Grundlage der Paulusliteratur erklären, sondern muss die heute nicht mehr mythisch oder metaphysisch, sondern an den naturwissenschaftlichen Fakultäten in wissenschaftlicher Vernunft begründete öko-logische Weisheit als Wesen Christus, damit den wahren jetzt weltgültigen Judenkönig bedenken. Was auch heute weit heilsamer wäre, als die vielfach gutgemeinten Moralpredigten zu halten, ökologisches Fehlverhalten anzuprangern und in den Kirchen gemeinsam mit den Kindern der Welt zum Freitagsprotest aufzurufen.

Ohne gewandelte, die Bestimmung/Wort in Natur verstehende Juden wäre ein falscher „Paulus“

Auch wenn es bei Paulus nicht um den im buchstäblichen Verständnis unterstellten Verfolger einer Heilspredigersekte ging, der die Menschen rund um das Mittelmeer dann zu dieser überredet hätte. Und auch wenn die Paulus-Texte teilweise von einem römischen Simon Magus stammen würden, nicht nur wie bekannt  im Marcionismus erstmals herausgegeben wurden, sondern wie Kritiker nachzeichnen, auch ihren Ursprung in der von der allumfassenden Mehrheitskirche verworfen Kirche hatte. Die sich nicht dem Judentum anschloss, mangels bildhaftem Verstand bekanntlich die Thora ablehnte, so auch deren himmlische Handwerkergottheit (den heute geltenden, jedoch wissenschaftlich abgeschriebenen Demiurgen) verwarf und daher einen ersten Kanon mit Paulustexten und einem Evangelium vergleichbar Lukas herausgab. Was möglicherweise dort, wo Neuplatoniker anfänglich im allegorisch-bildhaften Verstand im Kult bisher das Alte Testament lasen, erst den kirchlichen Kanon mit seinen verschiedenen Heilsgeschichten hervorrief.

Das Heil bestand im hellenistischen Judentum nicht nur darin, seine Bestimmung nicht mehr in den Buchstaben des traditionellen Gesetzes zu begründen, die abgeschrieben, wie wir aus der Jesusgeschichte im Beispiel des Verbotes, Sonntags das Kind aus dem Brunnen zu ziehen wissen, zum Selbstzweck geworden waren. Wie im auch heute bestand das Heil vielmehr darin, in der philosophischen Naturlehre, Weisheit, das von den Propheten vermittelte Wort, die zeitgemäße schöpferische Bestimmung zu verstehen.

So ist es auch in heutiger Zeit durchaus heilsam, wenn die schöpferische Bestimmung, das rechte Verhalten nicht mehr in Buchstaben der verschiedenen nationalen Glaubensgesetze, alten Traditionen, Buchstaben, damit auch biblischer Lehren begründet wird. Wie sie für Männer wie Erasmus von Rotterdam, Phillip Melanchthon oder Martin Luther das Maß aller Dinge, des Rechten Lebens, einzige Bestimmung, Gotteswort sein musste. Weil nach dem Entschwinden antiker Weisheit im Mittelalter im Rückgriff (Reformation) auf  die antiken Lehren, Schriften in beginnender Neuzeit das Heil gegeben war. Dann das Buch biblischer Schriften das einzige Evangelium sein musste.

Doch ähnlich wie im hellenistischen Judentum, das kaum mehr des Hebräisch mächtig, die Weltentstehung und somit rechte Lebensweise nun in frühwissenschaftlicher Naturlehre des Platonismus begründete, besteht auch heute das Heil darin, hier die in aufgeklärtem Verstand (Auferstehung) die den Alten als Gotteswort geltende schöpferische Bestimmung zu hören. Denn auch heute ist die Bibel weitgehend abgeschrieben, wird nur noch von Zeugen Jehovas oder Evangelikalen, wie Bibel TV, In biblischen Lehre als Maß aller Dinge gesehen oder so die Lehre über die Weltentstehung nachgeblättert. In Buchstaben begründen weder die „evangelischen“ Pfarrer die Lehre über die Entstehung der Welt, noch ihre Predigt über ein ökologisch-sozial gerechtes Verhalten, noch Franziskus seine Umweltenzyklika. Und so hat sein Vorgänger in der Rechtsrede vor dem Bundestag nicht die Bibel aufgeschlagen, sondern den universalen Grund allen Rechtes in ökologischer, damit Naturehre, so dort zu bedenken gegeben, wo sich fast alle modernen Menschen begründen.

Zwar wird von den meisten Kirchenvertretern der sich auf Buchstaben berufenden Kreationismus, der am liebsten die Weltentstehung in 7 Tagen wieder einführen würde und einen menschenartigen Designer im Himmel beweisen will, verworfen. In kirchlicher Lehre gilt weitgehend die naturwissenschaftliche Erklärung in Evolution, Ökologie. Doch wie soll hier die schöpferische Wirklichkeit erkannt werden, die Hebräern, wie am Anfang der Christenheit auf frühwissenschaftliche Weise, nicht nur im Platonismus oder der Stoa, nach Paulus als  Christus galt. Wo Paulus in Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers erklärt wird, wird so der aufgeklärte Verstand universaler schöpferischer Bestimmung verbaut.

Wie im hellenistischen Judentum, das den Kosmos als Tempel und die Naturlehre (Logos), philosophische Weisheit als damit weltgültiges Wort der Moses-Propheten verstand. So besteht daher auch das heute gegeben Heil darin, nicht nur in Ökologie begründe Weisheit, evolutionären Humanismus, Sozialverhalten allseits zu predigen, sondern hierin die gemeinsame schöpferische Wirklichkeit und damit Bestimmung zu verstehen, die als Gotteswort nicht allein biblisch bekannt ist, in den Kulturkonzepten des fernen Osten in anderen Begriffen beschrieben wurde.

Doch wie sollen moderne Menschen, die zwar die richtige Lebensweise in natürlicher Schöpfung begründen, die von den Weltorganisationen vertreten, auf Weltklima-, Hunger- oder Friedenskonferenzen geforderte Lebensweise für richtig halten oder sich hierfür engagieren, darin auch die den Alten geltende, gemeinsame Bestimmung verstehen. Wenn zwar die urchristliche  Theologie und Verhaltenslehre in philosophischer Weisheit begründen, aber den künftigen Pfarrern beigebracht wird, da wurde nur ein junger Mann als Gotteswort nach dem Alten Testament ausgegeben?

Der gewandelte, jetzt im Öko-Logos Weisheit „Christus“ begründete Pharisäer: Paulus

Der gewandelte Pharisäer, der so die philosophisch begründeter Weisheit als „Christus“, damit dem im hellenistischen Judentum gegeben Heil „Jesus“ folgte, wovon die christliche Mission ausging und der sich dann im Sinne der allumfassenden Kirche an verschiedene urchristliche Denkweisen wendet, steht außer Frage. Die Briefe sind daher weder Fälschungen, noch Paulusbriefe ohne Paulus, wie Heinrich Detering, der ihren Ursprung in Simon Magnus, damit dem Manichäismus nachzeichnete, unterstelle. Weder Jesus, noch Paulus sind ein nachträglich aufgesetzter Mythos. Selbst da, wo Detering, der in Fernsehduellen mit führenden theologischen Wissenschaftlern diskutierte, in einem fernöstlichen Mythos auch die Vorlage für Christus begründen wollte, ging es um die heute weitgehend ausgereifte, in wissenschaftlicher Vernunft begründete ökologische Weisheit. Und das Heil, der geistige Wandel, nach dem das hellenistisch-platonische Judentum, dessen Weltbürger den Kosmos als neuen Tempel sahen, in der Naturlehre (Logos) das prophetische Wort im Sinn JHWH verstanden und dessen Mission die Kirche folgte, ist ein historischer Fakt. So ist auch die Begründung des nun weltgültigen Bundes in naturphilosophisch bedachter Weisheit und damit lebendigen Heils als der „historische Jesus“, der das Kreuz der alten, gestorbenen, aber ebenso wie die jüdische Tradition aufgeklärt verstandenen alten Gottesssöhne tragen musste, in der Paulusvorlesung Fakt geworden. Nicht umgekehrt.  

Ein falscher Paulus ist danach nur, sich auf diesen zu berufen, dann jedoch in Buchstaben, Traditionslehren zu nicht allein die rechte Lebensweise zu begründen. So nicht die Weisheit zu bedenken, die im platonischen Judentum über die jüdische Gesetzlichkeit, Tradition, Buchstaben hinausgehend nun maßgebend und offenbarend war, aber auch den alten Lehren zugrunde lag, heute wieder gegenwärtig ist.

Gegenwärtige Wissen, Weisheit sagt was Schöpfung und Recht ist

Nicht weil Benedikt XVI. vor dem Bundestag den Grund des Rechtes nicht mehr in der Bibel, sondern der ökologischen Lehre begründete, sich auf jüdische Weisheit, wie philosophischen Logos (sonst von ihm als Wesen des Neuen Testamentes bezeichnet) bezog. Wo die in Wissen begründete Weisheit am Anfang steht, ist es demnach auch falsch, die richtige, schöpfungsgerechte Lebensweise „Ökologie des Menschen“ bei Levitikus oder  im Neuen Testament, damit auch der Paulusliteratur nachblättern zu wollen. Wer die Natur danach fragt, was er essen soll und wem so die Weisheit sagt, dass der übermäßige Schweinefleischkonsum nicht nur krank macht, sondern mit für die Zerstörung von Zukunft verantwortlich ist. Wer sich auch sonst in allen Lebenslagen nach wissenschaftlicher Erkenntnis fragt, heute mehr denn je in einer von ihm unbestimmbaren natürlichen Weisheit die zukunftsgerechte Lebensweise begründet. Der kann bei den grundlegenden Fragen, wie der Lebenspartnerschaft nicht die menschliche Beliebigkeit, sondern muss die natürlichen Vorgaben, Welterfahrung, wie heutige Erkenntnis fragen, was weise wäre, die Zukunft menschlicher Kultur sichert.

Und wenn sich beispielsweise nicht allein am Leid bei vielen getrennten Familien, wie mehr noch den Kindern, sondern schon an den Straßenbau verhindernden kommunalen Sozialausgaben für Alleinerziehende zeigt: Eine  Partnerschaft, bei der sich zwei junge Menschen verschiedener Geschlechter trauen, eine lebenslange Beziehung einzugehen, ist für die Gesellschaft und ihre Zukunft die beste, gesegnete Lösung. Dann hat die Weisheit gesprochen, die im Namen Sokrates ausdiskutiert wurde, im Platonismus in Staatsmodellen, Gesetzeslehren und sonstigen Idealen bedacht wurde, bei Christen in jüdischen Sine der weltgültige König, Kulturbestimmung, damit der Gesalbte „Christus“ war. Gleichwohl verurteil die in Paulus als Christus sprechende Weisheit nicht die Menschen, denen die Natur die zweigeschlechtliche Partnerschaft versagt oder die lebenslange Partnerschaft aus sonstigen Gründen nicht gelingt. Zumal sich Zukunft nicht an der Kinderzahl misst, sich auch Menschen ohne Familie im Rahmen ihrer Möglichkeit in die natürliche Zukunft der Gemeinschaft einbringen.

Doch die Ökologie des Menschen, damit die Lebensweise nach einer Weisheit, die durch die natürliche Schöpfung (ob Ökologie oder kulturelle Evolution, Erfahrung) vorgegeben wird, geht weit über die angesichts der Heißzeit allseits bekannten Erkenntnisse, Verhaltensweisen hinaus.

Judentum des Mittelplatonismus, für das im Heil „Jesus“ die Weisheit „Christus“ König war

Philo von Alexandrien, der nach jeder Vorlesung über den historischen Jesus, damit die Theologie des Neuen Testamentes und die Evangelien, ebenso Auferstehung, wie Christologie, damit auch die Hermeneutik des Alten Testamentes im Licht des Neuen aufforderte, das im philosophisch-aufgeklärten Judentum lebendige Heil zu betrachten, kann seine Arbeit an Paulus abgeben. Nachdem heute die Christologie Paulus im platonistischen Judentum begründet wird. Da muss nicht mehr der philosophische Monotheismus, besser der in frühökologischer Weisheit begründete Sinn/Grund allen Seins als Beleg für die Unhaltbarkeit der Hypothese von einem offenbaren Landstreicher herhalten. Da hat es sich auch erübrigt zu begründen, wie die ins Christentum eingeflossenen philosophische Weisheit die heutiger Hypothese von der Botschaft eines besonders bibelschlauen Handwerksburschen als christliche Ethik und so neue Weltbestimmung völlig unhaltbar ist. Da zeigt sich, wie dort, wo der Kosmos im Sinne der alten Gottheiten, wie als der bisher Juden als JHWH allein geltende Sinn allen Seins und höchste Wesentlichkeit gesehen, in der philosophischen Vernunftlehre (Logos) das von den Propheten vermittelte Wort, damit Weisheit verstanden wurde, die Grundlage für die christliche Theologie zu suchen ist.

Alles was über Paulus auch in dessen Bezug auf das Alte Testament, die buchstäbliche Lehre der Thora gelehrt wird, kann weder in einem besonders bibelschlauen Handwerksburschen, noch in Visionen nach dessen Tod begründet werden. Was dort, wo Paulus heute auf wissenschaftlich redliche Weise begründet werden muss, über den Buchstaben des abgeschriebenen Gesetzes stand, wahre Thora war, ist bekannt. Ohne die im Öko-Logos begründete Weisheit des platonistischen Judentums ist Paulus nicht zu machen, kann nur ein falscher Paulus, eine Fälschung, eine Fehlinterpretation herauskommen.

Paulus als Weiterdenken von Stoa, Platon und so Mission philosophischer Juden als Kirche

Auch wenn in den Paulusbriefen (insbesondere an die Korinther) schon die Mission des hellenistischen Judentums im Sinne der allumfassenden Kirche, damit auf eine menschliche Erscheinung des Logos/der Weisheit setzenden Kultes zu erkennen ist. So zeigt sich, wie die egal wo und wann verfassten Texte im Sinne des allumfassenden Konzeptes im Sinn der Mehrheitskirche weitergeschrieben wurden. Die in Philo von Alexandrien zum Ausdruck kommende philosophisch-jüdische Theologie, die auch den Apologeten galt, die Kirchenväter zum Volkskult machten, drückt sich in Paulus aus. Im Platonismus werden philosophische Ideale beschrieben, die im natürlichen Ganzen, logisch-kreativen Lebensfluss begründet waren. Und in Alexandrien gelten entsprechende Weisheitslehren. In der philosophisch-jüdischen Literatur des Hellenismus, wie bei Philo von Alexandrien, wird zwar entsprechend dem Judentum von  einer Josefsgestalt gesprochen, darin in Geschichten das jüdische Heil ausgedrückt. Aber von einem Pantokrator, einer menschlichen Erscheinung der Weisheit, die so in kreativer kultureller Entwicklung des Volkskultes das Kreuz der vormaligen Kulturbestimmungen tragen musste, ist auch in der zwischentestamentlichen Literatur, selbst bei Jesus Sirach nichts zu sehen. Gleichwohl die in personaler Weise von der Weisheit spricht.

Erst bei Paulus geht es danach um den historische Jesus, das im nun platonischen Judentum so auch definierte und in seiner Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten, wie Pharisäern in den Evangelien beschriebene Heil „Jesus“ auf dem Weg vom Heidenland, Galiläa, nach Jerusalem. Womit  die christliche Theologie nicht auf  Hirngespinsten von Groupies nach dem grausamen Tod ihres Gurus baut, sondern  in Natur und Menschheitsgeschichte begründeter Weisheit, die im hellenistischen Judentum in Folge des als frühe Philosophie verstandenen Moses das Heil im Sinne Josua, lat. Jesus war.

Wo in Paulus auch Philo spricht, ist alles gesagt

Doch die Argumentation durch Philo hat sich erledigt, da nun die Christologie, damit Theologie des Paulus bereits von Berger  im hellenistischen Judentum verortet, nun in den Vorlesungen nicht nur von der Stoa und , sondern Philo gesprochen wird. Denn wie kann man die Theologie/Christologie der Paulusliteratur im hellenistischen Judentum begründen, dabei von Platon und der Stoa sprechen und dann weiter einen hingerichteten Handwerksburschen, Halluzinationen nach dessen grausamem Tod an den Anfang stellen wollen?

Wenn aber Paulus an der Hochschule nun ähnliches unterstellt wird, wie den angeblichen Heilsprediger-Anhängern, die ihren Freund verherrlichten. Wenn so die Studenten, wie alle Welt im Glauben gelassen werden, der Pharisäer und Verfolger einer Sekte, die einem wegen Häresie hingerichteten Handwerksburschen folgte, wäre plötzlich übergelaufen oder hätte eine eigene Theologie, damit die Kirche in die Welt gesetzt. Dann wird nicht nur die eigene Lehre auf den Kopf gestellt, sondern etwas unterstellt, was völlig unmöglich sein kann. Dass hellenistische Juden, wie wir sie durch Philo kennen, denen der Kosmos als neuer Tempel galt und die in Verarbeitung des gesamten damaligen Weltwissens die philosophisch im großen, nun natürlichen Ganze, wie logischen Lebensfluss begründete Weisheit als „Christus“ heilig war, dort als Heil „Jesus“ definiert wurde, jetzt plötzlich einen Heilsprediger mit diesem zufälligen Namen verherrlicht haben sollen. Das ist völlig ausgeschlossen.

Wenn nun bei Paulus oder der Theologie der ihm folgenden Kirchenväter mehr als deutlich wird, wie die naturphilosophische Lehre hellenistischer Juden am Anfang stand, bei denen nicht nur historisch nachweislich das Heil Zuhause war, sondern die die Vernunftlehre/Weisheit auch als „Jesus“ definierten, zeigt sich da die Sache mit der Sekte eines Heilspredigers nicht als völlig absurd? So hat sich auch die Frage des neben mir sitzenden künftigen Pfarrers oder Forschers zum Abschluss der Vorlesung über den historischen Jesus „warum hat Petrus seinen Freund, von dem er doch wusste, dass er das alles nicht war und wollte, als Christus und Gottessohn verherrlicht?“ erledigt. Denn mit dem platonistisch denkenden, naturwissenschaftlich gebildeten, weisheitlichen Juden, der bei Paulus  in Bezug auf Platon, Philo oder die Stoa vorgestellt wird, ist die versehentliche Verherrlichung eines Gurus durch seinen Fischer-Freund nun wirklich nicht zu machen. (Dass es bei Petrus nicht um einen Fischer ging, sondern die neuplatonischen Kaiserberater/Bischöfe von Alexandrien, Antiochien und dann Rom ist ein anderes Thema.)

Paulus hat keinen Heilsprediger, sondern natürliche Weisheit als Christus gesehen

Auch die bereits dort unhaltbare Antwort von Professor Lampe auf die polemische Frage in der Vorlesungspause, wie ein hellenischer Jude des Mittelplatonismus, wie der Markusverfasser, von dessen antik-universitärer Ausbildung er eine Stunde schwärmte, dann einen jungen Guru in der aus der Theologie des Neuen Testamentes bekannte Weise verherrlicht, zur Weisheit, damit dem lebendigen neun Gesetz gemacht hätte: „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht“. Was neben seiner konstruktivistischen Erklärung in „Die Wirklichkeit als Bild“, wo als Beispiel Jungendliche auf Traumwanderung, die ihre Träume dann für die Wirklichkeit halten, dann als einziges Argument für die heutige Hypothese noch bleiben. Die kann gestrichen werden. Wie will man nun einem philosophisch argumentierenden hellenistischen Juden, bei dem von Platon oder mit der Stoa von Cicero und Seneca gesprochen wird, nun unterstellen, er hätte einen galiläischen Wanderprediger nach seinem Tod als Weisheit in Person gesehen und davon ausgehend eine in Weisheit (statt erstarrtem Gesetz/Buchstaben) begründete Theologie verfasst?

Wo Paulus von Platon, wie der Stoa ausgehender Jude gelehrt und gleichzeitig aufgrund der ernst genommen Texte nicht davon ausgegangen wird, dass es sich beispielsweise beim Bezug auf die Heilsbedeutung von Kreuzigung, Auferstehung oder anderen Aussagen über den historischen Jesus nicht um Hirngespinste handelt, die für eine vom historischen Jesus unabhängige hellenistische Theologie herhalten mussten. Wo der Christus des Paulus als der historischen Jesus, der ja ebenfalls vom Christus, der Weisheit, so lebendigen Wort und neuen Tempel als wahren einen Sohn schreibenden Evangelien zu sehen ist. Da ist die Paulusliteratur und deren heutige Lehre der letzte noch fehlende Beweis für die Unhaltbarkeit heutiger Hypothese. 

Das rhetorische Schäma, nach dem sich die Weisheit mit der Zeit entwickelte

Auch wenn jeder Satz der paulinischen Literatur und Theologie im Paradigmenwandel zu begründen ist, bei dem die in früher Ökologie begründete, damit lebendige, gegenwärtige Weisheit „Christus“ das Thema war, dem abgeschriebenen Gesetz der Juden, wie den philosophisch abstrakt bleibenden Lehren gegenübergestellt wurde und so auch gleichzeitig vor weisheitlicher Überheblichkeit, Selbstherrlichkeit gewarnt, das Schäma im Wort vom Kreuz (der bekannten Ausdrucksweise) begründet wurde. In einem bibelschlauen Handwerksburschen, der wegen Häresie hingerichtet wurde, hat auf jeden Fall kein platonistischer Jude, wie nun Paulus vorgestellt wird, seine Christologie begründet.  Wenn der Paulus-Verfasser der in frühe Ökologie begründeten Weisheit als Christus folgte, das im hellenistischen Judentum gegeben Heil „Jesus“ nicht weiter verfolgte, womit heute seine Christologie, Theologie des Neuen Testamentes im Sinne hellenistisch-platonistischer Juden vorgestellt wird. Da ist eigentlich alles gesagt.

Wo das Heil im Folge Moses im aufgeklärten Verstand der prophetischen Tradition nicht nur gegeben war, sondern so die in früher Ökologie begründete Weisheit auch als Heil „Jesus“ definiert wurde. Ist da nicht mehr als klar, wer der historische Jesus war und warum dieses Heil das Kreuz bisher bestimmender Kulturvorstellungen zu tragen hatte? Zumal das „Warum“ von den im Hörsaal direkt darüber, zur gleichen Stunde vorgestellten Kirchenvätern wie Origenes (weil nicht alle Zeit und Muße für Philosophie haben) und dann in psychologischer Begründung im Sinne bisheriger heidnischer, wie jüdischer Kulturvorstellungen und entsprechender Heilshoffnungen von Athanasius auch ganz konkret erklärt wurde.

Wie in Paulus und mehr noch der Theologie der Kirchenväter begründet, hat bereits der Markustext, (der bewusst einem Kaiserevangelium nachgestellt war, ähnlich wie die anderen Evangelien aufgrund von Weisheitslehren komponiert wurde), die Weisheit als Christus (damit neues Heilswesen Jesus) auf dem Weg vom Heidenland (Galiläa) nach Jerusalem beschrieben. Dieses Heil „Jesus“ hat nach seiner Verwerfung durch die Schriftgelehrten und Pharisäer, wie Verurteilung durch die alten römischen Autoritäten das Kreuz menschlicher Vorstellungen (ob als neuer Moses oder wunderwirkender Gottessöhnen) getragen. Wenn Paulus heute nicht losgelöst vom historischen Jesus, sondern in einer diesem folgenden Theologie im hellenistischen Juden begründet, dabei ständig von Philo von Alexandrien, Platonismus gesprochen wird. Was hat das dann mit dem heute an den Anfang gestellten besonders bibelschlauen Handwerksburschen zu tun, der nur als Christus verherrlicht wurde?

Lukas hat nicht gelogen, sondern zeitgemäß, kulturgerecht Missionsgeschichte beschrieben

Die Apostelgeschichte des Lukas ist so wenig eine freie Erfindung, wie es in dessen Evangelium um die Lebensgeschichte eines Gurus geht, sondern hier die Geschichte des Heils verdichtet ist, das im hellenistischen Judentum lebendig war, in Jesus identifiziert wurde. Und von der Mission des im Heidenland (im Hellenismus, griechischer Philosophie) jungfräulich geborenen, allein in Schöpfung bezeugten Heils aus dem Stamme Davids, in Folge Moses, damit Josua „Jesus“, damit des sich jetzt im Platonismus begründenden Pharisäers handelt die Missionsgeschichte. Die sich dabei sicherlich auch literarischer Vorbilder bedient.

Schon nach den Vorlesungen über den „Korintherbrief“, die jeweils der „Geschichte der frühen Kirchen“ folgten, wurde jeweils in Briefen an Professor Lampe und Strohm klar gemacht, wie sich hier die Themen spiegeln, in Paulus die Mission der frühen Mehrheitskirche nach allumfassenden (katholischem) Konzept deutlich wird. Wie es daher nicht um ein Schreiben gegangen sein kann, das nach heutiger Hypothese ein Wendepharisäer an 100 Korinther richtete, die er vorher zur Gottheit eines Gurus überredet hatte. Und die sich jetzt theologisch uneinig waren, daher über die rechte Glaubenslehre belehrt werden mussten. So sind die „weisheitlichen Überflieger“, die im Sinne Apollos denken das Heil schon in der Tasche zu haben, nicht allein unter einigen Korinthern zu suchen, die durch ihren vormaligen Überredungskünster jetzt über den richtigen Weg belehrt wurden. Vielmehr zeigt sich im Brief die Problematik der christlichen Anfänge, Mission, die sich mit Lehren auseinanderzusetzen hatte, die nicht für den allumfassenden Volkskult geeignet waren, als sich zu Unrecht auf Wissen/Erkenntnis (Gnosis) berufend abgelehnt werden mussten.

Und so, wie sich in Missionsgeschichte oder in der Auseinandersetzung Paulus mit den Korinthern die Missionsgeschichte des gewandelten Pharisäertums, damit die Geschichte der frühen Kirche spiegelte, die jeweils vorher vorgestellt wurde. So wird bei Paulus auch die Theologie der meist aus dem hellenistischen Judentum stammenden, als Väter der Kirche geltenden Neuplatoniker deutlich, die zur gleichen Zeit im Hörsaal darüber von Professor Löhr vorgestellt wurden.

Paulus und seine Geschichte sind Realität. Nur ist es dabei mit keiner Silbe um einen einzelnen Pharisäer gegangen, der die Sekte eines Gurus nicht weiter verfolgte, sondern sich nach einem Geistesblitz (aufgrund grausamer Kreuzigung des Häretikers) dieser anschoss. Der aber dann seine eigene Theologie (heute: eine hellenistisch-platonistische Weisheits-Christologie zur Umsetzung der Stoa) in Schnelltempo Afrika und Europa bereisend die Völker rund um das Mittelmeer zur Kirche gemacht hätte.      

Wenn Paulus heute nicht mehr in einem wundersamen Geisteswandel oder einer privaten, zur Kirche gewordenen Theologie begründet wird, sondern ein hellenistisch Jude vorgestellt wird, der sich nun im Platonismus, damit in antiker Naturwissenschaft begründet. Wenn dann so auch die paulinische Weisheitstheologie im Namen Jesus Christus dargelegt wird. Da wird klar, wie hier der in einem neuen Bund im Logos-Christus die Weisheit lebendig sehende, gewandelte Pharisäer spricht, dem die Neuplatoniker folgten, die für die Weisheit eine Kirche bauten. Da fällt der gegen besseres Wissen weiter vorausgesetzte sektenverfolgende Pharisäer weg. Da ist kein häretischer Zimmermann am Kreuz gestorben, sondern wird deutlich, was dann auch neuplatonischen Vätern, die zusammen mit den spätantiken Kaisern für die ihnen heilige Weisheit eine Kirche bauten, einen allumfassenden Kult ausdiskutierten.

Aber wie am Anfang die in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit als Christus stand, die christliche Lehre nur so, damit in heute gegenwärtiger Weisheit zu verstehen ist, aber ein Kult gebraucht wurde, um der Weisheit in Volksbestimmung zum Leben zu verhelfen, sie Fleisch werden zu lassen und daher die menschliche Erscheinung am Kreuz der menschlichen Vorbilder sein musste. Das soll Paulus im folgenden Brief selbst sagen.

Egal wo bei Paulus, damit im Platonismus, noch mehr bei philosophischen Juden von Christus gesprochen wurde, der von Ewigkeit zu Ewigkeit reicht und an den man glauben, ihn  wahrzunehmen muss, um ewig zu leben. Da ging es um die nun auf natürliche Weise, in Vernunft erklärte schöpferische Wirklichkeit und so Weisheit, die heute zwar offensichtlich ist, die aber im Kult als Christus wahrzunehmen ist, um Zukunft zu schaffen, ewiges Leben zu sichern.

6.2. Die Theologie der Kirchenväter

Mehr noch wird dies alles in der Theologie der Kirchenväter klar, die als Neuplatoniker die der Mission des gewandelten Pharisäer, Paulus, damit des platonistischen Judentums folgten. Die nach dem, was in historischem Wissen gelehrt wird, nicht einfach als Heilsprediger-Verherrlicher ähnlich heutiger Sonntagsprediger gesehen werden können. Nach denen heute nicht nur bei Tertullian das Recht und rechte Leben im Namen Jesus, ähnlich wie bei den philosophischen Schulen der Antike, in früher Ökologie begründet wird. Wo auch hellenistische Juden nun ihre Bestimmung sahen, hier das prophetisch vermittelte „Wort“ nun in frühökologischer „Weisheit“ verstanden. Was dann durch die Theologie der Kirchenväter in neuer Weise als „Christus“ zum allumfassenden, auch für Griechen geltenden Kult wurde.

Selbstverständlich gingen die Neuplatoniker am Anfang der Kirche vom biblischen Jesus aus, dem Christus, Gottessohn in menschlicher Erscheinung als Heiland. Genau dies zeigt jedoch, wer der biblische, wie historische Jesus war. Denn das heutige Wissen beweist, wie es dabei weder um die Verherrlichung, Hellenisierung eines Gurus ging, der dann für Bildungsbürger als die diesen maßgebende in Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründete Weisheit maßgebend galt. Noch war der Logos (frühwissenschaftliche Lehre), wonach der kirchkritische Monist Ernst Hackel den Begriff „Ökologie“ prägte, einfach ein Gottesgebilde alten Glaubens, wie heute geglaubt werden muss bzw. soll.

Wer die Werke der meist neuplatonischen Väter mir rationalen Augen liest, ohne sich von der Übersetzung nach heutiger Glaubens-/Vorstellungswelt abschrecken zu lassen. Der erkennt allein in den Ausführungen über die „Fleischwerdung des Logos und seiner menschlichen Erscheinung“ des maßgeblich am Bau der Kirche und des dafür notwendigen Kanon beteiligten Athanasius aus der Bildung Alexandriens, die mit einem Klick oder für wenige Cent in Buchform herunterzuladen sind: Wenn hier vom Logos, der Weisheit gesprochen wurde, die in dem als notwendig erkannten, allumfassenden Volkskult eine menschlichen Erscheinung als Heiland benötigte. Dann ging es weder um einen Guru, noch den heute als Glaube unterstellten Gott der Buchstaben und Bauchgefühle nach, sondern das genaue Gegenteil.

Was nutzt alles Wissen über den Beginn der europäischen Philosophie, damit den Sinn allen Seins bei den Vorsokratikern wie Parmenides oder Heraklit. Die nicht nur die menschlichen Gottesbilder kritisierten. Die erstmals in dem, was wir heute in Ökologie oder Evolution begründen, damit die Lehre vom sinnvollen großen Ganzen, wie des vernünftigen Lebensflusses als Logos bezeichneten. Die daraus die menschliche Bestimmung ableiteten, die Juden nach früher Moses-Philosophie bisher alleinig als Wort/Gesetz galt, dann aber abgeschrieben, erstarrt war.  Die Bücher von Aleida Assmann über die Europäische Idee, die Frage nach der Grundlage unserer europäischen Ideale, Werte, Legitimation kann man dann, wenn doch nur ein junger Guru war, ebenso in den Mülleimer werfen, wie Karl Poppers Begründung Europas bei Parmenides. Wer trotz allem Wissen um anfängliche Philosophie, wie die kosmische Begründung der Vorkulturen und sämtlicher im Wandel vom Mythos zum Logos entstandenen Kult(ur)konzepten weiter einen Wanderprediger an den christlichen Anfang stellt. Für den haben alle Forscher umsonst gegraben, sind wurden Bäume, aus denen Papier für Bücher auch über die anfängliche Theologie gemacht wurde, umsonst umgehauen. Da hätte man daraus besser gleich Feuer gemachen um die Herzen zu erwärmen.

Wo von Platon und noch mehr dann von der Stoa gesprochen, dann aber ein junger Heilsprediger vorausgesetzt wird, bleibt nicht nur die ganze archäologische, wie geschichtswissenschaftliche, Arbeit vergebens, sondern auch die Suche nach der Grundlage europäischer Werte und Legitimation.  

Die kulturelle Umsetzung, Einfleischung der in früher Ökologie begründeten Weisheit, die sich heute alle Welt gegenseitig vorbetet ohne sich daran zu halten, war eindeutig das anfängliche Thema. Der grausam am Kreuz gestorbene und in Visionen seiner Anhänger als Christus, Heiland wiedererweckte junge Mann ist ein Hirngespinst von Halbaufklärung. Der kommt an keiner Stelle vor. Eher ist die Welt doch in 6 Tagen von einem himmlischen Monster hervorgezaubert worden, als es auch nur einem der anfänglichen Denker um ein egal wie gestrickten jungen Mann oder nur ein traditionelles menschliches Gottesgebilde ging, wie es bei heute gelehrter Hypothese angenommen werden muss.

Wer sich bisher mit den Werken von jüdischen Denkern wie Aristobul oder im Namen von Philo von Alexandrien auseinandersetzte. Weil er so den Nachweis erbringen wollte, wie im hellenistisch-weisheitlichen Diasporajudentum der zwischentestamentlichen Zeit, das nicht nur die gesamte philosophische Natur- und Kulturwissenschaft der Zeit verarbeitete, sondern auch die kulturellen Traditionen und verschiedenen kulturellen Weisheitskonzepte der gesamten damaligen Welt bedachte. Und wo so echte Auferstehung und damit das Heil „Jesus“ nicht nur in diesem Namen definiert wurde, sondern lebendig war. Weil hier im Sinne hellenistischer Hochzivilisation für Weltbürger der Kosmos zum neuen Tempel, damit der Vergegenwärtigung des menschlich unbestimmbaren Sinnes/Grundes allen Seins (JHWH) in Vernunft bedacht wurde. Was im aufgeklärten Verstand (Auferstehung) nun nicht mehr allein nur Juden galt, sondern jetzt eine und einzig gültige Wesentlichkeit im Sinne von JHWH, wie Zeus war. Und wie so die Vernunftlehre/Weisheit zum wieder lebendigen prophetischen Gesetzt/Thora geworden war und der allegorisch-bildhafte Auferstand der Moses-Mythen dazu führte, die abgeschriebene hebräische Tradition wieder zu erlernen und die Thora in Griechisch zu übersetzen.

Der wurde nun nicht allein von Paulus eingeholt, der im hellenistisch-platonistischen Judentum im Sinne Philos vorgestellt wurde. Auch die Vorlesung über die Kirchengeschichte machte mehr als deutlich, wie hier nicht nur die griechische Philosophie, sondern konkret das weisheitliche Judentum weitergedacht, so erst in Dreieinigkeit zum allumfassenden Kulturkonzept (katholischer Kirche) wurde.

Mann meint jedoch im falschen Schiff zu sitzen, wenn in völliger Ignoranz des selbst gelehrten Wissen ein junger Mann wie völlig selbstverständlich als Christus unterstellt, alles andere nicht eines Blickes gewürdigt, als Angriff gesehen wird. Gleichwohl auf hervorragende Weise mehr als deutlich gemacht wird, wie die Väter der Kirche die platonischen Weisheitslehren, wie sie die Stoa nur vergeblich predigte weiterdachten, zum Kulturgut machten. Wie von einem Vordenkern der Kirche wie Origenes konkret beschrieben wurde, wie ähnlich, wie bei allen philosophischen Lehren, die volksverständlichen Geschichten sein mussten: weil wegen der täglichen Mühen und Plagen nicht jeder Zeit zum Philosophieren hätte. Und wie dann noch konkreter von einem maßgeblichen Erbauer der Kirche und ihres Kanons wie Athanasius nicht nur religionswissenschaftlich, damit in frühpsychologischer Seelen-Kenntnis beschrieben wurde, wie die Weltvernunft/Weisheit erst im gemeinsamen Kult zur Volksbestimmung, damit der bewusst gewordene, so mit Vernunft begabte Adam mit dem Grund seiner Natur wieder versöhnt wird. Und wie daher aufgrund der menschlichen Vorprägung die Weisheit eine menschliche Erscheinung im Sinne bisheriger griechischer, wie jüdischer Kulturvorstellungen benötigte, nur in Tod in einem alle Religions-Richtungen verbindenden Kreuz und Auferstehung des Logos/Weltvernunft auch Moses weitzuführen war. Und wenn dann selbst bei einem Platon und Aristoteles weiterdenkenden Augustin weiterführend begründet wird, wie der „philosophische Weise“ erst im wahren Kult, für den er nach seinem anfänglichen Manichäismus nach bildhaftem Verstand Moses den Weg seiner Heimat im hellenistischen Judentum Alexandriens wählt, Lebenswirklichkeit werden kann. Dann ist doch eigentlich alles klar.

Wenn dann jedoch blindwütig weiter ein junger Mann als Christus unterstellt und jeder Zweifel daran als völlig unwissenschaftlich, nicht eines Blickes wert angesehen wird. Dann mache ich dafür nicht die offen gezeigte wissenschaftliche Borniertheit verantwortlich, sondern ist das nur in der erstarrten Lehre zu erklären. Nach der sich dann selbst dort, wo von Christus keinerlei Kulturbestimmung mehr ausgeht, sich allenfalls ein persönliches Glaubensbild festgesetzt hat, so nicht wahrgenommen wird, wie das in völligem Gegensatz zu den selbst gelehrten in ökologischer Weisheit begründenden Anfängen steht.

Und nachdem die Studenten den Ausführungen zuhören, weil sie das für die Prüfung auswendig lernen müssen, scheint man auch nicht wahrzunehmen, wie die Hypothese vom herrlichen Handwerksburschen im aufgeklärten Alltag den christlichen Glauben zu einem für das Verhalten völlig unrelevanten Schwachsinn macht, gegen den die Hochschullehre vorgehen müsste.

Dabei wird in den Vorlesungen heute deutlich gemacht, wie wichtig der Weg der kirchlichen Vordenker war, die dann die im ökologischen Ganzen (als gegeben Wohnung) wahrgenommene schöpferische Bestimmung im Sinne der Thora Moses in menschlicher Erscheinung im Volk vermittelten. Und welches historische Heil bereits der  Verstand der Moses-Geschichten im Sinne der Propheten als frühe Philosophen brachte. Weil dieser aufgeklärte Verstand Voraussetzung für die Auferstehung der abgeschriebenen hebräischen Tradition war, die sich bisher in erstarrter Gesetzlichkeit buchstäblicher Thora in Abgrenzung von den Kulturen im Kult allein auf einen Sinn/Grund allen Seins berief.

Wenn aber hochbegabte Professoren an einer Exzellenzuniversität des 3. Jahrtausend ihr Herz weiter an die menschliche Erscheinung des Logos, den charismatischen Heilsprediger hängen. Weil der im Mittelalter, damit in Zeiten ohne die erst in den letzten Jahrzehnten gegebene Erkenntnis gemeinsam gültiger, naturwissenschaftlich begründeter Weisheit als Weltbestimmung gelten musste und sie so auch ihre Lehre ausgerichtet haben. Wenn damit Denker, die wie heute jeder aufgeklärte Zeitgenosse die rechte Verhaltensweise aus einer in natürlicher Schöpfung begründeten Bestimmung, Weisheit herleiten, so inzwischen auch die Theologie des Neuen Testamentes, die Christologie des Paulus, wie die sämtlicher kirchlicher Vordenker begründen. Und diese sich trotzdem weigern, in dieser Weisheit auch nur eine Meile des Weges auch das christliche Wesen zu bedenken. Dann macht dies klar, wie noch weit mehr bei dem menschliche Gottheiten gewohnten römischen Volk oder gar den weit von philosophischen Weisheitslehren entfernten Germanenstämmen des Westens, aber auch bei den auf einen neuen Moses wartenden Juden, die Weisheit ohne menschliche Gestalt bedeutungslos geblieben wäre.

Doch wenn der wanderpredigende Pantokrator im Zuge der Aufklärung nicht nur bedeutungslos, sondern historisch unhaltbar geworden, uns Aufklärung über die Anfänge in ökologischer Weisheit und deren Weltgültigkeit heute gegeben ist. Und wenn gleichzeitig die Notwendigkeit ihrer Volksbestimmung immer deutlicher wird. Dann wird es höchste Zeit die Anfänge aufgeklärt zu bedenken und zu verstehen.

6.3. Die Geschichte der Kirche

Dabei hat die Geschichte der Kirche mehr als deutlich gemacht, wie nicht nur am Anfang heftig diskutiert, gestritten, sondern auch in den weiteren 2000 Jahre ständig hinterfragt, von unzähligen Köpfen, engagierten Denkern der christliche Glaube, jeweils im Sinne der Antike immer wieder neu definiert und entdeckt wurde. Wie man daher an einer aktuell als Exilenzuniversität ausgezeichneten Hochschule mit der philosophisch-theologischen Tradition wie Heidelberg die Anfänge in philosophischer, theologisch weitergedachter Weisheitslehre begründet. Und es dann als einzig wissenschaftlich hält, aufgrund von Geschichten, deren Bedeutung und Notwendigkeit einer bewussten Komposition im Sinne vormaliger Vorstellungen als Kult(ur)gut man kennt,meist neuplatonischen Weisheitslehren unterstellt, einen bibelschlauen Handwerksburschen als kosmische Größe im Sinne der Weisheit und so Christus oder Gottessohn gesehen oder ausgemalt zu haben. Das ist völlig unverständlich.

Denn in der Kirchengeschichte ist auch klar geworden, wie das antike Weisheitsideal über alle Wirren bis zur Autorität der antiken Schriften im Rahmen der Reformation galt: Von den kirchlichen Anfängen, über die sich um die Stellvertretung Christus streitenden, so als neuen Salomo sehenden Kaisern und den dann spät erst zur Autorität werdenden Päpsten, der scholastischen Philosophie bis zur Reformation in Zeiten der Renaissance. Die genau aus diesem Grund die antiken Texte, statt die zur Kapitalbeschaffung missbrauchte scholastische Philosophie und die päpstliche Lehre zur einzigen Autorität erhob. Und wer sich betrachtet, wie die vielfältigen Umstände die Zeit, unzählige Denker im Laufe der Kirchengeschichte zur Reformation und dann den Folgen verlorener Kirchenautorität führten, die dann erst Recht den Bezug auf die antiken Texte notwendig machten. Der muss eh den Kopf schütteln, wenn dann die Anfänge, der Medienbruch der Antike, der nun die Vernunft/Weisheit heilig war, in einem besonders bibelschlauen Handwerksburschen begründet werden soll.

Wenn heute die in natürlicher Schöpfung begründete Weisheitslehre der Antike als Grund des Christuskultes vorgestellt wird, dies aber bei dem heute unterstellten Wanderprediger jedoch keiner mehr ernst nehmen kann. Und wenn so der ursprünglich die naturwissenschaftlich begründete Weisheit der Welt zum Christuskult machendende Religion der Wissenschaft als Relikt von Gestern gilt und weit davon entfernt ist, ein Leben in ökologischer Weisheit bei mündigen Weltbürgern aus intrinsischer Motivation zu bewirken. Dann kann es doch nicht sein, dass gegen alles heutige geschichtliche Wissen weiter ein Wanderprediger als einzig wissenschaftlich hingestellt wird. Was den Menschen des Mittalters nach einheitlicher Übersetzung bisheriger Gottessnamen, Christologietitel (in Bezug auf antike Weisheit von Erasmus von Rotterdam im biblischen Text einheitlich als Jesus übersetzt) bestimmend war, wäre nach heute gegebenem Wissen in ökologisch-humanistischer Weisheit, allseits vergeblich gepredigter, geforderter Weltvernunft zu verstehen.

Denn die Vorlesungen haben nicht nur bestätigt, dass es für den heute auf ein Zwergenmaß geschrumpften jungen Mann als angeblich historischer Jesus kein einziges wissenschaftlich-historisches Argument mehr gibt, außer der Gewohnheit, die dies als einzig wissenschaftlich voraussetz. Vielmehr ist klar geworden, warum der Weg in der Geschichte umgekehrt war und sein musste. Mehr noch als bei Paulus, wo diese zwar vertreten wird, ist bei der Theologie der Kirchenväter, dann Kirchengeschichte klar geworden, wie die von den antiken Philosophen gepredigte Weisheit im aufgeklärt verstandenen (auferstandenen) bildfreien prophetischen Kulturkonzept der Hebräer zur Volksbestimmung wurde. Und wie diese alte Vorstellungen aufgreifende Religionskonzepte für die Psyche menschlicher Kulturwesen auch heute notwendig sind, um eine in Ökologie, wie kultureller Evolution begründete, damit humanistische Weisheit zur Kulturbestimmung mündiger Menschen zu machen.

Die Hoffnung auf eine Einheit von Glaube und Wissen, die noch die die antike Lehre vertretenden Denker der mittleren Scholastik hegten, kann nur im aufgeklärten Verständnis wahr werden. Es kann doch nicht sein, dass an heutigen Hochschulen die Anfänge christlicher Theologie in Weisheit, damit natürlich-schöpferischer Wirklichkeit erklärt werden. Und dann mit Blick auf die vielfältigen Denker, die im Laufe der Kirchengeschichte eine Fortentwicklung bewirkten, in einer Zeit, der die Weisheit wieder heilig erscheint, eine  Handwerksburschen-Herrlichkeit, damit in Zeiten Adolf von Harnacks noch einzig denkbare und damit angemessene Hellenisierung der letzte Schluss sein soll!

Ähnlich wie bereits die vorhergegangen Vorlesungen werden im Folgen Brief von Paulus auch die Inhalte der letzten Vorlesungen aufgegriffen. Um die Hochschullehrer, wie alle an christlicher Religion, wissenschaftlicher Wahrheit und mehr noch gelebter Weisheit Interessierte zu bitten, die bei der Betrachtung die Perspektive/Reihenfolge zu wechseln. 

Die Hoffnung auf die Einheit von Wissen und Glaube, die noch mittelalterliche Scholastiker hatten, in Hochscholastik aufgaben, dann in der Reformation an die Autorität der antiken Schriften abgegeben wurde, kann heute in aufgeklärter Weise erfüllt werden.

7.      Dank für vermitteltes Wissen, bitte um neue Sichtweise

Sehr geehrter Herr Professor Peter Lampe, sehr geehrter Herr Professor Löhr,

sehr geehrte Damen und Herren,

vielen herzlichen Dank für Ihre hervorragenden historisch-wissenschaftlich orientierten Ausführungen, die mich nicht nur bestätigten, dass die Weisheit als Christus und damit Heil im Sinne Moses, Jesus am Anfang stand. Die mehr noch deutlich machten, warum diese in kulturgerecht-menschlicher Weise zum Ausdruck gebracht werden, so im psychologisch-rationalen Religionskonzept an bisherige Kulturvorstellungen angeknüpft werden musste und dies auch heute im aufgeklärten Verstand mehr als notwendig wäre, um Weisheit zur Welt zu bringen. Was machbar ist.

Denn für einen jungen Zimmermann, der seinem Vater bei der Arbeit half, in der Thora besonders gut ausgebildet war und wegen häretischer Reden als Krimineller hingerichtet wurde, gibt es nach aufgeklärter Betrachtung auch der biblischen Evangelien, wie Sie sie vorstellen, keinen einzigen historisch-wissenschaftlichen Beleg, wie kulturellen Grund mehr. Vielmehr haben auch die Vorlesungen im Sommersemester wieder eindeutig gezeigt, wie die Geschichte umgekehrt war, die philosophisch bedachte, in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit am Anfang stand und in der bekannten Weise Fleisch werden, zur Welt gebracht werden musste. Ich muss die gesamten Fakten, Belege, die aufgrund Ihrer Vorlesungen und den an Sie gerichteten Briefen aufgegriffen wurden, unter www.jesus-lebt-wirklich.de nachzulesen sind, nicht ständig wiederholen. Wie Sie ständig sagten „Wir drehen uns im Kreis“, wenn das von Ihnen dargelegte heute gegeben Wissen nicht konsequent weitergedacht wird.

Doch es ist nicht wie unterstellt meine Aufgabe, die Menschen davon zu überzeugen, dass die von Ihnen vermittelte christliche Theologie nicht den Hirngespinsten von Sektenanhängern oder deren Verfolger entspringt, damit die christliche Religion kein Relikt von Gestern, für Kritiker gefährlicher Schwachsinn, sondern höchste notwendig ist, um die vielbeschworene, gegenseitig gepredigte Weisheit zur Kulturbestimmung zu machen.

Denn während ich bisher

-aufgrund der historischen Kritik,

-der gesamten Kultentwicklung, dem Wandel vom Mythos zum Logos,

-der Entdeckung der Vernunft und Entstehung der Weltreligionen in der Achsenzeit,

-damit auch des von himmelsberechnenden, naturbeobachtenden Hebräern in antiken Hochkulturen in natürlicher Schöpfung begründeten,

-dann im hellenistischen Judentum im Heil „Jesus“ weltgültig erneuerten bildlos-prophetischen,

-wie der Hochzivilisation des philosophischen Hellenismus und in Synthese der Kulturen und Zeiten erwachsenen Christentums,

-dessen Vorgänger- und ebenso kosmologisch (teilweise noch mythisch-traditionell wie die Kabbala) begründeten Geschwisterkulturen,

-auch der anfänglichen Rede vom Logos-Christus und der hochphilosophischen christologischen Diskussion um den Logos, allein der Betrachtung einzelner christlicher Kaiser wie Konstantin (der gar laut atheistischen Wissenschaftlern die Weisheit und Bildung für heilig hielt) völlig sicher war:  

Dort wo von Jesus Christus gesprochen wird, ging es um das was der Antike als Logos, damit in Natur-/Vernunftlehre begründeter Weisheit galt. Nachdem, was ich bei Ihnen auch über den antiken Heilsprozess im Rahmen der menschlichen Erscheinung der Weisheit am Kreuz bisheriger Kulturbestimmungen im hellenistischen Judentum, damit Jesus hörte, ist es einfach unfassbar, wie  Sie weiter die Geschichte auf den Kopf stellen, die Studenten und so alle Welt im Glauben lassen, es wäre anfänglich um einen Guru gegangen, der wegen Häresie hingerichtet, dann zu Christus wurde.

Wenn ich allein am Beispiel der Frage, warum Petrus (so logischerweise auch Paulus) seinen Freund zu etwas machte, was er nicht war und wollte und wie die christliche Theologie nach der von Ihnen vorausgesetzten Hypothese trotz all Ihrer historisch-wissenschaftlichen Weisheits-Begründung nur eine heute bedeutungslose oder höchst gefährliche Halluzination wäre, möchte ich Ihnen keine Vorwürfe machen oder Sie auf Ihre Aufgaben hinweisen. Ich möchte so nur deutlich machen, wie notwendig es ist, die Weisheit an den Anfang zu stellen. Und wie dies dann nicht nur eine in Vernunft begründete christliche Religion ermöglicht, die Weisheit im Namen Jesus Christus zur Kulturbestimmung macht. Wie es auch Licht auf den im gleichen Logos/Weisheit (Platon, Aristoteles, dort auch Zarathustra) begründeten Islam wirft, der aufgrund anderer kultureller Vorbedingen, aber auch aufgrund der christologischen Differenzen andere Wege ging.

Die von Herrn Lampe angeblich von Paulus nicht mehr zu beantwortende Frage, wie dieser auf die fixe Idee kam, einen bibelschlauen Gutmenschen für seine platonisch begründete Theologie als Christus in den Himmel zu heben. Die habe ich dem hellenistischen Judentum gestellt. Vielmehr dem, was wir über das Denken wissen, auf das er sich bei der Theologie des Neuen Testamentes, bei Johannes, damit einer griechischen Philosophenschule und nun noch deutlicher bei Paulus bezog. Die Antwort bezieht sich auch auf die Theologie der neuplatonischen Kirchenväter, die der Mission des gewandelten Pharisäers, damit dem hellenistischen Judentum folgten. Wonach der Logos-Christus (Weisheit), damit das historische Heil „Jesus“ um in Auferstehung zur neuen Weltbestimmung zu werden, wie von den Kirchenvätern dargelegt, aus kulturpsychologischen Gründen das Kreuz bisheriger menschlicher Kulturvorstellungen, Volksbestimmungen zu tragen hatte. Nicht umgekehrt.

8.      Der platonische Pharisäer „Paulus“ an die heutigen Jünger der Weisheit

Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor ich meine Bitte begründe, den von uns eingeschlagenen Weg, die uns als Christus geltende, in Natur, damit im schöpferischen Sinn begründete Weisheit nach frühwissenschaftlicher Erkenntnis zur Volksbestimmung zu machen, zeitgemäß weiterzuführen, möchte ich Sie bitten, meine historische Existenz und Mission in aufgeklärter Weise zu bedenken.

Die Antwort, wie ich auf die absurde Idee kam, einen galiläischen Handwerksburschen, der wegen Häresie angeklagt war, aufgrund seiner grausamen Hinrichtung als Heil und Christus, damit lebendige Weisheit sah, wie Sie es aufgrund Ihrer Hypothese und der Lehre beim Wort vom Kreuz annehmen müssen, lasse ihnen von dem Denken geben, das sie mir zugrunde legen. Denn da Sie selbst lehren, wie das hellenistische, sich jetzt im Platonismus begründende Judentum, in dem Sie mich und meine Theologie verorten, in der Natur-/Vernunftlehre (Logos) das bereits von den Propheten Wort, damit eine in Schöpfung begründete Weisheit als Christus verstand, kennen Sie die bereits. Oder wollen Sie wirklich einem Judentum, dem bestätigt wird, wie es den Kosmos als neuen Tempel, damit die Vergegenwärtigung schöpferischer Wesentlichkeit sah unterstellen, in einem besonders bibelschlauen Handwerksburschen die wahre und einzige Offenbarung gesehen, die universal gültige Weltbestimmung verstanden zu haben?

Sie wissen, wie wir in früher Wissenschaft vom zusammenhängenden kreativen Ganzen (Ökologie), wie sinnvollen, kausalen Lebensfluss (Evolution) unsere Bestimmung verstanden, daher Stoiker wie Seneca als Naturlehrer gelten. Und Sie wissen auch, wie nun hellenistisch-weisheitliche Diasporajuden des Mittelplatonismus, die Sie auch als  Verfasser der Evangelien lehren, Jünger der Weisheit, nicht die eines wegen Häresie hingerichteten Handwerksburschen waren, der nach heutiger Hypothese die Schriftgelehrten in der Auslegung der Thoara übertroffen haben muss.  

Nachdem Sie bei mir von Platon und hellenistischen Juden wie Philo sprechen, damit meine von Christus ausgehende Theologie im weisheitlichen Judentum begründen,  das die prophetische Tradition der Thora jetzt im Platonismus begründete, sollte es ihnen leicht fallen, auch meine Person und Mission mit neuen Augen zu betrachten. Die von meinem Schüler Lukas verfasste Apostel-, damit meine Lebens- und Missionsgeschichte, ist keineswegs ein Märchen. Ich bin in der Stadt der Stoa, in Tarsus, an der Schnittstelle der Kontinente geboren, aus der Synthese der Kulturen hervorgegangen und habe als Zeltmacher den zeltenden, im ewigen Wandel befindlichen Monotheismus der Moses-Propheten weitergeführt. Und selbstverständlich sind die im Namen des gewandelten, sich jetzt im Platonismus der Stoa begründenden Pharisäers verfassten Briefe, die die Theologie der Weisheit „Christus“ im Sinne des allumfassenden Volkskultes der Kirche möglicherweise auch älteren Vorlagen aufgreifend beschreiben und sich an die verschiedenen christlichen Denkweisen der antiken Welt richten, nicht einfach vom Himmel geflogen.

Aber Sie müssen sich entscheiden. Entweder Sie lassen das Christentum weiter als Schwachsinn erscheinen, den man heute schnellstens verbieten, nicht in der Hochschullehre auch noch verbreiten müsste. Wonach ein Rattenfänger nicht von Hameln, sondern Nazareth, 12 seiner Freunde, meist Fischer, jetzt zu „Menschenfischern“ machte und dann auch ich als deren Verfolger die Menschen rund um das Mittelmeer zur Sekte eines handauflegenden Heilspredigers überredete, die ihren Guru als neuen Gott sah. Wie Eckhard Schnabel als evangelikaler Professor für Neues Tesament auf 1800 Seiten „Die urchristliche Mission“ auf buchstäbliche Weise dem Werk Harnacks eine angeblich nun wissenschaftlich fundierte, 2018 überarbeitete Missionsgeschichte folgen ließ. In dem er historisch-fundierte Weise die buchstäbliche Vorstellung anreichernd umfassend und ganz ausführlich beschrieb, wie ich im Eiltempo die Welt zur Sekte eines Guru bekehrt hätte. Und damit im guten Glauben, sicherlich ohne auch nur einen Moment daran zu zweifeln, dass es beim historischen Jesus, dem ich folgte, um den wahrhaften Christus ging, die Steilvorlage für jeden Aberglaube auf der Welt legt.

Wonach jeder normal denkende Mensch, der nicht mehr wie er den Buchstaben nach glaubt, schnellstens die Kirche verlassen müsste. Die danach zur Verherrlichung eines in weihnachtlichen Dokumentarfilmen von führenden Theologen als bibelschlauen Landstreichers Vorgestellten, gebaut wurde. Oder Sie verschließen nicht weiter die Augen aufgrund des einst tragendenden buchstäblichen Verständnisses, sondern nehmen das in den Vorlesungen vorgetragene Wissen ernst. Nachdem es bei mir um eine christologische Mission und Theologie ging, die aus dem hellenistischen, jetzt philosophischen Judentum hervorging und heute höchst modern und mehr als notwendig wäre, um die allseits gepredigte Weisheit volksbestimmend zu machen.

Denn allein Ihre nun nicht mehr buchstäbliche Auslegung, der der meine Mission in evangelikaler Weise beschreibende Theologie folgt, ähnlich von dem vor wenigen Jahren in Heidelberg maßgeblichen großen Theologen Klaus Berger auch heute als postmodern vertreten wird, macht die Sache nicht besser. Allein die 12 Jünger in neuer Weise zu definieren ist zu wenig. Dass es historisch nicht um Christus gegangen wäre, sondern Anhänger eines Zimmermanns, der sich nach der Arbeit in der Werkstatt seines Vaters als Heilsprediger Betätigenden, heute dann konstruktivistisch erklärte Halluzinationen hatte. Und dass ich durch die grausame Hinrichtung des als kriminell Geltenden zu diesem als Christus bekehrt wurde. Das macht dann, wenn nicht aufgeklärt weitergedacht, die uns geltende Weisheit als Christus an den Anfang gestellt wird, die Sache nur noch schlimmer.

Selbst wenn Sie das uns gewandelten, sich jetzt in philosophischer Weisheit begründende hellenistischen Juden gegeben Heil nicht wahrhaben wollen, so den uns geltenden historischen Jesus verleugnen und Christus für eine Halluzination von Sektenanhängern halten. Die nicht von der Weisheit/Vernunft ausgingen, nach der heute die Welt als ökologisch zusammenhängendes kreatives Ganzes beschrieben wird, sondern ihren Guru bei der Entstehung der Welt am Werk sahen. Wer meine Christologie und damit Theologie im hellenistischen Judentum verortet, von Philo spricht. Von dem Sie wissen, wie er als Weltbürger im Kosmos den wahren Tempel, die Vergegenwärtigung des bisher Juden allein geltenden Sinnes/Grundes der war und sein wird (JHWH) sah, in philosophischer Lehre das von den Propheten vermittelte, dem Gesetz nach abgeschriebene Wort in aufgeklärter Weise als neue Weltbestimmung in Weisheit verstand. Wie kann der weiter davon ausgehen, ich sei der Verfolger einer Heilspredigersekte gewesen, die ihren Guru als neuen Gott und Weltbestimmung sah, hätte den bibelschlauen Handwerksburschen nach seinem grausamen Tod oder gar eine private Theologie als Christus zur Weisheit gemacht?

Denn so wenig Sie das Evangelium nach Lukas heute in buchstäblicher Weise lesen, tun Sie es doch bei der meine Mission beschreibende Geschichte. Und da Sie mich als Mitleidenden, mitgekreuzigten vorstellen, wissen Sie, wie auch wir hellenistische Juden, die sich nun in philosophischer Weisheit begründeten, das Kreuz der volksförmigen Vermittlung trugen. Bitte nehmen Sie ernst, was Sie selbst lehren, wie ich das platonische Judentum, damit den gewandelten Pharisäer repräsentiere, wie Sie ihn aufgrund der überlieferten Texte am besten von Philo kennen. Und dass sich der Geisteswandel hellenistischer Juden nicht in einem wegen Häresie hingerichteten und im Geist seiner Groupies wiedererwecketen Groupies begründete, wissen Sie auch.

In dem ich die Bedeutung der in philosophischer Natur-/Sinnlehre (Logos) begründeten Weisheit darlege, die uns als Christus galt, so in Folge Moses das Heil im Sinne Josua, lat. Jesus war, das wir nicht weiter ablehnten, sondern zur Mission machten, solle auch meine Person (Rolle, Aufgabe) klar werden. Wie die traditionellen Pharisäer am den Juden allein geltenden Gesetz, des Buchstaben festhielten, die philosophische Weisheit nicht als „Christus“ akzeptierten und so das im hellenistischen Judentum gegenwärtige Heil „Jesus“ verurteilten, ist Ihnen bekannt. Denn wenn Sie ernst nehmen, was Sie selbst über mich sagen, können Sie nicht weiter davon ausgehen, dass ich einst die Sekte eines heilspredigenden Handwerksburschen verfolgte und diesen dann ähnlich wie Ihr Student bei Petrus unterstellte, zu etwas machte, was er nicht war und wollte. Ich bin

Auch wie die uns geltende Weisheit über das Gesetz hinausging, ist Gegenstand Ihrer Vorlesungen. Sie wissen, wie die uns als Christus maßgebende, allein in natürlicher Schöpfung, damit deren Grund/Sinn begründete Weisheit nicht in Buchstaben gründete, sondern vom Grund/Sinn des jüdischen Gesetzes ausging. Dass dies nichts mit einem besonders bibelschlauen Zimmermann zu tun hat, der wegen Häresie auf grausame Weise hingerichtet wurde und dessen Anhänger ich verfolgt hätte, muss ich daher nicht erklären. Auch wenn Texte, die sie in meinem Namen lesen, nicht wie Ihnen bekannt bereits von Christen wie den Markioniten verfasst wurden, die die Thora ablehnten, die jüdische Gottheit gering schätzten, sondern dort bereits verfasst wurden. In mir hat der gewandelte, sich jetzt im Platonismus begründete Pharisäer gesprochen, dem die Kirche folgte. Die für die uns als Christus geltende Weisheit einen allumfassenden Volkskult baute, der so das Kreuz der bisherigen menschlichen Kulturbestimmungen tragen musste.

Die platonische, damit im Sinn allen Seins begründete Weisheit, die mir nach dem Geisteswandel als Christus galt, war bekanntlich an Stelle des Gesetzes getreten. Nicht mehr die bei uns hellenistischen Juden, die kaum noch Hebräisch verstanden, abgeschriebene Buchstaben des Gesetzes, Anders als die den Buchstaben treuen Schriftgelehrten und Pharisäer, die sich von der neuen Welt bekanntlich kriegerisch abgrenzten, haben wir hellenistische Juden,

Aber wie kann es sein, dass Sie heute das Wort vom Kreuz als ein rhetorisches Schäma vorstellen, bei dem sich die Weisheit mit der Zeit entwickelt, wie es ähnlich dann auch konkret von den Neuplatonikern bei der Herausgabe des Kanon begründet wird. Dann aber uns doch unterstellen, wir hätten beim Kreuz von der grausamen Hinrichtung eines wegen Häresie ans Kreuz genagelten Heilspredigers geschrieben oder wären wie mir in angeblich aufgeklärter, historisch-wissenschaftlicher Hochschullehre unterstellt, so zur dessen Sekte bekehrt worden.

Denn während Sie aufgrund meiner Schriften nur lehren, wie ich zu Recht auf das Wort vom Kreuz bestand, weisheitlichen Überfliegern, die dem Volkskult nicht gerecht wurden, Weisheit für Eingeweihte, Philosophen, einzelne Erkenntnislehrer waren,  allein im Korintherbrief zurechtwies, wird genau dies  von kirchlichen Vordenkern klar gemacht. So beschreibt Athanasius in seiner Menschwerdung des Logos, warum der Logos, damit die Weisheit das Kreuz menschlicher Erscheinungen, alter Kultvorstellungen tragen musste.

Und wer wie Sie auch die Vordenker der Kirche, wie Origenes oder Augustin, in dessen Namen der gesamte anfängliche Weg beschriebe ist, in ihrer philosophischen Lehre über die menschliche Willensfreiheit und die Begründung des Kultes und seiner dafür notwenigen, in menschlicher Psychologie begründeten Bilder ernst nimmt, der sagt doch alles.

Was hat der Christenmensch, der die in früher Ökologie philosophisch begründete „Weisheit als wahre Natur“, so als Realisierung des „stoischen Weisen“ in neujüdischer Religion schöpferisch gerecht und in höchstem Glück lebt, mit der mir unterstellten Halluzination nach grausamem Kreuzestod eines häretischen Handwerksburschen zu tun?

Wie können Sie bei den neuplatonischen Denkern, die meiner Theologie nicht nur folgen, sondern sie noch konkreter ausformulieren die gesamte philosophische Weisheit der Zeit freilegen, die Gedanken über die Willensfreiheit des nun Geist begabten Affen und wie dieser der nun als in allein Einzelprozessen als höchst kreativ-sinnvoll erkannten Dynamik und Ordnung der Welt (Ökologie) als vernunftbegabtes Teil des Ganzen gerecht werden muss. Was in Ihrer Zeit mehr denn je die Voraussetzung für die Zukunft der Menschheit ist. Und den Studenten erklären, wie den mir folgenden Denker klar war, dass Menschen als aus der Natur Freigelassene, damit Selbstverant-wort-liche, nun nicht allein aufgrund kognitiven Wissens, sonder des die menschlichen Psyche, Emotion ansprechenden Kultes einer höheren Weisheit/Vernunft folgen, ihr Leben, die Gier und egoistische Kurzsicht in den Griff bekommen müssen.

Was sich gerade in Ihrer Zeit als überlebensnotwenig zeigt, allein mit Werkgerechtigkeit, Moralpredigt nicht zu machen ist, damals im neuen, nun auch Griechen geltenden jüdischen Bund bewirkt werden sollte.

Im Sinne Ihrer Zeit bitte ich Sie daher, nicht allein die christlichen Anfänge in unvoreingenommener Auswertung des Ihnen gegebenen Wissens in aufgeklärter Weise zu bedenken. Denn wenn Sie ihre Studenten im Glauben lassen, der mit von mir bedachte neue Bund wäre aufgrund von Visionen entstanden, die die Freunde und Anhänger eines Heilspredigers hatten, ich aufgrund von Halluzinationen nach grausamer Hinrichtung oder eigenen Hirngespinsten, lösen Sie die ewige Schuld nicht ein, nutzen Sie das Ihnen gegeben Wissen nicht. So versäumen Sie es, die wissenschaftlichen Voraussetzungen für kulturellen Friede, ein Leben in ökologischer Vernunft, wie humanistischer Weisheit und Weltverbundenheit mündiger Weltbürger zu schaffen.

Mit höchster Hochachtung vor Ihrer großen Aufgabe

Paulus von Tarsus