Christologie, Auferstehung, Jesusgeschichte

geht aufgeklärt weiter

Sehr geehrte Doktor Jens Wolff,

sehr geehrter Professor Helmut Schwier,

sehr geehrter Professor Peter Lampe,

theologische und weitere Wissenschaftler,

entschuldigen Sie, wenn ich mich als hellenistischer Jude, der den Prozess miterlebte, den Sie in „Christologie“,  „Auferstehung“ oder im historischen Jesus und der Theologie des Neuen Testamentes, wie aktuell den „Evangelien im Profil“ beschreiben, zu „Wort“ melde. Dabei in Auswertung Ihrer Lehre die heutige Heilsprediger-Hypothese bitter beklage. Doch damit nur erneut bitte, Ihren Studenten nicht weiter Geschichten zu vermitteln, die so zwar selbst die Pfarrer kaum noch interessieren und die keine gemeinsame Bestimmung mehr geben, aber aufgrund Ihrer vorausgesetzten Heilsprediger-Hypothese den Verstand verbauen, aus neuer historischer Perspektive zu bedenken.

Wenn Sie die christliche Offenbarung und damit schöpferische Bestimmung weiter auf buchstäbliche Weise in einem besonders bibelschlauen Handwerksburschen oder einem Hirngespinst persönlicher Glaubensvorstellungen begründen, statt in dem, was wir in noch spekulativen Modellen eines monistisch zusammenhängenden Ganzen, damit früher Ökologie/Evolution bedachten und so die historische Heilswirklichkeit „Jesus“ war. Wundert es Sie da wirklich, dass der christliche Glaube seine Bedeutung verloren hat, von normal denkenden Menschen kaum mehr ernst genommen werden kann, gleichzeitig Fatalismus zur fundamentalistischen Weltgefahr wird?

Denn es macht einen ganz gewaltigen Unterschied, ob die Welt den historischen Jesus für einen gutmenschlichen Guru hält, der dann weder in der Gotteslehre eine Rolle spielen kann, noch für das Verhalten relevant wäre. Oder ob in aufgeklärter Weise verstanden wird, wie es hier um das ging, was Sie heute Ökologie nennen, so für die vielfältigen anfänglichen christlichen Denker  im jüdischen Sinne die schöpferische Bestimmung als lebendiges Wort/Thora wahrgenommen wurde. Wonach in der Kirche der den Alten geltende Grund/Sinn allen Seins (von Ihnen als Gott bezeichnet), nicht verneint, sondern mit Verstand erkennbar war und so heute wieder offenbar wäre.   

Ihre Aufgabe ist es, die künftigen Lehrer und Pfarrer im aufgeklärten historischen Verständnis zu befähigen, die uns geltende, im natürlichen Lebensfluss vernünftig begründete Weisheit so auf „erwachsene“ Weise wieder kulturbestimmend zu machen. Durch eine aufgeklärte Wahrnehmung des christlichen Glaubensgrundes können Sie den Weg für eine neue Wahrnehmung der naturwissenschaftlich erklärten „schöpferischen“ Wirklichkeit und der dafür ganzheitlich begeisterten verant-wort-lichen Lebensweise schaffen.

Es geht daher nicht darum, die alten Bilder über Bord zu werfen, sondern Sie wie wir in aufgeklärter Weise einzusetzen, wieder kult(ur)bestimmend werden zu lassen. Ihre Chance ist es, den Heilsprozess Jesus fortzusetzen und die ökologische Weisheit, die inzwischen auch von den Päpsten wie evangelischen Pfarrern vergeblich gepredigt wird, nicht nur als Christus verstehen zu lassen. Vielmehr sie bisherige Glaubensgrenzen überschreitend, auch im gesamten, weit über die Kirche hinausgehenden Kulturbetrieb seelsorgerisch zum Leben zu bringen. In diesem Sinne bitte ich Sie zu verstehen, warum ich es als ein kaum zu beschreibendes Verbrechen an der Menschheit sehe, wenn Sie Ihre Studenten weitet im Glauben lassen, uns wäre es um einen jungen Mann gegangen. Der heute zwar so auch von den Glaubensgegner ins Herz geschlossen wird, aber nur noch als unbedeutender Gutmenschen gilt. Wonach dann politisch-ökologische Moral allseits gepredigt und inzwischen  die gutmeinende heiße Luft auf auch von Pfarrern gepostet oder im Namen eines persönlichen Christusgottes gefordert, in päpstlicher Umwelt-Enzyklika verbreitet wird.

Was soll der Verweis auf den natürlichen Prozess als schöpferische Wirklichkeit? Wenn gleichzeitig ein kriminaltechnisch rekonstruierter Handwerksbursche als historischer Jesus vermittel und dessen Auferstehung als Massenhalluzination in Trauerbewältigung beschrieben wird. Wenn das dann gleichzeitig die endgültige Offenbarung schöpferischer Wirklichkeit und Bestimmung sein soll. Dann bleibt nur der bereits im Alten Testament beschriebene Windhauch, statt ökologische Weisheit zum weltgültigen Kyrios zu machen.

Als vor wenigen Jahren Klaus Berger in Heidelberg einen jungen Mann, wissend dass es im Neuen Testament und der anfänglichen Kirche nur um ein schöpferisches Wesen ging, als den absoluten, offenbarenden Christus lehrte, hatte das für aufgeklärte Menschen zwar keine Bedeutung, sondern den scheinbaren Gottestod nur bestätigt. Aber wenigstens seine ein hoheitliches Wesen voraussetzende Lehre war noch schlüssig. Doch wie wollen Sie Ihre Studenten, die einen Handwerksburschen im Kopf haben, der nach Ihren Worten alles nicht war und wollte, was seine Anhänger in Visionen oder dann apologetisch aus ihm gemacht haben sollen, ernst nehmen? Müssten die als aufgeklärte junge Menschen nicht fluchtartig die Universität verlassen, wenn Sie denen weiter erklären, wie wir in einem antiken James Mason die schöpferische Wirklichkeit und weltgültig maßgebende Bestimmung als Wort, damit das Heil „Jesus“ gesehen, diesen als Kyrios bezeichnet hätten? Wundert es Sie, wenn der christliche Glaube völlig bedeutungslos geworden ist und in keiner Weise mehr als relevant für ein Verhalten in Weltvernunft, allenfalls als  Gegner der Vernunft gesehen wird?

Aber Sie wissen doch selbst, wie es uns um die in frühem Monismus/Ökologie begründete Vernunftlehre (Logos) ging und wie völlig absurd es daher ist, uns mittelplatonisch aufgeklärten Denkern zu unterstellen, ein Landstreicher aus Galiläa oder ein diesem aufgesetztes Gehirngespinst wäre für uns die absolute und endgültige Offenbarung des unsagbaren Grundes/Sinnes allen Seins und damit unsere maßgebende Bestimmung gewesen.

Wie sollen wir das, was bereits die Ägypter und Perser, wie unsere dort erwachsenen hebräischen Väter als frühphilosophische Natur-/Himmelbeobachter als unsichtbaren Sinn allen Seins (JHWH) annahmen, daraus ihre Gebote ableiteten und im menschlichen Wort (als Gesetz/Thora) verschrifteten, in einem besonders bibelschlauen Handwerksburschen gesehen haben. Wie ihn Lehrautoritäten wie Christoph Markschieß in Dokumentarfilmen als angeblich aufgeklärtes Verständnis des historischen Jesus hinstellen. Aber da auch er als Geschichtswissenschaftler belegt, wie bei uns, wie allen anfänglichen christlichen Bewegungen, der Sinn allen Seins und so die von dessen Natur ausgehende Bestimmung als das den Propheten maßgebende, jetzt in früher Ökologie verstandene Wort war. Daher ist ihre den Christuskult lächerlich machende und so ein zeitgemäßes Verständnis verhindernde Lehre gegen besseres Wissen.

Dieser Öko-logos als Josua/Jesus wurde so von uns auch schriftlich definiert. Und zwar lange bevor dieser Name im Neuen Testament durch die auf uns zurückgreifenden Reformatoren einheitlich statt alter Gottesnamen/Christologietitel übersetzt wurde. Dies haben bereits radikal-/wurzelkritische Denker wie G.J.P.J. Bolland offengelegt. Und Sie wissen auch, wie abwegig es ist, dass wir, die wir unser Sein und Sozialverhalten aufgeklärt denkend in Natur/Vernunft begründeten, einen Guru als das von JHWH ausgehende Wort hingestellt haben sollen, um andere Bildungsbürger zu überreden, sich dessen Sekte anzuschließen. Was bei Ihrer Hypothese vom Heilsprediger die letzte, aber unhaltbare, durgefallende Notdürftigkeit ist. Auch ein willkürliches philosophisches Glaubens-/Geisteskonstrukt als neuen Gott unabhängig vom historischen Heil „Jesus“ in die Welt zu setzen, wäre uns völlig unmöglich in den Sinn gekommen.

Warum diese Unterstellungen und alle zum Himmel stinkenden Notdürftigkeiten, mit denen Sie Ihre buchstäbliche Hypothese vom jungen Guru halten wollen, aufgrund des Ihnen gegebenen geschichtlichen und bibeltheologischen Wissens völlig unhaltbar sind, habe ich bereits ausführlich erklärt. Ich muss auch auf die vielen anfänglichen Bewegungen bis zu christlichen Weltreligionen, die in Konkurrenz zur sich auf dem wahren Weg der Erkenntnis sehenden Kirche standen und wie die im Öko-Logos unserer Zeit, nicht in einem Guru gründeten, nicht wiederholen. Wer den in Konkurrenz zur Kirche stehenden Christentümern, frühchristlichen Bewegungen, wie auch den als Apologeten und Vätern geltenden Vordenkern und dann Denkern der Kirche selbst, den uns geltenden Logos (damit Natur-/Vernunft-/Sinnlehre) der Zeit bestätigt. Dann auch den biblischen Geschichten (bei der heute der junge Mann nicht mehr vorkommt) die gleiche Theologie bestätigt, wie den sich in philosophischen Lehren begründenden außerbiblischen Texten. Der sagt alles: Auch dem kirchlichen Christuskult und den biblischen Texten liegt das zugrunde, was heute als Ökologie gilt, im Verstand als schöpferischer Bestimmung (Wort) historische Heilswirklichkeit „Jesus“ war.  Doch da Sie scheinbar weiter gegen besseres Wissen wild entschlossen sind, den Vätern der Kirche und ihrer Dogmatik eine Art antiken James Mason als den Sinn allen Seins offenbarend und so für das Leben maßgebende Heil „Jesus“  zu unterstellen, bitte ich Sie einen Blick in die Geschichte zu werfen und Ihre eigenen Vorlesungen ernst zu nehmen.

1.       1. Der Hahn hat drei Mal gekräht, Zeit um aufzustehen

Man könnte meinen, die hellenistischen Juden oder Griechen meiner Zeit, denen Sie die vier kanonischen Evangelien zuschreiben und die einheitlich von einer dreimaligen Verleugnung Jesus Christus durch Petrus reden, wären bei ihren Vorlesungen dabei gewesen.

Denn die Gottesfrage, die Natur-/Vernunftbegründung der griechischen Gottheiten, wie des prophetischen unsagbaren Sinnes/Grundes allen Seins, die bei uns eindeutig mit Christus verbunden war, kam weder in „Christologie“, in „Auferstehung“ noch weit weniger den Jesusgeschichten „Evangelien im Profil“ vor. Wie wollen Sie in Christologie deutlich machen, dass es  uns um den universal offenbaren Sinn allen Seins und die davon ausgehende, im natürlichen Werden antiker Vernunftlehren (Logos) begründete Bestimmung ging, damit die Gottesfrage auch das Thema der Auferstehung und der in den Jesus-Geschichten beschriebenen Auseinandersetzungen mit der Tradition war? Wenn Sie, wie Ihre Studenten, nur einen jungen Mann im Kopf haben, schließ sich dies aus.

Auch wenn es uns Juden nicht um den „Glaube an“ eine Gottheit ging, sondern wir bekanntlich alle menschlichen Gottesbilder verwarfen. Weil das von alten Gottheiten und ihrem Opferkult befreite Leben nach schöpferischer Wirklichkeit/Bestimmung das Kultopfer war. Was bisher ein Leben nach dem Gesetz/Thora für Beschnittene und bei uns, die wir im Kosmos den wahren Tempel (Vergegenwärtigung schöpferischer Wirklichkeit) dann ein Leben in frühökologischer Weisheit als Erfüllung der Thora war. Doch dieses Heil „Jesus“, damit gelebte, in schöpferischer Wirklichkeit (in JHWH) begründete  Weisheit als König im Kopf (Christus), dessen Auferstehung uns die absolute Voraussetzung war, kommt bei Ihnen in dieser Weise als lebendiges Wort mit keinem Wort vor.

Wie soll das auch, wenn Sie ständig von einem jungen Mann reden. Während wir in vernünftigem Verstand mehrerer anfänglichen Christentümer und vielfältigen Denkbewegungen, dann in jahrhundertelanger heißer Diskussion, aus der sich auch der arabische Islam abspaltete, den in früher Ökologie/Natur begründeten Sinn allen Seins und die davon ausgehende Bestimmung im Verhältnis zu den Vätergottheiten definierten. Was uns bekanntlich die uns gegeben historische Heilswirklichkeit „Jesus“ war.

1.1.Gottesleere: Gotteslehre ohne den natürlichen Grund/Sinn allen Seins ist sinnlos

Wundert es Sie, wenn der auf seine Berufung zum Theologieprofessor wartende Priester in Mannheim in Dogmatik, damit der zwar dargestellten, aber dann völlig ausgegrenzten philosophisch-griechischen Denkweise, den Lehramtsanwärterinnen und –anwärtern auf den Spuren seiner Lehrer wie Markus Striet eine gänzlich belanglose letzte Hoffnung als Gott vermittelte? Was keinerlei Relevanz für das Verhalten hätte. Und was damit auch die Frage beantwortet, warum alle noch so gut gemeinte ökologisch-soziale Moralpredigt, die nun auch in der Kirche gehalten wird, heiße Luft bleibt.

Wenn Sie den von uns in Natur/Vernunft definierten Sinn allen Seines getreu Ihrer Heilsprediger-Hypothese völlig verleugnen, ist seine völlig leere Gotteslehre, die so Nitzsche nur bestätigen würde, logisch. Vor lauter berechtigter Angst vor weltweitem Fatal-Fundamentalismus muss er dann ein angeblich modernes Gottesbild vermitteln, das mit unserem philosophischen Bewusstsein und aller natürlichen Wirklichkeit in keiner Weise etwas zu tun hat. So „Gott“ nur als naturfreie letzte, unbegründete Hoffnung die einzig verbleibende Relevanz christlicher Religion wäre.

Solle man da nicht besser Ethik unterrichten? Auch wenn die dann nur noch in menschlichen Mehrheiten zu begründen und damit rein belanglose Beliebigkeit ist, die jeder in seinem „Sinne“ bestimmt? Oder wäre es besser, den von den naturalistischen Atheisten vertretenen „ökologischen Humanismus“ zu lehren? Denn der begründete sich wieder genau dort, wo wir nicht nur den Grund/Sinn allen Seins sahen, sondern die davon ausgehende Bestimmung (als ewiges Wort des Unsagbaren der Propheten) verstanden und dies maßgebend für die antik-humanistische, dann christliche Lehren war.

1.2 . Christologie, die sich verleugnet, bleibt ohne Bestimmung für das Leben

Anders als bei vielen Theologen, die die Christologie (damit jedoch den Grund des Neuen Testamentes) aufgrund der Aufklärung oder dem Friede mit den Juden zuliebe in die religiöse Rumpelkammer verbannen oder ganz zurücknehmen, wie der Freiburger Wolfgang Stegemann ihre Studenten beauftragen, in Dissertationen Paulus wieder voll und ganz ins gesetzeshörige Judentum zurückzuholen, wird von Ihnen die Christologie dargestellt. Aber wie soll der oder die davon ausgehende Bestimmung eine Rolle spielen, über die dann christologisch heiß gestritten wurde? Wenn unser aufgeklärter Verstand und damit Christus verleugnet wird, ist der Rückzug in reine Judentum logisch, bleibt auch real nur eine Berufung auf alte biblische Gesetze und nach deren Verfall pure Beliebigkeit.

Wenn Sie die Studenten bei unserer „Christologie“ im Glauben lassen, wir hätten trotz aller rein philosophischen Begrifflichkeit und Begründung doch über die Gottheit eines Gurus aus Galiläa gestritten, schaltet ein normal denkender Mensch ab. Die schöpferische Wirklichkeit , die wir in Natur/Vernunft, wie beispielsweise in der medizinischen Hilfe des Arztes offenbar sahen, als Christus dann auch im Mittelalter und so bis zur Aufklärung bestimmend war, ist dann aufgeklärt nicht zu denken.

Warum führen Sie die über Jahrhunderte geführte Christologie-Debatte, die durch unseren Neuverstand der antiken Ökologie als schöpferischer Bestimmung (Wort) ausgelöst wurden, nicht in aufgeklärter Weise zu Ende?

Warum erklären Sie Ihren Studenten nicht, wie wir und die uns folgende Kirche einen von als frühen Philosophen verstandenen Propheten in aller Natur/Himmelbeobachtung erkannten, mit JHWH umschriebenen Sinn/Grund allen Seins, nun in antik-aufgeklärter Weise erkannten und dies in aufgeklärter Weise der Kyrios sein könnte? Wie wir den Sinn/Grund allen Seins, den die griechischen Philosophen nun auf vernünftige Weise in früher Ökologie definierten, weiterdachten, statt menschlicher Göttermysterien zum Kult werden ließen. Womit bekanntlich die ökologisch-schöpferische Weisheit in Demokratie herrschen, den Kopf der Menschen bestimmen sollte. Wie dies die jüdische Philosophie Alexandriens noch in einer „Josefsgeschichte“ den Römern vorschlug. Was bei Markus dann im Namen Jesus als politische Dimension einer Basileia (damit Königtum ökologischer Weisheit) gelehrt wird. Und genau diese in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit wäre nicht nur wegen Ihrem heutigen Nationalpopulismus, sondern der allseits vergeblichen Predigt von ihnen in moderner Christologie wieder kult(ur)bestimmend zu machen.

Den von uns in antik-philosophischen Begriffen geführten heißen Streit, ob nun diese Natur/Vernunftlehre als menschliche Weisheit die Vätergottheiten ablöst oder erfüllt, offenbar machte, die Sie heute in anderer Weise führen, können Sie hinter sich lassen. Sie müssen nur die uns geltende Ökologie, statt eines jungen Mannes an den Anfang stellen. Denn dass die Natur einen Grund, alles einen Sinn hat, den die Ökologie- oder Evolutionslehre (moderne Logos) nur erklärend offenbart, wird inzwischen kaum mehr bestritten. Dass der Sinn, den jeder ökologisch, sozial oder zukunftsengagierte Zeitgenossen vertritt, nicht der Grund selbst ist, so wenig wie die Natur bzw. der Lebensfluss in dem er sich begründet, liegt auf der Hand.

Der von uns verehrte Sinn allen Seins ist heute dort zu beobachten, wo sich täglich viele Ihrer Zeitgenossen für die Natur, Mitwelt, die Artenvielfalt und die gesamten Gleichgewichte, damit eine gerechte, freie Zukunft nicht aus „Sinnlosigkeit“ stark machen. Wenn Sie mit Ihren Studenten diskutieren, warum es so auch Sinn macht, im Kult nicht nur den Sinn zu verehren, den jeder wie selbstverständlich voraussetzt, sondern sich dabei auf die vormals kult(ur)bestimmenden Begriff zu beziehen, können Sie sich einen Großteil der Diskussionen der Konzile, die bekanntlich selbst das Volksdenken spätantiker Hochkultur bestimmte, sparen.

Doch solange Sie uns den Wiederverstand der alte Bestimmung in gegenwärtiger Natur/Vernunftlehre verweigern, so den Weltchristus gegenüber Ihren Studenten verleugnen. Wie wollen Sie diese befähigen, im gemeinsamen Kult die längst erkannte Sinnhaftigkeit in lebendiger Weisheit zur menschlich-schöpferischen Wirklichkeit werden zu lassen?

Wie die Naturlehre (Logos) dem biblischen Gott, traditionellen Gottesbildern wieder das Recht streitig macht, es Thema der bei uns beginnenden Diskussion war, ist bei Ihnen seit der naturwissenschaftlichen Aufklärung mehr als deutlich zu erkennen. Diskutieren Sie mit Ihren Studenten in aufgeklärter Weise über die Substanzia, wie der Grund/Sinn allen Seins zwar in der Natur, allem Werden und Wachsen aufgeht, die Natur dessen Zeuge ist, aber transzendent bleibt. Wie damit  Vater und Sohn eines Wesens und verschiedene Personen (Rollen/Aufgaben) sind, aufgeklärt verständlich zu machen, wäre Ihre Aufgabe. Doch verlieren Sie sich nicht in Begrifflichkeiten, die damals auf römischer Seite Cicero, wie christliche Rechtsgelehrte in der Sprache ihrer Zeit führten, sonst verlieren Sie wieder leicht den Sinn aus dem Auge, das ihn heute sehen soll.

Im Sinne des biblischen Glaubens wäre auf jeden Fall unter „Christologie“ von Ihren Studenten der uns im Sinne der biblischen Propheten geltende, in Ökologie begründete Christuskult aufgeklärt zu bedenken. Denn wenn Sie ihre Studenten im Glauben lassen, es wäre bei Christus um einen Guru mit Namen Jesus gegangen, so entspricht das nicht nur dessen Verleugnung, sondern verhindert den aufgeklärten Verstand.

1.3. Auferstehung ohne aufgeklärten Verstand ist deren Verleugnung, vergebliche Predigt

Anders als bei Theologen, die die Auferstehung ins Reich der Phantasie verbannen, von einem jungen Mann ausgehend nur eine Massenhalluzination von Sektenanhängern oder Gemeindebildung beschreiben können, kommt dies alles bei Ihnen nicht vor. Doch nicht nur, weil Sie die Frage, ob und wie nun wirklich die historische Auferstehung war, schuldig bleiben, es dabei belassen, auf hervorragende Weise die Texte darüber zu lehren, sind auch Sie für die leere christlicher Predigt mitverantwortlich.

Denn wenn bei Auferstehung nur die Wiedererweckung eines Wanderpredigers, Weisheitslehrer im Blick bleibt. Dann ist nicht der Neuverstand des den Propheten geltenden JHWH und davon ausgehender Bestimmung als lebendiges Wort zu bedenken. So wird die historische Auferstehung, Christus und letztlich das verleugnet, was den christlichen Kult (das Gegenteil von  aber“glaube“ gegen besseres Wissen) von Grund auf ausmacht.

Es ist zwar gut und schön, wenn Sie unseren aufgeklärten Verstand in Geschichten und Osterliturgie, in Lehre und Lieder wach halten. Nur so bleibt der Ruf nach Neu-/Wiederverstand auf erwachsene Weise, neuer Form wach. Wie Sie ihn auch in biblisch begründeten Predigten beschreiben. Doch wenn Sie bei der Auferstehung selbst nur von einem Guru ausgehen, der Ihren Studenten dann im Kopf bleibt, kann weder die historische Tatsache der Auferstehung bedacht werden. Noch weniger ist daran zu denken, den aufgeklärten Verstand heute zur realisieren. Und wie sagen Sie in Berufung auf Paulus: Ohne die Auferstehung ist all euer Glaube vergebens! Oder anders: Ohne aufgeklärten Verstand ist die Predigt vergebens, der gesamte Kult nur Selbstbefriedigung oder gefährlicher Fatal-Fundamentalismus.

Und da den biblischen Geschichten der Christus zugrunde liegt, die so Fleisch gewordene Weisheit, verbaut der junge Mann Ihnen nicht nur den aufgeklärten Verstand, damit die in früher Ökologie zu begründende Bestimmung. Es gleicht einer Bibelverbrennung, wenn sie Ihre Studenten selbst unter Auferstehung im Glauben lassen, es wäre dort um die Story von einem großmäuligen Guru gegangen, der am Kreuz endete oder als Christus ein Geisteskonstrukt war.   

Doch dass es um keinen Guru, um keine diesem aufgesetzte Verherrlichungsrede, keinen aufgewärmten Auferstehungsmythos ging, der bei Göttern oder jüdischen Vorbilder abgekupfert wurde oder eine apologetische Literatur für Bildungsbürger geht, machen Sie nicht nur im antiken Auferstehungsverständ deutlich. Wo es nie um Einzelpersonen im heutigen Sinne ging. Auch nicht bei den ebenso wie Jesus auferstandenen Vorbildern, die bereits auf einen Verstand schöpferischer Wirklichkeit und Bestimmung im Wandel der Zeit verweisen. Dies es nicht um Hirngespinste ging zeigt sich gerade in den verschiedenen Auferstehungsschilderungen, die unterschiedliche theologische Aspekte des Aufklärungsprozesses unserer Zeit in alten Kulturbildern bebildern.

Der Markus-, Matthäus-, Lukas- oder der Johannestext lassen sich so wenig wie die Auferstehungsschilderung in der Paulusliteratur in den Notdürftigkeiten begründen, die bei der Heilsprediger-Hypothese heute als Begründung für die Geschichten hinten herauskommen. Auch bei den Auferstehungsschilderungen in außerkanonischen Erzählungen, die heute als kulturliterarische Ausdrucksweise antiker Philosophie gesehen werden (wie das aber auch die von Athanasius ausgewählten Texte mit gleicher Theologie/Christologie waren), ging es nicht um die Wiedergeburt eines Guru im Geist seiner Groupies oder eine diesem aufgesetzte Verherrlichungsrede.

Was bringt es, wenn Sie Ihre Studenten die unterschiedlichen Schilderungen der Auferstehung in Markus und Matthäus aufzeigen, wenn diese beim Leeren Grab nur das Loch vor Augen haben, in das ein Großsprecher aus Galiläa gelegt wurde? Warum machen Sie diesen nicht deutlich, wie es bei den Schilderungen vom leeren Grab, dem weggerollten Stein, den Engeln oder Personen (verschiedenen Rollen im Aufklärungs-/Jesusprozess der Zeit), die den Auferstandenen mehr oder weniger sahen, weiterschliefen, eindeutig nicht um Märchengeschichten gegangen sein kann? Denn was von Ihnen hervorragend in theologischen Inhalten dargelegt wird, kann nicht der visionären Wiedererweckung eines Wanderpredigers in Trauerbewältigung oder als apologetische Verherrlichungsrede angedichtet worden sein. Wie heute die Auferstehung kurzgeschlossen werden muss. So sind gerade die unterschiedlichen Schilderung Zeugen für den Auferstehungsprozess unserer Zeit, der in unterschiedlichen Aspekten beleuchtet wurde.

Was soll die Predigt vom Sieg über den Tod, dem Gewinn des Lebens, in dem der Auferstandene ganz anders anwesend ist, als vermutet, wenn nicht nach dem gegenwärtigen Grund oder Sinn als die meist Gott genannte Quelle allen Lebens Ausschau gehalten wird? Solange die Auferstehung nur Trauervisionen sein sollen, die Groupies eines galiläischen Gurus hatten, ist aufgeklärter Verstand, wie er uns gegeben war, versperrt. Wenn Sie nur nach einem vergötterten Gutmenschen Ausschau halten, suchen Sie den Lebendigen bei den Toten. Wenn Sie Ihren Studenten bei Auferstehung nur einen wegen Häresie hingerichteten Heilsprediger schildern, dann können Sie noch so viel singen und predigen. Wenn Sie die uns gegebene Auferstehung weiter verleugnen, bleibt nur der Tot, der Blick in die Vergangenheit oder persönliche Gefühlswelt. Wie sollen die von Ihnen ausgebildeten Lehrer und Pfarrer künftig vermitteln, wie der von uns in früher Ökologie definierte gemeinsame Grund/Sinn allen Seins in erwachsener Weise zu verstehen ist. Und so das natürlichen Werden als universal geltendes Wort, damit den erhofften kollektiven Verstand (Menschensohn) verstehen. Der die Bestimmung ist, die zu einem Leben in schöpferischer Weisheit und Friede führt. So eine in Schöpfung begründete Weisheit lebendig werden lässt, die uns der wahre König (Christus) und damit auch eine Gottessohn  mündiger Menschen war. Die sich in freier Weise im gemeinsamen Sinne schöpfungsgerecht verhalten.

Denn solange Sie zwar die Osterliturgie, unser frohes Lachen im Wiederverstand der alten Gottheiten und gemeinsamer Bestimmung schildern, was in der Paulusliteratur beschrieben wird, von den Evangelisten in unterschiedlichen Aspekten und historisch realen Zeitgestalten, in Form von Frauen, Jüngern oder selbst den Jesus verurteilenden Amtsautoritäten am leeren Grab beschreiben. Dabei aber aufgrund Ihrer Hypothese vom wiedererweckten Wanderguru unseren Wiederverstand verleugnen müssen, unser neues jüdisches Verständnis mit keinem Wort erwähnen können. Solange tragen Sie die Mitverantwortung für den Unverstand heutiger Zeit und damit den Un-sinn der Welt.

1.4. Wie die Evangelien im Profil Jesus verleugnen, Verstand und Verant-wort-ung verhindern

Anders als bei Kritikern, die heute die Jesusgeschichten als mythische, dem Alten Testament, wie Göttersagen nachgestellte Kultliteratur, meist gar als Lug und Trug zur Manipulation der Masse vom Tisch wischen wollen, nehmen Sie die Aussagen ernst. So wird bei Ihnen deutlich, wie hier unterschiedliche Denker unserer Zeit am Werk waren, die ganz konkrete Aussagen über bestimmte historische Sachverhalte machten. Wie die keine Hirngespinste in die Welt setzten, sondern im Stile der Zeit, im Erbe der so erst erfüllten Vorbilder einen Heilsprozess (damit Jesus) beschreiben, der sich inzwischen gerade bei uns, im hellenistischen Judentum historisch nachvollziehen lässt. Zutreffend ist auch, dass die biblischen Texte für Bildungsbürger geschrieben wurden und gleichzeitig dem Volkskult gerecht werden mussten. Wonach bekanntlich philosophisch-theologischen Sachverhalte in menschliche Geschichten gefasst wurden.

Doch wenn Sie bei den von uns hellenistischen Juden verfassten Jesusgeschichten, die jetzt im Profil vorgestellt werden, einen Handwerkburschen als Grund an den Anfang stellen und den uns gegebenen historischen Heilsprozess verschweigen, verhindern Sie bei Ihren Studenten den aufklärten Verstand. Sie tragen so die Mitverantwortung für den alltäglichen Unsinn, das kulturelle Unheil der Welt. Denn wo ein junger Mann, der alles nicht war und wollte, was seine Anhänger in Trauervisionen aus ihm machten, als der historische Jesus vorangestellt wurde. Da kann weder das antike Heil bedacht, noch können so auch heute die Kulturen versöhnt, die uns geltende ökologische Weisheit kult(ur)bestimmender Kyrios werden.

Wo die  „Theologie des Neuen Testamentes“ nicht in unserem universalen Neuverstand des ewigen begründet wird, wie es Ihnen als Geschichts- und Bibelkenner möglich wäre, bleiben nur leere Worte. Wo bei der „Markusgeschichte“ die die Auseinandersetzung und Missverständnisse des uns gegeben Heils „Jesus“ auf dem ewigen Weg nach Jerusalem damit der Heilsweg nicht bedacht wird, damit in der Theologiegeschichte noch nicht mal der als historisch angenommene junge Mann vorkommt. Da bleibt nur ein fiktives Konstrukt, eine Lügengeschichte, die einem gutherzigen Landstreicher aufgebunden wurde, um Bildungsbürger zu Sektenanhängern zu machen. Wie soll dann den Studenten das uns gegeben Heil „Jesus“ vermittelt und so aufgeklärt fortgesetzt werden? Warum befähigen Sie die künftigen Lehrer und Pfarrer nicht, die uns in zeitgemäßer Vernunft/Natur (Ökologie) begründete schöpferische Wirklichkeit und Bestimmung wieder als frohe Botschaft zu verstehen und ein-stimmig zu machen? Sie auf mündige Weise in einer verant-wort-lichen Lebensweise auch bei denen zum Stimmen zu bringen, die längst der Kirche den Rücken gekehrt haben.

Wer wundert sich, wenn Lehrer, die sich in einem antiken Guru begründen, vergeblich Ethik lehren? Und wenn so auch die Pfarrer, selbst wenn die inzwischen in politischer/natürlicher Zweckmäßigkeit begründen,  Ökologie oder soziale Gemeinsinnigkeit predigen und posten, aber dabei von Jesus wie von einem antike Guru reden, bleibt nur heiße Luft. Wenn selbst die in ökologischer Weisheit begründeten Predigten kaum noch ernster genommen werden, als Bibel TV, dann geht das auf das Konto unzeitgemäßer Historien-Hypothese. Wenn dann die meisten Menschen nicht den Sinn/Grund ihres Seins feiern, sondern ihre persönliche Sinnlosigkeit in konsum- oder kapitalegoistischer Kurzsicht lieben und vergöttern, dann nationalpopulistisch wählen, statt Weisheit herrschen zu lassen, wundert das nicht. Wie die Menschen sich und Welt wahrnehmen und dann verhalten, wird durch die jeweilige Kultur bestimmt. Und mit dem Zwergenmaß, als was der historische Jesus heute gilt, ist keine Kultur zu machen.

Sind Sie denn inzwischen so gottverlassen, dass die bestimmende schöpferische Wirklichkeit, wie sie von uns im Namen „Jesus“ in früher Evolution/Ökologie als Christus erkannt wurde, völlig verleugnen. Wenn sie so in Christologie, Auferstehung oder den Evangelien den Auferstandenen verleugnen, Christus nur ein Titel war, für etwas was ein guter Junge nicht war und wollte, ist die dreimalige Verleugnung erneut erfüllt: „endlich“.

Denn so zeigt sich, dass es Zeit wird aufzustehen: Christologie in aufgeklärter Weise zu realisieren. Ökologie wieder als Theologie zu begründen. Ostern nicht nur als frohlockenden Erinnerungsposten, Buchwert zu singen, sondern die frohe Botschaft der Evangelien wieder auf mündig-zeitgemäße aufgeklärte Weise zu verstehen. Und so ökologische Weisheit in einem gem-ein-sinnigen Leben wahr werden zu lassen.

2.       Christologie: Wie im historischen Heil „Jesus“, die Ökologie als Christus, JHWH erkannt wurde

Ich hoffe, dass Ihnen der Blick in das heute bekannte Weltverständnis des Hellenismus und insbesondere der darin erwachsenen jüdischen Gelehrten oder frühchristlichen Denkschulen hilft, uns nicht weiter heutigen Schwachsinn zu unterstellen. Sie vielmehr erkennen lässt, wie wir keine Sonntagsschwätzer waren, die einen Heilsprediger hochleben ließen. Wie Ostern, Auferstehung und damit der Christus, der in bekannter Gestalt nicht nur Geschichten, sondern Geschichte machte, aufgeklärt zu verstehen ist.

Ich möchte Ihnen keineswegs vorschreiben, was Sie künftig lehren sollen. Die Aufforderungen wollen nur zeigen, warum es auch aus historisch-wissenschaftlicher Redlichkeit höchste Zeit wird, die Heilsprediger-Hypothese „auf“zugeben. Damit der Heilsweg weitergehen, ökologische Weisheit zum wahren Herr-scher, der Handlungsweise mündiger, kulturell Erwachsener werden kann.  

2.1. Erklären Sie Ihren Studenten, dass „Christus“ oder „Kyrios“ keine Titel waren, die wir einem Landstreicher aus Galiläa mit zufälligem Namen Jesus nach seinem Tod angedichtet haben konnten. Wie hier ein historisch nachvollziehbarer Heilsprozess war, bei dem die alten Gottheiten dort definiert wurden, wo heute von Ökologie gesprochen wird, so lebendige Bestimmung, in Schöpfung begründete Weisheit gegenwärtig war.

 Schon Ihr Unterstellung, Johannes hätte einen jungen Mann mit Namen Jesus als Logos gesehen oder ihn dazu gemacht, ist eine glatte Lüge. Dies stellt die die wahre Geschichte, deren Logik, wie die eigene Lehre von der Menschwerdung (egal ob JHWH oder die ihn offenbarende Natur/Vernunftlehre) auf den Kopf. Wie können Sie ständig so tun, wie wenn es in unserer Geschichte um die Gott“werdung“ eines galiläischen Großsprechers ging? Doch dies ist nur ein winziges Beispiel für die gesamte heutige Lehre, selbst die Geschichtswerke. Wenn Sie einen Handwerksburschen an den Anfang stellen, dann alle bekannten hoheitlichen Beschreibungen des christlichen Wesens, selbst den „Heil, Befreiung, Erlösung“ bedeutenden Jesus-Namen als Titel annahmen müssen, der einer jungen Frau mit Namen Maria (aber selbst dieser Name ist mehr) in den Mund gelegt wurde. Dann stellen Sie die gesamte Geschichte auf den Kopf.

Warum machen Sie Ihren Student nicht klar, warum Menschen kulturelle Vorbilder brauchen, wie Sie als Germanen möglicherweise noch Odin anbeten oder in blutigen Mithrasmysterien die Männer die Orakel nach dem richtigen Weg fragen würden, wenn die auch durch die Evangelien gegebene Fleischwerdung, nicht gewesen wäre. Wie dann die kirchliche Lehre, die von uns verfasste und nach Missbrauch unser, inzwischen scholastischen Philosophie durch Rom dann maßgebenden Schriftbilder und die so bewirkte  Aufklärung in kultureller Evolution der scheinbar schöpferisch rechte Weg „tauglich“ war. Erklären Sie doch, wie uns in antiker Aufklärung das Heil, Befreiung aus alten Gottesbildern und Gesetzlichkeit gegeben war und so heute gegeben ist.

Denn ständig Philo von Alexandrien (oder auch nur einen unserer Denker) in den Mund zu nehmen, wenn Sie so zu Recht über den präexistenten Logos als Christus der Kirche reden, dann aber weiter einen jungen Mann zu lehren, müsste im aufgeklärten Europa gesetzlich unter Strafe gestellt werden. Dies verbaut den jungen Menschen völlig den Verstand, verhindert eine aufgeklärte gemeinsame Bestimmung und öko-logische Verantwortung in Gem-ein-Sinn, dessen Vermittlung Ihre Aufgabe und Chance wäre.

Sie wissen, wie bei uns im Mittelplatonismus der von Heraklit für den dann in Vernunft, bei Ihnen als Evolution im zusammenhängenden Ganzen, Ökologie, erklärten Lebensfluss geprägte Begriff „Logos“  für die Natur- und der davon ausgehende Kulturlehre stand. Sie stellen dar, wie wir so auch forschten, ob auch Tiere Vernunftwesen, mit Logos begabt sind und wie diese Natur-/Vernunftlehre unserer Stoa, damit auch unserer Soziallehre zugrunde lag. Die alles durchwaltende Vernünftigkeit/Sinnhaftigkeit ist bei Ihnen nun keine Spekulation mehr. Diese kreative Sinnhaftigkeit wird in der Unendlichkeit des Universums, in den geo-logischen Erdplattenverschiebungen, die zu  Erdbeben oder Tsunamis führen, ebenso wie in Krankheiten, menschlichen Gefühlregungen oder dem Hunger auf Süß und Fett erklärt. Der jedoch in ungezügelter Form das Gegenteil von Gesundheit bewirkt und wie fast alles im Leben menschlicher Kult(ur), unter die Verwaltung wahrer schöpfungsgerechter Vernunft und Weisheit gestellt, diese auf ganzheitliche Weise einverleibt werden muss. Was uns als kollektiver Verstand (Menschensohn) aus dem Stamme Davids der wahre König (Christus) und so auch bei Ihnen mehr als heilswirksam wäre.

2.2. Machen Sie klar, wie auch nicht einer unserer Denker auf die absurde Idee gekommen sein kann, einen heilspredigenden Handwerksburschen als Logos (damit Natur-/Vernunft-/Sinnlehre) zu sehen oder auszugeben.

Wie sie inzwischen wissen, funktioniert das Wesen der Tiere auf ähnliche Weise wie bei Menschen, denen Bewusstsein, so auch um den Sinn Ihres Seins gegeben ist. Was sie uns daher unterstellen, das ist so, wie wenn Sie einen der langhaarigen Weisheitskünder, von denen gerade in der Hauptstraße Heidelbergs viele zu beobachten sind, als Ökologie-/Evolutionslehre (Logos) in Person hinstellen würden. Oder denken Sie, wir Stoiker hätten im Körper der Tiere, deren Vernunftbegabung wir bedachten, einen jungen Galiläer gesucht? Und ebenso absurd ist die Unterstellung, wir hätten eine Halluzination oder sonst ein Gehirngespinst des Glaubens als Logos, damit das hingestellt, was bei Ihnen als Ökologie-/Evolution Grundlage menschlicher Weisheitslehre ist.

Währen Ihre Zeit nach dem Sozialdarwinismus erst langsam beginnt, sich auch von dualistischer Betrachtung einer Bösen Natur zu befreien, der ein gutes Prinzip entgegensteht, hatten wir bekanntlich bereits den monistischen Blick für das ökologische Ganze. Nicht allein die „Stimme“ des nur so funktionsfähig-gesunden menschlichen Körpers, die Stimme des einer Königin dienenden und so gemeinnützigen Bienenstaates, wie sie bei Ihnen inzwischen von biologischen Forschern gar in Bäumen oder dem Wald als natürlichem Sozialsystem gehört wird, hat zu uns gesprochen. Es war die Bestimmung, die vom kreativen Ganzen ausging, für das wir uns im frühen Monismus, den Sie Ökologie nennen oder in Naturwissenschaft seit dem Sternenstaub, auch astronomisch in Unendlichkeit beschreiben, begeisterten. Davon ging die Bestimmung aus, die wir im Sinne Moses verstanden, der für uns als frühe Philosophie galt.  

Auch wenn wir das aufgrund unseres aufgeklärten bildhaften Verstandes im Sinne der Vätergottheiten bedachten, weiter von einem volksbefreienden Mann mit Namen Moses oder im Kult von Sohn und Vater, alten Gottesnamen sprachen. So auch die persönliche Ansprache für den Sinn/Grund allen Seins wählten und das darauf verweisende Wort/Vernunft, wie alle Philosophie in Geschichten zur Volks-Sprache brachten, lebendig werden ließen. Dann geschah dies aus vernünftig seelsorgerischen Gründen, die bei uns in Vernunft diskutiert wurden. Was von Ihnen in zeitgemäßer Weise fortzusetzen wäre.

Bei uns ist es so wenig um einen jungen Mann gegangen, wie das in naturwissenschaftlicher Aufklärung weggefallene vorgesetzte Gottesbild eines monsterhaften Designers, der sich alles zielhaft (telelogisch) ausdachte und durch sein Wort im himmlischen Hokus-Pokus herbeizauberte. Auch wenn wir wissenschaftlich noch nicht so weit waren, wie das Ihren naturwissenschaftlichen Fakultäten gegeben ist. Der sich im frühen Wissen zeigende Sinn des ökologisch-kreativen Ganzen und die vom natürlich-evolutionären Lebensfluss ausgehende Bestimmung war Grund unserer Theo-, damit jüdischen Christologie.

Wenn Sie doch wissen, wie uns hellenistischen Juden im Mittelplatonismus die Natur und so auch die daraus abgeleitete kulturelle Lehre (Logos) maßgebend war, wir das im aufgeklärt-allegorischen Verstand als das den Propheten gegebene Wort verstanden und darin das gegebene Heil „Josua“ lat. Jesus beschrieben. Wieso schreitet dann nicht der Bundesrechnungshof oder der Bund Steuerzahler wegen sinnloser Verschwendung ein?  Müsste man eine Lehre, die den Studenten weiter gegen besseres Wissen vermittelt, bei uns sei ein James Mason aus Galiläa in Trauerbewältigung zum Heil geworden und später für Bildungsbürger als Logos ausgegeben worden, unter Strafandrohung verbieten und bei Wiederholung wegsperren?

Der „Logos“, der nicht nur der Johannes-, sondern allen bei uns entstandenen Jesus-Geschichten zugrunde lag und bekanntlich den Vätern der Kirche in ihrer kulturgerechten Umsetzung der Erkenntnis maßgebend war, galt nicht nur als „Lehre“, sondern auch „Verstand“, „Sinn“. Doch ist das nicht  logisch? Haben wir und die bekannten frühchristlichen Bewegungen nicht im aufgeklärten Verstand den sonst unsagbaren/unsichtbaren, bereits den Vätern geltenden Sinn/Grund allen Seins und die davon ausgehende Bestimmung als Wort dort definierten, wo Sie von Natur-/Ökologielehre sprechen? Wer im aufgeklärten „Verstand“ nicht nur alles Werden natürlich erklärt, sondern darin auch einen „Sinn“ sieht, der sagt doch selbst, was hinter dem Logosbegriff steht, uns statt der alten Gottheiten und traditioneller Gesetzlichkeit als „Wort“ Bestimmung war.

2.3.Zeigen Sie, wie die griechischen Philosophen, die dabei weiter den traditionellen Gottesbildern treu blieben, ebenso wie wir, das Recht, rechte Verhalten in Ökologie begründeten. Und wie diese die philosophisch-ökologische Lehre (Logos) als gottesbildfreie Theologie, damit Christologie das Heil, der neue weltgültige Bund war. Was Leben in ökologischer Weisheit im Gem-ein-sinn und damit kulturellem Friede sein sollte.

Wie können Sie uns, die wir das, was Sie inzwischen als Evolution oder Bio-logie nur etwas empirischer Beschreiben, in der Heilsgeschichte Jesus zur kulturbestimmenden Geschichte machten, weiter unterstellen, wir wären von einem Guru ausgegangen? Wie sollen wir einen Großsprecher aus Galiläa zu Gott gemacht oder für andere Bildungsbürger unserer Zeit als Menschensohn (damit kollektiven Verstand) Kyrios oder offenbaren Logos  ausgegeben haben, wie er auch den Soziallehren unserer Stoa zugrunde lag?

Es ist nicht nur völliger Quatsch, dass hellenistische Juden oder gebildete Römer, die Sie als Ursprung des Christentums sehen, einem Sektenführer einen dieser Titel gaben, so als die uns maßgebenden Ökologie-/Vernunftlehre hinstellten oder ihn und seine Lehre auf diese Weise apologetisch aufgemotzt hätten. Damit verbauen Sie ihren Studenten, damit künftigen Lehrern und Pfarrern den aufgeklärten Verstand. Der sie befähigen sollte, das von uns in früher Ökologie verstandene Wort nicht nur zu predigen, sondern in aufgeklärter christlicher Wahrnehmung auf ganzheitliche Weise kulturbestimmend zu machen: Ökologische Weisheit zu dem zu machen, was wir Juden-Griechen als Kyrios bezeichneten.

Wie sollen wir hellenistische Juden, die in ökologischer Vernunftlehre (Logos) das jetzt über das Gesetz hinausgehende weltgültige Wort als tiefgreifende Kulturbestimmung verstanden. Und die so (wie bereits wurzelkritische holländische Denker  aufzeigten), auch das neue Heil „Josua“, lat. Jesus definierten, dies im aufgeklärten Verstand statt menschlicher Gottheiten/Söhne/Kaiser als die  kollektiv-kulturbestimmende Weisheit (Christus oder Menschensohn) erhofften? Uns dann aber auf einen Landstreicher berufen haben, der das alles nicht war und wollte, was wir in den biblischen Geschichten als Heilsweg theologisch/christologisch beschrieben.

Auch wenn es Ihnen als Schriftlehrer scheinbar schwer fällt, in der Schrift zu begründen, warum wir an keinen heilspredigenden Handwerksburschen oder ein willkürliches Geisteskonstrukt glaubten, sondern ich früher Ökologie/Genesis gründeten.  Klären Sie Ihre Studenten über den logischen Grund unserer Christologie, damit theologischen Lehre auf, die in früher Ökologie begründet war. Lassen Sie diese um Himmels willen nicht gegen besseres Wissen weiter im Glauben an willkürliche Glaubenskonstruke, die einem heilspredigenden Handwerksburschen aufgebunden worden sein sollen.

Doch nicht allein, weil so dem fatalen und auch mörderischen weltweitern Fundamentalismus Tür und Tor geöffnet oder die Christologie-Dogmatik und damit die gesamte christliche Theologie als Schwachsinn gesehen werden muss, statt im aufgeklärten Verständnis kulturelle Grenzen zu überwinden. Vielmehr weil so verhindert wird, das die in Ökologie begründete Weisheit und Weltverbundenheit, damit auch soziale gemeinsinnige Gerechtigkeit, nach der die Humanisten rufen, wieder in der Weise kulturbestimmend wird, wie wir das in dem uns gegebenen Heil „Jesus“ erhofften. Daher ist Ihre Lehre, die gegen besseres Wissen weiter einen Wanderguru voraussetzt und so verantwortlich ist, dass die Ökologie des Menschen nicht im Namen der verschiedenen Gründergestalten friedlich gefeiert und gehalten wird, ein Verbrechen an der Menschheit.

2.4. Stellen Sie dar, wie „Logos“ der Schlüsselbegriff war, der nicht nur Philo von Alexandrien, sondern allen frühchristlichen, wie Vordenkern der Kirche galt, zur Christologie führte. Machen Sie damit klar, wie das, was Sie als Ökologie des Menschen bezeichnen, die Grundlage/Thema aller christlichen Theologie, wie auch der Christologie der synoptischen Geschichten ist.

Was der Johannestext nur etwas deutlicher macht, aber von Ihnen auch in den synoptischen Geschichten verdeutlicht wird. Wie können Sie ihren Studenten daher weiter die Story von klein Jesus in den Kopf setzen? Warum befähigen Sie diese nicht, die nicht nur Philo und der ihm folgenden Kirchenväter geltenden, in antiker Ökologie begründete Weisheit, im Kopf aufgeklärter mündiger Menschen zum wahren Herrscher, so schöpferische Verant-wort-ung auf kreative Weise lebendig werden zu lassen?

Wenn Sie gegen besseres Wissen, dass der nicht vorkommt und so in der Antike, die philosophische Sachverhalte in kulturbekannte Bilder fasste, auch nicht geschrieben wurde, an Ihrem kindlichen-buchstäblichen Verständnis festhalten, bleibt Ihre hochwissenschaftliche Arbeit ergebnislos. Auch jeder Cent Kirchensteuer, der nicht in Caritas fließt, ist dann pure Verschwendung von gegebenem geistigem Vermögen.

2.5. Bringen Sie Ihren Studenten bei, wie bei uns hellenistischen Juden und allen frühchristlichen Bewegungen oder anfänglichen Christentümern, wie der uns folgenden römischen Staats-/Volkskirche, die ökologische Lehre als Christus (Gesalbter, König, Gottessohn) galt und damit als der aus dem Stamme Davids kommende Menschensohn (kollektiver Verstand, Weisheit im Volk) erhofft wurde?

Wie so in Auferstehung JHWH und davon ausgehender Bestimmung (Wort) die historische Wirklichkeit des gegebenen Heils, Jesus und keine Halluzinationen nach dem Tod eines Heilspredigers waren.

Wie wollen Sie das Ihnen gegebenen Heil im Namen Jesus in weltgültiger Weise weiter und so ins gelobte Land, Leben in Vernunft und Friede führen, wenn ein gutherziger Wanderbursche als historischer Grund der Wissenschaft letzter Schluss sein soll? Als Kulturwissenschaftlern ist Ihnen doch längst klar, warum die Fleisch-Menschwerdung sein musste, warum das in Vernunft gegebene Heil an der Achse der Zeit das Kreuz trug, damit die geerbten Sünden kultureller Vorbilder auf sich nahm und nur so zur Kulturwende führte.

Im Geschichtsprozess der christlichen Entwicklung, die über die vielfältigen Rahmenbedingen der Reformation zur Aufklärung und dem scheinbaren Verfall der christlichen Lehre führte, können Sie nicht nur lernen, wie absurd ihre Unterstellungen sind. Wie sich auch die Entstehung des Christus-Kultes nur aus der Zeit, der inzwischen auch in Qumran freigelegten Suche nach neuem jüdischen Bund im allegorischen Verständnis, sowie vieler politischen und kulturellen Begleitumstände eines Aufklärungsprozesses, in Bildung und Verstand antiker Hochzivilisation erklären lässt. Nach dem auch für die hellenistischen Gottheiten und Mysterien, wie den Kaiserkult die Zeit abgelaufen war. Die Zeit war, dann einen monistisch-monotheistisch definierten Vater auch kaiserlicher Gottesssöhne wie den Zeus-Pantokrator, gegen die uns geltende Bestimmung auszutauschen. Und wie das in früher Ökologie verstandene Wort bei uns daher die bekannte Gestalt in einer Art Kaiserevangelium brauchte, dies kein Scheinwesen, sondern kreative Wirklichkeit war.

Auch wie der Christus-Kult in ständiger Veränderung der Zeit und so nach dem Kirchenmissbrauch unserer philosophischen Lehre auch der sich auf unsere Kulttexte berufende Re-form bis zur Aufklärung trug. Und im anbrechenden Industriezeitalter Denker, die allein mit der neuen Arbeitsweise verbundenen, aber mehr noch sozialen Probleme, wie die des Kapitalegoismus, durch eine Re-Christianisierung lösen wollten. Wie selbst Raiffeisen, der säkular-kommunistischen Planwirtschaft, die Gemeinsinn vergeblich politisch diktierten suchte, das frei funktionierende Genossenschafts-System für Geldverkehr und Warenhandel entgegenstellte. Was jedoch ein Teil von „Re-Christianiserung“ und nicht allein ein Sozialsystem war. Die Zeiten, das Buch hochzuhalten oder gar einen guten Jungen als Vorbild hinzustellen, wie ihn Bush jedoch als Kriegsgrund, auch die nationalsozialistische Ideologie auf bekannte Weise nutzte, sind um.

2.6. Machen Sie christologische Vorschläge, um die Probleme der Zeit zu lösen, den heutigen Herausforderungen, die die der Industriealisierung weit übersteigen, gerecht zu werden?

Wie wollen Sie der die Zukunft ihrer Kinder fressenden menschlichen Gier begegnen und dem auch mörderischen weltweiten Fatal-Fundamentalismus, wenn Sie Ihre Studenten die Story von klein Jesus nur als eine hochtheologische Geschichte beibringen, ohne auf den Ökologos einzugehen, der uns in Verant-wort-ung nahm? Der so das gegebene Heil „Jesus“ war und zum Leben in ökologischer Weisheit als wahrem König des Volkes führen sollte. Was unsere Antwort als hellenistische Juden auf die Herausforderungen der Zeitenwende war.

2.7.  Definieren Sie die personalen Funktionen dieser ökologischen Weisheit als „Jesus Christus“ auf wissenschaftliche Weise.

Statt die Halluzinationen, die Anhänger eines angeblichen Landstreichers hatten, psychologisch im Bild der Zeit erklären zu wollen, bitte ich Sie die seelsorgerische Arbeit unserer Zeit zu beleuchten. Und wie dann auch den Stämmen des europäischen Westens im Mittelalter noch kurz vor der Aufklärung nur in einfachen Bildern und Geschichten „Christus“ zu vermitteln, an Stelle von Orakel oder Odin bestimmend zu machen und so Heilsgeschichte war. Auch wie das Bild eines Aufpassers im Himmel, der wie ein Handwerker oder anfänglicher Uhrmacher alles herstellte, nicht falsch war, sondern in evolutionärer Entwicklung zeitgerecht, lässt sich begründen.

Sie wissen, auch durch die frühchristlichen Denker, dass wir zwar die Brücke zur Bibel schlugen, uns aber nicht in Mysterien, sondern im Wissen der Zeit begründeten, die Offenbarung in früher Ökologie damit  „jungfräulich“ bezeugt war. Und wie damit unsere Erkenntnis dann der Kirche galt, die sich im Volkskult auf dem richtigen Weg sah und abstrakte oder geheimnisvoll bleibende Lehren verwarf. Wie damit die allem Glauben vorausgehende Auferstehung kein blindes Bekennen und schon gleich gar nicht die Halluzination von Fischern war, die ihrem Freund nachtrauerten. Wonach dann ein apologetisches Gebilde für Bildungsbürger in die Welt gesetzt worden sein soll. Wie von Ihnen inzwischen selbst die biblischen Geschichten gelesen werden, bei denen Sie aber stur heil auf einen jungen Mann bestehen. Doch im Gegensatz zu uns, die wir allzu geheimnisvolle, spekulative Erkenntnislehren verwerfen mussten, ist Ihnen das Heil gegeben, in wissenschaftlicher Logik volksverständlich die schöpferische Wirklichkeit, Bestimmung zu sehen. Da inzwischen die traditionelle Gotteslehre zu dem geworden ist, was die anfängliche Kirche als esoterische Gnosis verneinte, ist Zeit zum Wandel.

Denn was hinten rauskommt und für uns doch irgendwie das Heil gewesen sein soll, das stinkt nur noch zum Himmel. Das kann keine ökologisch-gemeinsinnige Bestimmung mehr sein, wie sie uns galt, Grund des Neuen Testamentes war.

Den so offenbaren Sinn/Grund allen Seins, den wir in antiker Ökologie definierten, haben Sie mit einem jungen Mann, den Sie gegen besseres Wissen gar den Marcionisten unterstellen, verspielt. Aber da Marcion wie bereits Harnack feststellte, ein Musterschüler Paulus war (besser wäre: von einem unseren neuen hellenistisch-jüdischen Paradigma ausging), nur im Gegensatz zur Kirche die alten Schrift-Gottheiten ablehnte. Allein daher müssten Sie wissen, daß der uns geltende Öko-Logos, den Marcion als einzig gelten ließ und die Thora und ihres Gottesbildes verwarf, auch Thema der Paulus-Literatur und der Theologie des Neuen Testamentes war.

2.8.          Zeigen Sie Ihren Studenten, wie es ist nicht der Gott des Alten oder Neuen Testamentes ist, der die Schuld trägt, dass diese Ökologie des Menschen keine Seelenkraft wird. Wie die heutige Wissenschaft gefordert ist, christlich aufzustehen, in aufgeklärter Christologie Ökologie zur Theologie zu machen, Trägheit und Taubheit alter Hypothesen abzulegen.

So können Sie den Studenten die schöpferische Bestimmung in Begeisterung für natürlichen Lebensfluss und das kreative Ganze vermittel, wie es an den naturwissenschaftlichen Fakultäten so wunderbar erklärt wird, in aller Natur seit dem Staub der Sterne oder deren Verlauf auf unendliche Weise zu beobachten ist.

Zwar kann niemand zwei Herren dienen, wie Marcionisten feststellten. Doch uns aufgeklärten Juden war klar, wie der ferne, transzendente Grund allen Seins und die davon ausgehende Bestimmung, das von JHWH ausgehende Wort der Propheten war. Was nicht nur in Alexandrien, auch Ignatius von Antiochien als Christus galt. Gleichwohl wir ihn als kulturwissenschaftliche Seelsorger aus vernünftig erklärten Gründen in persönlicher Weise ansprachen. Und uns gleichzeitig auch klar war, wie nicht im Verwerfen kultureller Vorbildern, sondern im aufgeklärten Verstand, im Neuentdecken des vormals Bedeutenden, ein kulturelles Wachstum, ein Wandel auf kreative Weise funktioniert.

Wie können Sie auf himmelschreiende Weise den frühen christlichen Denkern, die dem in Athen, Alexandrien oder Antiochien geltende Öko-Logos (in Natur/Vernunft begründeten Lehre) folgten und auch als Theologen den Philosophenmantel nicht ablegten, einen jungen Mann unterstellen wollen? Denn warum die kulturgerecht Ausdrucksweise philosophischer Sachverhalte gebraucht wurde und gerade für den römischen, dann barbarischen Westen die Voraussetzung für den neuen volksbestimmenden Staatskult war, damit kein doketistisches Scheinwesen, sondern schöpferische Wirklichkeit in kosmischen, wie kultureller Weise war, wissen Sie auch.

2.9.Vermittel Sie, wie der Logos-Anthropos der Alexandriner kein Heiligenschein war, der einem Handwerksburschen aus Galiläa als Philosophie aufgesetzt wurde, sondern zeichnen Sie die menschliche Weisheit und die dafür kulturgerechte Ausdruckweise als schöpferische Wesensart nach?

Statt nur zwei Naturen/Personen (Aufgaben, Rollen) eines kreativen Wesens, über die sich damals die Parteien stritten, was letztlich mit zur Abtrennung der nestorianischen Denker im Rahme des Islam führte, aufgeklärt zu vermitteln, wäre das in heutiger Begrifflichkeit in Einheit zu denken. Und das ganz ohne Flämmchen auf dem Kopf.

Wie Sie daher weiter behaupten, das Wort, damit die von einem unsagbaren Sinn/Grund (JHWG) ausgehende Bestimmung, die in Alexandrien, wie Antiochien galt und als Pantokrator auf modernen exegetischen Werken zu sehen ist, sei bei uns ein junger Mann mit Bart gewesen oder was dem angehängt wurde, ist der glatte Wahnsinn. Das verbaut so den Blick auf die Bedeutung, die eine aufgeklärte Christologie gerade heute hätte.

Solange die Vermittlung durch Kirchenlehre funktionierte, war die Welt trotz aller Wirren in Ordnung. Und die Jahrhunderte, bei der dann unsere Schriften frei von kirchlicher Philosophie-Dogmatik die Maßgabe waren, haben zur Aufklärung geführt. Doch warum nutzen Sie das so gegebene Heil nicht, um in Berufung auf unserer Schriften dort zu hören, wo Sie es uns, wie frühen Christen bestätigen? Sie wissen, dass es den Vätern der Kirche und Ihren Kontrahenten bei der in philosophische Begriffen geführten Zweinaturlehren nicht um die Gottheit eines jungen Mannes ging, der Ihren Studenten beim Begriff „Jesus“ weiter vor Augen haben. Oder hat sich auch der Natur-/Kulturphilosoph Aristoteles, den Sie in diesem Zusammenhang erwähnten, auf den sich die kirchlichen Denkern bei Ihren Lehren beriefen, in einem Guru aus Galiläa begründet, den er apologetisch als Logos ausgab?

2.10.  Führen Sie unsere Diskussion über das Wesen der Ökologie/Evolution und ihren Grund/Sinn in aufgeklärter Weise weiter und so zu einer gemeinsinnigen, ökologisch gerechten Lebensweise.

Gerade auch die Christologie-Diskussion macht deutlich, wie alle von einem Wanderprediger  ausgehenden heutigen Hypothesen zu kurz greifen. Warum die Notdürftigkeit, dass ein Landstreicher für Bildungsbürger als Logos ausgegeben, in Lukas als Retter, Messias, Kyrios hingestellt wurde, nicht haltbar, reiner Durchfall ist, haben Sie bestens deutlich gemacht. Dies wird auch in den dicken Bänden über die Anfänge der Kirche und die Christologie, selbst bei Glaubensgegnern, in die „Die wilden Jahre“  beschreiben. Denn all diesen vielfältigen, sich in antiker Hochzivilisation auf Jesus Christus berufenden und dabei bekämpfenden Bewegungen ging es unmöglich um den, der heute als historisch gilt oder als Christus nur ein Geisteskonstrukt ist.

Auch wenn von einem jungen Mann ausgehende Theologen uns getreu ihrer liebgewonnenen Hypothese kleinreden wollen. Indem Sie behaupten die ganzen christlichen Erkenntnislehren, Christentümer wären eine philosophische Apologetik für einen arbeitsscheuen, aber bibelschlauen Junghandwerker oder ein völlig seperates Geisteskonstrukt der Erkenntnislehren gewesen. Ähnlich wie dann die Neutestamentler inzwischen gar unsere in den Kanon aufgenommene Evangelien erklären müssen, um ihr buchstäbliches Hirngespinst, das selbst in der Theologie der Bibel nicht vorkommt, halten zu können. Dies ist aus vielerlei, von den Wissenschaftlern selbst freigelegten geschichtlichen, wie exegetischen Gründen völlig unhaltbar ist. Und dies zwingt Sie neu zu sehen.

Die Neudefinition der alten kulturellen Wesentlichkeiten stand nach dem Wandel vom Mythos zum Logos (der griechischen Geburt der Vernunft) auf dem Programm unserer Zeit. Sie lässt bei den verschiedenen philosophischen Richtungen in Rom und Athen ebenso beobachten, wie in Alexandrien. Und was sonst war die Suche nach neuem Bund, die selbst nahe Jerusalem in den Höhlen  von Qumran ausgegraben wurde? Gemeinsam mit den Griechen haben wir auch die Natur (den Grund) und die Person oder Rolle (kulturelle Aufgabe, Maske) der allzu menschlichen Gottessöhne bedacht, dann im Rahmen antiken Monismus als philosophischen Monotheismus unter Namen Zeus  oder Jupiter als Vater aller Gottheiten zusammengefasst. Der Pantokrator, als der auch Jesus nicht nur in früher Kirche hängt, sondern zutreffender Weise von wissenschaftlichen Werken über die Evangelien blickt, war ein Produkt  philosophischer Erkenntnis.

Auch die in unserer Zeit entstandene ägyptische Mischform der Isis oder Osiris ablösenden Vegetationsverehrung wie Serapis, dessen Abbildungen mit Ährenkranz nicht zufällig so aussieht, wie Jesus mit der Dornenkrone und von Kaiser Domitian als christlicher Gott gesehen wurde, war die Bezeichnung für eine solch philosophisch-monistische Gottheit im antiken Aufklärungsprozess. Wie Sie trotz all diesen Wissens um die vielfältige philosophische Neudefinition der alten Gottheiten uns weiter unterstellen wollen, wir hätten einen Wanderprediger zum Christus gemacht und uns dann über dessen Wesen in philosophischen Begriffen gestritten, ist mehr als abenteuerlich.

Mit Blick auf die reale Geschichte bitte ich Sie Ihren Studenten auch die maßgeblich von hellenistischen Juden Alexandrien geführte Diskussion um das Wesen und die Rolle/Person der nun in Vernunft erklärten Natur und die Vätergottheiten zu erklären. Wie sollte beispielsweise die gesamte Diskussion, die sich links (philosophisch-abstrakt) und rechts (ortodox) aus dem philosophischen Theologen (damit Christologen) Origenes entwickelte erklärt werden. Die von den bekannten neuplatonischen Kichenvätern weitergeführt wurde, zu zahlreichen Konzilen, kaiserbestimmten Debatten mit aus dem ganz Reich, insbesondere Nordafrika zusammengetrommelten Intellektuellen führten. All dieser Diskussion in philosophischer Einfärbung eines galiläischen Guru oder gar einem vom historischen Jesus Christus unabhängigen Konstrukt zu begründen, ist ausgeschlossen.

Sie wissen selbst, dass es keiner der damaligen Diskussionsparteien, die über das Wesen Christus und damit die wahre Kultform im Sinne des Einen unsagbaren der Propheten stritten, auch nicht einem Rechtsgelehrten wie Tertullian oder Irenäus um einen jungen Mann ging.

2.11.  Zeigen Sie Ihren Studenten, wie die Hoffnung auf kulturellen Frieden im christlich-universalen gottesbildfreien Kult des hellenistischen Judentums als Gegengewicht zu veralteten traditions- und nationalgesetzlichen Gottesvorstellungen begründet war.

Legen Sie den Wanderprediger beiseite und bedenken Sie, wie die Christologie und die dann geführten Debatten aus der Auseinandersetzung mit den alten Gottheiten, der Ablehnung einer universalen Natur-/Vernunftbegründung der Zeitenwende entstanden ist. Zeigen Sie Ihren Studenten, wie wir von feindseligen Nationalgottheiten befreiten und den jüdischen, damit auch für Griechen geöffneten Kult in einer Natur-/Kulturlehre begründeten, die ebenso universal war, wie das, was Franziskus unter dem Beifall der gesamten Welt als „Ökologie des Menschen“ fordert oder auf Weltfriedens- wie Klimakonferenzen als Weltvernunft diskutiert wird. Zeigen Sie ihnen, wie nicht nur die Philosophie Alexandriens, auf die sich die Kirche berief, sondern auch andere Christentümer, wie der Manichäismus, den anderen Kultformen nicht feindlich gegenüber standen. Wie wir die gesamte Welt bereisten und nach neuen Kultformen forschten, die auch den Denkmodellen des Ostens entsprachen, diese auf universale Weise mit erfüllten sollten. Wie auch nicht nur Basilides und ähnliche frühchristliche Denker die Brücke zum Buddhismus schlugen, bei indischer Philosophie lernte, sondern auch die Wurzel des zur Kirche gewordenen Christentums weltgültig und damit Voraussetzung für kulturellen Friede war.

Und da es bereits Stoff Ihrer neutestamentlicher Lehre ist, wie das anfängliche Christentum von einem weiter gegenüber dem Hellenismus feindlich gesinnten jüdische Traditions- und Gesetzeshörigkeit abgelehnt wurde, lässt sich dies eh nicht mit einem Wanderpredigenden Gott auf zwei Beinen begründen, der das Gegenteil von universaler Gültigkeit gewesen wäre. Dies lässt sich nur mit der Lehre machen, die Sie heute als Ökologie bezeichnen und nicht nur weltgültig, sondern auch maßgebend ist.

Und so war auch Konstantin, der die Zeit für unseren Kult gekommen, im unserem universalen Kult die Zukunft zur Realisierung seiner Globalisierung sah, die erstmals „Christen“ beschimpften Kaiseropferverweigerer nicht weiter verfolgte, sondern das Christentum als künftigen Staatskult betrachtete, das Gegenteil von Kriegstreiber. Es mag ja sein, dass noch die Germanenfürsten sich für den Christenkult entschieden, weil sie hierhin Sieg erhofften. Doch wenn Sie den heutigen Feind, damit menschliche Gier, Egoismus und Kurzsicht besiegen und Friede zwischen den Kulturen herstellen wollen, dann geht das nur in einem universalen Verständnis, wie es uns gegeben war.

Denn was die Berufung auf traditionelle Gottheiten oder buchstäblich-nationale Gesetzlichkeit bringt, wie sie von uns ebenso gedanklich überwunden wurde, können Sie in Ihrer Gegenwart gut beobachten. Es sind nicht die universalen Vorstellung, wie Sie uns galten, sondern die traditionellen Gottheiten, die Berufung auf zweibeinige Gründergestalten und jeweiligen Bücher, Glaubensgesetze, die den Weltfriede bedrohen, missbraucht werden und zu täglichem Blutvergießen und Morden führen. Doch wundert Sie das, wenn auch Sie weiter den christlichen Kult in einem glaubensgründenden Guru oder einem Glaubenskonstrukt begründen wollen, das die Kirche in Christologie zum absoluten Gott gemacht hätte?

Wenn Sie sich weiter weigern, nach dem universal gültigen Fundament unserer Christologie in antiker Ökologielehre zu forschen, was für uns die Voraussetzung für den Friede nicht nur zwischen Römern und Juden war, können Sie sich noch so oft auf einen Feindesliebe predigenden angeblichen Gutmenschen berufen. Über einen mittelalterlich-fundamentalistischen Islam, der sich in Berufung auf Mohammed oder den Koran begründet, können Sie sich im Hinblick auf das, wie Sie heute an den Hochschulen über die angebliche Begründung des Christentums lehren, nicht beklagen.

Schlagen Sie Ihren Studenten endlich einen antiken James Mason als den absoluten Gott aus dem Kopf. Dann können Sie erklären, dass sie aufgrund der heutigen Gewaltvorwürfe gegenüber dem Glaube, ob im Rahmen Ihrer aktuellen Monotheismus-Debatte oder der Schilderung von vielen Glaubenskriegen, begonnen bei Schlägertupps, die selbst in die christologischen Streitigkeiten eingriffen, nicht ihr Studium abzubrechen brauchen. Auch wenn im Lauf evolutionärer Weiterentwicklung viel Gewalt im Namen Christi war, so können Sie dieser nur in Aufklärung begegnen. Denn es ist nicht das universale, aufgeklärte Verständnis, sondern die gefallenen Vorstellungen, die Gewalt auslösten und heute verursachen.

Machen Sie verständlich, wie wir im hellenistischen Judentum mit unserer gedanklichen Öffnung für die Wesentlichkeiten hellenistischer Kultur, wie die bekannte Öffnung des Judentums für die Griechen im neuen jüdischen Bund die Voraussetzung für eine friedliche Versöhnung der Kulturen schafften. Währen die konservativen Kräfte auf beiden Seiten, ob als dem althebräischen Gesetz und Tempel aus Stein hörig, so Hellenismus ablehnend oder das neue Judentum wegen der traditionellen Gottheiten, dem Gottkönigtum, der Göttermysterien und Verweigerung der Opfer verfolgend und den jüdischen Tempel zerstörend, die gewaltigen Kriegstreiber waren. Denn wenn die gesetzeshörigen Tempeljuden unserer in Ökologie begründeten Theo-/Christologie gefolgt wären, hätte es die Tempelzerstörung nicht geben müssen.

Allein die philosophische Begrifflichkeit der Debatten um die neue Begründung des bildlosen Kultes macht nicht nur deutlich, wie hier kein Handwerksbursche oder ein Glaubenskonstrukt zu dessen Verherrlichung, sondern auch kein Glaubensgespinst das Thema war. Auch wenn die christlichen Debatten recht hitzig geführt wurden. Es waren philosophisch-denkerische Auseinandersetzungen, die mit Argumenten geführt, kein Gott absolut gesetzt, sondern die absolut gesetzten Gottheiten in Frage gestellt und neu bedacht wurden. Wodurch Sie ihren Studenten deutlich machen sollten, dass der sogenannte Monotheismus, der heute angegriffen wird, weil hier der jeweilige Nationalgott als absolut gesetzt werden wird, das Gegenteil von dem ist, was wir waren. Was sich geschichtlich gerade in den jahrhundertlangen denkerischen Auseinandersetzungen um die wahren schöpferisch maßgebenden Wesentlichkeiten beobachten lässt. Machen Sie so in Christologie zum Thema, wie kultureller Friede nur in dem Sinn zu machen ist, dass heute in neuer Weise wieder die alten Gottheiten aufgeklärt bedacht und in ihrer kulturellen Bedeutung diskutiert werden.

Machen Sie ihren Studenten in Christologie auf jeden Fall deutlich, wie man im Namen des gemeinsamen Grund/Sinnes allen Seins, der im Weiterdenken der Ökologie auf philosophische Weise als Theologie/Christologie wieder zu verstehen ist, nicht zum gegenseitigen Krieg aufrufen kann. Weil gegenseitige Vernichtung oder auch gegenseitiger Betrug, Neid, dem gemeinsamen Sinn wiedersprechen würde. Wie der Wettbewerb, die Konkurrenz der Kulturen darin bestehen müsse, dem Sinn allen Seins auf kreative Weise gerecht zu werden, um im sozialen Miteinander gemeinsame Zukunft zu gestalten.

2.12.   Zeigen Sie Ihren Studenten, wie unsere Christologie auch Friede zwischen den Zeiten war, die alten Gottheiten auch heute nicht abgelehnt sondern neu bedacht und verstand werden können.

Sie müssen in dieser Form zeitgemäßer Christologie nicht in die Rolle der Marcioniten schlüpfen, die das Alte Testament, dessen Gottheiten ablehnten. Wie wir hellenistischen Juden, denen die Kirche folgte, wissen Sie im allegorischen Verständnis der alten Geschichten und Begriffe: Den von uns als frühe Philosophen erkannten Vätern, hebräischen Himmels-/Naturbeobachtern, ging es um den Sinn/Grund allen Seins und die davon ausgehende Weisheit, die bei Ihnen wieder in natur- und kulturwissenschaftlicher Lehre (Logos)  offenbar ist.

Auch Irenäus, der als Bischof in Lyon die Barbaren des Westen mit volksverständlichen/-bedeutenden Bildern vom christlichen Weisheitskult zu überzeugen hatte, ist zu verstehen. Und die Menschwerdung, die von Ihnen genannten Person (Rolle/Maske) durch die von einem unsagbaren Grund allen Seins ausgehende Bestimmung spricht, braucht in diesem Sinn nicht verneint zu werden. Im ewigen Prozess, in dem sich das ewig zeltende Verständnis immer wieder wandelt, können Sie Ihren Studenten auch die Verhältnisbestimmung von Vater und Sohn, bei der es weder um einen jungen Mann, noch ein apologetisches oder sonstiges Hirngespinst gegangen sein kann, in  aufgeklärter Weise klar machen. Und so Verständnis für alle Seiten damaliger Diskussion zeigen.

2.13.Schaffen Sie Friede, in dem Sie deutlich machen, wie der Isalm keinen jungen Guru ummünzte, zu Mohammed machte, wie heute Kritiker nachweisen wollen. Und auch ein Feind des Juden- oder Christentums, sondern die  Fortsetzung arabischer Auflärung war. Weil das von uns in Ökologie verstandene Wort im Mund eines Propheten einer anderen christologischen Auslegung entspringt und den arabischen, auch an persische Philosophie (Zarathustra) angelehnte Weg ging.

Letztlich können Sie sich durch ein aufgeklärtes Christusverständnis auch die Entwicklung zum Islam als eine andere Form von Christologie beleuchten. Denn die Denkern, die zum Islam führten und die sich nicht nur alle wie Christen auf den Logos beriefen, sondern in früher Ökologie den dort inzwischen Allah genannten Einen Grund/Sinn allen Seins begründeten, sind Zeugen: Bei Isa Ben Miriam, dem Jesus im Koran, der dort nicht wie im römischen Westen ein Gottessohn war und so auch nicht das Kreuz trug, ging es nicht um einen jungen Mann oder ein christliches Glaubensgespinst. In diesem Sinne ist selbst im Koran der Grund des christlichen Kultes zu erkennen. So wäre ein universal geltender Sinn/Grund allen natürlichen Seins in der Ausdrucksweise der Gründergestalten, menschlichen Gottheiten, wie wir das bedachten, auch heute neu zu definieren und so auf wissenschaftliche Weise die Grund-legende Voraussetzung für kulturellen Friede zu schaffen.

In dem Arianismus, wie die orthodoxe Ausdrucksweise Athanasius auf aufgeklärte Weise als im kreativen Sinne wesenseins verständlich zu machen sind, muss nicht die alte Diskussion neu aufgerollt werden. Machen Sie klar: Christus war nicht der Grund/Sinn selbst, sondern die irdische schöpferische Wirklichkeit und davon ausgehende Weisheit. Was im Mund der Propheten, wie in der Kirche als Gottessohn, dann dem Buch nach in Bibel oder Koran vermittel wurde, ist bei Ihnen in wissenschaftlicher Erklärung der Genesis und was danach auf menschlich gemeinsinnige Weise ökologische gerecht ist, aufgeklärt zu verstehen.

2.14.  Blättern Sie mit den Studenten auch den Streit mit unechter Erkenntnis (Gnosis), um die  wahre, einfache Christologie/Theologie nach und machen Sie klar: Heute in das Heil gegeben, damit Jesus wieder gegenwärtig. Denn anderes als im kosmologischen Streit anfänglicher Kirche um die wahren Äonenemanationen müssen heute dazu keine mystisch-geheimnisvollen Modelle gestrickt und abgelehnt werden. Die schöpferische Wirklichkeit wird nach Darwin & Co. in Evolutionslehre und Ökologie (aufgeklärt verständliche Lehre, Logik, Sinnhaftigkeit: Logos)  auf eine in China, wie Europa universale einheitliche Weise und inzwischen auch in der Kirche als maßgebend für das menschliche Leben erklärt.

Zeigen Sie Ihren Studenten nicht nur, wir absurd es ist, hellenistischen Juden oder hochzivilisierten Römern, die über den Aufbau der Welt (schöpferische Wirklichkeit) stritten und denen Bildung und Vernunft heilig waren, daher wegen der Verweigerung der Kaiseropfer in den Tod gingen, ebenso wenige wie auch Germanenfürsten oder Ihren die blutüberströmten Männermysterien müden Frauen weiter unterstellen zu wollen, sie hätten einen charismatischen Galiläer als neuen einen Gott gegen die Vielzahl mythischer Götter gesetzt. Dass die alle einen Gutmenschen oder ein christologisches Glaubensgebilde gegen die Personifikationen eingetauscht zu haben, in denen vormals die verschiedenen Erscheinungen der Vegetation, wie kreative menschliche Eigenschaften staatsbildend verehrt wurden, ist völlig ausgeschlossen.

Wer behauptet, gleichzeitig hätten hellenistische Juden diesen Landstreicher mit Namen Jesus als Logos gesehen oder ausgegeben und so gegenüber griechischen Bildungsbürgern einen gutmenschlichen Galiläer als die Logik/Sinnhaftigkeit der in Diskussion stehenden kosmologischen Modelle begründet, kann alle, auch die selbst verfassten Bücher über die Antike verbrennen. Alles Wissen scheint dann umsonst ausgegraben und erarbeitet worden zu sein.

Da Ihre Studenten selbst denkende junge Menschen sind, wie es auch in unserer Zeit war, sollten Sie diese nicht weiter mit längst durchgefallenen Notdürftigkeiten abspeisen. Wonach der bei Christoph Marschies bibelschlaue Junge mit Namen Jesus für Bildungsbürger apologetisch als philosophisches Konzept über den Aufbau der Welt, die wahre eine schöpferische Wirklichkeit aufgebaut worden sein soll. Oder wo Christentümer in Konkurrenz zu Kirche sowie nichtkirchliche Erkenntnislehren gewesen sein sollen, die sich in früher Naturlehre (Ökologie) begründeten, statt in einem wahren Christus, der ein besonders schlauer galiläischer Guru gewesen sei. Wenn Markschies jedoch deutlich macht, wie die sich zu Unrecht auf Erkenntnis (Gnosis) berufenden Christen im gleichen Logos gründeten wie die Theologie der Kirche, wegen mystischer Weltmodelle oder geheimnisvoller Lehren für Eingeweihte von Denkern abgelehnt werden mussten, die einen Volkskult bauen wollten. Dann wird es Zeit in neuer Weise nach dem historischen Wesen zu fragen.

2.15.Stellen Sie mit Ihren Studenten fest, wie die kirchliche Erkenntnis im gleichen Öko-Logos begründet war, wie die als zu Unrecht sich auf Erkenntnis berufenden Lehren.

Bereits wenn Sie bei Irenäus blättern lassen, stellen Ihre Studenten fest, dass nicht klein Jesus in Diskussion bzw. von dem nichts in den Texten stand, wo die Ablehnung der sich zu Unrecht auf Erkenntnis berufender christlicher Lehren begründet wurde. Der Logos, die richtige Lehre vom Aufbau der Welt, die verschiedenen kosmologischen Modelle der Zeit standen in Diskussion. Es ging um die als neue schöpferische Wirklichkeit dem Volk vermittelbare Äonenemanation. Und wenn der in kirchliche Vordenker, der sich wie er sagte, in Frankreich in der Sprache der Kelten ausdrücken musste, die intellektuellen mystischen Erkenntnis-Modelle als falsch ablehnte, sich im neuen Volks-, künftigen Staatskult auf einfache Weise ausdrücken wollte, dann ist das zu verstehen.

Wie man allerdings auch nur einem der philosophischen Denker, die am Anfang der Kirche standen, und mit anderen Erkenntnislehren über die wahren Weg, die zeitgemäße Vermittlung der für das menschliche Leben maßgebenden schöpferischen Wirklichkeit (jüdisch des Wortes) stritten, unterstellen will, es wäre ihnen um einen als Zimmermann ausgebildeten Weisheitslehrer gegangen, den Sie als Logos aufgebaut hätten, das werden Ihre Studenten dann nicht mehr verstehen.

Wenn Ihre Studenten fragen, wieso Sie immer von „Ökologie“ als theologischem Grund der Christologie reden würden, während in unserer Zeit doch egal ob aus dem Platonismus abgeleitet, aus indisch-chinesischer, auch buddhistischer Philosophie vom Nirwana und damit negativer Theologie, auf weitgehend noch mystisch-spekulative Weise gesprochen wurde. Dann machen Sie klar, wie es doch weitgehend egal ist, ob sich ein Basilides im Platonismus oder seine dualistische und negative Theologie/Christologie im buddhistischen Nirwana begründete oder sich ebenso auf Christus berufende Valentianer als allzu abstrakt, nicht volkstauglich vermittelbar abgelehnt wurden. Wie vielmehr heute das Heil, damit der wahrscheinlich diesem Namen nach bei den damaligen Diskutanten noch nicht vorkommende „Jesus“ gegenwärtig ist. Weil heute keine mystisch-spekulativen Lehren vom Aufbau der Äonenen (einer ersten feinteiligen, dann grobteilen Sohnschaft am Firmament und dann die Düfte oder Feste als mittleres Grenz-Pneuma) mehr herhalten müssen, sondern die Welt, wie die menschliche Gefühlwelt in China, wie Europa auf einheitliche Weise erklärt wird. Und damit die nach recht verworrenen frühwissenschaftlichen Natur-/Vernunftlehren, die statt der Gottessöhne als wahrer eine Christus und Sohn und im Westen für das menschliche Leben maßgebende Wort waren, auf empirische Weise erklärt werden.

Wie daher der den gemeinsamen Sinn/Grund allen Seins der Väter nicht verdrängende, sondern offenbarende Christus kein egal wie gestrickter Galiäer war, sondern heute dort als maßgebend für menschliche Leben offenbar ist, wo von Ökologie geredet wird, sehen ihre Studenten dann mit eigenen aufgeklärten Augen.

3.  Auferstehung: Voraussetzung für ein Leben in ökologischer Weisheit wie sozialem Gemeinsinn

Die Zeiten, in denen Markus oder die anderen Auferstehungszeugnisse wie die Augenzeugen eines aus dem Grab hüpfte Gurus gelesen werden, sind um. Ob ein hellenistischer Jude in Antiochien oder Rom in Nachbarschaft zu Seneca schrieb, ist egal. Und was Ihre Datierung betrifft, die sich an der Zerstörung des Tempels orientiert. Da Sie wissen, wie wir hellenistische Juden den Kosmos (Ökologie) als neuen Tempel (Vergegenwärtigung schöpferischer Wirklichkeit) sahen und  unsere Bestimmung verstanden, habe ich bereits beschrieben. Auch wie es die Zerstörung des Tempel nicht gegeben hätte, wenn die Hohepriester uns hellenistischen Juden, dem uns gegebenen Heilsplan „Jesus“ gefolgt wären. Eigentlich ist damit längst alles über das christliche Wesen gesagt.

3.1. Wenn Sie wissen, dass die Paulusliteratur nicht von einem jungen Mann und seiner Wiedererweckung handelt. Wieso unterstellen Sie diesen dem von Christus ausgehenden Auferstehungserzählungen der Evangelien und verhindern so, den antiken Heils-/Aufklärungsprozess in heutiger Zeit weiterzuführen?

Auch bei der bewusst gewählten und unterschiedlichen Auferstehungs-Darstellung in den Evangelien kann es auch nicht um Märchen gegangen sein, die einem jungen Mann aus apologetischen Zwecken andichtet oder frei erfunden wurden. Auch  die Unterstellung der Kritik, dass sterbende und auferstanden Gottessöhnen wie Isis, Mithras & Co., märchenhaft nachgestellt wurden, schließt sich dort aus, wo Sie ihren Studenten die unterschiedliche theologischen Aspekte oder Darstellungen unseres Auferstehungsprozesses erklären. Zeigen Sie ihnen, wie wir es waren, die auch die sterbenden Götter auferstehen ließen, Isis & Co. in Vernunft erklärten.

Warum erklären Sie Ihren Studenten daher nicht, wie im Westen der Öko-Logos als Christuss das Kreuz der so erst erfüllten Vorbilder auf sich nahm und heute Zeit ist, dies aufgeklärt zu verstehen?

Wenn doch der „Menschensohn“, damit der kollektive Verstand Israel leiden musste und überantwortet wurde. Wäre es dann nicht Ihre Aufgabe, den Studenten klar zu machen, wie es dabei um das von uns bedachte aufgeklärte Verständnis in früher Ökologie ging? Wie können Sie wissen, wie wir den neuen Bund in ökologischer Vernunft bedachten und dann die künftigen Pfarrer und Lehrer im Glauben lassen, da wäre die Bande eines aufmüpfigen Zimmermannes gewesen?

Was soll die ständige Rede vom „Wort“, das die Jünger bewegte, wenn Ihre Studenten sich dann immerzu einen Wanderprediger vorstellen, der in Halluzinationen oder Gemeindebildung wiedererweckt wurde. Der wie auch Che Guevara in Erinnerung der längst solide oder zu Kapitalisten geworden Alt68er weiterlebt. Wenn Ihre Studenten dann diesen uns gegen besseres Wissen weiter unterstellten Schwachsinn in Schule und Kirche weitergeben, ohne deutlich zu machen, wie es uns, wie bekanntlich frühen Christen um einen ökologisch begründeten Sinn/Bestimmung ging, die im aufgeklärten Verstand alter Vorstellungen, deren Erfüllung war, brauchen Sie sich nicht über den Unsinn der Welt zu beklagen.

3.2. Wenn die Verfasser unterschiedliche Auferstehungsgeschichten beschreiben, so bringen Sie doch bitte Ihren Studenten bei, wie selbst dies deutlich macht, dass keine Visionen  gewesen sein können, die unterschiedlich gedeutet wurden.

Wie aufgrund Ihrer theologischen Darlegungen auch keine Lügengeschichten waren, die aus irgendwelchen Verherrlichungszwecken erfunden oder alten Mythen nachgestellt wurden, ist dann Ihren Studenten klar geworden. Und wenn Sie den jungen Mann zur Seite stellen und unseren Auferstehungsprozess bedenken, fällt es Ihnen sicher nicht schwer, die unterschiedlichen Darstellungen zu deuten, wie hier verschiedene Standpunkte unseres auch bei Ihnen mehr als notwendigen Neuverstandes eingenommen wurden. Selbst warum der Auferstandene in Galiläa, damit Heidenland zuerst auftauchte, so wie bei uns Hellenisten heute von Ihren Naturwissenschaftlern in Händen gehalten wird, lässt sich verstehen.

Selbst der Joseph von Arimathäa wird möglicherweise bereits in der Apostelgeschichte im Sinne der Jerusalemer erklärt. Waren es die Traditionalisten, die unseren als Mensch gekreuzigten Öko-Logos bestatteten? Und was die Grabeskirche betrifft, da hat Helena, die sog. Kaisermutter ganze Arbeit geleistet. Klären Sie Ihre Studenten auf, wie in der Kaiserzeit eine volks-begreifbare Ausdrucksweise gebraucht wurde und warum auch heute Mutter Kirche für ein kulturgerechtes Verständnis ökologischer Vernunft sorgen muss.

Bitte ersparen Sie mir, weiter auf einzelne Aussagen einzugehen. Ihre Studenten darüber aufzuklären, wäre Ihr Handwerk. Doch so wenig wie die Auferstehungstheologie in der Paulusliteratur, ist es in den Geschichten um einen Guru gegangen, der aus dem Grab entwich. Ihre Aufgabe wäre es, die Steine wieder wegzurollen, die Gruft frei zu machen, damit die in Ökologie begründete Weisheit im Sinne westlicher Kultur wieder lebendig wird. So als Kyros (den unsere Väter bereits im Exil gegen die schöpferische Wirklichkeit als Wort und Weisheit im Volk eintauschten) im erwachsenen Verstand mündiger Menschen herrscht.

Lassen Sie Ihre Studenten  nicht weiter im Glauben, dass da von einem jungen Mann gesprochen wurde, der am Kreuz endete. Wo Sie von „narrativer Christologie“ reden, der irdische Jesus von Anfang an der „Christus“ gewesen sei, zeigen Sie, wie der Christus als Menschensohn (kollektiver Verstand), gelebte ökologische Weisheit war und noch mehr in erwachsener Weise heute werden könnte.

3.3. Machen Sie Ihren Studenten klar, wie in Jesus  (dem uns gegebenen Heil) nicht nur Abraham, Isaak und Jakob oder David und Moses, sondern auch die paganen Gottessöhne auferstanden sind.

Nicht nur die ausgedienten mysteriösen Verkörperungen, in denen vormals die Vegetation, das Werden verehrt wurde und von den Kritikern des christlichen Glaubens als Beweise hochgehalten werden, dass die christliche Lehre nur Lug oder freie Fiktion sei, wurden von uns in aufgeklärter kosmischer Begründung, wie ihrer kulturellen Funktion bedacht. Auch wie das Alte Testament von uns auf eine bildhafte Weise gelesen und aufgeklärt verstanden wurde, wie es sich bei Ihnen in den letzten Jahrzehnten einstellt, ist Ihnen bekannt. Wer in den Propheten eine frühe Philosophie sah, hat in Moses keinen meeresteilenden Vielschreiber gesehen, der als Bergsteiger die Gesetzestafeln fand. Wenn wir von Moses sprachen, sahen wir das aus Ägypten kommende kosmisch-ökologische Verständnis dessen, was nach schöpferischer Wirklichkeit (Wort) im menschlichen Kult, wie im Zusammenleben geboten war.

Und mehr noch als die Geschichten, machen die davon nicht zu trennenden Paulustexte deutlich, welche neue Dimension hinter der Auferstehung steht. Wie die alten Gottheiten im aufgeklärten Verstand einer Bestimmung aufgingen, die von einem unsagbaren Grund/Sinn allen Seins ausgehend grenzüberschreiten galt, bei uns dann weltgültig war.

Zeigen Sie Ihren Studenten, wie der Eine, der sonst unsichtbare Sinn und Grund allen Seins bei uns in der Vernunft offenbar war, die Sie heute als Ökologie bezeichnen. Wie dies die absolute Voraussetzung, nur so für Juden und Heiden eine Weisheit galt, die das lebendige Heil war. Und wie dies der Schrift nach als der neue Mensch/Adam, Rettung, lebendiger Josua: Jesus, Sieg über die Sünde und den Tod gesehen wurde. Was keine Glaubensvision, sondern logisch nachvollziehbarer aufgeklärter Verstand war, wie Sie Ihn Ihren Sutdenten vermitteln müssen.

Wer deutlich macht, wie das was gesät wird, nicht als Samenkorn wieder in Erscheinung tritt, sondern in neuer, gereifter, gewachsener Gestalt. Dem kann dies nicht schwer fallen. Denn der macht nicht nur klar, wie es hier um eine philosophische Rede von Auferstehung ging, sondern wie heute im weiteren Heilsprozess aufgeklärt, erwachsen zu verstehen ist. Das leibliche vergeht, auferstehen wird das ewige, unvergängliche.

Was aufgeklärt zu verstehen ist, ist damit kein Produkt des kulturellen Geistes oder einer kommunikativen Vernunft, sondern was am Anfang in früher Natur/Ökologie noch spekulativ begründet war, jetzt auf erwachsene Weise zu verstehen ist. Ihre Aufgabe ist es, künftige Pfarrer und Lehrer zu befähigen, im natürlichen Lebensfluss das biblische beschriebene ewige Wort zu verstehen, die ökologische Weisheit in reifer Lehre auf ganzheitlicher Weise im menschlichen Leben zu verankern, zum wahren Kyrios/Herrscher zu machen.

Was die Auferstehung des Fleisches nicht aus- sondern einschließt. Machen Sie Ihren Studenten klar, wie weiterhin kulturgerechte Geschichten, Gestalten und die persönliche Ansprache im Sinn der Vorbilder gebraucht werden.

3.4. Betreiben Sie Auferstehung, in dem Sie Ihre Studenten befähigen, die Evangelien in aufgeklärter Weise zu erklären.

Wenn Papias dem Matthäus genannten Verfasser dieser Jesusgeschichte eine Zusammenstellung in hebräischer Sprache zuschreibt, der „Ja“ zur Thora sagt, da schildert er zu Recht einen Zöllner: Einen unserer Denker, die für die Grenzüberschreitung, die von uns bekannte Öffnung zwischen dem Heidenland und den Juden organisierten.

Wo die Christologie zugrunde liegt, vom Davidsohn gesprochen wird, im Stammbaum Josefs eine Jesusgeschichte beschrieben wird, da wäre es Ihre Aufgabe, den Studenten zu vermitteln, wie dies die Heilsökonomie unserer Zeit war, die sich im hellenistischen Judentum zu beobachten lässt. Und die nichts mit einem bibelschlauen Handwerksburschen zu tun haben kann.

Wenn der Verfasser den prophetischen, hebräischen Hintergrund kannte, vom Knecht JHWH sprach und Immanuel. Dann hat er nicht die Story von dem aufgemischt, der heute kriminaltechnisch rekonstruiert wird, sondern dem Kyrios, Menschensohn, was für uns der kollektive Verstand des nun weltgültigen und damit auch für Heiden geöffneten Verstandes in Form eines Gottessohnes war.

Warum zeigen Sie Ihren Studenten nicht, wie die Adoption, bei der das Judentum „Josef“ der Ziehvater einer in schöpferischer Wirklichkeit (damit Ökologie) bezeugten Bestimmung war?  Und es hier nicht um Märchen ging, die einem Hebräerin als jungfräuliche Geburt angeheftet wurden oder wie heute gedeutet, nur ein junge Frau war, die versehentlich als Jungfrau beschrieben wurde.

Auch  wie dort, wo der Matthäusverfasser die Ostergeschichte variiert, der Auferstanden vor Frauen erscheint, können Sie Ihren Studenten erklären, wie wir keine Märchen aus den Fingern saugten, sondern ein anderer Aspekte unseres Heils-Auferstehungsprozesses beschrieben haben. Wenn die die sinnliche Wahrnehmung selbst bei der Maria aus dem Heidenland (Magdala) an den Anfang gestellt wurde, dann wollte der Verfasser damit etwas über die historische Heilswirklichkeit sagen, die Sie den Studenten vermitteln sollten.

Hier haben hellenistische Juden auf keinen Fall die Halluzinationen, die die Anhänger eines heilspredigenden Handwerksburschen hatten, in unterschiedlicher Weise interpretiert, nun im großen Getöse mit Engel und Erdbeben, auch die trotz Aufklärung weiter schlafenden Ältesten und die römischen Amtsträger römischer Staatsmacht/Kultur am Grab erscheinen lassen. Machen Sie Ihren Studenten deutlich, wie es um das neue Sehen und Verstehen, sehen lassen und verstehen lassen ging, wie es bei uns auf dem Programm der Zeit stand und bei Ihnen mehr als notwendig wäre.

Auch in dem Sie in Bezug auf die biblischen Texten den Neuverstand im Licht der in alter Formeltradition beschreiben,  wird mehr als deutlich, dass es hier um den denkerischen Neuverstand ging, wie er uns gegeben und als Heil im Sinne Josua galt, der historische Jesus war.

Lassen Sie Ihre Studenten nicht vor einem leeren Grab sitzen, in dem weder ein Christus, noch ein junger Mann liegt, sondern machen Sie diese zu Hörern und Verkündern der Bestimmung, die wir bin früher Ökologie  verstanden: Wie ein angstfreies Gottesverständnis in festem Vertrauen und Freude, jetzt für alle Menschen zu sehen war und wäre.

Auch wenn wir uns in früher Ökologie begründeten, waren wir bekanntlich Übersetzer und Brückenbauer. Die Lektüre des Evangeliums ist notwendig. Nur dann ist das, was Sie als ökologische Weisheit predigen als kult(ur)bestimmend zu verstehen, zum herrschenden Kyrios zu machen. So ist im Nu (mit einem Wimpernschlag oder der letzten Posaune vor Jericho) in kreativer kulturelle Entwicklung die ökologische Weisheit als das zu verstehen, was das Kreuz der Zeit trug. Und was nur so bei Ihnen auf grenzüberschreitende Weise kulturbestimmend und so gelebte ökologisch-humanistische Weisheit wäre.

Dies aufgeklärt zu vermitteln, statt Jesus einen toten Juden sein zu lassen, der als Christus nur eine Vision war, ist Ihre Aufgabe. Wenn die christliche Lehre zum Selbstzweck geworden ist, der den Menschen weder für eine soziale, noch eine ökologisch-gemeinsinnige Bestimmung mehr begeistern, sie im Kult tiefgreifend machen, zu einer neuen Wahrnehmung der schöpferischen Wirklichkeit führen kann. Wundert es Sie dann, wenn auch der gesamte moderne Kult(ur)betrieb auf ähnliche Weise funktioniert, zum Freizeitspaß geworden ist? Von der Unterhaltung im Fernsehprogramm, das trotz vieler Weltnachrichten meist Unten-Haltung mit eingespielter gegenseitiger Konsumverherrlichungs-Manipulation ist und der modernen Kulturkommunikation im weltweiten Netz ganz zu schweigen. Wenn so auch Malerei nicht mehr die Natur/Genesis und ihre Farben und Formen in übertragener Weise verehrt, Musik selbst in alten von Christus getragenen Meisterwerken nur noch Vergnüglichkeit für Bildungsbürger ist und Yoga, das im Osten nicht nur den Körper ins Gleichgewicht bringen sollte, als dämliche Turnübung betrachtet wird. Dann zeigt Ihnen dies, dass es Zeit wird, den von uns bedachten Sinn/Grund allen Seins und nicht alte Gottesbilder auferstehen zu lassen.

3.5. Lassen Sie alle Lieder, den gesamten Kultbetrieb wieder zum Lob auf die heute Ökologie genannte kreative schöpferischer Wirklichkeit, so Verant-wort-ung in Kultur lebendig werden.

Wenn Sie doch wissen, wie bei uns der gesamte Kultbetrieb, die antiken Theater und nicht nur die olympischen Spiele, im Dienst der paganen Kultur standen. Wie kommen Sie dann auf die absurde Idee, das alles wäre gegen die Verherrlichung eines besonders bibelschlauen Landstreichers oder Kynikers ausgetauscht worden?

Wäre es da nicht Ihre Aufgabe, den gesamten Kult(ur)betrieb nicht abzuschaffen, sondern eine neue Aufgabe zu geben. Es geht nicht darum, statt moderner Texte im Radio Kirchenlieder zu spielen, sondern dort wieder einen gemeinsamen Sinn zu feiern. Ihre heutigen Fernsehevangelien, die aufgeklärte Menschen vermitteln müssen, dass Religion abzuschalten ist, sind dabei sicher das Gegenteil von dem bei uns bewirkten Auferstehungsprozess. Wenn wir gewusst hätten, was nicht nur im Bibel-TV mit unseren Texten gemacht wird, hätten wir möglicherweise darauf verzichtet. Sie wissen, dass noch in anfänglicher Kirche die von uns bildhaft verstandenen und übersetzten alten Kultgeschichten gelesen wurden.

Doch wenn Sie den jungen Mann aufgeben, könnten Sie die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen, damit auch die pagane Kultur in ihrer Vielfalt wieder im Dienst gemeinsamer kreativer ökologisch-sozialer Bestimmung steht.

4.   Die Jesus-Geschichten im aufgeklärten Verstand der Geschichte

4.1.  Erklären Sie Ihren Studenten, wie die Evangelien keine Märchen sind, die wie bisher angenommen, einem jungen Mann aufgebunden wurden, sondern die frohe Botschaft eines historisch nachvollziehbaren Heilsprozesses sind, damit den neuen Josua, lat. Jesus beschreiben. Wie in antiker Aufklärung, ausgehend vom hellenistischen Judentum eine Auseinandersetzung mit dem alten Israel im Reformprozess der Zeitenwende war. Bei dem die frühe Ökologie als neues weltgültiges Gesetz Moses auf(v)erstand. Und wie dieses Heil „Jesus“ in Geschichten und im Volksverstand Fleisch werden musste, um Geschichte zu machen, von traditioneller jüdischer Glaubensgesetzlichkeit, wie von hellenistischem Gottkaisertum, Göttermythen und Orakelglaube zu befreien.

Sie wissen, wie uns die frühe Ökologie galt, die Natur in der Stoa nicht nur in Athen das Maß der sozialen Verhaltenslehren war, was auch in die Lehre des Neuen Testamentes einfloss. Weil wir dies im Sinne der in Moses zum Ausdruck gebrachten hebräischen Philosophie/Theologie als Wort verstanden. Was dann im Weltgericht, dem Reformprozess der Zeit der Wesenskern des neuen Bundes/Testamentes, die Abrechnung mit dem Gesetzeshörigen Israel war. Denn wir Juden hatten uns von den Gott-Kaisern und Göttern der Hochkulturen, nicht jedoch von deren kosmologischer Begründung getrennt, die jetzt in Vernunft erklärt und verehrt wurde. Die in Thora als Gesetz verschriftete, in Genesis, damit Natur-/Himmelbeobachtung begründete Vernunft, die als gelebte ökologische Weisheit jüdisch das wahre Opfer sein sollte, war zum erstarrten Selbstzweck geworden. Was im tauben, traditionsorientierten Tempelkult nur Beschnittenen galt, wurde von uns im neuen Bund auf jetzt weltgültige Beine gestellt.

4.2. Zeigen Sie, wie die Zeit gekommen ist, nicht weiter von einem „Christus des Glaubens“ zu sprechen, der so den persönlichen Glaubensvorstellungen oder Ideologien überlassen bleibt und daneben von einem historische Jesus. Wie die historische Kritik am Ziel ist. Wie erst so die Evangelien, die den Christus beschrieben, vom echt historischen Jesus ausgehen. Weil der kein junger Mann, sondern der Auferstandene: „Christus des aufgeklärten Verstandes“ war. Der in seiner Ablehnung, Missverständnissen bei den eigenen Jüngern (bis in die frühe Kirche), seinem Leiden und seiner Heilsbedeutung  im Erbe der erst so erfüllten Vorbilder beschrieben, damit das Heil „Jesus Christus“ zur Welt gebracht wurde.

Wer in allen Vorlesungen über die Theologie des Neuen Testamentes oder die einzelnen Evangelien deutlich macht, dass es hier nicht um den jungen Mann ging, sondern vom Menschensohn, Weltgericht, der Gnade und Christologie spricht. Dass der uns nicht weiter einen antiken James Mason unterstellen kann, den wir für Bildungsbürger als das dargestellt hätten, was wir in früher Ökologie verstanden, uns damals in aufgeklärter Weise als Heil und Weltgericht, neuer, weltgültiger Menschensohn galt, muss ich nicht ständig betonen.

So machen Sie in der Theologie des Neuen Testamentes oder der den Geschichten zugrunde liegenden Christologie mehr als deutlich, wie es uns nicht um einen jungen Mann ging. Zeigen Sie, wie die Zeit gekommen ist, den Heilsprozess historisch zu verstehen und in neuzeitlich gegebener Aufklärung  fortzusetzen. Wie im ewigen Reform-Prozess die Texte des hellenistischen Judentums auf einen Verstand dessen verweisen, was bei Ihnen wissenschaftlich offensichtlich ist.

4.3.4.3. Lassen Sie als historisch-kritischer Wissenschaftler ihre Studenten um Gottes Willen nicht weiter im Glauben, es wäre in den Geschichten, die vom Christus, dem Auferstandenen handeln, um die Halluzinationen gegangen, die Sektenanhänger hatten. Geben Sie in aufgeklärter Weise Auskunft über den historischen Grund, den wir in Ökologie und damit das historische Heil „Jesus“ sahen und beschreiben Sie so die Geschichten.

Was soll alle Arbeit über die wohlüberlegte theologische Gliederung, die unterschiedlichen Aspekte in den verschiedenen Geschichten. Wenn Sie Ihre Studenten im Glauben lassen, da wären nur Visionen von Sektenanhängern und apologetische Geschichten für Gebildete gewesen, stellen Sie nicht nur unseren Verstand auf den Kopf. So verhindern Sie kleingläubig das gegeben Heil, durch das im aufgeklärten Verstand eine in Ökologie zu begründenden gemeinsamen „christliche“ Bestimmung zu vermitteln Ihre Chance wäre.  

Wo ist heute der Petrus, der übers Wasser hält, den Menschen Nahrung gibt, wenn Sie Ihre Studenten weiter auf buchstäbliche Weise abspeisen und dabei von Immanuel, der erfüllten prophetischen Verheißung reden? Wenn Sie Ihre Studenten im Glauben lassen, dass dies die Vision war, die Fischer nach dem Tod ihres Freundes hatten, können Sie nicht nur alles Wissen über die geistige Herkunft der Hebräer, die kulturelle Begründung der Hochkulturen, aus deren Götter- und Menschenkult die Propheten befreien, an den Nagel hängen. So verwerfen Sie auch das von Ihnen erarbeite Wissen und verhindern den aufgeklärten Verstand.

4.4.4.4. Erklären Sie, wie der Heilsprozess war, bei dem die Bestimmung über das jüdische Gesetz weltgültig hinausging, keine Halluzinationen waren. Unterstellen Sie uns nicht weiter Dummschwätzerei einer Sonntagspredigt, bei der von einem jungen Mann oder einem christologischen Glaubenskonstrukt ausgehend über die schöpferische Wirklichkeit oder maßgebende und endgültige Bestimmung geredet worden wäre.

Wundert es Sie, dass sich dann kaum ein aufgeklärter Mensch mehr für den christlichen Glauben interessiert? Und selbst die Theologieausbilder und Pfarrer darin keine Problemlösung mehr sehen können.

Doch dass wir weder einen Gutmenschen als Gottessohn aufgebacken haben, noch Halluzinationen hatten, die wir für Gebildeten einfärbten, können Sie sich aufgrund ihres Wissens um unserer Zeit und Denkweise, wie die von Ihnen dargelegte Theoloige an den Fingern abzählen. Wer ständig davon redet, wie beispielsweise Matthäus die Problematik im Missverstand früher Kirche beschreibt, dem muss ich nicht sagen, wie die Ökologie als Wort in kultureller Ausdrucksweise das gegebene Heil „Jesus“ war.

Und wer deutlich macht, wie dieser Jesus das alte Gesetz nicht abschaffte, sondern erfüllte, darüber hinausging. Der sollte seinen Studenten beibringen, wie auch dort, wo heute die Ökologie als maßgebende Bestimmung gesehen wird (wie in päpstlicher oder kirchlicher Praxis, den Posts evangelische Pfarrerinnen) das Gesetz der Väter nicht verlassen wird. Wie aber gerade die heutigen Herausforderungen eine global verant-wort-liche, ökologische Weisheit als Lebensweise erfordern, die im Kult bestimmend zu machen eine heutige theologische Aufgabe ist. Eine Aufgabe, die weit über das hinausgeht, was das alte Gesetz ausmacht. Wie beim „ich aber sage Euch“ daher heute im Gott genannten gemeinsamen Sinne/Grund eine ökologisch gerechte Lebensweise gefordert ist, wie sie in der Antike noch kein Thema sein musste.

Wo entsprechend unserer Zeit meist das soziale Miteinander das theologische Thema war, ist heute weit mehr geboten. Eine ökologische Lebensweise im Alltag war zwar in Thora beschrieben. Doch die Herausforderungen Ihrer Zeit, die sich auch durch bis zur Gentechnik reichenden technischen Möglichkeiten, globales Handeln, jetzt die moderne weltweite Vernetztheit wie Kommunikation und insbesondere wachsende Weltbevölkerung gegeben sind, waren uns noch unbekannt. Auch wenn bereits der Thora frühe Natur-/Himmelsbeobachtung zugrunde liegt und in diesem Sinne Nachhaltigkeit verbrieft ist. Mit den Eingriffen in die ökologische Ordnung Ihrer Zeit,  den rasanten Verbrauch der in Jahrmillionen gewachsenen Vorräte oder den Atom- und Plastikabfällen, hatten wir noch keine Probleme.

Was antike Sektenanhänger einem Guru angedichtet haben oder der doch gesagt haben soll, ist mehr als Wurst für die heutige Welt. Auch dass ein junger Mann nicht die vormals in natürlicher Genesis/Ökologie des Ganzen begründete Thora in neuer Form gewesen sein kann, sondern ein antiker Heilsprozess „Jesus“ war, interessiert bei einem abgeschriebenen Glaube kaum jemanden. Doch die alten Geschichten fordern heraus, das Wort in der Gegenwart zu hören, die ökologische Bestimmung nicht nur wahrzunehmen, sondern sie von der Last heute meist heimlich umgangener Gesetze und vergeblich genutzter Steuererleichterungen in Liebe zu verwandelt.

4.5.4.5. Hören Sie endlich auf, von klein Jesus zu reden, der in den Geschichten nicht vorkommt und doch den Kopf der Student bestimmt. Zeigen Sie, wie es Aufgabe des Kultes ist, aus einer extrinsischen Motivation  eine intrinsische zu machen. Wie Stress in Endorphine zu verwandeln wäre, die gemeinsame Kräfte freisetzen, um die Probleme der Zeit gemeinsam zu bewältigen und Zukunft zu gestalten, statt die Zukunft der Enkelkinder zu fressen.

Statt die Studenten im Glauben an einen Geistheiler zu lassen, wäre allein durch Ihr Wissen um die historische Wirklichkeit und heutige Bedeutung biblischer Aussagen tauber Traditionshörigkeit wieder der Teufel auszutreiben. Mit heißer Luft, die bei heutigen Hypothesen hinten herauskommt, ist es nicht getan. Damit kann der Heilsprozess, bei dem die Ökologie des Menschen, bei Christen im Namen Jesus, nicht wieder zur einer gem-ein-samen Bestimmung werden.

4.6.4.6. Lassen Sie die von Ihnen sogenannte Gottesgnade nicht im Dreck liegen, sondern schaffen Sie die wissenschaftlichen Voraussetzungen, dass die bereits uns, wie den Griechen noch göttertreu geltende Ökologie des Menschen in aufgeklärter Ekklesiologie zur Wirklichkeit wird.

Machen Sie Ihren Studenten deutlich, dass die Basileia, die noch christlich auch den Anfängen des Islam galt, nicht nur in Ökologie gründete, sondern diese gemeinsam verwirklichen sollte. Wie damit kein Gottesstatt nach dogmatischen Lehren einer bestimmen Tradition, sondern auch im anfänglichen Islam das genaue Gegenteil war.

Mit Moralpredigten, bei denen die ökologische Vernunft nun auch in der Kirche aufgeblasen wird, lassen sich die Gleichgewichte, die vor der Uni im Heidelberger Symposium an mehreren Tagen meist politisch diskutiert werden, nicht wieder herbeizaubern.

Wundert es Sie, dass die christliche Theologie bei keinem der vielen dort angesprochenen Themen eine Rolle spielt? Wenn sie die nur in Halluzinationen begründen, die Anhänger eines heilspredigenden Handwerksburschen hatten, statt deutlich zu machen, wie so die in Ökologie begründete Weisheit als Kyrios zur Welt gebracht werden sollte. In dem, was heute inzwischen gegen besseres Wissen an den Hochschulen als historisch vermittelt wird, kann kein halbwegs aufgeklärter Mensch im Christuskult einen Weg zur Lösung heutiger Probleme sehen, die unter „Gleichgewichte“ diskutiert werden.

Allein sich als Anwalt der sozialen Gerechtigkeit aufzuspielen und die ökologische Vernunft im Namen Jesus zu predigen,  zu posten oder in Enzykliken zu fassen, bleibt heiße Luft. Dies bringt keine begeisterte neue Wahrnehmung und somit schöpferisch verant-wort-liche Lebensweise. Wer dann nur nach einer christlichen Spritualität ruft, schein den uns geltenden Geist, der bekanntlich bei Christen damals auch zu einer gemein-sinn-igen Lebensweise und sozialen Verantwortung führte, so über alle Wirren bis zur Aufklärung getragen hat, ganz aufgegeben zu haben.

5.   Aufgeklärte Theologie ist als Weg zum Gleichgewicht gefordert

Sie wissen, wie es bei Ihnen inzwischen neurologisch belegt wird, dass die jeweilige Wahrnehmung einer Wirklichkeit darüber entscheidet, wie die Menschen die Welt sehen. Ob Sie dann ein ökologische Lebensweise als Last sehen oder sich aus Begeisterung für das in aller Natur Gegebene, in Lust am Leben in Verantwortung für dessen Sinn/Grund ökologisch gerecht verhalten, liegt mit an Ihrer Lehre. Ob Menschen bei einer ökologisch vernünftigen Lebensweise im Gemeinsinn Glück empfinden oder Gesetzesdruck, hängt wesentlich von ihrem Weltbild ab. Wenn die Gesetzlichkeit in Bürokratie nicht nur belastendet, sondern meist vergeblich ist, sind Sie gefordert. Denn wie wir zu einer neuen Wahrnehmung der nun natürlich erklärten Wirklichkeit als schöpferischer Wirklichkeit und Bestimmung (Wort) führten, das bis zur Aufklärung in Verantwortung nahm, ist Ihnen bekannt.

5.3. Hören Sie auf zu jammern, dass der Mensch die Natur beherrschen würde, aber nicht gelernt habe, sich zu beherrschen. Klären Sie Ihre Studenten auf, wie die neujüdisch-christliche Lehre und noch mehr der Christuskult genau dieser Heils-/Lernprozess war, bei dem die ökologische Weisheit in den Köpfen der Menschen zum Herrscher werden sollte, was Sie in aufgeklärter Weise fortsetzen müssen.

Wie wir zwar auch die Kulturen des Fernen Osten nicht nur im Manichäismus bereisten und uns nach Kulturmodellen umschauten. Dann Buddhismus oder Hinduismus auch bei der Modelltruppe der Therapeuten eingebaut wurde, wie sie die brückenbauende, so den Jordan überquerende Philosophie Alexandriens entwarf. Wie wir aber weder buddhistische oder indische Lehren abgekupfert haben, sondern auf kreative Weise lernten, um den jüdischen Weg des rechten Verhaltens auf christliche Weise fortzusetzen.

 Zeigen Sie den jungen Menschen auf, wie wir zwar die Vernunft östliche Spiritualität bedachten. Und so weder  Yoga oder meditative Versenkung, was als einzige Praktiken vor Ihrer Uni zum „Gleichgewicht“ führen soll, nicht verurteilten, sondern nach Verstand suchten.

Wie daher unser Begriff des Logos zu Recht im Osten mit  Dharma oder Tao übersetzt wird. Wie das allein schon deutlich machen würde, dass der unserer Christologie zugrunde liegende Logos die Ökologie und kein für Bildungsbürger hochgeschaukelter Sektenführer war. Sondern wir in einer Kult gewordenen Vernunftlehre christlich im Namen Josua, Jesus, den wahren Weg suchten, für den in ähnlicher Begründung im Osten das Tao oder das Dharma als Ethik, Gesetz, Sitte stand.

5.4. Machen Sie deutlich, wie wir bekanntlich nicht einem Gott-Kaiser nacheiferten, wie er in Tibet als großes Vorbild nun auch der Spiritualität in kirchlichen Bildungseinrichtungen ist. Sondern wie unsere Bildung, die sich schon im Exil antiker Hochkulturen vom Gottkaisertum befreite, nun dem römischen Senator vorschlug, wie die in Ökologie begründete Weisheit im christlichen Kult an die Stelle der Gott-Kaiser treten, eine Demokratie ökologischer Vernunft herrschen sollte. Und wie dies der von Ihnen fortzusetzende Heilsweg im Namen Jesus wäre.

Wenn Sie endlich aufhören, sich auf klein Jesus zu berufen, können Sie ihren Student zeigen, wie die uns maßgebende in Natur/Genesis begründet Vernunftlehre (Logos) auch im Islam galt. Wie damit dort kein „Ummünzen“ eines jungen Mannes mit Namen Jesus Christus zu Mohammed war.

Wie das Ihre kritische Forscher aufgrund von Textauswertungen oder Münzfunden nachweisen wollen. Sondern wie dort die im Öko-Logos begründete Vernunft als Wort eines Propheten, des Gesandten  zur Sprache gebracht wurde. Und so der Gottesstaat, wie auch bei der christlichen Basileia, die absolute Ökologie des verstand- und vernunftbegabten mündigen Menschen wäre.   

Als hellenistischer Jude ist mir klar, wie mühsam und lag der Weg ist. Mit welchen Glaubensvorstellungen, Vorurteilen wir zu kämpfen hatten, können Sie nicht nur im Neuen, sondern bereits im Alten Testament nachlesen. In diesem Sinne wird ihr wissenschaftliches Bedenken, dass am kirchlichen Anfang kein Guru, sondern eine von Ökologie ausgehende gemeinsame Bestimmung stand, nicht zu einer plötzlichen Wende führen. Es ist daher nicht zu erwarten, Fanatiker auf allen Seien ihr Fundament in Ökologie begründen, IS die Waffen wegwirft, sich Buchstabentraditionalisten (auch fälschlich Kreationisten genannt), die wissenschaftliche Lehre nicht weiter ablehnen, hier gemeinsam mit Naturalisten hören und als aufgeklärte Christen ökologische Weisheit nicht aus gesetzlicher Last, sondern aus begeisterter Lust leben.

Doch wenn schon die philosophischen Päpste das göttliche Recht in Ökologie oder als Praktiker in gegenwärtigem Wissen ihre Umweltenzyklika begründen, wie protestantische Pfarrer ihre Predigten. Und wenn dazu auch die Zeit ruft, auch die Weiterentwicklung bei geschichtlicher Forschung und Bibelwissenschaft den Weg dorthin weist. Dann ist die Zeit reif, den Hebel bei der historischen Forschung umzulegen. Echte Buße im vielgepriesenen Wandel ist gefragt. In wissenschaftlicher Arbeit wären von Ihnen die Voraussetzungen für eine ökologisch gerechte Lebensweise in kulturellem Friede zu schaffen.

Während kaum jemand die christliche Theologie noch als Hilfe, Heil für die Herausforderungen der Zeit ernst nimmt, haben Sie den schöpferischen Geist nicht aufgegeben, sondern legen ständig seine Bedeutung dar. Daher die abschließende Bitte, auf kreative Weise wieder die Brücken zwischen wissenschaftlicher Welterklärung und biblischer Lehre, wie den kulturellen Bildern zu bauen, über die wir im Namen Jesus gingen. Es nicht den Intellektuellen zu überlassen, die Weltverbundenheit im heutigen Wissen, neurologisch, wie physikalisch oder aufgrund der gegenwärtigen Entwicklung zu begründen und sich dabei auf den antiken Logosbegriff berufen oder sonstigen Querdenkern. Sie haben die Gabe, auf wissenschaftliche den Weg für ein neues christliches Historie- und damit Selbstverständnis zu ebenen, das Voraussetzung für ein ökologisch verantwortliches Leben im kulturellen Frieden ist.

Wenn ein als Vorstandsmitglied der  Girodano Bruno Stiftung bekennender Atheist, wie der Evoutionsbiologe Thomas Junker in „Der Darwine Code“ deutlich macht, wie die gesamte Natur einen gemeinsamen Sinn/Grund hat und es ein großer Fehler war, diesen bisher abzustreiten. Oder wie es Aufgabe des gemeinsamen Kultes ist, einen Superorganismus zu schaffen, wie in unserer Christologie die Basileia als Weltgemeinschaft in schöpferischer Weisheit genannt und erhofft wurde. Was bei Ihnen heute als „Totale Ökologie“ zu beschreiben wäre, Leben in Weltvernunft und in Friede. Und wenn dann noch in „Evolution der Phantasie“, damit wie bei uns in natürlicher Entwicklung begründet wird, wie menschliche Bilder im Wandel der Zeit gebraucht werden. Dann wäre es Ihre Chance, in aufgeklärter Weise die Brücken zu bauen, über die wir gingen. Um den natürlichen Lebensfluss den wir in Naturlehre (Logos) bedachten und der Grundlage des evolutionären Humanismus der Atheisten ist, wieder als die schöpferische Bestimmung zu verstehen, die bei Ihnen als Wort eines sonst unsagbaren Sinnes/Grundes gilt. Und diesen dann auf ganz natürlich-schöpfungsgerechte Weise in altbekannten Bildern und Liedern zur Stimmung zu bringen. Für eine aufgeklärte Theologie gibt es noch viel zu tun.

Sie sind gefragt und gefordert.

Grüße im Namen eines hellenistischen Juden aus frei denkender Pfalz