Geschichten aufgeklärten Verstandes: Jesus 

Man kann es drehen und wenden wie man will, gerade aufgrund heutiger Hochschulehre ist es Fakt: Der dabei weiter an den Anfang gestellte junge Mann war nicht, nicht der historische Jesus. Hinter dem in Kult(ur)geschichten beschriebene Heil „Jesus“ stand historisch antik-aufgeklärter Verstand dessen, was heute die Naturwissenschaft erklärt, offenbar macht.

Die hellenistischen Juden, dann römische Christen, die die in früher Vernunft erklärte Natur als schöpferischer Wirklichkeit und darin den Sinn/Grund allen Seins (JHWH), wie die davon ausgehende Bestimmun(Wort) als das für Juden und Griechen gemeinsam gegebene Heil „Josua, lat. Jesus“ verstanden, haben noch nicht von Evolutions- oder Ökologielehre gesprochen, sondern Logos. Doch sie haben ihren aufgeklärten Verstand (Auferstehung) alter Vegetations-Gottheiten in „schöpferischer Wirklichkeit“ und die davon ausgehende Weisheit (Christus) genau dort (damit jungfräulich) bezeugt, wo wir alles Werden, das kreative Ganze, wie den Sinn/Grund allen Seins auf natürliche Weise in Vernunft erklären, begreifen und bestaunen. Was wir dann davon ausgehend als ganzheitliche Lebensweise, evolutionären Humanismus, sozialen Gemeinsinn, ökologische Weisheit und Weltvernunft ähnlich wie die weiter traditionellen Göttermysterien hörigen Philosophen oder gesetzeshörigen Pharisäer weitgehend vergeblich predigen, wurde im Sinne der Propheten in der Kirche zur christlichen Kult(ur)bestimmung, die zur neuen Lebensweise führte.

Auch wenn die heutige Hochschullehre gegen besseres Wissen weiter einen Heilsprediger an den Anfang stellt, sich aufgrund eingefleischter Vorstellungen und bisheriger Lehre noch weigert, den historischen Jesus dort zu bedenken, wo das hellenistische Judentum im jetzt weltgültigen Bund/Verstand die bereits den Moses-Propheten maßgebenden schöpferisch Wirklichkeit und Bestimmung (Wort) galt. Damit in früher Vernunft-/Naturlehre (Logos), die Heilswirklichkeit im Namen Josua, lat. Jesus bedenkt. Nicht allein aufgrund heutiger Auslegung, die dort, wo bisher die Erlebnisse eines jungen Guru nach und nach als unhistorisch entlarvt wurden, rein theologiegeschichtliche Beschreibungen liest, hat die Hochschullehre die einen historischen Jesus heutiger Prägung verneinende Radikalkritik längst überholt. Nach heutiger Hochschullehre handeln selbst die synoptischen Jesus-Geschichten nicht vom jungen Mann, dessen Wundertaten man bisher kritisch abstreiten oder kirchlich ratonalisieren wollte.  Doch gleichwohl der weder in Geschichte vorkommt oder als das angenommen werden kann, als was Jesus in den biblischen Geschichten beschrieben ist, wird die Existenz eines zur völligen Minatur gewordenen jungen Mannes blindwütig weiter vorausgesetzt und verbaut so den Verstand.   

Wenn die heutige Wissenschaft anerkennt, dass sich auf Jesus berufende Christentümer, wie urchristliche Bewegungen auf philosophische Weise im frühen naturwissenschaftlichen Denken begründeten. Dann kann bei allem, was wir heute auch über die Anfänge und die biblischen Evangelien wissen, völlig unmöglich den Vordenkern der Kirche oder Hellenisten, wie den Verfassern von Markus, Matthäus, Lukas oder zu allem Übel dann heute auch noch Johannes, der den  Logos/das Wort (damit die sich aus den frühen Naturlehren einer kreativen Wirklichkeit ergebene Weltvernunft) ausdrücklich beschreibt, weiter unterstellt werden, sie hätten apologetisch einen Handwerksburschen als Christus in den Himmel gehoben. Es ist heute historischer Fakt, dass die urchristlichen Denker den Neuverstand schöpferischer Wirklichkeit, damit das weltgültig, für das menschliche Leben maßgebende Wort/Vernunft dort begründeten, wo wir von Evolution oder Ökologie reden. Kein einem Heilsprediger in Halluzination seiner Anhänger gespenstisch aufgesetzter Schein, sondern was wir in Natur sehen, wissenschaftlich beschreiben, begreifen, bestaunen und fühlen können, war und ist die wahre, die die Vätergottheiten offenbarende christliche Bestimmung. Diese in antiker Aufklärung in Natur/Vernunft neu begründete bildlose schöpferische Wirklichkeit (Wort) war das historisch gegebene Heil Josua, lat. Jesus. Der nicht nur von Lukas in seiner Heilswirkung und Auseinandersetzung mit alten Autoritäten in zeitgemäßen Kult(ur)geschichten, damit im so erfüllenden Erbe der Vorbilder menschlich ausgedrückt, in Kult(ur)geschichten Fleisch wurde, um Kulturgeschichte zu werden. Und die ist aufgeklärt fortzusetzen.

Wer daher heute Vor- und Geschwisterkulturen, die geschichtlichen Hintergründe, die hellenistisch-philosophischen Verfasser, den gekonnt eingesetzten Schriftstil und die Bedeutungsinhalte der biblischen Geschichte beschreibt. Dann aber seine Studenten im Glauben lässt, es wäre um einen heilspredigenden Handwerksburschen gegangen, der für Griechen, wie Juden zum einen Gott oder Christus erhoben wurde. Der wirft nicht nur sein eigenes Wissen in den Mülleimer und lässt den christlichen Kult für aufgeklärt denkende Menschen als unbedeutenden Schwachsinn erscheinen, sondern verhindert aufgeklärten Verstand.

Dies nicht aus Boshaftigkeit oder dem oft der Kirche unterstellen Machterhalt. Mit Verfall der kirchlichen Lehre musste im evolutionären Wandel, dem Rückgriffe der Reformation auf die Antike, die biblische Schrift zum maßgebenden Wort werden. So sind es die immer noch gegen die Aufklärung sprechenden Buchstaben, Gottesbilder und die eingefleischten Vorstellungen von einem buchstäblich vorausgesetzten jungen Heilsprediger. Und wem im 1. Semester beigebracht wurde, wie ein junger Mann durch seine Anhänger verherrlicht wurde, wer in Palästina nach dessen Spuren suchte, darauf seine Forschung und theologischen Werke, Vorlesungen, wie seinen Glauben baute, hat eine feste Vorstellung im Kopf. Die so verhindern, in der nach dem Mittalter nun auch im Westen Europas geltenden natürlichen Erklärung der Welt die hellenistischen Juden/Urchristen maßgebende, dem Buch zugrunde liegende schöpferische Wirklichkeit (Wort) zu verstehen. Damit die von natürlicher Schöpfung begründete Weisheit, heute Weltvernunft oder Ökologie des Menschen, ganzheitliche Lebensweise... in Fortsetzung der historischen Heilswirklichkeit „Josua, lat. Jesus", in aufgeklärter Weise zur kult(ur)bestimmung zu machen, mündige Menschen gemeinsame Verant-wort-ung leben zu lassen.

Die eingefleischte Heilsprediger-Hypothese, für die es heute nicht ein einziges historisches oder bibelwissenschaftliches Argument mehr gibt, verhindert so die zeitgemäße Wahrnehmung einer schöpferischen Wirklichkeit im Sinne JHWH und Kult(ur)bestimmung (Wort) dort, wo sie Antike verstand: In der Natur und deren wissenschaftlicher Beschreibung. Die überholte Hypothese von einem jungen Mann ist damit nicht nur verantwortlich für christlichen Aberglaube, dessen Bedeutungslosigkeit und Ablehnung durch den naturalistischen Atheismus. Wenn so der Wissenschaft der Weg versperrt wird, die Voraussetzungen für einen aufgeklärten Verstand grenzüberschreitender gemeinsamer Bestimmung mündiger Menschen zu schaffen. Dann ist der nicht gewesene „junge Mann“ mitverantwortlich für den gesamten kulturellen Un-sinn und die die Zukunft der Kinder vernichtende egoistisch-gierige, wie nationalstaatliche Kurzsicht der Welt.  Die Gespensterjagd nach einem Guru, der nach allem was wir heute wissen nicht war, ist auch verantwortlich für fatalen Fundamentalismus, mittelalterliche Gesetzeshörigkeit (ob bei Buchstaben-Kreationisten, Bibel- sowie Koranfanatikern) die ihre nationalen Bücher/Glaubenslehren für absolut erklären, mörderisch politisch missbrauchte Gotteslehren und auch die Kriege, die wegen angeblich zweibeiniger Gründer geführt werden.

Wenn heutige mündige Menschen in dem, was ihnen die Naturwissenschaft erklärt/offenbart, keine schöpferische Wirklichkeit, keinen gemeinsamen Sinn, somit die ökologische, in Schöpfung begründete Weisheit nicht als gemeinsame Kult(ur)bestimmung verstehen. Dann geht das auf das Konto einer historischen Jesus-Hypothese, deren Zeit nach der Aufklärung um, heute auch aus geschichts- wie bibelwissenschaftlichen Wissen abgelaufen ist. Die aber den Studenten gegen besseres Wissen weiter vermittelt und dann auch bei aller Auslegung oder historischen Forschung weiter vorangestellt und so immer weitergetragen wird.

1.       „Höre Israel“: Doch die Stimme stößt in der Universitäts-Kirche auf taube Ohren

Nach der Lukasvorlesung: „Akademische Mittagspause“ in der Peterskirche, gleich hinter der Uni. Die Fakultät der Biowissenschaften (damit zeitgemäße Lehre vom Leben: Logos) hat zu 56 Reisen in den Kosmos Leben in die Universitätskirche geladen. „Die molekulare Evolution des Menschen und anderer Säugetiere“ stand auf dem Programm des Tages. Prof. Dr. Henrik Kaessmann vom Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg stellte dabei nichts dar, was nicht jedem naturwissenschaftlich Interessierten ähnlich bekannt ist. Nichts, was nicht auch in allen Büchern über die Evolution und den öko-logischen Aufbau der Welt, damit unsere Herkunft, den Grund allen Seins, die sinnvollen Prozesse  und was danach für Menschen „geboten“ wäre, zu lesen ist. Oder doch?

Denn während sich die Theologen entsprechend heutiger Lehr-Hypothese bei Ihren Predigten in der Universitätskirche auf einen jungen Mann beziehen „der alles nicht war und wollte was Petrus aus seinem Freund machte“: So die Frage des künftigen Pfarrers nach der Jesus-Vorlesung von Professor Peter Lampe, stellt der Naturwissenschaftler die schöpferische Wirklichkeit (das lebendige Wort) vor. Und wenn Professor Lampe dann an Heiligabend in der Universitätskirche von einem historischen Stallkind wie einem kleinen Gott predigte, der so Vorbild für gerechtes Leben wäre. Dann stellte er nicht nur das auf den Kopf, was er heute über die hochgebildeten Verfasser der Jesusgeschichten erklärt, die ganz bewusst, auf kreative Weise Theologiegeschichte (damit historische Heils-Tatsache: Jesus) in kult(ur)bildern beschreiben. Dann wird seine gutgemeinte welt- wie sozialpolitische und ökologisch begründete Rede vom Wort Gottes, nicht nur kaum ernster genommen, als Bibel TV, sondern verhindert den Verstand.

Wenn der Neutestamentler an seinem historisch-wissenschaftlich unhaltbaren jungen Mann (damit einen antiken James Mason)festhält, dann unterstellen muss, der wäre von hellenistischen Bildungsbürgern als Verfasser von Markus, Matthäus, Lukas oder der Johannestexte apologetisch als Heilspersönlichkeit ausgegeben worden. Dann müssten die Studenten des 3. Jahrtausend nicht nur fluchtartig seine Vorlesung verlassen. Als kulturelle Gefährdung müsste das  in einem Land, in dem vor wenigen Jahrzehnten ein Österreicher zum „Heil“ des biblisch erhofften 3. Reiches ausgerufen wurde, unter Strafe gestellt werden. Nicht auszudenken, wenn die Studentinnen dem Universitätsbeispiel von „Christologie“ folgend ihre gutmenschlichen Freunde oder sonstige Idole als wahren Gott sehen oder so weltweit die Menschen ihre ideologischen Gründergestalten oder gar sich gegenseitig zur einzig maßgebenden schöpferischen Wirklichkeit erklären würden.

Doch „Gott sein Dank“ ist es dann der Naturwissenschaftler, der in der Universitätskirche die hellenistischen Juden, wie römischen Denkern bei ihrer Christologie schöpferisch maßgebende Wirklichkeit vorstellt. Wie sie auch das Thema der anfänglichen Theologie, dann Christologie war und sich nach heutigen Vorlesungen aufzwingt. Der Naturwissenschaftler brachte die Stimme zur Sprache, die nicht nur alle frühen Kulturen, von Mayas, Indianern, Kelten, Germanen bis den kosmologischen Kulturmodelle des Ostens oder in theo-logischer Weise auch Ägypter, Babylonier, Perser, dann sich von Opfer an menschliche Gottheiten befreiende Hebräer bestimmte. Deren Propheten die Stimme als Wort/Thora im Namen Moses verschriftende und im hellenistischen Judentum, der Herkunft Lukas & Co., als frühe Philosophen galten. Vielmehr ist es ist unumstößlicher historisch-wissenschaftlicher Fakt, dass sich auch hellenistische Juden in ihrer Christologie, wie sie den biblischen, wie außerbiblischen Evangelien zugrunde liegt, im Wiederverstand der den Propheten bildlos geltenden schöpferischen Wirklichkeit (Wort) auf das bezogen, was der Naturwissenschaftler nun in neuzeitlich aufgeklärter Vernunft in der Universitätskirche vorstellte. Auch wenn dabei bekanntlich noch von Äonen- als auch dualistischen „Sohns“-Modellen gesprochen wurde, noch nicht der heute gezeigte Stammbaum allen irdischen Lebens galt. Womit diese in früher Naturwissenschaft/Vernunft definierte schöpferische Wirklichkeit im Sinne des Alten Testamentes nicht nur als das gegeben Heil im Namen Josua, lat. Jesus definiert wurde, sondern der erwartete, jetzt weltgültige Menschensohn (kollektiver Verstand nach der Wurzel Davids) war. Was so logischerweise als wahrer Judenkönig,  Kyrios (den Kopf freier Menschen bestimmende, in Natur/Schöpfung begründete Weisheit) erwartet wurde.

Das jungfräulich, allein in Natur bzw. schöpferischer Autorität/Wirklichkeit bezeugte Stallkind des Lukas oder Johannes war damit das Wort (die Logos genannte Vernunftlehren der Zeit definierte schöpferische Wirklichkeit im Sinne JHWH) und die davon ausgehende jüdische Weisheit. Die damals die Augen öffnete, am Missverstand auch der eigenen Jünger litt, auf dem ewige Reise nach Jerusalem im Prozess der Zeit von den Schriftgelehrten und traditionellen Autoritäten verurteilt wurde. Es war kein großmäuliger oder gar nur anschließend apologetisch aufgemotzter gutmenschlicher Landstreicher, sondern die als Wort (schöpferische Wirklichkeit) verstandenen Natur-/Vernunftlehre (Logos) die Fleisch „werden“ , menschlich ausgedrückt werden musste. Die nicht zuletzt auch durch die Lukasgeschichte an die Stelle tauber jüdischer Gesetzlichkeit und menschlich-hellenistisch-menschlicher Gottesbilder, Mysterien-Opfer, Orakel und Gottkaiser trat, nur so Geschichte machte. Ein ewiger Reformprozesse im ständigen Wandel kreativer Kulturevolution/Heilsgeschichte „Jesus“, der seit neuzeitlicher Aufklärung wieder ansteht und nicht aufzuhalten, sondern in wissenschaftlichem Verstand weiterzuführen wäre.

Die Biowissenschaften haben seit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts eine starke Wandlung erfahren. Nachdem sie sich zunächst der Erfassung der Beschreibung von Tieren, Pflanzen und Mikroben gewidmet haben, geht es heute vor allem darum, Prozesse, die „Leben“ vom Einzeller bis zum Menschen ermöglichen, mit höchster Auflösung und Genauigkeit zu verstehen. Die Biowissenschaften und alle weiteren Disziplinen, die sich rund ums „Leben“ gruppieren, werden heute zusammenfassend als „Lebenswissenschaften“ bezeichnet.

So das Vorwort der Dekanin der biowissenschaftlichen Fakultät im Veranstaltungsprogramm. Was auf einen Wandel hinweist, der es heute erst ermöglicht, die Erkenntnisse der Evolutions- oder Ökologielehre weiterzudenken, hier wieder im Sinne unserer kulturellen Anfänge zu verstehen. Denn das „Ich aber sage Euch…“, war nicht die Stimme eines biblischen Besserwissers. Was nicht nur in Johannes und Paulus die den Alten gegebenen Gesetze nicht verneinte, sondern in neuer Weise begründete und darüber hinausging, aktualisierte, entsprach dem, was der Biologe in der Universitätskirche vorstellte. Und wo inzwischen auch der Zufall, der bisher das angeblich alles Leben genau zielende Gottesbild in Frage stellte, als kreativ sinnvoll selbst von teuren Unternehmenstrainern beigebracht wird, ist es Zeit, in neuer Weise zu verstehen. Auch wenn das, was heute „Life Sciences“ genannt wird, im engeren Sinne nur die klassisch biologischen Bereiche umfasst. Wer bei „Lebenswissenschaften“ auch andere naturwissenschaftlichen Erkenntnisse über das Leben mit einschließt, so die kosmologischen, ökologischen, wie kulturgeschichtlichen und psychologischen Bereiche berücksichtigt, die letztlich alles Leben in gleichen Prinzipien erklären, der sieht das, was der Antike als Logos galt. Denn in den antiken Lehren wurde der Sinn einer schöpferischen Wirklichkeit (Wort) in aufgeklärter Vernunft verstanden, was so das christliche Wesen war. Und was daher im aufgeklärten Verständnis unserer kulturellen christlichen Wurzeln Biologie-, Ökologie- oder Evolutionslehre als Beschreibung der „schöpferischen Wirklichkeit“ (Wort) verstehen lässt, die als Jesus Christus Geschichte machte. Ebenso wie die aufgeklärt-mündige kult(ur)verehrung einer schöpferischen Wirklichkeit oder deren Grundes/Sinnes in wissenschaftlicher Vernunft zu begründen ist. So dass die daraus abgeleitete Weisheit, die allseits als Nachhaltigkeit, Ökologie des Menschen gefordert oder als Humanismus und gemeinsame Vernunft auch auf Weltklima- und Friedenskonferenzen diskutiert und gepredigt wird, im persönlichen Bereich als ganzheitlich gesunde Lebensweise gilt, tiefgreifende gemeinsame Kult(ur)urbestimmung mündiger Menschen werden könnte.

Wenn heute die Natur nicht mehr als Böse, gegen das schöpferische Prinzip gilt oder für sozialbiologische Kurzschlüsse wie die Artenlehre herhalten muss, sondern Naturwissenschaft inzwischen als Lebenswissenschaft, Beschreibung kreativer Prinzipien, Prozesse verstanden wird. Wenn so die Natur nicht allein bionisches Vorbild für Maschinenbau und Stoffe, sondern die menschliche Kreativität, die persönlich gesunde oder ökologisch-gerechte Lebensweise im Weltgefüge gesehen wird. Und wenn nun atheistische Evolutionsbiologen der Biologie keinen Sinn mehr absprechen, sondern einen dann kulturell weiterzudenkenden Sinn/Grund bestätigen. Wenn sie nun wie Thomas Junker gar den Sinn des menschlichen Kultes für einen gesellschaftlichen Organismus in Evolution beschreiben, ebenso wie die phantastischen Kulturbilder und Geschichten im evolutionären Wandel. Was dann Neurologie oder Kommunikationswissenschaft aus anderer Perspektive bestätigt.

Warum nimmt die Theologiewissenschaft dann diesen Wandel nicht beim „Wort“, lässt sich so die schöpferische Wirklichkeit und menschliche Bestimmung (Wort) ebenso wissenschaftlich beschreiben, wie die Notwendigkeit eines gemeinsamen Kultes (die Verehrung des bei Christen Gott genannten Grundes allen Lebens) in menschlicher Kultur?

Wenn doch bereits Benedikt XVI., der bei der schöpferischen Vernünftigkeit sonst vom christlichen Wesen sprach, vor dem Bundestag das Recht (damit das Wort, sowie den Geber) in Bezug auf Stoa und jüdische Weisheit in Ökologie zu bedenken gab, auf was Fanziskus als „Mann des Wortes“ gelobt seine Umwelt-Enzyklika baute (ursprünglich wie das Lebenswerk seinen Vorgängers: Ökologie des Menschen) und auch die Predigt moderner Pfarrer gründet.

Warum kann Heidelberg nicht in geisteswissenschaftlicher Hinsicht zu einem Innovationszentrum werden, das das digitaltechnische silicon valley weit übersteigt? Damit der römischen Weisheitsgötting Minerva über dem Eingangsprotal zur Neuen Uni gerecht wird. Die nach „Aufklärung“  (Wiki) das Licht der Erkenntnis gibt, nach dem alle Religionen der Welt zusammenfinden. Wonach dann die Religionen nicht weiter als gestrig abgelehnt, allenfalls zur privaten Nebensächlichkeit für Familienfeste und Not werden oder zum fatalen, auch mörderischen Fundamentalismus führen.

1.       2. Das christliche Wort in der Peterskirche Heidelberg in jungfräulicher Weise

Dort, wo Professor Lampe an Heiligabend das Wort Gottes predigte, nach Lukas „Es begab sich aber“, dann beginnend mit dem Ausstieg Amerikas aus dem Weltklimaabkommen heutige Zeitprobleme auflistete und seinen „ohnmächtigen“ jungen Mann als wahren Gott entgegenstellte. Für den er den nach der Markus-Vorlesung gegen die in Schöpfung begründete Weisheit/Weltvernunft mir als das letztes verbleibende Argument entgegenhielt „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht“ (siehe www.vernunftglaube.wordpress.com : wobei er seinen jungen Mann nicht als Trottel sah, sondern nur kurz zeigen wollte, was alles möglich ist, so letztlich die Auferstehung beschrieb, Christologie, damit allerdings die Theologie zum Trottel erklärte). Dort wurde durch den Kollegen der biologischen Fakultät die Stimme schöpferischer Wirklichkeit, der Grund früher Theologie und dann im jüdischen Sinne  „Christologie“ zur Sprache gebracht.

Denn währen für Luther, auf den sich Professor Lampe anlässlich 500 Jahre an Heiligabend auch berief, der historische Jesus keine Rolle spielte, die Denker der Renaissance die Texte der Griechen bzw. hellenistischer Juden als absolut gegen die missbrauchte Kirchenphilosophie-/lehre austauschten, vermittelt er seinen Studenten einen jungen Mann. Auch wenn er für den nicht ein einziges Argument mehr hat. Der nicht nur in der Geschichte, sondern nun auch in den biblischen Geschichten von einem schöpferisch maßgebenden Heilswesen mit keinem Wort vorkommt. Und trotzdem begründet der Theologie weiter in einem jungen Mann, dem die griechische Natur-/Vernunftlehre (Logos), in der hellenistische Juden die neue schöpferischer Wirklichkeit (Wort) verstanden, nur apologetisch angedichtet worden sein kann: „Die Amerikaner haben ja auch….“ (In seinem Buch „Die Wirklichkeit als Bild“ muss er dann Massenhalluzinationen in Trauerbewältigung als Grund der Auferstehung erklären oder wird heute auch von früher Gemeindebildung gesprochen und die Christologie abgeschrieben.)

Als der dann von der natürlich-kreativen Wirklichkeit sprechende Naturwissenschaftler das Mikrofon ergriff, wurde es Still im Kirchenraum. Allein der  Rahmen der Peterskirche und die Art, wie der Biologe heutige Erkenntnis über den Bauplan allen Lebens vermittelt, wären schon Anlass genug, hier im aufgeklärten Verstand die schöpferischen Wirklichkeit (Wort) und somit gemeinsamen Bestimmung, biologisch lebendiger Brüderlichkeit zu verstehen.

Doch dieses Verständnis wird durch die vorangegangen Lukas-Vorlesung verbaut. Wo es angeblich nur um einen Handwerksburschen ging, der noch nicht mal Brüderlichkeit predigte, sondern dem zeitgemäße Sozialutopie in den Mund gelegt worden wären. Und der aufgrund von Halluzinationen seiner Anhänger die absolute und endgültige Offenbarung eines neuen Gottes gewesen sei, was Lukas für hellenistische Bildungsbürger ausgemalt haben soll.

So wird verhindert, dass in der Kirche  auf natürlich-aufgeklärte Weise die schöpferische Wirklichkeit (Wort) verstanden wird. Wonach dann in der Kirche im Namen Jesus als Christus, in der Moschee im Namen Mohammed, in der Synagoge im Namen Moses und Josua gefeiert und mündige Menschen so in gemeinsamer Verant-wort-ung wären.

Aber  wie die Zeit um ist, einen antiken James Mason als Christengott anzunehmen. Wie auch der Lukas-Geschichte nicht weiter ein junger Mann aus Galiläa unterstellt werden kann, ist in der Vorlesung vorher wieder klar geworden. Wie in der Lukas-Geschichte, die unsere Jesusvorstellung von Kind auf maßgeblich prägt, völlig unmöglich die Halluzination von Sektenanhängern hellenistisch ausgemalt wurde, ist im 5. Abschnitt, dem Brief an Professor Lampe, wie dann unter  6., dem Brief an Professor Helmut Schwier das Thema. Dort wird gezeigt, wie eindeutig der Neuverstand der Zeitenwende in früher Ökologie/Evolution als historisch gegebenes, kulturgeschichtliches Heil „Jesus“ auf seinem Leidensweg in einer zeitgemäßen, kulturgerechten Geschichte beschrieben werden musste. Warum es für die heutige Lehr-Hypothese, die einen jungen Mann voraussetzt, kein einziges Argument mehr gibt, vielmehr gerade die heutige Schriftlehre dagegen spricht.

Bleiben wir erst beim heutigen Unverstand der schöpferischen Wirklichkeit als maßgebendem Wort, damit des gegebenen Heils „Jesus“. Das, wie dann gezeigt, auch von den Schriftgelehrten nicht weiter verleugnet werden kann.

Es wurde still im eindrucksvollen Kirchenraum. Auf der großen Leinwand über dem Altar der Peterskirche waren zwei geschlossene Augen zu sehen.

„Schließen Sie Augen, hören Sie nur auf meine Stimme“. Auch die Ausführen über das heute offensichtliche Wunder allen Werdens, des nun logisch, in Vernunft/Sinnhaftigkeit erklärten kausalen Lebensflusses (die Antike sprach vom Logos, was im Verstand der Zeit das Heil „Jesus“ war) wurden vom Biologieprofessoren in einer dem Kirchenraum angemessenen, angenehm-sympathischen, aber eindringlichen Stimme gesprochen. 

Ich dachte an den Song von Marc Forster „Hör auf die Stimme, hör was sie sagt…“ Denn die Stimme, die immer da ist und die durch Leben führt, wird heute längst nicht mehr von theologischer Tradition oder der Bibel vorgegeben. Sie bleibt jedoch im Text des modernen Songs, wie im aufgeklärten Leben meist dem Bauchgefühlt überlassen. Zwar wird mit Blick auf die Funktion der Verdauungsorgange inzwischen von den Biologen auch von einem Bauch-Hirn gesprochen, das im Austausch mit dem Kopf steht und in gegenseitigen Fehlinformationen Ursache zahlreicher Krankheiten, auch im Kopf ist. Doch wie heute nicht nur unzählige Stimmen an den Kreuzungen täglicher Entscheidungen die falsche Richtung vorgeben, damit nicht nur das Bauchhirn mit falscher Ernährung, Sinnlosigkeit und negativen Stress, sondern auch das eigene gierige und irregeleitete Bauchgefühl oft zu falschen Lebensweise führen, wird nicht nur in den Vorträgen der naturwissenschaftlichen Reihe deutlich gemacht. Dies ist im Leben, wie dessen täglicher Kurzsicht zu beobachten, war auch den antiken Denkern, die die Gier des Bauches unter die Herrschaft der wahren Vernunft stellen wollten, bewusst.

Die „ewige“ Stimme natürlicher Schöpfung, auf die die alten Kulturen hörten, muss nicht nur den Verstand, sondern auch die menschlichen Seele (der Software: Psyche, Emotionen, Bauchgefühl) bestimmen. Schon immer galt es, bewusst gewordene Wesen kulturell unter eine Vernünftigkeit zu stellen, die auch heute nicht menschlicher Kommunikation entspringt. Denn die Stimme, die  menschliche Kulturen schon immer bestimmte, gerade wenn sie als „Hochkulturen“ wahre Wunderwerke hervorbrachten, war weder die von zum Heil erhobenen Predigern, noch die Stimme alter Bücher oder die des menschlichen Bauches. Wissen wir doch, wie selbst die menschlichen Herrscher, die Pharaonen und dann Könige und Kaiser die Vertreter einer Stimme waren, die in kosmischer Realität/Kreativität, damit dort wahrgenommen wurde, wo sich heute die so inzwischen auch zu Kulturwissenschaftlern gewordenen Naturwissenschaftler begründen. Eine Stimme, die auch am Anfang des Neuen Testamentes stand, wo der neue jüdische Bund in den antiken Natur-/Vernunftlehren (Logos) als die den Propheten geltende schöpferische Wirklichkeit verstanden wurde.

Und die den Alten geltende Stimme der in Schöpfung begründeten Vernunft zur ganzheitlichen Bestimmung zu machen, gilt mehr noch in einer Gesellschaft, bei der an jeder Ecke kommerzielle Stimmen auf emotionale Weise dem Entscheidungsträger Bauch einflüstern, dass sie nur sein Bestes wollen, in Wirklichkeit in die Irre führen. Und in einer Gesellschaft, die sichtliche Probleme hat, in einer immer globaleren und inzwischen auch in moderner Kommunikation total vernetzten Welt mit wachsender Bevölkerung die Gleichgewichte zu halten, wo tägliche Kurzsicht wie Nationalegoismus zu überwinden sind und eine völlig neue ökologisch-gerechte Lebensweise gebraucht wird, ist die Stimme der Vernunft mehr denn je gefragt. Sich auf einen antiken Gutmenschen berufen zu wollen, um den es allerdings auch im Stall des Lukas nicht ging, bringt da nicht weiter.

Auch wenn dies noch nicht als schöpferische Bestimmung verstanden wird, so sind „Gott sei Dank“ die Lebenswissenschaften, wie sie Thema der akademischen Mittagspause sind, zur maßgebenden Stimme geworden. Die über die biologische „Life Sciences“ hinausgehende  Naturwissenschaft ist heute der Navi, der sagt was für das Wohl des Körpers und Geistes, wie das der Welt und ihrer Zukunft „geboten“ ist. Selbst warum wir dazu einen gemeinsamen Kult benötigen, wie der aussehen muss, Phantasiebilder im evolutionären Wandel einzusetzen sind, wird von der Naturwissenschaft bestimmt. Denn währen sich die Theologie auf die Schriftlehre zur Ausgestaltung von Familienfeiern und Moralpredigten beschränkt, beschäftigt sich die Naturwissenschaft mit der sinnvollen schöpferischen Wirklichkeit (Wort) und der daraus auch in kultureller Evolutionsgeschichte mit Verstand zu ziehenden Lehren (Logos).

Der Naturwissenschaftler fordert dann mit ersten Worten, wie im ersten Teil seines Vortrages immer wieder auf, die Augen zu schließen, nur auf seine Ausführungen über die phantastische und wunder-bare Weltgeschichte zu hören. Und genau das war es, was im prophetischen Israel und dann von hellenistischen Juden, wie Römern frei von menschlichen Gottesbildern wieder gehört, als die schöpferischer Wirklichkeit verstanden wurde, die einzig auf den unsagbaren Grund (JHWH) als Quelle allen Lebens verweist. Denn der Wissenschaftler spricht über die Genesis, wie wir sie heute nur etwas besser kennen, als vor 2000 Jahren. Wo im Namen des christlichen Wesens (heute einheitlich Jesus) noch dualistische Modelle diskutiert wurden und auch zu komplexe, mythisch-geheimnisvoll bleibende Äonen- als neue Gottessohns-Modelle von früher Kirche abgelehnt wurden. Weil die sich in volksverständlicher Erkenntnislehre, wie beispielsweise der Lukaserzählung, gerade für den noch barbarischen Westen auf dem rechten Weg sah.

In der kurzen Geschichte der Zeit stellt dann der (so ungeahnt zum wahren Theologen gewordene) e „Lebenswissenschaftler“ auf völlig jungfräuliche Weise, sich allein in schöpfersicher Wirklichkeit/Autorität bezeugend, die Entstehung irdischen Lebens und aller Arten vor, führt den gemeinsamen Grund, die biologische Brüderlichkeit, Sinnhaftigkeit allen Seins eindrucksvoll vor die geschlossenen Augen.

Immer wieder „Hören Sie nur auf meine Stimme“. Warum aber hört niemand das Wort Gottes? Besser: Warum versteht niemand, wie hier vor dem Altar des Herrn die christlich im Namen Jesus offenbare schöpferische Wirklichkeit, damit auch der nach Moses sonst unsagbare Grund/Sinn allen Seins offenbar gemacht wird? Der zwar in aller Natur aufgeht, offenbar ist, aber nicht pantheistisch untergeht oder philosophisch bleibt. Und wie dadurch auch die ökologisch erklärte Sinnhaftigkeit, die heute auch in der Kirche grün-politisch vergeblich gepredigt wird, sonntags dort als gemeinsame Bestimmung im Sinne der biblischen Vorbilder (bei Christen Jesus/Josua, Moses, David, Abraham) gefeiert werden könnte, um sie in der Woche dann in aufgeklärtem neuen Glaubens- und so Weltbewusstsein zu halten.

2.       3. Wie der Zufall so will, zum ursprünglichen Wort, dem Grund der Kirche führte

Unsere Pfarrerin in Bildungsurlaub war mir in der Heidelberger Altstadt zufällig begegnet. Ich wollte mir in einem Straßenlokal nach der Vorlesung bei 30 Grad eine Erfrischung genehmigen. Die Vorlesungen von Herrn Strohm über die Kirchengeschichte, wo nach der durch die geschichtliche Entwicklung und Zeitumstände (keinen Guru) hervorgerufene Reformation, dem scheinbaren Gottestod in neuzeitlicher Aufklärung, dem Ende der biblischen Bestimmung, vergeblicher Re-Christianisierungsversuche heute vorgestellt wurde, wie dann im preußisch-protestantischen Taumel auch die Glaubenslehre missbraucht wurde, hatte Durst gemacht. Mehr noch die kurze Diskussion mit Professor Lampe, der anschließend den hellenistischen Hochgebildeten, der an einen Theophilus schrieb vorstellte. Seine Ausführen hatten mich wieder richtiggehend „heiß“ gemacht. So wollte ich im lebhaften sommerlichen Treiben Heidelbergs bei einem kühlen Glas meine Vorlesungs-Aufzeichnungen mit Rotstift ergänzen. Um dann wie geschehen, Lukas als Zeugen lebendiger schöpferischer Wirklichkeit und so menschlicher Bestimmung (Wort), als echt historisches und heute gegebenes Heil „Jesus“ zu belegen.

Doch da mich unsere unserer Pfarrerin auf den Vortrag über den gemeinsamen Grund, (sie spricht dabei auch von der „Quelle allen Lebens“ oder dem „schöpferischen Grund, der alles aus sich hervorbringt“, was auf den Biologen als Theologen verweist) aufmerksam machte, habe ich sie dann in die Peterskirche begleitet. Die kurze einleitende Bemerkung des Biologen, dass es ungewohnt wäre, in der Kirche über Evolution zu reden, forderte sie heraus. Nach dem Vortrag eilte sie nach vorne. Sie hat dem Biologen klar gemacht, dass es in ihrer Kirche keine Ablehnung der Evolutionslehre mehr gäbe.

Wobei  jemand, der im Verteiler von „Wort und Wissen“, der deutschen Vertretung der Buchstaben-Kreationisten ist, die so einzig noch Schöpfungsglaube bewahren wollen, Einspruch einlegen muss. Wer sich vor wenigen Jahren zusammen mit seinem Sohn, er ist doch Biologe geworden, vom sich dabei auf Jesus Chrisus berufenden Geschäftsführer der „wissenschaftlichen Studiengemeinschaft“ erklären ließ, wie das mit den damals kleinwüchsigen Tieren und der Arche funktionierte. Der hat Babylon deutlich vor Augen. Zumal er im Bildungshaus des Nachbarortes erlebte, wie bei kosmologischen Tagungen der Buchstaben-Kreationisten, ähnlich wie in der Peterskirche, dort in der wunderbaren Beschreibung des unendlichen Universums, der „Lautsprecher schöpferischer Wirklichkeit“ (Wort) zu hören war. Dann aber protestantisch bibeltreue kirchliche Organisationen sich auf einen zauberhaft herstellenden Designer nach gestrigem, inzwischen lächerlichem Gottesbild beriefen und so die wissenschaftlich offenbare kreative Wirklichkeit der Natur-/Evolutionslehre verwerfen.

Doch wundert das, wenn uns die Theologie gegen besseres Wissen im Glauben lässt, bei Lukas, der wie das gesamte Neue Testament die neu, in Vernunftlehren (Logos) erfasste schöpferische Wirklichkeit (Wort) in einer kulturgerechten Geschichte beschreibt, wäre es um einen jungen Mann gegangen, den seine Anhänger zu etwas machten, was er nicht wollte und war. Der in einer Trauervision/Massenhalluzination seiner Freunde und dann anschließender apologetischen Schriftstellerei zum auferstandenen Christus geworden wäre. Wenn so dann auch die heutige Gottesslehre völlig naturfrei als letzte Hoffnung, nicht mehr relevant für das Verhalten vermittelt wird. Dann wundert auch der Buchstaben-Kreationismus kaum. Auch alle Beteuerungen der Pfarrerin, dass natürliche Schöpfung in Predigt und Praxis berücksichtigt werden, helfen so wenig, wie die Prozesstheologie, die den natürlichen Prozess zum Thema machen will, dabei einen jungen Mann an den Anfang stellt. Wenn nicht vom christlichen Grund her Klarheit geschaffen, in Natur das ursprüngliche Wort (maßgebende schöpferische Wirklichkeit) und damit auch christliche Wesen in aufgeklärter Weise verstanden wird, bleibt Babylon und weitgehend leere Predigt. 

Den „Eine Welt Laden “,  den wir anschließend zum Kaffe aufsuchten, kann sich unserer Pfarrerin sparen. Ebenso wie die sozial-ökologische Predigt und Posts heute so nur heiße Luft bleiben, etwas besseres Bibel TV, wo nun auch grün-rot gepredigt wird. Wer aufgrund gelernter Hypothese einen jungen Mann an den Anfang stellt, den er als aufgeklärter Mensch nicht mehr als Christus oder gar schöpferische maßgebende Wirklichkeit sehen kann, aber in der Kirche nicht nur an Weihnachten das so darstellen muss. Der darf sich nicht wundern, wenn die Kirche immer leerer wird. Oder wenn selbst die letzten Kirchgänger im christlichen Kult so wenig eine Problemlösungskompetenz sehen, wie die Theologieprofessoren oder der Rest der aufgeklärten Welt. Der zu Recht den Aberglaube als Gefahr sieht, für Kriege und Mord verantwortlich macht.

Wenn die Welt, wie sie der Wissenschaftler vorstellt, nicht auf kulturwissenschaftliche Weise als die ursprüngliche in der Kirche geltende schöpferische Wirklichkeit verstanden, so die offenbarende Heilswirklichkeit „Jesus“ heute in aufgeklärter Weise weitergeführt wird, kann der gemeinsame Kult keine Bedeutung entfalten, bleibt die Predigt vergebens. Die Theologie muss die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen, damit aufgeklärte Menschen, die sich für alles wunderbar beschriebene natürliche Werden begeistern, dann wissend warum auch der Kult für die Softwar (Seele) notwendig ist,  gemeinsam in ihrer Kirche feiern. Sich so freudig, in intrinsischer Motivation, statt belastendenden Vorschriften einer mündigen Verant-wort-ung bewusst sind. Was sich zwar gewaltig von heutiger Lehre unterscheidet, aber das Gegenteil von Gewalt und Gefahr ist.

Es bleibt pures Babylon, wenn die Kirche von Jesus spricht, von dem jeder denkt zu wissen, dass da nur ein junger Mann war, den man zum Christus machte und weiter in hohen Tönen als maßgebend für unser Leben geschwärmt wird. Mit tröstendem Zuspruch für Gestrige und Menschen in Not ist es nicht getan. So sitzen wir am Ufer von Babylon, predigen Brüderlichkeit, weinen über den Unsinn, die ökologische wie soziale Ungerechtigkeit  und posten über die Probleme der Welt oder deren Lösung. Die engagierte Aktivisten wie Politiker vergeblich predigen. Dann einige Frauen im Kramladen mit Produkten aus ökologisch gerechtem, nachhaltigem, sowie für das Selbst gesunden Anbau, sozialer gerechter Produktion und fairem Handel retten wollen. „Aber ein Anfang ist es doch“ war das Argument beim Kaffee. Doch wenn das alles ist. Wenn die in der Gesellschaft und selbst abgeschrieben Kirche, die vor 2000 Jahren auch in Lukas die abstakt-bedeutungslos bleibende, in Natur begründete Weltvernunft der Griechen an Stelle der philosophischen Göttermysterien und Gottkaiser oder jüdischer Gesetzlichkeit zum Volkskult/Staatkultur machte, in moderner Kultur nicht mehr zu bieten hat. Dann sieht es schlecht aus für die Zukunft.

3.       4. Fragen zu einem aufgeklärten Verständnis

-Warum wird die „Eine Welt“ wie sie der Biologe erklärt, nicht als das wahrgenommen, was auch in der Lukasgeschichte zu einer Güter- und Verantwortungsgemeinschaft führte, weil es als bildlose schöpferische Wirklichkeit (Wort) hellenistischen Juden als das historisch gegeben Heil „Jesus“ galt? Was die wissenschaftliche Voraussetzung wäre,  die allseits gepredigte Weltvernunft, Nachhaltigkeit, Ökologie des Menschen, gem-ein-sinn-ige, soziale Lebensweise, evolutionären Humanismus… so kult(ur)bestimmend zu machen, dass aufgeklärte, freie Menschen in mündiger Verant-wort-ung leben.

Auch wenn in der Antike die heutigen Probleme noch nicht in der Weise gegeben waren, das soziale Miteinander im Rahmen antiker Globalisierung und eines neuen Staatskultes im Mittelpunkt stehen musste. Wofür aber ganz eindeutig kein gutmenschlicher Landstreicher aus Galiläa das Vorbild lieferte, sondern frühe Natur- und Kulturlehre die Sozialutopie der Stoa speiste. Was dann an Stelle der Gottkaiser, Göttermysterien, wie dem Orakelglaube der paganen Philosophen in der Kirche zum Kult werden musste, um gelebte Wirklichkeit zu werden. Wovon der hellenistischen Jude, dessen Profession es war, die in früher Ökologie/schöpferischer Wirklichkeit auf gottesbildfreie Weise wahrgenommene Bestimmung in hellenistisch-jüdischer Geschichte zur Stimmung zu bringen, in Lukas- wie Apostelgeschichte schreibt.

-Warum schaffen wir nicht die Voraussetzung für kulturellen Frieden, definieren wir den gemeinsamen Monotheismus unserer Väter wieder dort, wo heute die Welt nicht mehr auf mythische oder in frühwissenschaftlich-spekulativer Vernunft, sondern auf wissenschaftliche Weise, in einheitlichen Prinzipien  der gemeinsame Grund/Sinn allen Seins erklärt wird? Was so auch den Monotheismus, der heute seine jeweiligen Gottesbilder, Texte für absolut setzt, was zu Gewalt führt, vom derzeit berechtigten Gewalt-Vorwurf befreien würde.

-Warum erkennen wir durch die Brüderlichkeit mit unseren Artverwandten im  Urwald, deren DNA sich nur um wenige Prozentpunkte von unserer unterscheidet, nicht auch die mit den Mit-Menschen, in Afrika, den Nachbarn, Konsumenten unserer Produkte, Kunden, wie umgekehrt? Denn wie können wir uns auf einen gemeinsamen Vater berufen, ohne dies heute auch im biologischen Stammbaum zu begründen? Zumal auch die Väter der Kirche sich nicht nur auf den Logos beriefen, sondern ganz konkret selbst die Brüderlichkeit weder aus dem Mund eines jungen Mannes nahmen, noch Traditionstexte abpinselten, sondern in der Biologie begründeten: „Sie haben alle die gleichen Eingeweide“ argumentiert beispielsweise Basilides d. Gr. über Suppenküchen für Juden und Christen. Und auch die vorangegangen soziale Verantwortung, die dann mit das Neue Testament speiste, ist nicht durch göttliche Heilsprediger vom Himmel gefallen, sondern wurde in dessen natürlicher Ordnung begründet.

-Warum erkennen wir nicht am Schaubild des Biologen, wie wir nicht nur genetisch, in Genesis an einem Strang hängen? Sondern nehmen in seiner eindringlichen Stimme auch wahr, wie wir auch von einer öko-logischen Bestimmung in gemeinsamer schöpferischer Wirklichkeit (JHWH) und Verant-wort-ung abhängig sind. Was heute, weit mehr als in der Antike, jedem denkenden Menschen offensichtlich ist.

-Warum sehen wir nicht, wer wir sind, was unser schöpferischer Sinn ist, in dem, was uns die Wissenschaft zeigt? Wie wir in millionen Jahren als eine besondere, bewusst gewordene Schimpansenart entstanden sind. Die als Homo Sapiens  begabt ist, ein Leben im Einklang/Gleichgewicht in Freiheit zu führen, hierzu bewusst  den gegebenen Verstand schöpferischer Wirklichkeit in menschlicher Kult(ur) einsetzen muss.

-Warum sollte es nicht möglich sein, die abstrakte, aber einleuchtende Darstellung heutiger Wissenschaft zur kult(ur)gerechten Bestimmend zu machen, sie mit Blick auf alle Natur in der Kirche im Namen der Vorbilder zur Stimmung zu bringen? So das Leben, wie dessen gemeinsamen Sinn zu feiern, wie es inzwischen selbst Atheisten in Sonntagsandachten tun. Um ihn gemeinsam zu halten, statt nur die Kurzsicht des Kapital- und Konsumegoismus als Ideal vor Augen zu haben.

-Warum wird auch die ökologisch-sozial begründete Predigt (auch die Heiligabendpredigt des Neutestamentlers), die nun auch in der Kirche gehalten, sich dabei auf klein Jesus oder ein persönliches Gottesbild berufen wird, kaum ernster genommen als Bibel TV, bleiben auch alle politisch grün-roten Predigten oder Posts der zukunftsengagierten Intellektuellen heiße Luft, ohne schöpferische Bestimmung?

-Warum versehen wir das biologisch-genetische Alphabet, das über dem Altar zu sehen ist und den Aufbau allen Leben auf phantastische Weise so wunderbar beschreibt, nicht als Gotteswort/schöpferische Wirklichkeit im Sinne der aufgeklärt zu lesenden Glaubensbücher, wie Bibel oder Koran? Wie es bereits im Namen Jesus das Heil der Zeitenwende war, in einer hellenistischen Geschichte mit all seinen Auseinandersetzungen mit der Tradition und Missverständnissen bei Lukas einem Theophilus (denkende Bewusstsein und so Lieben einer gemeinsamen schöpferischen Wirklichkeit, wie ihres Grundes) beschrieben wurde.

-Warum erkennen wir nicht die von einem gemeinsamen Grundes/Sinn allen Seins, der bereits den gottesbildfreien biblischen Propheten galt als Bestimmung gebende schöpferische Wirklichkeit (Wort). Das dem Buch nach bis zur neuzeitlichen Aufklärung führte. Und so im Rahmen der naturwissenschaftlichen Welterklärung in Vernunft wieder dort „christlich“ wahrgenommen werden könnten, wo es am Anfang offenbar war. Wonach in der Antike die heute von der Naturwissenschaft verkündeten Lebenswissenschaft/Weisheit als Kyrios im frei werdenden Menschen herrschen sollte. Was im kollektiven, jetzt weltgültigen Verstand (Menschensohn aus dem Stamme Davids) der erhoffte Josua, lat. Jesus war, der als der eine Sohn an die Stelle der mysteriösen menschlichen Gottessöhne trat. In denen vormals das Werden, die Vegetation verehrt und so  bis zu Christus die soziale Staatsgemeinschaft sicherzustellen war.

-Warum befreien Neutestamentler die Naturwissenschaftler nicht in aufgeklärter Weise von ihrem oft naturalistisch-atheistischen Kurzschluss? Denn wenn im Mittelalter des noch barbarischen Westens der Gottesbegriff für die Erklärung des Werdens oder ein eingreifender Aufpasser für die Vermittlung eines gemeinsamen Sinnes notwendig war, dann war das die Tauglichkeit der Zeit, die zur Aufklärung führte. Was dann jedoch mit der Aufklärung zum scheinbaren Gottestod, vergeblichen Gottesbeweisen eines eingreifenden recht menschlichen Monsterwesens und dann auch der Theodizee führte. Denn so ist heute durch neuzeitliche Aufklärung das Heil gegeben. Um im evolutionären schöpferischen Wandel, von dem der Biologe ständig spricht, das, worin sich der Christuskult begründe, auf neue Weise zu verstehen. Was von nationaler Glaubensgesetzlichkeit, entleerten Gottesbildern und modernen Götzen säkularer Kurzsicht befreien könnte.

-Warum erklären aufgeklärte Neutestamentler nicht, wie der von den neuen Atheisten vertretene  „Evolutionäre Humanismus“, damit im kreativen Lebensfluss (Ursprung des Logos-begriffes) begründete Humanismus genau dort seinen Grund hat, wo Christen das Wort Gottes verstanden und im Namen Jesus Christus feierten? Womit bei den Feierstunden, die Neuen Atheisten auf das Leben abhalten, auch dessen Gott genannter natürlicher Grund/Sinn eingebunden, dann deren Lebensfeier wieder in die Kirche verlegt werden könnten. Statt die alten Kult(ur)bauten, die im Wandel der Weltbilder jeweils weitgebaut wurden, als reine Denkmäler an alte Zeiten verfallen oder weltweitem neoreligiösem Fatalismus zu überlassen.

-Warum kann der christliche Glaube seine Bestimmung nicht in der Begeisterung für unseren gesamten Lebensraum, die Schönheit und Zweckmäßigkeit/Sinnhaftigkeit aller Natur als sinnlich wahrnehmbare kreative Wirklichkeit begründen? Statt einer mit Aufklärung weggefallenen Angst vor einem eingreifenden Aufpasser oder  einer Traditionshörigkeit an vormals tauglich-bestimmende Glaubenstexte/Gesetze. Die nach der Zeitenwende, dem Ende alter Gesetzlichkeit nicht weggeworfen wurden und auch heute im evolutionären Wandel eine neue Bedeutung haben: auf den Neuverstand in Gegenwart verweisen, ihn ermöglichen.

-Warum kann das, was  der Biologe heute nicht mehr in Äonenspekulationen, Logos-Gottessohns-Modellen anfänglicher Christen, sondern in empirisch erforschten Stammbaumbildern als eine sinnvolle gemeinsame schöpferische Wirklichkeit vorstellt, im evolutionären Wandel nicht an die Stelle national zu glaubender gestriger Gesetze oder meist bauchbestimmter Gottesbilder treten? Dann im nachgewiesen kulturtauglichen Sinne weiterhin gefeierte oder persönlich angesprochen werden.

-Warum kann das Christentum in evolutionär-schöpferischen Wandel der Zeit kein Modell einer zeitgemäßen natürlichen Vernunftreligion werden? Bei der alles mit rechten Dingen zugeht. Die im aufgeklärten Bewusstsein ihrer Wurzel in natürlicher Kreativität den vom Biologen in Schaubildern vorgestellten Lebensfluss wieder als Wort/schöpferische Wirklichkeit versteht. In der aufgeklärte Menschen ihren Sinn sehen. Um davon ausgehend dann die Ökologie des Menschen, die heute nicht nur grün, sondern auch in der Kirche vergeblich gepredigt wird, zur tiefgreifenden Kut(ur)bestimmung mündig verant-wort-licher Menschen werden zu lassen.

-Warum kann die Begeisterung für die lebenspendende Quelle, die kreative Kraft, die in jedem Baum, jeder Blume, wie in dem vom Biologen in der Kirche gezeigten Bauplan natürlicher Schöpfung offenbar ist, für Menschen des 3. Jahrtausend keine gemeinsame Bestimmung im Sinne ihrer jeweiligen Kult(ur) sein? Denn nur zuzugestehen „Gott spricht auch in der Natur“, führt weiter ein sprechendes Monster als Gottesbild vor Augen. Dies verbaut den Blick für die Wirklichkeit, die Christen einzige Offenbarung des Unsagbaren, Unvorstellbaren war.

-Warum sollen wir uns an abstrakt und bedeutungslos gewordene christologische Lehren halten, einen jungen Guru als Gott, was selbst die Pfarrer nicht mehr glauben? Statt die  Bestimmung gebende schöpferische Wirklichkeit, die in den Kulturen weiterhin verschieden Namen trägt, in aller so wunderbar beschriebenen Natur, dem kreativen Ganzen wahrzunehmen. Was die Wissenschaftler in kleinsten Organismen, wie in der Unendlichkeit des Kosmos (damit als kreativ vorausgesetzter Vernünftigkeit) nur noch modellhaft beschreiben können.

-Warum werden aufgeklärte Menschen so im Zweifel am Grund des christlichen Kultes gelassen, dass Argumente kein Interesse mehr finden, weil jeder etwas anderes erzählt? Und so der christliche Kult selbst für engagierte erzkatholische oder gutprotestantische Bildungsbürger völlig bedeutungslos, unrelevant für das Verhalten gesehen wird. Dann völlig unabhängig davon nur soziale, ökologische Vernunft gepredigt wird.

-Warum machen aufgeklärte Neutestamentler nicht klar, wie hellenistische Juden, denen die Kirche folgte, im natürlichen Lebensfluss des kreativ-ökologischen Ganzen, der über dem Altar nur zeitgerechter zu sehen ist, die den Propheten in der Umschreibung JHWH geltende schöpferische Wirklichkeit als jetzt weltgültiges Wort verstanden? Wie das als das gegebene Heil im erwarteten Messias, dem neuen Josua, lat. Jesus definiert wurde. Was Christus (lebendige in Natur begründete Weisheit) Menschensohn (prophetisch begründeter kollektiver Verstand) war und als der wahre Gottessohn statt menschlicher Herrscher zum Kyrios (nicht nur den Kopf, sondern die gesamte Software/Seele freier Menschen beherrschend) machen sollte.

Und wie es eine auf moderne Weise fortzusetzende Aufgabe der Kirche war, die im antiken Monismus (frühe Ökologie/Evolution) erklärte soziale Gem-ein-sinn-igkeit, wie sie die Stao vertrat, an Stelle von philosophischen Göttermysterien und Gottkaisern in zeitgemäßer Weise kult(ur)bestimmend zu machen? Wofür in evolutionärer kultureller Entwicklung auch die Fleischwerdung, die Geschichten und Bilder, die biblischen Geschichten gebraucht wurden. Die auf taugliche Weise über alle bekannten Wirren zur Aufklärung führten. Und durch die wir die Gabe haben, in aufgeklärter Weise zu verstehen.

Wie es daher die Aufgabe heutiger Kirche wäre, die bisher rein naturalistisch grün-rot,  so nun auch in der Kirche gepredigte heiße Luft, als eine in  Ökologie/Evolution als schöpferischer Wirklichkeit begründete Weisheit in Berufung auf die alten Bilder zu feiern. Und die Weltvernunft so kult(ur)bestimmend zu machen, dass sie grenzüberschreitend, dann auch von mündig wieder zu Christen gewordenen Naturalisten gefeiert und gehalten wird.

4.       5. Die Antwort des Neutestamentlers - Zeit neu zu verstehen

Die Antwort auf all diese Fragen wurde mir eine Stunde vorher, am Ende der Lukas-Vorlesung  von Professor Peter Lampe gegeben.

Denn es macht einen ganz gewaltigen Unterschied, ob sich die christliche Kultur auf einen jungen Guru beruft, der alles nicht war, zu Gott erklärt wurde, so heute aber zu glauben ist. Oder ob in wissenschaftlich aufgeklärter Weise klar gemacht wird, wie das, was wir heute in Ökologie oder Evolution erklären, als jetzt weltgültige, gottesbildfreie schöpferisch maßgebende Wirklichkeit verstanden wurde, so das historische Heil „Jesus“ war.

Nach der Vorlesung: Herr Lampe, besser als Sie heute deutlich machten, wie ein hellenistischen Verfasser schrieb, dessen hohe Bildung Sie uns fast eine Stunde darlegten, kann man doch kaum nachweisen. Dem hochgebildeten Hellenisten ist es nicht um einen in Halluzinationen zum Heil erklärten Handwerksburschen gegangen, sondern das Heil „Jesus“, das im hellenistischen Judentum der Zeitenwende lebendiger Verstand natürlich schöpferischer Wirklichkeit war. Wo neben dem Alten Testament Homer- und altgriechische Philosophie in eine Jesusgeschichte an einen Theo-Philus einflossen, können Sie doch nicht weiter an Ihrem jungen Mann als einzig wissenschaftlich festhalten wollen, ohne noch ein einziges Argument dafür liefern zu können.

Denn auch nach all ihren inhaltlichen Darlegungen, die eine Theologiegeschichte in narrativen hellenistischen Bildern  im gekonnten Literaturstil deutlich machen, kann es doch auch nach natürlich evolutionärer kultureller Entwicklung der Vor- oder Geschwisterkulturen völlig unmöglich um Halluzinationen von Anhängern eins galiläischen Landstreichers gegangen sein. Die nach Ihrer These dann hier für Bildungsbürger apologetisch aufgemotzt worden sein sollen.

Warum machen Sie mir wieder so viel Arbeit? Wenn Sie doch selbst wissen, wie hier  in früher Naturwissenschaft, in noch spekulativer Äonenlehre (Gottessohn genannt) und frühwissenschaftlichen Modellen des natürlichen Lebensflusses, die gemeinsam für Juden, wie Griechen geltende Bestimmung/Weisheit, der Christus gesehen wurde. Und wie das für hellenistische Juden das erhoffte Heil, Josua, lat. Jesus war. Dann können Sie Ihre Studenten doch nicht im Irrglauben und damit auch Aberglaube lassen, da wäre es um einen antiken James Mason aus Galiläa gegangen, der hellenistischen Bildungsbürgern rund um das Mittelmeer als Kyrios verkauft wurde!

„Das ist Ihre Sicht, Lukas hat aber doch von einem jungen Mann geschrieben, der damals als Christus galt“.

 So ähnlich eine Woche später auch Professor Helmut Schwier bei der Auferstehungsvorlesung. Der nach Markus, Matthäus jetzt zu allem Übel auch noch Johannes, der nach heutiger Wissenschaft nicht weiter als unhistorische Gnosis abgetan werden kann, seinen jungen Mann als einzig wissenschaftliche Wahrheit unterstellt. Gleichwohl er auch unter dem Aspekt von Auferstehung deutlich machte, dass es um den in keinem Text ging, sondern Zeit für neue Auferstehung, aufgeklärten Verstand alter Gottheiten und Bestimmung ist.

Denn der liebgewonnene junge Mann ist historisch-wissenschaftlich unhaltbar geworden. Mit diesem opfert die heutige Theologielehre nicht nur alles selbst mühsam erarbeitete,  versündigt sich am heute so gegebenen Wissen.  Wenn in der Kirche das vom Biologen vorgestellte Wort des Lebendigen nicht gehört, gefeiert und so alte Glaubensgrenzen überschreitend kult(ur)bestimmend gemacht wird, dann bleibe ich bei meinem Vorwurf: Das ist ein Verbrechen an der Menschheit von Morgen.

Sehr geehrter Herr Professor Peter Lampe,

wenn es weder bei Markus, noch Matthäus, jetzt Lukas um die Story von einem galiläischen Landstreicher ging, den Sie als den historischen Jesus darlegten und der im Dokumentarfilm des Spiegel TV von Christoph Markschies als besonders bibelschlau vorgestellt wird. Wenn Sie so nicht ein einzigen historisch-wissenschaftliches Argument für Ihren jungen Mann mehr vorbringen können, weil Sie der Lukasgeschichte auch nicht weiter unterstellen können, damit einen Handwerksburschen in den hellenistischen Himmel gehoben, als philosophische Gottheit ausgegeben zu haben. Warum weigern Sie sich, über den historischen Jesus, die Heilswirklichkeit, die Sie aus dem hellenistischen Judentum der Zeit gut kennen, nachzudenken?

Sie stellen nicht nur die Lukasgeschichte im Rahmen des hellenistischen Judentums vor, sondern wissen, was im hellenistischen Judentum das Thema der Christologie war, der die Kirche folgte.

4.1.5.1. Die Vorgeschichte in Schöpfung begründeter Vernunft/Weisheit: Jesus Christus

Sie wissen auch, wie nach der Zeitenwende sich auf Jesus berufende Christentümer oder frühchristliche Bewegungen stadtrömischer Bildung/Erkenntnis entstanden. Deren philosophischer Grund heute in dem nachgewiesen wird, was der Biologe in seinen Bildern nur etwas empirischer zeigte. Was dann nicht mehr in Tradition (auch Kabbala, die als Schwester Christi ebenso wie die Göttersöhne als Brüder, eindeutig auf noch mystische Kosmologie oder die Vegetationsverherrlichung verweist) im christlichen Wesen,  damit in einem in früher Ökoloige begründeten Pantokrator als Christus verehrt wurde.

Und Sie wissen, wurden mehrfach von mir darauf hingewiesen, wie auch die Vor-Kulturen  keinen in Halluzination herrlich gewordenen Handwerksburschen als die nun absolute Offenbarung zulassen. Wie das natürliche Werden/Geschehen, beginnend bei der die gesamte ägyptische bestimmende Hochkultur, sozialen Gemeinsinn vermittelnden Maat, dann allein die Sonnenkraft verehrende, alte Götterbilder ausmeißelnde Armanazeit, ebenso wie die folgende kosmologische Theologie Ägyptens und persischer Philosophie/Theologie (Zarathustra) nur die im Hellenismus in Natur verstandene schöpferische Wirklichkeit/Bestimmung (Wort) als neues Heilswesen zulässt. Mehr noch sind dies auch die in den antiken Hochkulturen erwachsenen himmels-/naturbeobachtenden Hebräer, deren Propheten den Opferkult für Gottesbilder verwarfen und das in Natur verstandene schöpferischer Wirklichkeit als Wort verschrifteten, zum Gesetz/Thora machten. Dass alles lässt in logischer Kulturentwicklung, dem kulturellen Kontext der Zeit nur die frühe Ökologie-/Evolutionslehre (Logos) und die daraus abgeleitete Weisheit/Weltvernunft als christliches  Wesen zu.

Nicht weil sich die christliche Lehre, auch der Lukastext  auf die Alten beruft, als deren Erfüllung sah, sondern weil dies in evolutionärer kultureller Entwicklung völlig logisch, die einzig mögliche Erklärung ist. Weil nur so auch die Göttersöhne, in denen vormals die Vegetation, das Werden, gar wie in Isis die Vernunft verehrt wurde (um sie zur menschlichen Kultur zu machen), nicht in Halluzinationen von Groupies aufgegangen sein können. Die dann nach Ihrer Version von hellenistischen Literaten förmlich in den Himmel gehoben wurde. Im Sinne natürlicher Entwicklung kommt nur die frühe Ökologie/Weisheit, wie sie im hellenistischen Judentum die schöpferische Wirklichkeit (Wort) war, als christliches Wesen in Frage, ist Fakt.

Wie sich die gesamte Theologie des Neuen Testamentes, die in den verschiedenen Geschichten als Jesus auf dem ewigen Heilsweg in seinen Missverständnissen, seiner Ablehnung und seinem Leid beschrieben wird, nur in dem begründen lassen, was im Neuverstand des hellenistischen Judentums als Heil galt, damit historisch Jesus war, habe ich nach fast jeder Vorlesung über den Historischen Jesus oder Markus dargelegt. Bei den kanonischen Evangelien im Überblick, wo Sie nun bei Lukas angekommen sind, wird dies ebenso deutlich.

4.2.5.2. Die Lukasgeschichte als letzter Beweise für das Heil „Jesus“ in hellenistischer Geschichte

Ich muss nicht wie Sie kurz sagten, bis Johannes warten. Auch wenn im volksförmig-kulturgerechten Lukastext der Logosbegriff nicht zu finden ist, wird die in Natur begründete Weltvernunftlehre (Logos), wie sie allen anfänglichen Christentümern, Bewegungen und auch der Kirche bestätigt wird, in ihrer Heilsbedeutung, der Ablehnung und den Missverständnissen in Kulturgeschichte beschrieben. Bei Lukas wird im hellenistischen Literaturstil auf zeitgemäße Weise die Geschichte des Wortes/kreativer Wirklichkeit beschrieben, wie es in der Peterskirche der Biologe wieder offenbar machte. Wie Sie wissen, wurde nicht nur im hellenistischen Judentum, für das Philo von Alexandrien ein kleines Beispiel ist, sondern von sich philosophisch in früher Ökologie begründenden urchristlichen Bewegungen, die von einem unsagbaren Grund allen Seins ausgehende Bestimmung im Sinne der Propheten verstanden. Damit wurde die schöpferische Wirklichkeit, das Wort als der eine wahre Gottessohn dort verstanden, wo der Biologe seine Erkenntnisse (Gnosis) der Lebenswissenschaften bezieht. Heute an der Heilsprediger-Hypothese festzuhalten, das ist so unmöglich, wie die Weltentstehung weiter in sieben Tagen durch einen zauberhaftes menschenartiges Monster erklären zu wollen.

Ich habe zwar Verständnis, dass es Ihnen schwer fällt, die Hypothese vom hellenistisch in den Himmel erhobene Heilsprediger, auf der Ihr Welt- und Glaubensverständnis gründet und der Thema ihrer Vorlesungen, Forschungen und Bücher ist, zu überdenken. Doch auch ohne das Wissen über die Vorgeschichte und Geschwister oder in völliger Ignoranz der gesamten Logos- und entsprechenden Kirchenlehre, wie Christologie-Debatten. Was bei Ihnen allenfalls als Apologetik, Verherrlichung eines Landstreichers oder sonst eine fixe Idee gelten kann. Allein aufgrund all Ihrer Ausführungen über den Lukastexte muss Ihnen doch klar sein, wie durchfällig ihre notdürftigen Erklärungsversuche sind, mit denen Sie Ihren jungen Mann halten wollen.

Denn ein hellenistischer Gebildeter, wie Sie ihn beschreiben, hat völlig unmöglich aufgrund einer Halluzination, die antike Groupies hatten, eine Geschichte mit diesen Bedeutungsinhalten geschrieben. Zumal sich diese Geschichte im hellenistischen Judentum, dem dort geschichtlich gegebenen Heil „Jesus“ erklären lässt. Zwar habe ich bereits beim historischen Jesus, damit der Theologie des Neuen Testamentes, dann bei Markus als erster und grundlegender Jesusgeschichte Woche für Woche deutlich gemacht, wie absurd es ist, dass genau dort und dann von denen, die einen neuen prophetischen Bund in dem definierten, was der Biologe in der Peterskirche verdeutliche,  einen herrlich gewordenen Handwerksburschen oder ein fiktives Hirngespinst zum Thema ihrer Geschichte hatten. Wie sich vielmehr die Heilsgeschichten im hellenistischen Judentum der Zeit, der Ablehnung des aufgeklärten Verstandes als gegebenes Heil verstehen lassen. Doch wenn noch ein letzter Beweis fehlt, dann sind es ihre Ausführungen über Lukas, der unser kindliches Jesusbild maßgeblich prägte. Und die ich ähnlich im Vorjahr auf CD hörte, jetzt aber aktuell aufgreife.

4.3.5.3. Wie hellenistische Bildung das historisch gegeben Heil zur Geschichte machte

Die Zeiten, in Lukas den Anhänger eines charismatischen Heilsprediges mit Namen Jesus zu sehen oder zumindest einen Mitläufer des Pharisäers, der dessen Sekte verfolgte und sich nach einem Sturz vom Pferd vor Damaskus „Paulus“ nannte, sind um. Während nicht nur Buchstabenfanatiker festhalten, sondern selbst angebliche Aufklärungsorgane titeln „Hat die Bibel doch Recht“ wenn ein Stück Holz der angeblichen Arche (Ursache, Urprinzip, Anfang) gefunden wurde, wissen Sie, wie auch im Neuen Testament Theologiegeschichte auf ganz bewusste Weise komponiert wurde, was nur bildhaft zu verstehen ist. Und wer die Weihnachtsgeschichte als Beschreibung einer Weltbedeutung darstellt. Für den ist die Zeit abgelaufen, die Wahrheit der Bibel in Sternenkonstellationen nachzuweisen, die Weise aus dem Morgenland sahen oder einer römischen Volkszählung der Zeit. Aber auch einen Wanderprediger, der das alles nicht war und wollte, selbst bei Lukas an den Anfang stellen zu wollen, ist einfach unmöglich. Denn die Weltbedeutung, die in all dem beschrieben wird, lässt sich nur mit dem universalen weltgültigen Verständnis machen, wie Sie es vom hellenistischen Judentum kennen.

Denn so wie Sie das Evangelium und Apostelgeschichte umfassende lukanische Doppelwerk deuten, kann es hier nicht um eine Märchengeschichte gegangen sein, um einen heilspredigenden Handwerksburschen aufgrund von Halluzinationen seiner Anhänger in den hellenistischen Himmel zu heben. Sie können sich nicht weiter davor drücken, die Geschichte als ein hochliterarisches Werk zu deuten, ohne die das Heil, wie es Ihnen vom hellenistischen Judentum im Namen Jesus bekannt ist, in evolutionärer Entwicklung nicht zur Weltgeschichte geworden wäre.

Warum deuten Sie den an Theo-Philus, die philosophische Liebe eines unsagbaren Grundes/Sinnes (keine Angst vor Aufpasser, Gesetzgeber alter Gottesbilder/Mythen)  geschriebene Geschichte, nicht auch im Sinne der als genannten Adressaten hellenistischen Juden oder Christen in den Bildungsmetropolen der Zeit? Deren neuer Kult nicht auf einen Guru und ein menschliches Monster als dessen himmlischen Vater, sondern im Verstand einer Bestimmung gründete, die sich auf das berief, was auch der Biologe in der Peterskirche zur Sprache brachte.

Aber selbst wenn Sie nicht wüssten, dass es aufgrund der evolutionären Entwicklung aus Vor- und Geschwisterkulturen nur darum gegangen sein kann. Wie auch die Apologeten, die gesamte Christologie-Diskussion und die Kirchenväter wie Athanasius, der dieses Evangelium für den Kanon auswählte, von dem ausging, was der Wissenschaftler in der Kirche nur in neuzeitlicher Lehre vermittelte.  Und auch wenn Sie ausblenden, dass im hellenistischen Judentum, von dem der Text ausging, der Heilsprozess des Neuverstandes im Namen Josua, Jesus lebendig war.

Ist es dann nicht selbst aufgrund Ihrer geschichtswissenschaftlichen Deutung der Markus- oder Lukasgeschichte und ihrer Verfassers nicht völlig ausgeschlossen, einen heilpredigenden Handwerksburschen oder ein diesem aufgesetztes Hirngespinst unterstellen zu wollen?

Sie vermitteln auch bei Lukas das Bild eines Hellenisten, wie er bereits in der Grundschule unter einer Platane von einem Sklaven, der dann die Hausaufgaben  überwachte, abgeholt wurde. Der in einem Schulsystem, wie wir es der Antike nachbauten, das Gymnasium, den Grammatik-Unterricht genoss, in Homer, wie in Geometrie unterrichtet, dann in der Hochschule für seine Profession als öffentlicher Redner, Rechtsprecher in allen philosophischen Richtungen ausgebildet wurde.

Dann ist es egal, ob er in einer von Vespasian finanzierten Hochschule naturkundlich als Arzt ausgebildet oder so der rechtsprechende Therapeut einer kranken Theologie/Philosophie beschrieben wurde. Wer hier ein „Bildungsgetümmel“ im Erbe Paulus, damit eines gewandelten jüdisch-hellenistischen Paradigmas beschreibt, das aus der Erkenntnis der Zeitenwende gewachsen ist. Der macht klar: Auch dem Proton-Logos, der ersten Geschichte in Lukas, kann es nur um das gegangen sein, was im Hellenismus als Anfang aller Geschichte galt, in der Peterkirche jetzt empirische gezeigt wurde.

Wie können Sie es als geschichtswissenschaftlich bezeichnen, dass hier ein hochgebildeter Literat, egal ob in Rom oder Ephesus, der hierzu Zitate antiker Literatur und Stoff von Sokrates oder Pythagoras aufgriff, die Story eines rebellischen Landstreichers hellenistisch aufgemischt haben soll?

Wer die Ältesten von Ephesus nach Milet versetzte, der hat möglicherweise auf die Wurzel des philosophischen Denkens in Astronomie oder Mathematik verwiesen. Denn was wir in Thales von Milet kennen, ist das, auf was der Naturwissenschaftler in der Peterskirch verwies. Mit Ihrem jungen Mann, den der Verfasser als Christus philosophisch schmackhaft gemacht hätte, hat das mit Sicherheit nichts zu tun.

„Wenn für Leute, die in Rom saßen und die auch ohne philosophische Vorkenntnisse die Wurzeln des Christentums kennen sollten“, geschrieben wurde. Dann war Lukas der evolutionstaugliche Schreibstil der Zeit, die Fortsetzung der Christologie des philosophischen Judentums. Wo bekanntlich in Nacheifern Platons philosophische Sachverhalte auch bei Philo in Geschichten (noch keine Jesus-, sondern Josefsgeschichten) erzählt wurden. Doch so wenig wie es im in Rom vorgestellten philosophisch-jüdischen Konzept  einer Demokratie der Vernunft (schöpferischer Weisheit im Kopf der Menschen) um den erzählten liebestollen Jüngling „Josef“  ging, war der historische Jesus des Lukas ein wanderpredigender Handwerksbursche, der zufällig den Allerweltsnamen Jesus hatte. Zumal der dort wahrscheinlich den Namen noch nicht trug, sondern als Pantokrator oder in anderen Gottes-/Hoheitsnamen umschrieben, von Kirchenvätern als Josua gesehen, erstmals von Hieronymus in lateinischer Übersetzung vereinzelt so genannt und dann von den Reformatoren, die auf die hellenistische Weisheit zurückgriffen, einheitlich an Stelle alter Gottesnamen mit „Jesus“ übersetzt wurde. Aber das weiter zu erkunden, wie auch dort, wo der Isa ohne Kreuz im Koran als Wort galt, vom Logos, damit antiken Natur-/Vernunftlehren ausgegangen wurde, ist Ihre Aufgabe. (Die Melanchthon-Dokumentation liefert Ihnen eine Notiz an dessen Apotheker-Freund, in der der „kleine Grieche“ auf Jesus-Sirach, damit jüdisch-hellenistische Weisheit verweist.)

Wer im kaiserzeitlichen Milieu Irrlehren attackierte, gegen heidnische Philosophen schrieb, die das gottesbildfreie, aus Vernunft traditionelle Göttermysterien und das Kaiseropfer verweigernde Neujuden-/Christentum als Atheismus betrachteten. Der hat unmöglich die Story von einem jungen Guru als Gott aufgemischt. Der hat den neuen Verstand einer gottesbildfreien schöpferischen Wirklichkeit, das Wort, das in der Peterskirche wissenschaftlich zu hören war, im Sinne der Propheten verstanden und in hellenistischer Geschichte kultur-/volksgerecht im so erfüllenden Erbe der Vorbilder beschrieben.

Wie können Sie die globale Perspektive der Zeit beschreiben, die üble Nachrede, der die „Christen“ geschimpften Kaiseropferverweiger als angeblich unloyal ausgesetzt waren. Weil sie jetzt einem von Ihnen heute Gott genannten Grund/Sinn allen Seins auf bildlose Weise dienen wollten, statt dem Kaiser- und Mysteriengottheiten zu opfern, daher als Menschenhasser gebrandmarkt wurden. Dann stur heil weiter Ihren jungen Mann als absolut gesetzten Gott unterstellen wollen?

Sie wissen doch selbst, wie sich die „schlechte Presse“ der Zeit nicht gegen Sektenanhänger richteten, die wegen einem Guru das Kaiseropfer verweigerten, sonder hier ein hellenistischer Schriftsteller eine Art Kaisergeschichte als frohe Botschaft des lebendigen Wortes  entgegenstellen musste. Sich so auch die menschliche Ausdrucksweise erklären lässt, in kultureller Evolution tauglich war, um die neue, weltgültige bildlose schöpferische Wirklichkeit (Wort) zur Welt zu bringen. Und zwar der schöpferischen Wirklichkeit, die die Tradition/Thora nicht verwarf und so wenig eine Antipathie gegenüber der Umwelt war, wie das, was in der Universitätskirche durch Ihren Kollegen vorgestellt wurde.

Wie können Sie ständig von einer Apologie sprechen, die möglicherweise noch vor Justin verfasst wurde, das Literaturwerk einer Theo-Philosophie vorstellen. Dann die Vernunftlehre (Logos), die Justin wie Lukas in menschlicher Weise zur Sprache bringen mussten, gegen die Halluzination nach dem Tod eines Handwerksburschen austauschen wollen? Sie wissen doch, wie sich nicht allein der philosophische Apologet Justin,  gleich dem Professor der Peterskirche in der Naturwissenschaft der Zeit begründete. Auch wenn dies alles noch recht verworren klingen musste.

Es langweilt, alle Ihre Aussagen aufgreifen zu müssen. Um dann Satz für Satz deutlich zu machen, wie das gesamte Lukaskonzept im hellenistischen Judentum und deren in Natur verstandene Christologie, nicht jedoch in Halluzinationen nach dem Tod eines Halbstarken zu begründen ist. Die Argumentation, dass Christen keine ihrer Tradition hörigen Zeloten waren, ist nur ein kleines Beispiel, das auf den Heilsprozess des hellenistischen Judentums verweist. Bei dem wie Ihnen bekannt, im natürlichen Verstand des prophetischen Wortes die Brücke zur Versöhnung der Kulturen gebaut wurde.

Wer ständig von einer Narratio spricht, macht mehr als deutlich, wie hier die Heilsbedeutung, wie sie im hellenistischen Judentum, dessen aufgeklärtem Verständnis als Josua, lat. Jesus gegeben war, in einer bildhaft-hellenistischen Geschichte auf den Punkt gebracht wurde. Um einen Handwerksgesellen, der bei seinen Groupies zum Heiland und Christus wurde, ist es einem hellenistischen Bildungsbürger in seiner hellenistisch-jüdischen Theologie-Geschichte auf keinen Fall gegangen. Das ist Fakt.

Wo wie Sie sagten das Christentum gegen Angriffe verteidigt wurde, die es als gegenseitiges Bequaken von Fröschen oder als eine Gesindestube von Märchenerzählern hinstellten. Und wo in hellenistischen Stilmittel und Zitaten allein in der Weihnachtsgeschichte die weltgeschichtliche Bedeutung herausgestellt wurde. Da ging es um das, was auch Johannes als Weltvernunft in Geschichte beschreibt und nicht um Ihren jungen Mann.

4.4.5.4. Die neutestamentliche Forschung zwingt in heutiger Zeit neu zu fragen

Als Klaus Berger mich bei meinen mehrfachen Bitten um neues Bedenken Jesus, auf die Bibel verwies und unbeirrt aller Aufklärung von einem historischen jungen Mann als göttlich ausgehend in Heidelberg noch das Neue Testament vertrat, hatte das zwar keine Bedeutung mehr. Dies hat den scheinbaren Gottestod nur bestätigt, war aber wenigstens in seiner Argumentation noch logisch. Aber die Zeit, Berges jungen Mann angeblich postmodern als Christusgott bewahren zu wollen, ist um. Wo ein junger Mann am Anfang steht, kann heute nur das bekannte Zwergenmaß hinten herauskommen. Und da bei Ihrer biblischen Wissenschaft nur ein Handwerksburschen übrig bleibt, der alles nicht war, dann apologetisch-philosophisch als offenbare schöpferische Wirklichkeit aufgemotzt worden sein muss, zwingt das dazu, die Anfänge neu zu überdenken. Denn Ihr junger Mann und seine apologetisch-philosophische Herrlichkeit ist weder mit hellenistischen Juden, noch römischen Christen zu machen.

Wie können Sie auf die in dramaturgische Literatur eingebaute astronomische Lehrgedichte verweisen, die Paulus in der Apostelgeschichte  in den Mund gelegt wurden. Wie der Prozess bei Sokrates begann, der dortigen Ablehnung des in diskutierter Logik begründeten Neuen, der kritischen Hinterfragung des Althergebrachten. Dann aber das hellenistische Judentum, dem all dies galt ausblendend  ihre Studenten im Glauben lassen, es wär um die Story von einem aufmüpfigen Heilsprediger mit Namen Jesus gegangen. Der nach ihrer Darstellung dann für etwas gehängt wurde, was er gar nicht war und wollte, seine Anhänger erst aus ihm machten?

Auch wenn Sie den Ihnen mehrfach durch mich schreibenden Philo von Alexandrien wahrscheinlich bewusst verschluckten, als sie den Band mit klassischen Zitaten in theologischer Literatur in Bezug auf Lukas hochhielten. Das Buch können Sie in den Mülleimer werfen. Wenn Sie nicht bereit sind, bei Lukas die gleiche Christologie zu hinterfragen, wie bei der sich in früher Ökologie begründete Christologie hellenistisch-jüdischer Philosophie der Diaspora, dann betreiben sie Wissensverweigerung, ist alles Wissen vergebens.

Wer das Vergnügen an Neugier der athenischen Bildung beschreibt, die jedoch traditionsfromm weiter ihren Götterbildern, Mysterien und Orakelkult hörig blieb, während in Lukas die Septuaginta, damit die griechisch nicht nur sprachlich übersetzte jüdische Tradition aufgegriffen, der Bezug zum bildlosen Moses und auch Abraham hergestellt wurde. Der kann doch nicht weiter die Halluzinationen, die Anhänger eines Galiläers hatten, der das alles nicht war und wollte, als einzig wissenschaftlich hinstellen. Besser wie Sie kann man es kaum deutlich machen: Wer den Rubikon oder den Jordan überquerte, als Christengott übersetzt wurde, war der Sinn allen Seins, von dem für hellenistische Juden, wie frühe Christen die Bestimmung dort ausging, wo der Biologe in der Peterskirche auf zeitgemäße Weise die Genesis beschrieb. Was damit die jungfräuliche Bezeugung allein in schöpferischer Wirklichkeit (JHWH) bestätigt.

4.5.5.5. Ethik war in schöpferischer Logik/Sinnhaftigkeit (Logos) begründet.

Wie kommen Sie auf die absurde Idee, dass Gütergemeinschaft als neues Lebensmodell, die Nächstenliebe wie des Selbst und was sonst über die jüdische Gesetzlichkeit übersteigend auch in Lukas gesagt wird, in Halluzinationen oder gar den Worten eines Halbstarken Galiläers begründet waren?

Wer den Besitz nicht aufgeben, aber im Sinne des Ganzen leben wollte, hat dies nicht aufgrund von Halluzinationen getan, eine Moralpredigt nach altem Gesetz gehalten oder rein philosophischer Rede. Er ging über die philosophische Lehre, die dabei die alten Götter anhimmelte hinaus, weil nun die Weisheit im neujüdischen Sinne selbst der König, Kyrios war. Die erwähnten Sozialutopien der Philosophie Platons oder Aristoteles wurden keinem biblischen Besserwisser in den Mund gelegt und können keiner Trauervision antiker Groupies aufgebunden worden sein. Wie aber die populäre Philosophie, die bereits Pythagoras dort begründete, wovon der Wissenschaftler in der Peterskirche sprach, im Sinne philosophischer jüdischer Christologie wahr werden sollte,  zum Heilsprozess gehört, der den Namen Jesus trägt, lässt sich  logisch begründen.

Auch wenn heute die schriftgelehrte Theologie scheinbar den Geist aufgegeben hat, sich nicht mehr für zuständig hält. Die hellenistischen Juden haben einen heute fortzusetzenden Prozess begonnen, bei dem die philosophisch noch leere oder jüdisch pharsiäerhaft-gesetzliche Predigt für Beschnittene, wie sie heute grün-rot auch in der Kirche gehalten wird, im Sinne dessen verwirklicht wurde, was der Biologiewissenschaftler in der Kirche als schöpferische Wirklichkeit vorstellte.

Denn dass „Geben seliger als Nehmen“ keine Wort eines Wandgurus sind, was nicht die Aufgabe des eignen Vermögens, sondern dessen Einsatz im Sinne des gemeinsamen Grundes allen Seins sein soll, auch nicht auf dem Mist einer Halluzination nach dem Tod Ihres jungen Mannes gewachsen ist, machen Sie mit jeder Aussage deutlich. Wo aber die Kulturen auf neuen Beine gestellt, die Gegensätze aufgelöst, versöhnt, in den Zitaten der hellenischen Bildung, wie hebräisch-jüdische Kultur die Traditionen vereinbar gemacht wurde, trägt dies eindeutig die Handschrift des Heilsprozesses, der im Hellenistischen Judentum den Namen Josua, lat. Jesus hatte.

Und wer das Himmelfahrts-Geschehen in hellenistischer Bildung nachblättert, so die Auferstehungsschilderung bei Lukas in paganen Quellen (wo der Kaiser nach seinem Tod göttlich wurde, damit der Sohn Gott war) bei Herakles oder der Himmelfahrt des von hellenistischen Juden als frühe Philosophie gesehenen Moses nachzeichnet. Der macht nicht nur das Christentum lächerlich, wenn er dann einen jungen Mann als historischen Jesus lehrt.

Wie der wahre Gottessohn, der mehr als die Apotheose eines menschlichen Herrschers war, im hellenistischen Judentum in dem gesehen wurde, was der Naturwissenschaftler in der Peterskirche zur Sprache brachte, wissen Sie auch. Auch dass kein antiker Denker auf die absurde Idee gekommen wäre, einen jungen Guru an Stelle der Kaiser zum Gottessohn zu machen. Ebenso, wie nicht nur wegen Nero die Zeit der Gottkaiser und Göttermythen abgelaufen war. Doch hellenistischen Bildungsbürgern zu unterstellen, die Traditionsgottheiten gegen die Halluzinationen ausgetauscht zu haben, die Anhänger eines Heilsprediger hatten, das ist nicht nur völlig unmöglich. So stellen Sie das selbst freigelegte Wissen auf den Kopf.

4.6.5.6. Weltgeschichte lässt keinen Wanderprediger zu, verweist auf die Vernunft/Natur als Wort

Aber nicht nur im Hinblick auf Lukas, sondern den gesamten kulturellen Kontext, die Vor- und Geschwisterkulturen, wie die folgende Christologie-Diskussion um das Wesen des in früher Kirchenlehre noch bis ins Mittelalter maßgebenden Logos, ist ihr junger Mann völlig unhaltbar. Für den gibt es historisch-wissenschaftliches nicht ein einziges Argument mehr. Der kommt weder in der Geschichte, noch den Geschichten vor.

 Von den, ebenso wie das Christentum nach der Wende vom Mythos zum Logos entstandenen Religionen oder ebenso wie das Christentum kosmologisch begründeten Modellen des Osten, die ebenso im zeitgemäßen Verständnis schöpferischer Wirklichkeit  gründen, will ich gar nicht reden. Aber Sie wissen, wie nicht nur der sich auf den gleichen Jesus wie Lukas berufende Manichäismus als eine christliche Weltreligion die anderen Religionen inhaltlich einband, in Konkurrenz zur Kirche stand. Oder wie hellenistische Juden, wie es der Lukasverfasser war oder spätere christliche Denker, den die neutestamentlichen Texte galten, neben mittel-, dann neuplatonischen auch buddhistische und hinduistische Philosophie in ihren kosmologischen Gottessohns-Konzepten mit berücksichtigten. All dem lag eine kosmisch-kreative Wirklichkeit zugrunde, die wir heute nicht mehr in dualistischen Gottessohns-Modellen spekulieren, sondern auf einheitliche, aufgeklärte Weise beschreiben. Ein Wanderprediger, dem eine apologetisch-philosophische Hülle umgehängt wurde, war nicht.

Sie können bei all Ihrem Wissen unmöglich dem hellenistischen Judentum, den anfänglichen Christentümern und urchristlichen in Erkenntnis der Zeit begründeten Bewegungen, ebenso der christlichen Apologetik und kirchlichen Lehre eine philosophische Begründung bestätigen, damit sich in dem begründet zu haben, was der Biologe in der Peterskirche vorstellte. Dann in Ihrer dort gehaltenen Weihnachtspredigt die Hörer im Glauben an einen egal wie gestrickten jungen Mann lassen, den Sie bei den Vorlesungen als historisch-wissenschaftlich voraussetzen. Denn dass dann alle frühchristlichen Denker einen Handwerksburschen aus Galiläa apologetisch zum weltgültigen Heil erklärten, für hellenistische Bildungsbürger so schmackhaft gemacht haben oder ein vom historischen Jesus unabhängiges Hirngespinst in die Welt gesetzt haben sollen, das ist völlig ausgeschlossen.

Wie oft gebeten: Wenn es noch einen Hinweis für Ihren historischen jungen Mann mit Namen Jesus gibt, so lassen Sie es mich bitte wissen. Wenn nicht, bitte ich Sie erneut, künftigen Lehrern, Pfarrern oder ernsthaften Forschern nicht weiter ihren jungen Mann in den Kopf zu pflanzen, sondern bei Ihrer Forschung die Perspektive zu wechseln. So das gegebene Heil „Jesus“ in aufgeklärter Weise fortzusetzen. Damit die wissenschaftlichen Voraussetzungen für einen aufgeklärten Verstand schöpferischer Wirklichkeit, Bestimmung und mündiger sozial-gemeinsinniger, wie ökologischer Verantwortung zu schaffen.

Gruß aus der Pfalz

Gerhard Mentzel

5.       6. Johannes als Offenbarer der heute gepredigten Weltvernunft in christlicher Geschichte

Eine Woche später, nach der Vorlesung über Auferstehung, die nun auch noch Johannes einen jungen Mann unterstellte. Und wo dann anschießend in Christologie deutlich wurde, wie es in der Kirchenlehre bzw. bei den neuplatonischen Denkern, die die kanonischen Texte herausgaben, um das Wesen der in Natur-/Vernunftlehren (Logos) erkannte schöpferische Wirklichkeit (Wort) und dessen Verhältnis zu den Vätergottheiten ging.

Sehr geehrter Herr Professor Helmut Schwier,

was nutzen alle Kantaten, alle Gesänge, alle von Ihnen gezeigten alten Bilder, wenn sie modernen Menschen keine schöpferische Bestimmung mehr geben, allenfalls das Baugefühl von wenig Gestrig-Gläubigen noch erwärmen? Sind Sie als Universitätsprediger- und Professor so weit von der Realität entfernt, dass Sie nicht sehen, wie das bei modernen Menschen, denen Ihr junger Charismatiker im Kopf sitzt, nur noch dessen Schütteln hervorruft, den christlichen Glauben als völlig unbedeutende Lächerlichkeit erscheinen lässt?

Wie es nicht mehr reicht, in der heutigen Universitätskirche nach Ihrer Einladung zu singen „Mein Erlöser lebt“ wird auch in der Kirchengeschichte bei Professor Christoph Strohm mehr als deutlich. Wenn die verschriftete schöpferische Wirklichkeit, das  Wort Gottes dem Buch nach, das Sie Ihren Studenten in seinen unterschiedlichen Geschichten beibringen, zwar zur Aufklärung führte, aber nun in neuer Weise wieder in natürlich-geschichtlicher Realität wahrzunehmen ist, sollten Sie das nicht beklagen. Es ist Ihre Aufgabe, Ihre Studenten das christliche Wesen mit aufgeklärten Augen zu sehen zu lassen und sie zu lehren, wie sie mit Lachen und Liedern so die in Schöpfung begründete Weisheit zum zeitgemäßen Kyrios machen können.

Auch all Ihre Ausführungen, ob über „Auferstehung“  im Verständnis der Zeitenwende oder die einzelnen Geschichten sagen ganz eindeutig, dass es dort nicht um ihren jungen Mann ging. Gleichwohl Sie den gegen besseres Wissen als einzig wissenschaftlich wahrhaben wollen. Und nun nicht nur dem Markus-, Matthäus- und Lukastext, sondern auch der Johannäischen Schule, die eindeutig den Logos, damit die Weltvernunftlehren der Zeit als bestimmende schöpferische Wirklichkeit zum theologischen Thema hat, unterstellen müssen.

Warum das kulturelle Verständnis von Auferstehung nie von aus dem Grab gehüpften Einzelpersonen ausging, auch sich die unterschiedlichen Auferstehungsschilderungen nicht in Hirngespinsten begründen lassen, die antike Groupies hatten, sondern unterschiedliche Aspekte oder Ansichten eines Neuverstandes der Zeitgeschichte schildern, muss ich nicht ständig wiederholen. Und dieser Neuverstand (von hellenistischen Juden als das gegebene Heil „Jesus“ gesehen, gleichwohl erst später so genannt) ist historischer Fakt. Im Gegensatz zu Ihrem jungen Mann, für den Sie mir noch immer auch nur einen einzigen Beleg schuldig geblieben sind. Und den Sie nach heute gegebenem Wissensstand in keinem der Evangelien und noch weit weniger den dort in verschiedener Weise geschilderten Auferstehungsgeschichten begründen können.

Warum Ihr junger Mann weder im Markus- noch Matthäustext auch nur mit einem Wort vorkommt, sondern hier vom Christus, dem Auferstanden, damit dem jetzt weltgültigen Neuverstand alter Gottheiten in schöpferischer Wirklichkeit (Wort) berichtet wird, muss ich nicht ständig sagen. Und wie gerade Lukas, der ein gewichtiger Teil der Fleischwerdung dieser neuen Vernunftbestimmung ausmacht, ohne die wir im schlimmsten Fall immer noch Mithras-Mysterien opfern und Orakel um Rat fragen, in Trump dann den gewählten Gottkaiser anerkennen müssten, ist auch bereits beschrieben.

Sie können den kirchlichen Vordenkern, die über viele Jahrhunderte in einer heißen Diskussion, aus der sich auch der Islam entwickelte, über das Wesen der in Natur/Vernunft erklärten schöpferischen Wirklichkeit stritten, nicht diesen Christus aus der Hand nehmen. Und dann Ihren jungen Mann wie einen Gott mit zwei Beinen als wissenschaftliche Lehre durch die Hochschule treiben. Denn dass dort, wo über das Leiden des schöpferischen Grundes (Gottes) an den weiter notwendigen menschlichen Bildern gestritten wurde, kein junger Mann das Thema war, ist Fakt.

Gleichwohl das alle gängigen Bücher über die Anfänge des Christentums, Jesus als Gottessohn…, oder auch  Alois Grillmeiers Bände über „Jesus der Christus im Glauben der Kirche“, die seit vielen Jahren mein Bücherregal niederdrückend die christologische Diskussion umfassend schildern, bisher so vermittelten. Was mir jedoch alles klar machte, dass ein junger Guru völlig unmöglich Gegenstand der gesamten Kultur-Diskussionen der ersten wilden Jahre gewesen sein kann. Und wenn der Kirchengeschichtskenner, dem Grillmeiers Bände gewidmet sind, jetzt vor dem Bundestag das Recht, für das in der Kirche Christus steht, auf seine letzten Tage als Papst in Ökolgielehre zu bedenken gab, spricht auch das Bände.

Alle Vordenker der Kirche, auch der vier Evangelien-Geschichten für einen neuen Kanon auswählende Neuplatoniker Athanasius oder Irenäus, der die Barbaren des Westens zur Vernunft bringen, daher allzu abstrakte Erkenntnislehren ablehnen musste, gingen von dem aus, was Thema des Biologen in der Universitätskirche war, mit Logos auf einen Begriff gebracht wurde. Es erübrigt sich die einzelnen Vordenker der Kirche aufzuzählen, die wie Basilides oder die Valentianer, deren dualistischer oder möglicherweise allzu abstrakte Ausdrucksweise die gleiche philosophische Vernunftlehre (Logos) nachgesagt wird, wie der gesamten christologischen Diskussion. Was auch Dr. Jens Wolf in Christologie bestätigte, den ich mit der polemischen Frage, ob der „Glaube an die Gottheit eines Gurus“ das Wesen des Christentums wäre, seine Vorbereitung der Studenten für das Examen störte. Doch wenn Sie gegen besseres Wissen, dass es dann auch Johannes nicht um einen jungen Mann gegangen sein kann, gar diesem unterstellen oder bei den Studenten den Eindruck erwecken, läuft das Studium darauf hinaus. Statt wie anfängliche Christen in aufgeklärtem Verstand die kreative Wirklichkeit in aller Natur als Wort und die davon ausgehende Weisheit als schöpferische Bestimmung zu verstehen, müssten die Studenten an Geister glauben, was sie „Gott sei Dank“ nicht mehr tun.

Die Fleischwerdung in Geschichten, die damit die bisherigen Kultvorstellungen erfüllend ersetzte und auch Thema der christologischen Diskussionen war, hat Geschichte geschrieben, die bis heute anhält. Doch wenn heute die „fides historica“, die für auf die antiken Schriften, den Loci der Griechen setzende Reformatoren keine Rolle spielte, sondern ein junger Mann jenseits alter griechischer Dogmatik vermittelt wird. Dann hilft es nicht, wie Klaus Berger, der seine Nachfolger als historisch-kritische Reduzierer, zurecht im Buch „Bibelfälscher“ beschimpft, an einem Gott mit zwei Beinen festhalten zu wollen. Auferstehung, damit ein Aufgeklärtes Verständnis, das die schöpferische Wirklichkeit und Weisheit dann im christlichen Kult kult(ur)bestimmend macht, wäre Ihre Aufgabe.

Die ganze Diskussion, wie sie hier geführt wird, um den historischen Grund christlichen Glaubens konkret zu machen, muss so wenig weiter geführt werden, wie die anfänglichen Diskussionen um das Wesen der Natur-/Vernunftlehre. Bei einem aufgeklärten Verstand unserer kulturellen Wurzeln müssen die Studenten auch nicht die Fakultät wechseln, künftig in der Kirche Biologie, Evolutionslehre oder Ökologie betreiben, in den Worten des Biologen die schöpferische Wirklichkeit erklären. Das geschieht in der Schule und im Alltag. Die Aufgabe der von Ihnen in Auferstehung ausgebildeten Lehrer und Schüler ist es, die sich in natürlich, in Vernunft erklärter schöpferischer Wirklichkeit (Wort der Propheten, wie Evangelien) bei Menschen, die sich für den evolutionären Lebensfluss, alle Natur begeistern, zu Stimmung zu bringen, bei mündigen Menschen wieder zur kult(ur)bestimmende Verant-wort-ung werden zu lassen. Wie dazu der Kult, das gemeinsame Singen und Lachen, die Liebe des gemeinsamen Grundes, dessen Feiern in Gesamtkultur gebraucht wird, muss ich Ihnen als Universitätsprediger nicht erkären.

Aber wie Sie seinen Studenten die Unterschiede von Markus und Lukas vermittelt, der jetzt das ganze Leben Jesus beschreibt und nicht nur von Kreuz und Auferstehung ausgeht oder den Bezug zum philosophischen Vertreter eine menschlichen Ausdrucksweise des Logos (der in Vernunft erklärten schöpferischen Wirklichkeit) herstellt. Dem muss ich auch nicht sagen, dass es dabei nicht um einen heilspredigenden Handwerksburschen ging, den der im Brief an Professor Lampe beschriebene Hellenist für andere Hochgebildete als Kyrios ausgegeben hätte und dessen Auferstehung dort als absolute Voraussetzung, den christlichen Glauben stiftend erklärt wird.

Doch währen Ihre Kollegen die Auferstehung als Traubewältigung von Groupies oder als Gemeindebildung erklären, wie in der kurzen Argumentation von Professor Lampe „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht“, sind Sie die Antwort, weswegen ich Ihre Vorlesung „Auferstehung“ besuche, schuldig geblieben. Mit einer Trauervision, Gemeindebildung oder apologetischen Einfärbung eines Heilspredigers, der so zum Präsidenten wurde, können gerade die verschiedenen Auferstehungs-Schilderungen völlig unmöglicher erklärt werden. Ihr junger Mann fällt aufgrund ihrer Vorlesung völlig flach. Doch was sich hinter den verschiedenen Schilderungen verbirgt, die ihre Studenten für das Examen kennen müssen, ist offen geblieben.

Alles, was Sie bisher über die Auferstehung und die verschiedenen Schilderungen vorstellten machte nicht nur deutlich, dass es nicht um Geistesblitze bei Groupies ging, sondern um den aufgeklärten Verstand schöpferischer Wirklichkeit in den Natur-/Vernunftlehren der Zeit (Logos). Was in verschiedenen Aspekten/Ansichten geschildert wurde. Diese Erkenntnis eines gemeinsamen Sinnes/Grundes und die davon ausgehende Bestimmung des hellenistischen Judentums schloss auch das Bedenken der alten Gottheiten ein. Wie sie bisher nur Beschnittenen bildlos, der Schrift nach, nationalgesetzlich als JHWH galt. Ebenso wie die römischen-griechischen Mythen, Verehrungs-Verkörperungen der Vegetation oder kreativer Wesentlichkeiten in menschlicher Kultur, denen die Philosophen im Kult weiter hörig waren.

Doch nicht nur, dass so Ihre junger Mann weder in einer der synoptischen Geschichten vorkommt, noch Thema der verschiedenen Auferstehungsschilderungen gewesen sein kann. Bei Johannes angekommen, der nach heutiger wissenschaftlicher Arbeit nun nicht mehr ins unhistorisch-gnostische, damit dann angeblich außerkirchliche Abseits gestellt werde kann, ist es nun völlig endgültig und unumstößlich: Der, den Sie mir als wahrhaft historisch entgegenhalten und der seit der Einführungsvorlesung „Der historische Jesus“ ihren Studenten als ein Handwerksbursche, der alles nicht war und wollte, was seine Freunde nach seinem Tod aus ihm machten (so viel zu dessen Auferstehung) im Kopf herumgeistert, ist ein Hirngespinst von Halbaufklärung. Doch dieser Kurz-schluss, der das Licht verlöschte, von Nitzsche als durch die Aufklärung bewirkter Gottestod beklagt wurde, ist unumstößlich um. Nach heutigem Wissen gibt es für Ihren jungen Mann kein einziges Argument mehr, sondern ist Zeit aus Auferstehung:  hinter den buchstäblichen Schatten die natürlich-schöpferische Wirklichkeit und was danach vernünftige Weisheit ist, im Namen der alten Gottheiten bestimmend zu machen.

Ersparen Sie mir immer wieder erneut belegen zu müssen, wie es bei Johannes wirklich um das Licht ging, das uns inzwischen, wenn auch bisher nur naturwissenschaftlich, wieder aufgegangen ist. Wonach die bereits den Alten maßgebende „schöpferische“ Wirklichkeit erkannt werden kann, offenbar ist. Wenn Sie aufhören, ihre Studenten weiter die Story von einem Kleinwüchsigen als einzig historisch-wissenschaftlich in den Kopf setzen.

Wie die personifizierte Weisheit, die auch der Stoa zugrunde lag, genau das ist, was in einer immer globaler, vernetzten und gegenseitig von einander abhängigen Welt vernünftig/weise wäre. Was dann als „Connectedness“ von den Intellektuellen neurologisch oder psysikalisch definiert und sich dabei auf den alten Logos-Begriff berufen oder auf Weltfriedens- oder –klimakonferenzen vergeblich diskutiert und gepredigt wird. Wenn es den menschlichen Kopf nicht als wahrer Kyrios (Menschensohn: aufgeklärter kollektiver Verstand schöpferischer Wirklichkeit/Wort) an Stelle der menschlichen Gottessöhne (auch als Präsidenten) bestimmt.

Hören Sie auf, mit Ihren Studenten Elwetritsche jagen: Ihre Studenten im Glaube an einen jungen Mann zu lassen, der als religiöser Lehrer weder bei Johannes, noch in anderen biblischen und sonstigen Texten das Thema, damit historisch nicht war. Von dem wir aber wissen, warum diese Fleischwerdung schöpferischer Vernunftwirklichkeit (Wort) in Geschichte sein musste. Wie nur so der leibhaftige Logos Kult(ur)gerecht Weinhnachts-„Präsent“ werden konnte und daher heute die Zeit ist, auch dafür „Danke“ zu sagen. Dann das Präsent aus- anzupacken:

Zeigen Sie, wie die Wachstumsschichten der im Johannesevangelium zum Ausdruck kommenden Denker keine Hirngespinste traditionellen oder persönlichen Glaubens, sondern historische Tatsache eines aufgeklärten Neuverstandes waren. Weil die frühen Natur-/Vernunftlehren (Logos), die wir heute Ökologie oder Evolution nennen, als die einzige Offenbarung der schöpferischen Wirklichkeit der Welt verstanden wurden.

-Wie dies von hellenistischen Juden nicht nur als neue Heilswirklichkeit „Josua“ lat. Jesus gesehen, sondern so auch schriftlich definiert wurde. Damit die Hoffnung auf das gelobte Land, die goldene Zeit (Leben in Vernunft und kulturellem Friede) heute weiterzuführen wäre.

-Wie die Inkarnation des Logos, damit die Fleisch“werdung“ auch in der Johannes- somit Weltgeschichte war und sein musste, damit eine kreative Wesentlichkeit und kein doketisisches Scheinwesen war.

-Wie alle Vernunft/Weisheit von einer schöpferischen Wirklichkeit ausging, die wir heute nicht mehr spekulativ-dualistisch (Licht, Wahrheit, Leben gegen Tod, Lüge, Finsternis), sondern ganz rational auf naturwissenschaftliche Weise beschreiben. Und von der längst auch der Hausmeister der Schule weiß, dass Sie über dem menschliche Leben stehend maßgebend und ewig ist: „Wenn wir die Erde im weiter so ruiniert haben, werden wieder neue Menschen wachsen“.

-Wie alle Aussagen der Texte, nicht nur über die Miriam in ihren verschiedenen Erscheinungen, die neue Schwester Moses, die verschiedenen Frauen, damit die in Kultur ausdrückenden, menschlich gebärende Wesen, keine Phantasiegeschichten, sondern fleischgewordene Philosophie/Theologie waren. Kult(ur)bilder der Phantasie, die nach wie vor gebracht werden.

-Wie im evolutionären Wandel wieder Zeit zur Wende, dem wie vorgestellt, auch literarisch verarbeiteten „Umdrehen“ ist, um Furch in Freude zu verwandeln: www.jesus-lebt-wirklich.de habe ich mir aus rationalen Gründen bereits beim Aufkommen von Internet reserviert, als ich noch nicht erklären konnte, wie das alles war und so der gesamte Geschichtsverlauf, über die Reformation bis zur Aufklärung sein musste. Als mir nur klar wurde, dass hinter dem historischen Jesus der von Johannes beschrieben Logos steht, damit das, was wir Weltvernunft nennen.

-Wie es daher die Aufgabe Ihrer Studenten als Lehrer und Pfarrer wäre, nicht nur selbst zu singen „Der Erlöser lebt“. Sondern die inzwischen wieder wissenschaftlich erklärte „schöpferische Wirklichkeit“ (Wort) und die davon ausgehende Weisheit, Weltvernunft, Ökologie des Menschen in Kultur zum Klingen zu bringen. Sie bei mündigen Menschen so tiefgreifend kult(ur)bestimmend zu machen, dass die grün-rot nun auch in der Kirche gepredigte Weisheit gelebt wird.

-Wie auch heute die Johannes Geschichte, damit der meist Gott genannte Grund/Sinn des kreativen Ganzen zur Entscheidung ruft: Den offenkundigen Logos nach heutiger Lehre als Offenbarung anzuerkennen oder sich weiter auf einen angeblichen, aber historisch-wissenschaftlich völlig unhaltbaren jungen Mann zu berufen und dann Geister zu jagen.

-Wie die Sprache, das Wort, die wissenschaftliche offenbare schöpferisch maßgeblich Wirklichkeit, die Sie bzw. Ihre Studenten dann aufgeklärt zur Kulturbestimmung werden lassen müssen, sie keineswegs arbeitslos oder die alten Lieder, Bilder und Texte oder theologischen Lehren entbehrlich macht, sondern jetzt erst die Arbeit beginnt.

Unsere Pfarrerin, die ich in Heidelberg zufällig traf und der ich erklärte, warum die Bibel nicht wegfällt, sondern in aufgeklärter Weise gebraucht wird, nur so die heute offensichtliche Vernunft aufgeklärt bestimmend werden kann, hat mich auch gefragt, ob ich die abstrakte wissenschaftliche Lehre gegen Jesus eintauschen wolle.

Ich denke deutlich gemacht zu haben, dass es mir keineswegs darum geht, den radikalkritischen Trugschluss, der den historischen Jesus in Frage stellte, zu wiederholen. Im Gegensatz zu Ihrer Heils-Prediger-Hypothese, wo dann all Bedeutungsaussagen als einem durch seine Anhänger nachträglich aufgesetzte Herrlichkeit gelten, ist in aufgeklärter Betrachtung der historisch Jesus in seiner Heilsbedeutung und Herrlichkeit zu sehen.

Aber Sie hätte mich auch fragen können, wollen Sie wirklich von Affen abstammen? Ich hab die Welt und ihre Geschichte(n) nicht geschaffen. Und dass es keineswegs abstrakt ist, sich auf das heute wissenschaftlich erklärte Werden, damit die bei Blick in den grünen Garten zu bestaunende Natur, die in naturwissenschaftlichen Bücher so herrlich beschrieben wird, statt auf einen Heiligenschein zu berufen, der einem buchstäblichen Handwerksburschen aufgesetzt wurde, ist auch klar.

Wenn meine oft polemische Zuspitzung beleidigend wirken, bitte ich das Sie und Ihrer Kollegen im Sinn der ernsthaften Sache zu entschuldigen. Mir geht es darum, die ewige Auferstehung, ein mit der Aufklärung notwendig gewordener, damit gegebener Reformprozess, der sich am Beginn der Neuzeit noch auf die antiken Schriften beschränken konnte, anstoßen. Die wissenschaftlichen Voraussetzungen für einen aufgeklärten Verstand zu schaffen, damit die allseits geforderte Weltvernunft, Weisheit… bei Christen im Namen Jesus zur Kult(ur)bestimmung mündige Menschen wird, ist Ihre Aufgabe.

Mit großer Hochachtung von Ihnen, wie ihrer Arbeit

Gerhard Mentzel