
Jesus lebt wirklich, kommt jedoch in heutiger Hochschul-, Glaubenslehre nicht vor
In heutiger Forschung und Lehre wird buchstäblich ein junger Jude vorausgesetzt. Der durch die mit der Aufklärung einsetzende historische Kritik seine hoheitliche Bedeutung verloren hat. Der aber weiter als lebensmaßgebend, offenbarend, gar Grund ewigen Lebens, Heil für alle Welt gelehrt und gepredigt wird. Und daher viele aufgeklärte Menschen die christliche Lehre für Unsinn, gestrig halten.
Doch der übrig gebliebene nationale Held, der die Bedeutung nicht allein des christlichen Kultes verkennen lässt, war nicht das Thema der von präexistenter schöpferischer Weisheit nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) als Sohn, Wort, damit Christus handelnden Geschichten und der Kulturgeschichte. Der gute Junge, bei dem alle Bedeutungsaussagen völlig unglaublich wurden, aber zu glauben sind. Der war nicht der eingeborene Sohn, das aller Schöpfung zugrunde liegende, daher lebensmaßgebende, einzigen den Sinn allen Seins, lebendigen Gott, Vater aller Welt offenbarende Wort. Der war nicht die als Gesinnung in allen Kulturen anzuziehende Salbe "Christus" eigenen Hauptes, Heil "Jesus", König der Welt.
Nachdem wir heute wissen, wie menschliche Gestalten für die Vermittlung von Weisheit wesentlich waren und bleiben werden, steht fest: Der Weg war eindeutig umgekehrt. Daher wird hier der historische Jesus nicht wegen eines ins Herz geschlossenen jungen Juden verleugnet, sondern vom in hellenistischer Aufklärung regenerierten, auferstandenen Heil "Jesus" ausgegangen. Wodurch Weisheit zur Gesinnung, Krone "Christus" der Menschen aller Kultur werden kann.
Zwar mussten in aller Welt Kaiser und Könige mit Armee und Administration, deren Nachfolger Parteiführer mit bürokratischem Überwachsungsapparat sind, Weisheit im Volk bewirken. Doch von oft tyrannischen Herrschern, Herrlichkeiten, zu denen heute auch Kapital und Konsum gehören, hatten sich die Hebräer befreit.
Während auch die auf Konfuzius folgenden Philosophen, ebenso wie die der Römer auf die Ideologie mit Kaisern setzten. Die als Vertreter der auch dem Hinduismus und Buddhismus als Sohn und Stimme des Himmels zugrunde liegenden Ordnung der Natur als irdische Himmels- oder Gottessöhne kosmische Weisheit verwirklichen sollten. Da warben aufgeklärte hellenistische Juden, denen die philosophischen Vordenker, Väter der Kirche folgten, zur Echtzeit Jesus in Rom für das Konzept ihrer Großväter.
Um damit gesellschaftliches Gelingen in einer bereits von Griechen vergeblich geprobten Demokratie zu ermöglichen. Weisheit im gemeinsamen Sinn natürlicher Ordnung, die die Philosophen vergeblich wollten, sollte statt Tyrannen und Opfer für mythische Gottheiten zur Salbe eigenen Hauptes, Krone "Christus" werden. Die heutige Hypothese stellt daher ganz eindeutig dieses mehr denn je notwendige gottesbildfreie Kultur-Konzept auf den Kopf, ist unhaltbar.
Zumal anfänglich im Kult das Alte Testament ohne einen rebellischen Juden gelesen wurde. Und so wurde auch im Kanon, für den die Kaiserevangelien und Göttermythen ersetzende Geschichten der Weisheitslehrer (Apostel) verschiedener Geistesrichtung aufgriffen wurden, noch nicht von "Jesus" geschrieben. Wie es maßgeblich zum Kurzschluss führte, es sei um den heute Vorausgesetzten gegangen. Denn erst Erasmus von Rotterdam übersetzte die für das erneuerte Heil stehenden nomina Sacra und Christustitel, u.a. die weltbeherrschende Weisheit als Christus-Pantokrator, einheitlich in Jesus.
Und in der Weisheitsschrift, die möglicherweise für Erasmus die Vorlage war. Da hat das von hellenistischen Philosophen erneute Heil als das der philosophischen hebräischen Großväter als Jesus gesprochen. Dieser "Jesus" hat sich den Philosophen der Zeit als die in Ordnung, Sinn der Natur nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) begründete Weisheit vorgestellt, die sie vergeblich wollten, daher hierzu zur Gesinnung, Krone der Menschen werden muss. Heute mehr denn je.
Wenn inzwischen klar ist, wie keine Männer mit Namen Abraham oder Moses, sondern die bereits Ägyptern die natürliche Ordnung noch in Form der einbalsamierten (gesalbten) Pharaonen die die Hochkultur, ihre Wunderwerke, Wissenschaften über Jahrtausende tragende Bestimmung war. Und fest seht, wie himmelsberechnende, naturbeobachtende Philosophen der Hebräer ihren Kult ebenso in kosmischer Ordnung begründeten, was wir heute Ökologie nennen Grund anfänglicher Tora war. Und daher ganz selbstverständlich der alttestamentliche Christus als in allen Wissenschaften der Zeit nach Ordnung der Natur und Welterfahrung international begründete Weisheit war. Die als jüdischer König in einer Gallionsfigur Salomo (Friede, Ganzheit, Wohlergehen) ausgemalt werden musste.
Da kann hellenistische, wie in hebräischer Tradition hochgebildeten Denkern, die inzwischen die Texte bildhaft verstanden, bei all dem was sie über die als Christus anziehende präexistente Weisheit schrieben, kein junger Jude unterstellt werden.
Denker, die das Heil der Hebräer auf neue Beine stellten, die Tora und den ihr zugrunde liegenden Sinn allen Seins (JHWH) wieder in Ordnung der Natur (auch u.a. als Zeus) nach nun zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) begründeten. Die haben unmöglich einen im Geist auferstandenen Juden als lebensmaßgebenden, offenbarenden Gott auf Erde, König der Welt gesehen.
Doch die philosophische Lehre von Ordnung, Sinn der Natur und damit auch des eigenen Lebens, war zu abstrakt. Selbst kirchliche Vordenker wie Origenes wurden daher später als häretisch verworfen. Und ihnen wahrscheinlich in den Mund gelegt, dass die Menschen aufgrund ihrer täglichen Mühe und Plage keine Zeit für die Philosophie hätten. Der Weg war eindeutig umgekehrt.
Ohne die Verwerfung der philosophisch-abstrakt, nur Eingeweihten geltenden vielfältigen Erkenntnislehren und all das, was wir in notwendiger kultureller Ausdrucksweise, menschlicher Person (Rolle, Maske) kennen. Da wäre kein auch die Barbaren im Westens des bis nach England reichenden römischen Reiches tragender universaler Volkskult machbar gewesen. Durch den Weisheit der beschriebene "Mensch" werden konnte.
Beim erneuten Heil "Jesus", sind alle bei historisch-kritischer Betrachtung unhaltbaren Aussagen über Herkunft, Geburt, Wirken, Tod, Auferstehung, Heilsbedeutung bildhaft historisch nachvollziehbar. Eine Aufklärung, der sich Schriftgelehrten, die als Gegner neuen Heils "Jesus" dargestellt wurden, bisher auch heute verweigern. Denn wo im buchstäblichen Kurzschluss ein junger Mann vorausgesetzt wird. Da kommt weder die erneute Begründung der nicht allein im Sabbatgebot sinnlos gewordenen Tora in zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) über die Ordnung, den Sinn der Natur vor, noch wird darin das historische Heil "Jesus" begründet. Durch das der Sinn der Naturgesetze, allen Seins (JHWH) auch als Zeus, Jupiter... der lebendige Vater aller Welt wieder lebendig war. Und damit die Tora als universales Wort nicht nur Gesetz, sondern an Stelle der Opfer für menschliche und mythische Gottheiten eine bisher im Glaube, künftig Selbstverant-WORT-lich anzuerziehende, das Denken und Handeln bestimmende Gesinnung "Christus" für alle Welt war.
Denn Jesus ist nicht ein einfach, was wir nicht mehr Logos, sondern Ökologie nennen. Das auch heute mehr als je notwendige Heil "Jesus" ist, wenn Weisheit im Sinn von Ökologie an Stelle menschlicher und mythische Gottheiten, fehlführender Herrlichkeiten, heute auch Kapital und Konsum, wie egoistische Gier, zu einer das Denken und Verhalten bestimmenden Gesinnung, Krone "Christus" wird.
Auch die Aussagen über Stammbaum, Geburt, Auferstehung, Heilsbedeutung Jesus für alle Welt, die bei dem, zu was der angeblich historische Jesus wurde, unglaubliche Lippenbekenntnisse sind. Die lassen sich vom historisch erneuerten Heil "Jesus" ausgehend logisch nachvollziehen. Wie es in Bezug auf heutige Vorlesungen, wie unter "Bekenntnis. aufgeklärten Glaubens" gezeigt wird.