Weltvernunft war und ist schöpferisches Wort:

Josua/Jesus Christus. 

Weltweite Gewalt im Namen des Glaubens sowie die Unvernunft der Welt lassen sich nur durch wissenschaftliche Aufklärung über die wahren gemeinsamen kulturellen Wurzeln bekämpfen. Denn wer mit Blick auf die heutige Welt nach Vernunft ruft, verlangt nach dem, was in antiker Kult(ur) im Namen Josua:Jesus erhofft wurde.

Es macht einen ganz gewaltigen Unterschied, ob der historische Jesus an den Hochschulen weiter gegen inzwischen gegebenes besseres Wissen als ein nach seiner Hinrichtung verherrlichter Handwerksbursche mit übersteigertem Selbstwertgefühl gelehrt wird. Der daher weder an der Hochschule, noch in der vernünftigen Rede über das, was schöpferisch wesentlich war und sein wird, traditionell Gott genannter Grund/Sinn allen Seins ist (Theologie), etwas verloren hätte. Was dazu führt, dass Theologie nicht mehr als Wissenschaft und als verhaltensrelevant gesehen wird, Religion als überholt und Gefahr für den Frieden, Grund für weltweite Gewalt gilt.

Oder ob künftig wissenschaftlich bedacht wird, wie der historische und biblisch bebilderte Jesus das aufgeklärte Verständnis und die zeit- und kulturgerechte Ausdrucksweise dessen war, was aufgeklärten Juden als schöpferisches Wort galt, die Griechen dann als Logos im natürlichen Werden begründeten. Es daher beim historischen christlichen Wesen um das ging, was heute als in natürlicher Schöpfung und Geschichte begründete Vernunft selbst Atheisten heilig ist, aber so meist nicht gehalten wird. 

Denn dadurch könnte die auf Weltfriedens- oder Weltklimakonferenzen in natürlicher Schöpfung begründete Vernunft/Weisheit und die davon ausgehende gehende ganzheitliche, ökologisch-humanistische Lebensweise für mündige Menschen die kulturelle Bestimmung bekommen, die die Bibel und Christus im Westen bis zur Aufklärung hatten und Mohammed, wie der Koran im Islam auf alte Weise noch haben. 

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Den historischen Jesus auf einen verherrlichten Charismatiker zu verkürzen oder seine Existenz zum Mythos zu machen, wird weder der Geschichte, noch den biblischen Geschichten gerecht. Doch dies greift nicht nur wissenschaftlich zu kurz. Denn so wird verhindert, mit begeistertem Blick auf das in Natur Gegebene die Weltvernunft als das zu verstehen, was im Westen als biblisches Wort Gottes oder Jesus kaum mehr Bedeutung hat. Damit die wissenschaftlich definierte Vernunft so bedeutend zu machen, dass sie von aufgeklärten Menschen der verschiedenen Kulturen nicht nur gegenseitig gefordert, sondern auf mündig verant-wort-lich Weise bedacht, gefeiert und zukunftsgestalten gehalten wird.

Hier wird daher durch das heute gegebe Wissen deutlich gemacht: Dort, wo von Jesus oder Christus gesprochen wird, ging es in historischer Wirklichkeit um das, was wir heute als Ökologie, Vernunft oder Weisheit bezeichnen. Der den Griechen, wie aufgeklärten Juden und nicht nur Johannes, sondern allen neutestamentlichen Texten, dem gesamten urchristlichen Denken und noch bis ins Mittelalter die Kirchenlehre bestimmende Logos war kein Hirngespinst des Glaubens. Es war die Vernunft, die sich in natürlicher Gesetzmäßigkeit begründete. Das in Vernunft von philosophisch-aufgeklärten Juden verstandene, daher weltgültige Moses-Wort begründete die Hoffnung auf eine "Goldene Zeit", war als Josua Wesen/Grund des Neuen Testamentes. Weder ein Guru, noch ein Christus-Mythos als neuer Cäsar, sondern die Vernunft sagte was Recht ist, überstieg die jüdische Nationalgesetzlichkeit, wirkte Wunder, musste Leiden und nahm dann "christlich" auch im Kult die Rolle der Kaiser und Göttersöhne ein.

Wissen kreativ auswerten, statt traditionellen Kulturbildern opfern

Es mag viele Juden gegeben haben, die Josua, damit Jesus hießen oder Heilsprediger, die mit messianischem Anspruch auftraten. Doch einen Junghandwerker als Guru und Meister der zufällig Jesus hieß, mehr als Moses, die Hoffnung auf eine "Goldene Zeit", ein gelobtes Land im nun universal geltende gottesbildlosen Kult war, wie es das Neue Testament ausmacht, den hat es nie gegeben. Das Neue Testament, wie die anfängliche Kirche gründeten auf das, was das antike Denken als Logos definierte. Es war das, was heute in Öko-logie erklärt, Weltvernunft genannt wird oder als Weisheit gilt. Das Christentum ist in historisch nachvollziehbarer Realität nicht aus der Sekte eines Heilspredigers hervorgegangen, den man an Stelle der Cäsaren vergötterte, sondern aus vielfältigen Reformbewegungen im Wandel vom Mythos zum Logos. Die die gesamte griechischer Philosophie bestimmende, in der Stoa zur Zeit Jesus rund um das Mittelmeer maßgebende Vernunft, die nach Erneuerung suchenden Juden als das prophetische Wort galt, ging in Synthese der Kulturen in Reformbewegungen des hellenistisch aufgeklärten Judentum auf. Die Vernunft als weltgültiges Wort war das den prophetisch-bildlosen Bund in neuer Weise begründende, christliche Wesen. Das dann statt der Cäsaren nicht nur das Recht bestimme, sondern auch die Kultrolle der Göttersöhne einnahm. Und die daher auch die bekannte Gestalt (menschliche Ausdrucksweise in Geschichten wie den Evangelien) brauchte.

Eine im natürlichen Werden begründete, philosophisch erklärte Vernunft/Logik galt hellenistisch-aufgeklärten Juden der sog. Zeit Jesus, aus denen so das Neue Testament, wie nach heutiger Quellen-Theorie dessen Texte hervorgingen, als das schöpferisch maßgebendes Wort. Dies war der neue, nun universale Bund, der das Neue Testament ausmacht. Der in Vernunft erklärte Kosmos war zur Zeit Jesus im philosophischen Judentum der neue Tempel. Im allegorischen Verstand galt Moses und was durch ihn in Schöpfung/Natur begründet für den Kult und das kulturelle menschliche Zusammenleben "geboten" war, als frühe Philosophie. Und die so begründete Weisheit war im prophetischen Kult, der das Opfer an menschliche Gottheiten/Kaiser ablehnte, der kulturell zu verehrende König. Wodurch auf der ewigen Wanderschaft/im kulturellen Wandel ein Weltkönigtum demokratischer Vernunft (im Namen Josua, lat. Jesus) erhofft wurde. Genau davon handeln bekanntlich die Texte des Neue Testamentes. Die nicht nur die Lebens- und Leidensgeschichte der Vernunft in jüdischen, wie heidnischen Kult(ur)vorbildern beschreiben. Sondern deren heute definierten theologische Aussagen sich in dem historisch nachvollziehen lassen, was das philosophische Judentum in Vernunft bewirkte. Mit dem nach seinem Tod verherrlichten Handwerksburschen, der das alles nicht war und wollte, wie er heute als historisch gelehrte wird, lässt sich weder der Wandel in natürlich-evolutionärer kultureller Entwicklung, noch die Theologie der unzähligen damals entstanden Texte erklären. Dabei ruft die nach heutiger Ratio und Wissen nur logische Reduzierung nach neuer Erklärung der historischen Realität, die nur in Vernunft gegeben werden kann. Die gesamte Kulturentwicklung und die so formulierten Hoffnungen und Geschichten lassen so in Vernunft ganz rational erklären.

Doch nicht die bildhaft-aufgeklärte Auslegung von Geschichten, die nicht nur in ihrer theologischen Bedeutung bekannt sind, sondern wie sie dem Kaiserevangelium und den jüdischen Mythen und heidnischen Göttersagen entgegengestellte werden mussten, lässt die historische Wahrheit erkennen. Ohne Auswertung des Wissens über die reale Geschichte: die Ursprünge des prophetischen Kultes oder das Denken der Zeit Jesus, beispielsweise der den hellenistischen Juden (die das Neue Testament bewirkten und die entsprechenden Texte verfassten) geltenden Stoa, ist jede Arbeit sowie Vorlesung über den historischen Jesus völliger Quatsch. Das ist so wissenschaftlich, wie die Weltentstehung in sieben Tagen oder den prophetisch-bildlosen Kult vom kreativen Ganzen/Einen in einer wundersamen Volksbefreiung und geheimnisvollen Eingebungen an einen Führer Namens Moses begründen zu wollen. Die Evangelien sind keine Märchen, sondern kulturgerechte Geschichten eines theologischen Geschehens. Doch einen jungen Mann bewahren zu wollen und alles als nachösterlich oder Hellenisierung hinstellen zu wollen, was logischerweise nicht sein konnte und war, das geht nicht. Das ist so wissenschaftlich, wie dem Verfasser der "Sieben Geißlein" unterstellen zu wollen, nur sein Haustier märchenhaft in den Himmel erhoben zu haben. 

Wer historisch-wissenschaftlich arbeiten will, kann sich nicht weiter auf biblische Kult-Texte beziehen, die von Anfang an keine Banal-Geschichte beschreiben wollten. Und die auch ganz verschiedene Geschichten erzählen.Texte, die von philosophischen Vordenkern der Kirche, denen es nachweislich um die Vernunft (Logos) ging, für die lateinische Kultlese ausgewählt wurden und sich im Laufe der Geschichte weit von ihrem Ursprung entfernt haben. Und die heute in ihrer theologischen Bedeutung, auch was die notwendige Ausdrucksweise im Erbe ihrer Vor-bilder betrifft, längst belegt sind. Wer heute die kulturelle Stellung der antiken Kaiser darin begründet, dass die Menschen einen sichtbaren Gott auf zwei Beinen brauchten. Der bestätigt nur die frühen kirchlichen Denker, die zwar vom Logos ausgingen, aber auf dessen wahres menschliches Leben bestanden. Denn der macht deutlich, warum die kulturgerechte Ausdrucksweise der Vernunft, die jetzt statt der menschlichen Herrscher für das rechte Leben maßgebend und schöpferischer Mittler war, eine menschliche Ausdrucksweise brauchte. Was kein Scheinwesen, sondern kreative Wirklichkeit in Kulturgeschichte war. 

Die ersten Christen waren daher nicht die Anhänger eines verherrlichten Heilspredigers, die durch einen in Halluzination gewendeten Sektenverfolger, der sich jetzt Paulus nannte, überredet wurden. Am Anfang standen in heute bekannter historischer Wirklichkeit noch vielfältig konkurrierende Erkenntnis-/Reformbewegungen, die aus einem Paradigmenwechsel in natürlicher kultureller Entwicklung hervorgegangen sind. Dieser Kulturwandel lässt sich im hellenistischen Judentum, das so den bildlosen Kult dann auch Römern und Griechen öffnete, bei denen Götter und Kaiser ihre schöpferische Autorität verloren hatten, ganz konkret beobachten. Wir wissen von aufgeklärten Juden, die in philosophischer Vernunft das damit universal geltende Moses-Wort verstanden. So wissen wir auch von "urchristlichen"  Bewegungen wie dem Marcionismus, die vom Logos ohne menschliche Ausdrucksweise ausgingen und im Gegensatz zur späteren Kirche die traditionelle Thora ablehnten. Ebenso wie von Römern, die aus Vernunft dem Kaiser und den Göttern das Kultopfer verweigerten. Was als Gefahr für den bisher staatstragenden Kult gesehen wurde. Warum diese "Christen" wegen Gefährdung des römischen Staats, für den der gemeinsame Kult die Voraussetzung war, verfolgt wurden. Um die Sekte  eines göttlichen Handwerksburschen oder einen neuen Gottes-Mythos kann es diesen "Christen", die sich für den bildlosen, in Schöpfung begründeten Kult begeisterten und wegen der Weigerung menschlichen Gottheiten zu opfern, in den Tod gingen, nicht gegangen sein. So wenig, wie den um Reformen ringenden Juden der Zeitenwende, die in Folge Moses, damit der menschliche Gottheiten verwerfenden Propheten von Josua, Jesus sprachen. 

Wo Jesus steht ging es um  die Vernunft als Josua

Auch wenn die anfänglich in Gottesnamen oder christologisch beschriebene Vernunft-Wirklichkeit erst durch Erasmus von Rotterdam, dann Luther einheitlich mit "Jesus" übersetzt wurde. Bereits im hellenistischen Judentum stand der Name Josua (lat. Jesus) für die Funktion der Vernunft und Weisheit in Folge Moses. Um einen jungen Heilsprediger kann es keinem der jüdischen oder griechischen Denker, die durch das Vernunft-Kaisertum  auf eine "Goldene Zeit" hofften, für die bei Juden Josua stand, worauf sich auch die frühen kirchlichen Denker beim Jesusnamen bezogen, gegangen sein. Die für hellenistische Juden geltende Vernunft (Logos) im Namen Josua/Jesus war für die verschiedenen, sich ursprünglich noch bekämpfenden christlichen Bewegungen, ebenso wie die Väter der Kirche und die diese in ihrer Einheit erbauenden Kaiser das historische christliche Wesen. Die Weltvernunft in ihrer kulturgerechten Gestalt war der Gesalbte, Weisheit war Christus und damit statt Augustus & Co. der erwartete Messias. Der in Vernunft begründete Nachfolger des als frühe prophetische Philosophie gesehenen Moses, Josua/Jesus, war Hoffnungsträger für das, was das Neue Testament ausmacht. Was sich in dessen Texten ausdrückt, leiden musste und nicht nur der biblischen Geschichte zugrunde liegt, war die Vernunft, wie wir sie auch von den Griechen kennen. Über das Wesen der Vernunft allen Werdens und ihr Verhältnis zu den Gottheiten der Väter musste über viele Jahrhunderte noch heiß diskutiert werden. Es gibt kaum etwas Absurderes, wie der Kulturdiskussion, aus der dann die auf drei Personen (Rollen/Aufgaben) eines kreativen Wesens bestehende Kirche, wie der Koran hervorgingen, unterstellen zu wollen, sich über die schöpferische/göttliche Funktion/Gottheit dessen gestritten zu haben, der heute als historischer Jesus vermittelt wird.

Der antiken Aufklärung galt eine Vernunft (Logos), die nicht in vorgesetzten Gottesvorstellungen/-bildern (etwa eines Intelligenten Designers) begründet war. Anfänglich galt eine Weisheit, wie wir sie in moderner Wissenschaft wieder in der Gesetzmäßigkeit natürlicher Schöpfung und damit auch Kulturgeschichte begründen. Und die wir ohne sie aufgeklärt ihn ihrer ursprünglichen Bedeutung zu verstehen und zu feiern, pharisäerhaft  gegenseitig fordern.

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Kritik, wie Hochschul-Hypothese greifen zu kurz

Die im "Grunde" buchstäblich bleibende, weil von einem Wanderprediger ausgehende Kritik, die so logischerweise nicht nur den Christus, sondern Jesus in Frage stellt und dessen gesamte Lebensgeschichte, von Geburt bis Tod oder Auferstehung in Göttersagen und sämtliche biblischen Texte in jüdischen Mythen nachweist, greift zu kurz. Vielmehr ist bewusst, wie die alten Kultbilder in Vernunft erklärt und ersetzt wurden, erfüllt waren. Auch warum die Ausdrucksweise im Erbe der Vorbilder, incl. der Kaiserevangelien die Voraussetzung war, die Vernunft im prophetischen Sinne als Wort kulturbestimmend zu machen, ist hier Thema. Für die Ablösung der Götter durch den neu-jüdischen Kult, die entstandene Menge an Kulttexten über ein neues schöpferisches Wesen, wie die Entstehung des christlichen Staatskultes, muss es einen Grund gegeben haben. Für den allerdings auch die heutige Heilsprediger-Hypothese der Hochschullehre viel zu kurz greift. Denn mit dem jungen Mann, der logischer Weise noch übrig bleibt, ist das, was das neue Weltjudentum ausmachte, ebenso wenig zu machen, wie mit dem von der Kritik unterstellen rein fiktiven Literaturkonstrukt als Glaubensmythos.

Wo nur vergeblich im Sand in von Palästina oder historische Berichte nach einem Heilsprediger gesucht wird, bleibt die historische Realität außen vor. Wie die Göttersöhne ihre Autorität verloren, die von philosophischen Juden als bildlose Bestimmung (Wort) verstandene Vernunft an Stelle der Kaiser das Maß der Gesetzgebung war, schöpferischer Mittler, wird nicht bedacht. So wenig, wie dann in Synthese der jüdischen Wurzeln mit griechischer Kulturaufklärung eine neue Staatsform im Dienst dessen entstehen sollte, was wir heute Weltvernunft nennen.  

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Mit einem jungen Guru oder Mythos ist kein neues Testament zu machen: Dieses Hirngespinst der Halbaufkärung ist wissenschaftlich nicht haltbar 

Die heutige Hochschullehre schiebt die Kritik beiseite. Und die Radikalkritik vergangener Jahrhunderte, bei der Neutestamentler bereits nachwiesen, wie der hellenistisch-philosophische Logos im Namen Josua/Jesus das Thema der Evangelien des Neuen Testamentes war, kommt nicht vor. Heutige Forschung tut weiter so, wie wenn ein hingerichteter Heilsprediger als "Historischer Jesus" einziger wissenschaftlicher Fakt wäre. Auch wenn so nur noch ein junger Mann vermittelt werden kann, der all das alles gar nicht war und wollte, was aus ihm gemacht wurde, biblisch bebildert ist und bisher Grund christlicher Lehre war. Der heute übrig bleibende asketische Weisheitslehrer ist auch mit den synoptischen Evangelien, die die Geschichte der Vernunft in menschlicher Person (Rolle/königlichen Aufgabe) beschreiben, aber gegen besseres Wissen als der noch einzige Bezugspunkt für die Heilsprediger-Hypothese herhalten müssen, nicht zu machen. So ist aus dem anfänglichen christlichen Vernunftgrund oder dem noch für unsere Großväter bestimmenden Christus ein Hirngespinst der Halbaufklärung geworden: Einer von vielen antiken Predigern, der der heutigen Welt weit weniger zu sagen hätte, als jeder moderne Freiheitskämpfer oder Humanist. 

Aus der Weltvernunft, wie man sie selbst dem Johannesevangelium unterstellt, ohne das jedoch richtig ernst zu nehmen,  gar in heutige Begrifflichkeit zu übertragen, ist so ein wanderpredigender Angeber geworden. Der nach seinem schrecklichen Tod von Anhängers als Herrlichkeit gesehen wurde und in der Hochschullehre oder auch der Theologie eigentlich nichts verloren hätte. Was den Stein vor dem leeren Grab ins Rollen bringen, in aufgeklärter Weise nach dem einzig möglichen und wahren geschichtlichen Wesen des christlichen Glaubens fragen lassen muss. 

 Der weltgültige prophetische Bund ist nur in Vernunft zu begründen

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Denn bei dem heute "buchstäblich" vorausgesetzten charismatischen Sektengründer, mit dem selbst die Theologie der synoptischen Evangelien nicht zu begründen ist, findet in Wirklichkeit keine historische Wissenschaft statt. Es wird nicht nach dem kulturellen Wandel durch einen jetzt weltgültigen gottesbildlosen, in Kreativität/Schöpfung des Weltganzen begründeten bildlosen Bund/Kult gefragt, wie er im philosophisch-hellenistischen Judentum der Zeit Jesus hervorgebracht wurde. Was das Neue Testament und die dabei entstandenen, weit über den Kanon hinausgehenden Texte  ausmacht, spielt damit keine Rolle. Auch die Frage nach der "anfänglichen" Begründung des bildlosen prophetischen, von der Kreativität der gesamten Welt ausgehenden namen- und bildlosen Kultes im Weiterdenken ägyptischer Kosmologie oder persischer Philosophie (Zarathustra), findet bei der buchstäblichen Forschung nicht statt. Die Vielzahl der anfänglichen Bewegungen, die sich bekämpften oder in Konkurrenz zum Christentum der Kirche standen, eindeutig von hellenistischer Vernunftlehre (Logos) ausgingen, kommen so beim "historischen Jesus" nicht vor.

Wer heute weiß, dass es bei Moses nicht um einen zweibeinigen Volksbefreier und Vielschreiber ging. Er gilt als eine Erinnerungsgestalt des aus Ägypten kommenden bildlosen prophetischen Kultes, der sich in Weltkreativität/Schöpfung begründete und von menschlichen Gottheiten befreite. Der letztlich in sog. Exilzeit, wenige Jahrhunderte vor der Zeitenwende, im Weiterdenken persischer Philosophie (Zarathustra) entstand. Allein dies müsste es völlig absurd erscheinen lassen, in dem, der mehr als Moses galt, nur einen jungen Mann zu sehen. So wird vergeblich im Sand von Bethlehem gegraben, statt die damals als Wort geltende Vernunft, nach der das Weltganze nun erklärt wurde, zu bedenken. Von einem jungen Mann ausgehend ist nicht deutlich zu machen, wie die in natürlicher/vernünftiger Schöpfung begründete Weisheit im Stamme Davids der wahre König war, auf die sich auch die Basileia der synoptischen Geschichten, Gleichnisse und Wunder beziehen. Wie der prophetische Bund in Vernunft im Namen Josua, lat. Jesus auf neue Beine gestellt werden musste, weltgültig wurde, ist im buchstäblichen Verständnis kein Thema. Und gleichwohl der außerbiblischen Evangelien-Literatur zugebilligt werden muss, antike Vernunftlehren/Philosophie in Kult-/Volksgeschichte zu vermitteln, wie dies auch der Platonismus tat. Die synoptischen Evangelien, deren Literaturstil mit im Kaiserevangelium begründet wird, unterstellt die Hochschullehre weitere einen heilspredigenden Handwerksburschen, der versehentlich verherrlicht wurde. 

Der philosophische Monotheismus, wie er die Stoa begründete und auch im hellenistischen Judentum galt, kann bei der Heilsprediger-Hypothese nicht mit dem Neuen Bund/Testament in Verbindung gebracht werden. Das Wissen, dass es hellenistischen Juden, wie den Vordenkern der Kirche oder deren Einheit zum Staatskult ausbauenden spätantiken Kaisern und in der gesamten kirchlichen Lehre bis zum Mittelalter um das ging, was wir gegenseitig als Weltvernunft fordern, wird durch die Heilsprediger-Hypothese als reine Verherrlichungsrede abgetan oder ausgeblendet. Selbst den noch christlichen Kalifen und Verfassern der Worte des Propheten, die vom gleichen Logos ausgingen, wie hellenistischen Juden der Zeit Josua/Jesus, im Koran zeitgemäße Vernunft Geschichte werden ließen, wird eher unterstellt, einen jüdischen Wanderkyniker zu Mohammed umgemünzt zu haben, als nach der gemeinsamen Vernunft zu fragen. 

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Vernunft ersetzt(e) Aberglaube

Hier wird daher nicht weiter ein junger Mann vorausgesetzt, sondern gefragt, was der historische Grund eines erneuerten, nun auch Griechen geltenden Judentums und der weit über den Kanon hinausgehenden Texte vom schöpferischen Wort in Person (menschlicher Rolle/Aufgabe) war. In Auswertung der historischen Kritik, wie des Wissens um die monotheistischen Anfänge und deren Erneuerung in der Hochzivilisation antiker Aufklärung, wie dem Wissen um Kultbilder in menschlicher Kommunikation wird daher deutlich gemacht: Die den Griechen heilige Vernunft war nicht nur das gemeinsame Maß aller Dinge. Sie galt hellenistischen Juden als lebendiges Wort, damit gemeinsame kulturelle Bestimmung. Sie war damit der im Erbe der Vorbilder beschriebene Heilsbringer, der König im Sinne des prophetischen Kultes und Grund eines Neuen Testamentes. Durch das die von den Philosophen nur gepredigte Vernunft zu einer gesellschaftlichen Bestimmung (Wort) wurde, die über alle kirchlichen Verirrungen und mittelalterlichen Wirren bis zur Aufklärung getragen hat.

Wenn Menschen ihre Herz an menschliche Gesichter hängen, dann sagt das nur, warum solche Bilder in der Kultuirgeschichte gebraucht wurden, sie daher keine Scheinwesen, sondern auch als solches kreative/schöpferische Wirklichkeit sind. Doch ein heilspredigender junger Mann war nicht. Das Christentum war nicht der irrationale Verherrlichungsverein, der einen wanderradikalen Weisheitslehrer zum Christus als neuen jüdischen König machte und damit völlig bedeutungslos für die moderne Gesellschaft (Opium für Gestrige) geworden ist. Es hatte die der Antike, wie heute geltende Ratio zum Grund. Die bereits bei den Propheten erkannte Vernunft (Logos) war der Grund des neuen prophetisch-bildlosen Bundes/Testamentes, das in Weltgültigkeit die Rolle der Göttersöhne, incl. der Gottkaiser übernahm und so der philosophischen Vernunft/Weisheit zur Verwirklichung verhelfen sollte.

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Wer Ökologie verlangt, ruft nach Jesus 

Die Vernunft/Logos war weder eine religiöse Rede, noch eine philosophische Kaffeesatzleserei. Die Weltvernunft, wie sie allein das heutige Wissen um das Denken der Stoiker  wie Seneca oder Cicero (aber auch hellenistischen Juden) mehr als deutlich macht, war in der nun logisch erklärten Gesetzlichkeit allen damit natürlichen Werdens begründet, die sämtlichen philosophischen Schulen galt. Der nun weltgültige christlich-jüdische Glaube war und ist das Kult(ur)konzept, um die Weltvernunft, nach der auch heute alle rufen, in der Funktion des jüdischen Wortes/Königs, damit des menschliche Götzen, überkommende Gottesvorstellung und Aberglaube vertreibenden Josua, lat. Jesus zur Welt zu bringen. Denn das war damals und ist auch heute weder allein mit vorgesetzter Gesetzlichkeit, religiösem Aberglaube, noch mit allzu menschlichen Kaiser-Messiassen (heute oft auch das Gegenteil von Weltvernunft) möglich. Und wie damals greift auch heute allein die politisch-philosophische Vernunft-Lehre zu kurz, um die auf Weltfriedens- und Klimakonferenzen, wie von Kapitalegoismus-Gegnern gepredigte Weltvernunft (Öko-Logos) in ganzheitlich-menschliche Bestimmung zu verwandeln. Leben in Gemeinsinn und intrinsische Verant-wort-ung, bei der gemeinsame Gestaltung von Zukunft nicht als Last empfunden wird, ist mit Einsicht allein nicht zu machen. Dies bedarf aufgeklärter kultureller Verankerung im Kopf mündiger Menschen, wie sie nur mit kulturellen Werkzeugen möglich ist. 

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Vernunft war Grund und Thema des Neuen Testamentes

Nicht allein - wie heute bestätigt - bei Johannes oder der außerbiblischen Literatur, sondern dort, wo heute Jesus steht, ging es um die in natürlicher Schöpfung begründete Vernunft/Weisheit in kulturgerechter, damit das Kreuz alter Vorstellungen auf sich nehmende personifizierte Ausdrucksweise (Person: Rolle/Aufgabe). Heute ist bekannt, wie der jüdische Bund im hellenistisch-aufgeklärten Judentum philosophisch auf vernünftige Beine gestellt wurde. Und hier entstanden nach heutiger Quellen-Theorie auch die Texte dieses "Neuen Testamentes". Auch die vielfältigen anfänglichen, als urchristliche geltenden Erkenntnis-/Reformlehren, wie die spätere Kirche, die der an Moses anknüpfenden jüdischen Philosophie folgte, gingen daraus hervor. Das in der Vernunft allen natürlichen Werdens verstandene, somit weltgültige Wort in Folge Moses, daher Josua (lat. Jesus) und kein charismatischer Sektenführer war das antike Maß aller Dinge. Es galt im neuen, weltgültigen Verständnis Juden, wie nun auch Griechen als kreative gemeinsame Bestimmung.

Durch die bildhaft-aufgeklärte Erkenntnis Moses als frühe Philosophie und damit den Verstand philosophisch begründeter Vernunft allen nun natürlichen Werdens als ewiges Wort/schöpferische Bestimmung, wurde im hellenistisch-aufgeklärten Judentum all das bewirkt, was die Theologie des neuen Testamentes ausmacht. Es war die nicht menschliche gezeugte (echt jungfräulich zur Welt gebrachte) Vernunft, die die Wunder bewirkte, der Tradition den Teufel austrieb, sich in den Gleichnissen ausdrückte, mit Schriftgelehrtheit und Pharisäertum auseinandersetzte und im Prozess der Zeit ebenso aúch unter dem römischen Kaiserkult zu leiden hatte. Auch wenn für die Vernunft als Erlösergestalt anfänglich der Jesus-Name noch kaum genannt wurde, sondern bis zur Reformation bekannte Gottesnamen und Christologie-Titel auch im Text des Neuen Testamentes standen. Die Vernunft als weltgültiges Wort, die allen Geschichte und Gleichnissen, wie dem Wirken und den Worten des biblischen Jesus zugrunde liegt, hatte im nun universal geltenden Verstand Moses die Funktion des Josua, lat. Jesus. Worin alle Hoffnung auf eine "goldene Zeit" (Demokratie im Königtum der Vernunft des Volkes als schöpferische Basileia, was sich in römischer Republik als nicht machbar erwies) begründet war.  

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Das Neue Testament  ist mehr als Texte

Das Neue Testament ist mehr als die Sammlung von 27 Schriften in griechischer Sprache. Wie sie selbst Klaus Berger um weitere Texte ergänzte, die das lebendige, "schöpferische Wort" in ganz anderer Weise beschreiben, als man sich aufgrund der synoptischen (aus Vernunft/Weisheit entstanden) Geschichten einen jungen Mann vorstellt. Es war dort gegeben, wo bereits das Alte Testament im neuen, hellenistisch-aufgeklärten Geist, damit die Vernunft als Wort verstanden  wurde. Allein die unzähligen aus dem hellenistischen Judentum hervorgegangenen konkurrierenden Reformbewegungen und die hier entstandene Unmenge an  Weisheitsliteratur, die weit über die biblischen Schriften hinausgeht, macht mehr als deutlich: Das dort als "Wort" oder "Herr" beschriebene, Fleisch gewordene Erlöserwesen, das teilweise in ganz anderer Weise ausgemalt wird, als wir das von den für synoptischen Evangelien kennen, kann nur die im hellenistischen Judentum als Wort bestimmende Vernunft/Ratio gewesen sein. Diese wurde nicht nur von Johannes, der die Vernunft als sein Jesus-Wesen vorstellt, sondern auch bei Markus, Matthäus und Lukas im Stile der Zeit und wie auch bei anderer philosophischen Erkenntnis die übliche Literaturform, im Erbe ihrer erfüllten Vorbilder zur Welt gebracht. Was damit kein Scheinwesen war, sondern kreative Wirklichkeit, die nur so Geschichte machte 

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Der weltgültige jüdische Bund wurde in hellenistischer Philosophie begründet  

Das neue Testament (wie auch die über den Kanon hinausgehende Texte) entstand im heterodoxen Judentum, dessen Aufklärung das Alte Testament in bildhafter Weise als frühe Philosophie verstand. So sind auch die Weisheitstexte und Geschichte, die von neuplatonischen Vordenkern der Kirche für die Kultlese des neuen Kanon aufgegriffen wurden, der unser Jesusbild prägt, aus einem aufgeklärten Judentum hervorgegangen. Einem denkenden Glauben, dem nicht mehr der Tempelopferkult und traditionelle religiöse Riten oder Gesetzlichkeit für Beschnittene galten. Wo vielmehr die bildlose Vernunftbestimmung (Wort), die in hellenistischer Aufklärung bereits bei Moses bedacht wurde und auf nun universale Weise für alle Welt bestimmend sein konnte. Und wo der nun in Vernunftmodellen erklärte Kosmos unabhängig von alten Gottesbegriffen der neue Tempel war.

Als in Vernunft die menschlichen Göttersöhne ihre Autorität zunehmend verloren, sich auch die Römer für das neue Judentum im Sinne eines unsagbaren, wesentlichen Grundes begeisterten und Kaiser wie Nero die Kultopfer verweigerten, wurde bekanntlich von Christen gesprochen. Die Verfolgung dieses als Atheismus gesehenen Vernunftkultes galt der Staatssicherheit. Da der Kaiserkult als Voraussetzung für die Funktion des Staatswesen gesehen wurde, die Götter auch von den griechischen Philosophen in Vernunft verehrt wurden. 

Um einen wunderwirkenden wanderradikalen Weisheitslehrer, der als Grund allen Seins ausgegeben wurde oder neue maßgebende schöpferische Wirklichkeit war, kann es weder den Moses aufgeklärt verstehenden Juden, noch den Römern oder Griechen gegangen sein, die sich zu diesem aufgeklärten götterfreien Kult bekannten. Auch nicht an einer Stelle und bei einer der heute bekannten vielfältigen, sich auch bekämpfenden urchristlichen Bewegungen, die sich auf die Vernunft beriefen, ist es um einen heilspredigenden Handwerksburschen gegangen, wie er heute als historisch gelehrt wird. Wo über die weitere Geltung der Thora gestritten und jahrhundertelang philosophische Diskussion um den richtigen Monotheismus, die Bedeutung der neuen Lehre in Bezug auf den unsagbaren Seinsgrund des alten Testamentes geführt wurden, war kein Guru das Thema. Da wurde auch in den Kulttexten der Logos als Erlösergestalt unterschiedlich ausgemalt und in verschieden altbekannten Gottesnamen oder Christologietiteln beschrieben. Auch wenn noch kaum von Josua, Jesus gesprochen wurde. 

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Hellenistische Gelehrte haben nichts von einem Guru geschrieben

Gelehrten dieses jüdischen Hellenismus, die als Verfasser der synoptischen Kultgeschichten gelten und die in philosophisch offenbarer Vernunft das ewige Wort im Sinne JHWH verstanden, kann unmöglich weiter unterstellt werden, einen handauflegenden Wanderprediger als schöpferische Wirklichkeit  verherrlicht oder hellenisiert zu haben. Nicht die Sprüche eines Weisheitslehrers waren dem antiken Denken maßgebend, sondern die in Vernunft erklärte schöpferische Wirklichkeit der Natur selbst.

Die mit naturwissenschaftlicher Aufklärung einsetzende historische Kritik hat ihre Arbeit getan. Sie hat sich meist an den hellenistischen Kulttexten des Kanons abgearbeitet, die Luther nach dem Verfall der Lehre absolut setzen musste. Sie hat so den historischen Jesus letztlich nur noch in den synoptischen Geschichten sprechen lassen oder in ihrer radikalen Form gar dessen Existenz abgestritten. Doch da auch in den synoptischen Geschichten, den Wundern und Gleichnissen laut heutiger Hochschullehre ein Weltkönigtum des Wortes, damit der Vernunft zum Ausdruck kommt, erweist sich der dort abgeleitete Heilsprediger, wie er als der "historische Jesus" gelehrt wird, endgültig als Hirngespinst.

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Die jüdische Bildung der sog. Zeit Jesus, aus der das Neue Testament, wie seine Kulttexte hervorgingen, verstand Moses als frühe theologisch-bildlose Philosophie. Die philosopisch offenbare Vernunft galt so im jüdischen Sinn als Wort. Im griechischen Sinne war dies der eine Sohn oder Zeus an der Spitze der des Götterpantheons, wie er im griechischen Text als Pantokrator gilt, so auch in den kirchlichen Jesusbilder bis heute zu sehen ist.

Ohne kulturelle Aufklärung greift alle Erkenntnis zu kurz

Wo heute Jesus steht, ging es eindeutig um die Vernunft, nach der die gesamte antike Philosophielehren den Lebensfluss und das menschliche Leben erklärten. Eine Vernunft die dort gilt, wo heute wieder naturwissenschaflich die ökologische Welt, wie das Universum und auch die Kulturgeschichte in Evolution erklärt wird. Ein davon ausgehendes vernunftgeleitetes Denken sagte, was im kreativen Sinne in menschlicher Kultur weise wär. So wie wir es beispielsweise auch in der Stoa nachlesen können, der es darum ging, die menschliche Gier und Kurzsicht dem Sinn der Gesamtnatur zu unterstellen. Und wie diese weisheitliche Lebensweise dann im Sinne der kulturbedeutenden Vor-bilder begreifbar ausgedrückt werden kann, Vernunft und Weisheit in menschlicher Kultur Geschichte machend zur Welt zu bringen ist, war das Thema jüdisch-hellenistischer Aufklärung, aus der Kirche, Kanon, wie Koran hervorgingen.

Menschen werden durch Emotionen bewegt, ihr Verhalten wird nicht nur die Ratio, sondern durch Gefühle und Bilder, kulturell geprägte Weltbilder geleitet. Die heute gegebene Einsicht um das, was weltvernünftig wäre, greift zu kurz. Ohne kulturelle Aufklärung und damit tiefgreifende gemeinsame kulturgerecht-aufgeklärte Begeisterung, bleibt ähnlich wie auch bei der antiken Philopophie, nur eine soziale oder ökologische Predigt. Im Opfer an überkommene Gottheiten oder alte nationale Vorstellungen, die die Kulturen trennen und zu mörderischem Kampf führen, ist kein Staat in Vernunft zu machen.

Heute wissen wir, wie zur Zeit Jesus die jüdischer Bildung, aus der das Neue Testament und seine Texte, später auch der Islam hervorgingen, die Vernunft im Sinne eines unsagbaren, unvorstellbaren gemeinsam wesentlichen Seinsgrundes (JHWH) als nun universal geltende gegenwärtige schöpferische Bestimmung verstand. Als lebendiges, den Juden als König maßgebendes Wort, das an Stelle der griechischen Göttersöhne oder Orakel galt oder statt taub gewordener jüdischer Gesetzlichkeit sagte, was in kreativer/schöpferischer Gegenwart im menschlichen Verhalten geboten war. So steht auch fest, wie die philosophische Vernunft in Folge des als frühe Philosophie verstandenen Moses als Josua, lat. Jesus galt. Heute lässt sich daher historisch konkret nachvollziehen, wie nach dem Wandel vom Mythos zum Logos durch jüdische Aufklärung genau die Vernunft gewirkt/gewandelt hat, die auch heutiger Aufklärung in Verstand gegeben, selbst Atheisten heilig ist. Die aber ohne sie aufgeklärt als schöpferische Bestimmung im Sinne der kulturellen Vorbilder zu verstehen und so kulturell ganzheitlich zu vertiefen, nicht wirklich gelebt wird. 

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Der Weg der Vernunft in Kultur kann weitergehen

Wer sich über die Verwirklich dessen Gedanken macht, was als ökologische, ganzheitliche Lebensweise, Weltvernunft in kultureller Verbundenheit und Friede gilt, damit auch in der antiken Vernunftlehre (beispielsweise der Stoa) ohne kulturell tiefgreifende Bedeutung, dem Opfer an alte Götterbilder vergeblich gepredigt wurde und mit Nero & Co. nicht zu machen war, der muss kulturelle Aufklärung betreiben.

Niemand kann erwarten, dass die geschichtliche Einsicht des hisorischen Jesus als die gerade den naturwissenschaftlich-humanistischen Atheisten heilige Vernunft und die psychologische Erkenntnis ihrer jeweils kulturgerechten Vertiefung, selbst das Besingen oder die Liebe des gemeinsamen Seinsgrundes oder dessen, was damit wesentlich ist und sein wird (Gottesliebe), zum menschlichen Leben in Einklang mit der kreativen Natur/Gesamtheit, humanistischer, ganzheitlich ökologischer Lebensweise führt. Wie das Paradies geschlossen hat, war bereits Thema des philosophischen Judentums. Und auch wenn die Einsicht, dass es bei Jesus, wie den späteren Aussagen Mohammeds um die als schöpferische Bestimmung verstandene philosophische Vernunft ging, deren Weisheit heute auch Weltfriedenkonferenzen vertreten wird, werden die Krieger nicht sofort die Waffen fallen lassen. Doch wer den mittelalterliche Lehren, der Berufung auf jeweilige Bücher und nationale Lehren, die im Kampf der Kulturen auch politisch missbraucht werden, begegnen will, muss Aufklärung betreiben. 

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Friede und Fortschritt oder Krieg konservativer Kulturen

Ob Religionen Vernunft, Friede und Fortschritt bewirken oder das Gegenteil, hängt an ihrem Verständnis. Hier wird daher deutlich gemacht, was einer theologischen Wissenschaft, die in ihrer gesamten Forschung meist nur nach dem Grund für die Verherrlichung oder Herrlichkeit eines Wanderpredigers fragt, darauf ihre gesamten Lebenswerke und Glaubensvorstellungen baute, kaum möglich ist.

Revision der Religion

Der Nachweis, dass am Anfang die die in Natur begründete, bisher als Gegner des Glaubens geltende Vernunft dazu führte, den alten Gottheiten und traditioneller Gesetzlichkeit abzuschwören und nur diese gegenwärtige Vernunft für die Verhaltenslehren maßgebend war, wird im Rahmen einer evolutionären Entwicklung zu einem völlig neuen Verständnis von Glaube führen. 

Der Verfasser dieser Seite, Gerhard Mentzel, hat als Laie, frei von Lehrmeinungen oder Glaubensvorstellungen seit Jahrzenten das  gesamte deutschsprachige wachsende Wissen über die Anfänge, auch des Alten Testamentes und dessen Entstehung ausgewertet. Er ist allein verantwortlich für die in allen Abschnitten zu findenden vielfältigen Argumente, dass es beim historischen christlichen Wesen um die Vernunft antiker Aufklärung ging. Diese entspringen den Ergebnissen der historischen Kritik, auch von Kritikern des Glaubens, ebenso wie der heutigen Erkenntnis über die theologische Bedeutung nicht nur der biblischen Kult(ur)texte oder dem Denken und Diskutieren einer Hochzivilisation, der die Vernunft immer heiliger wurde.  

Er bittet die Fehler oder Fehlschlüsse zu entschuldigen und ist dankbar für Berichtungen und Anregungen. Insbesondere aber im historischen Wissen begründete Argumente, dass es am Anfang doch nur um einen charismatischen jungen Mann oder einen Jesus-Mythos ging.

gerhard.mentzel@gmx.de

Will einer Forschung, die frei ist von Vorurteilen, auch über die Glaubenslehren, Anstoß zur einer völlig neuen Frage nach dem historischen Wesen Jesus und Grund christlicher Kultur geben.

Warum: Veraltete Glaubensvorstellungen prägen Weltbilder, die für das menschliche Verhalten maßgebend sind. Diese Vorstellungen in unserem Kopf entscheiden darüber, ob wir in egoistischer Kurzsicht leben oder einen natürlichen kreativen Sinn in Vernunft (Logos/Ökologie) sehen, uns dafür begeistern, kulturell weiterdenken und in schöpferischer Weise mündig gemeinsam Zukunft gestalten. Ob Menschen in mittelalterlichen, oft missbrauchten und mörderischen Glaubensvorstellungen verharren, durch ihre jeweiligen Büchern vor-gesetzten Glaubenslehren und Gottesbildern opfern, andere daher denken, die Wurzeln ihrer Kultur atheistisch ausreisen zu müssen, hängt vom kulturellen Vorverständnis ab. Der Nachweise, dass die heute naturwissenschaftlich in Evolution erklärte oder auf Weltkonferenzen diskutierte Vernunft das seit der Reformation erst einheitlich Jesus genannte historische Wesen war, führt nicht nur zu einer grundlegenden Revision der christlichen Religion.

Bei einer von bisheriger Buchstäblichkeit freien Auswertung des historischen Wissens, des geistigen Kontext der vielfältigen anfänglichen Reformbewegungen, wie der Bedeutungsinhalte der biblischen Geschichten und ihrer Vor-bilder gibt es kein Argument gegen die Erkenntnis: Am Anfang war weder ein junger Wanderprediger, noch ein literarischer Jesus-Mythos. Die Logos genannte Vernunftlehre antiker Aufklärung hat den bebilderten Kulturwandel herbeigeführt. Ihr galt die Hoffnung auf ein goldenes Zeitalter als gelobtes Land "Leben in Vernunft und kulturellem Friede", Josua, lat. Jesus.

Gerhard Mentzel, Schänzelstr. 9, 67377 Gommersheim,

dankt für Anregungen, Berichtigungen und historisch begründete Argumente, warum doch nur ein junger Mann oder ein Mythos und nicht die Vernunft das christliche Wesen Jesus war:

gerhard.mentzel@gmx.de 

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Daniel Chodowiecke 1791: Im Moment der Aufklärung, zu dem die römische Göttin der Erkenntnis, Minerva, das Licht spendet, finden die Religionen der Welt zusammen.  (Wiki: "Aufklärung")  

Blog: www.vernunftglaube.wordpress.com 

Alte Homepage mit zahlreichen vergeblichen Bitten an Theologen wie Klaus Berger oder Joseph Ratzinger: www.theologie-der-vernunft.de