Desaster ohne Ostern ruft nach Auf-geklärtem-verstand

Die Verweigerung eines aufgeklärten Verstandes (Auferstandes) von Jesus Christus als Weisheit, die heute meist in Ökologie offensichtlich ist, lässt in der Hochschullehre von einem „Desaster nach Ostern“ sprechen. Was nicht allein dem christlichen Glauben den Grund nehmend auch im täglichen Leben zum Desaster führt: Weil so die Chance vertan wird, die allseits nicht allein in ökologischer Krise, nun auch Virenbedrohung als maßgebend für unser Leben erkannte, vergeblich gegenseitig gepredigte Weisheit auf einen transzendenten gemeinsamen Sinn allen Seins verweisen zu lassen. Der den verschiedenen Weltreligionen, ihren Gründergestalten, Schriften zugrunde liegt. Weil sonst Weisheit als Menschenwort bestimmungslos bleibt. Und sich die Religionen gleichzeitig in Berufung auf nationale Buchstaben, Gründergestalten, Gottheiten oft mörderische bekämpfen. Statt gemeinsame Verantwortung, natürlich-schöpferische Bestimmung in Begeisterung, menschliche Motivation für die gemeinsame Zukunft zu bewirken. Doch diese Verweigerung ist, wie auch die Vorlesungen zeigen, unhaltbar: Zeit für Auferstehung!

Für die im Zeitalter des aufgrund seiner Masse und technischen Möglichkeiten zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Adam, der trotz allem Wissen, was weise wäre und ständiger Rede davon nicht im Sinn im Sinn seiner Natur herrscht, in Weisheit lebt, sondern auf vielfach Weise Zukunft zerstört, die wissenschaftlich Voraussetzung zu schaffen wäre.

Nachdem in der Einführungsvorlesung zum Neuen Testament der Grund des christlichen Glaubens in „Gotteserscheinungen“ von Sektenanhängern, statt in der hellenistischen Juden als Christus geltenden Weisheit im Sinn natürlicher Ordnung erklärt wurde: Heute Weisheit im Sinn von Ökologie, Evolution. Wie sie bereits Ägyptern als Maat galt, für Weisheitslehrer, wie die Moses-Propheten in Form sozial-nachhaltiger Gesetze der wahre „Gesalbte“ war und so logischerweise als neuer Davidsohn „Christus“ in die Krippe unserer westlichen Kultur gelegt wurde. Wonach genau diese Weisheit ent-wickelt für Glück, Gesundheit, wie gemeinsame Zukunft als maßgebend erkannt, aber noch nicht kulturbestimmend ist. Gleichwohl sie auf einen gemeinsamen Sinn allen Seins verweist. Nach dem in aktuellen Weltkrisen, bei der Forderung nach einem Leben in Gemeinsinn „Wir“ besonders laut gerufen wird.

Und wenn so auch mit Blick auf einen sich angeblicher Heilsprediger-Sekte, statt eines sich dem Heil weisheitlich-hellenistischer Juden (Weltbürgern) anschließenden Paulus in der Vorlesung über den Korintherbrief dem Christentum die in Bildung und Wissen naturphilosophisch im Sinn früher Ökologie begründete Weisheit abgesprochen werden musste. Statt zu erklären, wie nicht allein das christliche Wesen Weisheit war, es daher Aufgabe der Religionen wäre: die im Sinn des Lebens, gemeinsamer Zukunft erkannte Weisheit, bestimmend zu machen. Sie im aufgeklärten Kult (erwachsenen, mit Blick auf die menschliche Kultur, Beschaffenheit, Psyche rational zu erklärenden Welt-/Vernunftreligionen) zur wahren Herrlichkeit und so Motivation mündiger Weltbürger werden zu lassen.

Da wird mehr als deutlich, wie die Hypothese, der historische Jesus sei nur ein hingerichteter Heilsprediger gewesen, die Geschichte auf den Kopf stellt und die Welt nicht nur kulturell, sondern auch in Wissen und Glaube spaltet. Was auch zu allerlei, gar mörderischem Unsinn im Namen Gottes, statt zu einer grenzüberscheitenden Bestimmung im gemeinsamen Sinn, Leben in Zukunft gestaltender, statt vernichtender Weisheit führt, ist allein aufgrund der aktuellen Vorlesungen unhaltbar. Weil die von Paulus nach Heilsprediger-Hypothese angeblich verworfene, jedoch im Sinn aller Welt/Natur (heute Ökologie) begründete Weisheit für hellenistische Weltbürger universale Tora, so König, Gesalbter „Christus“ in Folge Moses gegebenes Heil im Namen des jüdischen Weltkönig Josua „Jesus“ war. Und daher dessen Auferstehung nicht weiter zu verleugnen ist.

Womit die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen wäre: Damit die von aufgeklärter Welt gegenseitig geforderte, unvoreingenommen (jungfräulich) naturwissenschaftlich allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit bezeugte Weisheit nicht in Angst oder Überredung, sondern im aufgeklärten Verstand (Auferstehung) verschiedener anfänglicher kultureller Wesentlichkeiten und so in deren bekannten menschlichen Erscheinungen (deren Kreuz tragend) aus der Profanität gegenseitiger Moralpredigt menschlicher Weisheitsreden befreit wird. Womit die in natürlicher Schöpfung (Ökologie) begründete Weisheit auch an Stelle nationaler Buchstaben (die heute zu gegenseitiger Abgrenzung, dem Gegenteil von Weisheit, Weltvernunft, oft mörderische Unsinn führen), zur menschlichen Motivation im gemeinsamen Sinn, lebensbestimmend werden könnte..