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Historische Fakten für den aufgeklärten Verstand als Heil historisch „Jesus“

Ein Überblick der Argumente, die in den einzelnen Kapiteln, teils verbunden mit Briefen an Theologen, weiter begründet werden. Die nicht nur nachweisen, dass es für den heute gelehrten jungen Mann mit zufälligem Namen Jesus, der alles nicht war und wollte, was aus ihm gemacht wurde, nicht ein einziges historisch-wissenschaftliches Argument mehr gibt.

Denn hier wir nicht nur belegt, wie es sich beim christlichen Wesen, dem biblisch beschriebenen oder historischen Jesus völlig unmöglich um einen egal wie gestrickten Zweibeiner gehandelt hat. Vielmehr wird deutich gmeacht, wie das Heil, der neue Josua, lat. „Jesus“ durch den aufgeklärten Verstand, der im hellenistischen Judentum und dann christlichen Römern galt, als historische Tatsache lebendig war. Und wie dieses aufgeklärte, in Natur-/Sinn-/Vernunftlehren (Logos) begründete Verständnis einer kultur(ur)bestimmenden schöpferichen Wirklichkeit (Wort) auch heute die Kulturen versöhnen und ökologisch oder in kultureller Evolution begründete Weisheit/Weltvernunft zum Leben erwecken könnte. All dies ergibt sich nicht nur aus einzelnen Texten oder Argumenten, sondern im gesamten Licht teils heute erst gegebenen Wissens, durch:

1. Die historische Kritik,

die nachzeichnet was alles nicht war, teils einen historischen Jesus ganz abstreitet, jedoch  nur ein völlig fiktives Konstrukt aus alten heidnischen Gottessohns- oder sonstigen Mythen herleiten will. Was zu kurz greift, so auch dem kulturellen Kontext nach, sowie mit Blick auf die anfänglich sich gegenseitig bekämpfende christliche Vielfalt und umfassender Bedeutung des Christuskultes, dieser völlig unmöglich zu begründen ist.

2. Die moderne Hochschullehre,

die theologisch konstruierte Geschichten vorstellt, nach denen die Kritik längst überholt ist. Weil in den biblischen Geschichten nicht vom historischen Jesus die Rede wäre, sondern der Auferstandene als Christus märchenhaft beschrieben sein soll. Wobei dann nicht der aufgeklärte Verstand, das Heil "Jesus" vorangestellt, so die Christologie begründet und die Ausdrucksweise in kreativen Erbe der von Kult(ur)bildern, damit im Stil der Zeit begründet wird, sondern ein besonders bibelschlauer Handwerksbursche. Der von seinen Anhängern, dann apologetisch zum Heilswesen gemacht worden wäre, um dieses Trauervisionen entsprungene Hirngespinst anderen hellenistischen Bildungsbürgern apologetisch als neuen Christus-Gott zu apologetisch schmackhaft zu machen.

Was, wie hier deutlich gemacht wird, alles völlig ausgeschlossen ist.

3. Das historische Wissen

um das hellenische Diasporajudentum, in dessen aufgeklärtem Verstand der alten Gottheiten und damit in einer Natur-/vernunftbegründeten weltgültigen schöpferischen Wirklichkeit und Bestimmung (Wort, neuer Bund) das Heil „Jesus“ bewirkt wurde. Dessen Missverständnisse und Auseinandersetzungen mit traditioneller Autorität in den Jesus-Geschichten bebildert ist und die Theologie des Neuen Testamentes begründet bzw. diese sich so völlig logisch geschichtlich nachvollziehen.   

In den Briefen an theologische Wissenschaftler (Teils durch einen hellenistischen Juden: Philo) wird daher nicht nur begründet, wie es auch nach den Texten des Neuen Testamentes für Ihren Handwerksburschen keine einziges Argument mehr gibt, den Verfassern aus dem hellenistischen Judentum der Diaspora, wie anderen frühen Denkern unmöglich unterstellt werden kann, einen jungen Mann als Heil hingestellt zu haben. Wie es hier um die übliche und kulturgerechte Ausdrucksweise eines die Kulturen in aufgeklärter Weise versöhnenden Heilsgeschehens im Erbe der Vorbilder/-geschichte(n) ging, das auch heute wegweisend und weiterzuführen wäre.

4. Den kulturgeschichtlichen Kontext der hellenistischen Hochzivilisation

der nach dem Wandel vom Mythos zum Logos Bildung und Vernunft heilig waren. Sich so die römisch-griechische Kultur kritisch mit dem traditionellen Kult auseinandersetzte und auch die jüdische Seite einen neuen Bund bzw. die Neubegründung des Gesetzes suchte. Für was weder auf römischer, wie jüdischer Seite, noch wendiger als gemeinsamer Nenner (was der Christus der hellenistisch-jüdischen Aufklärung und auch in der biblischen und kirchliche war),  ein verherrlichter junger Mann, in Frage gekommen wäre.

5. Die natürlich-evolutionäre Entwicklung aus den sich in Kreativität begründenden antiken Hochkulturen. Ob sich in kreativer Natur wie der Nilschwemme oder kosmologisch begründende Ägypter sowie persische Philosophie, wie wir sie unter Zarathustra kennen. Die dort maßgebend war, wo die Propheten den bildlosen Kult  von einem unsagbaren Grund/Sinn (JHWH) definierten.

Alles was wir über die Vorgeschichte Jesus wissen schließt es völlig aus, dass ein junger Mann zum absoluten neuen Heil geworden wäre, sondern zwingt die in Vernunft erklärte, damit weltgültige schöpferischer Wirklichkeit als Heil „Jesus“ zu bedenken.

6. Wissen um naturbeobachtende und himmelberechnende Hebräer

und ihre als frühe Philosophen geltenden Propheten. Die Schöpfung in Schrift fassten, dieses Wort zum Gesetz , Weisung für Beschnittene (Thora) machten und so von der Verehrung menschlicher Gottheiten befreiten. Denn das Denker in einem jungen Mann die Erfüllung derer gesehen haben, die vom Opferkult an menschlichen Gottheiten befreiten und ihr Wort in einer jetzt in Vernunft erklärten Genesis begründeten, schließt sich aus.

7. Die kulturellen Geschwister,

die zur Zeitenwende in kosmologischer Konkurrenz mit dem Christuskult standen: Von den hellenistischen Gottessöhnen wie Isis und Mithras, in denen die Vegetation oder kreative kulturelle Tugenden und Wesenszüge, wie die menschliche Weisheit und Vernunft verehrt wurde, der Kaiser für die kosmische Ordnung stand. Ebenso die Kabballa, die auf traditionelle Weise in Zahlen- und Zeichenmystik den kosmologischen Bezug aufrecht erhielt.

Wie dann die Konkurrenz zu all dem ein von der Kirche zum Logos, damit in Vernunft/Sinnhaftigkeit erklärter schöpferischer Wirklichkeit erhobener junger Mann gewesen sein soll, ist unerklärlich.

8. Die  Apologeten,

die wie sämtlichen philosophischen kirchlichen Väter, spätantiken Kaiser, die allesamt von zeitgemäßer Vernunftlehre (Logos) ausgingen, christologisch über deren Wesen im Verhältnis zu den Vätergottheiten über Jahrhunderte stritten.

Denn nicht nur den Verfassern der biblischen Geschichten, sondern all denen dann auch noch unterstellen zu wollen, damit einen jungen Mann in den Himmel gehoben zu haben, ist mehr als abendheuerlich, völlig absurd.

9. Die sich auf Jesus berufenden Christentümern,

wie dem gar die kosmologischen Kultmodelle des Osten als neuen Weltreligion mit integrierende Manichäismus, dem die philosophische Begründung zugestanden wird.

Was Christen eine Vernunftbegründung bestätigt, die  jedoch  auch der Kirchenlehre und der biblischen Beschreibung zugrunde lag, nicht weiter einem jungen Mann zuliebe verleugnet werden kann.

 10. Die vielfältigen frühchristlichen Reformbewegungen,

wie den Marcionisten sowie anderen  wegen ihrer abstrakt und geheimnisvoll bleibenden Lehren,  in den Augen kirchlicher Denker sich daher „zu Unrecht“ auf Erkenntnis (Gnosis) berufenden frühen Christen, bei denen eine Begründung in Natur-/Vernunftlehren (Logos) ebenso anerkannt ist.

Denn wenn dann den frühen Denkern unterstellt werden muss, das alles wäre ähnlich wie der kirchlichen  Logos-Christologie nur einen bibelschlauen Handwerksgesellen  aufgesetzt worden oder eine vom unterstellten historischen jungen Mann unabhängige christliche Lehre. Wie es in Einleitungen von Werken zu lesen ist, in denen Wissenschaftler wie Christoph Markschies, die als Neutestamentler von einem bibelschlauen Handwerksburschen ausgehen,  als Geschichtswissenschaftler die Anfänge beschreiben. Dann scheint alles historische Wissen völlig vergeblich dem kindlichen Verständnis geopfert zu werden.

11. Die gemeinsinnige, soziale Lebensweise früher Christen,

was sich allesamt nicht im Glauben an die Gottheit eines jungen Guru begründen lässt. Was jedoch darauf verweisen, dass die Sozialutopien, wie sie auch in der Stoa von weiter menschlichen Gottessöhnen hörigen Philosophen in Naturlehre (Logos) begründet war, in der neujüdisch-christlichen Lehre von einer neu begründeten schöpferischen Wirklichkeit ausgehend kult(ur)bestimmenden wurde.

12. Die gesamte philosophisch begründete Kirchenlehre,

die bis zum Missbrauch durch die römische Macht galt, erst in der Reformation ihre Autorität an die antiken Schrift abgab. Wo nicht nach einem jungen Mann gefragt wurde, das hoheitlich-göttliche Christuswesen als maßgebend gesetzt war und so zur Aufklärung führte.

13. Die Rolle Jesus im Koran,

der dort kein Gottessohn war und so kein Kreuz zu tragen hatte, sondern ebenso eindeutig als das lebendige Wort (die schöpferisch maßgebende Wirklichkeit) galt, wie in der Kirchenlehre. Und den arabischen Denkern, die das Wort dann in einem Propheten zum Ausdruck brachten, unmöglich bei Jesus der heute gelehrte Landstreicher unterstellt werden kann, wo eindeutig die philosophischen Natur-/Vernunftlehren (Logos) das Thema waren.

Selbst wenn man daher ungeachtet aller Vorkulturen und des gesamten kulturellen Kontextes den Verfassern der kanonischen Schriften und sämtlichen kirchlichen Denkern unterstellt, im Gegensatz zu den anderen anfänglichen Christentümern, die von Vernunftlehren (Logos) ausgingen, einen jungen Mann verherrlicht und in den apologetisch in den Himmel gehoben zu haben. Mit den orientalischen Denkern, die sich nicht zuletzt im Rahmen der Christologie-Debatte abspalteten ist das völlig unmöglich zu machen.

14. Die Mission der westlichen Welt,

bei der sich nicht nur die Konversion von römischen Bildungsbürgern und Griechen in sich bekämpfenden Bewegungen, sondern auch die  von barbarischen Naturkulturen, nicht in einfach in einem jungen Mann begründen lässt, der Sieg versprach, sondern auf einen Kulturwandelt verweist. Bei dem die in Vernunft erklärte/offenbare maßgebende schöpferische Wirklichkeit noch bis kurz vor die Aufklärung dem westlich-barbarischen Mittelalter in den bekannten Bildern und Geschichten vermittelt werden musste.

Wonach jetzt der Weg frei ist, das Heil gegeben ist, nicht nur den christlichen Glauben wieder dort zu begründen, wo die Welt, alles Werden auf wissenschaftliche Weise als Ökologie oder auch kulturelle Evolution erklärt wird. Um dies als schöpferische Wirklichkeit zu verstehen, das auf einen gemeinsamen Sinn/Grund (JHWH) verweist und damit die allseits geforderte Weltvernunft, Ökologie des Menschen, evolutionären Hamanismus, ganzheitlich-natürliche oder nachhaltige Lebensweise in Bezug auf die kulturellen Wurzeln westlicher Kultur kult(ur)bestimmend zu machen, mündige Menschen in Verant-wort-ung leben zu lassen.

Buchstaben machen Sinn, wenn sie ein Wort ergeben: Die schöpferisch-maßgebende Wirklichkeit zum Ausdruck bringen

„Buchstäblich“ oder „wörtlich“ kann man die heutige Hypothese von einem herrlich gemachten besonders  bibelschlauen Handwerksburschen schon nicht mehr nennen. Denn wenn selbst die Buchstaben der Bibel nicht von einem jungen Mann handeln, den Neuverstand schöpferischer Wirklichkeit im Sinne alter Gottheiten in Natur/Vernunft (alsweltgültig lebendigem Wort) in Kult(ur)geschichten bebildern und auf die Missverständnisse dieses historisch zu belegenden Heilsgeschehens auf dem Weg aus dem Heidenland nach Jerusalem bei den eigenen Anhängern verweisen. Was logischerweise der neue Menschensohnes (kollektive Verstandes in der Wurzel Davids), Kyrios (königlicher Weisheit im Kopf der Menschen) und damit auch eine wahre Gottessohn war, was im Prozess der Zeit durch die alten Autoritäten abgelehnt wurde und das Kreuz der Vorbilder tragen musste. Dann kann man nur von völliger Blindheit gesprochen werden, nach der alles heutige Wissen den liebgewordenen und zur Lehre gewordenen Vorstellungen von einem gutmenschlichen Charismatiker geopfert wird.

Großmutter Jesus: Maat, ein in Natur begründetes Kulturmodell für menschliche Gerechtigkeit und Ewigkeit

Wir müssen nicht auf die gesamten Kulturen zurückgreifen, die sich von den Indianern, über die Mayas, die Kelten oder Germanen, bis zu den kosmologischen-Kultmodellen des Ostens, den Philosophien der Chinesen und Inderm, ebenso wie die engeren geistigen Vorläufer  oder Konkurrenten Christi in kosmischer Realität, natürlicher Kreativität begründeten. Dann aber für die mittelplatonisch-hellenistischen Juden,  die die Natur in Vernunftlehren (Logos) und so auch die Funktionsweise des Kultes erklärten, einen jungen Mann als schöpferisch maßgebend oder Logos ausgegeben haben. Denn wie glaubhaft ist es, dass die Indianer die Stimme Manitus im natürlich-kosmischen Geschehen hörten, dann hellenistische Juden antiker Aufklärung, die in Natur eine götterfreie schöpferische Wirklichkeit verstanden (Wort) einen Landstreicher als genau diese Stimme ausgegeben und andere Bildungsbürger so dieser apologetischen Darstellung auf den Leim gegangen sein sollen?

Bleiben wir aber bei den engeren Vorfahren Christi. Schauen wir ins alte Ägypten: Wie die gesamte ägyptische Hochkultur, damit die Herkunft Moses von Maat, einem vertikalen, nicht in  menschlicher Kommunikation, sondern in natürlich-kreativer Wirklichkeit begründeten Kulturmodell getragen war, wird heute vom Ägyptologen Jan Assmann bestens beschrieben. Auch wie Maat bei den Propheten oder bei Paulus weitergeführt wurde. (Hierzu mehr unter Familie Jesus)

Doch damit wird nicht nur deutlich, dass bei der eigentliche Mutter des biblischen und dann christlichen  Monotheismus nicht eine zu glaubende eigene Gottheit über andere gestellt wurde. Wie vielmehr die Kreativität des natürlichen Ganzen den Ton angab. Der dann in verschrifteter Form, als Wort die Hebräern vom Pharaonenkult befreite, an die Stelle menschlicher Mittler kosmischer Ordnung zu einem schöpfungs-/naturgerechten Leben führen sollte.

Wie kann man dann dem Christentum, das sich auf die Propheten berief, in natürlicher Entwicklung aus den Vorgängerkulturen in einer Zeit erwachsen ist, die die Natur nicht mehr mythisch, sondern in Vernunft erklärte, einen jungen Mann als Maß aller Dinge unterstellen?

Den Grund des christlichen Glaubens in einem jungen Guru zu sehen, das ist so wissenschaftlich, wie als Grund für das in Natur, Kreativität des Ganzen begründete Modell für menschliche Gerechtigkeit und Ewigkeit, wie es Assmann bestens beschreibt, ein Mädchen sehen zu wollen, weil Maat in einer weiblichen Göttin verkörpert war.