Öko-Logos war schöpferische Wirklichkeit und weltgültige Bestimmung: Wort

Jesus Christus

Das Christentum war ein Weiterdenken antiker Philosophie (Natur-/Vernunftlehre) im prophetischen Sinne. Als aufgeklärte Juden und dann Römer in antiker Vernunftlehre (Logos, heute Ökologie, Evolution) das den Propheten maßgebende und jetzt weltgültige Wort, so den in Vernunft erklärten Kosmos als sinnvolle schöpferische Wirklichkeit, neuen Tempel verstanden und damit den philosophischen Sozialutopien zum Leben verhalten, war dies der erwartete "Christus". Was weit über die abstrakte Vernunftlehre der Philosophen und ihre Göttermysterien hinausging. Damit war dort in Folge Moses der neue Josua, das Heil "Jesus" historisch lebendig.

Das durch die Kirche in kulturgerechter, so volksbestimmender Weise zur Welt gebrachte christliche Wesen war eindeutig die in antiker Vernunft erklärte, in Natur begründete Bestimmung (Wort). Die aufgeklärt im kulturellen Sinne verstanden (auferstanden), so an die Stelle taub gewordener jüdischer Nationalgesetzlichkeit für Beschnittene, wie hellenistischer Göttermysterien und Gottkaiser getreten war. Am christlichen Anfang stand damit eine kreative Wirklichkeit, wie sie heute wieder den Sinn/Grund allen Seins (JHWH) offenbart, als ein in Evoution erklärter logischer Lebensfluss und als ökologisches Ganzes für unser Leben maßgebend, jedoch noch nicht kult(ur)bestimmend ist.

Dieses kuturbestimmende Wort (kreative Wirklichkeit/Bestimmung) musste in kult(ur)gerechter Weise ausgedrückt, "Fleisch" werden, um im Zeitenwandel Heilswirklichkeit im Sinne Josua, lat. Jesus sowie der bekannten Gottessöhne zu entfalten. Auch die menschliche Ausdruck in Kultur war und bleibt damit kein doketistisch zu vernachlässigendes Scheinwesen. Doch ein einfacher junger Mann, wie der historische Jesus heute gelehrt und allgemein angenommen wird, kommt weder in den biblischen oder anderen frühchristlichen Geschichten, noch im Zeitgeschehen vor. Wo sich das Weiterdenken antiker Natur-/Vernunftlehre, damit ein kreative Wirklichkeit, nicht nur in jüdischer Weisheits- wie in der frühen kirchlichen Lehre, sondern auch in den neutestamentlichen Texten zeigt, hat ein angeblich zum Christus erhobener junger Mann an den Hochschulen des 3. Jahrtausend nichts mehr verloren. Auch kann in logischer kultureller Entwicklung der Grund des nun weltgültig gewordenen neuen gottesbildfreien Kultes, der an die Stelle von Gottkaisern, die Vegetationsverkörperungen in Göttergestalt, Mysterienkult, Orakelglaube, wie Thora (jüdischer Traditionsgesetzlichkeit) trat, neuer Tempel und maßgebende Lebenswirklichkeit war, kein Guru mit zufälligem Namen Jesus gewesem sein. Ein Handwerksbursche, der sich als Heilswesen sah oder nach seinem Tod von Anhänger in Halluuzinationen als Heiland gesehen, von der Kirche zum Christus gemacht wurde (wie von einem jungen Mann ausgehend heute unterstellt werden muss), war nicht das christliche und biblisch in seiner Heilswirklichkeit beschriebene Wesen.

Der sich auch im Wandel vom Saulus zum "Paulus" ausdrückende neue prophetische Bund, wie die diesen in kulturgerechten Geschichten beschreibenden Texte des Neuen Testamentes, gingen aus einem Aufkärungsprozess hervor, wie er vom hellenistischen Diaspora-Judentum der Zeitenwende bekannt ist. Die Verfasser der biblischen Texte, die dann von den als Kirchenväter geltenden neuplatonischen Theologen herausgegeben wurden, werden heute als philosophische Gebildete des hellenistischen Judentums gelehrt, die ganz bewusst im Aufgreifen der Vorbilder den bekannten bildhaften Literaturstil wählten. Diesen hellenistischen Juden (Jünger des neuen Heils: Jesus), wie den frühchristlichen Erkenntnis-Bewegungen oder den Vordenkern der Volkskirche, galten die Logos genannten Vernunftlehren vom natürlichen Werden (Evolution) und Weltgefüge (Ökologie) als die bestimmende schöpferische Wirklichkeit. Die war jüdisches Wort im Sinne eines unsagbaren Grundes/Sinnes und damit Kulturbestimmung. Die so in Natur/Vernunft begründete menschliche Weisheit war daher für hellenisische Juden und römische Christen der wahre König "Gesalbte", Kyrios. Dies wurde als Heilswirklichkeit "Josua", lat. Jesus verstanden und definiert. Und so steht heute zweifelsfrei fest, wer der historische Jesus Christus war und welche Bedeutung er heute für Leben in öko-logischer Weisheit er hätte.

Auch wenn die alte Bedeutung durch die Aufklärung entleert wurde, solange der Christus gesetzt war, nicht ein junger Mann als der ursprüngliche Grund christlichen Glaubens vermittelt wurde, stellte sich die Frage nicht. Doch alle Hypothesen, die bei einem besonders bibelschlauen oder sonst gearteten Handwerksburschen heute unterstellen müssen, dass einem harmlosen jungen Mann ein Heiligenschein aufgesetzt, dieser apologetisch als Christus oder gar Logos aufgemotzt wurde oder völlig unabhängig davon das Christentum entstand, lassen sich historisch-wissenschaftlich nicht weiter aufrecht erhalten. Weder in den von einem Heilswesen in kosmischer Größe handelnden Texten, der christologisch-theologischen Lehre, noch logischen Entwicklung in Realgeschichte, kommt der heute auf ein Zwergenmaß reduzierte junge Mann mit Namen Jesus vor.

Nicht allein, weil es sich auch völlig ausschließt, der eindeutig vom Logos (Natur-/Vernunft-/Sinnlehre) ausgehenden anfänglichen Kirche oder gar der jahrhundertelangen christologischen Diskussion um das Wesen und die rechte Ausdrucksweise der Vernunft zu unterstellen, einen Handwerksburschen in den philosophischen Himmel gehoben zu haben. Dann jedoch bei den sich in den Augen der Kirchenväter zu Unrecht auf Erkenntnis berufenden chriistlichen Lehren oder mit der Kirche konkurriendenen, sich ebenso auf Jesus berufenden Christentümern wie dem Manichäismus eine philosophische Vernunft-Begründug zu beschreiben. Und wenn dann der kosmische Christus nicht nur als Thema sämtlicher Texte, selbst bei der Johannesgeschichte (einer philosophischen Schule, die nicht mehr als Gnosis aussortiert wird, sondern das christliche Wesen der anderen Jesusgeschichten erklären würde), der fleischgewordene Logos antiker Philosophie gelehrt wird, ist alles gesagt: Es ist absurd, gegen das eigene Wissen, dann die Studenten im Glauben an einen zum Christus gemachten jungen Mann zu lassen, diesen weiter an den Anfang stellen zu wollen.

Auch das heutige Wissen über die vorangegangen und konkurrierenden Kultformen, das hellenistisch-mittelplatonische Judentum, die Bedeutungsinhalte der dort entstandenen bilblischen Jesus- bzw. Theologie-Geschichten, wie die der vielfältigen anfänglichen Bewegungen, der kirchlichen Logos- damit Weltvernunftslehren sowie mit dieser konkurrienden Christentümer zwingen zu einer aufgeklärten Betrachtung. Und auch der Beginn des gewaltigen Kulturwandels, das Ende vom Opfer an bisherige Verkörperungen der Vegetation sowie weitere kreative Wesentlichkeiten, wie sie zur Aufrechterhaltung des Staaten in vielzähligen Gottesgestalten, in Mithras oder Isis-Mysterien verehrte wurden, verweist auf eine Verbreiterung des prophetisch-bildlosen Kultes. Wodurch der Abschied vom Gottkaisertum und Orakelglaube zur einer sozialen, gemeinsinnigen Lebensform im frühen Christentum gegeben war. Im Licht heute gegebenen umfassenden Wissen, auch über die alten Kultformen, lässt sich dies nicht im Aufwärmen alter Mythen oder Hirngespinsten erklären, die einem jungen Guru aufgesetzt oder frei erfunden wurden, sondern dem, was im hellenistischen Judentum heute beschrieben wird, aufgeklärter Kulturverstand (Auferstehung) war.

So ist es Insbesondere das Wissen über das hellenistische Diaspora-Judentum der Zeitenwende, das im neuen, weltgültigen Bund den frühwissenschaftlich erklärten Kosmos als Wort und neuen Tempel (Vergegenwärtigung/Offenbarung schöpferischer Bestimmung) verstand und aus dem so nicht nur die Texte des neuen Testamententes, sondern die Christologie, damit christliche Theologie hervorging, das zu einer neuen Sicht zwingt. Nachdem im hellenistischen Judentum zur sog. Zeit Jesus in früher Welt-/Naturlehre (Logos als Wort), damit dort, wo wir heute von Ökologie oder Evolution sprechen, die Heilswirklichkeit Josua (lat. Jesus) definiert wurde, macht dies endgültig klar, wer und was historisch "Christus" und "Jesus" war.

So lässt sich verstehen, wie dieser aufgeklärte, nun auch für Griechen geltende Verstand schöpferischer Wirklichkeit/Bestimmung (damit die Heilswirklichkeit "Jesus") als der jüdische König, Kyrios, wahre eine Gottessohn (Mittler kosmischer/ökologischer Gerechtigkeit) und messianisch erhofften Menschensohn (kollektiver prophetischer Verstand) im Stamme Davids gesehen wurde. Und davon, nicht von Halluzinationen, die Anhänger eines Heilspredigers nach dessen Tod hatten, ging die Hoffnung auf, kulturellen Friede und Leben in Vernunft als das gelobte Land aus.

Auch wie die Auseinandersetzung dieses aufgeklärten jüdischen Verstandes mit traditioneller jüdischer, wie römischer Autoritäte, seine Verurteilung oder die biblisch bebilderten Missverständnisse der eigenen Jünger auf dem Weg nach Jeruasalem war, lässt sich aufgeklärt erklären. Zumal diese "Jündermissverständnisse" heute bis in die Frühkiche gedeutet werden. Wobei Petrus für die Großkirche steht. Ebenso ist das, was sonst noch hinsichtlich der Jesusgeschichten von Geburt bis Auferstehung heute gelehrt wird, als kulturgerechte Beschreibung des im hellenisischen Judentum der Zeitenwende gegebenen Heils, damit der historischen Wirklichkeit "Jesus" zu verstehen. Wo nicht von einem Guru, sondern von einem neuen Verstand in schöpferischer Realität nach frühwissenschaftlicher Lehre (Logos) ausgegangen wird, liegen Auferstehung, wie jungfräuliche Geburt (Bezeugung im Grund/Sinn allen Seins, schöpferischer Wirklichkeit) ebenso auf der Hand, wie die Verurteilung dieses Heils "Jesus" durch die alten jüdischen und römischen Autoritäten eine historische Tatsache war.

Nach dem heute gelehrt wird, wie die biblischen Geschichten von einem Heilswesen, einer kosmischen Größe als Christus, nicht von einem Handwerksgesellen handeln und wie es in der Antike völlig selbstversändlich war, dass philosophische, Sachverhalte in Geschichten mit bekannten menschlichen Gestalten (kulturellen Vorbildern) vermittelt wurden, ist Zeit der Auferstehung. Die Neutestamentler können für ihren jungen Mann nicht ein einziges Argument mehr vorbringen. Vielmehr lässt sich nachvollzienen, wie nur durch die kulturgerechte Ausdrucksweise im Erbe der so erst erfüllten Vorbilder die Heilswirklichkeit, der Kulturwandel war. Wodurch auch die bis zur Aufkärung die Kultur tragende Ausdrucksweise, wie wir sie kennen, kein doketistisches Scheinwesen, sondern höchst kreative war und bleibt.

Daher ist es endgültiger Fakt:

Dort, wo wir heute von Evolution oder Ökologie sprechen und gegenseitig meist vergeblich ökologisch-menschliche Weisheit, Weltvernunft oder evolutionären Humanismus, natürlich-ganzheitliche, nachhaltige Lebensweise und Gemeinsinn statt egoistische Gier (auch der Nationen) fordern, wurde die gemeinsame schöpferische Wirklichkeit/Bestimmung, in neuen Verstand des kosmischen Christus das gegebene Heil "Jesus" verstanden.

Aufklärung als Ende von Babylon, Auferstehung des gemeinsamen Kulturgrundes und Leben in ökologischer Vernunft und Gemeinsinn:

Die Aufgabe aufgeklärter Theologie ist es, diesen Heilsprozess fortzusetzen. Durch das aufgekärte Verständnis des historischen Jesus bzw. christlichen Glaubensgrundes kann die Voraussetzung geschaffen werden, die neuen wissenschaftlichen Vernunftlehren wie Ökologie- oder Evolutionslehre als Beschreibung der schöpferischen Wirklichkeit (Wort), damit hier die Offenbarung des aufgeklärt zu feiernden Grundes/Sinnes allen Seins zu erkennen. Wie er letztlich in den verschiedenen Begriffen allen Kulturen zugrunde liegt. Damit wäre das, was heute meist vergeblich gegenseitig gefordert wird, von mündigen Menschen als gemeinsame Kult(ur)bestimmung zu verstehen. Wonach sich aufgeklärte Menschen nicht nur für die Natur, den gesamten Lebensfluss, sondern damit auch für ihre schöpferische Verant-wort-ung begeistern. Was Voraussetzung für eine ökologisch-gerechte, gemeinsinnige Lebensweise in globaler Verantwortung und kulturellen Friede jenseits des nationalen Buchstabenglaube oder fatal-fundamentalisischer Neoreligiösität ist.

Nach heute gegebenem Wissen ist es Fakt: Der Grund des christlichen Glaubens, besser Kultes, war kein Guru, der zu Gott gemacht wurde. Historisch war ein Heilsprozess, der neue Josua, lat. Jesus. Bei dem hellenistische Juden und Römer das, was wir heute als Ökologie oder Evolution bezeichnen, als die den Propheten geltende schöpferischer Wirklichkeit und menschliche Bestimmung (Wort/Weisheit) und so auch die hellenistischen Vegetations-Gottheiten aufgeklärt verstanden: Auferstehung war. Was der jüdische König im Sinne Davids, logischerweise der eine wahre Gottessohn, den Kopf der Menschen beherrschende Weisheit als Kyrios, im kollektiven Verstand der Propheten der weltgültige Menschensohn, erwartete Messias war.

In den Beiträgen und Briefen, auch im Namen hellenistischer Juden (Philo von Alexandrien) und weiterer Zeitzeugen, wie sie sich nach heutigem Wissen vorstellen und am Anfang des christlichen Kultes standen, wende ich mich daher an Hochschullehrer. Diese werden gebeten, durch ein aufgeklärtes Verständnis des historische Jesus  die Voraussetzungen zu schaffen, damit die in Ökologie, wie in kultureller Evolution begründete, allseits meist vergeblich geforderte Weisheit/Weltvernunft wieder kulturbestimmend und gehalten wird, Wissen und Glaube, wie die Kulturen versöhnt werden.

Wonach der dem Buch nach von aufgeklärter Welt tot gesagte, meist Gott genannte Grund/Sinn aller Kreativität, der in verschiedenen Namen allen Kulturen zugrunde liegt, durch gegebene Aufklärung höchst lebendig ist: In einer christlichen Vernunftreligion, bei der alles mit rechten Dingen zugeht, rational begründet wird, werden auch wissenschaftlich redliche Naturalisten, die aus ihrer Lehre abgeleitete menschliche Bestimmung aus natürlich-rationalem Grund feiern. Den in deren Erkenntnis offenbar sich nicht nur der Sinn allen Seins, sondern auch die Sinnhaftigkeit eines gemeinsamen Kultes in menschlicher Kulturpsychologie.

Der Sinn/Grund der Kreativität des Kosmos, der allen Kulturen zugrunde liegt, auch den Kulturmodelle (Religionen) des Ostens, stirbt nie. Im Wandel der Zeit, nach Verfall in menschlichen Bildern, Vorstellungen ist er aufgeklärt zu verstehen und gemeinsam in den altbekannten Begriffen zu feiern.

Wenn ich dem hinter der Gestalt Jesus Christus stehenden  antiken Logos-Begriff das "Öko" voranstelle, werde ich damit nur der Geschichte gerecht. Die sich nicht in alten Glaubenslehren, Hirngespinsten, sondern natürlicher Realität begründete und einen Sinn/eine Bestimmung vermittelte, wie sie uns heute in Ökologie selbstverständlich, jedoch nicht kult(ur)bestimmend verehrt und gehalten wird. 

Wie ich dazu komme:

Als der Spiegel vor vielen Jahren meinen Leserbrief veröffentliche, wonach ich die Geschichte und Aufklärung nicht wie ein japanischer Philosoph am Ende, sondern dadurch die Gabe sah, die Kulturen zu versöhnen, war das nur eine Ahnung. Auch, dass es Aufgabe der verschiedenen aufgeklärten (auferstandenen) Kultformen ist, die Menschen im Sinne der heute in Ökologie oder Evolution erklärten schöpferischen Wirklichkeit/Bestimmung (Wort), damit in kreativer Weisheit leben zu lassen, konnte noch nicht begründet werden.

Beim Seminarwochenende der evangelischen Erwachsenbildung, der Diskussion zwischen dem dann noch oft gehörten Klaus Berger, dem Auferstehungsleugner Gerd Lüdemann und einem katholischen Hochschullehrer, war mir zwar bewusst dass es nicht um einen im Kopf seiner Groupies aus dem Grab gehüpften Guru gegangen sein kann. Da mir klar war, dass die Weltvernunft (Logos) das Thema des Neuen Testamentes war. Doch den historischen Auferstehungsprozess, bei dem in Vernunft das Heil "Jesus" verstanden wurde, konnte ich noch nicht erklären. So wenig ich nach dem Vortrag des katholischen Professor Sand, der im Saal meinen ersten, dann auch schriftlich formulierten "Hahnenschrei" auslöste, belegen konnte, warum der biblische Gottessohn nicht nur ein heidnischer Titel für den unterstellten jungen Mann war. Wie jedoch nur so die in Natur begründete Weisheit im Kopf bestimmend werden konnte und so auch im Kopf heute aufgeklärter Menschen und Wähler regieren könnte, war noch nicht in heutiger Weise zu konkretisieren.

Auch wenn ich teuer bezahlte Kreativitäts- und Unternehmenstrainer, die ihre Weisheiten und Erfolgsrezepte in Evolutionsprinzipien begründeten anschrieb, sie hätten dem lieben Gott aufs Maul geschaut, konnte ich noch nicht nachzeichnen, wie am christlichen Anfang die jungfräuliche Bezeugung des Wortes (allein in Natur, schöpferischer Autorität bezeugt) die Geschichte Jesus begann. Und als ich unter www.theologie-der-vernunft.de begann Argumente zu sammeln, dass der Grund des christlichen Glaubens in Vernunft zu suchen ist, kannte ich zwar Philo von Alexandrien, konnte jedoch die konkrete Heilsgeschichte "Jesus" im hellenistischen Judentum noch nicht nachzeichnen.

Der wochenlange Spitzenreiter auf der Spiegel-Bestsellerliste hatte mich vor über 30 Jahren neugierig gemacht. Mit Glauben hatte ich so wenig am Hut, dass ich nach Weihnachten den erwähnten Bestseller, in Belletristik „Scarlett“, gegen das Sachbuch umtauschen musste. Von denen inzwischen weit über 1000 Exemplaren, von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, Weltformelsuche bis Weltreligionen, dicken Wälzern über die kulturellen Anfänge, Antike, Christologie und weiteren Lehrverlauf in Mittelalter und neuzeitlicher Suche, auch Publikationen neuer archäologischer  Erkenntnisse, wie neu-atheistischer Glaubensgegner, diesen Überlegungen zugrunde liegen. Auch wenn ich heute den Bestseller „Verschlusssache Jesus“ über angeblich geheim gehaltene Qumran-Funde nicht mehr lesen würde. Ich erkannt, dass  Fachautoritäten vieles, was ich kindlich/buchstäblich als selbstverständlich sah, bezweifelten. Als mir dann die Beschäftigung mit historischer Kritik klar machte, dass die Texte nicht wörtlich zu verstehen sind, am Anfang kein junger Guru war, sondern alle bei Jesus Christus von Logos sprachen und davon auch die kirchlichen Denker und ihre Lehre ausging, dachte ich „Vernunft“, forschte neu-gierig Jahrzehnte in alter Literatur. Und während den Theologen bereits in der Einführungsvorlesungen beigebracht wird, warum eine junger Mann, der alles nicht war, als göttliches Wesen ausgegeben, apologetisch zum Logos erhoben wurde. Und der dann allen weiteren Vorlesungen, Auslegung, Ausgrabungen, Forschung und später der eigenen  Lehre, wie dem Glauben zugrunde liegt, dann nicht aus dem Kopf zu bringen ist. Als freier Denker war mir klar, dass es um keinen verherrlichten Guru, sondern von Anfang an um eine kosmische, in Vernunft erklärte Größe ging.

Die unter www.theolgie-der-vernunft.de teilweise abgelegten unzähligen Bitten an Benedikt XVI. (jeweils vor Deutschlandbesuchen) und viele Theologen wie Klaus Berger, das historische-hoheitliche Wesen Jesus in Ökologie/Evolution bedenken zu lassen, waren vergebens. Ich musste selbst weiterarbeiten. Auch wenn der als Kirchengeschichtskenner platonische Papst und Anwalt „schöpferischer Vernunft“ dann vor dem Bundestag das Recht in Ökologielehre zu bedenken gab. Dabei auf jüdische Weisheit und die Stoa (philosophische Natur-/Soziallehre: Logos), so letztlich nicht nur auf das christliche Wesen, sondern auch auf das verwies, was wir als Gott verehren. Der bisher dem Buch, inzwischen nur dem Bauch nach, auch als Christus und Grund allen Rechtes galt.

In über 40 Berufsjahren ist mir auch klar geworden, wie ein bewusster gemeinsamer Sinn und eine diesem entsprechende (Unternehmens)Kultur mehr bringt, gesünder ist, als missbrauchte oder umgangene, sich ins Gegenteil verkehrende Bürokratie/Vor-schriften. Wie es daher auch in menschlicher Gesellschaft notwendig wäre, den gemeinsamen Grund/Sinn zur Kultur zu machen. Wie der menschliche Kopf funktioniert, es gerade in der kollektiven Kommunikation rational ist, Bilder/Emotionen/Gesichter, die in Wirklichkeit die Entscheidungen, das Verhalten von Menschen bestimmen, einzusetzen, war mein tägliches Handwerk. Auch wie selbst Unternehmen, deren Zweck allein das Wohl der Menschen ist, Gemeinsinn allein nicht machen können, wenn der der Gesellschaft fehlt, habe ich täglich gelernt. Und wie allein mit grünen oder roten Predigten und politischen Parolen oder dem bei Finanzkrisen selbst bei Bänkern laut gewordenen Ruf nach Gemeinsinn so wenig, wie mit der Predigt von ökologischer Verantwortung, die Probleme der Zeit zu bewältigen sind, wie freie, wie planwirtschaftliche Systeme scheitern, wenn den Menschen die gemeinsame kulturelle Bestimmung fehlt, lässt sich heute beobachten.

Nicht nur El Gore hatte mir in „Wege zum Gleichgewicht“ die Weltprobleme vor Augen geführt und mich bestätigt, dass die Zukunft meiner Enkel jedoch nicht vom amerikanischen, sondern von einem aufgeklärten Glaubensverständnis abhängt. Das nicht weiter auf menschliche Messiasse baut, die wie dann Bush im Namen Gottes zum Krieg um Ölreserven aufrufen oder wie Obama scheitern, in Trump münden. Daher machte ich mich auf die weitere Suche, was bisher die Kulturen (auch des Ostens) trug und damit das wahre Wesen des Christuskultes (der jüdische König) war. Die meist holländische Radikalkritik, die den philosophischen Logos als historischen Jesus nachwies, Teilhard de Chardin, der einen kosmischen Christus im natürlichen Lebensfluss sah oder eine abstrakte Prozess-Theologie, die weiter von einem jungen Mann spricht, waren zu wenig.

Auch wenn ich keine Gottesbeweise brauchte,nie Probleme damit hatte vom Herrn zu singen, allein aus Begeisterung für das natürlich Gegebene und dessen Sinn. Wie er mir in allen naturwissenschaftlichen Werken, gerade der neuen Atheisten immer wunderbarer beschrieben wurde. Und ich daher deren Polemik gegen buchstabengläubige Gottesbilder als Spaghettimonster begrüßte. Bringen sie in Ihrer Überzeichnung doch die Probleme auf den Punkt, die ich in der christlichen Lehre erkannte. Ich sah alle Versuche der zahlreich beobachteten, besuchten Organisationen „Glaube und Wissen“ in aufgeklärter Weise zu versöhnen als vergeblich, wenn nicht „von Grund“ auf der natürlich-universale, in den Weltreligionen nur verschieden bezeichnete Grund des christlicher Kultur rational bedacht wird. Ich wertete wachsendes historisches Wissen in allen greifbaren alten und neuen Schriften aus, lernet bei Glaubensgegnern, in Internetforen. Ebenso Erkenntnisreich war die Korankritik, die die Lehre Mohammeds zwar im Logos begründet, aber getreu heutiger Hypothese noch einen jungen Mann Namens Jesus auch numismatisch umgemünzt sieht. Ich las alle deutschsprachig greifbaren Bücher über neue Forschungsergebnisse, theologische oder kritische Betrachtungen, besuchte unzählige kirchliche Bildungseinrichtung und jetzt Vorlesungen als Gast.

Selbst wenn das an der Uni, wo ein junger Mann am Anfang steht, noch kaum ein Thema sein kann. Gleichwohl dort der Jesus nicht nur bei Johannes, sondern aller neutestamentlicher Geschichten, als der fleischgewordene Logos (Vernunftwirklichkeit) der griechischen Philosophie gelehrt wird. Den letzten Beweis brachte das heutige Wissen nicht allein über Philo von Alexandrien, sondern das gesamte hellenistische Judentum und die eindeutig ebenso in antiker Ökologie begründeten anfänglichen Christentümern, Reformbewegungen. Die sich nicht nur wegen dem gemeinsamen Jesus Christus, sondern ihrer in früher Ökologie (noch spekulativer Lehre vom Aufbau der Äonen und darin begründeter Theologie/Christologie), nicht weiter von der Kirche abtrennen lassen. Die Vorlesungen über die "Geschichte der Kirche", der Wandel der Glaubensvorstellungen in der Zeit, sowie heute philosophie-/naturfreie "Dogmatik/Gotteslehre", "Historische Jesus", "Markus", "Jesusgeschichten im Quadrat", "Christologie" und "Auferstehung" bestätigten nicht nur den frühen Öko-Logos als Grund christlicher Geschichte(n), sondern brachten Klarheit über die Entstehung und Entwicklung.

Auch durch die Auseinandersetzung mit dem weiteren Geschichtsverlauf ist mir klar, lässt sich auf ganz natürlich-evolutionäre Weise nachvollziehen: Vom hellenistische-aufgeklärten Judentum der Zeitenwende ging im Namen Josua, lat. Jesus ein Aufklärungs-/Heilsprozess aus, der von menschlichen Gottesbildern/-gestalten, Mysterien wie jüdischer Nationalgesetzlichkeit befreite. Der das gelobte Land: Ein Leben in Vernunft und kulturellem Frieden bringen sollte. Weil auf weltgültige Weise in früher Ökologie die von einem unsagbaren Sinn/Grund allen Seins ausgehende Bestimmung (Wort) verstanden wurde. Inzwischen ist auch zu erklären, wie dann der Evolutionsprozess in seinem weiteren kirchlichen Verlauf, die bekannte menschliche Ausdrucksweise als Mission des Westens sein musste. Wie dies dann trotz aller Wirren vernünftig war, um in volksverständlich-kulturgerechter Ausdrucksweise und kirchlicher Vermittlung über das Mittelalter zu tragen, in Neuzeit in der Autorität der Schrift heilsam und kulturbestimmend war, um so zur Aufklärung zu führen. Und wie es dadurch die Auf-Gabe nicht nur theologischer Wissenschaft ist, diesen Heilsweg in aufgeklärter Weise fortzusetzen. Weil die natürlich-kreative, damit schöpferische Wirklichkeit und gemeinsame Bestimmung (Wort) auf mündig-erwachsene Weise wieder in Evolution/Ökologie zu verstehen heute mehr als heilsam wäre..

Die Wissenschaft ist gefordert den Öko-Logos lebendig zu machen:

Um die Wissenschaft anzustoßen, die Geschiche Jesus aus geschichtlicher Perspektive zu betrachten, wird hier auch im Namen antiker Zeitzeugen argumentiert, wie sie sich durch heutiges Wissen vorstellen. Meist ist es Philo von Alexandrien (damit das hellenistische Judentum der Diaspora) das begründet, warum die Zeit reif, das im Sinne Josua, lat. Jesus verstandene Heil wieder gegeben ist. Um so die Ökologie, wie kulturelle Evolution wieder als schöpferische Wirklichkeit und Bestimmung/Wort zu verstehen. Was auch die im Namen der Natur/Vernunft als Christus in heißer Diskussion stehende, heute abgeschriebene Gottesfrage auf-klärt: auf vernünftige Weise, in natürlicher Wirklichkeit, den anfänglich geltenden unsagbaren gemeinsamen Sinn/Grund allen Seins (JHWH) erkennen lässt. Von dem alle Vernunft und Bestimmung auf ganz natürliche Weise ausgeht, ihn so christlich erkennen lässt.

Um dadurch die in schöpferischer Wirklichkeit begründete Weisheit als das historische christliche Wesen lebendig und bestimmend werden zu lassen, statt nur ökologische Vernunft oder Gemeinsinn in „leeren Worten“ (ohne eine schöpferische Bestimmung) nun auch in der Kirche zu predigen. So statt nur heiße Luft zu verbreiten, die für aufgeklärte Menschen keine tiefgreifende Kult(ur)bedeutung mehr hat, durch eine aufgeklärte Wahrnehmung der christlichen Wurzeln zu einer grenzüberschreitenden Wahrnehmung aller Natur als „schöpferischer Wirklichkeit“ zum aufgeklärten Kult und Friede zwischen den Glaubensgeschwister beizutragen. Die Voraussetzungen für eine Kult(ur)bestimmung in Ökologie/Evolution zu schaffen. So zu einer ökologisch verant-wort-lichen, nachhaltigen Lebensweise und kulturellem Friede zu führen.

Weil so eine schöpfungsgerechte Lebensweise nicht aufgrund von belastenden Vorschriften und Angst geschieht oder gar gestrigen Lehren, sondern aus gemeinsamer Begeisterung für den natürlichen Lebensfluss als ewiges Wort/Bestimmung und Liebe für dessen Sinn/Grund. Der nicht nur von Nitzsche als Tod erklärt wurde, im heutigen Aber“glaube“ nur noch Buchwert für Gestrige oder im Westen meist dem Bauch (in Amerika auch dem Prediger) nach maßgebend ist.

Aufklärung ruft nach Kulturwandel: ökölogische Weisheit als schöpferisches Wort:

Ähnlich wie in der Antike ruft auch die neuzeitliche Aufklärung nach einem Kulturwandel in aufgeklärter Neubegründung ihres Kultes. Nach dem Wandel vom Mythos zum Logos waren auch in der Antike philosophische Lehren an die Stelle von kultischer Praktiken und Vorschriften getreten, ohne jedoch kulturell tiefgreifende Bedeutung zu haben. Deren Weiterdenken im Sinn des bildlosen prophetischen Kultes, der einen unsagbaren Grund/Sinn (JHWH) allen Seins verehrte und für den die schöpferische Vernunftwirklichkeit (Wort) auch im Leben maßgebend war, lässt den jetzt weltgültigen neuen Exodus erkennen, der das Christentum ausmacht.

So lässt sich in der Antike ein umfassender Denk-, damit Aufklärungsprozess (Auferstehung) beobachten, der die den bisherigen Kult auf weltgültige Beine stellte. Egal, wie man zum Begriff der Achsenzeit steht, hier entstanden die heutigen Weltreligionen, wurden alte Vorstellungen in neuer Weise bedacht. Wo Philosophie gleichzeitig Theologie war, wurden unzählige neue Kulturmodelle, später auch in Namen Jesus Weltreligionen entwickelt, die die kosmologischen Kultmodelle des Ostens mit integrierten.

Griechischen und Römer probten Demokratie, begründeten das Recht und die rechte Lebensweise in Naturlehren, entwarfen so im Mittelplatonismus Sozialutopien wie die Stoa, deren Verhaltenslehren heute mehr als wegweisend sein könnten. Doch gleichzeitig setzten auch die Philosophen weiter auf Gottkaisertum, mussten Opfer- und bluttriefende Mysterienkulte zu ehren Mithras & Co. die Staatsform sicherstellen, wurden Orakel befragt, stand die Leberschau in Konkurrenz zum Logos (Natur-/Vernunftlehren).

Und ähnlich galt auf Seiten konservativer Juden, die hellenistische Einflüsse abwehren, das alte Glaubensgesetz, die Weisung der Thora. Nicht allein aus den Sabbat-Beispielen der biblischen Geschichten wissen wir, wie diese taube gewordene Gesetzlichkeit zum Selbstzweck geworden war. "Ich aber sage Euch" war dann die Stimme der Vernunftlehre (Logos), die das traditionelle Gesetz übertraf, auf zeitgemäße Beine stellte.

Ähnlich wie heute, wo nicht nur die Säkularisierung die biblische Lehre als Lebensmaß aufhob, sondern auch die Päpste Recht und rechte Lebensweise, ebenso wie protestantische Pfarrer in gegenwärtiger ökologischer Vernunft (zeitgemäßem Logos) begründen, konnten für hellenistische Juden, in deren Bildung die gesamten philosophischen Lehren bedacht wurden, die Thora keine Maßgabe mehr sein. Wer sich das hellenistische Judentum der Diaspora vor Augen führt, dem im Mittelplatonismus die Stoa maßgebend war, der weiß, wie sich die über die Thora ("den Alten wurde gesagt") hinausgehenden Aussagen Jesus, die Gebote der Feindes- und Nächstenliebe oder die sozial-gemeinsinnige Verhaltensweisen früher Christen begründeten.

Das Christentum war in evolutionärer Entwicklung die Antwort auf den Wandel vom Mythos zum Logos. Das allegorische Verständnis der prophetischen Tradition, die von hellenistischen Juden als frühe Philosophie gesehen wurde, ermöglichte es nicht nur, das Judentum auf die Beine zeitgemäßer Vernunft zu stellen und weltgültig zu begründen. Wie die griechischen Philosophen das Wesen der alten Gottheiten sowie die kulturellen Praktiken in Vernunft bedachten, so in Zeus als Vater aller Gottheiten zur Verehrung der Vegetation einen philosophischen Monotheismus entwarfen, lässt sich das auch im hellenistischen Judentum, beispielsweise im Namen Philo von Alexandrien beobachten. Wo die ägyptischen Kultformen wie Isis in aufgeklärter Weise bedacht wurden. So ist davon auszugehen, dass vor der kulturellen Synthese von Judentum und Griechentum, wie heute das Christentum beschrieben wird, der aufgeklärte Verstand der alten Gottheiten (Auferstehung im Heil "Jesus" als neuer Christus) stand. Wonach dann die Vernunftlehre (Logos) damit auch die in der Stoa idealistische beschriebene Lebensweise, zum Kult und später zum Gottkaiser ablösenden neuem Staatskult wurde.

Wie dies alles nichts mit den Halluzinationen zu tun hat, die Anhänger eines bibelschlauen Wanderpredigers mit Namen Jesus hatten, muss nicht ständig betont werden. Doch solange die Theologielehre diesen wie einen wissenschaftliche Fakt voranstellt, muss der kulturelle Wandel, nach dem die naturwissenschaftliche Aufklärung ruft, noch warten. Denn wie soll heute dort, wo sich man sich nicht mehr in frühwissenschaftlichen Äonen- als Sohnsmodellen, sondern Ökologie/Evolution begründete, eine kulturübergreifende gemeinsame schöpferische Bestimmung verstanden werden. Wie soil sich aus Begeisterung für das in aller Natur und Kultur gegebene eine gemeinsame Kult(ur)bestimmmung ergeben, wenn den Studenten ein junger Guru vermittelt wird, der zu etwas gemacht wurde, was er nicht war und wollte?